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Re: Beschwörungsmagie - Ein Leitfaden
von Cerwen am 02.11.2017 14:14[Hier sei vorweg gesagt, dass dieses Kapitel sich ständig erweitern wird, je nachdem welche Problemfalle an Logik oder Verständnis im Falle der Beschwörungsmagie noch aufkommen werden.]
- Wie weiß ich, in welchem Kreis ich mich mit meinem Beschwörer befinde?
Für den zweiten Kreis wird hierbei jedoch mindestens ein Rang VII benötigt, für den dritten Kreis mindestens ein Rang IX in der Beschwörungsmagie.
- Wie viele Externare darf ich beschwören?
Mit Herauskommen dieses Textes auf der Hauptseite ist es jedem Beschwörer möglich bis zu 2 Externare seines Kreises zu beschwören, jedoch mit maximal einem von diesen in einen Kampf zu treten. Das heißt, dass immer im Voraus gut mitgedacht werden sollte, welchen Externar man mitnehmen möchte in dieses oder jenes Event.
- Wie setze ich die Externare im Kampf ein?
Die Externare kämpfen für dich, während dein Charakter, wenn er dazu in der Lage ist, ebenso kämpfen kann. Du kannst diesem – wenn der Externar nicht bespielt wird – Anweisungen geben, wenn er bespielt wird, kämpft er eigenständig. Die Erfahrungspunkte werden folgendermaßen aufgeteilt: Der Beschwörer bekommt 50 Prozent, die auch der Externar bekommen würde, die Erfahrung wird somit dupliziert. Dies gilt auch für gespielte Externare, das heißt, dass ein Kill eines Externars auch für den Beschwörer sehr lohnenswert ist. Lediglich die x2 EP für den Kill bekommt der Beschwörer hierdurch nicht, wenn der Externar bespielt wird.
- Ist die Nekromantie auch Beschwörungsmagie, und funktioniert das ähnlich?
Nein, nicht direkt. Die Nekromantie bedient sich hierbei einer dritten Dimension, des Totenreichs, über das auch nicht viel bekannt ist, außer dem Fakt, dass dorthin die Seelen nach dem Tod wandern und er diese wieder zurückholen kann. Es ist zwar aus der Beschwörungsmagie an sich entstanden, hat jedoch eine andere Funktionsweise und wird daher hier nicht näher erläutert.
- Ist Mayonnaise auch eine Beschwörungsmagie?
- Wo sind die weiteren Kreise der Beschwörung?
Diese werden im Laufe der Zeit noch erweitern, alsbald ein Beschwörer auf dieses Level kommt.
- Muss man mit einem Externar einen Pakt schließen?
Nein, müssen nicht. Externare haben hier auch so eine Daseinsberechtigung und können theoretisch sogar ohne Pakt an sich beschwört werden. Jedoch gilt deine Beschwörung mit Pakt als sicher und sollte allen voran mit neutralen oder bösen Externaren immer angewendet werden, im Zweifelsfalle auch bei Guten. Dieser Pakt beherbergt einen heiligen Schwur, welcher von beiden Seiten eingehalten werden muss! So darf weder der Beschwörer den Beschwörten noch andersrum willentlich in Gefahr bringen oder schädigen. Ein Pakt gilt solange, bis ihn beide Parteien wechselwirkend auflösen, der Beschwörer stirbt oder der Externar durch eine tödliche Wunde zurück in die Zwischenwelt katapultiert wird.
Re: Beschwörungsmagie - Ein Leitfaden
von Cerwen am 02.11.2017 13:57Die Beschwörung von Externaren ist, im Gegensatz zu der Beschwörung unbelebter Objekte, eine um eine Vielzahl komplexere Angelegenheit, welche man erst nach mindestens einem Jahrhundert der Vorbereitung beginnen sollte.
Bevor man sich überhaupt an die Überlegung macht, auch nur den einfachsten Externar zu beschwören, sollte man sich bewusst sein, dass die meisten Fehlschläge zu ernsthaften Konsequenzen für den Beschwörer, wenn nicht gar zum Tod führen können.
Da ich diese Warnung nun ausgestoßen habe, möchte ich sehr gerne ein paar Sätze zur Vorbereitung verlieren:
Wichtig ist für jede externare Beschwörung ein Schutzkreis um den Beschwörenden zu errichten. Dies sollte – bevor alles andere eingeleitet wird – das erste sein, das gemalt wird. Wichtig hierbei ist es, dass der Boden zuvor gründlichst mit Salz gereinigt wird – im Zweifelsfall einfach mehrere Mal. Bereits ungereinigte Staubkörner können das gemalte Pentagramm durchbrechen und so allen voran bei höheren Beschwörungen zu fatalen Folgen führen.
Dieses Pentagramm zum Selbstschutz ist bei jeder Externar-Beschwörung gleich, und darf, bevor der Pakt beschlossen wird nicht, und wieder wiederhole NICHT, durchbrochen werden, noch darf der Beschwörer auf irgendeine Art und Weise vor dem Pakt das Pentagramm verlassen, unter keinen irgendwie vorkommenden Umständen, denn sonst besteht absolute Lebensgefahr für eben diesen.
Das Pentagramm sieht dabei folgendermaßen aus: (Bitte achtet hierbei darauf es möglichst genau wiederzugeben, selbst kleine Fehler können es gänzlich oder teilweise unwirksam machen!)

Sollte dieser nun gezeichnet sein, kann die eigentliche Beschwörung stattfinden.
Wir kennen hierbei das Prinzip der Kreise.
Dieses Prinzip dient einerseits dazu, neueren Beschwörern das Leben zu retten, andererseits ist es auch ein Schutzmechanismus der Zwischenwelt, da der Beschwörer gewisse Kreaturen bereits beschwört haben muss, bevor er andere Kreaturen beschwören darf.
Externare sind dadurch entsprechend ihrer Stärke nach in Kreise eingeordnet.
Externare des ersten Kreises:
Vargouille
Teufel - Lemure
Mephit
Leuchtender Archon
Höllenhund
Aasimar
Teufel - Imp
Diese hier oben genannten Externar-Klassen sind dem ersten Kreis, luchag, oder auch „Kreis der Maus" genannt, zugeordnet.
Externare desselben Kreises funktionieren in ihrer Beschwörung nach demselben Schema, auch wenn sie ihrer Gesinnung nach gut, böse oder auch nur neutral sind. Wenngleich viele denken, dass jeder Azata dieselben Beschwörungsriten haben müsste, sind diese jedoch nicht von der Rasse, sondern von der Stärke des Externars ausschlaggebend.
Externare benötigen auch immer eine organische Substanz als Tribut. Je größer der Externar, desto mehr, und je böser, desto grausamer müssen sie „gepflückt" sein.
Für dieses Ritual wird im Vorhinein benötigt:
- Einfacher Weihrauch
- Sicherheitshalber nach der Reinigung noch etwas Salz und Silber in Griffreichweite
- 150g Fleisch, im Falle des Höllenhunds oder des Lemurs muss dieses Opfer ermordet worden sein. Sonst reicht auch ein natürlicher Tod.
- Insgesamt fünf Grottenschrataugen, welche an den äußeren Enden des Beschwörungskreises gelegt werden.
Wenn alle Zutaten tatsächlich griffbereit sind, kann mit der Beschwörung begonnen werden. Zunächst wird der Grundkreis der Beschwörung in etwa einen Meter vor dem Schutzpentagramm des Magiers gezeichnet. (Wichtig: Es darf nur eine Zacke hierzu zeigen, das Pentagramm darf nicht umgedreht sein in Richtung der Beschwörung!)

Wenngleich manche Beschwörer – meistens des Stils wegen – bei der Farbe auf Tierblut setzen – reicht hierbei auch einfache, rote Farbe. Nur bei höheren bösartigen Beschwörungen werden andere, meistens etwas weniger koschere Materialien, für das Malen verwendet.
Sollte nun der Beschwörungskreis platziert und die Grottenschrataugen vorsichtig, nachdem die Farbe getrocknet ist, platziert worden sein, wird der Weihrauch irgendwo im Raum aufgehängt damit dessen Geruch den Raum reinigen kann. Danach wird das Fleisch in die Mitte des Symbols gelegt und der Beschwörer sollte sich schnell zurück in sein Schutzpentagramm begeben.
Sollte dies nun alles geschehen sein, kniet sich der Beschwörer hin und beschwört den Externar mit folgenden Worten:
[Creutair solais, creutair dorchadas, creutair bhon t-saoghal taobh a-muigh cruth is ùine. Èist ri mo fhacail, gu h-iriosal tha mi a 'faighneachd dhut airson do thaic gus fuireach an seo san àite seo agus gus aonta a dhèanamh leam. Tha mi ag iarraidh ort!]
Dies ist der Standardspruch für das Erwecken des Tores zur Zwischenwelt. Nun muss, für jeden der oben genannten Externare speziell, ein weiterer Zauberspruch gesprochen werden, mit möglichst lauter Stimme:
Im Falle eines Vargouille:
[Spiorad, ceangailte ann an corp. Spiorad, tha facal duine marbh agad, agus fathast coiseachd cho beòthail am measg ar n-inntinn. Tha mi a 'giùlan suas do spioradan marbh, gu bheil deagh thoraidh dhomhsa do dh' obair dhorcha.]
Im Falle eines Lemure:
[Spiorad tha thu còmhdaichte le poll agus mucus. Gu mall, ach làn de ghràdh agus eagal. Tha mi a 'cur ìmpidh air na gàirdeanan lom agad!]
Im Falle eines Mephiten:
[O, spiorad ag atharrachadh. Èisd ris a 'ghairm agam, lean mo thoil, agus leig leam mo inntinn.]
Im Falle eines leuchtenden Archon:
[Spiorad dìon, a bhith na chom-pàirtiche air mo cho-aonta agus mo chuideachadh a 'fuasgladh olc an t-saoghail seo.]
Im Falle eines Höllenhunds:
[Spiorad na h-oidhche dhubh. Spiorad na lasair. Tha mi a 'gairm ort, agus tha mi a' guidhe gun dèan thu aonta riut, gus mo naimhdean a ghlanadh anns an teine còmhla.]
Im Falle eines Aasimars:
[Spiorad slànachaidh. Spiorad nam briathran math. Cuir a-steach a 'cho-aonta leam, agus leig leam fhìn a thoirt air na gnìomhan math agad.]
Im Falle eines Imps:
[Spiorad an t-sabaid. Spiorad na meòir luath. Freasraich dhomhsa le do sgiathan neònach agus spiorad soilleir. Tha mi gad iarraidh.]
Ist dies nun von Erfolg gekrönt, so wird der Externar vor einem im Beschwörungskreis beschworen, meistens sehr anschaulich in einer Kaskade von Blitzen.
Nun geht es zur nächsten Stufe über: Das Schließen des Paktes.
Es muss – wie oben bereits erwähnt – unbedingt der Pakt geschlossen werden bevor entweder Externar aus dem Beschwörungskreis gehen darf oder der Beschwörer aus dem Pentagramm tritt.
Zuerst sollte man die gegenwärtige Laune des Externars näher betrachten, und im besten Falle diplomatisch vorgehen. In Fällen von guten Externaren, wie in diesem Fall z.B. der Aasimar, ist der Beschwörungsgeist meistens einem Pakt mit einer gut gesinnten Person zugeneigt. Neutrale und böse Externare jedoch sind eine ganz andere Geschichte. Während man bei neutralen Externaren meistens mit starken Persönlichkeiten rechnen darf, allen voran im Falle von Efreeten und Schaitanen, welche nicht sehr einfach zu bändigen sind, muss man im Falle von bösen Externaren meistens zu gewalttätigen Mitteln greifen um einen Pakt zu erzwingen.
Erfahrungsgemäß hilft es, einem neutralen Externar zu verstehen zu geben, warum es sich gerade lohnt sich für diesen Beschwörungsmagier einzusetzen, warum genau du selbst interessant und wichtig bist. Es hilft, sich eine kleine Rede einzustudieren, welche meistens Früchte trägt.
Sollte sich ein Externar weiterhin weigern, gibt es zwei Methoden:
Die erste ist, sehr simpel, das Ritual aufzugeben und es neu zu versuchen mit einem möglicherweise gefügigeren Geist an der anderen Leitung.
Die zweite Möglichkeit ist, mit der Hilfe von Objekten aus Zwergensilber, wogegen sowohl Externare als auch nekromantisch beschworene Entitäten sehr kritisch agieren, den Externar gegenüber zu einem Pakt zu zwingen. Hierbei sei gesagt, dass diese Methode sehr oft und gerne von Beschwörern eingesetzt wird, da der besagte Externar im Beschwörungskreis hilflos und den Launen des Beschwörers ausgesetzt ist, gleichsam sich auch nicht gegen die Beschwörung an sich in der Zwischenwelt wehren kann.
Wenngleich ich diese Methode nur sehr ungern wähle, ist es meistens der einzig mögliche Weg, allen voran böse gesinnte oder sehr sture oder sehr mächtige Externare in einen Pakt zu zwingen. Sehr hilfreich haben sich laut einem Beschwörungsmagier aus Tuljamid, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, Gewehrkugeln aus Zwergensilber oder Armbrustbolzen mit Spitzen aus Zwergensilber erwiesen, welche nicht-letale Bereiche des Externars durchbohren können und ihn so durch besagte Folter zur Aufgabe und zum Einführen eines Paktes zwingen können.
Im Fall der Fälle ist der Pakt nun geschlossen. Sobald dies geschehen ist, ist der Externar durch eine geistige Bindung dazu verpflichtet, seinem Meister getreu zu sein und ihm Folge zu leisten. Genauso ist es ihm nicht möglich ihn anzugreifen oder auf irgendeine Weise willentlich zu schädigen.
Vorsicht: Allen voran böse und sich betrogen fühlende Externare werden es trotzdem versuchen, jeden möglichen Schlupfwinkel aus dem Pakt zu finden. Sieh also zu, dass du als Beschwörungsmagier dem Externar immer einen Schritt voraus bist!
Nun solltest du auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, die das Beschwören eines einfachen Externars mit sich bringt. Viel Glück, Beschwörer!
Folgende Externare gehören zum zweiten Kreis der Beschwörung:
Depravata Creatura – Dretch
Nachtmahr
Teufel – Barbazu
Barghest
Xill
Djinn
Dschann
Kyton
Salamander
Naktios
Xorg
Nun kommen wir zum zweiten Machtkreis der Beschwörung. In diesem finden sich allen voran Kreaturen wieder, welche an Stärke und Kraft zumeist mit einem normalen Humanoiden mithalten können. Sie sind meistens stärker, in vielen Fällen intelligent und listenreich.
Die meisten Beschwörungsmagier kommen an diesem Kreis an und steigen nicht höher, da sie zufrieden sind mit der Bandbreite an Externaren, die sie hierbei beschwören können und der Tatsache, dass alle Externare, welche in den nachfolgenden Kreisen auf einem warten, nur sehr selten und mit großem Bedacht beschworen werden.
Dieser Kreis ist durch folgende Eigenschaften zu erreichen:
Der Beschwörungsmagier sollte den Rang eines Erfahrenen [VII] hierbei besitzen.
Zudem sollte er bereits jede der folgenden Beschwörungen mehrmals im Kopf durchgegangen sein, entsprechende Vorbereitungen getroffen haben und mindestens zwei Externare der Stufe darunter erfolgreich ohne Makel beschworen haben!
Erst dann sollte sich besagter Magier an dieser Stufe wagen.
Dieser Kreis nennt sich auch Kreis des Fuchses, oder „madadh".
Folgende Zutaten werden für eine erfolgreiche Beschwörung benötigt:
- Mit fünfter Essenz angereicherter Weihrauch
- Mindestens ein Kilo Salz zur spontanen Reinigung, zusätzlich gern auch verschiedene Gegenstände aus Silber
- 500g Fleisch, in der Mitte aufgestapelt. Im Falle von bösen Externaren sollte das Fleisch durch möglichst grausame Weise umgekommen sein.
- 8 Sirenenaugen, um den Kreis herum in gleichmäßigen Abständen verteilt
- Vier Schälchen mit einer Mischung aus hochwertigem Opium, Sandelholz und Nelken, vermischt und angezündet in allen vier Himmelsrichtungen drei Centimeter innerhalb des Kreises vom äußersten Ring weg. (Nutze einen Kompass um die genaue Himmelsrichtung auszumachen!)
Die Züge des Pentagramms müssen auf einem weißen(!) Boden (Marmor ist noch in Ordnung) mit schwarzer Tinte großzügig gezeichnet werden. Der Kreis sollte einen Radius besitzen, der nicht kleiner als zwei Meter ist.
[Creutair solais, creutair dorchadas, creutair bhon t-saoghal taobh a-muigh cruth is ùine. Èist ri mo fhacail, gu h-iriosal tha mi a 'faighneachd dhut airson do thaic gus fuireach an seo san àite seo agus gus aonta a dhèanamh leam. Tha mi ag iarraidh ort!]

Nun muss, für jeden der oben genannten Externare speziell, ein weiterer Zauberspruch gesprochen werden, mit möglichst lauter Stimme:
Im Falle eines Dretch:
[Spiorad na h-oidhche agus droch fhaclan. Bidh mi a 'cur ris an aghaidh grànda agad san t-saoghal seo, bi mo shearbhanta! Tha mi gad iarraidh.]
Im Falle eines Nachtmahrs:
[Spiorad nan ceumannan luath, each uasal an oidhche shìorraidh. Èist ri mo fhacail agus thig a-steach dhan t-saoghal seo gus mo naimhdean a thionndadh gu duslach leis a 'phòla tàirneanach agad. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Barbazus:
[An spiorad dearg, deamhan dearg. Tha mi a 'gairm do dhuilgheadas grànda an seo san t-saoghal seo gus frithealadh orm agus a leantainn mo dhroch òrduighean gruamach. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Barghests:
[Spiorad fiadhaich, tha mi ag iarraidh ort a bhith a 'cur do thoil. Bi beathach cruaidh, agus sgrios na daoine a tha a'm 'aghaidh. Tha mi gad iarraidh.]
Im Falle eines Xills:
[Spiorad boireann làn de dhroch ghnìomhan, tha mi ag iarraidh ort na gnìomhan gràineil agad a dhèanamh às an àm sin nam ainm! Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Djinns:
[Spiorad draoidheachd, spiorad dealas math. Leig fios thugaibh, agus co-dhùnadh a dhèanamh le do mhaighstir. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Dschanns:
[Bidh spiorad gaisgeach, bùidsear mìle mìle, na fhianais dhomh, mar a dh 'iarr mi ort. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Kytons:
[Maighstir nan slabhraidhean, bidh mi a 'briseadh suas geugan an t-saoghail. Cuir a-steach aonta leam. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Salamanders:
[Lag an t-solais solais. Spiorad teine agus am lasair coisrigte. Leig leam do neart a chleachdadh agus socrachadh còmhla rium. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Naktios:
[Beò nas luaithe gun a bhith a faireachdainn, spiorad làidir. Bi na fhianais agam, is urrainn dhomh mionnachadh dhuit, agus a bhith nam bhràthair agamsa san t-saoghal seo. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Xorg:
[Creutair cha mhòr nach b 'urrainn dhut a bhith gu tur. Spiorad na iomadh ceist agus na mìltean de fhreagairtean. Co-aonta leam, tha mi a 'cur ìmpidh ort!]
Ist dies nun von Erfolg gekrönt, so wird der Externar vor einem im Beschwörungskreis beschworen, meistens sehr anschaulich in einer Kaskade von Blitzen.
Nun geht es zur nächsten Stufe über: Das Schließen des Paktes.
Auch hier ist wieder große Vorsicht, wenn nicht gar größere Vorsicht als im ersten Kreis der Beschwörung, in der Wahl der Vorgehensweise des Paktierens zu gelten.
Wenngleich es meistens sehr einfach ist, Djinns und Dschanns von seiner Sache zu überzeugen, wodurch es in diesen Fällen sehr einfach funktioniert mit ein bisschen Freundlichkeit den Pakt innerhalb von wenigen Minuten abzuschließen, gestaltet es sich bei den anderen hier erwähnten Externaren ein wenig schwieriger.
Xills dürfte am besten damit überzeugen können, dass man ihnen bei der Wahl ihrer nächsten Opfer freie Hand gibt, was jedoch nicht sehr ratsam wäre, sollte man das Aufsehen der örtlichen Stadtwache meiden wollen.
Xorgs hingegen schätzen eine große private Bibliothek genauso wie eine Menge schmackhaftes Essen, wenngleich sie es nur für den Geschmack an sich tun.
Im Falle eines Kytons dürfte es am hilfreichsten sein, da spreche ich aus eigener Erfahrung, ihm ein paar schöne neue Ketten aus Stahl als Wilkommensgeschenk anzubieten, darüber freuen sie sich meistens ungemein.
Ein Naktios findet Freude daran, wenn der Beschwörer selbst ebenso ein talentierter Nahkämpfer ist, und würde sich über eine neue Waffe oder eine schicke Rüstung ebenso sicherlich sehr erfreuen, wodurch das Pakiteren mit dieser sturen Rasse um einiges einfacher wäre.
Nachtmare und Bargheste sind mit einem schöneren Schlafplatz und der passenden Gesinnung des Beschwörers meistens vollends zufrieden, und erfreuen sich meistens sogar eines Paktes.
Ein Salamander freut sich in den meisten Fällen über ein heißes Plätzchen, am besten – sollte der Beschwörer auch Alchemie praktizieren – die helle Esse eines Alchemiehochofens.
Barbazus und Dretchs sind meistens recht anspruchslos. Meistens akzeptieren sie den Pakt, in der Hoffnung Unheil anrichten zu dürfen.
Nun solltest du auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, die das Beschwören eines Externars des zweiten Kreises mit sich bringt. Viel Glück, Beschwörer!
Sollte sich ein Beschwörer nun genug in seiner Schule auskennen, um sich an die Beschwörungen des dritten Kreises zu wagen, so sei er hier noch einmal gewarnt, dass die folgenden Wesen im Schnitt bereits mächtiger sind als ein durchschnittlicher Mensch, Elf oder Zwerg, teilweise sogar mächtiger als mehrere Humanoide zusammen.
Zum dritten Kreis der Beschwörung gehören folgende Externare:
Azata – Bralani
Oni, Oger-Magus
Teufel – Osyluth
Höllenhund – Khemvirischer Kriegshund
Depravata Creatura – Vrock
Depravata Creatura – Babau
Depravata Creatura – Maedoch
Barghest – Höherer Barghest
Depravata Creatura – Nabasu
Teufel – Erinnye
Depravata Creatura – Sukkubus
Elementargeist – Efreet
Elementargeist – Schaitan
Unsichtbarer Pirscher
Azata – Lillend
Wie unschwer in dieser Auflistung zu erkennen ist, gehören zu diesem Kreis erneut eine ganze Menge Kreaturen an, welche jedoch allesamt sehr starke und meistens eigenbrötlerische Externare sind.
Dieser dritte Kreis der Beschwörungsmagie wird auch „Feídh" genannt.
Benötigte Materialien zur Beschwörung eines Externars des dritten Kreises:
- Kenntnis der Beschwörungsmagie im Rang Großmeister
- Ausreichende Erfahrung in der Beschwörung verschiedener Externare
- Verschiedene Zutaten, welche weiter unten benannt werden
Das Ritual zur Beschwörung sieht folgendermaßen aus:
Der Schutzkreis bleibt derselbe. Dafür ändert sich der Beschwörungskreis, welcher so aussieht:

Für die Beschwörung werden folgende Zutaten verwendet:
- Zwei Kilogramm Fleisch, in der Mitte des Kreises aufgeschichtet. Im Falle böse gesinnter Externare humanoides Fleisch.
- Von einem Geweihten eines Gottes gesegneter Weihrauch (Achtung: sehr teuer!)
- Sechs Beine der Drinne, je eines davon auf einem der äußeren Kreise- Die Elementaressenz eines großen Elementars im mittleren Kreis.
Zuerst wird hierbei das Fleisch in die Mitte gelegt, das muss in diesem Kreis unbedingt als Erstes passieren! Danach wird der Weihrauch aufgehängt und zugesehen, dass der Raum keinen Luftzug aufweist, der Weihrauch muss den ganzen Raum zufriedenstellend ausfüllen bevor das Ritual beginnen darf. Auf das Fleisch wird die Elementaressenz gelegt, die Drinnenfüße außen herum folgen danach.
Sobald das alles geschehen ist, entfernt man sich schnellstmöglich aus dem Beschwörungskreis hinein in den eigenen Schutzkreis.
Nun beginnt das Ritual, mit demselben Initiationsritus:
[Creutair solais, creutair dorchadas, creutair bhon t-saoghal taobh a-muigh cruth is ùine. Èist ri mo fhacail, gu h-iriosal tha mi a 'faighneachd dhut airson do thaic gus fuireach an seo san àite seo agus gus aonta a dhèanamh leam. Tha mi ag iarraidh ort!]
Sollte dies nun Erfolg gewesen sein, erscheint der Externar üblicherweise in einem Schwall von Blitzen in Beschwörungskreis, welche für den Magier im Schutzkreis natürlich komplett ungefährlich sind. Es gilt hierbei zu beachten, möglichst keine Furcht oder Zweifel zu zeigen, Externare neigen dazu dies gekonnt auszunutzen.
Für jeden oben genannten Externar muss nun ein weiterer, spezieller Spruch zur Pakterfüllung genutzt werden, natürlich wieder in Alt-Elfisch:
Im Falle eines Azata – Bralanis:
[Spiorad nan Eilich, Spiorad na Gaoithe. Tha mi gad bhrosnachadh agus do chumhachd bunaiteach. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle einer Azata – Lillend:
[Spiorad na nathair naomh, tha mi a 'gairm do chorp sgàileil an seo anns an Revario. Seall dhomh do chumhachd. Tha mi ag iarraidh ort!]
Barghest – Höherer Barghest:
[Spiorad olc de mhòran fhiaclan. Creachadair fiadhaich. Sgriosaidh mo naimhdean le do chrùbagan ruadh. Tha mi gad iarraidh.]
Im Falle eines Depravata Creatura – Babaus:
[Spiorad droch-mucus, tighearna chlachan. Sgriosaidh mo naimhdean an seo san Revario. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Depravata Creatura – Maedoch:
[Is e Morair sgàile, inntinn nam faireachdainnean falaichte, mo fhianuis, agus sgrios mo naimhdean. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Depravata Creatura – Nabasu:
[Spiorad lùth beatha. Spiorad olc nan sgiathan glasa. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Depravata Creatura – Sukkubus:
[Spiorad tlachd. Spiorad lùth a ghoid. Bidh mi a 'toirt a-mach an corp bhreagha agad chun an t-saoghail seo, gus mo chuideachadh a' faireachdainn pian agus pian dha na nàimhdean agam. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Depravata Creatura – Vrock:
[Spiorad olc an t-saoghail. Eòin feirge, sgrios mo naimhdean. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Elementargeistes – Efreet:
[Spiorad nead dearga, marbhadh saoghal gun àireamh. Tha mi a 'toirt ur n-inntinn làidir dhan t-saoghal seo gus mo shlighe a dhèanamh sa bhlàr. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Elementargeistes – Schaitan:
[Spiorad chreagan, spiorad cloiche. Lorg do ghnothach san t-saoghal seo agus nochd dhomh do neart. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Höllenhunds – Khemvirischer Kriegshund:
[Cùm cogaidh. Spiorad mìle batal. Bi na naimhdean agam san t-saoghal seo agus sgrios mo naimhdean. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Oni, Oger-Magus:
[A 'cumadh bufair ag atharrachadh. Spiorad mòr neart agus gàirdeachas. Bi mo thagraiche san t-saoghal seo, agus m 'naimhdean a mharbhadh. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Teufels – Erinnye:
[A 'sgoltadh nam manaidhean olc. Faileas air feadh an t-saoghail eadar. Bi mo chrochadair iarainn, mo phroifeasanta as giorra, mo charaid dòigheil. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines Teufels – Osyluth:
[Spiorad nan spioradan. Spiorad nam manaidhean olc. Fuasgladh mo naimhdean, sgrios iad! Bi mo chrochadair. Tha mi ag iarraidh ort!]
Im Falle eines unsichtbaren Pirschers:
[Èadhair gràdhaich. Spiorad droch-fhollaiseachd. Tha feum agam air na seirbheisean agad san t-saoghal seo. Tha mi ag iarraidh ort!]
Ist dies nun von Erfolg gekrönt, so wird der Externar vor einem im Beschwörungskreis beschworen, meistens sehr anschaulich in einer Kaskade von Blitzen.
Nun geht es zur nächsten Stufe über: Das Schließen des Paktes.
Auch hier ist wieder große Vorsicht, wenn nicht gar größere Vorsicht als im ersten Kreis der Beschwörung, in der Wahl der Vorgehensweise des Paktierens zu gelten.
Im Falle beider Azatas sollte der Beschwörer einen starken Willen und gute Absichten besitzen. Sie verbündeten sich gern mit einem gut gesinnten Beschwörer.
Im Falle eines höheren Barghests dürfte die Aussicht auf Tod und Zerstörung die größte Freude für ihn sein. Selbiges gilt für alle Depravata Creaturae sowie Teufel mit Ausnahmen der Sukkubus.
Im Falle der Sukkubus sollte ein sexuell aktiver Beschwörer ein absolutes Muss sein, hierbei ist meistens das Geschlecht nicht wirklich wichtig, aber die Sukkubus benötigt die Lebensenergie ihres Beschwörers, wenngleich sie zumeist zusieht, dass dieser nicht zu geschwächt davonkommt.
Im Falle eines Efreeten oder eines Schaitans muss einfach die Beziehung zwischen Beschwörer und Beschwörten passen, sonst wehren sie sich zumeist sehr stark gegen die Beschwörung, wenn der Beschwörer versucht sie zu irgendetwas zu zwingen.
Ein Oni liebt tiefgründige Unterhaltungen und die Erlaubnis des Öfteren mit der Gestaltwandlung Schelmerei zu bringen.
Ein Unsichtbarer Pirscher benötigt kein Überreden, ich kenne persönlich keinen Fall, in dem ein unsichtbarer Pirscher nicht sofort zum Pakt bereit war. Anscheinend mögen sie diese Welt.
Nun solltest du auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, die das Beschwören eines Externars des zweiten Kreises mit sich bringt. Viel Glück, Beschwörer!
Beschwörungsmagie - Ein Leitfaden
von Cerwen am 02.11.2017 13:47Es ranken sich viele Mythen und Legenden um jenen Ort, den wir Magier sehr einfallslos Zwischenwelt nennen. Eine Welt, in der Form und Zeit genauso solch variable Größen sind wie der Luftdruck, ein mysteriöses Universum voll von seltsamen Kreaturen und unvorstellbaren Gefahren, von denen man so manche auf diese Welt locken kann, wenn man es denn möchte.
Wahrlich gilt die Beschwörungsmagie als die okkulteste Magie, und als jene Schule, welche vor einem Zauber die meiste Vorbereitung benötigt. So ist es für einen erfahrenen Beschwörungsmagier von entscheidender Bedeutung, immer ein Arsenal verschiedenster für ihn zur Beschwörung benötigter Stoffe mit sich zu führen, welche von unterschiedlichster Form und Konsistenz sein können.
Mit der Beschwörungsmagie lassen sich – grob gesagt – sowohl unbelebte Gegenstände als auch Organismen beschwören, jedoch beide unabhängig voneinander aus verschiedenen Dimensionen. Während, wie es allgemein bekannt ist, die sogenannten Externare ursprünglich aus einer Welt namens „Zwischenwelt", in ihrem Wortlaut selten auch „albued alakhar" genannt, kommen, und von dort auch beschworen werden können mit verschiedenen Ritualen, sind die unbelebten Objekte der Beschwörungsmagie und ihre Anschaffung eine gänzlich andere Geschichte, welche nur sehr marginal in Zusammenhang stehen mit besagten Externaren.
In diesem Abschnitt behandeln wir die fast unendliche Vielzahl an Objekten, die ein Beschwörungsmagier durch teilweise komplexe Formeln und Denkprozesse aus einer anderen Welt beschwören kann, welche auf Baloranisch manchmal auch „das Ungeformte" genannt wird. In anderen Sprachen wird es auch als „Terra Informis" oder „aon chumadh" gezeichnet.
Tatsächlich ist bis zum heutigen Stand der Forschung sehr wenig zu dieser Welt bekannt, hauptsächlich, da niemand jemals dort war und davon berichten kann. Im Gegensatz dazu können immerhin verschiedene Externare, allen voran Djinns, von der Zwischenwelt berichten, und von den Wundern, die dort auf einen warten. Doch dies soll an einem späteren Punkt behandelt werden.
Durch zahlreiche Tests konnte man folgende Eigenschaften des „Ungeformten" feststellen, woher man besagte Gegenstände materialisieren kann:
- Es herrscht dort keine Atmosphäre, und entsprechend könnte ein Humanoid dort nicht überleben.
- Wahrscheinlich herrscht dort immer 0°C Temperatur, gemessen an der Kühle der Materialien, die beschworen werden können, mit Ausnahmen.
- Es scheint ein perpetuum mobile zu sein – Oder es gibt dort eine endliche, Anzahl an Materie, die zusammenfügbar ist, und langsam aufgebraucht wird.
Es ist hingegen unbekannt wie groß es sein soll, wie es dort aussieht oder ob die Dinge von Anfang an dort eine Form haben oder erst durch die Beschwörung zu einer solchen kommen. Weder ist je ein Organismus dorthin gelangt, noch können einmal beschworene Gegenstände dahin wieder zurückgeschickt werden.
Entsprechend ist diese ungeformte Welt ein wahres Mysterium, welches vermutlich nie befriedigend erforscht werden kann.
Kommen wir nun jedoch zu etwas, das wir genauer erforschen können: Jene Materialien, welche beschwört werden können. Allgemein genügt es, sich das Material vor dem geistigen Auge vorstellen zu können, und im besten Falle die Form und das Material schon einmal gespürt zu haben mit seinen Händen.
Die notwendigen Materiale hierfür können recht divers sein, jedoch wird bei jeder Beschwörung ein Stück weißer Kreide benötigt, mit dem die Beschwörungslinien gezeichnet werden. Zudem sind sinneserweiternde Kräuter ein häufiger Bestandteil von Beschwörungen, genauso wie des Häufigeren Edelsteine und Edelmetalle.
Da es hier unmöglich ist, alle nicht-belebten Beschwörungen aufzulisten, möchte ich in verschiedenen Kategorien der Schwierigkeit Beispielsbeschwörungen vorführen, um dem kundigen Leser ein Bild davon geben zu können.
So durfte ich, Hanna Le-Illers, zuallererst einen einfachen Holzblock beschwören mit einer quadratischen Seitenlänge von je ungefähr 2 Centimeter.
Was wird dafür benötigt?
- Kreide zum Zeichnen
- Möglichst gereinigtes Salz zur Reinigung
- Ein kleines Kupferstück als „Tribut"
Das Kupferstück muss in einem speziellen rituellen Kreis, der sog. Beschwörungskreis (wenngleich es natürlich nicht immer ein Kreis ist), platziert werden, möglichst mittig.
Dieser sieht in etwas so aus:

[Fiodh na neo-fhoirmeil, tha mi gad iarraidh.]
Sollte das Ritual richtig ausgeführt worden sein, was in etwa 10 Sekunden benötigt, wird der Holzblock beschworen und die Beschwörung verlief erfolgreich.
Elementar für alle Beschwörungen ist der sogenannte Tribut in kleinen metallenen Gegenständen, welche je nach unbelebter Beschwörung immer teurer ausfallen können, hierbei sei gesagt, dass die Beschwörungsmagie keine allzu billige Magie ist in hohem Range!
Vergleichsweise auch sehr einfach zu beherrschen ist die Beschwörung von homogenen Metallen. Hier in diesem Falle beschwört der Beschwörungsmagier eine einfache Skulptur, beispielsweise jene einer Eule, aus der ungeformten Welt. Wie man sich hier denken kann, muss der zu zahlende Tribut auch höher sein, meistens wird für Beschwörungen einer solchen Größenordnung eine kleine Kugel aus Eisen, Nickel oder Kobalt verwendet, anderes ist hierbei auch möglich und durch die Ungefährlichkeit der Beschwörung kann die Mindestgrenze des Tributes für fleißige Magier sicherlich herausgefunden werden.
Was wird dafür benötigt?
- Kreide zum Zeichnen
- Möglichst von anderen Rückständen befreites Salz zur Reinigung
- Ein passender Tribut, im Optimalfall eine kleine Eisenkugel

Der Tribut sollte optimalerweise auch wieder möglichst mittig in den Beschwörungskreis eingefügt werden, am besten dort wo sich im Falle dieses Beschwörungskreises die beiden Linien recht mittig treffen.
Auch hier muss eine passende Beschwörungsformel eingesetzt werden:
[Larann, tha mi a 'toirt gearan dhut mar mholadh ann an cruth mo thoil, tha mi gad iarraidh.]
Diese Beschwörung dauert in etwa 20 Sekunden. Sollten alle Hinweise hierbei beachtet werden, kann der Gegenstand wie erwartet erfolgreich beschworen werden.
Hier in diesen Adepte-Beschwörungen, wie ich sie nenne, werden hauptsächlich heterogene Gemische beschworen, wie in diesem Falle Silberpfeile, also zum einen natürlich die Pfeilspitze aus Silber, der Körper aus beliebigem Holz und der Schaft aus Federn oder ähnlichem Material.
Hierfür benötigt der geschulte Beschwörungsmagier keinen höheren Rang als in den anderen unbelebten Beschwörungsmagien, jedoch wird ein komplexerer Denkmechanismus benötigt um das Gewollte auch zu beschwören – ich wiederhole es gern nochmal, Beschwörungsmagie ist zu einem Großteil tatsächlich Kopfsache!
Mit dem richtigen Bild in den Gedanken samt der Zusammensetzung kann man sich dann an die Beschwörung an sich richten.
Was wird dafür benötigt?
- Kreide zum Zeichnen
- Möglichst von anderen Rückständen befreites Salz zur Reinigung
- Ein passender Tribut, im Optimalfall drei Eisenkugeln oder, wenn man etwas Protzen möchte, eine Silberkugel.

Auch hier muss eine passende Beschwörungsformel eingesetzt werden:
[Easgachadh de stuthan uile Revarias, tha mi a 'toirt urram dhut! Tha mi gad iarraidh.]
Diese Beschwörung dauert in etwa 30 Sekunden. Sollten alle Hinweise hierbei beachtet werden, kann der Gegenstand wie erwartet erfolgreich beschworen werden.
Im nächsten Feld der Beschwörung geht es abermals um komplexe Gedankenstrukturen, diesmal jedoch im Extremfall. Hierfür sollte ein sehr kluger Geist erforderlich sein, der das Prinzip des Mechanismus bereits sorgsam studiert hat, bevor er es einwandfrei beschwören kann.
Üblicherweise sind mehrere Dutzend Versuche eines Schülers notwendig um eine Expertenbeschwörung das erste Mal erfolgreich und ohne Fehler durchzuführen. Es ist mir nicht bekannt, dass es je ein noch so talentierter Schüler unter einem Dutzend Versuche gemeistert hätte.
Auch beispielsweise Schlüssel fallen unter diese Kategorie, wenn die Form des Schlosses bekannt ist, das er aufsperren soll. Generell fallen in diese Kategorie alle Formen von komplexen Mechanismen, aber auch von schwierigen Strukturen, welche eine enorme geistige Rechenfähigkeit erfordern.
Mit dem richtigen Bild in den Gedanken samt der Zusammensetzung kann man sich dann an die Beschwörung an sich richten.
Was wird dafür benötigt?
- Kreide zum Zeichnen
- Möglichst von anderen Rückständen befreites Salz zur Reinigung
- Ein passender Tribut, meistens zwei Silberquader, selten auch schon mal ein Goldquader. Aber hier sollte man es immer vorher mal ausprobieren welcher Mindesttribut erforderlich ist, je nach gewünschter Größe und Komplexität.

Auch hier muss eine passende Beschwörungsformel eingesetzt werden:
[Togalach coimpiutaigeach air a chruthachadh le làimh àlainn. Tha mi gad iarraidh.]
Diese Beschwörung dauert in etwa 40 Sekunden. Sollten alle Hinweise hierbei beachtet werden, kann der Gegenstand wie erwartet erfolgreich beschworen werden.
In unserem letzten Teil der Beispielbeschwörungen versucht sich der inzwischen sicherlich versierte Beschwörer an einem Platinquader, welcher in den Reichen der Zwerge auch als Währungsmittel akzeptiert wird. Entsprechend müssen die in Nilragh bekannten Runen zuerst selbst beherrscht werden und ihr Stanzvorgang perfekt verstanden werden, was kein einfacher Vorgang ist. Zudem sei gesagt, dass es sich, sollte der Beschwörungsmagier auffliegen, um Betrug handelt, was zu einer Gefängnisstrafe in Nilragh von bis zu 200 Jahren führen kann.
Was wird dafür benötigt?
- Kreide zum Zeichnen
- Möglichst von anderen Rückständen befreites Salz zur Reinigung
- Ein passender Tribut. Dies ist meistens ein seltenes Edelmetall, wie mehrere Goldkugeln, oder sogar eine kleine Platinkugel. Ein bekannter Beschwörer soll diese Beschwörung auch mit einer kleinen Kugel aus reinem Mithril geglückt sein.

Auch hier muss eine passende Beschwörungsformel eingesetzt werden:
[Le Tighearna nan spaideil, a dh'iarras mi rudeigin luachmhor dha-rìribh agus tha mi deiseil airson a 'pàigheadh chìsean. Tha mi gad iarraidh.]
Diese Beschwörung dauert in etwa 60 Sekunden. Sollten alle Hinweise hierbei beachtet werden, kann der Gegenstand wie erwartet erfolgreich beschworen werden.
Ein paar klärende Worte zu oben genannten Beschwörungen:
- Das Salz wird jeweils im Voraus benötigt um den Ort der Beschwörung vor möglichen früheren Beschwörungen oder Magieeinwirkungen zu reinigen. Diese können zu komplett anderen Ergebnissen führen als man sie erwarten würde.
- Für die komplexeren Symbole wird tatsächlich eine gewisse Kunstfertigkeit verlangt, da die verschiedenen Symbole teilweise Aufwand und Genauigkeit erfordern.
- Wofür diese Tribute gedacht sind, ist bis heute ein kleiner Streitpunkt unter Beschwörern. Manche verehren Gonti, dem Gott des Luxus, welcher die Tribute annimmt in der Zwischenwelt um eine erfolgreiche Beschwörung zu ermöglichen. Andere, mich eingeschlossen, glauben eher daran, dass die Welt etwas dafür zurückwill, wenn sie andere Gegenstände in diese Welt lässt. Vielmehr eine Art Naturglaube. Einstimmig bestimmt konnte es jedoch nicht werden bis heute.
- Alle Arten dieser unbelebten Beschwörung sollten getätigt werden bevor man überhaupt daran denken sollte, belebte Beschwörung durchzuführen, welche immens komplexer als die hier dargestellten sind. Manche Beschwörer nutzen z.B. auch Beschwörungen, um spontan in Vorteil zu kommen, im Kampf, was durch die Einfachheit der Rituale zumindest möglich sein kann.
Rüstungsindex
von Cerwen am 01.11.2017 14:22Einfach weil ich es kann - Hier ist nochmal der Link zum Rüstungsindex, welcheer auch schon woanders angegeben wurde um ihn einfacher zu finden.
Rüstungsindex
Theldan
Gelöschter Benutzer
Aufruf zur Vereinigung [28.10.2017]
von Theldan am 30.10.2017 22:12Aufruf zur Vereinigung [28.10.2017]
Dauer: ca. 4 Stunden
In Argennoit fand das von König Leonus Kattagien einberufene Treffen der Vertreter der fünf großen Nationen von Balora statt.
Vor Ort waren ...
-König Leonus Kattagien sowie seine Schwester Prinzessin Giselda Kattagien, der Oberbefehlshaber des embarischen Militärs Talagan Thìnel und Tochter Galadeth Thìnel, die Embaro als höchste Diplomatin dient sowie dem Leibwächter des Königs und Paladin Grayson Anderton
- Belial Thorne, Staatskanzler von Sah mitsamt fünf seiner besten Elite-Yokuza, zu denen Lenya Cerya und Kieran Minaen gehören
- König Theldan Schützenauge, begleitet von der Kommandantin der Grollgarde Samara Schneeklinge und dem Anführer der Ifrinn und ehemaligen Paladin Girroth Faeric
- Oda Hinomora, Anführer der Shogure von Ilé-Ilé in Begleitung von Nanami & Chiyo Kuchiki und Daruma Katashi und
- Argos Elvehan, Anführer der Testulam-Wächter in Begleitung von Kayleigh Morannon und Lyandra Spinnensehne
Das Treffen fand im Beisein der Königin des Landes Bourssons statt, welche gegen Ende der Verhandlungen ihre Gäste begrüßte.
König Leonus eröffnete das Treffen mit einer Rede, die die Dringlichkeit und Wichtigkeit eines Bündnisses gegen die Dämonen in den Vordergrund stellte. Als Antwort auf diese Rede ergriff Kanzler Belial das Wort und war bereit, einem solchen Bündnis zuzustimmen, stellte aber zwei Bedingungen in den Raum, die zum einen ein militärisches Vorgehen gehen den Sitz der Kirche des ersten Lichts in Rjolkan verlangen und zum anderen keinem Priester der Kirche erlauben würde den Glauben der Kirche zu verbreiten und sie somit zu Vogelfreien zu erklären.
König Theldan Schützenauge und König Leonus Kattagien erklärten sich bereit Sah entsprechende Unterstützung zu gewähren um die Kirche aufzuhalten, da auch sie eine Gefahr in eben jener sehen. Argos Elvehan erwähnte außerdem, dass nicht alle in der Kirche ihrem Anführer Uriah Cassius Folge leisten wollen.
Einzig Oda Hinomora stellte sich anfangs gegen die Bedingungen quer, da laut seiner Aussage die Shogure nicht existieren um Kriege auf Balora zu führen, sondern um Ilé-Ilé vor Piraten und anderem Gesindel zu schützen. König Leonus warf jedoch ein, dass die Shogure durchaus gute Späher wären und man diese als eben jene einsetzen könne.
Nach einer kurzen Gedenkpause war Oda Hinomora bereit seine Unterstützung zu leisten, wenn im Gegenzug Schiffe entsandt werden, die sich der Piraten annehmen werden, da durch die abgezogenen Shogure Lücken in der Sicherheit der Inseln entstehen würden.
Zusätzlich erwähnte Oda Hinomora, er würde in seiner Heimat Niparan um Hilfe für Balora bitten, sei sie nun notwendig oder nicht.
Nachdem dies geklärt worden war, warf Girroth Faeric noch die Frage in den Raum, was nach dem Krieg mit den Ifrinn geschehen würde, da er befürchtet, dass sie wieder Heimatlose wären die verachtet und gejagt werden würden. Die vereinzelten Anführer haben in diesem Fall versprochen, dass die Ifrinn nach diesem Krieg nicht länger darum fürchten müssen und das man zusätzlich an einem Heilmittel gegen den Fluch arbeiten würde.
Das Treffen endete mit dem Erscheinen der Königin von Bourssons, Olivia Gonesse, welche noch einige Worte mit König Leonus wechselte, während die anderen Vertreter und Begleiter sich nach und nach verabschiedeten.
Leonie
Gelöschter Benutzer
Re: Captain Horkers und der Schatz der Jadegöttin [13.7.2017]
von Leonie am 29.10.2017 03:38Teil VI
Nach einer nur kurzen Erholungspause machte man sich schließlich auf den Weg die letzte Kammer zu erkunden. Telferan half dazu zunächst Norra, die man notdürftig etwas versorgt und ihr einen der übrigen Tränke gegeben hatte, aufzustehen, um auf ihn gestützt mitzukommen. Der Raum, der vor ihnen lag war noch größer, als der in dem sie dem Lindwurm gegenüberstanden und reich mit goldenen Verzierungen geschmückt. In Mitten dieses Raums befand sich ein Thron ebenfalls ganz aus Gold, welcher Aristachos zunächst zu der festen Annahme verleitete, dass es sich um die Hallen eines Golddrachen handeln musste. Norra hingegen stürmte, soweit es ihr angeschlagener Zustand zuließ, erstmal darauf zu, fiel auf dem Weg jedoch aufs Maul. Als nächstes sollte sich der Gruppe eine Illusion offenbaren, aus welche sich schließlich die Jadegöttin materialisierte. Diese verlangte von der Gruppe zunächst ihr den nötigen Respekt zu erweisen und sich vor ihr hin zu knien. Dies stieß jedoch vor allem bei Aristachos auf großes Missfallen was dazu führte, dass dieser sich zuerst weigerte während der Rest sich mehr oder weniger artig hinkniete. Da er scheinbar wirklich eher gestorben wäre, als seine newithanischen Götter und seine Ehere zu verraten indem er kniet, musste schließlich Marya zu einem Zauber greifen, der ihn per Telekinese schließlich in die Knie zwang. So richtete die Jadegöttin das Wort an Marya. Sie war sehr zufrieden mit den Schätzen, die sie ihr geopfert hatten und den Hürden die sie überwunden hatten. Letztendlich stellte sie Marya vor die Wahl: entweder sie bleibt ihr Champion und profitiert von der Macht des Armreifs und der Jadegöttin, während sie ihr weiter dient oder sie gibt den Armreif ab und geht ihrer Wege. Hilflos ob dieser schweren Entscheidung sah sich Marya nach ihren Reisegefährten um, diese waren jedoch keine besonders große Hilfe und so willigte sie schließlich ein ihr weiterhin zu dienen. Sogleich beschenkte die Jadegöttin sie mit ihrer Macht, wodurch ihr Rang in Veränderungsmagie mit sofortiger Wirkung auf VIII auf IX anstieg. Die Jadegöttin verschwand wieder und die Gruppe blieb allein im Thronsaal zurück, woraufhin sich auch endlich ein Ausgang offenbarte. Marya stürmte nach draußen und als die restliche Gruppe ihr folgte offenbarte sich ihnen lediglich eine zerstörte Landschaft mit einer in Tränen aufgelösten Marya. Letztendlich machte sich eine verletzte und teilweise fassungslose Gruppe wieder auf den Rückweg zum Hafen.
Geran
Gelöschter Benutzer
Re: Geheimnisse der Dunkelheit [Beide Teile/13.- und 16.10.2017]
von Geran am 21.10.2017 18:05Teil II
Informationen:
Teilnehmer: Kharan, Ylena, Liv, Dairen, Sigarda, Akisame, Thamelia, Nidaera, Scheherazade
Eventleiter: Shiori
Dauer des Events: Drei Stunden
Besuchte Orte im Event: Die Höhlen rund um Glimmerwacht und indirekt Glimmerwacht selbst.
Zusammenfassung:
Nach kurzer Überlegung beschloss die Gruppe ohne jeglichem Licht weiter zu gehen, weshalb auch die Dunkelelfen vorgingen, da jene in der Dunkelheit gut sehen konnte. Schließlich senkte sich über die Gruppe, die sich langsam durch den finsteren Gang tastete. Stille liegt über ihnen und man konnte das Gewicht der Gesteinsmassen über ihnen nahezu spüren. Die Stille, die Dunkelheit, die bange Erwartung, was auf sie warten möge... all das zehrte an den Nerven unserer Abenteurer. Wem dies als erstes zu viel wurde... war nicht eindeutig auszumachen, doch Sigarda, Liv, Nidaera, Scheherazade und Thamelia verloren die Beherrschung, als irgendwo vor ihnen in der Dunkelheit ein schleifendes Geräusch wahrzunehmen war. Zuerst jedoch meldete sich die empfindliche Gelehrte mit einem erschrockenen Laut von sich, worauf auch Sigarda wie eine erschrockene Katze aufschrie, während Liv nur erstarrte und ihre dunkle Hautfarbe mehr als nur bleich wurde und Nidaera nur zurück wich. Sofort fragte Thamelia zischend mit halb gezogener Klinge was war, was die Dunkelelfen jedoch nicht mit Bestimmtheit sagen konnten. In der Dunkelheit konnte Scheherazade das Geräusch vieler dünner Beine hören, die über den Boden trappelten. Das schleifende Geräusch wiederholte sich, es schien von einem Mantel oder einem anderen schweren Stoff zu stammen, das über den Boden gezogen wurde. Was es war, konnte sie jedoch nicht sehen, dafür war es zu dunkel für die Hochelfe. Dafür aber konnte sie das Geräusch von Metall vernehmen, das über Stein gezogen wurde und leise Stimmen, die etwas in Lotholanisch murmelten. Natürlich gab sie ihre Erkenntnis sofort an die anderen weiter, die sich schon für einen Kampf rüsteten. Aber bevor die Hochelfe wieder für Licht sorgte, warnte sie ihre Begleiter vor, dass sie versuchen wird, die eventuellen Feinde mit einem hellen Lichtschein zu blenden, sodass ihre Begleiter noch frühzeitig die Augen schließen konnten. Dies tat sie dann auch und das Licht erstrahlte hell. Jeder, der nicht sofort die Augen geschlossen hatte, wurde geblendet - so wie es mit den beiden Drinnen geschehen ist, welche mehrere Meter vor ihnen in dem sich verbreiternden Gang standen. Unglücklicherweise schien ihnen das Licht jedoch weniger auszumachen, als man hoffen konnte. Mit einem lauten, fauchenden "Intrudas!" stürmten sie schließlich mit gehobenen Waffen auf Kharan und Akisame zu, welche die Front der Gruppe bildeten. Doch bevor die Drinnen die zwei erreichen konnten, schaffte es Nidaera die Drinnen mit dem Boden zu verschmelzen und Livs furchteinflößende Aura lies die Spinnen zurück schrecken, Thamelia nutzte Nidaeras meisterlichen Streich indem sie beiden Drinnen einen kräftigen Hieb mit dem Schwert verpasste. Nun griff auch Scheherazade an und fügte der ersten Drinne eine schmerzhafte Brandwunde zu, bevor Sigarda auch noch deren Beine abtrennen konnte. Ylena stürzte sich ebenfalls erfolgreich auf die Drinne, jedoch war es letztlich Dairen, welcher ihr den Gnadenstoß zufügen konnte. Die zweite Drinne hatte auch nicht mehr lange zu leben, als Thamelia sie mit Steinen befeuerte und Nidaera es auch noch schaffte, deren Herz in Stein zu wandeln. Angewidert über den Anblick der von Lolth verfluchten Wesen und sie gingen sie nachdem plündern der Leichen zügig weiter, tiefer in den Gang, der mittlerweile ungefähr drei Meter breit und auffallend gerade wurde. Scheinbar hatte wieder jemand seine Finger im Spiel bei dessen Erschaffung oder Verbreiterung. Das Ende dieses Ganges ist nicht fern und im Schein von Scheherazades Lichtkugel fand sich die Gruppe schließlich vor einem Steinportal, welches verdächtig nach der Arbeit von Zwergen aussah. Zusätzlich war in beiden Türflügeln eine riesige Spinne eingemeißelt. Natürlich fingen die Abenteurer an, darüber zu spekulieren, wie viele Feinde hinter den Türen lauern konnten, während die Tür von den anderen nach einer Möglichkeit zu öffnen suchten. Schließlich war es Akisame, welcher es schaffte die Türe zu öffnen und sofort wurden alle leiser. Die geöffneten Türen gab den Blick auf eine riesige, schwach beleuchtete Höhle frei und im Licht der Fackeln ließen sich die Gestalten von fünf Dunkelelfen erkennen, welche sich um eine große Statue einer Dunkelelfe mit Spinnenleib versammelt hatten. Sie sprachen düstere Gebete, welche leider nur bruchstückhaft von unseren Sprachkennern entschlüsselt werden konnten, doch sie beteten von Opfern, die sie ihrer Mutter in Form der Spinnengöttin überbringen wollten, was die Vermutung von einer altertümlichen Sekte bestätigte. Daraufhin fragte sich die Gruppe was sie als nächstes tun sollte. Aber schließlich entschieden sie sich dazu, ihrer Auftraggeberin Bericht zu erstatten und nicht weiter in das Geschehen eingreifen zu müssen, als nötig. Der Rückweg verlief dann schließlich recht ereignislos, denn immerhin liegen die Gegner tot am Boden. An Tharezias Anwesen angekommen wurde ihnen mitgeteilt, dass die Hausherrin gegenwärtig nicht zu sprechen war. und wer kein eigenes Heim in Glimmerwacht besaß, wurde auf ein Gasthaus verwiesen, wo jeder einzelne alsbald seine Bezahlung erhalten würde.
Geran
Gelöschter Benutzer
Geheimnisse der Dunkelheit [Beide Teile/13.- und 16.10.2017]
von Geran am 21.10.2017 17:17Teil I
Informationen:
Teilnehmer: Kharan, Ylena, Liv, Dairen, Sigarda, Akisame, Thamelia, Nidaera, Scheherazade
Eventleiter: Shiori
Dauer des Events: Fünf Stunden
Besuchte Orte im Event: Glimmerwacht und die Höhlen rund um Glimmerwacht.
Zusammenfassung:
Seit längerem werden in und um Glimmerwacht seltsame Sichtungen beobachtet.
Angriffe aus dem Nichts, die sowohl hochgeschätzte Bürger der Stadt als auch kleine Arbeiter treffen, blutige Rituale, die in dunklen Gassen abgehalten werden und von denen niemand etwas mitbekommen haben will... Aus diesem Grund hat Tharezia Phaspharus, oberste Lehrmeisterin der Rabenschule, ihre Boten ausgesandt, nach mutigen und fähigen Leuten zu suchen, die diesem Rätsel auf den Grund gehen wollen und so fanden sich mehr oder weniger tapfere Gesellen in einem alten Anwesen ein, wo sie von den Dienern des Hausherren in einen großen Saal gebracht wurden, dort angekommen viel auch schon sehr leicht auf das nahezu nur Dunkelelfen anwesend waren, bis auf die Monsterjägerinnen Sigarda und Thamelia, wie auch die Gelehrte Scheherazade und der niparanische Schmied Akisame. Während Thamelia ihre Freude im Saal verteilt, Akisame leicht deplatziert, Scheherazade eingeschüchtert und Sigarda misstrauisch wirkten, waren die Dunkelelfen auch wirklich so einzuschätzen, denn keiner von ihnen machte den freundlichsten Eindruck, aber schließlich kam dann die Hausherrin Tharezia Phaspharus heran getreten und begann mit ihrer Ansprache, bei welcher alle mit großer Interesse lauschten:
„Ich sehe, dass es erstaunlich viele zu geben scheint, die sich für besser, talentierter oder fähiger als Glimmerwachts Stadtwachen halten. Ich gehe davon aus, dass jeder der hier anwesenden weiß, weshalb er hier ist?"
Nachdem wenigstens Sigarda mit einem entschlossenen „Natürlich" antwortete, fuhr sie fort:
„Immerhin eine... Person, die in der Lage zu sein scheint, sich verbal zu artikulieren. Da der Rest nichts gegenteiliges sagt, werde ich davon ausgehen, dass der Auftrag bekannt ist. Da wohl niemand aus reiner... "Herzensgüte" arbeiten wird, sei gesagt, dass ihr behalten dürft, was auch immer ihr in den Höhlen finden solltet. Was eine feste Auszahlung anbelangt... Seid versichert, dass sie sich an eure Bemühungen anpassen wird."
Schließlich übergab sie die Leitung der Expedition an Liv weiter und gemeinsam mit eben jener, machten sich unsere Recken auf, durch die düstere Stadt, wo die Nicht-Dunkelelfen abweisende Blicke ernteten, ehe alle an den Höhlen, beziehungsweise den verlassenen Minenschächten ankamen und Scheherazade mehr oder wenig verpflichtet wurde, das Glühwürmchen zu spielen, wobei Thamelia sie jedoch recht schnell ablöste, da es der Gelehrten sichtlich missfiel. Nachdem sie sich dann kurz über die Scheußlichkeit von Drinnen unterhielten, ging die Truppe auch schon tiefer in den Schacht hinein, welcher einige hundert Meter gerade aus führte. An den Wänden sahen die Anwesenden noch immer die Spuren der Minenarbeiter, wobei einige von Spinnweben überwuchert sind. Jedoch ist die Luft im Tunnel erstaunlich warm und hat einen leicht verbrauchten und abgestandenen Geruch. Nach einiger Zeit gelangen sie auch an eine Biegung, worauf sich plötzlich ein Loch im Boden öffnete und Sigarda, sowie Scheherazade elegant herunter segelten, während Kharan und Ylena rechtzeitig gerettet werden konnten und Sigarda hatte sogar noch das Glück, auf der zierlichen Gelehrten, relativ weich landen zu können, was diese jedoch überhaupt nicht verkraftete. Schließlich erkundigten die Tiefflieger ihre Lage und stellten bedauerlicherweise fest, dass keine Leiter nach oben führt und im Schein von Scheherazades Lichtkugel können sie und Sigarda einen alten Tunnel erkennen, welcher mit klebrigen Spinnweben verziert ist und das leise Klacken, welches die zwei vernehmen konnten, verunsicherte die Gelehrte nur noch mehr, weshalb sie sich tapfer hinter Sigarda verkrümelte. Anschließend kletterten auch einige andere hinunter um den Zweien beizustehen, die gerade versuchten, Nidaera näher zu bringen, was sie gehört haben und sehen. Thamelia, Liv, Kharan und Akisame kamen dann schließlich auch problemlos runter, Ylena jedoch rutschte aus, wurde aber noch rechtzeitig von Akisame aufgefangen. Während unsere Helden über ihr weiteres vorgehen diskutierten, wurde das Klacken, das Sigarda und Scheherazade zuvor gehört haben, lauter. Etwas schien den Gang entlang zu kommen und nach ein paar Sekunden stellte Nidaera fest, dass es sich bei diesem speziellen Klickgeräusch um Höhlenfischer handelte, welche sich nun der Gruppe näherten. Sofort ging der Kampf los und während Scheherazade einem der Spinnen den Gar ausmachte, erschlug Akisame einen anderen mit einem wunderschön geführten Schwertstreich und kurz danach erschlug Liv ebenfalls eine der Spinnen, nachdem Sigarda dieser einen schweren Schaden zufügen konnte. Aber nun begannen auch die Spinnen ihren Zug und attackierten Scheherazade, Sigarda und Liv gebissen wurden, die eigentlich sanftmütige Gelehrte streckte mit ihrem Licht dann auch die nächste Spinne zu töten, vielleicht aus Rache? Diese Freude hielt aber nicht lange an, als sie abermals angeknabbert wurde. Aber dafür zeigten sich auch Thamelia und Liv nützlich, welche gemeinsam eine weitere Spinne niederstrecken konnten. Letztlich wurde der Kampf aber von Akisame beendet, welcher die letzte Spinne erschlug. Als dann alle beschlossen dem unteren Gang weiter zu folgen, kletterte auch der noch oben gebliebene Rest hinunter und so leitete die zugerichtete Gelehrte die Gruppe tiefer in den Tunnel, bis der Tunnel nach ungefähr 350 Metern allerdings scharf nach links abbog und nach einigen weiteren Metern in eine kleine Höhle führte. Das Licht reichte gerade weit genug, um auf der anderen Seite der Höhle einen weiteren Gang und ein am Boden liegendes, unförmiges Etwas auszumachen. Liv, Scheherazade, Sigarda und Kharan erkannten nach kurzer Zeit, dass dort vorne eine Leiche liegen musste. Akisame hingegen war davon überzeugt, dass sich dieses Etwas bewegt hatte und sie gleich angreifen würde. Jedoch konnte er von Scheherazade aufklären, dass es „nur" eine Leiche war, welche sich die Gruppe gemeinsam anschaute. Jene Dunkelelfe war noch nicht lange tot und hatte in seinen Taschen sogar Träne mitgeführt, welche ihm scheinbar aber nicht mehr wirklich helfen konnten. Diese konnten durch Nidaera schließlich als Heiltränke identifizieren, wo sie einen der Tränke direkt an die zugerichtete Scheherazade reichte, den sie sofort einnahm. Lang befassten sie sich aber nicht mit der Leiche, sondern folgten weiter dem nächsten Tunnel aber nun führte ein mehr gewundener, offenbar natürlicher Gang mit einem leichten Gefälle noch tiefer unter die Erde und nach scheinbar endlosen Minuten erreichten sie eine weitere Höhle. Diese ist, überraschenderweise, gut ausgeleuchtet, weshalb jeder einen guten Blick auf die drei etwa einen Meter hohen Spinnentiere werfen konnte, die sich etwa 20 Meter entfernt zusammen gescharrt hatten. Nachdem sie einen piepsenden Hilferuf vernahmen, war die Entscheidung die Viecher den Gar auszumachen beschlossen und nach kurzer Einführung der Stärken und Schwächen von Nidaera griff die Gruppe auch schon an. Nach Dairens erfolgreichem Treffer und Nidaeras erfolgreicher Versuch die Spinnen fest zu setzen, schossen die Spinnen ihre Fäden nach Akisame, Nidaera und Dairen, jedoch warf sich Scheherazade zwischen den Fäden und Dairen, wodurch dieser verschont geblieben ist und auch Nidaera schaffte es recht schnell sich aus den Spinnweben zu winden. Leider traf dann auch nur Ylena ihr Ziel. Die Spinnen erwischten jedoch sowohl Liv, als auch Kharan. Die dritte Spinne biss dafür einen ihrer Artgenossen ins Bein. Dann schaffte es schließlich auch Akisame sich zu befreien und der Kampf dauerte weiter an, bis Akisame seinen Peiniger tötete, sowie auch Liv und Nidaera ihren acht Beinigen Gegner den Gar ausmachten. Schließlich brachte Dairen mit einem gezielten Treffer und bereitete der letzten Spinne die Bekanntschaft mit dem Tod. Als die Spinnenwesen tot am Boden lagen, wurden im Fackelschein 10 Goblins sichtbar, die sich ängstlich zusammenkauerten und teilweise bereits eingesponnen waren. Der scheinbare Anführer bewegte sich in Richtung der Gruppe und tanzte vor Freude, wimmerte und winselte jedoch schnell wieder, als er ihre Retter als Dunkelelfen identifizieren konnten. Kharan nutzte diesen Umstand schließlich aus und konnte so einige Informationen aus Goebbels dem Goblin herausbekommen. Er berichtete davon dass andere Dunkelelfen sie als Opfer zu ihrer Spinnengöttin bringen wollten und auch Dunkelelfen unter einigen der Opfergaben waren. Er berichtete zudem von einer fremden Sprache mit der sie sich mit Spinnen oder Halbwesen zwischen Spinnen und Dunkelelfen verständigten und als Scheherazade schließlich einige Worte auf Lotholanisch sprach, kreischten die Goblins auf und selbst Goebbels schaffte es nur knapp sich auf den Beinen zu halten, um zu bejahen das es eben jene Sprache war. Die Gruppe sprachen noch eine Weile über die Grausamkeit der Spinnengöttin und ihrer Religion, während Scheherazade Gnade walten lässt und die Goblins von ihren Fesseln befreit, worauf sie nicht nur vielstimmigen Dank bekam, sondern auch sechs alte Eisendolche und einen verschimmelten Leib Brot, welchen sie selbstverständlich dankend annahm. Und bevor die Goblins gingen, stellten sie noch netterweise zehn schwache Heiltränke vor Kharan auf dem Boden und zum Dank für die Informationen bekamen sie von ihm seinen Dolch.
Leonie
Gelöschter Benutzer
Re: Captain Horkers und der Schatz der Jadegöttin [13.7.2017]
von Leonie am 14.10.2017 23:46Teil V
Nach dieser Pause war die Gruppe wieder einigermaßen zu Kräften gekommen und es konnte weiter gehen. Man folge dem nächsten Gang, dessen Wände von vielfältigen Verzierungen und Gravuren verziert war, die die Opferung von Schätzen und das Geschehen hinter den einzelnen Eingangstoren zeigten. Während man sich darüber unterhielt gelangte man an eine Tür. Das Berühren dieser sorgte jedoch dafür, dass eine Falle ausgelöst wurde, die Anuvenil und Aristachos in eine Grube fallen ließ. In dieser befanden sich zwei Mohrgs, die auf kurz oder lang schließlich doch endlich töten konnte, auch wenn Terea Anuvenil beinahe mit einem gut gemeinten Zauber geröstet hätte. Man half den Unglücksraben wieder hinauf und gelangte schließlich doch durch die Tür, die eine Kammer freigab in der sich eine leere Truhe befand. Da sie nach wie vor den geplünderten Schatz bei sich trugen, legte man diesen in die leere Kiste, die sich daraufhin in den Boden absenkte und schlussendlich eine neue Kiste mit einem kunstvoll verzierten Speer enthüllte. Man überließ diesen schließlich Kaiza und ging weiter. Der nächste Raum war von riesigen Löchern in der Decke geprägt, die jedoch nicht lange unbewohnt blieben, da eine Schar von 7(?) Riesebskorpionen hervorkroch, die sich sofort auf die Gemeinschaft stürzte. Es war kein allzu einfacher Kampf, aber auch dieser konnte sie schlussendlich nicht aufhalten und so starb auch der letzte Skorpion durch ihre Speere und Klingen. Da die Löcher nichts mehr Interessantes hergaben, beschloss man sich in den nächsten Gang zu wagen. Dieser mündeten in einen Raum mit einer Art Mumie und zwei Wächternagas, die die Gruppe aufforderten den Obulus zu bezahlen und einzutreten. Zum Glück wusste Marya was zu tun war und legte dem Toten je eine Münze auf die Augen und so ließen die Nagas sie durch. Nun sollte die finale Prüfung auf sie warten. Der Raum, der sich nun vor ihnen erhob war riesig, größer, als die bisherigen und es dauerte nicht lang, da stellte sich ihnen auch schon ein wütender Felsenlindwurm in den Weg. Mutig nahmen die Gefährten den Kampf auf und stürzten sich unerschrocken auf das Biest. Es gelang ihnen das Monster niederzuringen, jedoch musste Terea einige Odemangriffe über sich ergehen lassen und auch alle anderen bekamen die mächtigen Angriffe des Felsenlindwurms zu spüren. Norra traf es hingegen am härtesten, da sie früh getroffen wurde und den Fehler beging sich dennoch wieder zu näher, weshalb der Lindwurm ihr ein Stück aus der Schulter riss, wodurch sie schließlich bewusstlos zu Boden sank und Terea sie aus der Gefahrenzone retten musste. Als das Biest endlich besieht war, öffnete sich eine riesige Tür, die in die Tiefen des Tempels führen sollte. Was sich dahinter befindet erfährt die Gruppe allerdings erst im nächsten Teil.
Leonie
Gelöschter Benutzer
Re: Captain Horkers und der Schatz der Jadegöttin [13.7.2017]
von Leonie am 14.10.2017 23:01Teil IV
Nach einer weiteren Woche auf See legte die Gruppe schließlich in Hangguihar einer Stadt in Xi'An, einer unabhängigen Provinz im Süden Niparans, an, von wo aus die Reise weiter zum Tempel der Jadegöttin gehen sollte. Nachdem man genügend Proviant und Vorräte beisammen hatte sollte es weiter gehen. Die meisten behagte das schwüle, heiße Wetter überhaupt nicht, aber man hatte sich damit arrangiert. Am Stadtor traf man zunächst auf Aristachos und Tarea, die man kurzum in die Gruppe aufnahm und somit in den Dschungel losmarschierte. Eine Stunde verging ohne, dass mehr passierte, als dass der Dschungel dichter wurde und es irgendwann zu regnen begann. Zudem wurde die Gruppe zunehmend von Mücken und anderen Insekten heimgesucht wurde, was schließlich sogar in einem Schwarm von 12 Blutmücken endete. Ohne großartige Verletzungen machte man das Ungeziefer zunichte und machte sich wieder auf den Weg. Von allgemeinen amüsierten Gesprächen begleitet zog man also weiter, bis sich der Weg gabelte. Der eine Pfad war mit dem Totem eines Drachen, der andere mit dem eines Affen gekennzeichnet. Man entschloss sich für den Drachenpfad und ging weiter, bis plötzlich Geraschel zu vernehmen war und sich intensiver Blütenduft breit machte. Marya und Kaiza fielen den Halluzinationen, die der Geruch verursachte leider zum Opfer wodurch Marya zunächst einfach nur verwirrt wurde, Kaiza jedoch begann seine Verbündeten zu attackieren. Insgesamt stellten sich unseren Helden 7 Basidironden entgegen. Dieser Kampf ging leider sehr viel weniger glimpflich davon, denn nicht nur verschwand Igneos währenddessen in die Büsche, sondern wurde Marya währenddessen ernsthaft verwundet, sodass sie bewusstlos zu Boden ging. Zudem wurden Terea und Anuvenil ebenfalls ordentlich verletzt und auch der Rest hat einiges abbekommen. Glücklicherweise entdeckte man nicht unweit vom Schauplatz des Kampfes eine Leiche, die einen ledernen Rucksack mit ein paar Heiltränken und einer mit Jade verzierten Haarnadel, die sich Norra in alter Piratenmanier sofort einsteckte, bei sich trug. Die Tränke wurden an die Schwerverletzten verteilt und schließlich machte man sich wieder auf den Weg. Wenig später erreichte man schließlich auf einer durch ungewöhnlich plattes Gras auffälligen Lichtung den gesuchten Ort: den Tempel der Jadegöttin. Es fielen sofort die drei Eingangstore auf, die mit niparanischen Schriftzeichen verziert waren, welche die Tore als „Die Prüfung der Schlange", „Die Prüfung des Tons" und in der Mitte „Die Prüfung des sicheren Todes" gekennzeichnet waren. Nach einer Diskussion und einer Abstimmung entschied man sich schlussendlich dafür die Prüfung der Schlange zu wählen. An den Wänden erhellten Fackeln den Weg der Gefährten, die schlussendlich in einer Kammer landeten, in der eine Stimme begann zu Marya zu sprechen: „Betretet die Steinkammer und beginnt die Prüfung der Schlange, Champion Marya!". Wenig später verschoss sich die Tür hinter ihnen und vor ihnen krochen 3 Geisternagas aus einer Grube. Während des Kampfs erleidet Norra leider einen kritischen Treffer in den Hals, der sie schwer verwundet. Auch Telferan geht nur schwer verletzt aus dem Gefecht hervor und auch Anuvenil bekommt erneut einiges ab. Schließlich gelingt es ihnen aber alle drei Biester zu töten und beschließen erstmal eine Pause einzulegen, um die Verwundeten zu versorgen.