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Shiori
Gelöschter Benutzer

Warenauslage für den 1. Markttag auf Ilé-Ilé

von Shiori am 14.12.2017 19:49

Warenauslage für den 1. Markttag auf Ilé-Ilé:

Veil:

Ware Menge Preis
Glumaar-Hoden 1x 25S (75 EP)
Erynnie-Feder 1x 50S (150 EP)
Basilisken-Zahn 1x 2G (315 EP)
 Trollkappe 10x 45S (145 EP)
Mondsilber 1x 2G 24S (405 EP)
Trank der Regeneration 4x 35S (315 EP)

Akisame:
Ware Anzahl Preis
Nodachi 3x 50S (150EP)
Katana 5x 33S (100EP)
Tsurugi 4x 33S (100EP)
Wakizashi 5x 26S (80EP)
Naginata 4x 26S (80EP)
Kusarigama 3x 26S (80EP)
Nagamaki 3x 26S (80EP)
Yari 2x 14S - 26S (42 - 80EP)
Tanto 4x 16S (50 EP)
Tekko-Gaki 5x 14S (42EP)
Kunai 100x 14S/5 Kunai (42EP/5 Kunai)
Shuriken 100x 14S/5 Shuriken (42EP/5 Shuriken)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.12.2017 23:05.

Rayla

24, Männlich

  Fähigkeitenrangaufstieg VIII [Experte]

Fraktionsloser Kampfbereit Vampir Rechtschaffen - Neutral

Beiträge: 1

Rayla Donell - Die Memoiren einer Vampirin

von Rayla am 13.12.2017 15:55

Vorwort:
Bevor ich mit der kleinen Lebensgeschichte beginne, möchte ich im Vornerein sagen, dass diese noch lang nicht abgeschlossen ist, meinen ersten Teil habe ich sogar in einer schulischen Freistunde verfasst und 4000+ Jahre Leben lassen viel Spielraum für weitere Geschichten und auch die Kindheit die ich im Folgenden posten werde, wird noch eine Überarbeitung erleben, jenachdem wie sich Bourssons in Zukunft entwickelt.

Geboren bin ich in der wunderschönen Stadt "Valés" am "Beautoíse-See", welcher relativ mittig in Bourssons liegt. Bevor mich mein Schicksal als Vampirin ereilte, lebte ich eine gänzlich unbeschwerte Kindheit und Jugend. In dieser Zeit lernte ich auch Valerie Donell kennen. Jene Frau traf ich das erste Mal im "Colnnois-Wald", als ich... Etwas beleidigt auf eine kleine Lichtung rannte, da ich meinen sturen Kinderkopf nicht durchsetzen konnte und dort sah ich sie. Sie saß seelenruhig auf einem Stein, eine wahre Schönheit, doch sofort bemerkte sie mich und durchlöcherte mich mit einem stechend scharfen Blick. Daraufhin verstumte mein Geschmolle und ich war wie versteinert, Angst wäre eine sehr große Untertreibung für dieses Ereignis. Doch damit war das Treffen noch nicht vorüber. Sie bat mich nämlich aus unerklärlichen Gründen, zu ihr zu kommen und nach langem Zögern und einem herzallerliebsten Lächeln ihrerseits kam ich der Bitte nach und kaum war ich in ihrer Reichweite, fasste sie an meine Wange und streichte mit dem Daumen eine meiner Tränen weg. Natürlich fragte ich sie sofort, wer genau sie denn sei und sie meinte es sei ein Geheimnis, zu diesem Zeitpunkt sollte es mich aber auch noch nicht stören, denn trotz ihrer furchteinflößenden Augen war sie eine wirklich freundliche und zuvorkommende Dame, mit der ich fortan viele Stunden am Tag verbrachte. Sie erzählte mir ständig aus ihrem Leben und ich war sprachlos. Was sie alles schon erlebt hat und dabei sieht sie noch äußerst jung aus. Aber natürlich hatte ich als Waise auch meine Verpflichtungen im Heim, weshalb ich nicht jedes Mal an die Lichtung kommen konnte und ich arbeitete wirklich hart, wobei ich die meiste Zeit nur Botengänge machen musste, sodass ich irgendwann jede Straße in Valés auswendig kannte und eines Tages, als ich gerade von einem dieser Botengänge zurück ins Waisenhaus gekommen war, traf ich das erste Mal auf den hohen Herren des Hauses Donell und seiner Gattin. Vielleicht sollte ich hier erwähnen, dass besagte Herzogenfamilie das Waisenhaus finanzierte, in welchem ich bis dato lebte. Aber auf jeden Fall gesellte ich mich zu meinen Freunden die alle am anderen Ende des Raumes standen und die wunderschöne Florelia Donell bestaunten, ich hingegen versuchte, unverschämt wie ich war, das Gespräch zwischen Cecilio Donell und dem Vorsteher des Waisenhauses zu lauschen denn es ist mehr als unüblich, das sich die Adeligen in Bourssons so dermaßen zur Schau stellten, für gewöhnlich leben sie nämlich doch sehr zurückhaltend. Mein Versuch aber, ist wie ich dachte, aufgeflogen als der gnädige Herr Donell in meine Richtung blickte und mich scheinbar abschätzend musterte, worauf ich eine abwehrende Haltung einnahm, was ihm nur zu einem leichten Schmunzeln bewegte und leider konnte ich auch nicht erneut versuchen zu lauschen, weil er mit dem Vorsteher in einen anderen Raum ging, jedoch ohne seine Gattin. Diese kam nämlich auf die Gruppe zu, worauf alle nur respektvoll zurück wichen, bis auf mich natürlich, ich erwähnte ja schon was ich für einen Sturkopf hatte und diese Frau interessierte mich mehr als brennend, denn in ihrer ganzen Erscheinung konnte ich etwas feststellen, was ich nicht genau bestimmen konnte. Schließlich kam sie bei mir an und sie kam zu mir runter, lächelte mich mit einem sanften Lächeln an und fragte wie es mir ginge. Ich, natürlich mehr als verwirrt von dieser Aufdringlichkeit, wich zurück und musterte die Frau misstrauisch, was sie jedoch nicht störte. Sie stand unberührt auf meine unhöfliche Reaktion auf und verabschiedete sich von den Kindern, doch ich spürte noch immer das sie speziell mich damit ansprach und wie auf Kommando kam auch ihr Gatte wieder zurück und lies seine Frau bei sich unterhaken. Das einzige was ich noch von ihrem Gespräch verstehen konnte, war ein: "Sie ist die Richtige" und diese vier Worte beschäftigen mich von diesem Tage an, jeden Tag, bis ich Valerie das nächste Mal treffen könnte und eine Aufklärung erwarten hätte können.

Fortsetzung folgt... 

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Geran
Gelöschter Benutzer

Monster-Hunter für Anfänger [02.12.2017-03.12.2017]

von Geran am 10.12.2017 23:57

Informationen:
Teil: I + ungeplante Fortsetzung, da Marya nicht treffen gelernt hat.
Datum des Plays: 02.12.2017 und 03.12.2017
Teilnehmer: Marya, Bahjar, Hinomora, Baern, Chiyo, Daruma, Nanami, Akisame, Midori, Kazuki, Taka
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Neun Stunden
Besuchte Orte im Event: Hirojashi-Ilé fünf Kilometer südlich des Hauptsitzes der Shogure.

 

Zusammenfassung:
Die Fluten über Ilé-Ilé sind endlich vergangen, der tropische Sturm aus dem Süden hat viel Schaden über das Land angerichtet, doch noch wichtiger ist, dass es eine ganz spezielle Wyvern-Art nach Ilé-Ilé gebracht hat, welche bis dato hier noch nicht bekannt war und weil diese eine zu große Gefahr für die Bevölkerung der Inseln darstellte, empfand es Oda Hinomora als seine Pflicht, mit der Shogure loszuziehen und diese Gefahr aus dem Weg zu räumen. Jedoch waren viele Mitglieder der Shogure mit Aufräumarbeiten und anderen Hilfen beschäftigt, weshalb der Anführer beschloss, Steckbriefe überall auf den Inseln zu verteilen, um Söldner anzuheuern. Darum fand sich neben der Shogure auch die Hehlerkönigin Marya und das Roteisenmitglied Baern im „Reiherstrom", einem Gasthaus im provinzialen Dörfchen „Edoka" ein. Nach kurzem herum Geplänkel sammelte die Gruppe gemeinsam Informationen über den bevorstehenden Gegner und nachdem alle noch einmal ihre Ausrüstung überprüften, ging die Jagd auch schon los. Schließlich war es der ehrenwerte Oda Hinomora, der die Personen in den südöstlich gelegenen Wald führte, welcher recht nah am Dorf auf sich warten lies. Dieser war ein reiner Laubwald mit recht mediterranen Baumarten darin, welche allen voran im tiefen Winter ihre Blätter verloren hatten, wenngleich der Winter auf Ilé-Ilé doch sehr mild war. Nach etwa 500 Metern durch den Wald kam auch schon das erste, kleine Problem auf die Protagonisten zu. Ein sehr großer Zedernholzbaum versperrte den weiteren Weg, er schien augenscheinlich nicht durch den Sturm an sich umgeschmissen worden zu sein, sondern viel eher durch eine andere Ursache und schnell entdeckte die Gruppe eine Spur eines sich am Boden fortbewegenden Wesens, welches aber auf keinen Fall ein Wyvern war. Dieser Spur folgten sie einen Kilometer lang, bis Daruma und Midori ein Rascheln vernahmen und lediglich Chiyo und Kazuki warnen konnten, ehe die drei Glumaare angerollt kamen. Durch die letzten Schläge von Taka, Nanami und Midori war dieser blutige Kampf nun endlich beendet und dank Darumas tatkräftige Unterstützungen als Wiederherstellungsmagier ging auch niemand drauf. Doch der Kampf hatte einen noch größeren Tribut, als blutende Helden gefordert... Einmal wieder musste der stolze Zwerg Baern seinen Bart im Kampf zurücklassen. Dann aber erinnerte sich Hinomora an den Namen von Marya und es entbrannte ein kleiner Konflikt zwischen Yokuza und der Hehlerkönigin, welcher jedoch glücklicherweise geschlichtet werden konnte, sodass die Gruppe so ziemlich unbeschadet weiter gehen konnte. Sie folgten weiter dem Trampelpfad in die Richtung einer Lichtung, auch der Wald begann sich immer weiter zu lichten. Aber sie kamen auch in die Nähe einiger Sumpftümpel die für eine unangenehm warme Temperatur in der Umgebung sorgte. Doch diese Gase spielten nicht lang eine Rolle, denn plötzlich hörte die Gruppe ein drakonisches Schreien vom Himmel, wodurch alle abgelenkt waren und nicht sahen, wie Marya von einem Chuul gepackt wurde. Dies alarmierte alle anderen und es dauerte nicht lang, bis sie jeden einzelnen der ekelerregenden Tentakeln abgeschlagen haben, doch bei diesem Tentakelmonster blieb es nicht, denn schon kurz nach dem Beginn des ersten Kampfes kündigten sich zwei Wyvern mit lautem Kreischen an und landeten auf der kleinen Lichtung, auf welcher sich die Gruppe befand. Aber die Kämpfer reagierten schnell auf die neue Gefahr und während einige noch dabei waren den Chuul zu bekämpfen, wechselten die anderen das Ziel und griffen die Flugreptilien an. Chiyo schaffte es sogar einen der zwei Wyvern zu besteigen und sich über Minuten hinweg auf diesem zu halten, was auch Midori gelang, nur nicht genauso meisterhaft und lang lebte der Chuul auch nicht mehr weiter, denn es war Kazuki, der sich diesem elegant entledigte, sodass nun alle Anwesenden auf die Wyvern einschlugen und dies zeigte Erfolg. Bahjar erschlug nämlich heldenhaft den männliche Wyvern, aber der Löwe hatte noch nicht genug, dank der Hilfe seiner Kameraden schaffte er es auch, das Weibchen zu erlegen und der größte Verlust in dem Kampf war die arme Taka, die wohl am Meisten einstecken musste, was sie jedoch nicht klein bekommen konnte. Nach dem Kampf haben sie die toten Reptilien dann ausgenommen und feierten ihren großen Erfolg.

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Argos
Administrator

97, Männlich

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Waldelf Kampfbereit Rechtschaffen - Gut Orden der Versöhnung

Beiträge: 206

Bestienjagd im Testulam - [08.12.17]

von Argos am 10.12.2017 18:36

Bestienjagd im Testulam - [08.12.17]

 

Anwesende Teilnehmer:

Gruppe 1:
Aedaryan, Aleabis, Amithelia, Argos, Enyawen, Raghnall, Ryzask, Rayla, Shiori

Nachdem sich die hauptsächlich aus Wächtern bestehende Jagdgesellschaft eingefunden hatte, um den Monstersichtungen im südlichen Testulam-Wald nachzugehen, konnte die Spürechse der Gruppe schon bald erste Erfolge besuchen und die Spur eines Alpha-Eulenbären aufnehmen. In Ermangelung von Alternativen nahm die Gruppe also die Verfolgung auf. und konnte kurz darauf einem Hinterhalt, bestehend aus fünf Wölfen nur dank den scharfen Ohren des Schwertmeisters Aedaryan entgehen. Durch diesen gewarnt entging die Gruppe größeren Verlusten und konnte die Wölfe schnell erledigen und so auch die erste Garnitur Winterkleidung für die Bastion sicherstellen.
Wieder von Ryzask auf den richtigen Weg gebracht, war es schließlich Amithelia die die unglückliche Ehre hatte, den Rest der Gruppe vor einer riesigen Fliegenfalle zu warnen, die sie prompt zur Hälfte verschluckte. Während die Gruppe damit beschäftigt war, diese aus den Fängen der Pflanze zu befreien, konnte ein weiterer Hinterhalt, bestehend aus drei Pflanzenpygmäen niedergeschlagen werden, was vor allem der glorreichen Botschafterin und Hobbygärtnerin Rayla zu verdanken war.
Im Inneren der Pflanze fand die Gruppe schließlich eine halb zersetzte Leiche in einer Eisenrüstung vor, welche der Vampirin zum Dank von der Echse angeboten wurde. Eine große Ehre!
Selbige Spürechse konnte schließlich wieder die Spur des Alpha-Eulenbären aufnehmen, der mittlerweile zu hinken schien und nun von zwei gewöhnlichen Eulenbären begleitet wurde.
Kurze Zeit später fand die Guppe besagte Eulenbären vor einem Höhleneingang, den sie unheilvoll mit ihren Schnäbeln klackernd verteidigten.
Erst Aleabis autoritäres Auftreten ließ die beiden zurückweichen, sodass diese eintreten konnte und dort einen verletztes männliches Exemplar ihrer Art vorfand.
Diesem steckte ein Schwert zwischen den Rüstungsplatten und schnell fand man heraus, dass die Leiche in der Pflanze wohl dessen Eigentümer war.
Nach weiterem guten zureden gestattete es der Eulenbär, dass die junge Heilerin Shiori, Gutmenschin, bayrisches Betthäschen und Abgesandte der Würfeleule höchstselbst die Wunde heilen dürfte.
Als Dank nahm der Eulenbär seine Artgenossin Aleabis mit in seine Höhle, während der Rest der Gruppe den Rückweg antrat, um den beiden ein wenig Privatsphäre zu gönnen.

Gruppe 2:
Aravae, Aristarchos, Luna, Lyandra, Tavira, Tristan, Undariel

Auch die zweite Jagdgesellschaft, die in einem Pralleluniverisum am selben Ort zusammenkam, konnte schnell durch einige geübte Spurenleser den Spuren eines größeren Tieres folgen, doch bevor sie weit kamen, wurde die Gruppe von zwei Wildschweinen, angeführt von einem Daenodon überrascht, die die Gruppe allerdings vor keine allzu großen Probleme stellte und nach deren Erlegung die Gesellschaft wieder die Verfolgung der Spur aufnahm, die sich bald aufteilte.
Die ursprüngliche Spur schien nach norden weiterzuführen, während eine weitere frische Spur nach Süden zu gehen schien und wohl von einem Baumhirten stammte.
Trotz des Wunsches einiger Beteiligter, sich des Baumhirten anzunehmen, wurden diese Einzelstimmen leider vom grünen Bündnis 86 n.J.E. bestehend aus Undariel, Aravae, Tavira, Luna und Lyandra überstimmt, weshalb weiter der ursprünglichen Spur gefolgt wurde.
Kurz darauf schrie Undariel schmerzerfüllt auf, hatte sich sein Bein doch in einer Bärenfalle verfangen und bis auf den Knochen freigelegt, verbunden mit einer schönen Blutvergiftung.
Zu allem Überfluss erwachte eine der Pflanzen zum Leben und entpuppte sich als Riesenfliegenfalle, die Luna die Luft abschnürte und von der restlichen Gruppe bekämpft wurde, bis sie tot war.
Auch in ihrem Inneren fand sich eine Leiche, die die Gruppe jedoch nicht weiter interessierte, da es nun Aristarchos war, der die Spuren recht treffsicher einem männlichen Alpha-Eulenbären zuordnen konnte.
In freudiger Erwartung auf die Erlegung eines solchen Tieres schritt er freudig voran und konnte wenig später auch das verletzte Exemplar erkennen, welches versuchte, ein Schwert aus seiner Schulter zu ziehen, indem es sich an einem Baum rieb, was ein äußerst kluges Unterfangen war.
Tavira war es schließlich, die den Eulenbär davon überzeugte, sich des Schwertes annehmen zu dürfen, während der Rest des Bündnis 86 damit beschäftigt war, den armen Aristarchos aufzuhalten, zu tun, weswegen die Gruppe hier war: zu JAGEN.
Der Tag endete schließlich mit der Rettung des Eulenbären, der bewusstlos Zusammenbruch und eine rollige Tavira unbefriedigt zurückließ und einem Lob an alle Baumknutscher und Artenschützer, die den Wald bald in ein Naturschutzgebiet für Dämonen verwandeln werden.

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Argos
Administrator

97, Männlich

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Waldelf Kampfbereit Rechtschaffen - Gut Orden der Versöhnung

Beiträge: 206

Re: Das wandelnde Schloss [01.12.17]

von Argos am 10.12.2017 18:35

Das wandelnde Schloss - Teil 2 [07.12.17]


Anwesende Teilnehmer:
Cahir, Eleazar, Milan, Nidaera, Nirithiel, Sigarda, Sigillus, Veil

Nachdem die Truppe das Portal durchschritten hatte, fanden sie sich zur Verwunderung aller erneut im Gasthaus. Es hatte sich scheinbar nichts verändert, sah man davon ab, dass die Umgebung wie hinter einem Schleier verborgen aussah und einen leichten Graustich hatte. Eine Untersuchung der Patienten ergab weiterhin, dass durch diese einfach hindurchgegriffen werden konnte und es nicht mehr möglich war, einen Kontakt zu den Seelen herzustellen. Dafür war auf der Brust eines jeden Patienten nun ein klauenartiger Abdruck zu finden.

 

Nachdem es für die Gruppe im Gasthaus nichts mehr herauszufinden gab, begab sie sich schließlich nach draußen und konnten dort auf dem Marktplatz ein kleines aber gefährlich wirkendes Schloss erkennen, welches Milan als das Gebäude aus seinen Visionen erkannte.
Der eintritt erwies sich als denkbar einfach, war das Tor doch unverschlossen und die Gruppe fand keinerlei Wachen vor.
In der Eingangshalle angekommen standen der Gruppe nun drei Wege oben. woraufhin sich die Gruppe entschied nach rechts zu gehen, von wo sie bald Gewimmer hörten. Ursache des Wehklagens waren scheinbar die Seelen zweier Dorfbewohner die zusammengekauert in einer Ecke saßen und sich zu fürchten schienen. Eine dritte Seele, die scheinbar vor etwas zu fliehen schien, lenkte die Aufmerksamkeit der Helden auf sich, bevor sie von einer dunklen Kralle eingefangen wurde und verschwand. An dieser Stelle erschien nun ein Kat'rah ein schauderhaftes Geisterwesen mit einer eisigen Berührung, welches schließlich mit vereinten Kräften besiegt werden konnte.
Die Gruppe kehrte daraufhin zu der Eingangshalle zurück und trotz weiteren Gewimmers aus dem linken Gang entschieden sie sich nun, den Weg geradeaus zu nehmen, da es ihnen sinnvoller erschien, die Quelle der Kat'rahs zu vernichten, anstatt jeden Einzelnen von diesen.
Sie öffneten also die nächste Tür und fanden sich in einem großen Ballsaal wieder, in dem sie von zwei weiteren Kat'rahs angegriffen wurden, die jedoch gegen die erfahrenen Helden nicht lange bestehen konnten.
Der einzige Weg führte daraufhin eine Treppe hinauf. Im Obergeschoss angekommen trafen sie schließlich auf die Gestalt aus Milans Vision.
Eine schemenhafte Gestalt auf einem Thron sitzend, der von einem, den Kat'rah ähnlichem Gespenst ein Dorfbewohner in Form einer Lichtkugel einverleibt wurde.
Die Versuche mit diesem Wesen zu reden, scheiterten, da die Erscheinung sofort zum Angriff überging und einige Gruppenmitglieder kurzzeitig in den Wahnsinn trieb, was von der kundigen Veil kuriert werden konnte, wenngleich sie daraufhin erschöpft zusammenbrach und selbst unter den Folgen des Fluches litt.
Trotz dieses Verlustes konnte die Gruppe das Ungeheuer vernichten, woraufhin sich die Gestalt auf dem Thron erhob und das Schloss mit unheilvollen Worten zu Beben begann.
Man konnte noch einen kurzen Blick auf die Gestalt erhaschen und dunkelviolette Augen, sowie langes schwarzes Haupthaar erkennen, bevor die Gruppe sich plötzlich wieder auf dem Marktplatz wiederfand und von einem überglücklichen Tiberius begrüßt wurden, der sagte, dass die Bewohner langsam erwachten.

Doch auch wenn auf den ersten Blick alles gut schien, so waren die Male nicht verschwunden und es blieb zu befürchten, dass dieser mysteriöse Schatten ihnen nicht zum letzten Mal begegnet war...

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Shiori
Gelöschter Benutzer

Die Erstürmung der Festung [4.10.]

von Shiori am 09.12.2017 15:13

Anwesende: Aravae, Aedaryan, Raghnall, Grayson, Shiori, Amithelia, Argos, Aleabis, Ryzask, Taivra

Der nächste Morgen brach an, doch nicht so ruhig, wie es sich die Gruppe gewünscht hätte, denn in der Morgendämmerung zeigten sich die ersten Spuren der Pest bei Ryzask. Tavira, die diese Anzeichen bei ihrer Wache im Lager gesehen hatte, weckte Shiori, die ihr zeigte, wie man Ryzask von dieser Krankheit heilen konnte.
Um im Lager keine Panik ausbrechen zu lassen, entschied sich Shiori dazu, niemandem Bescheid zu sagen und selbst Ryzask schlafen zu lassen, während er behandelt wurde.
Der Wunsch, die Krankheit möglichst geheim halten zu können, wurde allerdings schnell zerschlagen, da Tavira nur wenige Stunden später ebenfalls Anzeichen der Beulenpest. In ihrem Fall jedoch mit einer schweren Ausprägung, weshalb die bereits durch den Vortag erschöpfte Shiori die Priesterin nicht zu heilen vermochte.
So verbreitete sich diese Nachricht schneller als von ihr gewünscht und zum Schutz der restlichen Gruppe, die noch keine Anzeichen der Krankheit zeigten, blieb Tavira lieber auf Abstand, um nicht noch jemanden anzustecken.
Zu allem Überfluss musste Shiori auch noch erkennen, dass sich ihre magischen Reserven durch die zahlreichen Heilungen am Vortag mehr als deutlich gemindert hatten, was die betrübte Stimmung der Gruppe noch weiter drückte.
Ehe sie sich mit diesen rosigen Aussichten zur Festung Elfental aufmachten, versuchten sie noch ein letztes Mal herauszufinden, was diese Wesen auf den Mauernzinnen waren. Amithelia, als Efreetin durchaus bewandert in den spezifischen Arten der Wesen in der Zwischenwelt, lieferte schließlich den entscheidenden Namen, als sie vermutete, dass es sich bei diesen Externaren um Barbazu handeln könnte.
Unglücklicherweise hatte niemand die Beschwörungsmagie studiert und auch Amithelias Gedächtnis ließ zu wünschen übrig, weshalb sie letztlich doch nicht mehr als den Namen der Gegner hatten.
Ohnehin wurden diese Überlegungen bald unterbrochen, da sich nun auch Argos, der bisher abseits auf den Überresten einer Mauer gesehen und das Gesicht der eingenommenen Festung zugewandt hatte, zur Gruppe, um zu verkünden, dass sie nicht auf Verstärkung warten würden. Die Gefahr, dass Apetrius seine Gefangenen, so er überhaupt welche gemacht hatte, in dieser Zeit töten würde, war zu hoch.
Um in die Festung zu gelange, boten sich ihnen nun drei Möglichkeiten:
Vor nicht allzu langer Zeit hatte ein Erdrutsch einen Teil der Mauer brüchig werden lassen, es wäre daher möglich, diesen brüchigen Abschnitt einzureißen. Dabei wäre es allerdings nahezu sicher, dass die Barbazu auf sie aufmerksam werden würden.
Die zweite Möglichkeit bestand darin, über einen Gebirgspfad zu einen uneinsehbaren Teil der Mauer zu gelangen und mithilfe von Seilen über diese zu klettern. Ob die Gruppe bei diesem Unterfangen entdeckt werden würde, war jedoch nicht sicher.
Als letzte Option bot sich ein Abwasserkanal an, der direkt in den Innenhof führen würde – Argos konnte allerdings nicht sagen, ob in diesem Kanal ebenfalls etwas hauste oder ob er leer wäre.
Nach Abwägen der Möglichkeiten und unter Berücksichtigung der Kletterunfähigkeit der Wächter des Waldes, entschieden sie sich dazu, über den Kanal den Innenhof zu betreten und das Beste zu hoffen.

 

Zwei Stunden später erreichten sie die gut zwei Meter breite Kanalöffnung, der ein überaus widerlicher Gestank entströmte. Auch das Wasser, das herausfloss, schien schmutziger zu sein, als man es von einem gewöhnlichen Kanal kannte, doch bis auf Aedaryan schien niemand größere Probleme mit der Umgebung zu haben.
Nach gut 200 Metern erreichten sie eine Biegung, von der aus ein unangenehm schlabberndes Geräusch zu vernehmen war. Kaum dass die Biegung passiert war, stand die Gruppe in einem relativ großen Raum. Der einzige Ausgang war eine Leiter in der Mitte, die wohl direkt hinauf in den Innenhof führte. Der Weg dorthin war jedoch von einer Gruppe seltsamer Schlammhaufen versperrt, die sich um die Leiter tummelten und scheinbar irgendwas fraßen.
Diese neun Lemuren wurden ohne große Umschweife angegriffen und ebenso schnell in eine nicht weniger stinkende Schlammbrühe verwandelt. In diesem Schlamm lag nun auch ein angeknabberter Diener der Festung, der den Schlammmonstern wohl als Festmahl diente.
Da man allerdings nichts mehr für den Elfen tun konnte, stieg Aedaryan die Leiter hinauf und hob vorsichtig die Falltür an.
Der Innenhof lag still und verlassen da und die einzigen Ausgänge bildeten zwei Türen und ein Fallgitter. Das große Portal führte laut Argos in den Thronsaal, während die Tür in ihrem Rücken sie in die Kerker brachte, wo vermutlich die gefangenen Elfen der Festung waren.
Diesem wandten sie sich auch zu, als ein junger Elf mit zerrissener Kleidung hinter einem Karren hervorstürzte.
Er schrie ihnen noch zu, dass es sich um eine Falle handeln würde und „sie" hier seien, doch mehr brachte er nicht hervor, denn ein unsichtbares Wesen riss seine Brust auf und er ging in einer Blutfontäne, aber noch lebend, zu Boden.
Unglücklicherweise zeigten sich die unsichtbaren Gegner nicht und so war es für die meisten ein Glücksspiel, die Wesen zu treffen.
Noch dazu schmolz Amithelia, abgelenkt durch das Auftauchen nicht sichtbarere Kreaturen, ihr Schwert, anstatt es wie vorgesehen mit einem Feuerzauber zu verstärken. Zu ihrem Glück war jedoch Ryzask zur Stelle, um ihr seine Gleve zu leihen, da er mit dieser ohnehin nicht umzugehen wusste.
Die Gruppe musste jedoch schnell erkennen, dass diese unsichtbaren Wesen, anders als die Schlammhaufen in der Kanalisation, ernst zu nehmende Gegner waren. Nicht nur waren sie durch ihre Unsichtbarkeit schwerer zu treffen, sie richteten auch noch beträchtlichen Schaden an und sorgten dafür, dass Shiori und Tavira durchgehend damit beschäftigt waren, ihre Freunde zu heilen oder schützende Barrieren um sie zu ziehen.
Insbesondere Aravae musste die Angriffe der Kreaturen erleiden, doch sie waren keine Gegner, die die Wächter in die Knie zwingen würden. Tatsächlich fielen sie einer nach dem anderen und wurden dadurch sichtbar – dies half Grayson allerdings nicht viel, denn der vom Blut glitschige Schwertgriff rutschte ihm aus den Händen und traf Shiori, die sich gerade um den verletzten Elfen kümmern wollte, am Hinterkopf. Sie fiel vornüber, doch Tavira war direkt zur Stelle, um diese Verletzung mit ihrer Magie zu versorgen.
Grayson jedoch durfte sich vor wütenden Wächtern rechtfertigen. Zu seinem Glück schien ihm jedoch zumindest Shiori nicht böse zu sein.

Auch wenn es nun nicht mehr schien, als würde etwas im Innenhof lauern, eilte die Gruppe weiter in den Kerker. Als Aedaryan den verletzten Elfen aufhob, um auch ihn in Sicherheit zu bringen, keuchte dieser mit schwacher Stimme, dass die Fürstin Elvenals im Kerker gefoltert werden würde.
Dies bestärkte sie in ihrem Entschluss, den Kerker aufzusuchen und somit die Fürstin zu retten, allerdings war die Tür dorthin aus massivem Holz und verschlossen.
Amithelias Versuch, das Schloss aufzuschmelzen, schlug fehl, denn sie verkantete die Verriegelung, weshalb es nun an Grayson war, die Tür mit einem mächtigen Faustschlag aufzubrechen.
Das Bersten des Holzes hallte in den engen Gang wieder, doch wer auch immer im Kerker war, schien dies nicht zu hören. Sie waren wohl vollauf damit beschäftigt, eine Frau zu foltern, deren gequälte Schreie bis zum Eingang drangen.
Alarmiert stürzten sie den Gang entlang und die Treppe hinab. Dort allerdings wurden sie bereits erwartet, denn zwei Erinnyen versperrten den weiteren Weg und schossen mit ihren Bögen auf die Wächter, kaum dass sie diese sahen.
Dieser Kampf zog sich, vermutlich waren die Wächter von den Schreien der Fürstin abgelenkt. Noch dazu erhielt eine der Erinnyen Unterstützung von zwei Hamatula, als ihre Schwester schließlich doch zu Boden ging. Diese Verstärkung half ihr allerdings nicht viel, denn kurz darauf starb auch die zweite Erinnye und die beiden Hamatula folgten ihr bald darauf.
Nach diesem Kampf kehrte eine bedrohliche Stille ein, denn auch die Schreie der Fürstin waren verstummt.
Eilig stürmte die Gruppe in den Raum, aus dem die Hamatula kamen und fanden sich in einer neu eingerichteten Folterkammer wieder.
In der Mitte des Raumes befand sich die bewusstlose Fürstin auf einem Stuhl gefesselt. Neben ihr flatterte ein Imp mit einer leeren Phiole in der Hand. Dieser machte direkt Bekanntschaft mit Ryzasks Schwert und sank entzweiht zu Boden, werden Shiori für ihn keinen Blick hatte, sondern auf die Fürstin zurannte und ihr mit einem flehenden Gebet an die Würfeleule die Feder eben dieser auf die Brust legte.
Angespannt wartete sie auf eine Regung, doch die Feder blieb still.
Während Shiori verzweifelt versuchte, das Leben der Fürstin zu retten, hatten Tavira und Aedaryan leise Hilferufe gehört. In dem Verdacht, dass es sich dabei um den Adeligen handeln könnte, den sie bereits zuvor mehrmals getroffen und gerettet hatten, traten sie mit Aravae, Grayson und Amithelia zu den Zellen und tatsächlich, in einer der Zellen saß der nun geblendete Adelige und flehte um Hilfe.
Zu erschöpft, zu müde, vielleicht auch einfach nur zu lustlos, sich noch weiter mit dem Mann zu befassen, öffneten sie die Zellen und ließen ihn gehen. Als er sich langsam entfernte, regte sich schlussendlich doch noch die Feder und erfüllte den Kerker mit einem hellen, warmen leuchten.
Erneut legte Shiori sie auf die Brust der Fürstin. Das Licht intensivierte sich und blendete die Anwesenden. Als es sich lichtete, waren die Verletzungen der Anwesenden verschwunden und die Fürstin öffnete blinzelnd die Augen.
Nachdem sich Shiori vergewissert hatte, dass es der Fürstin gut ging, berichtete diese mit schwacher Stimme, dass Apetrius ihr Blut für ein Ritual benötigte, das in eben diesem Moment im Thronsaal stattfand.
Sie wies auf einen an einer Wand stehenden Schrank. Als Tavira auf Geheiß der Fürstin gegen die Rückwand drückte, glitt diese zurück und gab den Weg frei zu einer geheimen Waffenkammer, in der vier Kriegsmonturen der Wächter hingen.
Diese wurden Kayleigh, Argos, Aedaryan und Aravae gereicht, während sich Shiori darum kümmerte, dass sich die Fürstin ausruhte, denn obwohl ihre Verletzungen von der Würfeleule geheilt wurden, war sie durch die Folterung und das Gift noch immer schwach.

Als die Wächter ihre neuen Rüstungen trugen und die Fürstin für den Augenblick versorgt und Grayson als ihr Schutz zurückgelassen wurde, wandte sich die Gruppe der Tür zu, um als nächstes den Thronsaal aufzusuchen.

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Shiori
Gelöschter Benutzer

Markttag

von Shiori am 07.12.2017 18:43

Regelmäßig sollen von nun an Markttage stattfinden, um den Handel zwischen den Spielern zu fördern und Handelsbeziehungen auszuweiten. Diese Markttage werden etwa alle zwei Wochen in unterschiedlichen Städten und Regionen stattfinden, um auch reisescheuen Händlern, Handwerkern und Kaufwilligen die Möglichkeit zu geben, ihre Waren anzupreisen und die teuer verdienten EP auszugeben.

Umrechnungskurs:
1 EP = 33 Bronzesperber (0,1 Silberreiher) = 50 Armentaler (0,3 Reichentaler) = 1 Kupferquader (0,2 Eisenquader) = 50 Fuchs (0,5 Kit) [= 8 Pfennig (0,07 Schilling)]
9 EP = 1 Silberreiher = 3 Reichentaler = 2 Eisenquader = 4 Kit und 50 Fuchs [= 69 Pfennig]


[Je nach Anklang wird hier in Zukunft eine Liste der nächsten Termine zu finden sein]


Um diesem Event zumindest den Anschein von Ordnung und Übersichtlichkeit zu geben, folgen ein paar gemeingültige Regeln:

  1. Händler müssen sich mindestens einen Tag vor dem Markttag bei Shiori oder dem Händler gemeldet haben, samt einer Liste der zu verkaufenden Waren und den angedachten Preisen.
  2. Für reine Kunden entfällt diese Regelung natürlich.
  3. Die Warenlisten werden von Shiori hier im Thread aufgeführt werden, damit jeder Zugriff hat und die Auslagen sehen kann.
  4. Bedenkt auch, dass manche Charaktere das Handelstalent besitzen - solltet ihr euch nicht einig werden, würfelt im Zweifelsfalle.
  5. Einen Tag vor dem offiziellen Markttag ist es sämtlichen Verkäufern gestattet, einen Blick auf die Waren des NPC-Händlers zu werfen und diese bei Bedarf zu kaufen. 
  6. Achtung: Der NPC-Händler kann und darf nur Gegenstände aufkaufen, die während eines Events erhalten wurden.

Liste der Markttage

1. Markttag [Ilé-Ilé, 15.12.2017]
2. Markttag [Sah, 18.01.2018]
3. Markttag [Testulam-Wald, 29.03.2018]
4. Markttag [Ilé-Ilé, 22.04.2018]
5. Markttag [Sah, 26.05.2018]
6. Markttag [Embaro, 05.10.2018 - 07.10.2018]

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.09.2018 14:48.

Argos
Administrator

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Waldelf Kampfbereit Rechtschaffen - Gut Orden der Versöhnung

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Das wandelnde Schloss [01.12.17]

von Argos am 06.12.2017 19:32

Das wandelnde Schloss - Teil 1 [01.12.17]

 

Anwesende Teilnehmer:
Cahir, Eleazar, Milan, Nidaera, Nirithiel, Sigarda, Sigillus, Veil

Von der Verlautbarung angezogen trafen sich eines schönen Tages alle Interessierten, die dem in Not geratenen Dorf helfen wollten oder einfach von Neugier angetrieben wurden. So versammelte sich nach und nach eine ansehhnliche Truppe im Militärstützpunkt, der nach einer erneuten Warnung des Kommandanten, er dürfe sie nicht wieder hinaus lassen, durch die Barriere gelassen wurde.
Frohen Mutes begann die Gruppe ihre Nachforschungen und betraten kurz darauf das Dorf. Doch noch bevor die großen Ermittlungen begannen, konnten einige der Anwesenden eine mysteriöse Stimme wahrnehmen, die "Mörder...Verräter... ich warte auf dich" vor sich hin murmelte, auf die sich allerdings niemand einen Reim machen konnte.

Wenig später wurde die Gruppe in einer der Häuser fündig, in dem Licht brannte. Dort fanden sie zwölf Elfen auf Betten aufgebahrt, sowie ein kleines alchemistisches Labor. Eine kurze Untersuchung zeigte schließlich, dass die Personen alle noch am Leben waren und sich in einer Art künstlichen Schlaf befanden. Auffällig an ihnen war, abgesehen von jeglichem Fehlen von Verletzung eine Art Mal auf der linken Schulter eines jeden Opfers, welche mit drei Nadeln durchstoßen war, welche durch einen arkanen Faden verbunden war.

Bevor die Gruppe weitere Nachforschungen anstellen konnte, wurde Niritiel ein Zauberstab in den Rücken gedrückt und von einem Unbekannten als Geisel genommen. Wie sich jedoch glücklicherweise schnell herausstellte, handelte es sich bei dem vermeintlichen Geiselnehmer um den Dorfheiler Tiberius, der die Quarantäne veranlasst hatte und hier versuchte, die Betroffenen wieder zu heilen.

Als Erstes forderte er die Gruppe auf, die Oberkörper frei zu machen. Grund hierfür war, wie es die Gruppe schnell merkte, dass alle elfischen Mitglieder der Gruppe ebenfalls das merkwürdige Mal auf der Schulter trugen. Nach Aussage von Tiberius sei dies für die Ohnmacht der Leute verantwortlich und er beauftragte Veil und Sigillus die Betroffenen ähnlich wie die Komapatienten mit den Nadeln zu behandeln.
Dabei weigerte sich lediglich Nidaerea sich behandeln zu lassen, was in der Konsequenz dazu führte, dass sie kurz darauf das Bewusstsein verlor und nun doch behandelt werden konnte.

Als sie jedoch wieder erwachte, wurde sie zornig, ob dieser Behandlung und ging Eleazar tätlich an, weshalb Nirithiel sich gezwungen sah, die Nadeln wieder zu entfernen, wodurch die Dunkelelfe erneut das Bewusstsein verlor.

In der Zwischenzeit hatte sich Milan, auf Anraten Sigardas auf den Dorfplatz begeben und seine medialen Fähigkeiten genutzt, um etwas Licht in das Rätsel um diese Male zu bringen. In einer Vision konnte er schließlich ein kleines Schloss und eine Gestalt auf einem Thron erkennen, während der Dorfplatz um ihn herum nur schemenhaft wahrgenommen werden konnte. Dann wurde er allerdings schon wieder aus der Vision gestoßen, worauf sich die Gruppe erneut in der Hütte versammelte.

Dort hatte Sigillus in der Zwischenzeit herausgefunden, dass den Ohnmächtigen der Geist fehlt und sie nur noch lediglich leere Hüllen waren. Gemeinsam mit Tiberius Rat und Milan's Vision schloss die Gruppe dann daraus, dass sich dieses ominöse Schloss in einer Zwischendimension befinden musste, in der sich die Geister der Opfer befinden mussten.

Nach einem kurzen Abwägen beider Pläne, die daraus bestanden, sich durch Rauschmittel in einen ähnlichen Zustand zu begeben und das Schloss zu betreten versuchen oder die Male der Opfer zu verbinden und so eine Art Portal zu erzeugen, wurde sich am Ende für den zweiten Plan entschieden, nachdem Sigillus in einer Vision sah, dass dieser Plan erfolgsversprechender erschien.

Tatkräftig verband er daraufhin die Male der Opfer und tatsächlich entstand so ein Portal, welches er als Erster betrat, während die Gruppe ihm nachfolgte. Lediglich Tiberius blieb zurück, um das Portal stabil zu halten, während der Rest der Gruppe nicht wusste, was sie auf der anderen Seite des Portals erwarten würde...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.12.2017 19:33.

Argos
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Akolythenweihe [05.12.2017]

von Argos am 06.12.2017 19:31

Akolythenweihe [05.12.2017]

 

Anwesende Teilnehmer:
Luana, Lucidia, Scheherazade, Greagoir, Ibron, Justitia

Der Tag war noch nicht hereingebrochen, als sich die Portaltüren der hiesigen Kathedrale öffneten und den Mitgliedern der Kirche und anderen Interessierten erlaubten, einzutreten. Unüblich zu dem sonst hell erleuchteten Kirchenraum, war die Kathedrale so früh am Morgen in Dunkelheit getaucht und eine andächtige Stille herrschte vor. Ein einziger schwacher Lichtschein durchbrach diese Finsternis und ging von der vor dem Altar knienden Luana aus, welche die Nacht dort im stillen Gebet verbracht hatte und ihre Lichtkugel durchgehend am Leben halten sollte.
Als sich die Gäste langsam in de Reihen niedergelassen hatten und neugierig nach vorne sagen, ertönte aus einer der Emporen eine Melodie und ein einzelner Vorsänger stimmte das erste Lied an, in welchen die Gäste, die mit den Gebräuchen vertraut waren, einstimmten.

[ https://www.youtube.com/watch?v=Vh6YKdqubbA ]

Nachdem der letzte Ton verklungen war, kehrte wieder Stille ein, während Luana weiter andächtig vor dem Altar knien blieb.
Nach einer Weile begann schließlich der Einzug der Prozession. Rund zwei Dutzend Novizen und Akolythen, jeder mit einer Lichtkugel ausgestattet, zogen feierlich in die Kathedrale ein, gefolgt von Justitia, die in ein prachtvolles Gewand gehüllt war und mit der Prozession das nächste Lied anstimmte.

[ https://www.youtube.com/watch?v=kK5AohCMX0U&list=PLXcNs6B6WinRGAtb2XTfwhIlfHtWv8bL- ]

Währenddessen teilten sich die Zweierreihen vor dem Altar und bildeten dem Volke zugewandt einen Halbkreis um Luana. Justitia bezog direkt vor ihr Stellung und begann mit einer kurzen Rede, in der sie Anwesenden aufklärte, wer die Anwärterin sei, die heute geweiht werden würde. Im Anschluss wurde Luana gefragt, welcher Priester für sie bürge. Eine wichtige Frage, da es traditionell üblich ist, dass die Identität dieser Person viel darüber verrät, in welche Ränge der frisch geweihte Priester aufsteigen wird.
Zur Verwunderung aller nannte Luana die Metropolitin Justitia selbst, was für großes Erstaunen und allgemeines Gemurmel sorgte, versprach dies der jungen Frau doch eine großartige Zukunft.

Als wieder Ruhe eingekehrt war, begann die eigentliche Zeremonie, in der der Anwärterin die Lichtkugel abgenommen und auf den Altar gelegt wurde und nacheinander sechs Erzpriester mittels Lichtmagie wie aus dem Nichts vor Luana erschienen und sie jeweils aufforderten, eine der sieben Wahrheiten der Kirche zu schwören. [Nachzulesen im Infotext über die Kirche]
Die letzte der sieben Wahrheiten schwor Luana schließlich vor Justitia selbst, bevor diese ihr die Hand auflegte und segnete, bevor sie die Weihe aussprach und Luana in den Stand einer Priesterin erhob.
Diese erhob sich im Anschluss und in diesem Moment brach die Sonne im Osten hinter dem Horizont hervor. Der erste Lichtstrahl aktivierte hierbei ein Spiegelsystem, welches die ganze Kathedrale effektvoll in strahlendes Licht tauchte, was allgemeine Bewunderung auslöste, bevor Luanas erste Tat in ihrem neuen Rang darin bestand, ein weiteres Licht anzustimmen.

[https://www.youtube.com/watch?v=OwwWfKL7Flc ]

Feierlich singend dreht sich Luana schließlich um und führte die Prozession an, die aus der Kirche schritt, gefolgt von den übrigen Gästen. Draußen erwartete die Gesellschaft ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und altgediente Priester gaben Anekdoten ihrer eigenen Priesterweihe zum Besten. Es wurden Glückwünsche an Luana ausgetauscht, die überglücklich wirkte und freudig ihrem ersten Auftrag entgegensah.

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Argos
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Die Lehren des Arrida - Die neue Wahrheit

von Argos am 23.11.2017 23:30

Folgen Schrift verbreitet sich gerade ausgehend von Kjata in ganz Ile-Ile und Sah:


Die neue Wahrheit


Reformer-Zeichen.png

Denn so wie das erste Licht einst erstrahlte und uns den Weg aus der Finsternis zu finden half, so soll nun erneut das erste Licht hell scheinen und seine Kirche aus der Finsternis leiten, in die ihre Hirten sie wider besseren Wissens hineinführten.

(1) Ich erkenne die Lehre der Kirche des ersten Lichts und ihre Diener an.

(2) Die Kirche des ersten Lichts und ihre Diener sind befallen von sieben Krankheiten.

(3) Ein jeder Strahl der siebenarmigen Sonne möge eine dieser Krankheiten ausmerzen.

(4) Vier der Strahlen sollen das Kranke aus der Gemeinschaft der Gläubigen herausbrennen.

(5) Drei der Strahlen mögen die Diener des ersten Lichts erfassen.

(6) Als Erstes gelte "Solum Lux!": Nur das Licht!

(7) Am Anfang war das Licht und nur das Licht, doch das Licht war uns noch nicht offenbart.

(8) Das Licht tat dies und verkündete dem heiligen Severin seine Wahrheit.

(9) Nur diese Wahrheit können wir als wahrhaftig wahr und gerecht erachten.

(10) Doch nicht die Worte des Patriarchen, der für das Licht sprechen soll.

(11) Denn er ist NICHT das Licht!

(12) Folglich soll nun als Zweites gelten "Solum Concilium!": Nur das Konzil!

(13) Am Anfang war das Licht und das Licht vertrieb die Finsternis.

(14) So wie ein einzelner Lichtstrahl die allgegenwärtige Finsternis nicht zu durchdringen vermag, so kann dieses Werk von vielen Strahlen vollbracht und die Finsternis vertrieben werden.

(15) Doch wenn selbst das allmächtige erste Licht eine Vielzahl von Strahlen braucht, um gegen die Finsternis zu bestehen, so kanndas Oberhaupt unserer Kirche nicht hoffen, diese in Einsamkeit führen und leiten zu können.

(16) Die Führung des Patriarchen möge sich auf weltliche Belange beschränken, die ohne Frage notwendig sind, auf dass unsere Gemeinschaft ihre heilige Pflicht erfüllen möge.

(17) In religiösen Fragen also muss ein jeder Lichtstrahl gesehen und gehört werden.

(18) Entscheidungen mögen ab diesem Tage von der Gemeinschaft der Priester beschlossen werden.

(19) Als Drittes nun gelte "Sine Divitias": Ohne Reichtum!

(20) Am Anfang war das Licht und das Licht war allmächtig.

(21) Wir verehren das Licht, denn wir wissen, dass das Licht allmächtig ist.

(22) Wir verehren das Licht mit prächtigen Tempeln, reich verzierten Gewändern und teuren Tand.

(23) Wir sagen, damit würdigen wir das Licht und stellen seine Macht zur Schau.

(24) Doch ich sage euch, damit verleugnen wir die Allmacht des Lichts.

(25) Denn das Licht braucht keine Hilfe um im vollen Glanz zu erstrahlen.

(26) Denn das Licht ist der Glanz!

(27) So wollen wir also irdischen Reichtum nicht nutzen, um das Licht herabzuwürdigen.

(28) Lasst uns vielmehr seine Gefolgsleute stärken, die Armen, die Schwachen, die Kranken.

(29) Denn sie bedürfen der Stärkung, um dem Licht dienen zu können und ihren Platz einzunehmen.

(30) Als Viertes nun gelte ab sofort "Sine Umbra": Ohne Schatten!

(31) Am Anfang war das Licht und das Licht war allumfassend.

(32) Das Licht vertreibt die Finsternis und erreicht jede noch so dunkle Gasse der Welt.

(33) Nichts, was atmen und lieben kann, kann sich dem Licht auf Ewig entziehen.

(34) Doch was einmal vom Licht berührt wurde, kann nie mehr wieder in ewige Finsternis zurückfallen.

(35) Folglich kennt das goldene Buch nur neue Eintragungen.

(36) Es kennt keine Streichungen von Namen, die gesündigt haben.

(37) Es kennt keine ausgeschlossenen Namen, die niemals niedergeschrieben werden.

(38) Ein Jeder hat stets aufs Neue die Möglichkeit, sich einen Platz an der Seite des Lichts zu erringen.

(39) Das Licht traf die Entscheidung, die ganze Schöpfung an seiner Gnade teilhaben zu lassen.

(40) Und folglich kann kein Diener der Kirche einem Geschöpf des Lichts diese Gnade absprechen.

(41) Somit widerrufe ich hier die Ächtung der Wandler, die nicht vom Licht verstoßen wurden, sondern von seinen Dienern.

(42) Unser Bestreben sei es nun, Vergebung vor dem Licht und vor ihnen für unsere Taten zu finden.

(43) Als Erster der Strahlen für die Priesterschaft gelte fortan "Sine Superbia": Ohne Hochmut!

(44) Am Anfang war das Licht und das Licht umhüllte ein jedes Wesen in seiner Güte.

(45) Die Priester folgen dem Licht nach und mögen sich auf dessen Werte besinnen.

(46) Das Licht ist edel und wendet sich von niemandem auf Ewig ab.

(47) So mögen auch die Priester ihre Haltung überdenken und den Geschöpfen des Lichts als Diener nicht als Herrscher gegenübertreten

(48) Dabei mögen sie sich stets selbst ermahnen, dass nicht nur Gläubige Geschöpfe des Lichts sind.

(49) Als Zweiter der Strahlen für die Priesterschaft gelte fortan "Solum Voluntarium": Nur die Freiwilligkeit!

(50) Am Anfang war das Licht und das Licht wollte, dass seine Geschöpfe ihm aus freien Stücken aus der Finsternis herausfolgten.

(51) Einem Priester wird nahe gelegt, sein Erstgeborenes der Kirche zu übergeben.

(52) Doch ich sage euch, das Licht will das nicht!

(53) Ein jeder Nachfolger des Lichts soll seine Entscheidung selbst treffen.

(54) Kein Kind soll mehr der Kirche übergeben werden.

(55) Nur wer nach den Maßstäben seines Volkes volljährig ist, möge das Noviziat antreten und sein Leben dem Licht weihen.

(56) Als Dritter der Strahlen für die Priesterschaft gelte fortan "Solum Caritas": Nur die Liebe!

(57) Am Anfang war das Licht und das Licht liebte seine Geschöpfe.

(58) Es wurde gesagt, die Wandler seien nicht mehr geächtet.

(59) Doch mögen sie vielmehr als das noch, von den Gläubigen geliebt werden.

(60) Denn das Licht wandte sich uns in Liebe zu, denn das Licht ist die Liebe, die hell erstrahlt.

(61) Die Diener des Lichts nun mögen diese Liebe in die Welt hinaustragen, auf das ein jeder vom Licht in seinem Herzen berührt werde.

(62) Gütig und mildtätig sei ein Priester auf seiner Reise.

(63) Er möge keinen Unterschied kennen, ob Gläubige oder Ungläubige vor ihm stehen.

(64) Denn bevor wir vom Licht erfüllt wurden, waren wir alle ungläubig.

(65) Doch das Licht wandte sich uns dennoch zu.

(66) So mögen wir uns nun den Ungläubigen zuwenden und sie willkommen heißen.

(67) Nicht mit Waffengewalt oder Hetzreden mögen wir danach streben, sie zu erleuchten.

(68) Wir mögen uns vom Licht bei unseren Taten leiten lassen und unsere Taten werden für uns sprechen.

(69) Denn auf das Licht wollen wir vertrauen und auf sonst keine Macht der Welt.


Balian Arrida, bescheidener Diener des Ersten Lichts
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.11.2017 23:33.
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