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Zemira
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Re: Im Richtsaal des Drachen [15.01.2022 - 19.02.2022]

von Zemira am 30.01.2022 11:25

Name des Events: Im Richtsaal des Drachen





Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 29.01.2022
Anwesende Teilnehmer: Anorah, Armand [NPC], Ash'tzagur, Cahir, Cassia, Cerwen, Elanor, Helifex, Ielena, Koichi, Mariette, Matthew, Mitra [NPC], Shahzad, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Sarklas

Zusammenfassung:
Für diesen Abend verkündet Ash'tzagur ein Treffen in der Herberge, die den Revarianern zugesprochen wurde für ihren Aufenthalt in Sarklas. Allmählich trudeln auch alle ein, wenn sie nicht schon dort ihren Übersetzungsarbeiten nachgingen, oder sich sonstig auf die bevorstehende Herausforderung vorbereiteten.
Auch Mitra, die Schiedsweiserin, erreicht die Gruppe neben dem Herrn in goldener Rüstung, der ganz besondere Informationen hat, neben den bereits gesammelten der Mitstreiter. Schließlich waren sie die Zeit über nicht untätig und haben ihre Nasen in ein paar Angelegenheiten gesteckt, die zum Sieg verhelfen könnten.

Mit der Schiedsweiserin wurde sich etwas vertrauter gemacht, der Feind ausspioniert und womöglich mit revarianischen Abführmitteln bekannt gemacht.
Dabei konnte allerdings das ein oder andere hilfreiche Detail entdeckt werden:

Die Bandratz weisen ein paar Schwachstellen in ihrer Panzerung auf und können leicht ihrer Flugfähigkeit beraubt werden, da die Flügel ebenso fragil, wie nützlich sind. Zudem kämpfen sie mit Speeren, welche explodieren können.
Bei den Oseaten soll die Gedankenkraft nur wirken, wenn man Augenkontakt mit diesen hat und eine gewisse Konzentration erfordern, die sich nur auf eine Person gleichzeitig lenken lässt. Hierbei handelt es sich allerdings um erste Vermutungen.

Neben diesen wichtigen Hinweisen, kann ihr Führsprecher nun auch endlich genaueres zu der Arena und den Aufgaben sagen, denn er konnte bereits einen Blick erhaschen, was die Vorbereitungen zu der Herausforderung angeht. Mit einem Einwurf, werden auch zunächst die Aufgaben vorgestellt, ehe man sich um eine passende Aufteilung kümmert.

Aufgabe 1: Ein Balanceakt, der scharfe Klingen, fünf Stricke und eine tödliche Feuergrube beinhaltet. Man müsse sich hierbei mit den Seilen über die Grube bewegen, während gigantische Messer auf einen zurasen.

Aufgabe 2: Anscheinend hat Ash'tzagur einen guten Riecher, denn hierbei handelt es sich wirklich um eine Kletteraufgabe, wie im Training schon absolviert. Nur, dass es sich hier um keine Wand, sondern eine Gitterkonstruktion handelt, die selbst den flugfähigen Wesen, das Überqueren erschwert. Darüber hinaus wird es auf dem Käfig, wo es höchstwahrscheinlich zu einem Kampf kommt und ein nachgiebiger Untergrund bedacht werden muss, auch unterhalb von Fallen wimmeln, die möglichst unausgelöst bleiben.

Aufgabe 3: Die Sonnenfolter. Dabei wird man der Sonne Sarklas ausgesetzt, die für Temperaturen bis zu 6000°C sorgen kann. Feuerfestigkeit und ausreichende Selbstbeherrschung sind ein Muss für dieses Wettrennen über den aufgeheizten Metalboden.

Bei allen Aufgaben muss nur einer der drei Teilnehmer der Gruppe ins Ziel gelangen und als Sieger hervorgehen. Selbstredend werden zu allen Aufgaben Theorien und Taktiken entwickelt, wie man sich eben diesen Sieg sichern kann, sei es ein Netz, um die Flugwesen auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen, oder mit Trompeten die Oseaten in ihrer Konzentration stören. Auch die Magier sind gefragt, da sich wahrscheinlich auf eine Person konzentriert wird, und so genug Platz für unterstützende Wirkungen sein wird.

Doch diese drei Aufgaben sind noch nicht genug. Jeder Sieger wird im Finale gegeneinander und einen ausgewählten Champion des gelben Königs kämpfen, wobei nur derjenige wirklich den Sieg erringt, der sich zuletzt noch auf den Beinen halten kann.

Nach ein paar Beratungen und bestmöglich Ausschöpfung der Fähigkeiten, entwickelt die Gruppe folgende Aufteilung für die Herausforderung:

  1. Ielena, Shahzad und Matthew
  2. Cassia, Zemira und Cahir
  3. Koichi, Helifex und Mariette

Es bleibt noch ein wenig Zeit, um sich vorzubereiten. Zumindest dachten die Anwesenden das, ehe Helifex ein Schwirren in der Luft hört. Gerade wollte man der Sache nachgehen, da explodiert das Dach über ihren Köpfen und trennt die Gruppe voneinander. Anscheinend haben die Bandratz ihre Knallspeere an der Unterkunft ausprobiert, gesehen hat man sie allerdings nicht.
Beide Parteien bugsieren sich mit ein paar Mühen aus dem einsturzgefährdeten Haus, wobei es nur Anorah und Zemira unglücklicher erwischt. Aber Elanor kann früher oder später für Beide Linderung verschaffen.
Zum Glück konnte außerdem durch Cerwens und Armands Magie schlimmeres verhindert werden.

Sobald es alle nach draußen geschafft haben, bleibt nur noch die Wut über den Angriff und die Staubwolken des nun gänzlich zusammenfallenden Hauses neben ihnen. Im Innenhof findet die Gruppe auch wieder zusammen und fordert eine Beschwerde beim König selbst, bevor sie mitbekommen, dass sie nicht das einzige Ziel bleiben sollen. Denn in Richtung Turm, wo die Oseaten untergebracht wurden, ertönt eine weitere Explosion, welche auch die heran eilenden Friedenswächter überrascht wirken lässt.

Mitra sieht sich nun mit der Aufgabe konfrontiert, der da stehenden Gruppe eine neue Unterkunft zu verschaffen, während Matthew den Part mit der Beschwerde übernehmen wird, als ausgewählter Champion des Königs hat er wahrscheinlich die besten Chancen etwas zu bewirken.
Aber bis es soweit ist, wird es von Nöten sein, stichhaltige Beweise zu finden, damit die Bandratz auch wirklich erhalten, was sie für diesen Angriff verdient haben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.02.2022 23:59.

Zemira
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Re: Im Richtsaal des Drachen [15.01.2022 - 19.02.2022]

von Zemira am 23.01.2022 23:14

Name des Events: Im Richtsaal des Drachen





Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 22.01.2022
Anwesende Teilnehmer: Anorah, Armand [NPC], Ash'tzagur, Cahir, Cassia, Cerwen, Elanor, Helifex, Ielena, Koichi, Mariette, Matthew, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Sarklas

Zusammenfassung:
Der Tag ist also gekommen, an dem sich die doch recht groß gewordene Truppe in der Akademie zusammenfindet. Anfängliche Grüße werden ausgetauscht und ein kleines Geschenk, um die Kommunikation in dem fremden Land zu vereinfachen, darf ein jeder von Ash'tzagur empfangen. Ein Universalübersetzer, wie der Herr in Gold berichtet, welchen man sich einfach ans Ohr steckt und neben dem muschelartigen Accessoires nun auch das Verständis über gesprochene Sprachen mit nach Sarklas nimmt.
Denn das Portal steht fest in seinem metallenen Sockel, darauf wartend, dass die Anwesenden hindurch treten.

Den Sog aus Farben und sonstigen Eindrücken hinter sich gelassen, darf nun das fremdartige Sarklas bewundert werden. Sie kommen in einer Art Gartenanlage an, geziert von violetten Bäumen, die orangene Früchte tragen, hinzu Schrittsteine aus Gold und einem Himmel aus flüssigem Feuer, da sich der Ort in einer aktiven Sonne befindet.
Neben diesen Absonderlichkeiten kann man auch schon den ersten Trubel und in sich gewundene Gedäude ausmachen.

Bevor die Truppe sich aber in das Getümmel stürzen und Sarklas weiter erkunden kann, sieht eine Dame, deren Name sich als Mitra herausstellt, zu ihnen auf. Zwar humanoider Gestalt, dennoch versehen mit Horn-Auswüchsen an der Stirn und später zu erkennen einen dünnen Schwanz mit pfeilartigem Ende.
Sie wird von Ash'tzagur freundschaftlich begrüßt, ehe sie sich an die Gruppe wendet, die nun vollständig angekommen ist. Auch sie heißt zunächst die Gruppe willkommen, kommt aber als rechte Hand des gelben Königs recht schnell zur Sache und berichtet, dass dieser eine Unterredung mit ausgewählten Personen der Gruppe wünscht.

Damit trennt sich die Gruppe. Anorah, Cahir, Cassia, Helifex, Ielena und Koichi begleiten Mitra durch den Garten in eine große Halle, wo sich bereits die eigenartigsten Wesen eingefunden haben. Doch ihr Weg führt sie weiter nach oben, die Treppen hinauf, bis sie ihr Ziel erreichen, der gut bewachte Turm, in dem sie sich langsam aber sicher einfinden und schließlich der Saal, welcher von Mitra geöffnet wird. Doch ehe sie eintreten, gibt es noch ein paar Anmerkungen ihrerseits:

Die Präsenz des gelben Königs sei recht einschüchternd, aber keineswegs aktiv so gewollt.
Respekt wird nach der Türschwelle besonders gefordert, sowie aufrechte Haltung und den König aussprechen zu lassen.

So treten sie herein in den etwas lichtschwachen Saal, wo sie empfangen werden. Als ihre Blicke sachte nach oben schweifen, erkennen sie den König mit dem dunkel rauchenden Kopf. Alles untermalt von einer Art Sinnestäuschung, da er nicht einfach auftauchte, sondern dort war, existent in seinem Wesen, aber nicht in Welt der eigenen Existenz.
So wendet er sich auch gleich direkt an die Anwesenden und fragt, ob es ihr Wunsch sei zu den Sehenden zu gehören.

Jeder bekommt die Chance, sein individuelles Vorhaben zu äußern, während sie stumm vom König betrachtet werden. Sei es nun Macht, oder der Wunsch nicht unterjocht zu werden, das königliche Wesen verweist nur darauf, dass Wünschen auch Tatendrang folgen müsse.
Doch sollte der Sieg auf ihrer Seite sein, ist es ihm ein Leichtes dafür zu sorgen, dass Revaria eine blühende Zukunft erhält.

Auch in der Zukunft stehend, liegt die Aufgabe, welche zunächst erfolgreich bestritten werden muss. Genauer in drei Zyklen, dreimal muss sich die Sonne um die eigene Achse drehen, bis sie die Arena betreten und ihr Schicksal besiegeln können.
Zunächst gewährt der König noch ein paar Antworten bezüglich seiner Existenz, der umgebenden Reinmagie und dem sonderbaren Ort, bevor die Gruppe ihren Wissensdurst vorerst zurückstellen muss, da es auch schon in die für sie vorgesehene Unterkunft geht, wo sie sich vorbereiten können.
Sie werden folglich nach Westen geführt, wo sie eins der gewundenen Gebäude für die Zeit ihren Aufenthalts ihr eigen nennen können, ausgestattet mit dem Notwendigen und einem Hinterhof, welcher sich ausgezeichnet als Trainingsort macht.

Mitra überreicht schlussendlich nur noch den Schlüssel, mit dem zumindest der erste Teill der Gruppe das Innere erkunden kann, bis der Rest dazustößt.

Eben jener Rest, bestehend aus Armand, Ashtzagur, Cerwen, Elanor, Mariette und Zemira, kann sich währenddessen Sarklas etwas genauer ansehen und den Feierlichkeiten beiwohnen, die den Ort einnehmen.
Nach kurzer Beratung und scharfen Sinnen geht es auch schon gleich zu einer zwischen den Bäumen gelegenen Taverne, die Dekanin und Elanor hingegen versuchen sich an einer Bücherjagd.
Dabei erhaschen sie auch einen Blick auf die Arena, gewaltig in ihrem Ausmaß, bis hin zu verwinkelten Gassen und noch mehr Geschäften, die einiges versprechen.
Als sie gemütlich beisammen sitzen, dauert es nicht lange, bis Ash'tzagur zu erzählen beginnt und anschließend mit Fragen über die Herausforderung ausgefragt wird. Hier können sie vier wichtige Dinge lernen:

1. Jeder Teilnehmer darf zwei Gegenstände mit sich führen, neben Waffe und Rüstung.

2. Blutvergießen zählt zu den Prioritäten des Turniers, wobei Mitleid und Gewissensbisse beiseite geschoben werden müssen, da sicherlich nicht mit fairen Mitteln gespielt wird und den Sieg entscheiden kann.

3. Schwammig formulierte Regeln können so ausgelegt werden, dass eine Strafe nicht zum Tragen kommt. Dies ist allerdings kein Privileg der tapferen Revarianer.

4. Die Gegner:
Die Osteaten -> ein Volk, welches sich der Gedankenkraft bedient, physisch aber eher hinten ansteht und nach langer Dienerschaft nun aufsteigen möchte.
Ganz im Gegenteil, die Bandratz-> mit Flugfähigkeit ausgestattet und sicher nicht zu unterschätzen.

Zudem lernen die noch über die Beschaffenheit der Arena selbst. Diese funktioniert mit einer gewissen Mechurgie, eine Mischung aus Handwerkskunst und magischer Selbstständigkeit von Objekten, welche ihre eigenen Entscheidungen trifft.
Auch die Regeln in der Arena werden angesprochen, die es allerdings erst später ausführlicher geben wird, wenn sich alle in der Behausung zusammengefunden haben. Zumindest erwähnt der Herr in goldener Rüstung, dass niemand die Arena betreten darf, außer jene, die Teil des Wettbewerbs sind.
Doch die Zuschauer werden mittels Magie eine entscheidende Rollen spielen können, da die Dekanin bereits einen Plan dafür zu haben scheint.

Ash'tzagur erzählt der lockeren Truppe noch, dass es drei Schiedsweiser geben wird, wobei Mitra eine dieser Rollen einnehmen wird. Stelle man sich mit diesen gut, kann es gewisse Vorteile mit sich ziehen, natürlich in gewissem Maß, da die Neutralität dieser doch recht groß geschrieben wird.

Neben einem Asther und scheinbar wohlschmeckenden Köstlichkeiten wird ihnen auch noch ein Taschengeld mit den Informationen überreicht.
Nun heißt es, sich zusammen zu tun, Informationen zu teilen und einen Plan ausklügeln, um die kommende Herausforderung zu bestehen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.02.2022 23:59.

Zemira
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Im Richtsaal des Drachen [15.01.2022 - 19.02.2022]

von Zemira am 18.01.2022 19:07

Name des Events: Im Richtsaal des Drachen





Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 15.01.2022
Anwesende Teilnehmer: Anorah, Armand [NPC], Ash'tzagur, Cahir, Cassia, Ielena, Koichi, Mariette, Shahzad, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 4 1/2h
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya, Arena

Zusammenfassung:
Mit der Einladung des Herren in der goldenen Rüstung finden sich alle Interessierten in der Arena im Untergrund ein, welche bereits zu einem kleinen Trainingsort, besonders für die Herausforderer selbst, hergerichtet wurde. Doch bevor die Gruppe ihr Können daran testen kann, bittet Ash'tzagur um eine kleine Vorstellungsrunde, damit Fähigkeiten und vor allem die Namen der Anwesenden bekannt gemacht werden.
Neben den Yokuza, darunter Cassia, Koichi, Mariette, Ielena und Shahzad, haben sich auch der Ritter Cahir und Zemira, eine einfache Waldelfe, eingefunden.

Nachdem die Höflichkeitsformen abgelegt wurden und sich auch langsam die Zuschauer auf der Tribüne eingefunden haben, wird keine weitere Zeit verschwendet und die erste Gerätschaft begutachtet. Dabei handelt es sich um eine Klingenschlucht, welche man mit Hilfe von Seilen überqueren muss. Um eine Übung zu simulieren, wird Armand, ein Vampir mit Veränderungsmagie, dafür sorgen, dass die Falle bei einem Scheitern zunächst weniger fatal ausfällt.
Cahir bietet sich auch gleich an, als Erster die Apparatur zu testen, was allerdings weniger erfolgreich ausfällt. Er rutscht am ersten Seil ab und muss sich mit aufgeschürften Gelenken aus dem Parkour befördern. Nach seinem Scheitern und der Zurechtweisung Armands, dass er doch seine Aufgabe ernst nehmen möge, versucht sich Koichi an der ersten Übung und kann besser abliefern, als der Ritter vor ihm. Die Blutmagierin Ielena möchte ebenso ihr Können zeigen, muss sich aber am letzten Seil geschlagen geben und stürzt in die Falle, welche der Vampir abermals keine Beachtung schenkt.

Mit dieser Prognose geht es an die nächste Aufgabe, eine gut zehn Meter hohe Kletterwand, welche mit arkanen Bolzen beschossen wird. Nun, hier allerdings zu Trainingszwecken vorerst nur mit Holzbällchen, die dennoch einen blauen Fleck hinterlassen werden.
Hierbei kann die Asphari glänzen, welche das Hindernis mit ein paar kleinen Schwierigkeiten hinauf kraxelt und ebenso geschmeidig wieder herunter klettert. Stolz präsentiert Cassia ihr können und macht Platz für die Nächste in der Reihe. Zemira, welche bis eben noch recht wortkarg die Sache beobachtete, fühlt sich bei einer Kletteraufgabe besonders angesprochen und tritt hervor.
Nicht ganz so elegant wie ihrer Vorgängerin, aber immerhin ohne einen Sturz, kann sie die Wand herauf und wieder hinab steigen. Ihr bleibt allerdings vorerst ein kleines Andenken der Holzkugeln.
Während die Anderen applaudieren, muss sich Anorah mit Armand herum schlagen, der mit seiner Art weniger Anklang bei ihr findet.

Armand scheint dieses Spiel zu langweilig zu werden, weswegen er seinen Platz neben Anorah auf dem Zuschauerpodest aufgibt und die Arena verlässt.
Diese Aufgabe konnte mit Zufriedenheit überwunden werden, weswegen nur noch eine übrig bleibt: ein Probekampf zwischen zwei Mitstreitern. Mariette meldet sich zunächst als erste Freiwillige, bis Ielena ihrem Beispiel folgt und mit ihr zusammen in den Ring steigt.
Dem Rotkäppchen wird der Vortritt gewährt, welchen sie nutzt, um Ielena mit ihrer Wassermagie anzugreifen. Doch Ielena sollte man keineswegs unterschätzen. Denn selbst nach ein paar kräftigen Schlägen der Schwächesucherin kann sie das Duell zu ihren Gunsten biegen und am Ende auch für sich entscheiden.

Mit den gesammelten Ergebnissen aus allen Übungen und dem ein oder anderen Kratzer, verbleiben die Mitstreiter, um bald schon ihren Weg nach Sarklas anzutreten.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.02.2022 00:00.

Zemira
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Re: Die Legende von Akai Ha [28.11.2021 - 21.12.2021]

von Zemira am 26.12.2021 19:25

Name des Events: Die Legende von Akai Ha





Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 21.12.2021
Anwesende Teilnehmer: Czara, Ielena, Isuha, Liao, Mafuyu [NPC], Nanashi, Rana, Tsuyano
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 4 1/4h
Besuchte Orte im Event: Froenya, Niparanische Botschaft

Zusammenfassung:
Der blaue Fuchs führte die Gruppe letzten Endes zu der niparanischen Botschaft, wie der ein oder Andere bereits vermutet hatte. Mit Ranas und Tsuyanos Rückkehr wird sich noch kurz beraten, Informationen ergänzt, welche in ihrer Abwesenheit gesammelt wurden, ehe sie das Gebäude betreten und sogleich von entsprechendem Personal an einem Schalter begrüßt werden.
Ohne auch nur ein Wort der Gruppe, wird ihnen verdeutlicht, dass die Botschafterin selbst nicht anzusprechen ist, da sie sich anderen Angelegenheiten widmen muss.

Die Empfangsdame erweist sich als weniger beeindruckt von Tsuyanos niparanischen Verständniss und verkündet, dass man doch zunächst erklären solle, was genau vor sich geht. Nach der stürmischen Begrüßung, versucht es Rana dann auch mit einer diplomatischen Vorgehensweise und entlockt der Dame, dass sie in ihrem Dasein Zugang zur Botschaft bekommen.

Ihr Weg führt sie zunächst in den Keller, wo Munition, Laternenöl und gewisser Reiswein gelagert wird. Demnach ist der Anblick gespickt von Kisten und Fässern, wodurch das Ganze eher verwinkelt daher kommt. Die scharfen Sinne der Kitsune unter den Yokuza kann allerdings eine Kiste ausmachen, die dankt des blauen Schimmers auf den Fuchs verweist. Dahinter vergnügt sich der Bote gerade mit dem Jagen seines Schwanzes, in der Nähe zudem auch noch ein Vorrat an Schwarzpulver.

Um die Empfangsdame abzulenken, versucht es Rana mit wahrscheinlich dem ältesten Trick der Welt und lässt ein Döschen fallen. Alles damit die Dame den Fuchs nicht zu Gesicht bekommt, weswegen sie überhaupt in den Keller gestapft sind.
In der Zeit verschleiert Tsuyano die leuchtende Kiste mit ihrem Mantel, ein kluger Einfall, da sie nun wieder Zentrum der Aufmerksamkeit ist und ihr gefolgt wird, wenn sie sich schon so neugierig umsieht. Der Sake scheint es ihr angetan zu haben, woraufhin sie sich nach dem Händler erkundigt und den Anderen somit die Aufgabe überlässt, dem Fuchs zu folgen.
Doch dies wird anscheinend nicht mehr nötig sein, da Isuha etwas in der Dunkelheit ausmachen kann. Die Empfangsdame wird ohne eine Erklärung stehen gelassen, während sich aus den Schatten eine große Figur formt, mit hohem Hut und rötlich glühendem Schwert. Die Suche hat ein Ende, denn Akai Ha steht vor der Gruppe und der doch etwas eingeschüchterten Empfangsdame.

Dieser kümmert sich zunächst um die mitgebrachte Kiste und die zwei Flüchtlinge, die sie so selbstverständlich aus dem Lager und in Etto-samas Namen mitgebracht hatten. Liao übergibt die Kiste respektvoll und würde sich nach getanem Auftrag gerne mit Mafuyu zurückziehen, doch auch sie darf dem Akai Ha noch einen Dienst erweisen, indem sie ihm einen ihrer Funken schenkt. Dieser wird sanft aufgenommen und zunächst auf den hölzernen Kasten gebettet. Erst dann richtet er auch seine Worte an die Anderen, macht mit einer Drohung deutlich, dass sie hier nichts mehr zu suchen haben und es nur der Anfang des Kampfes gegen den Drachenthron sein wird.

Während sich untereinander beraten wird, ob man dem nachgehen sollte, widmet sich das Wesen mit der roten Klinge der Kiste, die er mit ein paar Schriftzeichen und Windmagie zu öffnen beginnt. Mit Mafuyus Blitz geschmückt kommt etwas zum Vorschein, was man als einen Zahn identifizieren kann.
Akai Ha erklärt, dass es sich um den Zahn des Herscherdrachen Nkanoin handelt und er als Geschenk dienen soll, für jene, die sich ihm anschließen und für die wahren Herrscher Niparans kämpfen. Sollte man die Bande zum Drachenthron nicht kappen, würde er selbst dafür sorgen, dass dieses Land vom Einfluss Niparans abgeschottet wird, angefangen mit der Botschaft und der darin heimischen Botschafterin.

Rana ist es, der dieses Geschenk vorerst tragen und es zu Belial bringen soll. Zudem erwartet der ernannte Kami eine Reaktion binnen drei Tage und übermittelt Tsuyano noch eine persönliche Botschaft, ehe er wieder in die Schatten entschwindet.
Die Yokuza berichtet noch, was Akai Ha ihr sagte:
"Er ist überall, der lauschende Wind am Teich, der Donner in der Ferne und der Blitz der ins nächste Haus einschlägt. Verraten wir seine Gabe, so werden Blitz und Donner über unseren Ōji und dem Spross des Bösen richten."

Nachdem der Spuk vorbei ist, meldet sich auch die Empfangsdame wieder zu Wort, die bestimmt nicht vor Botschafterin Takahashi schweigen wird. Ielena macht den Vorschlag, dass die Dame einfach mitkommen solle, wenn sie dem Kanzler berichten, sodass sie nicht gleich mit der Botschafterin in Kontakt treten kann. Überzeugt davon, begleitet sie die Gruppe, die sich langsam auflöst und die Botschaft verlässt.

Wie die Antwort des Kanzlers zu der Angelegenheit wohl aussehen wird? Die Bande zur Kaiserin zerschneiden und mit Akai Ha in den Krieg ziehen, oder sich der roten Klinge stellen?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.12.2021 19:26.

Zemira
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Beiträge: 70

Re: Die Legende von Akai Ha [28.11.2021 - 21.12.2021]

von Zemira am 06.12.2021 18:09

Name des Events: Die Legende von Akai Ha





Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 05.12.2021
Anwesende Teilnehmer: Czara, Ielena, Isuha, Liao [3 1/2h], Mafuyu [NPC], Nanashi
Abwesende Teilnehmer: Rana, Tsuyano
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Flüchtlingslager im Süden Sahs, Froenya

Zusammenfassung:
Zu der vorgetragenen Legende gibt es noch einige Fragen, die innerhalb des Zelts geklärt werden wollen, bevor man zurück zu denjenigen stößt, die im Freien dem Fuchsfeuer nachgehen.
Nanashi kann dadurch noch erfahren, dass der Schutzpatron Akai Ha besondere Pläne in Sah pflegt, die in der heutigen Nacht ausgeführt werden wollen. Mit ihrer Art kann sie allerdings nicht an die Wohlwollendere von Tsuyano anknüpfen und erlangt nicht unbedingt die Sympathie der Flüchtlinge oder des Honto dakes. Dennoch wird ihr genügend erzählt, sodass später eigene Schlüsse gezogen werden kann, wenn man sich sicher ist, dass das Vorhaben kein Problem für das Land oder die Beziehung zu Niparan sein wird.
Schließlich herrscht dort die Kaiserin Irie Remashita, ein Nachkömmling der Drachen, welche zuvor als böse Geister betitelt wurden.

Etto-sama bittet Liao und Mafuyu die Gruppe zu begleiten, dem Boten zu folgen und packt noch eine hölzerne Kiste, die mit einem Siegel versehen ist, als Gepäck dazu. Danach verabschiedet man sich von dem älteren Herren und besucht Kobori-san, den Wächter mit den aufbewahrten Waffen.
Als alles wieder seinen gewohnten Platz gefunden hat, fehlen allerdings Ielena und Czara in dem Lager der niparanischen Flüchtlinge. Die beiden Damen hatten sich in der Zwischenzeit mit dem blauen Feuer beschäftigt und stießen dabei auf einen bläulich leuchtenden Fuchs, der den Erzählungen nach der Bote sein muss. Ielena hinterlässt auf ihrem Weg eine Blutspur, damit die Anderen ebenso die Fährte aufnehmen können.

Als alle wieder aufeinander treffen, wird kurz berichtet, was in dem Zelt besprochen wurde, ehe man sich dem Ort widmet, in dem der Fuchs verschwunden ist, die Kanalisation in Hafennähe. Nach einer Einschätzung der Lage, kann Nanashi informieren, dass es sich hier um einen Eingang zu einigen Schleichwegen handelt, die zur zwielichtigen Vernetzung der Stadt genutzt werden.

Mafuyu kann mit Hilfe ihrer Magie die Gitterstäbe der Kanalisation zum schmelzen bringen und anschließend auch wieder abkühlen, damit sich keiner die zu neugierige Nase verbrennt. So ist es ein leichtes, dem Boten weiter zu folgen, wenn man von dem nicht sehr wohlriechenden Wasser absieht, durch das sie stapfen müssen.
Die Niparanerin sorgt noch für etwas Licht in Form einer kleinen Flamme, während Liao sich an bereits umsieht und den Fuchs erkennt, der an einer Kreuzung weiter nach Norden gegangen sein muss. Doch genau an dieser Kreuzung macht Nanashi eher im Westen eine beunruhigende Entdeckung. Ein Blubbern, welches langsam auf sie zukommt. Die Heilerin möchte dem, als ebenso engagierte Alchemistin, nachgehen und mittels einer Phiole eine Probe mitnehmen. Belohnt wird sie allerdings mit einer Wunde an der Hand, als sie etwas aus dem Wasser heraus attackiert und einen kleinen Schock hinterlässt, während die Flüchtlinge weitergehen und zumindest diesem Geschehen keine Aufmerksamkeit schenken.

Da man den Fuchs allerdings nicht verlieren möchte, kehren Czara und Nanashi wieder zu der Gruppe zurück. Hier müssen sie auch nicht mehr gebückt weitergehen, da der Kanal sich hier erhöht, ganz zur Freude Isuhas, der sonst noch zum Quasimodo geworden wäre.
Von dort aus folgen sie weiter durch das Netz gen Norden, bis hin zu einem abgelegenen Teil der Kanalisation, wo es sich dunkle Gestalten und andere Kreaturen, wie Goblins und Trollwesen, in Form von zusammengeschusterten Bauten gemütlich gemacht haben.

Nicht nur der Fuchs erregt die Aufmerksamkeit einiger, auch die Gruppe selbst wird genauestens beobachtet, wie Nanashi feststellen kann. Doch der Fuchs lässt sich davon nicht einschüchtern und geht weiter zu einer Leiter, die sie aus dem Untergrund ins Freie bringt.
Mafuyu ist sogleich Feuer und Flamme aus diesem Slum heraus zu kommen, da sie mit ihren meisterlichen Sinnen ausmachen kann, dass es hier unangenehm werden könnte. Also geht sie auf die Leiter zu und erklimmt die Sprossen, ehe sie am Ende von einem feuermagischen Pflug zurechtgewiesen wird, in Form einer angekokelten Mütze.

Schlussendlich schaffen es aber alle Beteiligten aus der Kanalisation und finden sich im Regierungsdistrikt wieder. Von dort aus kann man verschiedene Örtlichkeiten erreichen, wie das Parlament, das Anwesen des Kanzlers, den Markt oder gar die Botschaften, in denen einige Länder ihren permanenten Sitz haben.
Auch die Ratten, welche vorhin noch so ungeniert spionierte, folgt nach draußen, huscht aber nach kurzer Musterung der Gruppe in Richtung Westen.

Wo wird sie der Fuchs hinführen und was verbirgt sich in der Kiste, die Etto-sama ihnen mitgegeben hat? Fragen, die nur gelüftet werden können, wenn man dem blauen Leuchten weiter folgt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.12.2021 19:25.

Zemira
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Beiträge: 70

Die Legende von Akai Ha [28.11.2021 - 21.12.2021]

von Zemira am 01.12.2021 13:52

Name des Events: Die Legende von Akai Ha





Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 28.11.2021
Anwesende Teilnehmer: Czara, Ielena, Isuha, Liao, Mafuyu [NPC], Nanashi, Rana, Tsuyano
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Flüchtlingslager im Süden Sahs

Zusammenfassung:
Eineinhalb Tage ist es her, seit die Geschichten um Akai Hai, ein Mann mit roter Klinge, der mit seinem Gefolge und den restlichen Niparanern nach Sah überschwappte, in der Froenya ankam und dort für aufwallende Unsicherheit sorgte.
Deswegen versammeln sich einige Ansässige an dem Flüchtlingslager, um der Legende auf den Grund zu gehen, begleitet von einem eisigen Schneesturm, welcher die Sicht auf das Lager und die sich darin befindenden Leute deutlich einschränkt.

Trotzdem hindert es nicht die Eintrudelnden, sich näher umzusehen und so ziehen sie weiter zu dem ersten aufgeschlagenen Zelt. Dort angekommen, gibt es zunächst nicht viel zu entdecken, neben dem Fass, welches Rana genauer unter die Lupe nehmen will und dadurch das Aufsehen der Niparaner erweckt. Dank seiner orkischen Abstammung wird er deswegen gleich von zwei Männern bedrängt, die wahrscheinlich denken, dass er die im Zelt befindenden Kinder verspeisen mag, so wie er herum schnüffelt.
Nanashi kann mit etwas Überredungskunst und Unterstützung seitens Tsuyano die Lage soweit entspannen, dass sie weitergehen können.

Da die Beiden die einzigen der Truppe sind, die der hier gesprochenen Sprache mächtig sind, appelliert Rana, dass sie als Sprachrohr fungieren müssen und bei Gelegenheit den Geist erwähnen sollten, um mehr Informationen als böse Blicke zu bekommen.
Die Yokuza mit der Fuchsmaske hat dafür bereits zwei Herrschaften in der Mitte des Lagers ausfindig gemacht, die bisher von Isuha bequatscht wurden, ohne Erfolg.
Liao Zhelan, wie sich der Mann unter den Beiden vorstellt, und Mafuyu wirken zunächst, als wollen sie nicht mit den neugierigen Fremden reden, oder gar Informationen teilen. Doch Tsuyanos freundliche Art gewährt ihnen die Möglichkeit, mit dem Honto dake zu sprechen, welcher entscheiden soll, ob ihnen weitere Informationen zu dem geist gewährt werden, oder nicht.

Durch Nana erfahren auch die Anderen, was besprochen wurde und so finden sie sich vor dem großen, recht außergewöhnlich wirkenden Zelt wieder, dass zu dem Anführer gehört.
Zunächst müssen sie aber auch Kobori-san, dem Wächter am Eingang, davon überzeugen, dass sie eintreten dürfen. Nach Abgabe ihrer Waffen, betreten Tsuyano, Isuha und Nana das Zelt, wo sie von dem Tee schlürfenden Etto-san, Honto dake des Kamis des Ausgestoßenen Akai Ha, begrüßt werden.
Dieser verlangt auch von den Dreien, dass sie sich ebenso vorstellen und ihre Gesichter zeigen sollen, wobei der freundlichen Niparanerin besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Etto-san fragt sie, ob der Rest vertrauenswürdig sei, um die Geschichte zu hören, die es zu erzählen gibt. Nachdem sie ihre Zustimmung gibt, verweist er auf Liao, der neben Mafuyu ebenso mit ins zelt gekommen war.
Er erzählt daraufhin eine Sage über Verrat und List, über die Kami des Waldes und einem Volk, welches den Namen Nishikuri trägt.

Letztere brachten in das Land neben einer neuen Sprache und Kultur auch neue Geister, welche sich in die Gestalt eines Drachen formen konnten und den ansässigen Kami das Land nehmen wollten.
Mit einer List bei der Vermählung beider Geschlechter, konnte ein ganzer Landstrich aberkannt werden. Bei diesem Verrat war absehbar, dass nur noch Krieg zwischen den eigentlich vereinten, aber durch eine Mauer ausgesperrten Völkern ausbrechen konnte.
Akai Ha, ein tapferer Krieger, der sich gegen den feindlichen Geisterdrachen stellte, konnte mit seiner roten Klinge jenen erschlagen und wurde mit seiner Heldentat zum Kami erhoben, dem man dadurch ewiges Leben schenkte.
Damit wurde er zum Schutzpatron für jene, die dem Drachenthron in Narashina und seiner Willkür ausgesetzt wurden.

Während Liao seine Worte wählt, betrachten die im Schnee gebliebenen das Lager etwas genauer. Schließlich bringt es nichts nur herum zustehen Czara die Arbeit zu erschweren, wenn man sich eine Frostbeule zuzieht.
Ihnen fällt ein Gebilde in der Nähe auf, welches zunächst als nackter Koichi abgestempelt wird, ehe Ielena berichtet, dass es sich hierbei um eine Art Feueropfer handelt, womit böse Geister vertrieben werden sollen, oder man einem Gott huldigt.
Außerdem erleuchtet ein blaues Licht, ein Fuchsfeuer, dessen Ursprung die Gruppe im Freien nachgehen möchte.

Kann die aufgeteilte Gruppe erfolgreiche Schlüsse zu dem Geschehen ziehen, oder werden sie selbst von bösen Geistern geleitet?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.12.2021 19:25.

Zemira
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Re: Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 01.10.2021 16:17

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: Epilog
Datum des Plays: 28.09.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia, Czara, Miluleyda, Violetta
Abwesende Teilnehmer: Ielena, Shahzad, Zemira
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 2 1/2h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall

Zusammenfassung:
Die Schlacht ist geschlagen und die Aspekte haben sich zurückgezogen, wohl um zu besprechen, was all die Jahre unausgesprochen blieb. Demnach kehren die noch Anwesenden mit Meredith und ihren Soldaten zurück in das anfänglich aufgeschlagene Lager, wo es nur eins wirklich zu tun gibt: Abwarten.
Doch bevor sogar das Däumchen Drehen öde wird, erscheint ein schwarzes Flackern, einer schwarzen Flamme gleich. Sinothan, nicht nur gezeichnet durch eine nachdenkliche Miene, gesellt sich in das Lager, allerdings alleine wodurch Ilothans Verbleib weiterhin ungewiss ist.

Natürlich wird er sogleich höflichst begrüßt, möchte man sich ja gut stellen mit seinem Schöpfer und auch die Fragen beantwortet bekommen, die ihnen auf den Zungen liegen.
Der Kanzler ergreift als erstes die Chance, sich darüber zu erkundigen, wie es mit ihrer einstigen Heimat weiter gehen würde und wie die Anspruchsverhältnisse nun genau liegen. Der Nachtaspekt erklärt zunächst, dass es noch unklar ist, wie Ilothan handeln wird, wo er sich niederlässt. Zumindest ist sicher, dass er selbst keine Rache an der Gruppe nehmen wird, da sie seine Frau niedergestreckt haben.
Allerdings verkündet er auch die Neubesiedelung dieser Insel, wenn die nötigen Mittel und Kräfte vorhanden sind.
Außerdem wird er in näherer Zukunft einen Besuch abstatten, um weiteres zu klären, da es so einfach zu viele neugierige Ohren gibt.

Cahir interessiert es noch, ob es auch weiterhin Angriffe auf Cochor geben wird, da das Landstück recht ungeschützt sein wird, wenn alle wieder ihres Weges gehen. Doch bevor solche Ängste wirklich keimen können, stellt Sinothan klar, dass es bei Ianna nicht um einen Eroberungsversuch handelte, sondern um eine persönliche Angelegenheit, weswegen er weitere Bedrohungen erst einmal ausschließt.

Ehe Cassia sich entscheiden kann, ob nun der passende Moment sei, ihre eigene Frage zu stellen, kommt eine vom Nachtaspekt selbst. Ilothan berichtete, dass er im Wald zu sich gekommen ist, dort ein Herr mit Augenbinde, der sich nach kurzem Aushelfen in Luft auflöste.
Er bekommt seine Antwort von Violetta, welche natürlich erst hinterfragt wird, bevor er es als die Wahrheit annehmen kann. Nach Spuren der Geschichte wird er später suchen, sobald er sich nicht mehr all zu sehr um dieses Land kümmern muss.

Nachdem auch das geklärt ist, erfragt der Kanzler, was es mit dem gefundenen Splitter auf sich hat. Doch klar kann Sinothan auch nicht antworten, verweist aber auf einen sogenannten "Seelenberührer", einem Illusionsmagier, der sich besonders mit Träumen befasst. Einen solchen sollte Belial aufsuchen, wenn er mehr zu dem Splitter erfahren möchte.

Mit der Vampirin verstrickt sich der Nachtaspekt noch in ein kleines Wortgefecht, wobei sie schlussendlich deutlich macht, dass sie hier nichts mehr hält und sie aufbrechen würde, sollte ihr Beschützer Miluleyda nichts mehr wissen wollen.
Doch so schnell können sie dann doch nicht ablegen und Richtung Heimat segeln. Sinothan möchte noch etwas überreichen, zwei Kugeln eine in Gold, die Andere Schwarz. Sie werden Belial zugeworfen, der sie selbstverständlich ohne Probleme fängt und begutachtet.

Sie entpuppen sich als Artefakte, die Licht- und Schattenmagie wirken können, sogar wenn man in diesem Bereich der Magie nicht geschult ist. Zwei Präsente für die Mutigen, die sich der Sache um Graevenfall angenommen haben.

Dies ist allerdings noch nicht alles, da er auch noch zu verkünden hat, dass er ein Schlupfloch gefunden hat, um den Asphari ein Stück ihrer magischen Ader wieder zu geben. Verwundert aber auch höchst interessiert, bittet man ihn, mehr darüber zu berichten. Es handelt sich hierbei nicht um die Magie, die die Welt umgibt, sondern die im eigenen Körper gespeicherte Energie, welche vom Mond selbst aufgenommen werden soll.
In einer gewissen Form haben die Asphari auch schon diese Energie angezapft, in ihrem "Tanz mit dem Mondlicht".

Ein Lehrer kann Sinothan für diese neu gewonnene Macht allerdings nicht sein. Doch was er weiß, hat er aufgeschrieben und übergibt auch dieses Geschenk an Belial.
Miluleyda wird davon eine Abschrift bekommen, damit er auch diese Informationen erhalten kann.

Und damit endet eine weitere Geschichte. In den nächsten Wochen werden die Beteiligten wieder an den Ort zurückkehren, wo sie dieses Abenteuer gestartet haben. Aber mit den Aussichten auf eine Heimat, einer ganz eigenen Magie und der Tatsache, eine ganze Rasse gerettet zu haben, wird es mit Sicherheit nicht aus den Köpfen der Beteiligten verschwinden.

Wer weiß, wann sie wieder einen Fuß auf dieses Land legen?

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Zemira
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Re: Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 12.09.2021 16:35

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: 8
Datum des Plays: 10.09.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia (1/2h Verspätung), Czara, Ielena, Miluleyda, Violetta (1/2h Verspätung), Zemira
Abwesende Teilnehmer: Shahzad
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 5 1/4h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall

Zusammenfassung:
Mit wenig Mühe können sie die Beiden Gefangenen von ihren Fesseln befreien. Während Aela sogleich nach Luft schnappt, befindet sich Sinothan in einem eher unguten Zustand und wird von seinem Sohn gestützt, damit er nicht einfach zu Boden stürtz.
Nach der kurzen Verschnaufpause geht es allerdings auch wieder weiter, aus dem Zelt hinaus, wo aus der Ferne bereits zu hören ist, dass sie nicht mehr lange alleine sein werden. Entweder sie machen sich jetzt auf, oder werden von den restlichen Lagerwachen begrüßt.

Endin kann ein kleines Gespräch mit dem geschwächten Sinothan führen, ehe es in Richtung Krater voran geht, hin zu dem in der Höhe schwebenden Ris'Randara, der nun in deutlich kürzeren Abständen pulsiert.
Miluleyda kommt noch auf die Idee einer Ablenkung und zwar in Form eines angezündeten Zelts. Natürlich wird diese Aufgabe schnell Cahir zuteil, da er mit seiner Lichtmagie ein leichtes Spiel hat. Doch so gut die Lage gerade wirken mag, ist sie auf keinen Fall, da Endin verkündet, dass der Stern der Prüfung auch seinen Zweck bald erfüllen wird.

Mit der Zeit im Nacken machen sich die Beteiligten dann auf zu dem Krater, der in seiner Gänze mit Sicherheit 200 Meter an Durchmesser aufweist. In dessen tiefsten Punkt kann ebenso ein kleines Leuchten ausgemacht werden. Der Weg nach unten führt sie über eine in Stein gemeißelte Treppe, eher von improvisierter Art aber gewiss nicht erst seit kurzem genutzt.
Am Fuße angekommen stellt sich eine Gestalt zunächst in ihren Weg. Eine Frau mit grauen Umhang und blauen Verzierungen. Anscheinend eine weitere Anhängerin Iannas, die mit ihren schwebenden Schwerten sicherlich nicht gemütlich aussieht.

Der Nachtaspekt und seine Kinder entscheiden, dass diese Dame ihr Kampf sei und schicken die Gruppe weiter, um Ianna aufzuhalten. Mit letzten sorgenvollen Blicken respektieren sie dies, erhaschen sogar noch den Beginn des Kampfes, ehe sie schließlich doch nur noch ihr eigenes Ziel sehen.
Ianna, die in einem leuchtenden Runenkreis sitzt und sendet immer wieder Lichtpunkte aus, welche aus ihrem Körper dringen und sich ihren Weg nach oben bahnen.

Violetta möchte sofort zeigen, aus welchen Schatten sie hervor gekommen ist und schickt eine dunkle Kugel zu der Dame, die es als äußerst lästig empfindet, dass man ihr immer wieder in die Quere kommt. Allerdings verpufft die Magie der Vampirin einfach und auch Zemiras Pfeil gibt ein klägliches Bild ab, als er in weiße Flammen aufgeht und nur noch als Häufchen Asche in Erinnerung bleibt.

Während Ianna noch offenbart, dass Rache ihre Beweggrund ist, begibt sich die Gruppe bereits in eine günstige Kampfstellung, denn gleich darauf wirkt die Dame in weiß ihr Licht, um eine künstliche Sonne zu erstellen. Diesmal verbrennt sie die Anwesenden allerdings nicht, sondern schwebt gute 10 Meter über ihren Köpfen, bereit entladen zu werden.

Der Kampf beginnt also, als sich zwei gleißende Strahlen aus der Sonne lösen und sofort Cassia in Visier nehmen. Wäre der immense Schaden nicht schon alles, könnte man behaupten, dass die zurückbleibenden runden Male auf der Haut der Asphari nur zur Zierde sind.
Aber beeindrucken lassen sie sich erstmal nicht davon und starten sofort den Gegenangriff, welcher etwas unkoordinierter abläuft, als man sich das eigentlich von einer solchen Gruppe vorstellt. Die Waffen treffen teilweise eher die eigenen Reihen, anstatt sich in ihrem Gegner zu verewigen.

Dennoch sind sie mit vollem Einsatz wieder dabei, nehmen jeden Schlag Iannas einfach hin, wodurch Czara schon bald den Überblick verliert und entscheiden muss, wen sie zuerst heilen sollte. Denn auf Cahir, Miluleyda und auch Cassia hat es die Lichterdame besonders abgesehen.
Niemand verfolgt nun noch eine großartige Taktik, möchte man doch nur seinen Widersacher am Boden sehen. Lichtblitze erhellen den Krater, Klingenhiebe schieben sich in das Fleisch Iannas, die durch ihre Magie allerdings noch nicht blutet. Viel eher sieht es danach aus, als würde ihr Licht die getroffenen Stellen ausfüllen. Aber dies bleibt nicht unkommentiert, denn sie wirkt immer mehr dieser Male, die Cassia zu beginn bereit zu spüren bekam. Als es an der Zeit ist, die Anker zu lösen, trifft es jeden mit dem Mal durch eine Explosion an der Stelle, wo das Licht gesessen hat.

Während die Anderen zusehen, wie ihre Kameraden mit weißem Feuer getroffen werden, wird nun langsam deutlich, dass auch Ianna keine leichte Gegnerin ist, selbst wenn Anwesende diese Tatsache leugnen würden.
Keiner schenkt ich etwas, bis der Kampf doch schlussendlich entschieden werden kann.
Der Kanzler selbst setzt den entscheidenden Schlag, indem er einer der Lichtriss in ihrem Körper attackiert und ihr somit den letzten Lebensfunken raubt.

Mit Iannas Niederlage erheben sich immer mehr kleine Lichtpunkte aus ihrer toten Hülle, formen sich schon fast zu einem Körper aus Licht, ehe sie davon huschen.
Vermutungen werden laut, dass es sich vielleicht um die Essenz Ilothans handelt, die nun einen neuen Körper sucht.

Derweilen ebbt auch das Leuchten des Runenkreises ab, bis nur noch verbrannter Stein in dessen Muster übrig bleibt. Auch der Ris'Randara wird von einem Knistern durchzogen um gleich darauf zu zersplittern. In feinem Diamantregen rieseln die Überreste, sowie tausende Splitter vom Himmel und verteilen sich in dem Krater.

Beilal und Cassia gehen sofort auf die Suche, ohne wirklich zu wissen auf was sie achten sollten. Erst als der Kanzler mit dem Band an der Asphari vorbei stiefelt, kann sie einen leuchtenden Splitter erkennen. Man entscheidet, dass sie den Splitter mitnehmen sollen, bevor sie nach Sinothan sehen, der schließlich geschwächt einen Kampf ausfechtet.

Dort angekommen, liegt auch die Dame mit den fliegenden Schwertern am Boden, der Nachtaspekt im Schneidersitz daneben und Endin wird von seiner Schwester verarztet wird.
Belial spricht Sinothan an, der allerdings nicht sofort reagieren mag. Dieser scheint eher etwas zu spüren und blickt gleich darauf zu der anderen Seite des Kraters, wo sich eine Gestalt absetzt, hell und der Sonne gleich.

Der herankommende Mann mit weiß-blonden Herren und Iriden so weiß, wie Iannas Feuer, würdigt die Gruppe nur mit einem kurzen Blick.
Seine Augen finden letzten Endes Sinothan, kommentiert durch die Worte, dass die Askpekte einiges zu klären haben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2021 16:19.

Zemira
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Re: Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 07.09.2021 16:12

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: 7
Datum des Plays: 03.09.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia, Miluleyda, Violetta
Abwesende Teilnehmer: Czara, Ielena, Shahzad, Zemira
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 3 3/4h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall

Zusammenfassung:
Die Truppen unter Merediths Führung stehen bereit und auch Endins Gruppe befindet sich an der gewünschten Position, um den vorher ausgefeilten Plan in die Tat umzusetzen.
Die letzten Vorkehrungen werden getroffen, ehe es in das Lager der Lichtbrigade geht und die Armeen am anderen Ende aufeinander treffen, die gewünschte Ablenkung für die Rettungsmission.

Der Eingang des Lagers sieht dank der Umstände relativ leergefegt aus, aber nicht zur Gänze. Zwischen Latrinen und weiteren Zelten sind Patrouillen zu sehen, macht man es der Gruppe folglich nicht ganz so einfach.
Wieder einmal ist es der Kanzler, der eine Vorgehensweise vorschlägt, die einstimmig angenommen wird. Sollten sie auf eine Gruppe der Soldaten treffen, würden sie möglichst geräuschlos ausgeschaltet werden, eben dann wenn sie ihnen in die Quere kommen.

Der Weg führt sie an den aufgestellten Latrinen vorbei, durch die ersten Ausläufer des Lagers, wobei einer die Vorhut bildet und die Gruppe weiter führt. Da es Belials Idee war, sieht er sich auch in der Pflicht, diese Aufgabe zu übernehmen. Geschmeidig bewegt er sich weiter voraus und kann den anderen deuten, dass erst eine Patrouille passiert, ehe sie folgen können. So kommen sie ohne weitere Vorkommnisse tiefer in das Lager, wo sich nun das Feldlager des niederen Personals erstreckt. Stimmen sind zu vernehmen, da dieser Teil ein paar mehr Wachen aufweist, als in dem Ausläufer zuvor.

Deswegen bekommt der Kanzler auch Unterstützung durch Miluleyda, die ihre Sinne gut geschult haben, wodurch sie stärker besetzte Zelte aus dem Weg gehen können und es damit sicher auch durch diesen Teil des Lagers schaffen.
Weiter geht es folglich zu einer Art Aufenthaltsbereich, wo einige kleine Mannschaften aus jeweils drei Soldaten vorzufinden sind.

Auch hier versuchen sie sich an der Taktik, dass Belial an den Zelten vorbei schleicht und mit Hilfe von Cassias wachen Augen, unnötigen Begegnungen aus dem Weg gehen kann.
Bis jetzt läuft es wirklich gut für die Gruppe, die es nun in den Bereich der größeren Mannschaftszelte geschafft hat, muss es sich hier wohl um den Hauptteil des Camps handeln. Sonderlich weit können die Anwesenden also nicht mehr von ihrem Ziel entfernt sein, obwohl es hier auf den ersten Blick nicht nach einem Gefangenenlager aussieht.

Ein Vorgehen erweist sich nun aber als schwieriger, da die Patrouillen besser in ihren Routen abgestimmt sind und somit häufiger zwischen den Zelten umher wandern.
Cassia schlägt an dieser Stelle eine Ablenkung vor, die Cahir zu Teil wird mit seiner Lichtmagie.
Ob es nun an dem Artefakt liegt, welches über ihren Köpfen pulsiert, oder an Cahirs fehlender Konzentration, kann man nicht wirklich sagen. Fakt ist nur, dass man diesen Versuch nicht wirklich als Ablenkung bezeichnen kann, so schwach, wie seine Magie ausfällt.

Dadurch kommen auch nun zwei Soldaten näher zu der Gruppe, die besser schnell handelt, damit nicht das ganze Lager weiß, dass sie hier sind.
Violetta braucht nur einen Fingerschnips zu machen und die Soldaten versinken in ihren Schatten, eine wunderbare Verwirrungstechnik, sodass Cassia einen der Beiden mühelos ausschalten kann. Miluleyda hingegen strauchelt etwas, trifft nicht sofort und verfrachtet sich mit dem Soldaten in ein Zelt, welches auch gleich zusammenbricht und die umher gehenden Patrouillen alarmiert. Zumindest kann er noch sein Opfer ausschalten, ehe er dazu auserkoren wird, die sich nähernden Soldaten von der Gruppe weg zu führen.

Wieder ist es der Kanzler mit seinen gespitzten Ohren, der ausmachen kann, welche Richtung am besten für den Lockvogel und den Rest wäre. Und so trennt sich die Gruppe auf Belials Wort.
Violettas Begleitung gelingt es nicht sofort seine Verfolger abzuschütteln, kann aber schlimmeres verhindern, da er brav seine Augen aufhält und nicht in die Arme neuer Patrouillen läuft. Er verschwindet aus dem Sichtfeld und ist nur noch durch die Rufe der Soldaten auszumachen. Wie das wohl ausgehen wird?

Zunächst erreicht der Rest der Gruppe die Mitte des Lagers. Ein großes Rundes Zelt, verziert mit goldenen Stickereien, liegt vor ihnen, welches zwei Eingänge aufweist und gut bewacht ist.
Endin meldet sich hier auch einmal zu Wort, welcher seinen ganz eigenen Pfad bis hierher gewählt hatte. Jetzt ist es Zeit für den Plan, den sie von Anfang an, bis zu diesem Punkt mitgenommen hatten. Die Vampirin soll abermals die Schatten beschwören und die Sicht der Wachen nehmen, damit sich der Sohn des Nachtaskepkts um diese kümmern kann.

Aber auch hier fällt die Magie eher wie ein dunkler Nebelschleier aus, der die Soldaten keineswegs ihrer Sinne beraubt. Selbst das Nachjustieren macht es nicht besser, ganz im Gegenteil, ein Lichtblitz vom Krater aus, vertreibt ihre Schatten und macht somit die Soldaten nun gänzlich auf die Gruppe aufmerksam.

Während sich die Soldaten formieren, kann auch Miluleyda ohne Anhängsel wieder dazu stoßen, zwar etwas außer Atem, aber immerhin.
Perfektes timing, da die drei Asphari nun ihre Aura auf die Gegner zu richten. Cassias Version davon fällt leider etwas bescheiden aus, aber sie schaffen es ein Zögern und sogar teilweises Zurückweichen herbei zu rufen.
Endin setzt dem noch die Krone auf, indem er schwarze Schlieren in die Richtung der Soldaten schickt. Einige fliehen schon hier, drei weitere brechen regungslos zusammen, nachdem sich diese Schlieren durch Augen, Mund und Nase gedrungen haben.

Zurück bleiben nur noch 4 Brigadisten, welche von den Asphari und Cahir ausgeschaltet werden können, ehe sie anderweitig reagieren können, da Endins Zauber verfliegt und ihn schnaufend in die Knie gehen lässt.

Nach offenkundiger Faszination über Endins Macht, schaffen sie es in das Zelt, wo man Sinothan und seine Tochter an zwei Balken aufgehängt hat, dabei die Hände und der Hals in Ketten aus rötlichem Metal gelegt.
Belial erkennt sofort, dass es Riol sein muss und sieht sich nach einem Schlüssel um, den er auch gleich auf einem Tisch zwischen Instrumenten finden kann.

Die Gruppe hat also die Beiden gefunden, wenn auch in weniger gutem Zustand. Aber auch Meredith hat mit ihrer Armee mehr als gute Arbeit geleistet. Trotz hoher Verluste, die man während der Infiltration immer mal beobachten konnte, können sie die Oberhand gewinnen.

Ob es insgesamt auch gut ausgehen wird, zeigt sich erst dann, wenn auch die nächste Hürde gemeistert wurde. Schließlich wartet noch Ianna auf die Gruppe.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2021 16:19.

Zemira
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Re: Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 28.08.2021 14:27

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: 5.5 + 6
Datum des Plays: 26.08.2021 und 27.08.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia, Czara, Ielena, Miluleyda, Shahzad, Violetta, Zemira
Abwesende Teilnehmer: Miluleyda (5.5), Shahzad (6), Violetta (5.5)
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 2 1/2h und 4 1/2h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall

Zusammenfassung:
So stehen sie dem Bogenschützen der Lichtbrigade gegenüber, er selbst flankiert von zwei treuen Soldaten, die sogleich vorrücken, um den Schützen mit ihren eigenen Körpern ein Schild zu sein, während sie selbst eine vorteilhafte Kampfposition einnehmen.
Das Feuer wird mit einem glühenden Pfeil eröffnet, der Zemira allerdings nur ein paar Strähnen ihres Haars entledigen würde. Der Schreck sitzt zunächst nicht allzu tief, stürmt die Gruppe doch gleich auf ihren Gegner zu, um seine zwei Fleischschilde loszuwerden.

Der erste Soldat kann dadurch auch recht schnell ausgeschaltet werden. Was man von dem Anderen nicht behaupten kann. Trotz der Bemühungen ist es der Soldat selbst, der sich mit einer Lichtexplosion von dem Rest verabschiedet und dadurch einige Verbrennungen hinterlässt. Natürlich ist auch der Schütze nicht untätig und macht an der Klippe deutlich, dass er neben seiner exzellenten Fähigkeit im Fernkampf auch noch ein flinkes Bürschchen ist, wollen die Waffen der Gruppe doch nicht so gut treffen, wie sie es gerne hätten.

Die Heilerin hat mittlerweile alle Hände zu tun, weiß sie schon fast gar nicht mehr, wem sie zuerst ein Pflaster verpassen soll. Außerdem mag es ihr auch teilweise einfach nicht gelingen, ihre Magie wirken zu lassen.
Ob es nun am Gegner liegt, oder die Gruppe nicht sonderlich mit Glück gesegnet ist, kann man nicht wirklich sagen. Endin scheint derweilen besser mit dem restlichen Fußvolk zurecht zu kommen, auch wenn er ein paar Schrammen kassieren muss.

Die Begegnung endet allerdings doch irgendwann mit einem letzten Hieb gegen den Schützen, der nicht geht, ohne den Kanzler vorher selbst noch auszuknocken.
Es war ein harter Kampf mit zahlreichen Wunden, aber immerhin ist es auch wieder ein kleiner Sieg, der sie weiter zu Ianna und dem eigentlichen Ziel bringt.

Nachdem auch der Letzte der Brigade am Boden liegen bleibt, zieht Endin es vor, erst einmal zwischen den Bäumen zu verschwinden.
Während die Wunden versorgt werden und auch Belial wieder auf die Beine kommt, schafft es auch die Vampirin wieder zu der Gruppe zu stoßen, dramatisch wie sich das eben gehört. Und wie erhofft bringt sie Verstärkung mit, 200 Asphari und dazu noch keine gewöhnlichen Soldaten, angeführt von Meredith, die Repräsentantin von Matriarchin Ilonia von Achia, die auch noch ein paar Phiolen von heilendem Kräutersaft bereitstellt.

Die Yokuza aus dem anfänglichen Lager schaffen es ebenso zu dem Treffen dazu zu kommen, nachdem sie von einem gewissen Blinden erfahren haben, wo sie hingehen sollen.
Man stellt sich vor und bespricht, wie es weiter gehen soll, was damit Endet, dass eine kleine Rast bis zum Morgen eingelegt wird, trotz der eher vorteilhafteren Nacht für die Asphari.

Mit müdem Geist kämpft es sich eben nicht sehr gut. Deswegen ist etwas Ruhe besonders wichtig, um die Reserven vollzutanken, ehe es am Morgen Richtung Krater geht, von dem man schon in der Nacht einen Leuchtkörper ausmachen kann, der immer wieder Lichtimpulse abgibt, Iannas "Stern der Prüfung".

Der Morgen kommt so zuverlässig, wie die Entscheidung sich dem Krater zu näher, nachdem alle wieder munter beisammen sind, natürlich nicht ohne den Soldaten noch eine motivierende Ansprache zu geben.
Der Weg führt sie diesmal nicht durch den Wald, sondern eher über eine Ebene, geziert von schiefen Gesteinsformationen, die sich nur als Überbleibsel der einstigen Explosion ausmachen lassen.

Sie treffen wieder auf Aelas Bruder, als man bereits ein Lager in der Ferne erkennen kann, dahinter der Krater selbst.
Seine Begrüßung fällt eher nicht so warm aus und dennoch ist er froh über die Hilfe, die mit der Gruppe das letzte Stück der Reise antreten wird. Man berät sich wieder, damit man nicht einfach in den sicheren Tod hinein spaziert. Es braucht einen Plan, damit auch Sinothan und Aela befreit werden können.

Es wird sich darauf geeinigt, dass ein Ablenkungsmanöver die Armee aus ihren Zelten treiben soll, ehe sich Violetta mit ihrer Schattenmagie einmischt und noch mehr Verwirrung stiftet. Dann kann die Truppe um Endin seine Schwester und den Nachtaspekt retten und sich danach um Ianna kümmern. Selbst wenn sie durch ihren Stern geschwächt sein wird, ist es keine Aufgabe.

Und dennoch sind sich alle sicher, dass sie dieses Risiko auf sich nehmen wollen. Schließlich geht es hier um das Schicksal eines Landes und dazu um eine ganze Rasse.

Meredith führt demnach ihre Asphari und die Yokuza an den Rand des Kraters, während sich der Rest für die Rettungsmission wappnet.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2021 16:19.
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