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Zemira
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Waldelf Einwohner Sahs Kampfbereit Chaotisch - Gut

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Re: Ein Heim für die Vertriebenen [02.02.25 - 02.03.2025]

von Zemira am 19.03.2025 21:33

Name des Events: Ein Heim für die Vertriebenen

 

Informationen:
Teil: 4
Datum des Plays: 2.03.2025
Anwesende Teilnehmer: Aboni, Adrianna, Asha, Boleslav, Cassia, Lyssvolet, Nylaani, Riceldis, Svala, Yuv'ate
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 3h
Besuchte Orte im Event: Schattenvulkan, Vewend

Zusammenfassung:

Von Angesicht zu Angesicht, zwischen Hass und Rache

Eine kurze Rast wurde eingelegt, ehe man dem Propheten entgegentritt. Für manche der Gruppe war sie auch bitter nötig. Man betrachtet den Eingang der Höhle, was wohl eher einem Felsspalt gleicht, als einem wirklich einladenden Tor. Nach und nach können die Yokuza sich durchquetschen, ein paar Treppen hinunter Steigen und schließlich am vorzeitigen Ende der Höhle ankommen. Vor ihnen sehen sie einen Raum, in dessen Mitte ein Gefäß steht, die einen dichten rötlichen Rauch ausstößt. Knapp dahinter erahnen sie einen Mann im Schneidersitz, der vor sich hin flüstert, wohl eine Art, die Trance aufrecht zu erhalten.

So begegnet die Truppe dem Sukuinushi, zu dessen Beinen eine Waffe liegt. Wie wird er ihnen wohl begegnen, gerade mit der Warnung im Hinterkopf, die der Wasserkami aussprach? Cassia ist die erste, die sich weiter vorwagt und mit dem Propheten direkt spricht. Zunächst ist er abweisend, aber nicht aggressiv. 
Ohne weitere Umwege erklärt die Gruppe, wieso sie den Mann bei seinem Ritual stören und erfahren, dass die Kami bald aussteben werden, sollte man diesen letzten Kampf gegen die Drachen nicht antreten. Dem Sukuinushi ist es gleich, ob die Yokuza Freunde oder Feinde am Ende des Tages sind, dennoch lässt er sich nach ein paar Wortwechseln und Appellen an sein Gewissen, sofern es noch irgendwo in ihm wohnt, dass es immer einen Ausweg gibt. Sie bitten den Tierwandler um einen letzten Aufschub der Gewalt, um den Drachen und damit der Kaiserin von Niparan zu begegnen.
Selbstredend lässt der Prophet die Truppe nicht nur mit leeren Worten ziehen, sondern fordert ein Versprechen. Alle sollen den Feuerschwur leisten, welcher für ein Jahr das Leben eines jeden verpfändet. Sollte die Bedingung, die Kaiserin nach Vewend zu bringen, nicht erfüllt worden sein, wird der Kami ebenso über sie herfallen wie über die Drachen. Seine Flammen werden sie verzehren und heimsuchen, weit über den Tod hinaus.

Die Yokuza haben damit eine vorerst friedliche Lösung gefunden, die aber ihr Nachspiel haben wird. Nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Entscheidungen, welche weiterhin getroffen werden müssen. Denn eins ist klar: Sie haben sich keine leichte Aufgabe aufgeladen.
Die Kaiserin wird schwer, bis unmöglich davon überzeugt werden können, ihren sicheren Thron zu verlassen.

Wie wird diese Geschichte wohl ausgehen?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2025 21:37.

Zemira
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Re: Ein Heim für die Vertriebenen [02.02.25 - 02.03.2025]

von Zemira am 27.02.2025 21:35

Name des Events: Ein Heim für die Vertriebenen

 

Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 23.02.2025
Anwesende Teilnehmer: Aboni, Adrianna, Asha, Boleslav, Cassia, Lyssvolet, Nylaani, Riceldis, Svala, Yuv'ate
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 4,5h
Besuchte Orte im Event: Schattenvulkan, Vewend

Zusammenfassung:


Reich der vergessenen Strömung [Gruppe 1]

Die Einladung des Kami wird angenommen, als man sich in den Strudel vorwagt und sogleich versinken sie, werden gezogen, getragen und herumgewirbelt ohne in dem Wasser zu ertrinken. Es fühlt sich an, als würde die Gruppe in einen flüssigen Traum gleiten, der jeder Realität entflieht. Schließlich begrüßt sie eine Stimme, die hinterfragt, wonach man sucht, welche Rolle man in dieser Geschichte spielt. Die Stimme, der Kami des Wassers, soll den Anwesenden einige Informationen liefern, ehe man eine eindeutige Antwort treffen kann. Da der Wassergeist sich als friedfertig erweist, ist er gewillt, ein paar Unklarheiten beiseite zu schaffen, damit die Gruppe sich ein Urteil bilden kann.

Die Kami berichtet von einem Affenwandler, der die Geister Niparans von den Drachen befreien soll, indem er all jene auslöscht. Ein Prophet für alle, die unter der Macht der Drachen leiden und ihrer Freiheit beraubt wurden. Etliche Gräueltaten hat Sukuinushi, der Prophet, bereits über sich ergehen lassen müssen und der Kami berichtet, dass er sich nicht von seinem Rachefeldzug abbringen lassen wird, oder es eine ausgezeichnete Überredungskünste benötigt, um diesen umzustimmen. Die Entscheidung ist folglich schon gefallen und es bleibt nur abzuwarten, auf welcher Seite sich die Yokuza am Ende wiederfinden wollen. Möchten sie weiterhin die Hydra und die Drachen unterstützen, liegt ihnen das Wohl der Geister und übernatürlichen Wesen Niparans mehr am Herzen, oder gibt man sich als stummer Betrachter?

Man einigt sich darauf, dass man sich selbst ein Bild von diesem Propheten macht, weiter den Vulkan hinein, wo er sich mit der sterblichen Hülle verbinden wird. Dabei sollte die Gruppe wieder vollends zusammengeführt werden. Ein Teil wartet schon, während man die Anderen betrachtet, die sich gerade an mit Wasser gefüllten Schalen zu schaffen machen.


Pfad der Winde [Gruppe 2]

Mit dem letzten verklungenen Laut entfaltet sich die Windbrücke vor ihnen und so haben sie die Wahl, sich dem Unbekannten hinzugeben. Schließlich bleibt ihnen nicht viel übrig, als das Risiko einzugehen und die Brücke zu nehmen. Ein sanfter Luftstrom holt sie ab, als sich die Füße ein wenig an den eigenartigen Untergrund gewöhnt haben, hin zu einer Art kathedralenartigen Kaverne mit Meditationsschalen, die über ihnen einen riesigen Wasserspiegel zeigt. Das Wasser liegt dort, wie ein aufgehängter See, aus dem mehrere schuppige Schwänze herausragen.

Die Gruppe macht an einem Steinvorsprung halt und wird dort wieder sich selbst überlassen. Das Wasser beginnt dann, sich zu bewegen, ein Flüstern zu formen, welches sich unter der Oberfläche herum schlängelt und darauf wartet, gehört zu werden.
Cassia durchsticht die Oberfläche mit ihrem Speer, ganz zum Missfallen der Szenerie. Diese ändert sich schlagartig.
Kreisförmige Strömungen ziehen nun über die Oberfläche, ein unsichtbarer Sog aus der Tiefe, der die Tentakeln in einem rhythmischen Impuls bewegen lässt. Das Flüstern hinter dem Spiegel formt sich nun zu einer Vibration, die klar macht, dass man nun wahrgenommen wird. Immer wieder werden Tentakel eingezogen und neue kommen an einer anderen Stelle wieder heraus und bilden dadurch eine Art eigenständige Karte, die man nicht zu deuten vermag.

Svala nähert sich als erste einer dieser Meditationsschalen und als sich die Oberfläche über ihren Köpfen langsam verändert, entscheidet sie sich dazu, ihren Kopf in das Wasser der Schale zu stecken. Sie kann nach ihrer Taufe den Kopf zurückziehen und sieht einen Strahl aus der Schale brechen, der nach oben fährt. Widerwillig stecken auch die anderen nach und nach ihre Köpfe in die übrigen Schalen, wodurch sich langsam aber sicher die Decke verändert. Ein Strudel formt sich in der Mitte des Wassers, auch die Tentakel ziehen sich zurück. Wieder entsteht ein leichter Sog, der die Gruppe zu der nun geöffneten Tür zieht. Scheinbar wird auch dieser Teil der Gruppe eingeladen, dem Wasser beizuwohnen. Sie können Schemen ausmachen, die ein wenig zu sehr nach der anderen Gruppe aussehen.


Vereinte Wege

Und so kommt die Gruppe wieder zusammen. Zunächst sind sie im Strudel des Wassers gefangen und müssen sich der nassen Reise beugen, die schlussendlich weiter oben beim Vulkan ein Ende findet. Sie bekommen wieder Boden unter den Füßen und werden mit einer Wärme konfrontiert, die sicher in ein paar Stunden auch die orkischen Glückssocken trocknen wird. Man sammelt sich kurz, bevor man weitergeht, um dem Propheten so schnell wie möglich zu begegnen. Auf dem Weg dorthin tauscht man zunächst wichtige Informationen aus, bis man vor einer neuen Prüfung steht. Weiter oben sieht man einen erneuten Eingang im Vulkan, umgeben von einem Lavasee, in dem sich Feuerwesen einen Entspannungsurlaub gönnen. Dort müssen sie hin, aber die Umstände werden es ihnen nicht einfach machen.

Nach und nach gehen sie über den Pfad, finden hier und da noch ein paar Hilfsmittel, seien es Entdeckungen über Muster in Gasaustritten, oder göttliche Interventionen, aber einige von ihnen werden mit diesem Übergang noch ein wenig zu kämpfen haben. Wo Verbrennungen ausbleiben, bilden sich mentale Schäden, die nur die Zeit heilen kann. Die Heiler bemühen sich, wenigstens die körperlichen Wunden zu versorgen, ehe man wieder vereint den letzten Schritt der Reise angehen kann. Zeit einen Propheten zu begegnen, geleitet von Hass und Rache.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2025 21:37.

Zemira
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Re: Ein Heim für die Vertriebenen [02.02.25 - 02.03.2025]

von Zemira am 22.02.2025 13:54

Name des Events: Ein Heim für die Vertriebenen

 

Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 16.02.2025
Anwesende Teilnehmer: Aboni, Adrianna, Asha, Boleslav, Cassia, Lyssvolet, Nylaani, Riceldis, Svala, Yuv'ate
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Weg zum Schattenvulkan, Vewend

Zusammenfassung:

Die Prüfung des Frostwinds [Gruppe 1]

Ashas Vision wurde zur Wirklichkeit und der Kami offenbart sich nun auch dem Rest der Gruppe. Eingehüllt in einen ewigen Winter, während die Kälte immer weiter in die Knochen der Anwesenden schleicht, versucht die Knochenhexe einen diplomatischen Weg einzuschlagen. Der Kami nimmt es zur Kenntnis, besteht aber auf seine Prüfung, die in einen Kampf mündet. Einfach wird es der Gruppe nicht gemacht, nicht nur wegen des Eises, sondern auch wegen der unkoordinierten Versuche ihrer selbst, der Situation Herr zu werden. Die Magie scheint hier ein wenig blockiert zu sein, weswegen es ein bisschen dauert, sie ein paar Schläge und Wunden einstecken müssen, bis sie die Prüfung schlussendlich bestehen. Der Kami ist zufrieden und beehrt sie mit der Essenz des Frostwindes, hinzu warnt er sie vor der Usurpatorin und die Drachen, die auf ihrem zukünftigen Weg noch kommen mögen.

Nachdem die Gruppe durchschnaufen konnte und alle Wunden versorgt waren, ging es weiter den Pfad hinauf. Der Schnee schwindet allmählich und macht Platz für einen neuen Sinneseindruck. Schwere, salzige Luft weht nun um die Nasen der Anwesenden, ein kleiner Widerspruch in der Höhe, in der sie sich gerade befinden. Nicht mehr lange und sie blicken auf eine geheimnisvolle Senke hinab, in der ein schwarzer, stiller See liegt. Das Wasser ist tief und glatt wie Obsidian, ohne jegliche Bewegung oder Wellen. Dort stehen einzelne, gebogene Steinsäulen im Wasser, die an eine versunkene, alte Struktur erinnern. Am Ufer verlaufen dunkle Stege, die einst als Anlegestellen oder Zeremonienplätze gedient haben könnten. Eine unheimliche Stille herrscht und das Wasser reflektiert den Himmel nicht. Die Gruppe steht folglich vor einer neuen Prüfung, die auf den ersten Blick nicht so offensichtlich erscheint. Asha kann ein paar Dinge entziffern, eher Boleslav eine vollständigere Übersetzung anbieten kann. Hier geht es um Gleichgewicht, Hingabe und einem Kreislauf der Dinge.

Während die Gruppe kurz Adrianna daran hindern muss, einfach in den See zu steigen, die dem stillen Drang gefolgt war, dem Wasser näher zu kommen, kommt die Idee auf, die Figuren auf den Steinen mit einem Tanz nachzuahmen und dadurch zu dem Kami durchzudringen. Eben noch im Bann der Präsenz, nun ein wahres Naturtalent, wenn es um Ausdruckstänze geht. Adrianna schafft es und der Kami präsentiert sich in einer Säule aus reinem, schimmernden Wasser, nachdem die Zeichen auf den Steinen langsam verglüht sind.
Man nähert sich folglich der Säule, die zu einer humanoiden Form zusammenfließt und die Gruppe in das ''Reich der vergessenen Strömung'' einlädt. Die Wassergestalt warnt, dass nur diejenigen überleben, die sich den Strömungen anvertrauen. Ein Strudel bildet sich im See, und der Kami wartet geduldig auf die Reaktion der Gruppe, als sich die Situation zu verändern beginnt.


Der Fähnchenpfad zum Vulkan [Gruppe 2]

Auch die andere Gruppe macht sich nun auf, den Vulkan zu erklimmen und folgt dem gezeigten Pfad, welcher sich allerdings als nicht sonderlich einfach gestaltet. Bis zu dem ersten Plateau können sie sich herantasten, von wo aus der Vulkan besser zu sichten ist. Auf dem Plateau finden sie Spuren von Lavaausbrüchen: erstarrte, schwarze Lava mit roten und orangen Einschlüssen, die sich langsam nach Süden bewegt und eine angenehme Wärme abstrahlt. Außerdem ist ein gefährlichen Lavafluss von etwa zwei Metern Dicke zu sehen, den man mit einem Sprung überwinden könnte, jedoch mit hohem Risiko. Doch um zu dem Höhleneingang zu kommen, den man ebenso entdeckt hatte, müssen sie eben jenen überwinden.

Svala folgt für einen Moment die Lavaströme und kann etwas weiter entfernt eine Brücke erkennen, die die Gruppe nutzen kann, um den gefährlichen Sprung über die Lava zu vermeiden. Schließlich kommen sie bei dem Höhleneingang an und können sich einen kleinen Überblick verschaffen. Es ist heiß und lange werden sie da drin nicht klar denken können. Ist dies der einzige Weg nach oben? Aboni bekommt jeden langsam das Gefühl, dass sich hier irgendwo eine Illusion verbergen muss. Magisches Gespür sollte hier mehr in Erfahrung bringen können, doch auch Riceldis kann keine neuen Informationen liefern.

Die Gruppe betritt nun das Innere der Höhle, wo die Temperatur bei etwa 70°C liegt. Sie merken schnell, dass sie nicht lange bleiben können. Vor ihnen führt ein rutschiger, instabiler Obsidianpfad, etwa 40 Meter lang, zu einer Statue. Ein Flüstern aus den Wänden fordert sie auf, umzukehren. Was tun?
Als Cassia den brüchigen Obsidianpfad betritt, aktiviert sie eine dünne Bodenplatte, die die Illusion in der Höhle ins Wanken bringt. Eine Tür erscheint kurz hinter der Statue, bevor sie wieder verschwindet, und ein Klick ertönt, während sich die Steinplatten auf dem Pfad verschieben. Es scheint sich um einen alten Mechanismus zu handeln, der Illusionen oder Verwirrung erzeugen soll. Geisterhafte, humanoide Silhouetten erscheinen und huschen um die Gruppe, ohne Schatten zu werfen, was darauf hindeutet, dass sie nur als Täuschung dienen, um die Gruppe in die Irre zu führen.

Schließlich erkennen sie eine Inschrift, die ihnen helfen wird, das Rätsel in dieser Saune zu lösen:
"Vier Kräfte binden den Wächter an den Stein. Nur wer die Wahrheit der Elemente versteht, wird den Pfad freilegen." "Wenn der Flüsterton der Luft den Ruf der Erde trägt, wenn die Glut des Feuers ihren Durst am Wasser stillt, dann offenbart sich der Weg zu den Kami."

Die Gruppe braucht ein paar Verusche, um die richtigen Platten zu betätigt, woraufhin sich die alte Mechanik aktiviert. Die Statue beginnt zu zittern und gleitet beiseite, wodurch eine massive Steintür mit uralten Gravuren enthüllt wird. Der brüchige Obsidianpfad verwandelt sich in stabilen Fels, als würde die Realität ihre wahre Form annehmen. Ein letztes Echo des Flüsterns hallt durch den Raum, bevor die Tür sich öffnet und der Weg ins innere Heiligtum frei wird.

Hinter der geöffneten Tür erwartet die Gruppe eine frostige Grotte, die im starken Kontrast zur Hitze des Vulkans steht. Der Gang führt zu einem Becken mit kristallklarem, eiskaltem Wasser, das zunächst warm erscheint, aber beim Berühren sofort Erleichterung von der Hitze des Vulkans verschafft. Die Wasseroberfläche bleibt ruhig, doch es scheint, als ob etwas unter der Oberfläche lauert. Der Pfad hinter dem Becken führt weiter in die Höhle hinein.

Sie setzen ihren Weg fort und spüren, wie die Luft zunehmend kälter wird, während die feuchte Kälte der Grotte einer trockenen, schneidenden Luft weicht. Der Pfad führt durch eine Passage, deren Wände aus blassem, fast silbernem Gestein bestehen, das von feinen Mustern überzogen ist. Der Boden knirscht unter ihren Stiefeln, und der Wind weht in rhythmischen Strömen, mal sanft, mal heftig. Der Pfad endet auf einer breiten Plattform vor einem Abgrund, umgeben von schmalen Steinsäulen, die gespenstische, melodische Töne erzeugen, wenn der Wind durch sie weht. Der Weg ist unklar, der Abgrund liegt vor ihnen und es scheint, als würde eine Prüfung auf sie warten.
Man entscheidet sich einen kleinen Text durchzuführen, indem ein Stein in die Strömungen geworfen wird. Aufschlussreich ist es insofern, dass der Stein erst fällt und dann einem unsichtbaren Strom folgt, beinahe als würde eine Hand ihn führen, hin zu einem Schatten in einer Steinsäule.

Man lauscht den Klängen, die dabei entstehen und kann Svala davon überzeugen, mit ihrem Gesang ein bisschen herum zu probieren und die Luft um sie herum beginnt sich zu verändern. Der zuvor chaotische Wind ordnet sich, folgt ihrem Gesang und bewegt sich in einem harmonischen Muster. Die Linien in den Steinsäulen beginnen zu leuchten, und ein gewaltiger Windstrom bildet sich, der sich zu einer spiralförmigen Brücke aus Wind auf der Plattform erhebt. Der Wind scheint nicht feindselig, sondern bietet einen unsichtbaren Pfad nach oben. Eine Stimme im Wind raunt: „Steigt auf – oder bleibt zurück." Die Gruppe steht vor der Entscheidung, sich dem Wind anzuvertrauen und weiterzugehen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2025 21:37.

Zemira
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Ein Heim für die Vertriebenen [02.02.25 - 02.03.2025]

von Zemira am 10.02.2025 14:53

Name des Events: Ein Heim für die Vertriebenen

 

Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 02.02.2025
Anwesende Teilnehmer: Aboni, Adrianna, Asha, Boleslav, Cassia, Lyssvolet, Nylaani, Svala, Yuv'ate
Abwesende Teilnehmer: Riceldis
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Macan's Hafen Richtung Inland, Niemo's Rückzug [Vewend]


Zusammenfassung:
Zehn Kilometer reist die Gruppe, mehr oder weniger im Auftrag der Hydra, in das Inland von Vewend hinein. Dabei sind sie Temperaturen von 30 Grad Celsius ausgesetzt, was sogar den Leichtfüßigsten unter ihnen ins Schwitzen bringen wird. Abseits der Zivilisation wandern sie neben dem Fluss Maad her, bis sie von einem Szenario aufgehalten werden, was man nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Ein Sturm muss gewütet haben, weswegen einige Bäume umgeknickt in der Landschaft stehen. Das nutzen die Maad-Riesenbieber für ihr Bauvorhaben: Ein Staudamm im Fluss. Dank Adrianna bekommen sie mehr Einblick in das Verhalten der Tiere, sodass man sich darauf einstellen kann, wie sie regieren, sollte die Gruppe unvorsichtig sein.
Um den Weg fortsetzen zu können, muss entschieden werden: Geht die Gruppe über den Staudamm hinweg mit der Gefahr, dass die Biber in ihrem Werkeln gestört werden? Oder schleichen sie sich durch das Sägewerk der Tiere?

Ersteres soll es werden, da manche Mitglieder sich nicht besonders versiert im Schleichen fühlen und lieber auf das Wissen durch die Tier- und Monsterkundigen setzen wollen. Svala macht dabei den Anfang und wird sogleich mit ein paar arbeitenden Bibern konfrontiert. Die Kriegerin macht sich groß und schafft es erfolgreich, das Wesen einzuschüchtern, damit es seine Arbeit woanders vollendet. Auch die restlichen Gruppenmitglieder kommen ihr nach, manche nur mit etwas Hilfe, andere durchnässt und mit seinem Seil aus dem Fluss gezogen. Arme Lyssvolet.

Ihre Ehre ist zwar etwas angekratzt, dennoch schafft es die Gruppe weiterzugehen, ohne weitere Verluste verzeichnen zu müssen. Die Sonne senkt sich bereits ein wenig und auch die aufziehenden Wolken machen die Reise langsam etwas angenehmer. Nicht so die erneute Entscheidung, vor die sie gestellt werden:

  1. Dem Weg folgen und weiter zu dem Schattenvulkan gehen.
  2. Eine Klippe hinauf klettern, um zu dem Dorf zu gelangen, welches sie als Niemo's Rückzug kennen.

DIe Gruppe entscheidet sich, dass ein Aufteilen bei der Mitgliederzahl unbedenklich ist und wird fortan getrennt die Reise weiter führen:

  • Adrianna, Asha, Boleslav, Lyssvolet und Nylaani
  • Aboni, Cassia, Riceldis, Svala und Yuv'ate

Nachfolgende Geschehnisse ereignen sich parallel:

Der Weg zum Vulkan
Die Gruppe begibt sich auf einen hügeligen Pfad in Richtung Vulkan. Der Anstieg ist weniger steil, doch die Umgebung wird zunehmend karger und unheilvoller, mit Asche bedeckt und von nebelartigen Schatten durchzogen. Die Kälte steigt trotz des Naturphänomens, und bald erreichen sie eine steinerne Hochfläche, die wie ein vernarbtes Plateau wirkt. Der Boden ist rau und rissig, mit schwarzen Linien und vereinzelt aufragenden Felsen. Nebelschwaden ziehen träge über das Plateau, an manchen Stellen dichter, fast wie Schatten, die sich in Rissen sammeln. In der Ferne sind geisterhafte Lichtreflexe zu sehen. Es gibt keine Vegetation oder Lebenszeichen, nur eine unhörbare Spannung in der Luft, die jedes Geräusch verzerrt und in Flüstern verwandelt.
Ein Gefühl macht sich breit, dass die Anwesenden beobachtet werden, einen fremden Atem in ihrem Nacken spüren können. Vielleicht ist es das, oder der Übereifer der angehenden Yokuza Nylaani. Sie unterschätzt den Boden und sieht sich schon gleich an einem Spalt hängen, der sie sicher verschlucken würde, als wäre sie nie dagewesen.
Boleslav und schließlich Lyssvolet helfen ihr und bewahren sie vor dem sicheren Tod.

Nach dem kleinen Schock erholt sich die Gruppe kurz und beendet ihre Untersuchungen. Scheinbar gibt es hier genügend Rückstände eines alten Rituals, welches sich in der dunklen Substanz zeigt, welche manche Risse beinhaltet. Außerdem erkennt die Gruppe einen alten Schrein, der jemandem geweiht ist: Fuyukaze no Shugo, der Kami der eisigen Winde. Ein paar vorhandene Symbole werden von Boleslav übersetzt und deuten auf eine Prüfung, um die Essenz der Frostwinde zu erhalten. Nur wer würdig ist, kann dem widerstehen, was der Kami für sie vorgesehen hat.

Asha versucht derweil mit ihrer Magie einen freundlichen und weniger zerstörerischen Eindruck zu schaffen, was mehr oder weniger in einer Vision endet. Die Heilerin sieht ein Wesen, eine Erscheinung majestätisch und erdrückend. Sie haben den Kami gestört und müssen nun beweisen, wie mutig und stark sie sind, ohne in den ewigen Winter gezogen zu werden.

Das Dorf Niemo's Rückzug
Nachdem die Gruppe den Kopf der Klippen erreicht hat, bemerken sie, dass der Rauch in der Ferne schwächer wird. Am Horizont entdecken sie ein kleines Dörfchen, Niemo's Rückzug, das noch bewohnt ist, was durch den hellgrauen Rauch über dem Dorf deutlich wird. Das Dorf liegt am Henriettasee, und der rauchende Berg mit einem erkennbaren Krater weist auf einen aktiven Vulkan hin.
Als sie näher kommen, bemerken nicht nur die Kinder die Gruppe, sondern auch ein älterer Mann und eine jüngere Frau, die vom See herantreten. Der Mann trägt eine Armbrust, die Frau ein Schwert auf dem Rücken, jedoch ohne dass diese Waffen im Moment eingesetzt werden.

Nach einer freundlichen Begrüßung der beiden erfährt die Gruppe wenig Gastfreundschaft. Der ältere Mann blockiert die Bitte, dass die Gruppe wegen der Erscheinungen helfen will und macht deutlich, dass es mit den Geistern kein Problem gäbe. Vielmehr seien sie ein Segen für die Gegend. Es erfordert ein paar diplomatisch gut gewählte Worte, bis der Herr von seinem Anführer, Niemo, erzählt. Er soll eine Vision gehabt haben, die ihm das geheißene Land der Tierwandler zeigte. Diese Fetzen von Versprechungen brachten die Geister mit, weswegen auch kein Grund bestünde, sich deren anzunehmen.

Doch wo ist Niemo, um ihn persönlich dazu befragen zu können? Wieder muss die Nuss geknackt werden, damit der Mann auf die Frage wirklich antwortet. Der Anführer soll eine Höhle im Vulkan gefunden haben, wo die Brücke zwischen Kami und ihm besonders stabil sei. Wo genau sie liegt, kann auch er der Gruppe nicht sagen.
Er verweist auf einen alten Pfad, der zum Vulkan führt. Mit kleinen Fahnen soll er gekennzeichnet sein, hinzu Geister, die den Weg begleiten und jene prüfen, die ihn auf sich nehmen. Die Gruppe zögert nicht lange und nimmt die Herausforderung an.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2025 21:37.

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Re: In der Liebe ruht der Sieg [04.02.23 - ... ]

von Zemira am 24.02.2023 12:05

Name des Events: In der Liebe ruht der Sieg





Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 18.02.2023
Anwesende Teilnehmer: Daphne, Fulvia, Irithyll, Joaquin, Luka, Miluleyda, Reiko
Abwesende Teilnehmer: Darius, Tjelvar
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 4 1/2h
Besuchte Orte im Event: Palonia, Kémeli

Zusammenfassung:
Nachdem man zur Ruhe gekommen ist, mehr oder weniger zumindest, klopft nicht nur der morgendliche Trubel des Dorfes an der Tür, sondern auch der Inquisitor Joaquin kündigt seine Anwesenheit an. Müde und nur halbwegs gut gelaunte Geister begegnen dem Herren, der von Irithyll die Tür geöffnet bekommt. Selbstredend wird er darüber informiert, was die Gruppe am Vortag alles entdeckt hatte. Das kleine Gespräch mit dem Dorfältesten, Irithylls Vision am Steinkreis und die dort vorgefundene Steinplatte bleiben dabei nicht aus, damit man sich einen Plan zurechtlegen kann, wie es nun weitergeht.

Man entscheidet sich, den Steinkreis erneut zu besuchen, um das Gebilde im Tageslicht betrachten zu können. Dabei kommen sie an dem Turm vorbei, wo ein kleiner Aufstand zu herrschen scheint. Fulvia und Joaquin möchten sich zunächst darum kümmern, weil der Dame beim Vorbeigehen sicher etwas Spannendes zu Ohren gekommen ist.
Ein junger Herr diskutiert mit Kostvo darüber und verdeutlicht, dass es auch sonst niemanden von außen etwas angehen würde, was hier besprochen wird.
Mit ein paar gut gesetzten Worten und Gesten lockert man Kostvos Enkel Imdri die Zunge, sodass er doch noch wichtige Informationen loswird.

Es soll ein altes Buch geben, in dem das Ritual Menschenopfer, am liebsten junges weibliches Fleisch, vorsieht, um Tsathoggua zu huldigen und um seinen Beistand zu bitten. Die Abbildung am Steinkreis würde einen Teil des Rituals zeigen, von dem er spricht. Man müsse die alten Wege ehren, sonst passiert genau das, was der Rest der Gruppe am Strand vorfindet.

Ein halbes Dutzend Wale liegen verendet im Sand und sollen das Zeichen sein, dass der Gott in Froschgestalt unzufrieden ist. Die kleine Halbgöttin ist von diesem Bild mehr als betroffen und versucht, noch ihre toten Freunde zurück ins Wasser zu schieben, in der Hoffnung, man könne sie so noch retten. Miluleyda versucht sie noch zu trösten, doch so einfach macht Irithyll es ihm nicht. Dazu überrollt sie eine weitere Vision, ein stechender Schmerz in ihren Augen, als würden kleine Messer immer wieder hinein stechen. Die Wale verlieren den Kontakt zu ihres Gleichen und werden tot an den Strand gespült.

Währenddessen untersucht Luka einen Wal, um mehr über das Ableben zu erfahren. Ein wenig ungeschickt pult sie dabei in einem Auge herum und erfährt selbst, was dazu geführt hat. Ein wurmartiges Wesen springt in ihr Gesicht und frisst sich in den Augapfel der Priesterin. Nicht einmal Reiko kann ihr helfen und sie von dem Ding befreien, welches sich noch tiefer eingräbt. Erst als Daphne einschreitet und die Anderen dazu kommen, ist der Wurm entfernt und der erste Schreck überstanden.

Reiko versorgt die Wunde noch und erklärt den Tumult, den sie mit dem vorherigen Erlebnis ausgelöst haben.
Als alle auf demselben Stand der Dinge sind, ist es Zeit, sich einen Plan zurecht zu legen, um den Froschgott aus seinem Versteck zu locken. Joaquin schlägt vor, Irithyll zu verstecken, da sie zum Einen nicht an dem Ritual teilnehmen sollte und zum Anderen so aus der Schussbahn ist, sollte es gefährlich werden.

Doch wird dieser Plan auch funktionieren? Schwer zu sagen, bei dem eigensinnigen Mädchen.

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Zemira
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Beiträge: 70

In der Liebe ruht der Sieg [04.02.23 - ... ]

von Zemira am 10.02.2023 14:58

Name des Events: In der Liebe ruht der Sieg

 

Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 04.02.2023
Anwesende Teilnehmer: Daphne, Fulvia, Irithyll, Luka, Miluleyda, Reiko
Abwesende Teilnehmer: Darius, Joaquin, Tjelvar
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Palonia, Kémeli




Zusammenfassung:
Die Sonne sendet unbarmherzig ihre Strahlen auf die Insel, wo die Gruppe um Daphne sich einfindet. An den südlichen Ausläufern des Waldes auf Palonia, um es genau zu beschreiben, soll die Suche nach dem Froschgott beginnen. In der Ferne ist bereits das kleine Fischerdorf Kémeli auszumachen, wo noch die alten Traditionen gepflegt werden, angefangen mit der alten Sprache des Landes. Ein wenig abseits des Dorfes befindet sich eine Konstruktion, die einem Steinkreis anmutet. Doch zunächst möchte man sich den Leuten im Dorf annehmen.

Die Gruppe nähert sich folglich, stellt aber schnell fest, dass die hier Ansässigen einen recht hohen Altersdurchschnitt besitzen. Keine Kinder und nur vereinzelt Leute, die man jüngeren Alters bezeichnen könnte. Zudem sind sie auch mindestens einen Kopf kleiner als die Fremden und entsprechen nicht wirklich dem niparanischen Aussehen, vielmehr gleichen sie den Balsorranern oder gar Sahanern in ihrem Äußeren.

Während neugierige Augen auf der Gruppe liegen, kommt ein älterer Herr auf sie zu und stellt sich als Kostvo vor, der Dorfälteste. Verwunderung ist ihm anzusehen, da sich sonst keine Gäste in das Dorf verirren. Fulvia ist es, die die Führung übernimmt und sich nach besonderen Festlichkeiten oder Ritualen erkundet. So erwähnt er das Spógafest, eine Zusammenkunft an Vollmondnächten, um noch einmal mit den Toten in Verbindung zu treten. Früher haben sie dafür den Steinkreis genutzt, heute wird es allerdings in dem neu erbauten Turm stattfinden, der bis zu dem Fest verschlossen bleibt, um die Reliquien zu schützen. Die Idee für den Turm kam Kostvos Vater im Traum, in dem Tsathoggua zu ihm sprach, eine Froschgestalt, die sie hier verehren. Er soll ein fordernder Gott sein, der bestraft, aber auch zu geben scheint. Als einziger ist er den Einwohnern geblieben, nachdem die anderen Gottheiten diesen Ort verließen. Oder hat er sie verdrängt?

Von dem Herren bekommen sie auch noch die Auskunft, dass viele junge Leute das Dorf verlassen, um Arbeit zu finden, weswegen sie auch ein leer stehendes Haus als Unterkunft bekommen, für das er bereitwillig die Schlüssel überreicht. Begleiten wird er sich allerdings nicht zu dem Steinkreis, ein alter Mann hat seine Gebrechen und sollte sich lieber schonen.
So verabschiedet sich die Gruppe von Kostvo, der ihnen als Ansprechpartner für die Zeit zur Verfügung steht, und begeben sich zum Steinkreis auf der kleinen Anhöhe.
Die Steine sind uralt und ganz sicher nicht zufällig aufgestellt worden. Neben vereinzelten Steinen lassen sich hier auch T-Stücke finden, dazu ein recht besonders wirkender Lichteinfall. Hier findet Reiko auch einen mit Gras bewachsenen Stein, den sie zusammen mit Miluleyda ausgräbt. Luka kann ein paar Auskünfte über diesen Ort geben und Daphne bestätigt, dass es sich hierbei eindeutig um eine heilige Stätte handelt.

Alles recht harmlos, bis Irithyll von einer Vision überrannt wird. In der Ferne blickt sie eine Froschgestalt mit mehreren Augenpaaren und langer Zunge an, alles gehüllt in eine eiskalte Atmosphäre, die nicht nur den kleinen Körper frösteln lässt. Ihre Augen wenden sich nach einigen Augenblicken ab, da sie eine Frau mit schwarzen Haaren sieht, die durch einen Steinbogen mit Rune läuft und daraufhin verschwindet. Mit nassen Schuhen und verängstigter Seele wird Irithyll in die Gegenwart zurückgeworfen.

Nach ein paar Kuscheleinheiten kann sie auch berichten, was sie gesehen und gehört hat. Die Priesterin Daphnes erwähnt daraufhin, dass solche Steinkreise für Reisen zwischen den Welten gedient haben sollen und sich nach den Mondphasen richten, wann das Portal zu erreichen sei. Es bestätigt somit die Aussage der Halbgöttin, dass hier einfach Frauen verschwinden können, die nicht zu diesem Ort gehören.

Um das mal zu verdauen, bekommt Irithyll noch ihre geforderte Tanzeinheit mit Mutti, während die Anderen sich um die frei geschaufelte Plattform kümmern.

                                                 Unbenannt.jpg

Ein wenig Wasser spült den letzten Dreck weg und offenbart dieses Bild. Ganz schlau werden sie nicht daraus und entscheiden sich, die Informationen sacken zu lassen. Fürs erste ziehen sie sich also zurück und dürfen sich in dem versprochenen Haus um das einzige Bett streiten, ehe man sich endgültig zur Ruhe legen kann.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.02.2023 14:58.

Zemira
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Re: Der Zyklus des gelben Königs [19.11.2022 - 17.12.2022 ]

von Zemira am 23.12.2022 00:32

Name des Events: Der Zyklus des gelben Königs





Informationen:
Teil: 5
Datum des Plays: 17.12.2022
Anwesende Teilnehmer: Cassia, Czara, Elanor, Matthew, Thiara, Yasmina, Zemira
Abwesende Teilnehmer: Amiral
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 3 1/2h
Besuchte Orte im Event: Aratharen

Zusammenfassung:
Der Kern beginnt immer mehr zu leuchten, krümmt sich in seinem Sein, bis alle fünf Teile in der richtigen Reihenfolge übereinander stehen. Zunächst ist das Ende Aratharens nicht weiter spektakulär, bis das kommende Erdbeben sogar die Standfestesten aus den Socken haut. Auch der silbrige Käfig hält dieser Gewalt nicht stand, beginnt zu zerbröckeln und fällt schlussendlich in sich zusammen.
Dazu gesellt sich ein ohrenbetäubender düsterer Schrei, unvergleichbar mit irgendetwas, was die Anwesenden je gehört haben.

Während Ash'tzagur das Portal vorbereitet, welches sie nach Hause bringen soll, doch bis dahin dürfen sie betrachten, wie sich silbrige Tentakel aus dem Loch der ehemaligen Kugel winden und ihren Platz in der Welt fordern. Letzte Blicke wirft die Gruppe auf den Zerfall und das Wesen, ehe sie die Beine in die Hand nehmen und allesamt durch das Portal schlüpfen.

Man könnte meinen, es wäre geschafft, die Dekanin gerettet und endlich wieder etwas Ruhe in der Heimat finden. Tja, falsch gedacht. Zwei Juwele haben da eindeutig das letzte Worte, da die Gruppe auf den Metallebenen Aratharens heraus kommen, wo sie bereits von dem Ungezeugten und Hedrann in Empfang genommen werden.
So schnell macht sich hier keiner aus dem Staub, da das Spektakel der Zerstörung doch in vollen Zügen ausgekostet werden soll.

Doch Matthew hat dazu seine ganz eigene Meinung und ignoriert auch Ash'tzagurs eingeschüchterte Reaktion vollkommen. Der Leibwächter der Dekanin tritt hervor, beschimpft Adrihin und fordert, dass man sie gehen lassen soll. Immerhin hat Cerwen ihre Aufgabe erfüllt.
So schnell kann wohl nicht einmal das Licht selbst reisen, da hat der Ungezeugte auch schon Matthews Herz in der Hand und präsentiert damit seine Macht. Schock, Unglauben und Zorn sind die Worte, die so manchen der Gruppe auf der Stirn stehen. Besonders die Dekanin lässt sich diese Tat gegen ihren Leibwächter nicht gefallen und möchte sich mit dem Juwel anlegen. Dass die Anderen damit weniger einverstanden sind, merkt man an den Versuchen, sie aufzuhalten, nur leider ohne Erfolg.
Selbst ist die Frau, wie es so schön heißt. Cerwen richtet ihre gesamte innewohnende Magie auf Adrihins Herz, welches sie in Matthew einzubetten gedenkt. Der Ungezeugte, der eben schon selbst ansetzen und einen Angriff starten wollte, schaut nicht schlecht, als ihm das metallene Herz aus der Brust fliegt und in Matthew einen neuen Besitzer findet.
Überraschung ist es, die Hedrann empfindet, als der Ungezeugte am Boden in seinem silbrigen Blut dahin schwindet, und sucht lieber verärgert das Weite. Nicht mit dem Raumschiff artigen Gebilde, welches sich im Hintergrund bereits andeutete, nein, er löst sich einfach in Luft aus.

Dieses Schauspiel nimmt zwar nur Sekunden in Anspruch, aber es reicht aus, dass die Tentakeln durch den Boden brechen und die Ebenen in ein zerkrümeltes Feld der Zerstörung formen.
Ash'tzagur verkündet, er könne dieses Himmelsgefährt bedienen und somit ist es kein Portal, welches sie von dem Planeten bringen soll, sondern die Kutsche der Juwelen, die sie eben noch davon abhalten wollten. Mit Íhna im Schlepptau schafft es die Gruppe in das Raumschiff und sobald Ash'tzagur herausgefunden hat, wie man dieses Ding in Gang bringt, fliehen sie, um nicht selbst Teil der Zerstörung zu werden.

Als sie ein Stück geflogen sind, dürfen sie sehen, welches Wesen zu den Tentakeln gehört, als Aratharen sich in Zwei teilt und die Kreatur darin sich aus seinem Ei pellt.
In einen violetten Schimmer getaucht, schlüpft das Tentakelding und alles, was nicht dazugehört, zerspringt in feinen Sternenstaub. Man könnte meinen, es verfolgt die Gruppe und möchte sie auch noch verschlingen.
Doch es scheint, als wolle es ebenso nach Sarklas, die Route, die Ash ebenso eingeben konnte. Drei Tage werden sie brauchen, bis sie dort ankommen, zumindest an einem nicht sehr weit entfernten Mond, um sehen zu können, wie der Kern zum gelben König zurückkommt.

Nun kann man sich für einen Moment Zeit nehmen, alles zu verarbeiten, mit sich ins Reine zu kommen, oder was auch immer man für richtig hält.
Aber diese Reise geht schneller vorbei, als man dachte, und so versammeln sie sich zur Landung, von wo aus sie zu einem kathedralenähnlichen Gebäude gehen können. Mancher erinnert sich daran, waren sie vor einiger Zeit schon einmal auf diesem Mond, um das erste Mal von dem gelben König zu hören.

Man findet sich folglich in der Kathedrale ein und blickt nach Sarklas, worüber sich ein Herr in goldener Robe erhebt und mit ausgestreckten Händen seine Schöpfung empfängt. Das Tentakelwesen fliegt auf ihn zu, zerfällt aber nach und nach selbst, bis eine metallisch glühende Kugel übrig bleibt. Es nähert sich weiter und als Schöpfer und Schöpfung miteinander verschmelzen, weht eine starke Welle Reinmagie durch das All. Sogar diejenigen, die sie Magie nicht gesegnet hat, spüren die Macht dahinter.

Was als nächstes passiert, wir noch lange im Gedächtnis der Anwesenden bleiben, ist es doch nichts geringeres, als die Geburt eines Sterns. Der Ball explodiert und setzt abermals Unmengen an Magie frei, fast schon blendend für die sterblichen Augen.
Als man wieder hinsehen kann, liegen zahlreiche farbige Schlieren über Sarklas und tauchen es in einen wahren Sternennebel, wie es Íhna beschreibt.

Schließlich erkennt man, wie der neue Stern seinen eigenen Weg ins All findet, hinein in die schwarze Nacht.
Übrig bleibt der goldene König, leuchtend und in seiner Form gewachsen. Nur einen Moment lang wirkt es, als hätte er seine Augen direkt auf die Gruppe in der Kathedrale gerichtet, da verschwindet er auch schon wieder und zurück bleibt die glühende Sonne.
Ash'tzagur eröffnet ein neues Portal, welches sie diesmal sicher nach Sarklas bringen wird, nachdem das Spektakel vorbei ist. Von dort können sie ihre eigenen Portalschlüssel nutzen, um nach Froenya zu reisen.

Wie wird der gelbe König reagieren, wenn er erfährt, was Cerwen getan hat? Fragen kann man sich das noch eine Weile, doch die Gewissheit wird auch hier irgendwann einziehen.

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Zemira
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Re: Der Zyklus des gelben Königs [19.11.2022 - 17.12.2022 ]

von Zemira am 17.12.2022 00:23

Name des Events: Der Zyklus des gelben Königs





Informationen:
Teil: 4
Datum des Plays: 10.12.2022
Anwesende Teilnehmer: Amiral, Czara, Elanor, Matthew, Thiara, Yasmina, Zemira
Abwesende Teilnehmer: Cassia
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Aratharen

Zusammenfassung:
Viele Überlegungen gibt es nicht mehr, die Gruppe entscheidet sich, dass man dem Sternengezücht an den Kragen gehen will, trotz des bevorstehenden Blitzatems. Amiral und Yasmina leisten gute Vorarbeit, aber es sollen die Bandaras Geschwister sein, die das Ganze zu einem nicht ganz appetitlichen Ende bringen. Das Wesen, nun nur noch ein Haufen aus Fleisch, Haut und pulverisierten Knochen, hinterlässt eine Art Juwel, das Elanor sogleich näher betrachten mag.
Er muss auch nicht lange danach pulen, liegt es doch schon halb offen da und entpuppt sich, nach Ash'tzagurs Aussage hin, als Parasdhin-Juwel. Es versorgte das Sternengezücht mit Magie und da man mit den Blitzen schon bekannt gemacht wurde, ist klar, dass dieses Artefakt ebenso gewittrig einsetzbar sein wird. Elanor verwahrt es für die restliche Reise in seiner Tasche, denn man möchte nicht weiter bummeln und nimmt die Treppe, die tiefer in die Welt führt.

Wenn einen die Stufen nicht schon fix und fertig machen, dann wird man spätestens von dem Anblick erschlagen, der sich ihnen bietet. Ein Raum in massivem Silber gehalten, in dem mittig eine gut fünfzehn Meter große Kugel in der Luft schwebt. Allerdings nicht nur so über dem Boden, nein, zu ihr führt eine gigantische Treppe, an der ersten Stufe eine blaue, weiblich anmutende Person, die eher in ein Notizbuch vertieft ist, als der Gruppe einen warmen Empfang zu bieten.

Als Ash'tzagur das andere Juwel erblickt, verkrümelt er sich zunächst hinter Thiara, bis er plötzlich ganz verschwunden ist. Seltsam, nicht?
Cerwen ist die Erste, die die Stimme an die Maridin wendet und sie somit begrüßt. Dabei wirkt sie sogar eher unterwürfig, etwas eher unbekanntes für die Dekanin.
Begeistert wirkt Íhna dennoch weniger, gerade nicht wegen des zusätzlichen Besuchs, den sie mit zum Kern Aratharens gebracht hat.

Nachdem man sich aus Freundlichkeit oder purem Gruppenzwang vorgestellt hat, werden natürlich ein paar Fragen laut, die Ìhna über sich ergehen lassen muss. Besonders die Frage, ob es eine Möglichkeit gäbe, Cerwen nicht in diese Angelegenheit mit reinzuziehen, sie quasi nicht die Aufgabe des gelben Königs erfüllen lassen und dem Ungezeugten zwischen den Fingern zu entschwinden. Sollten sie einen derartigen Versuch wagen, haben sie sicher auch Probleme mit den anderen Juwelen, die sich das Sterben des Planeten ansehen wollen.
Schnell wird klar, hier gibt es nicht viele Optionen, auch Matthew und Zemira müssen schließlich aufgeben, ihren Teil dazu beizutragen, Cerwen diese Last von den Schultern zu nehmen.

Allerdings erfahren sie auch andere Dinge, bevor sie Aratharens Essenz zum gelben König zurückführen. Matthews Spee ist ein Allschlüssel, Íhna besitzt einen in Form einer Flasche. Jeder Schlüssel gehört zu einem Planeten, Íhnas zu dieser und Matthews zu Revaria, dessen vorheriger Besitzer niemand geringeres als Ash'tzagur war.
Verwunderung schleicht durch die Runde, als sich das Juwel vor der Maridin präsentiert, nachdem er vom Geländer der Treppe herunter gesprungen kam.
Er stand vor so vielen Jahren ebenso vor der Entscheidung Revaria sterben zu lassen, aber er konnte es nicht, die Konsequenz folgte in Form eines heraus gerissenen Herzens, selbstredend vom gelben König persönlich.
Nach Ash'tzagurs 'Versagen' musste etwas anderes her, um das Innere aufzuhalten. Das Siegen von Etul.

Die fünf Urkräfte fordern eben ihren Teil, der gelbe König nur etwas öfter. Harmonie, Ordnung, Perfektion, Befriedigung und Chaos. Jedes dieser Wesen hat die Macht inne zu zerstören und zu schöpfen. Möchte man sich also gegen etwas stellen, das schon vor dem Sein existierte? Wohl kaum. Selbst wenn, würde nur jemand anderes kommen.

Damit ist es entschieden. Cerwen wird mit ihrer Veränderungsmagie den Silberfluss für einen Moment abschwächen, während Elanor die Maridin mit Reinmagie versorgt, um das Rätsel zu lösen, welches ihnen noch bevorsteht. Schließlich soll eine Kernzerstörung auch nicht allzu einfach sein.
Dadurch kann Íhna den Kern aktivieren, oder zumindest den nächsten Teil freilegen. Sie holt dazu noch ihr Notizbuch hervor, nachdem man fünf Farben erblicken kann, die jeweils den fünf Gebieten des Planeten zuzuordnen sind.
Blau, Grün, Weiß, Rot und Schwarz, allesamt passend zu den fünf Urkräften.
Dazu gibt es auch einen Text, der die Reihenfolge beschreibt, indem man die einzelnen Felder betätigen muss, die sich in drei Kreisen um eine Mitte ziehen.

Anfängliche Schwierigkeiten werden schnell überwunden und eine Taste nach dem Anderen aktiviert, bis es soweit ist. Die Mitte, der letzte Satz und wahrscheinlich auch die letzte Entscheidung, die dieser Planet in seinem Kern zu treffen hat.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2022 00:33.

Zemira
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Re: Der Zyklus des gelben Königs [19.11.2022 - 17.12.2022 ]

von Zemira am 07.12.2022 23:08

Name des Events: Der Zyklus des gelben Königs





Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 03.12.2022
Anwesende Teilnehmer: Amiral, Cassia, Czara, Matthew, Thiara, Yasmina, Zemira
Abwesende Teilnehmer: Elanor
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 6h
Besuchte Orte im Event: Aratharen

Zusammenfassung:
Nachdem man aus den Kapseln gestiegen ist und die zunächst steinig anmutenden Stufen hinauf gegangen ist, kann man direkt zwei Dinge feststellen in dem leicht bläulichen Licht, das die Höhle erleuchtet. Auch hier unten bleibt die Welt in Metall gehüllt, denn die Stufen sind aus Eisen, oder zumindest etwas, was man damit vergleichen könnte.
Im Gegensatz dazu befindet sich nicht weit entfernt eine große Holztür, bestehend aus zwei schweren Flügeln.

Cerwen spricht noch eine kleine Warnung zu dem aus, was sich hinter dieser Tür befinden könnte. Die Maride, auf deren Suche sie sich momentan befinden, sei eine Meisterin unbemerkt umher zu wandeln und wird demnach Gefahren umgangen haben, die sie sich sicher stellen müssen.
Doch zunächst möchte man sich die Tür näher ansehen. Eindeutig Holz! Wie ein Fremdkörper wirkt sie hier allemal. Matthew und Zemira finden es besonders spannend und werden mit zwei Laternen ausgestattet, die mit etwas Lärm von der Wand geholt werden.
Die Waldelfe kann auch einen Blick hinein werfen, als sie eine Art Schlüsselloch findet. Nichts spektakuläres, außer einer T-Kreuzung.

Gerade wollte man Unmut aussprechen, da man eine aufregenden Schlüsselsuche vermutet, aber die Tür ist nur zugezogen und keineswegs verschlossen.
So kann die Gruppe weitergehen und sich Gedanken machen, welchen Weg sie nun gehen wollen. Nach rechts, oder links?
Ihre Entscheidung soll sich etwas vereinfachen, als sich ein dröhnend lauter Lärm, dazu ein Beben und düster anmutende Schreie, von Nordwesten her zu ihren Ohren bahnt.

Der Gang gen Osten soll es also sein, um dem Wesen, welches auch immer diesen Krach ausgelöst hat, so lange wie nur eben möglich aus dem Weg zu gehen. Also geht es den Gang weiter, ein paar Abknickungen macht er schon, bis man von zwei bekannten Gesichtern eingeholt wird. Thiara, in Begleitung von Yasmina, kommt leicht verletzt zu ihnen und darf sich dort neben Erklärungen von Czaras fähigen Händen behandeln lassen.
Sie erklären, dass sie sich nicht mehr an ihre Landung erinnern kann, nachdem sie im Quecksilberbad abhandengekommen war. Die beiden Damen fanden dort ebenso eine hölzerne Tür vor und eine Riesenschlange mit Tentakeln, wenn man Tiaras Beschreibung Glauben schenken mag. Diese wurde in eine andere Richtung gelockt, deswegen auch der vorherige Lärm.

Vollständig macht sich die Gruppe daran, den Weg weiter zu folgen, ein paar Knicke immerhin, bis Yasmina auf eine Druckplatte aufmerksam macht. Ganz sicher bedeutet es nichts Gutes, aber welche Falle genau vor ihnen liegt, sollen sie sogleich schon herausfinden.
Die Waldelfe und der Teilzeitpirat machen den Anfang und hüpfen ohne Probleme über die Platte hinweg. Auch Yasmina schafft es, während Cerwen das Angebot unterbreitet , jeden auf wackeligen Beinen hinüber schweben zu lassen. Thiara nimmt dieses Angebot dankend an. Bisher verläuft alles gut, aber da haben sie noch nicht mit Czaras Bemühungen gerechnet.
Diese wollte sich wohl besonders elegant rüber schwingen, unterschätzt aber den metallischen Untergrund, woraufhin sie ausrutscht und die Druckplatte auslöst.

Nach dem Klack folgt Feuer, das man sicher auch als Explosion auslegen könnte. Die Flammen umschlingen die Heilerin, die nun mehr einem Kohlebrikett gleicht, als einer formidablen Magierin, überall Verbrennungen, die sie für einen Moment ausknocken sollen.
Ist der Schock erst einmal verdaut, wird die Yokuza voller Sorge stabilisiert und auch wieder hochgepäppelt, die sich aber noch mit den Spätfolgen ihrer Verkohlung befassen muss.

Deswegen wird Cassia sie auch erst einmal begleiten, während sie vorsichtig weitergehen und zunächst in einem sternförmigen Raum innehalten. Stählerne Fesseln können hier betrachtet werden, daneben tiefe Furchen an den Wänden, der Boden völlig unversehrt.
Ash'tzagur deutet an, dass man hier auf ein Sternengezücht treffen könnte, so erinnert er sich doch an ein paar Geschichten zu diesen vom gelben König geschaffenen Kreaturen.
Er glaubt zumindest, dass es sich hierbei um ein organisches Wesen handelt, was es sicher nicht weniger gefährlich macht. Auch in Revaria lauern diese Wesen, diese Mutter wäre wohl vergleichbar mit dem, was auch hier im Kern lauert.

Bevor sie weitergehen, erkundigt Matthew sich, ob man mit Hilfe Ash'tzagurs ausgehändigten Portalschlüsseln, eine Rückfahrkarte hier schaffen könnte. An sich sollte es kein Problem sein, aber es bedarf einer gewissen Zeit, die sie vielleicht nicht haben werden.

Damit geht es also weiter, Richtung Norden, dann wieder ein paar Abzweigungen und Ecken, bis sie in der Ferne eine weitere Holztür erblicken und vor einem runden Raum stehen.
Ein paar Fragen an Thiara und Yasmina später, ist man sich einig, dass der Ort hinter der Holztür jener sein muss, wo die Beiden gestrandet sind. Daraufhin untersucht man den anderen Raum genauer. Auch hier befinden sich tiefe Kratzer an den Wänden.
Ein paar wachsame Augen erblicken dort schon goldene Augen, etwa die von dem Wesen?
Feststeht, das ist der einzige Weg, um weiter zum Kern zu kommen, die Treppe hinunter, die von dem Wesen versperrt wird.

Auf sie mit Gebrüll, so zumindest das Motto der Gruppe, die sich dazu entschließt, das Ding nicht herauszulocken, sondern es frontal anzugreifen.

Eine Schlange ist es nicht ganz, sondern eine Kreatur mit Tentakeln, ein Nyaelkor, und zwei auf ihnen ruhende Augen. Schutz wird gesucht und Ash'tzagur bestätigt noch die Annahme, hier ein Sternengezücht vorzufinden. Vorsicht ist geboten, als der Kampf auch schon beginnt.
Zunächst werden die Augen attackiert, welche die Gruppe ein wenig mit Blitzattacken in Schach gehalten hatten. Ein wenig hapert es noch an dem Zusammenspiel der Gruppe, denn es macht den Anschein, man würde sich lieber gegenseitig ins Jenseits schicken wollen, als das Sternengezücht.

Doch die Gruppe schafft es neben Selbstverletzungen und anderen Schwierigkeiten, dem Ding ordentlich eins reinzuwürgen, bis es zu einem Angriff ansetzt, der es in sich haben soll. Es plustert sich auf und das Gold erscheint tief in seinem Bauch. Das soll also der Blitzodem sein, vor dem Ash am Anfang warnte?
Werden sie das überlegen, oder kommt doch noch die Erkenntnis der Flucht?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2022 00:33.

Zemira
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Beiträge: 70

Re: Der Zyklus des gelben Königs [19.11.2022 - 17.12.2022 ]

von Zemira am 02.12.2022 17:31

Name des Events: Der Zyklus des gelben Königs





Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 26.11.2022
Anwesende Teilnehmer: Amiral, Cassia, Czara, Elanor, Matthew, Thiara, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Max [Cerwen]
Dauer des Events: 5 1/2h
Besuchte Orte im Event: Aratharen

Zusammenfassung:
Bevor die Gruppe irgendetwas finden kann, quälen sie sich vier Stunden durch giftige Dämpfe des Quecksilbers, bis sie schließlich eine Art Gebäude erreichen. Es ähnelt in seiner Struktur einem Pilz, unten dünner gehalten und oben drauf einen auslaufenden Hut. Vor besagtem Gebäude stehen zu jeder Himmelsrichtung zwei Wachen, natürlich Arathaner, welche gold-schwarze Umhänge und auch um ihre Augen schwarzen Glasschmuck tragen.

Dank Elanors vorzeigbaren Manieren erhalten die Herrschaften Eintritt in die Quecksilbersynode, ein heiliger Ort und dazu noch so etwas wie eine Empfangshalle für alle Fremden oder die Botschaft des gelben Königs, wenn man es so nennen mag.
Im Inneren dieser Synode werden sie Zeuge von den unterschiedlichsten Metallen, die sich in ihrer Form dehnen, zusammenziehen und in einem ständigen Fluss der Veränderung stehen. Für den einen beruhigen, für Andere wiederum zu fremdartig, dass es ein ungutes Gefühl hinterlässt.
Ash'tzagur führt sie weiter, hin zum Thronsaal. Doch ehe sie diesen Abschnitt des Gebäudes wirklich betreten, stoppt er die Karawane und zeigt auf das, was sich am Ende befinden soll.

Dort sieht man Adrihin, der Ungezeugte und ein Juwel des gelben Königs, der mit einer doch sehr bekannten Dame spricht. Doch was bereden sie da? Cassia und Zemira wollen es mit einem erneuten Schleichkurs herausfinden und können sich unbemerkt nähern. Damit erfahren sie, dass Cerwen eine besondere Rolle zu spielen hat, die sogleich tiefer ergründet werden kann, da sich das Juwel zurückzieht und die Ashpari sofort in die Offensive geht. Cassia verlässt ihre Deckung und spricht die verloren gegangene Dekanin direkt an.

Auch die Anderen kommen dazu, nachdem Zemira berichtet hat, was sie gehört hat. So kann Cerwen nach einer kleinen Begrüßungsrunde erklären, was sie hier im Namen des gelben Königs zu tun hat.
Er hat es ihr zur Aufgabe gemacht, den Planeten zu zerstören und die Essenz zu ihm zurückzuführen. Doch welchen Vorteil erhofft er sich, wenn es Cerwen tut, hat er doch ein anderes Juwel hier, eine Maride selbst, Íhna ihr Name.

Die Gruppe bespricht ein paar Möglichkeiten, diese Aufgabe zu drehen. So könnte man die Wesen vorher warnen, dass ihre Auslöschung bevorsteht, am Kern mit der Maride sprechen und irgendwie ihre Hilfe sichern, oder Cerwen zur Flucht verhelfen, die sie ihr Leben lang verfolgen soll. Adrihin ist in allen Fällen ein starker Gegenspieler, den sogar Ash'tzagur in seiner Macht fürchtet. Er hat die Dekanin nicht nur besonders gut im Auge, sondern ein Zeichen auf ihrer Brust macht es zu einem Kinderspiel, sie ausfindig zu machen.

In jedem Szenario gibt es einen Nachteil. Wie soll man sich da nur richtig entscheiden? Voraussichtlich gar nicht, aber ein Anfang wird das Gespräch mit dem Juwel sein, die sich bereits am Kern des Planeten befindet. Dafür gehen sie zunächst eine Treppe hinunter, die sich am Thron herab senkt.
Unten angekommen stehen sie vor einem riesigen Becken, abermals gefüllt mit dem silbrig glänzenden Metall, in das sie gleich abtauchen werden. Dafür sind Kapseln vorgesehen, in denen jeweils 2 Personen Platz haben werden.

Schnell ist auch eine passende Kombination gefunden, jeweils ein Magier und einer, dem dieses Talent verwehrt wurde, bis auf Thiara, sie muss mit ihrem Elementar alleine reisen, während der Lesnik es sich auf Miras Schoß gemütlich gemacht hat.
Aufgrund der erschwerten bis nicht vorhandenen Sicht im Quecksilber werden nach und nach magische Signale nötig sein, damit Cerwen die Truppe nach unten senken kann.

Während Amiral und Zemira mit ein paar Problemen in dem Tauchbad zurecht kommen müssen, schafft es Thiara leider nicht, ausreichend Magie durchkommen zu lassen. Alle bis auf die Naturmagierin kommen durch die tief liegende Öffnung im Becken und dürfen sich bald in einem sicheren Hafen wissen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2022 00:33.
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