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Geran
Gelöschter Benutzer
Die Folgen der Krieges - Blut und Knochen [Teil I/08.10.2017]
von Geran am 14.10.2017 05:41Informationen:
Teilnehmer: Nathanael, Myrandir, Lucifer, Shyael, Fyron, Amyra
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: Sechs Stunden
Besuchte Orte im Event: Handelsroute zwischen Kabbal und Urda, embarischer Außenposten (verlassen)
Zusammenfassung:
Nachdem Ebdenmaru zerstört wurde, verschwanden immer öfters die Karawanen zwischen Kabbal und Urda und weil diese Route nach der Verlegung der embarischen Streitkräfte nach Ebdenmaru von größter Wichtigkeit ist, lies der König ein Schreiben aushängen, auf welchem er nach mutigen Abenteurern fragt, welche sich diesem Problem annehmen würden. So fand sich unsere Truppe auf eben jener Handelsstraße, welche am Cigno-Fluss verläuft ein, genauer gesagt dort, wo die Karawanen das letzte Mal gesehen wurden. Während einige der Gruppe auf dem Weg einige Konversationen zu pflegen vermochten, hielten andere ihre Sinne geschärft und so vernahm Amyra nach einiger Zeit ein leises Knurren und Fauchen, welche von der Richtung eines Hügels kam. Natürlich machte diese die Gruppe darauf aufmerksam, worauf alle verstummten und zusammen entschieden, wie sie nun vorgehen sollten, vor allem als Nathanael hinzufügte, dass es mindestens zwei dieser Wesen sein müssten. Natürlich warteten alle einen Augenblick und zogen bereits die Waffen, doch scheinbar galt nicht ihnen das Knurren, da es beständig an der selben Stelle blieb. Lange überlegten sie, ob sie die Wesen nicht ablenken sollen um sich an sie heran zu schleichen, doch als die Laute der Tiere immer lauter wurden, entschieden sich Myrandir und Nathanael es so zu versuchen und näherten sich dem Knurren und Fauchen vom Hügel. Als Myrandir und Nathanael sich vorsichtig der Spitze des Hügels näheren, können sie erkennen dass die Straße auf dem Hügel geradeaus weiterführt. In etwa 20 Metern Entfernung können die beiden zwei Alguhle erkennen, die sich über irgendetwas am Boden hermachen und sich offensichtlich lautstark darum streiten. Die zwei Alguhle sind momentan noch so in ihren Streit vertieft, dass sie die beiden noch nicht bemerkt haben, daher winkten sie die anderen zu sich, sodass auch sie sich ein Bild von der Lage machen konnten. So entdeckten sie die Holzplanken die bei ihnen im Boden stecken, sowohl von Wagen, als auch von Fässer und der Inhalt von einigen aufgerissenen Beuteln war auch über dem Boden verstreut. Schließlich rissen die zwei Bestien ihre Beute auseinander und nagten an etwas, was unsere Abenteurer nicht genau definieren konnten und langsam machte sich Fyron daran, sich vorsichtig zu nähern, trat jedoch auf ein unter dem Sand versteckten Holz, was zwar leise, aber laut genug war um die Aufmerksamkeit der Ghule auf sich zu ziehen. Sofort machte sich unsere Gruppe kampfbereit und die Priesterin versuchte augenblicklich durch ein Gebet zum geflügelten Gott, Nathanael mit einer schützenden Aura zu umgeben, während der Rest versuchte mit Magie und Fernkampfwaffen den beiden Ghulen zuzusetzen. Währenddessen musste Nathanael jedoch abwarten und als sie endlich in Reichweite von Nahkampfwaffen waren, schritten sowohl er als auch Myrandir ein, was sich jedoch durch Fyrons beschworenen Erdelementare verzögerte. Im Ganzen ging der Kampf jedoch nicht lange und Lucifer briet den einen der Monster mit einem musikalischen Lichtblitz. Der andere wurde grausam durch Fyrons Magie hingerichtet, der den anderen Alghul grausam aufplatzen lies. Nachdem sich dann schließlich alle gesammelt hatten, untersuchten sie noch einmal den Tatort und identifizierten die Beute als einen embarischen Soldat, Tod natürlich. Daraufhin schlussfolgerte man, die Trümmer gehörten zu einem der vermissten Wagen. Aber der Fall war noch nicht gelöst, denn Lucifer und Nathanael fanden deutliche Fußabdrücke eines humanoiden Monsters, welche von dem Tatort wegführten und selbstverständlich folgten sie den Spuren, welche eine Böschung hinunter führten und augenscheinlich erst einmal in dichtem Buschwerk endeten, welches die Sicht auf etwaige Dinge dahinter zunächst einmal versperrt. Als die Gruppe ihren Weg fortsetzte und Nathanael sich seinen Weg durch das Buschwerk bahnte, übersah er dabei leider ein kleines Seil, dass zwischen zwei Büsche gespannt wurde. Nachdem er versehentlich mit dem Fuß dagegen stieß, löste sich ein Steinbrocken aus einem der höheren Büsche und streifte ihn zum Glück nur den Kopf, bevor er in einen der nahen Büsche krachte. Daraufhin blieben alle schlagartig stehen, eingeschüchtert von der Falle und gemeinsam nahmen sie sich vor, auf dem weiteren Weg auf eben jenen zu achten. Das taten sie schließlich auch und Amyra musste Nathanael am Kragen zurück ziehen, damit er nicht auf die nächste Stolperfalle trat. Fyron jedoch wagte einen Umweg durch das hohe Gras, wo er einen weiteren toten embarischen Soldat entdecken konnte und als er auch die nächsten Fußspuren fand, folgte ihnen der Rest der Gruppe, bis auf Amyra, die den einsamen Pfadfinder spielte und allein stiefelte sie drauf los. Blöderweise übersah sie dabei, dass das Buschwerk abrupt endete und einen kleinen Abhang freigab, den sie nun elegant hinunter segelte. Dabei hatte sie aber noch Glück und stieß sich lediglich den Arm auf dem Boden. Wäre sie etwas vorsichtiger gewesen, hätte sie die äußerst grob gefertigte Strickleiter entdeckt, die ein Stück daneben vom Ende der Böschung baumelte. Dafür war sie vor den anderen am Ziel und wies die eintreffenden Leutchen auf die Fußspuren an, welchen sie dann wieder gemeinsam folgten und zu Amyras entsetzen fiel Lucifer auch ihr kleiner Unfall auf, welchen sie versuchte zu vertuschen. Schließlich gelangen sie zu einer teilweise eingefallene, kleine Festung, die dem äußeren Zustand zufolge schon seit Jahren keiner mehr betreten hatte und trotz des verfallenen und verwitterten Zustands, war die Festung doch noch recht solide und stellte mit ihren geschlossenen Toren ein Hindernis für die Abenteurer da. Jedoch wirkte der Eingang nicht gewöhnlich, sondern deutlich breiter, als wäre mit einem primitiven Meißel und recht wenig Geschick daran herum gehauen worden, aber da leider niemand außer Fyron auf die Idee gekommen war, den Eingang genauer unter die Lupe zu nehmen, übersah Nathanael beim aufbrechen der Tür leider einen gespannten Draht in der Nähe des Bodens. Allerdings hate er gerade noch Glück und als eine Art primitive Klauenfalle über dem Bogen der Tür hervorschießt, streift diese lediglich seinen Arm und hinterlässt einen langen Kratzer. In der Festung angekommen bot sich ein nicht sonderlich angenehmes Bild. Zwar verschwinden die Fußspuren, aber die Blutspritzer auf dem Boden zogen sich weiter durch den Gang, bis zu einer geschlossenen, schweren Holztür an dessen Ende. Überall an den Wänden befanden sich zudem blutige Handabdrücke, die von Menschen oder Elfen hätte stammen können. Allerdings hingen besagte Spuren in gut zwei Metern Höhe an den Wänden. Nachdem sie das Grauen kurzzeitig ihre Aufmerksamkeit schenkten, beschlossen sie durch die Türe zu gehen, aber ehe sie sich wieder an die Tür machten, untersuchten sie gemeinsam den Türhenkel und tatsächlich entdeckte Amyra einen weiteren Draht, welchen sie mit einem gezielten Wurf mit ihrem Messer durchtrennte und aus zwei Moos überwachsenen Löchern an der Seite der Tür schnellten zwei kurze, Speer artige Geschosse hervor und prallten mit einem "Tsching" von der Wand gegenüber ab. Lange beschäftigten sich unsere Helden aber nicht mit den Fallen und traten durch die Tür, welche sich langsam und knarrend öffnete und den Blick auf eine Art Kerker freigab. Allerdings bestand dieser Kerker aus Käfigen, die aus allerlei gefundenen Metallstücken ohne handwerkliches Geschick mit roher Gewalt zusammen gehämmert wurden. Die Käfige sind ausnahmslos offen und leer, doch in vielen davon befanden sich ebenfalls Blutspritzer, einige waren zwar alt und vertrocknet, andere wiederum waren scheinbar noch keinen Tag alt. Natürlich nahmen sie auch diesen Kerkerraum ins Auge, fanden jedoch nicht wirklich etwas aufregendes, bis auf eine massive Holztüre vor ihnen, von welcher Amyra und Myrandir ein Grunzen, Gegrolle und ein seltsames „Tschack" vernehmen konnten, eine weitere Falle blieb ihnen aber scheinbar erspart. Nach einem kurzen Austausch öffnete Myrandir die Tür und es schnappte tatsächlich keine weitere Falle zu, dafür kippte aber etwas hinter der Tür um, fiel unter lautem Scheppern auf den Boden und rollte unter einem metallischen Geräusch den Raum entlang. Was sich schließlich hinter der Tür befand, glich allerdings einem Horrorszenario. Überall hingen dicke Eisenhaken von der Decke, an denen Fleischbrocken oder gleich ganze Oberkörper von offensichtlich humanoidem Ursprung baumelten und nach dem öffnen drang ein ekelhafter Geruch von altem Blut und Schweiß, der einem die Tränen in die Augen trieb, in die Nase. In der Mitte des Raumes standen dann die Übeltäter, vier ausgewachsene Oger mit improvisierten Fleischerbeilen in der Hand, welche gerade dabei waren, einen schon halb verarbeiteten embarischen Soldaten zu zerlegen, wie an der zerfetzten Rüstung zu erkennen war. Durch den herab gestürzten Metalleimer hinter der Tür wurden die vier Oger allerdings jetzt auf die Gruppe aufmerksam und griffen jeweils nach vier nicht gerade einladend aussehenden groben Stahlhämmern. Einer davon, offensichtlich so was wie der Anführer grinste dümmlich in die Gruppe und stieß unter einem lauten Grunzen das Wort "Frischfleisch" hervor. Durch den Blutgeruch allerdings übergaben sich zunächst einmal Shyael, Myrandir und Fyron auf die Türschwelle, wobei der Rest aber auch sichtlich geekelt von dem Gestank war.
>Für jene die sich für den ausformulierten Kampf für Leonus interessieren, diese Posts habe ich lediglich zusammengefasst.<
Zuerst stürzte Nathanael mutig auf die Oger und rammt einem das Schwert in die Seite, aber leider zeigte dieser sich davon nur mäßig beeindruckt und schob Nathanael mit einem Grunzen zur Seite, sodass Amyras geworfenes Kunai verfehlte und von Nathanaels Rüstung abprallte. Lucifer machte anscheinend doch der Geruch zu schaffen, denn sein Lichtblitz schlug in der Wand hinter dem Oger ein. Myrandir dagegen erwischte den zweiten Oger mit dem Speer in die Schulter, dieser aber schien auch eher verärgert als alles andere. Dafür wurde er so davon abgelenkt, sodass Fyrons beschworenes Krabbelwesen auf dessen Rücken gelang. Shyael hatte wohl dafür wie Lucifer noch mit dem Geruch zu kämpfen, denn auch ihr Lichtblitz schlug in der Wand ein und während Nathanael es noch schaffte dem Hammer eines Ogers auszuweichen, hatte Fyron weniger Glück. Dem ersten Schlag konnte er nämlich noch ausweichen, aber dafür wurde er danach von gleich zwei Ogern mit den Hämmern in die Zange genommen, sodass er ein gutes Stück zurücksegelte. Dafür saß Amyras nächster Angriff deutlich besser und sie erwischte die Kniekehle des Ogers vor ihr, welcher deswegen für einen Moment einknickte. Diese Tatsache eröffnete Lucifer eine Chance und sein Lichtblitz traf den Oger mitten im Gesicht. Dieser grunzte noch einmal blöd, als wüsste er nicht wie ihm geschieht und kippte reglos hintenüber. Während Nathanael dann noch mal ganz auf Nummer sicher ging und dem toten Oger das Schwert noch ins Gesicht rammte. Myrandir dagegen kümmerte sich um den zweiten Oger und fügte diesem eine weitere Wunde an der anderen Schulter zu, während Shyael sich vortrefflich mit ihren Gebeten um Fyron kümmerte. Dieser dagegen verkalkulierte sich mit seinem Krabbelwesen leider komplett, sodass dieses vom Rücken des Ogers kippte, kurz bevor es explodierte. Dafür ergoss sich die ätzende Galle des Wesens über Nathanael, der dadurch eine schmerzhafte Wunde davontrug. Und als die Oger wieder angriffen, verfehlte der erste Oger mit seinem Hammer ganz knapp Lucifer, der den Hammerschwung in seinen Haaren spüren konnte. Und auch der zweite Oger schlug nach Myrandir, welche allerdings gerade noch ausweichen kann, dafür geriet sie aber leider genau in den Schwung des dritten Ogers, der sie dadurch nahezu bildschön auf der Brust traf und sie quer durch den ganzen Raum schleuderte. Und nachdem Amyra einen weiteren Angriff startete, lies sie sich scheinbar zu sehr von der Galle ablenken, sodass der Oger ihren Schlag mit dem Stiel seiner Waffe parieren konnte und sie nur dumm angrinste. Lucifer und Nathanael dagegen machten dafür einem anderen Oger das Leben schwer, indem ihn Lucifer ihn zuerst blendete und ihm Nathanael so einen Stich zwischen die Rippen erlaubte, welchen dem Oger sichtlich zusetzen konnte. Nur Fyrons Bemühungen blieben ohne Ergebnis und Wirkung und durch Myrandirs Heilung von Shyael konnte sie einem weiteren Hammerschlag fachmännisch ausweichen, während sie auf die Oger zulief. Nathanael machte es ihr dann nach und drehte dem Oger eine lange Nase. Der dritte Oger dagegen warf aber plötzlich seinen Hammer nach Shyael, worauf sich allerdings Nathanael in den Weg warf und den Hammer heldenhaft für sie abfing und auch den Schmerz nahm er wie ein hartgesottener Kerl. Natürlich half Shyael ihrem Retter sofort wieder auf die Beine, während Lucifer seinen Lichtblitz dem Oger gegen die Brust schleuderte, welcher zwar deutlich ins Wanken geriet, der sich aber noch knapp halten konnte. Dafür wurde sein Kumpane gleich von Amyra, Nathanael und Fyron in die Mangel genommen. Amyra stach ihm ihr Rapier ins Bein, während Nathanael das Knie bearbeitete und Fyrons mutierte Knochenklaue eine tiefe Wunde in die Seite riss. Leider rotierte der Oger dadurch zur Seite, weswegen Myrandirs Speerstoß tragischer Weise ins Leere ging. Die Oger schienen nicht sonderlich erfreut über Nathanaels Rettungsaktion von vorhin und gleich zwei von ihnen nahmen ihn in die Zange. Dem ersten konnte er dabei noch ausweichen, der zweite Schlag traf ihn aber mit dem Hammerstiel voll auf die Zwölf und auch Fyron musste einen Fausthieb in den Magen kassieren, der sicherlich eine schmerzhafte Rache für den Hüftschnitt war. Unser Ogerbrater Lucifer zielte diesmal genauer und bearbeitete mit dem Lichtblitz das Gesicht des Ogers, der wie sein Kumpane vorhin leblos nach hinten kippte. Einem seiner Kumpels erging es nicht besser, als Myrandir diesem seinen Speer in die Brust jagte, daraufhin klappte der Oger leicht zusammen und Nathanael nutzte diese Gelegenheit, um dem Oger mit einem Schwerthieb die Kehle aufzuschneiden. Fyron ging noch mal auf Nummer sicher und jagte dem schon toten Oger die Klauen mitten ins Gesicht. Die arme Shyael zeigte jedoch leichte Erschöpfung als eine weitere Heilung versagte. Der letzte Oger, sichtlich entsetzt über den Tod seiner Kumpanen holte wutentbrannt aus und verfehlte nur ganz knapp Amyras kleines Köpfchen. Dieser wird nun das alleinige Mobbingopfer und Myrandir und begann mit einem Stich in den Magen, während Amyra ihm mit dem Rapier ebenfalls in den Bauch stach, da die Augen wohl zu hoch hingen. Lucifer dagegen ging es hingegen etwas zu lässig an, denn der Lichtblitz verfehlte den Oger und blendete kurzzeitig sogar den armen Nathanael, der dadurch sein Ziel verfehlte. Shyael dagegen schien sich dafür aber erholt zu haben und spendierte ihrem Beschützer eine neue Lebensader und um Lucifer noch einmal zur Schau zu stellen, torkelte der schon fast tote Oger auf Lucifer zu und verpasste ihm eine ordentliche Schelle. Dies lies er sich dann jedoch nicht gefallen und revanchierte sich mit einem Lichtblitz in das Gesicht des Ogers, welcher dadurch jedoch nur auf die Knie ging, worauf die kleine Amyra ihre Chance sah und dem Oger ihr Rapier bis zum Anschlag ins linke Auge stieß, worauf dieser letztendlich das Zeitliche segnete.
Und mit diesem Kampf endete der erste Teil des Events „Die Folgen des Krieges - Blut und Knochen".
Geran
Gelöschter Benutzer
Offene Tür im Haus der Illusionen [24.09.2017]
von Geran am 01.10.2017 16:08Informationen:
Teilnehmer: Cerwen, Leonie, Ivorel, Cereana, Myrandir, Fyron
Eventleiter: Shiori
Dauer des Events: Drei Stunden
Besuchte Orte im Event: Persepolos – Das Haus der Illusionen
Zusammenfassung:
Bereits seit einigen Wochen wurde in ganz Balora für den Tag der offenen Tür im Haus der Illusionen in Persepolos geworben. Besucher wurden mit einer Aussicht auf ein ausgefallenes Buffet, erstklassige Musik und - natürlich - mit faszinierenden Illusionen angelockt. Gerüchte besagen, dass Dekanin Ivorel Thyrinil selbst einige ihrer besten Kunststücke zur Schau stellen würde. Alleine dafür sind Besucher aus ganz Balora angereist und so ist der Saal bereits zu dieser frühen Stunde mit aufgeregtem Stimmengewirr erfüllt.
Eingefunden haben sich schließlich neben den Gästen aus ganz Balora auch die gute Freundin von Ivorel, Cerwen Bandaras, zwei ihrer Professorinnen, Cereana und Leonie, wie auch die Efreetin Myrandir, wie auch der verfluchte Fyron, welcher jedoch getrennt von dem Grüppchen angereist war.
Als der Einlass schließlich begann, traten die Besucher in eine reich geschmückte Halle und auch die Studenten, wie auch Lehrkräfte trugen schöne Gewandungen, wobei einem geschulten Auge recht schnell auffallen könnte, dass es sich bei einigen der Kostbarkeiten um sehr gut gesponnene Illusionen handelte. Während sich Cerwen mit der Katzendame über das leckere Buffet her machten und Fyron in Myrandir eine Gesprächspartnerin gefunden hatte, pfuscht Cereana den Schülern ihrer wohl größten Konkurrentin ins illusionistische Handwerk. Auf dem Tisch am Buffet stand auch ein wunderschöner Schwan aus Eis, welcher offensichtlich von einem sehr guten Eismagier geformt wurde. Schließlich erschien die Dekanin Ivorel auf der Bühne und beschloss den am Essen interessierten Zuschauern eine Kostprobe ihrer magischen Künste zu geben, worauf einige der aufgenähten Schwäne der Wandteppiche eben jene verließen und durch den Raum flatterten, ehe sie zu einem Funkenregen zersprungen waren. Leider konnte die Dekanin nur Leonie wirklich von den Illusionen begeistern, wobei das gesamte Publikum jedoch hellauf begeistert schienen, während sich einige der Schüler heimlich Notizen machten, ehe die Dekanin schließlich mit der Eröffnungsrede begann:
„Da ich nun all eure Aufmerksamkeit habe, darf ich euch an meinem bescheidenen Hort des Wissens, dem Haus der Illusionen, begrüßen. Die beste Akademie für Illusionen in Revaria hat euch Heute hier eingeladen, um einen Blick hinter die Türen des großartigen Gebildes werfen zu können und Zeuge der größten Meisterschmiede für Illusionisten aller Art zu werden, sie zu sehen, zu bestaunen und vielleicht könnt ihr auch einen Teil des Wissens dort mit nach Hause nehmen. Aber genug der Worte, lasst euch in den Unterrichtsräumen von meinen Schülern bezaubern oder lasst es euch am Buffet gut gehen. Am Ende diesen Abends darf ich auch herzlich dazu auffordern, ein weiteres Mal in diese Halle zu kommen, ihr werdet es nicht bereuen."
Kaum war diese nette Ansprache abgehalten, musste sich Ivorel mit einigen Interessenten und Anwerber beschäftigen, ehe sie sich der Arbeit ihrer Schüler widmen konnte. Denn auch der Großteil der Besucher folgte den Anweisungen und teilten sich in die vielen Klassenzimmer auf, um den Künsten ihr Staunen zu schenken. In den ersten Räumen fanden sich dann auch schon die ersten Schüler ein, welche ihre Kunststückchen vorführten, die jedoch noch sehr einfach schienen, um Hauptsächlich die jüngeren Gäste mit Schmetterlingen und Wiesen-Panoramen zu beschäftigen.
Während Cereana jedoch ging um das nicht mehr mitansehen zu müssen, wandten sich Leonie und Cerwen vom Buffet ab, um sich die Illusionen auch anzusehen und schließlich folgten auch Myrandir, sowie Fyron dem Pärchen. Nachdem sie die „süßeren" Illusionen hinter sich ließen, welche einzig und allein Leonie sehr munter stimmten, zog ein größerer Raum alle in ihren Bann, denn selbst Ivorel befand sich darin um die Illusion ihres talentierten Schülers zuzusehen. Später fanden sich auch alle anderen der Gruppe in eben jenem Raum ein.
Im ersten Augenblick steht der Illusionist friedlich im Wald auf einer Lichtung, untermalt von lieblichem Vogelgezwitscher, steht er im nächsten Augenblick von brodelnder Lava umspült auf einem Fels, während der Raum unter dem Brüllen einer namenlosen Kreatur erbebt.
Aber schließlich beendete er das Spiel vorzeitig, als er das Lob von Cerwen bekam, entdeckte jedoch den kritischen Blick seiner Dekanin, worauf er abermals den Schauplatz veränderte.
Diesmal stehen sie auf einem ausgebrannten Schlachtfeld, Regenwolken ziehen über die Decke, die Stimmung ist trist und passend dazu erklingt schwere, traurige Musik. Die Wolken verdüstern sich rasant, Blitze zucken über den Boden, man riecht sogar das Ozon, wenn man sich auf die Illusion einlässt. Nach wenigen Sekunden bricht ein Drache aus der Wolkendecke hervor und lässt ein bedrohliches Brüllen hören. Der Drache landet mit einem vernehmlichen Getöse auf dem Boden. Bedrohlich knurrend senkt die schwarze Bestie mit den rot glühenden Augen ihr Haupt. Langsam öffnet sie das Maul und Reihen um Reihen spitzer Zähne werden sichtbar... Kurz scheint die Zeit einzufrieren, während das drohende Knurren weiter anschwellt. Der Rachen des Drachen erglüht in einem hellen, roten Licht und der Raum wird in loderndes Feuer gehüllt. Dieses hält allerdings nur wenige Sekunden an - gerade genug, um den Schrecken genießen zu können, dann steht die kleine Gruppe auch schon wieder in einem leeren Klassenraum.
Nach diesem Schauspiel waren auch alle Anwesenden, einschließlich der Dekanin von den Fähigkeiten des Jungen überzeugt, wobei sogar Cerwen ihre Erklärungen im Laufe des Kunststückes beendete. Schließlich kündigten schwebende Feuerbälle das Finale des Abends ein und so fanden sich alle Schaulustigen, einschließlich unserer kleinen Gruppe im Festsaal ein, um Ivorel Thyrinils Schauspiel zu verfallen. Im großen Saal angekommen schweben die Kugeln dann an den Wänden hinauf und blieben ungefähr in zwei Metern Höhe hängen. Neugierige, erwartungsvolle Stille senkt sich über die Gäste.
Schließlich lässt die Dekanin die Illusionen der Lichtkugeln spärlich dunkel werden, sodass nur noch ein kleiner Teil der Wände beleuchtet ist. Die Zuschauer können langsam im vorderen, leeren Teil der Halle eine Schar Kinder erkennen, die zur Beleuchtung lediglich eine kleine Fackel hatten. Jedoch wirkten sie nicht fröhlich, sondern hatten von Angst verzerrte Gesichter und flohen vor etwas, denn bei genauerem Betrachten können schwarze bedrohlich wirkende Schatten hinter der kleinen Gruppe sehen. Aus unerklärlichen Gründen bleiben die Kinder stehen und stellen sich dieser düsteren Gestalt, zeigten jedoch nur wenig Mut. Einzig allein ein junges, ausgesprochen hübsches blondes Mädchen wird von den Illusionen hervorgehoben, welche eine betende Körperstellung eingenommen hatte und plötzlich fing sich die Kreatur zu Erheben und aus jenem Schatten zu treten, kurz konnten die Zuschauer eine grausam grinsende Fratze erkennen, welches jedoch von einem erschienenen, weiß-strahlenden Federkleid verdeckt wird. Ein majestätischer Schwan hat diese Kreatur vertrieben und hüllte den Raum in leuchtende und angenehm warme Farben, die Anwesenden dürfen sich auf einer blühenden Wiese wiederfinden, als es heller wird und die spärlich beleuchtenden Kugeln an den Wänden flogen zusammen und bildeten eine Sonne, welche den blauen Himmel schmückte. Die zuvor verängstigten Kinder teilten sich fröhlich herum tänzelnd auf, bis das Augenmerk nur noch auf dem schönen Mädchen und dem ihr zugewandten, viel zu großen Schwan gerichtet war. Der Vogel senkte den langen prächtigen Hals zu dem Fräulein hinunter und sie fasste an dessen Schnabel, worauf der Schwan sich in einem Spektakel aus Farben in einen für viele Frauen, attraktiven Herrn umwandelt, welcher königlich gekleidet scheint und eine weiß-goldene Maske trägt. Er hielt die Hand des Mädchens und zog sie zu sich, hinter seinen Umhang wo sie mit ihm in einer Pirouette verschwand. Abermals begann ein Licht die beiden zu verschlucken, ehe dieses sich aufteilte und plötzlich zwei wunderschöne Engel aus dem Licht erhoben, ein junger Mann mit einem Mädchen. Sie kreuzten ihre Waffen, welche Gold leuchtenden und Ivorel erschuf unter kurzem Aufwand eine kleine Stadt, welche aus der Perspektive der Zuschauer wohl weit im Hintergrund stehen dürfte und direkt unter den gekreuzten Waffen erschienen sein durfte. Doch diese friedliche Idylle hielt nicht lang an, da von den Seiten des Raumes abermals in Schatten gehüllte Bestien auf die zwei Gestalten zu sprangen, jedoch wurden eben jene von den Zweien in die Flucht geschlagen wird. Die Dekanin lässt die zwei Engelswesen einander umarmen und dem Mädchen wird in jener Umarmung eine Krone aufgesetzt, die von einer gleißend hellen Gestalt kommt. Doch dann stößt der Junge das Mädchen von sich, sein Gesicht zerfressen vom Neid und das Schwert gegen seine Schwester hebend, färbte sich sein Federkleid pechschwarz und sein Aussehen wurde hässlicher als die des Folterers in Urda. Auf der Seite des Jungen bahnt sich eine erdrückende Dunkelheit, welche die friedliche Atmosphäre zerstörte und eine bedrohende Macht auf die willensschwächeren Zuschauer wirken lässt, diese Dunkelheit breitet sich kurz darauf auf den ganzen Raum aus und hüllt ihn in die Finsternis vom Anfang, die auch eine Weile anhält. Durchbrochen wird die Dunkelheit erst als ein Lichtstrahl den Raum durchdringt und in diesem zwei junge vom Licht umrandet erscheinen, welche mit ihren Instrumenten und sanft klingenden Tönen, die Finsternis mit sichtbaren, rosé goldenen Wellen vertreiben können und diese Wellen auch die Zuschauerschaft mit Wärme durchfluten. Die Männer stehen Seite an Seite und ihre Bardenkleidung veränderte sich fließend in die Rüstung zweier edler Lichtritter mit schön glänzenden Waffen. Der eine wendet sich jedoch ab und folgte einer Spur Federn, bis er dann hinter einem Vorhang von schwarzen Federn verschwindet. Der übrige Bruder rief in Form von musikalischen Tönen nach seinen Bruder, welcher dann jedoch in schwarzer Rüstung den Vorhang durchbricht und seinem Bruder das Schwert durch die Brust stößt und in dem Moment ein verzerrter Geigenton den Raum durchzuckt. Mit sanftem Erscheinungsbild tritt die Königin zum Vorschein, welche die vom Trauer gelähmten Ritter tröstend die Hand auf die Schulter legt und diese daraufhin zu Boden stürzt und im Fall zu der des in schwarz gefiederten Jungen wird, welchem eine golden glänzende Träne die Wangen hinunter rinnt. Die Königin kniete sich zu dem gefallenen Jungen und fängt die Träne mit ihrem Daumen auf und öffnet daraufhin dem Publikum mit traurigem Lächeln ihre Arme, worauf der Raum in ein wunderschönes und orangenes Licht getunkt wird, in welchem die Illusionen verblassen und schließlich verschwinden.
Nach diesem Ende blieb der Raum eine lang Zeit totenstill, bis die entfachten Kerzen das letztliche Ende ankündigten und das Publikum in tosenden Beifall ausbrach. Selbst Myrandir beendete im Schauspiel der Dekanin ihre Konversation mit Fyron, um sich ganz den Illusionen zu widmen und auch die sehr schwer zu begeisternde Cerwen zeigte ihren Respekt mit einem angemessenen Applaus.
Nachdem die Dekanin den Beifall dankend angenommen hatte und dieser schließlich verklang, begann sie die Abschlussrede vorzutragen, zuerst klärte sie das Publikum auf, dass es sich bei dem vorgeführten Stück über die selbst interpretierte Schwanenchronik von Ivorel handelte und damit beendete sie auch die illusionistischen Vorstellungen ihrer Schüler, aber bat die Gäste noch ein Weilchen zu bleiben, um den Abend gebührend mit einem leckeren Festmahl und heiteren Gesprächen ausklingen zu lassen.
Geran
Gelöschter Benutzer
Das Fest der tausend Erzählungen im Fürstentum Bandaras [23.09.2017]
von Geran am 30.09.2017 19:54Informationen:
Teilnehmer: Aleabis, Aravae, Cerwen, Leonie, Letholdus, Myrandir, Ryzask, Shiori, Thiara
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Sieben Stunden
Besuchte Orte im Event: Testulam-Wald (Waldkauz-See im Bandaras Fürstentum)
Zusammenfassung:
Wie jedes Jahr wird am Waldkauz-See das große Fest der tausend Erzählungen veranstaltet, bei welchem sich Humanoide aus ganz Revaria versammeln, um ihre Geschichten der großen Würfeleule als Tribut zu zollen, für den Schutz und die Liebe, welchen sie ihren Gläubigen zu Gute kommen lässt. Neben den Eulen die rund um auf den Bäumen saßen und ihr Konzert mit ihrem Schuhuen vorführten. Aber neben Elfen, Menschen und sogar Zwergen, beteiligten sich auch einige der Scheueren Waldbewohner so dem Fest. So waren eine Gruppe aus fünf Dryaden und auch einige Nymphen anwesend, die scheinbar gar nicht zurückhaltend wirkten. In der Mitte vom See thronte auch eine kleine Insel auf welcher manche Besucher schon berichteten, die Würfeleule selbst gesehen zu haben.
Neben der Fürstin des Bandaras Fürstentums, Thiara, hat sich natürlich auch ihre Schwester, die Dekanin Cerwen Bandaras, welche ihr begeistertes Kätzchen Leonie mitgebracht hat. In Begleitung der jungen Shiori wird auch Ryzask eine Geschichte erzählen und sogar die Efreetin Myrandir gab ihrer Neugierde nach. Natürlich durfte auch der freie Ritter Letholdus Eulenschweif nicht fehlen, der ebenfalls ein Gläubiger der großen Würfeleule war und die schüchterne Aravae wollte sich auch einmal einen kleinen Einblick in das Fest verschaffen.
Aber weil keinerlei Priester der Würfeleule anwesend waren, musste die Fürstin Thiara Bandaras die Initiative ergreifen und das Fest nun selbst einläuten, so räusperte sie sich, um die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich zu ziehen und hielt ihre Ansprache ab, sie begrüßte alle recht herzlich zu dem Fest der tausend Erzählungen und erklärte für die Unwissenden die Bedeutung hinter der Versammlung und erläuterte teilweise den Glauben an die allmächtige Würfeleule. Als sie dann schließlich die Ansprache beendet hatte, bat sie zu aller erst ihre Schwester hinauf, damit sie beginnen kann, den Neugierigen Leuten ihre fantastische Geschichte Kund zu tun:
„Nun...es ist mir eine Ehre hier heute beginnen zu dürfen, das ist das erste Mal, dass mir diese gebührt, und aus diesem Grund möchte ich euch sehr gerne mit einer etwas anderen Geschichte aus meiner etwas weiter zurück reichenden Vergangenheit erzählen, welche ich mir immer für einen etwas spezielleren Moment aufgehoben hatte. Alles trug sich ursprünglich noch zu, als ich viele Jahre, sogar zwei Jahrhunderte um genauer zu sein, in Astora verbracht habe. Inzwischen müsste es gute 450 Jahre her sein, wenn mich mein Zeitgefühl nicht trügt. Damals war ich lediglich eine kaum beachtbare Meisterin der Veränderungsmagie, aufstrebende Magierin und in vielen Arten und Weisen verstrickt in so manchen astoranischen Politikstrang, im Endeffekt mehr als ich es mir hätte zutrauen sollen. Es geschah so, dass ich mich mit einem Kumpanen, einen Veteranen der Arkanmagie, und jemand, der heute ebenso hier sehr gerne eine Geschichte erzählt hätte, wenn er es denn könnte, dort durch ein Dutzend Grottenschrate gekämpft hatte, die die astoranische Großstadt Sybaris heimgesucht hatte. Nicht mehr viel blieb von ihnen übrig, natürlich, nachdem wir sie in Grund und Boden gestampft hatten. Wie dem auch sei entdeckten wir dort eine Höhle von seltsame glattem Gestein, nicht unweit von ihnen. Wenn auch der Rest der dortigen Ebenen, kahl wie sie waren und vermutlich immer noch sind, von Totems verschiedener Goblinoiden-Stämme bestückt waren, welche weder ein schöner Anblick noch ein guter Geruch waren, war diese Höhle gänzlich unberührt, es schien fast, als würden alle Goblins sie meiden. Neugierig wie ich einst war *und wohl immer noch bin* gingen wir hinein, nachdem ich meinen Kumpanen dazu überredet hatte, und die Höhle offenbarte sich tatsächlich als ein sehr seltsamer Ort voll wundersamer Gestalten. Nicht eine einzige Kreatur schien während des Durchgangs durch den seltsam glatten Stein, der sich später als reiner Obsidian herausstellte, uns nähern zu wollen, noch wurden wir auf irgendeine Art und Weise angegriffen. Wir kamen nach einiger Zeit der Wanderung im Fackellicht zu einer sehr großen unterirdisch angelegten Kuppel, welcher von einer Art magischen Membran geschützt wurde. Wir konnten zwei Knochen, vermutlich von Goblioniden sowie einen ganzen Schädel kurz vor dieser erkennen, doch dahinter befand sich eine wunderschöne unterirdische Flora und Fauna, wie ich sie kein zweites Mal entdeckt hatte. Neugierig wie ich war, schlenderte ich durch diese hindurch, und sie ließ mich tatsächlich passieren, während mein Kumpan von ihr abgestoßen wurde. Den Grund dahinter habe ich nie erfahren. Tatsächlich tapste ich mich voran durch diesen fast schon heilig wirkenden Hain, der an Flora und Fauna fast so viel zu bieten hatte wie dieser schöne Ort hier, und ich habe mich sehr an den Kreaturen des dortigen Waldes im Untergrund, welcher von einer künstlichen Sonne an Decke der Kuppel gespeist wurde, erfreut. Kaum als ich den etwas tieferen Wald betrat erkannte ich auch den Grund dahinter. Die seltenen Shimmer, eine kleine Rasse, sie sehen aus wie niedliche leuchtende Elfen im Kleindkindalter, die nicht mehr wachsen, schienen dort ihr Reich aufgebaut zu haben. Mit zum Glück sehr eindeutigen Gesten zeigten sie mir, dass sie mir nichts böses wollten, und ich ihnen folgen sollte. Kaum war ich keine 500 Meter durch verschiedenes Dickicht geirrt, durch das mich diese kleinen, leuchtenden Elfen geführt hatten, passierte ich auch noch eine innere Membran innerhalb des Waldes, und ich gelangte vor einem gigantischen Baum, wogegen jeder Baum ein einem rastanischen Regenwald dagegen wie ein Zahnstocher wirkte. Ich war wie angewurzelt vor Ehrfurcht vor diesem sicherlich 350 Meter in die Luft ragendem Baum, welcher einer Eiche ähnelte und seltsam gigantische rundliche Früchte trug. Er war wunderschön, und nicht im geringsten bedrohlich. Als ich mich diesem auf wenige Meter näherte, erschien in unmittelbarer Nähe von mir eine andere Shimmer, dieses Mal nicht in Form eines Kindes, sondern einer erwachsenen Elfe, welche ähnlich schimmerte wie ihre kleinen Gefährten. Tatsächlich hatte ich nie wieder in meinem Leben eine Shimmer von dieser Größe gesehen, und sie wirkte auch nicht so kindlich-tapsig wie die anderen, sondern voller Weisheit und Macht. Sie sprach zu mir und sagte mir, dass ich als Kind des Waldes von Testulam auch eine von ihnen war, ein Kind der Natur, weswegen ich auch im Gegensatz zu meinem mürrischen Kumpanen durch die Membran durfte. Sie sprach mich an als würde sie mich seit meiner Geburt kennen, sie kannte meinen Namen und meine Herkunft. Ich versuchte mein Bestes meine Nervosität nicht nach außen hin zu zeigen, was mir jedoch nur sehr spärlich gelangt. Sie sagte, ich solle mich nicht fürchten, und dass sie ein besonderes Geschenk für mich haben, welches ich für eine Zeit großer Not in meinem Land aufbewahren sollte. Ich bedankte mich bei ihr, und sie verschwand. In meiner Hand verbarg sich nun eine Frucht des Baumes, welche sich um ein Vielfaches verkleinert hatte, und es pocht bis heute. -holt eben diese nun hervor aus ihrer Tasche und hält sie in ihrer Hand- Auch wenn dies vielleicht jetzt etwas komisch klingen mag, möchte ich meine Geschichte ähnlich wie eine Fabel mit einem Lehrsatz beenden. Jene Biester, die wir Dämonen nennen, haben nicht nur Millionen von Menschen, Elfen, Zwergen und allen anderen Rassen auf dieser Welt das Leben geraubt, sondern auch solche wundervollen Schauplätze der Natur für immer vor unserer Nase verschlossen. Und so bitte ich euch alle hier Anwesenden heute, auch wenn diese Frucht hier nur eine Farce ist, Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten zu bewahren, und gemeinsam mit all euren Talenten und Möglichkeiten füreinander und diese Welt einzustehen. Sie ist es, mitsamt all ihren Wundern und atemberaubenden Orten, so auch wie dieser hier, es wert, alles zu tun, um ihn zu schützen, und mein größtes Ziel ist es, diese Brut aufzuhalten, nach Astora zurückzukehren und diesen Hain eines Tages erneut besuchen zu können, und dann mit einer großartigen neuen Geschichte hierher zurückzukehren. Vielen Dank."
Fasziniert von dieser wunderschönen Geschichte applaudierten die lauschenden Gäste der Dekanin und freuten sich sichtlich schon auf die weiteren Geschichten, doch damit der Abend geordnet ablaufen kann, beglückwünschte Thiara ihre Schwester für die schöne Geschichte und meinte, nach dieser Erzählung würde die Würfeleule sicher gebannt den anderen Geschichten lauschen. Als nächstes kam schließlich die hübsche Efreetendame Myrandir an die Reihe und so trug die sehr erfahrene Frau auch zu dem Fest bei:
"Vor 17.000 Jahren in einem heute nicht mehr existierendem Land gab es eine blühende und wunderschöne Hafenstadt, ihr Name war Tiefwasser. Erbaut auf einem riesigen unterirdischem Gebäude genannt der Unterberg noch bestehend aus noch viel älteren Zeiten und kreiert von einem verrücktem Erzmagier namens Halaster. Hunderte Jahre versuchten sich verschiedenste Abenteurer an diesem Gewölbe um seine Legenden zu lüften und seine Schätze zu erbeuten... Doch wer hineinging kam nie wieder heraus, weder die Abenteurer noch die Schrecken die in der Tiefe angeblich lebten.Die Bewohner kümmerten sich wenig um diese Geschichten und der Gefahr auf der sie tagtäglich wandelten bis es eines Tages zu spät war. Die Belagerung der Stadt kam von unterhalb und unter der Führung der Valsharess, einer mächtigen Kriegsherrin eines Volkes verbannter Dunkelelfen, die das Ziel hatte die Stadt restlos zu vernichten. In dieser Stunde suchten die Fürsten von Tiefwasser nach Helden die sich der Gefahr aus dem Unterreich entgegenstellen konnten. So fanden sich eine Bardin, ein kleiner Dieb, ein Halb-Ork eine elfische Klerikerin und meine Wenigkeit ein um hinab in den Unterberg zu steigen. Auf der ersten Ebene fanden wir einige der Angreifer vor sowie das Labyrinth welches der Berg eigentlich war. Mit Geschick, Stärke und Weisheit ließ sich diese Eben bezwingen. Auf der zweiten Ebene warteten Prüfungen des Geistes und der mentalen Stärke. neben all den Fallen befand sich dort der Raum der Spiegel, jeder Spiegel stand für eine Emotion und eine Schwäche desjenigen der hineingesehen hat. Es schien das Werk meisterlicher Illusionskünstler zu sein. So nutzten unsere elfische Freundin und ich unsere Magie und zerschlugen die Spiegel. In dem anschließendem Gewirr aus Magie, Schwerthieben und Pfeilen verletzte sich unsere Bardin. Auf der dritten Ebene wartete überraschenderweise ein kleines Dorf auf uns, diejenigen die gegen die oberste Herrin rebellierten hatten und fliehen konnten versammelten sich hier. Wir konnten unsere Wunden behandeln, unsere Waffen schärfen lassen waren aber nicht weiter willkommen, Oberweltler bringen niemals gute Zeichen... so sprach der Älteste und verwies uns auf den Weg in die nächste und angeblich letzte Ebene, die Hallen der roten Schwestern und der roten Herrin persönlich. List und Heimlichkeit waren unsere Waffen, als wir unsere Wege durch die düsteren Gänge suchten. Es schien kein Ende zu nehmen, die unterirdische Stadt war riesig und ihr Anblick war so finster wie der Berg selbst. Angekommen im Zeremonienraum, wir schafften es gegen jede Erwartung heil und unentdeckt dort anzukommen, sahen wir einen Mann der bereits seit tausenden Jahren hätte tot sein müssen. Der Erzmagier Halaster als Gefangener der Dunkelelfen, die Gerüchte um seine Verrücktheit schienen sich zu bewahrheiten, weder seine Gefangennahme noch die Usurpation seines Werkes schien ihn zu stören. Seine Gedanken lagen tiefer im Berg und seine Worte verspotteten die die Belagerer. Selbst im Moment des Todes ließ sein Spott nicht nach... Myra: In einem Anfall von Ungeduld und Tatendrang ergriffen wir die Gelegenheit und wagten den Angriff. Zuerst verloren wir Tomi Untergalgen den liebenswürdigen Schurken eine Klinge durchbohrte sein Herz, anschließend fiel die verletzte Bardin einer Riesenspinne zum Opfer, kurz darauf hauchte eine der roten Schwestern unserer schönen Elfin das Leben aus. Am Ende standen nur noch ich, die Valsharess und Daelan der ritterliche Halb-Ork in den Hallen. Der nachfolgende Kampf schien zu einfach, es erforderte lediglich ein wenig Taktik und Geschick um die Herrin zu Fall zu bringen. Bis die eindringliche, scharfe Stimme in meinen Gedanken auftauchte mich und Daelan quälte. Die Stimmen formten das Wort wieder und wieder: "illithiden". Die Gedankenschinder, die sich an den eigenen Gedanken laben, sie korrumpieren und versuchen dich so zu vernichten. Wir flohen so schnell uns unsere Beine trugen und der Widerstand es erlaubte, weg von diesen Stimmen die erst eine Eben weiter oben nachließen, dennoch rannten wir. Wir überlebten während unsere Kameraden den Unterberg nie verließen, Tage später kehrten wir zurück um die Hallen und das Gewölbe zu verschließen und zu versiegeln. Die Stadt, durch die Belagerung und Angst zerstört wurde zu einer Geisterstadt und schließlich zu einer Ruine. Heute ist sie vollends von den Karten verschwunden und auch der Unterberg scheint nicht mehr als eine kaum gekannte Legende zu sein."
Beeindruckt von der Geschichte und der Tatsache das sie schon so lange her ist, weshalb auch Myrandir reichlich Applaus erntete und weil diese Geschichte so alt ist, bat Thiara als nächstes die junge Shiori zu sich hoch, ohne zu Ahnen, welch trauriges Erlebnis sie zu teilen hatte, so trat das Mädchen schüchtern und unsicher die Anhöhe hoch, worauf Thiara ihr noch Mut zusprach, ehe sie mit der traurigen Geschichte begann...
„Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht weiß, welche Geschichte ich erzählen soll... Ich hatte eigentlich eine Geschichte über eine Lektion meines Mentors erzählen wollen, aber auf dem Weg hier her hatte ich genug Zeit, um über das vergangene Jahr nachzudenken... und was sich alles verändert hat... Hier im Wald, aber auch in ganz Balora... Nun, ich... ich bin Heilerin in der Bastion... bei den Wächtern, denn die Bastion gibt es nun nicht mehr. Bis vor diesem Angriff hatte ich nicht wirklich eine Ahnung von den Dingen, die abseits des Testulam-Waldes vor sich gingen. Nur die Bedrohung durch die Dämonen war mir wirklich bewusst - das war auch der Grund, weshalb ich die Wächter zumindest als Heilerin unterstützen wollte. Das der Zusammenschluss der Wächter von Embaro als... kriegerischer Akt galt, war mir nicht wirklich bewusst. Erst... als sie uns angriffen... Ich träume manchmal immer noch von dem Lärm dieser Schlacht... Es... es war.... Es war nicht der erste Kampf. Aber... es war schlimmer als ein Kampf gegen Dämonen... Denn jetzt.... es waren keine monströsen Bestien, die nichts mit einem Elfen gemein hatten. Es waren... Elfen. Sie hätten meine Freunde sein können... Kameraden bei den Wächtern... Meine Schwestern oder Brüder... Tanten... Onkel... Und sie griffen uns an, obwohl wir doch nur den Wald beschützen wollten. Ich... ich weiß nicht, wie viele Wächter starben... Aber die Verluste waren wohl sehr hoch und die Bastion... Der Ort, den ich in den letzten Jahren als Zuhause bezeichnet habe... ist immer noch eine Ruine. Ich danke der Würfeleule aus tiefstem Herzen dafür, dass meine engsten Freunde... die Elfen, die ich auch als meine Familie bezeichne... überlebt haben. Und dass ich auf unserer... Flucht durch Embaro neue Freunde zu meiner Familie hinzufügen durfte. In... Weißhafen war es ähnlich... Es waren keine Elfen, sondern Ritter des Lichts, die irgendeinem Glauben nach unschuldige Männer, Frauen und Kinder getötet haben... Wir... wir konnten nicht viel tun... und haben in diesen Wirren unsere Reise fortgesetzt... Bis wir schließlich in Urda waren... Wo Argos glücklicherweise einen Friedensvertrag mit dem König aushandeln konnte... ein anderer als der, der den Angriff auf unsere Bastion befohlen hat. Wir... wir konnten wieder zurück.... nach Hause... ein zerstörtes Zuhause... Immer noch mit Tränen in den Herzen in Gedanken an unsere gefallenen Freunde... Aber... auch mit Hoffnung... Denn jetzt waren wir nicht mehr allein. Die Elfen, die uns nur wenige Monate vorher angegriffen haben... helfen uns jetzt dabei, den Wald gegen die Dämonen zu verteidigen... und die Bastion wieder aufzubauen, die sie zerstört haben... Auch... wenn dieser Wiederaufbau durch einen Dämonenangriff vor kurzem wieder zunichte gemacht wurde.... Wir... wir haben gemeinsam gekämpft... gelitten... und geblutet... Wir... haben alle das gleiche Blut geflossen... Selbst ihr König war dabei und hat sein Leben riskiert. Weil wir trotz unserer Unterschiede... Brüder und Schwestern sind... und einen gemeinsamen Feind haben, dem es egal ist, wer wir sind... was wir sind... woran wir glauben... wo wir leben... Aber... ich glaube... Das wir Hoffnung haben... weil wir unseren Streit vergessen... oder wenigstens beiseite schieben können... Damit Balora nicht so endet, wie es Astora getan hat... „
Während dieser traurigen Erzählung konnten die Mithörer feststellen wie schwer ihr das auf dem Herzen lag und so bekam sie auch keinen Applaus, da die meisten selbst sehr betroffen davon waren, oder gar selbst einige Tränen vergossen hatten. Allein Thiara schien das gänzlich kalt zu lassen und so trat sie zu Shiori um sie zu ihren Freunden zu bringen, damit sie wieder etwas munterer werden kann und aufgrund der vielen Verluste der edlen Recken rufte die Fürstin zu einer Minute des Schweigens auf. Um diese traurige Stimmung am See wieder zu retten, wandte sie sich dann schließlich an Ser Letholdus, da sie weiß das er in solchen Situationen immer eine Lösung parat hatte, was er auch dieses mal wieder bewies, so trat er mit einem Dank an Thiara die Anhöhe hoch und räusperte sich kurz, ehe er begann:
„Nun ich möchte davon erzählen wie mein edles und stämmiges Schlachtross den ungewöhnlichen Namen Buttercup erhalten hat. Eine Geschichte die Demut und Respekt vor seinen Freunden und Leuten lehren soll die einem am Herzen liegen. Als ich ein Junger Knappe von grade einmal 20 Jahren war, trainierte ich sehr oft mit meiner Jüngeren Schwester Thealis. Sie war mit 12 Jahren schon fähig ein Schwert zu führen welches ihrer Größe passend war. Dennoch schlug ich sie in jeder Übung. Nach einer Weile begannen wir einen Preis für den Sieger auszusetzen. Wenn ich gewinnen würde, musste sie mir immer eine Butterblume von der Wiese pflücken und es in ihrem Haar tragen. Eine Sache die sie absolut hasste, weil sie dann mehr aussah wie ein Mädchen statt wie ein Junge. Wenn Sie gewann, sollte ich ihre Stickarbeiten machen. Damit Sie weiter üben konnte. Natürlich siegte ich in jeden unserer Schwert Duelle und immer wieder musste Sie mit einer Blume im Haar herumlaufen. Doch eines Tages wollte Sie das wir in einem anderen Wettkampf gegeneinander antreten. Übermütig wie ich damals war stimmte ich ohne nachzudenken zu. Dieses Mal, wollte Sie aber im Falle eines Sieges mein Pferd aussuchen was ich reiten dürfte sobald ich zum Ritter geschlagen wurde. Naiv wie ich war, wusste ich nicht das sie heimlich Reitstunden genommen hatte. So ließ sie mich beim Rennen ihren Staub schlucken und ich verlor haushoch gegen sie. Klar war ich ein wenig gekränkt doch viel mehr überrascht das sie mich in etwas geschlagen hatte. Ich gönnte ihr die Freude. War die Entscheidung des Pferdes doch noch in weiter Ferne. So vergas ich diese Wette, bis zu dem tag als das Schert meines Vaters meine Schultern berührte. Meine Schwester war zu dem Zeitpunkt in die Ausbildung der Pferdezüchterin eingetreten und machte sich außerordentlich gut darin. Als ich dann mein Pferd aussuchen sollte, trat meine Schwester mit eben jenen Wetteinsatz wieder an mich heran. Ich konnte an ihrem schelmischen grinsen erkennen das sie sich etwas Besonderes Ausgedacht hatte. Als ich also auf der Koppel stand und mich neugierig umschaute, führte sie einen der prächtigsten Hengste zu mir den ich je erblicken durfte. Mit Stolz erfüllt mich der Gedanke dieses Pferd reiten zu dürfen. Meine Schwester trat überaus gut gelaunt an mich heran und sagte mir, dass dieser Hengst von ihr selbst Dressiert wurde und mich immer an sie denken lassen sollte. Als ich fragte wie der Hengst hieße, brach sie in herzliches Lachen aus und zwischen kleinen Lachkrämpfen brachte Sie seinen Namen hervor. Er lautete Buttercup..... Seit er ein Fohlen war wurde er mit diesen Namen dressiert. Er würde niemals einen anderen akzeptieren. Und da fiel es mir wie Federn von den Augen. Ich schämte mich zutiefst das ich all die Jahre so fies zu meiner kleinen Schwester war. Doch sie versicherte mir das sie mir schon lange alles verziehen hatte. Schon damals als sie beim Pferderennen gesiegt hatte. Doch nahm ich dieses Pferd mit Würde und Stolz entgegen. Es soll mich immer an diese wichtige Lehre erinnern. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit."
Nach dieser aufheiternden Geschichte war die Stimmung auf dem Fest wieder fröhlicher und auch Shiori konnte ein sanfte Lächeln entlocken, das nutzte die Fürstin um die nächste Elfe nach vorne zu beten und diesmal hat es die unerfahrene Aravae erwischt und sie entschuldigte sich, lieb wie sie ist, schon im Voraus für das Stocken, weil sie doch etwas nervös ist und anlässlich zum Fest, erzählte sie den Anwesenden über ein magisches Treffen zwischen einer Eule und ihr:
„Die Geschichte ist nichts Besonderes, hat nichts mit Kämpfen oder dergleichen zu tun. Aber es ist eine der schönsten Erinnerungen an meinen Vater. Mein Vater und ich hatten uns sehr weit von Kabbal entfernt, über den Cigno- Fluss hinüber, bis zum Waldrand, was meine Mutter regelmäßig in den Wahnsinn trieb. Mein Vater war immer sehr erpicht darauf gewesen mir alles über die Natur und das Überleben in selbiger nahe zu bringen... Also schritten wir in den Wald hinein und das erste, was wir sahen war eine Schleiereule, wie sie auf einem niedrigen Ast saß. Sie erblickte uns und sah uns neugierig an. Dann kam sie zu mir herab gesegelt und setzte sich auf meine Schulter. Da ich noch recht jung war und klein, ließ mich ihr Gewicht ein wenig in die Knie gehen, aber ich versuchte mich so ruhig wie möglich zu verhalten, um sie nicht zu erschrecken. Sie berührte mein Gesicht mit ihrem, dann flog sie davon. Mein Vater... hielt das für ein gutes Zeichen. Er war ein sehr gläubiger Mann, was ich immer sehr respektiert habe. Danke... fürs zuhören."
Verlegen über die kurze Geschichte huschte das Mädchen schnell wieder ins Publikum zurück, bekam jedoch trotzdem reichlich Beifall für die kleine aber feine Erzählung aus ihrer Vergangenheit, worauf sie noch verlegener wurde. Der Kreis der zu erzählenden Personen lies langsam nach und Thiara musste sich erst einen Moment umschauen, bis sie schließlich Ryzask erblickte und eben jenen zu sich hoch bat:
„Ich hier viele gute Geschichten gehört. Auch traurige oder welche die Geist in Bewegung bringen. Ich nicht wirklich große Geschichten kennen, aber ich kleine Geschichten haben. Ich ursprünglich kommen aus Sumpf im Osten von Wald. Dort ich haben einen Freund. Ich euch erzählen werden wie ich kennengelernt haben diesen Freund. Sein Name sein Gorzac. Gorzac sein Sumpflaurer. Das sein ein Raubtier aus Sumpf. Kommen dort häufig vor und haben... Ähnlichkeiten mit Wolf. Gut, aber nun zu Geschichte. Ich während eines Tages auf Jagd in Sumpf. Hatten gut Tag und konnten fangen viele Fische, doch dann ich etwas hören. Geräusch werden immer lauter bis Gorzac aus Gebüsch preschen. Damals ich noch unsicher und kein so guter Jäger wie heute. Darum mir Gorzac an dem Tag auch Fisch klauen konnten. Ich dachten, gut morgen du mehr Glück, doch Gorzac verfressen und mir gefolgt. Er mir immer wieder versuchen Beute zu klauen. Manchmal er schaffen, manchmal ich mit Beute davonkommen. An anderem Tag, ich wieder jagen. War großer Tag. ich haben erst Sumpfkrabbler gefangen, doch Gorzac nicht aufgetaucht. Kein Streit um Essen, alles ruhig. Mir Sache kamen so seltsam vor. Er mich so oft heimgesucht, es für mich fast schon normal geworden das er versuchen mir etwas zu klauen. Für es deshalb waren schon richtig anormal das er nicht kam. Ich haben gewartet...gewartet das er kommt, später ich ihn dann sogar suchen gegangen. Ich wussten das er da sein, ich ihn nämlich gerochen, aber nicht wusste warum er fortblieb. So ich ihn also gesucht und später gefunden. Ich ihn verletzt gefunden. Er scheinbar auf Beute gestoßen die zu gefährlich für ihn gewesen. Er aber noch haben gelebt und immer noch bissig. Ich ihn trotzdem zu mir in Hütte gebracht. Waren nicht leicht. Ihr sicherlich merken, wenn ihr versuchen bissiges Tier das noch leben irgendwo hinzubringen wo es nicht hinwollen. Gorzac jedenfalls ziemlich störrig, trotz Wunde, aber ihn mit Mühe und...viel viel Geduld langsam haben wieder gesund gepflegt. Als er wieder völlig gesund und ich losgebunden habe, er direkt abgehauen. Ich dachten er mir morgen wohl wieder versuchen Essen zu klauen, doch das sein nicht passiert. Noch bevor ich auf Jagd gegangen, ich plötzlich hören Geräusche vor Hütte. Erst ich mir nicht viel bei denken, doch Geräusche hören nicht auf. Also ich schauen nach und was ich finden? Finden Gorzac vor meiner Hütte der mir Fisch gebracht. Ich haben darauf gewartet das er mich beißen oder gleich wieder mit Fisch abhauen, doch Fisch waren für mich. Er sich bedankt haben. Kleiner Vielfraß, dann mit Zeit immer öfter bei mir geblieben. Er mich hin und wieder noch gebissen, auch Essen er wollte noch klauen, aber er mir auch öfter geholfen auf Jagd. Später wir immer haben gemeinsam gejagt und haben Essen geteilt, auch wen Gorzac Vielfraß und immer versuchen mehr zu schnappen, als er brauchen. Er guter Freund, auch wenn er öfter mit Magen denken als mit Kopf. Doch er auch treuer Freund. Ich ihn euch gern würden vorstellen...aber...na ja Gorzac immer erst an Essen denken wenn er Fremde sehen, also es wohl ganz gut das er nicht hier sein. Ich sein fertig, hoffen Geschichte euch gefallen."
Trotz seiner oft falschen Aussprache und der etwas befremdlicheren Geschichte applaudierte das Publikum fröhlich zu der Geschichte, da sie doch sehr lustig mitzuhören war, aber gleichzeitig auch eine schöne Geschichte über die Entstehung einer Freundschaft war, worauf Ryzask auch ordentlich staunte, da er nicht mit so viel Beifall gerechnet hatte und weil gerade ein Wandler erzählen durfte, darf gleich der nächste ran und Thiara holte die niedliche Leonie zu sich, um auch ihr eine schöne Geschichte zu entlocken:
„Ich..Nun ich hatte ja jetzt lange genug Zeit zu überlegen und ich habe bisher zwar nicht all zu viel erlebt, aber mich dennoch für etwas entschieden, was ich gerne mit euch und der Würfeleule teilen möchte. Es ist weniger eine Geschichte, als eine gesamte Erfahrung und sie hängt mit einer für mich sehr wichtigen Person zusammen. Ich habe keine Eltern und bin in Sah, genauer gesagt in Froenya in einem Waisenhaus aufgewachsen. Die Leiterin der Einrichtung schenkte den Einflüssen, die von der Kirche des ersten Lichts bereits damals von Astora zu uns schwappten leider viel Gehör und so hatte ich es nie leicht zwischen den anderen Kindern. Sie zogen mich auf, hänselten mich und ich hatte nie wirklich Freunde. Das sich bei mir irgendwann ein Talent für Magie zeigte machte die ganze Sache nicht besser. Die anderen hatten Angst vor mir und es wurde ihnen verboten mit mir zu spielen oder gar zu sprechen. Als sie endlich die staatliche Erlaubnis hatten, schob man mich an die Akademie ab, worüber ich damals verärgert war, da ich befürchtete von der einen Hölle in die nächste zu wandern, aber es kam ganz anders... Ich lernte Cerwen kennen, die schon damals die Akademie leitete. Ich weiß nicht, ob sie anfangs einfach Mitleid mit dem kleinen, verlorenen Mädchen hatte, das man zu ihr schickte, um den Umgang mit ihren Kräften zu lernen, letztendlich hat sie mich jedenfalls herzlichst aufgenommen. Durch sie hatte ich endlich einen Teil von dem, was mir seit jeher gefehlt hatte. Sie ist ein Teil meine Familie geworden, ich will nicht so weit gehen es Mutter zu nennen, aber zumindest wie eine große Schwester und ich bin dir bis heute sehr dankbar dafür."
Nach einem kurzen Schweigen meinte sie auch verlegen, die Geschichte sei zu Ende, worauf auch sie tosenden Beifall bekam, denn die Geschichte war auch wirklich rührend und durch sie auch niedlich noch dazu und weil nun alle Gäste ihre Geschichten Kund getan hatten, kündigte die Fürstin nun ihre eigene Geschichte an und meinte sie würde von dem Bündnis zwischen dem Fürstentum und den Dryaden sprechen, worauf eben jene nun erst recht ihre Ohren gespitzt hatten, aber auch die anderen schienen recht interessiert zu sein, was die Fürstin zu berichten hatte:
„Also gut, alles ereignete sich an einem äußerst stürmischen Tag, die Äste in der Laubdecke krachten sekündlich und man hätte schon fast befürchten können, der Himmel stürzt herab. Jedoch hielt mich das nicht auf, die Heimstätte der örtlichen Dryaden aufzusuchen, was mir meine Berater versuchten auszureden. Doch ich war förmlich vom Tatendrang beflügelt. So dauerte es nicht lang und ich hörte das Spannen von Pfeilen. Hierbei wagte ich es nicht, nur mit den Augen zu zucken, denn ich bin von den Treffkünsten dieser Wesen schon immer überzeugt gewesen und ich wusste zwar, dass sie mit Sicherheit mindestens zu fünft auf mich zielten, aber zu hören war weiterhin nur der Wind und die Äste. Schließlich kam eine Dryade ohne ein Rascheln zu erzeugen zu mir heran getreten und fragte, was denn die Fürstin des Bandaras-Clan in ihrem Gefilde suchte. Ich erläuterte ihnen meine Pläne über ein friedliches zusammen leben und schon sausten die ersten Pfeile an meiner Wange vorbei. Doch ich gab keinen Mucks von mir, vielleicht, weil ich das voraus gesehen habe, vielleicht aber auch, weil es so überraschend kam, aber die Dryade vor mir, zeigte eine überraschende Begeisterung für mein Verhalten und so gestattete sie mir, mehr über ihre Kultur kennen zu lernen. So geleitete mich die kleine Waldfee tiefer in ihr Gebiet und ich spürte die Blicke tausender Augen in meine Nacken, drehte mich aber nicht um. Nach einigen Stunden, geprägt vom gezielten Auslösen von Fallen und Umgehen von anderen gefahren, gelangten wir an eine Lichtung und was ich sah, war unfasbar schön. Überall tänzelten die sehr schönen Dryaden durch die Gegend, aßen, spielten oder lehrten sich weiter. Aber auch von ihren Behausungen war ich überrascht. Sie schliefen scheinbar alle in einer Wohnung, bestehend aus einer gigantischen, ausgehüllten Nuss. Aber Zeit zum Betrachten hatte ich kaum, denn meine Führerin gab ein flottes Tempo an, bis wir an einem brächtigen Baum ankamen, dies war auch der einzig ausgehüllte Baum auf der Lichtung und unmissverständlich machte man mir klar, hier würde ihre Anführerin leben. Also wappnete ich mich für ein anstrengendes Gespräch... Dies war jedoch von keinem Nutzen. Denn überraschenderweise wurde ich mit einer Überraschung von der guten Eathne empfangen, scheinbar erreichte sie schon ein Bote der von mir berichtete. Leicht überfordert blickte ich zu ihr hinab, aber sie reagierte nicht darauf und zog mich weiter in ihre Behausung, genauer gesagt in eine Art Wohnzimmer, die Einrichtung jedoch, schien aus dem Baum heraus geschnitzt zu sein. Also was Baukunst anbelangt, sah ich noch nie etwas faszinierenderes. Aber wie dem auch sei, in dem Wohnzimmer angekommen, setze sie sich in einen Sessel und bot mir ebenfalls eine Sitzgelegenheit an. Ich spürte wie die aufbrausende Stimmung sich fast sofort zu einer ruhigen und berechnenden Stimmung veränderte. Bisher habe ich auch noch nichts gesagt. Die Ruhe wurde dann schließlich von ihr gebrochen, als sie begann, über eine gewisse Observation von mir zu sprechen. Überrascht von der Offenheit lauschte ich weiter was sie mir sagte und ich hätte nicht gedacht das Waldfeen so organisiert agieren und ich war auch leicht nervös, da ich nie nur ein Anzeichen für Beobachte bemerkt habe. Sie aber, sprach weiter wie ein Fluss und erzählte, was ich so alles getan habe und hier, möchte ich nicht weiter ins Detail gehen... Sie spottete sichtlich über mich und das gefühlte drei Stunden. Schließlich lies sie mich dann auch zu Wort kommen und ich erzählte, was ich schon der Dryade im Wald sagte. Doch sie wechselte gekonnt das Thema und schaffte es, mich in ein kleines Gespräch zu locken, welches für gewöhnlich nur Freunde halten würden. Die Minuten zogen sich immer weiter und schließlich stand sie auf, versicherte mir ein friedliches Zusammenleben und wir schlossen mit einem Händedruck unsere gegenseitige Unterstützung. Noch immer war ich unersichtlich überfordert mit das was an dem jeweiligen Tag passiert ist. Vorsichtig führte mich eine Dryade zurück, aus der warmen und freundlichen Lichtung in den stürmenden Wald hinaus, verschwand so schnell wie er erschienen ist und ich schlief in meiner Behausung angekommen erst mal ein, nein zwei Nächte darüber."
Auch sie bekam Beifall, allen voran Letholdus übertönte die anderen mit seinem Applaus, aber das soll nicht die letzte Geschichte des Abends gewesen sein, denn zu guter Letzt kündigte Fürstin Thiara Bandaras eine der großen Hohepriestrinnen der Würfeleule an, welche mit Freude nach vorne trat um ihre Geschichte zu erzählen:
"Ich hätte mit solch einer Anekdote, wie ich sie erzählen will, vermutlich nicht zuletzt vortreten sollen, aber vielleicht kann ich euch alle dafür noch mit aufgelockerter Stimme in den Abend schicken. Zwar könnte ich euch von der Geschichte erzählen, die mir erst vor kurzem widerfahren ist, sie enthält Spannung, Horror, Bösewichte die die Welt ins Verderben schicken wollten... Doch will ich das der jüngeren Zuhörerschaft nicht zutun. Stattdessen berichte ich von einer Geschichte aus meiner Jugend, die die große, weise Würfeleule und eine kleine, verwirrte Aleabis enthält. Es war eine meiner ersten Missionen von unser' aller Mutter, ich hatte mich wochenlang darauf vorbereitet und war nervös wie noch nie zuvor. Ich sollte schlicht und ergreifend nach Kabbal reisen und mit einer Geschichte wieder heim kommen. Letztlich brach ich auf, es war das größte Abenteuer, dass ich je erlebt hatte, wenn auch es nur eine Reise von wenigen Tagen war. In Kabbal angekommen sprach ich einen jeden an, ob er eine Geschichte für mich hätte und sammelte freudig so viel wie möglich für Mutter zusammen. Ich glaube auf dem kompletten Rückweg habe ich stolz von einem Ohr zum anderen gegrinst und genau so berichtete ich es der Würfeleule auch, als ich schließlich wieder heimkam. Seltsam amüsiert reagierte sie über die Geschichte, die ich ihr erzählte, doch dachte ich, sie würde sich einfach über meinen Erfolg freuen... Erst später musste ich erfahren, dass meine so tolle "Geschichte", die ich von einer Hebamme erfuhr, das wohl bekannteste Gute-Nacht-Lied Persepolos' war, wo mein Abenteuer mich wohl hinführte, statt nach Kabbal."
Nach dieser kurzen Erzählung erschien mit großer Ankündigung die Würfeleule persönlich und landete schweigend auf Aleabis Schulter, sie wendete ihren Blick kurz zu Shiori und flog so schweigend wie zuvor wieder weg. Nach diesem großen Moment eröffnete Thiara dann freudig das Bankett und die Feiernden lassen sich es noch schön gut gehen.
Shiori
Gelöschter Benutzer
Kampf in der Bastionsruine
von Shiori am 22.09.2017 19:06Anwesende: Aedaryan, Claire, Kayleigh, Letholdus, Ryzask, Shiori, Tania, Trevaros
Während sich Aedaryan, Claire, Ryzask, Shiori, Tania und Trevaros auf den Weg zur Bastionsruine machten, um diese gegen den Dämonenangriff zu verteidigen, wanderten Kayleigh und Letholdus wohl eher zufällig in deren Nähe herum. Während Letholdus jedoch das Glück hatte, von der kleinen Gruppe Verteidiger rechtzeitig vor der nahenden Bedrohung gewarnt zu werden, wurde Kayleigh von der ersten Angriffswelle – 24 Dämonen der Kategorie IV – überrascht. Ihre Rettung waren wohl Claire und Tania, die mit ihren Bögen die Dämonen weit genug aufhalten konnten, um Kayleigh einen kleinen Vorsprung zu geben. Auch wenn es einer dieser Kreaturen gelang, ihr eine tiefe Kratzwunde am Rücken beizufügen, so konnte sie sich doch gerade noch auf die Mauer retten, ehe sie von den Füßen der Dämonen zertrampelt wurde.
Während sich die Dämonen der Mauer der Bastion näherten, nutzten die Fernkämpfer diese kurze Zeit, um die Reihen der Feinde auszudünnen, ehe diese gegen den befestigten Wall stürmen konnten.
Shiori, in ihrer Funktion als Heilerin, brachte Kayleigh im Inneren der Bastion in Sicherheit und tat dort ihr Bestes, den verwundeten Rücken der Wächterin zu heilen. Da sie keine Waffen bei sich trug, wurde Kayleigh vorerst damit beauftragt, etwaige Verletzte zu Shiori zu bringen.
Zu ihrer beider Erleichterung konnte jedoch die erste Welle an Dämonen ohne weitere Verletzungen abgewehrt werden, zu einer Atempause kamen die Verteidiger jedoch nicht, denn kaum war die letzte Bestie geschlagen, stürmten schon 16 Dämonen der Kategorie V auf die Mauern zu.
Auch diese wurden sogleich unter Beschuss genommen, während Kayleigh zwar keine Verletzten, dafür jedoch einen tauglichen Bogen und einer Köcher voller Pfeile fand.
Sie schien ihren Fähigkeiten allerdings noch nicht so recht zu trauen, denn sie zog es vor, weiterhin nach Verwundeten zu suchen, während die anderen – mit Ausnahme von Shiori – die Dämonenanzahl dezimierten. Letholdus war dabei nicht nur eine große Unterstützung im direkten Kampf, sondern schützte und stärkte mit seinen magischen Fähigkeiten auch seine Mitstreiter.
Dieser Unterstützung war es wohl zu verdanken, dass auch diese Angriffswelle ohne wesentliche Verletzungen überstanden wurde – lediglich Tania erschien mit einem verirrten Pfeil von Claire im Arm bei Shiori und bat um Versorgung der Wunde, während der Rest der Gruppe die willkommene Pause nutzte, um sich kurz auszuruhen und einen Schluck Wasser zu trinken.
Diese kleine Erholung währte jedoch nicht lange, denn nur wenige Minuten später ertönte erneut ein Signalhorn, das eine weitere Angriffswelle ankündigte.
Zu ihrem Glück hatte man jedoch eine Balliste gebracht, die die Kämpfer unterstützen würde. Eine Unterstützung, die sie auch gebrauchen konnten, denn wie im Lager, fanden sich auch hier sechs Dämonen der Kategorie VII ein.
Unglücklicherweise befand sich Kayleigh zu diesem Zeitpunkt vor der Mauer und war so den Dämonen schutzlos ausgeliefert. Einer von ihnen nutzte die Möglichkeit, um sie gegen die Mauer zu schleudern, wodurch sie eine neue Verletzung kassierte.
Letholdus auf der Mauer über ihr griff beherzt nach Kayleigh, um sie nach oben und in Sicherheit zu ziehen, während Shiori erneut versuchte, die Verletzte zu heilen. Wie schon zuvor benötigte sie dazu allerdings zwei Anläufe, bis der Zauber seine Wirkung tat, während der Kampf weiterhin um sie wogte.
Auch Kayleigh schien, trotz dieses kurzen Zwischenfalls, ihr Selbstvertrauen wiedergefunden zu haben, denn auch sie machte sich nun daran, die Bastion aktiv zu verteidigen, während Shiori an Aedaryan herantrat, um dessen Verletzung zu kurieren.
Den meisten Schaden jedoch steckte die Mauer, die mittlerweile nur noch von einigen Bröckchen Mörtel zusammengehalten wurde. Um die Lebensdauer des Walls etwas zu verlängern, häufte Shiori mithilfe ihrer Magie Erdwälle darum auf, damit die Dämonen nicht bei ihrem nächsten Angriff direkt in der Bastion standen.
Diese Bemühungen sorgten dafür, dass die Mauer auch diese Angriffswelle, wenn auch nur noch als Schatten ihrer Selbst, überstand.
Während dieser Atempause kam Shiori nun endlich dazu, sich ihre eigene Wunde anzusehen, die ihr ein verirrter Pfeil zugefügt hatte. Die Kämpfer indes beratschlagten sich über die nächste Strategie und man kam zu dem Schluss dass, sollte die Mauer fallen, Shiori aufgrund ihres Standes als Akolythin der Würfeleule in Sicherheit gebracht werden solle, um nicht in die Klauen der Dämonen zu geraten.
Nur langsam wurde ihnen bewusst, wie ungewöhnlich still der Wald um sie war – eine Stille, die insbesondere Trevaros mehr als nur bekannt vorkam. Er erlitt einen nervlichen Zusammenbruch, sprach immer wieder von Engeln und dem nahenden Ende. Dieses Ende kam auch schneller als gedacht in Gestalt von zwei Dämonen der Kategorie IX, die auf die Mauer zustürmten. Der Lärm des Kampfes schien Trevaros aus seinen finsteren Gedanken zu reißen, denn mit dem Mut der Verzweiflung bahnte er sich seinen Weg zu den Angeli, um sie anzugreifen.
Gemeinsam und mithilfe von Letholdus Schutzaura gelang es ihnen, den ersten Dämonen ohne Verletzungen niederzuringen, während der zweite die Mauer zu Staub zermalmte und einen direkten Angriff wagte.
Allerdings war dies noch nicht das Ende, denn kaum war der erste Dämon vernichtet, ertönte ein lautes Brüllen und flankiert von umstürzenden Bäumen trampelte ein Kategorie-X-Dämon hervor, um den Verlust seiner Diener zu rächen.
Mit der neuen Bedrohung verteilten sich die Angriffe nun auf den Engel und den Koloss, der Trevaros mit einem kräftigen Hieb von der Mauer warf und ihm einen mehrmals gebrochenen Brustkorb hinterließ.
Während die anderen nun versuchten, ihren Kameraden zu rächen, zog Shiori den verletzten Trevaros hinter einen Berg von Schutt, um sich seinen Wunden widmen zu können. Bevor es jedoch dazu kam, schlug der übrig gebliebene Angeli seine Klauen in seinen Brustkorb, was den Gesichtslosen an den Rand des Todes brachte, doch bevor er noch weiteren Schaden anrichten konnte, gelang es Aedaryan, dem Dämonen den Kopf von den Schultern zu trennen.
Shiori tat nun ihr möglichstes, um Trevaros zu retten, indem sie ihm einen Heiltrank verabreichte und versuchte, seine zahlreichen Blutungen zu stillen, während ihre Kameraden versuchten, den Koloss zum Fallen zu bringen.
Während des Kampfes fielen die Kämpfer in schneller Reihenfolge aus – Claire wurde gegen eine Wand geschmettert, was ihren Arm zertrümmerte, Aedaryans Brustkorb wurde in der Armbeuge des Dämonen eingequetscht und Ryzasks Beine wurde durch einen Prankenhieb zerschmettert.
Kayleigh dagegen erhielt einen schweren Schlag gegen den Kopf mit einer daraus folgenden Gehirnerschütterung, die sie jedoch nicht daran hinderte, dem Koloss den letzten, tödlichen Schuss zu verpassen.
Aufgrund der zahlreichen schweren Verletzungen war jedoch niemandem nach Feiern zumute – einzig Letholdus brachte ein Lächeln und aufmunternde Worte zustande, während Shiori weiterhin ihr Bestes tat, um sowohl Trevaros als auch Ryzask zu verarzten.
Sobald beide stabil genug waren, brachte sie die beiden mit Claires und Letholdus Hilfe zurück in das Lager, wo auch Kayleigh und Aedaryan einen Heiler aufsuchen wollten.
Shiori
Gelöschter Benutzer
Kampf im Lager der Embaren
von Shiori am 22.09.2017 15:13Anwesend: Aleabis, Amithelia, Argos, Leonus, Lyandra, Sarillion, Solei, Varana
Während die Bodentruppen unter der Leitung von König Leonus ihre Stellung hinter der befestigten Palisade bezogen, zogen sich die Bogenschützen unter Argos Führung in die Bäume zurück.
Diese Vorbereitungen wurden von einem ständigen, fernen Stampfen und dem noch leisen Kreischen der Dämonen begleitet, was auch im Lager für einige Unruhe sorgte.
Während Leonus noch versuchte, seine Männer und Frauen durch eine Rede zu ermutigen, ertönte bereits ein Kampfhorn aus dem Südosten. Auch das Gebrüll der Dämonen wurde wurde und die Schritte waren mittlerweile so schwer, dass die Vibrationen selbst die Bogenschützen in ihren Bäumen erreichte.
In aller Eile wurden noch einige letzte Vorbereitungen getroffen – gerade noch rechtzeitig denn mit lautem Rascheln und Getöse stürmten 24 Dämonen der Kategorie IV aus dem Dickicht auf das Lager zu.
Sofort rasselte ein Pfeilregen auf sie hinab und auch Leonus, Aleabis und Amithelia griffen die Gegner mithilfe einer Windsichel, eines geworfenen Felsbrockens und eines Feuerballes an.
Während zwei der Dämonen sofort fielen, löste Leonus versehentlich eine der Baumfallen aus, die daraufhin wirkungslos auf den Boden krachte.
Zu ihrem Glück schienen die Dämonen die Fallen jedoch nicht gesehen zu haben, denn bei ihrem Ansturm lösten sie die verbliebenen beiden Fallen aus, was zwei weiteren Dämonen das Leben kostete.
Den Großteil der Horde hielt dies jedoch nicht auf und nach einer weiteren Pfeilsalve erreichten sie, um einen weiteren Dämonen dezimiert, die Palisade, auf die sie nun mit einem lauten Brüllen einschlugen.
Die Bogenschützen schienen an diesem Tag ausgeruht, denn als Argos und Lyandra durch die Wucht ihrer Schüsse zwei Dämonen gegen einen Baum nagelten, fiel auch dieser um und begrub einen weiteren Dämonen unter sich, während Solei ihre Kohorte anwies, das Lager über eine kleine Lücke in der Palisade zu verlassen und die Dämonen von der Seite her anzufallen.
Während der Kampf wogte, fielen immer mehr Dämonen, während die Verteidiger zu ihrem Glück unverletzt blieben – lediglich die Palisade nahm weiter Schaden, doch es gelang ihnen nicht, den Schutzwall zu durchbrechen, bevor sie von Pfeil und Schwert niedergemacht wurden.
Das plötzliche Ende des Kampfes gewährte dem Lager eine kurze Atempause, während derer die Bogenschützen ihre Pfeile einsammelten, um auch in den nächsten Runden ausgerüstet zu sein und die Palisade zumindest zu einem kleinen Teil wieder aufzubauen.
Der kurze Frieden hielt jedoch nicht lange, denn kaum hatten sie einen Pfeiler in der Palisade stabilisieren können, stürmten bereits 16 Dämonen der Kategorie V zwischen den Bäumen hervor, um sich mit lautem Gebrüll auf die Elfen zu werfen.
Diesmal gelang es den Bogenschützen nur, eine weitere Pfeilsalve abzufeuern, bevor die Dämonen die Palisade erreichten und diese letztlich niederrissen und so die Bodentruppen schutzlos vor sich hatten.
Ohne zu zögern warfen sich die Kämpfer in den Nahkampf, allerdings hatten sie nun auch die ersten Verletzungen zu verzeichnen. Von diesem Augenblick an schien sich das Blatt immer wieder zu wenden, denn obwohl die Dämonen nach und nach fielen, mussten auch einige herbe Treffer eingesteckt werden. Insbesondere Aleabis schien vom Pech verfolgt, denn zuerst schleuderte sie versehentlich eine Dämonenleiche auf Argos, den sie mit dieser Aktion noch dazu leicht verletzte, kurz darauf rutschte sie auch noch auf dem glitschigen Waldboden aus und riss sich den Oberschenkel auf.
Letztendlich jedoch fiel auch diese Angriffsgruppe und gewährte den Verteidigern so eine dringend benötigte Atempause, während derer Argos und Amithelia die Heilerin der Gruppe, Varana aufsuchten, um ihre Verletzungen kurieren zu lassen.
Allerdings währte auch die Auszeit nicht lange, denn kaum war die Heilerin fertig und die Pfeile der Bogenschützen aufgefüllt, traten sechs Dämonen der Kategorie VIII zwischen den Bäumen hervor. Zwei Pfeilhagel grüßten sie, doch keiner davon konnte sie aufhalten – mehr noch, durch einen unglücklich abgelenkten Pfeil von Varana wurde ein weiterer Dämon angelockt, weshalb sie sich nun sieben starken Dämonen gegenübersahen.
Erst als beide Dämonen in Nahkampfreichweite kamen, gelang es Leonus und Lyandra, zumindest zwei der sieben Dämonen zu erledigen. Dafür jedoch rächten sich die Gegener, indem sie Aleabis, Argos, Lyandra und Varana jeweils schwere Verletzungen und gar ein paar Knochenbrüche zufügten.
Anstatt sich nun jedoch um die Verletzten zu kümmern, versuchte Varana lieber, die Bogenschützen in ihrem Kampf zu unterstützen, bis Lyandras lauter Schrei nach einem Heiler sie doch noch auf zumindest eine Verletzte aufmerksam machte.
Allerdings waren die Würfel für die nächsten Angriffe bereits gefallen, denn auch wenn Solei und ihre Kohorte tatkräftig angriffen und einem Dämonen einen Großteil seiner Rüstung nahmen, fügten die anderen Lyandra, Sarillion, Argos, Amithelia und Leonus empfindliche Wunden und weitere Knochenbrüche zu.
Von da an schien zuerst keine Seite die Oberhand zu erhalten, denn sowohl die Dämonen als auch die Verteidiger teilten harte Schläge aus, mussten jedoch ebenso viele wieder einstecken.
Mit vereinen Kräften jedoch gelang es schließlich doch, auch den letzten Dämonen niederzuringen, wenngleich dieser in seinen letzten Atemzügen den ohnehin schon wehrlos im Gras liegenden Sarillion angriff und ihn an den Rand der Ohnmacht brachte.
Es dauerte eine Weile, bis die Kämpfer realisiert hatten, dass auch der letzte Hammerkopf-Dämon gefallen war. Wer zu diesem Zeitpunkt noch auf den Beinen war half, die zahlreichen Verletzten in Sicherheit und zu einem Heiler zu bringen oder sie mit einem schwachen Heiltrank zu versorgen. Doch wie zuvor, hielt auch diese kurze Kampfpause nicht lange an, denn laute Schreie durchbrachen die Stille des Waldes und zum großen Schock der Beteiligten stürmten drei Dämonen der Kategorie IX auf die Überreste des Lagers zu.
Verzweifelt wehrten sie sich gegen die Dämonen, doch diese hatten den Überraschungsmoment auf ihrer Seite und so kam es, dass niemand einen treffsicheren Angriff landen konnte, bevor die Angeli auch schon nahe genug waren, um ihrerseits attackieren zu können.
In der Hektik des Kampfes gelang es niemandem, einen wirklichen Überblick zu behalten und so gingen viele Angriffe fehl, während die Dämonen zielsicher einen Kämpfer nach dem anderen verwundeten.
Trotz dieser mehr als ungünstigen Umstände gelang es jedoch, auch diese Gegner niederzuringen. Die Anerkennung für das Niederringen dieser Gegner durften Lyandra, Argos und Amithelia einstreichen.
Für große Freude blieb jedoch nur wenig Zeit, denn nach einer wohlverdienten Atempause mussten nach wie vor viele Verletzte versorgt und die Toten geborgen werden, wenngleich diese Arbeit nur langsam und schwerfällig von statten ging.
Leonus ließ allerdings erschöpft verlauten, dass er als Zeichen für diese hervorragende Zusammenarbeit und zur Feier ihres Sieges Waren aus Urda in den Wald bringen lassen würde, die die Waldelfen sicher gut gebrauchen könnten.
Shiori
Gelöschter Benutzer
Absolute Annihilation in den Wäldern [15.09.2017]
von Shiori am 22.09.2017 15:13Anwesende: Aleabis, Amithelia, Argos, Leonus, Lyandra, Sarillion, Solei, Varana, Aedaryan, Claire, Kayleigh, Letholdus, Ryzask, Shiori, Tania, Trevaros
Am frühen Morgen meldeten Späher der Embaren und der Wächter, dass zwei Dämonenhorden die Berge verlassen haben und sich nun auf den Weg der beiden Lager machten.
Laut den Spähern würde eine der beiden Horden direkt auf das Lager der Hochelfen zuhalten, während die andere an der Bastionsruine ankommen würde.
Der Tag bis zur Ankunft beider Horden wurde entsprechend damit verbracht, die Kampfplätze zu präparieren und so die Chancen auf einen Sieg zu steigern.
Zu diesem Zweck fanden sich Natur- und Gesteinsmagier zusammen, um die die Mauern und Palisaden des Lagers und der Bastion zu verstärken und so den Vormarsch der Dämonen aufzuhalten. Während im Embarenlager zusätzlich einige Bäume präpariert wurden, um als Fallen zu fungieren, brachte man nur wenige Stunden vor den Kämpfen eine Balliste in die ehemalige Bastion, um die Kampfstärke der Verteidiger zu erhöhen.
Die Runenschmiedekunst
von Cerwen am 22.09.2017 14:22
Eines der ältesten – und mit Sicherheit am besten erhaltenen Traditionen – aus Nilragh ist die Kunst, Waffen mit Magie zu verzaubern.
Ursprünglich von vor mehr als 8000 Jahren erfunden von einem unbekannten Schmied, welcher die Kunst seinen Schülern und diese ihren Schülern usw. weiterführte, sollte ein Novum sein im Bereich der taktischen Kriegsführung. Nicht nur war es sehr lange unter Zwergen verschrien, da es Magie brauchte, um diese Runen an ihren Platz zu bringen, und nicht etwa nur gutes Material und perfekte Handwerkskenntnisse. Auch gab es nur sehr, sehr wenige Personen auf der ganzen Welt, welche sowohl die Schmiedekunst als auch die Veränderungsmagie gut genug beherrschten um so eine Waffe verzaubern zu können.
Heutzutage sieht dies anders aus. Wenngleich es immer noch so ist, dass sich nicht viele Mühe wert sind, sowohl die Veränderungsmagie als auch die Schmiedekunst so gut zu beherrschen, ist es meistens für einen Meister der Künste wert, da sie mit den exquisitesten Waffen hantieren können.
Doch wie geht das genau?
Das Material wird immer hierbei neu geschmiedet. Das heißt, dass diese Schmied aus bsp. einem Stahlschwert wieder flüssigen Stahl macht, und erst im flüssigen Stahl diese Verzauberungen vornehmen kann.
In diesem heißen und ungeformten Zustand werden verschiedene altzwergische Runen in der Sprache der Urväter genutzt, um die Waffe mit einem Element oder einer gewissen Eigenschaft verzaubern zu können. Diese Runen bestehen zumeist aus kanalisierter Magie, sind jedoch in vielen Fällen ohne die richtige Waffe und deren Anwendungsmöglichkeiten so gut wie wirkungslos. Erst ein Runenschmied versteht es diese Runen, meistens erschaffen von einem Meister oder Großmeister seines Faches, erfolgreich in die Waffe oder die Rüstung zu integrieren, sodass sie meistens mit einem altelfischen Wort oder einer Handgeste ausgelöst werden können.
Diese Runen laden sich mit der Hilfe von Reinmagie wieder auf, jedoch benötigt es, je nach Verbrauch der Magie, verschieden lange bis sich eine solche Runen in einem Schwert oder einer Rüstung wieder vollständig aufgeladen haben. (Im Zweifelsfall hier den Admin fragen)
Für die Runenschmiedekunst wird benötigt:
Veränderungsmagie Rang VIII oder höher
Schmiedekunst Meister oder höher
Körperkraft Fortgeschritten oder höher
Mit diesen Eigenschaften können folgende Materialien verzaubert werden:
Eisen
Stahl
Silber
Zwergensilber
Zwergengold
Leder
Stoff
Mitrhil
Orichalcum
Zudem können folgende „Elemente" verzaubert werden:
Feuer
Wasser
Erde
Luft
Blitz
Eis
Gestein
Anima
Vulkan
Natur
Sollte der Runenschmied folgende Attribute besitzen:
Veränderungsmagie Rang X oder höher
Schmiedekunst Rang Großmeister oder höher
Körperkraft Rang Meister oder höher
So seien ihm noch mehr verschiedene Verzauberungen auf anderen Materialien möglich:
Adamantium
Platin
Behemothleder
Geisterstoff
Und auch folgende „Elemente" stehen ihm nun zur Verfügung:
Blut
Geist
Illusion
Licht
Dunkelheit
Sollte der Runenschmied folgende Attribute besitzen:
Veränderungsmagie Rang XII
Schmiedekunst Rang Ohnegleichen
Körperkraft Rang Großmeister oder höher
So seien ihm noch diese Verzauberungen möglich:
Violium
Arkanium
Drachenleder
Göttergewandung
Und auch folgende „Elemente" stehen ihm nun noch zur Verfügung:
Arkan
Tod
Leben
Theldan
Gelöschter Benutzer
Die Shogure
von Theldan am 21.09.2017 21:46Sitz der Shogure
Der Sitz der Shogure ist ein wahres Bollwerk und eine der sichersten Orte in ganz Ilé-Ilé. Nach außen hin wirkt die imposante Festung wie eine Stadt, was teilweise der Wahrheit entspricht. Es gibt einen riesigen Innenhof, in dem sowohl ein kleines Dorf für Familien und Mitglieder der Shogure ein Zuhause finden sowie mehrere Gärten, ein Trainingsgelände sowie der imposante Eingang zum inneren der Festung.
Dort hat Oda Hinomora seinen Wohnsitz sowie das Konzil. In der Festung selber befindet sich auch die Waffenkammer, ein Schmied für Spezialanfertigungen der Shogure sowie mehrere Aufenthaltsräume, Trainingsräume (sowie spezielle für Senshi/Supai-Training) und ein Saal zum Essen und ein Saal für offizielle Anlässe, diplomatische Treffen o.ä.
Der einzige Weg in die Festung zu gelangen ist über eine Brücke, diese wird gut bewacht und bietet einige Verteidigungsmechanismen und Fallen. Die Straße führt von der Brücke der Festung nach Kjata.
Der Sitz dient in Krisenzeiten als Zufluchtsort für die Bevölkerung. Das kann dadurch gewährleistet werden, dass die Festung ein Höhlensystem schützt in dem zur Not die Bevölkerung untergebracht werden kann. Die Höhlen können auch zur Sicherung von Nahrung dienen, sofern dies notwendig ist.
Einweihungsritual
Nach erfolgreich bestandener Ausbildung erfolgt ein spezielles und auf jeden Anwärter individuell angepasstes Einweihungsritual, dass den der niparanischen Samurai sehr ähnlich ist.
In Niparan ist es üblich, dass die fertig ausgebildeten Samurai ihren Namen ablegen, einen neuen annehmen sowie ihr Daisho (Schwertpaar, bestehend aus Katana und Wakizashi) sowie die traditionell niparanische Samurai-Rüstung erhalten.
Bei den Shoguri wurde diese Tradition beibehalten, aber verändert.
Der Anwärter darf, sofern er dies will, seinen Namen behalten. Sofern er ihn behalten will, wird er von Hinomora mit einem Namen gesegnet. Der Name ist niparanisch und steht für ein Tiergott, dessen Gaben der Anwärter besitzt. Tierwandler werden nach den Tieren benannt in die sie sich verwandeln können.
Dem Anwärter wird gleichzeitig die von ihm favorisierte Waffe überreicht, die vom Schmied der Shogure aus hochwertigem niparanischen Stahl hergestellt, der einzig und allein für diese Zwecke importiert wird.
Durch die in der Prüfung angewendete Kampfkunst wird ebenfalls die dafür perfekt geeignete Rüstung hergestellt.
Beides wird als symbolische Beförderung zum Shoguri überreicht.
Der Sinn in dieser Tradition liegt darin, dass dem nun vollwertigen Shoguri der größte Respekt ausgesprochen wird dafür, dass er die Tortur der Ausbildung durchgestanden hat. Zugleich wird ihm sein Durchhaltevermögen, Ehrgefühl und seine Stärke anerkannt.
Das Ritual wird ausschließlich von Oda Hinomora abgehalten.
Geran
Gelöschter Benutzer
Re: Wer zu tief gräbt... [Alle Teile]
von Geran am 17.09.2017 23:54 Wer zu tief gräbt... [Teil III / 09.09.2017]
Teilnehmer: Galadeth, Mersadion, Geran, Aleabis, Asterlea
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: Fünf Stunden
Besuchte Orte im Event: Meer (Meer, Klippe/Bucht, Unterirdische Gänge und Räume)
Nach einiger Zeit fand sich die Gruppe, bis auf Veil wieder zusammen und folgten dem Weg weißenden Stein ans Meer. Schließlich erreichten sie nach einiger Zeit unangenehmen Kletterns eine verborgene Meerenge, wo der Stein auch schon auf etwas reagierte und ein steinerner Torbogen aus dem Wasser erhebt, welcher mit allerlei bannenden und schützenden Runen bestückt war, nach kurzer Zeit betraten sie auch den dadurch entstandenen Eingang in einen unterirdischen Gang, welcher einige hundert Meter ins Meer führt. Diesem linearen Gang folgten die Helden, bis sie auf eine massive steinerne Tür trafen, wo die Erscheinung wieder auftauchte und direkt nach dem sie es tat, blickte er in Asterleas Richtung und wies sie an, das Auge von Nehaleni zurück zu lassen, was sie folglich auch tat und das Artefakt im Eingang versteckte. Anschließend konnte er lediglich nur noch einen entscheidenden Tipp geben, nämlich dass sie nach Schlüsselfragmenten suchen müssen, um an den Kristall heran zu kommen. Schließlich verschwand die Erscheinung des Wächters nachdem alle fragen geklärt worden sind und die Tür öffnete sich langsam, sofort trat schwarzer Rauch in den Gang und beschränkte die Sicht der Abenteurer auf gerade fünf Meter, zusätzlich schien die glatte, schwarze Wand alles Licht aufzusaugen. Geleitet von Geran trat die Gruppe dann tiefer in das Schwarz, bis sie von Aleabis angehalten wurden, denn sie hörte ein lang gezogenes Heulen von Richtung der Dunkelheit, sowie ein schwacher Windhauch. Geran entschied dann, sie sollten langsam weiter gehen da es nichts bringt zu verharren und so entdeckten sie eine schwache Lichtquelle, welche mal heller und mal dunkler scheint, was auch den Wind erzeugt. Aber davon lassen sie sich nicht aufhalten und so gingen sie weiter, die Tanks an der Spitze, gefolgt von den Bogenschützen und den Magiern. So erreichten sie einen weitläufigen Raum, in welchem der Rauch weit weniger zu sein scheint und den Blick auf zwei materialisierte Erscheinungen freigibt, außerdem haben sich mehrere Fackeln nach dem Eintreten der Gruppe in dem Raum entfacht. Sofort wies der Monsterjäger die anderen an, Silberwaffen zu nutzen, da nur diese effektiv sind, jedoch fanden sie schnell heraus, dass diese Erscheinungen auch mit anderen Materialien verwundet werden konnten. Unsere Kämpfer schlugen sich diesmal recht wacker und mussten nicht sehr viele Gegentreffer einstecken und Galadeth beendete den Kampf mit einem arkanen Stoß, aber raubte so Gerans Triumph, die fast tote Erscheinung, die er mühevoll bekämpft hatte, letztlich selbst zu töten. In der Mitte entdeckten sie dann eine etwa 1,50m hohe, halbkugelförmige Schale, von der ein leichter Schimmer ausgeht. Zusätzlich befinden sich an den Seiten des Raumes zwei kleine Nischen, in denen Ketten mit einem Metallgriff am Ende eingelassen sind. In jener Schale befand sich das benötigte Schlüsselfragment, das jedoch von einer violetten Barriere geschützt wurde und die alt-elfischen Runen in der Schale ergaben folgenden Satz:
"Die Gunst des Helden ist oft sein Mut, doch dies kostet als Preis sein Blut. Zwei für alle und alle für zwei, doch seid gewarnt, seid niemals drei."
So debattierten die Abenteurer über die Bedeutung des Satzes, bis schließlich Aleabis eine Hand in eine der Öffnungen steckte und in die andere steckte Mersadion die Hand. Beide zogen sie an den Hebeln und so stachen Dornen in ihre Hände, worauf das Blut die Rillen entlang floss und violett wurden. Die Barriere flackerte darauf immer mehr, bis sie schließlich komplett verschwand und man so das Fragment einfach raus holen konnte. Mersadion nahm es darauf an sich und es öffnete sich eine weitere Türe, welche einen Gang wie der zuvor zeigte. Also durchquerten sie den Gang weiter in den runden Raum, wo abermals eine Schale stand, diesmal war es das aber auch, nichts anderes war zu sehen, aber dafür lagen auf dem Boden zwei identische Dolche und abermals ein Rätsel auf alt-elfisch: "Zwei Herzen, durch ein Ziel verbunden, zwei Herzen, durch Klingen durch wunden...ebnen euch diesen Weg, denn nur der Tapferste überlebt."
Dieses Mal war die Botschaft klar, doch die Anwesenden zweifelten an ihr und keiner war bereit, sich einen Dolch ins Herz zu stoßen, bis abermals Aleabis den ersten Schritt machte und sich ein Messer in die Brust rammte. Kurz passierte nichts, aber dann erschien ein leuchtender Kreis, welcher immer kleiner zu werden schien, wieder war es Mersadion der sich als Nachzügler bereit erklärte, sich das Messer in die Brust zu stecken. Ein leuchtendes Band führte dann zur Schale und wurde von den schwebenden Knäufe der Dolche gefolgt, die zwei Draufgänger zeigten hierbei keinerlei Verletzungen auf. Am Boden angekommen begannen sich die Knäufe dann zu verschmelzen und ergaben das zweite von drei Fragmenten. Wie im Raum zuvor öffnete sich nach dem Nehmen des Fragments eine Tür und aus dieser hörten die Abenteurer eine verworrene Stimme, welche sie vorsichtig folgten und als sie näher kamen kamen Geklapper und Geplätscher hinzu. Natürlich wurde Geran von den anderen gelöchert, um was es sich bei den Geräuschen handeln könnte und selbst er, schien wirklich unsicher bei seiner Antwort, doch diese bewahrheitete sich und zwei groteske hautfarbene Schleimbatzen mit Augen und Mäulern aus dem Schwarz des Ganges gewälzt, wobei mehrere der Münder ununterbrochen in der seltsamen Sprache plappern...Zwei plappernde Hundertmäuler stellen sich der Gruppe in den Weg und versperren den Gang. Es hatte auch keinen Sinn lang in dem Gang zu verharren und so zog sich die Gruppe in den runden Raum zuvor zurück um diese ekligen Dinger dort zu besiegen. Nachdem sie auch diesen Kampf mit weniger Bravour und mehr Glück für sich entscheiden konnten und die Verletzten behandelten, folgten sie den nun erleuchtenden Gang in den nächsten Raum, welcher sichtlich hellere Wände hatte und diesmal sogar auch quadratisch war und das letzte Fragment befand sich diesmal auch auf einem kleinen Altar, welcher vor einer mit Runen verzierten Tür mit Vertiefung stand. Galadeth die Killsteelerin und wohl Klügste der Gruppe untersuchte die Runen und übersetzte sie augenblicklich wie es ein Meister nur könnte:
"Lug und Trug, Sein und Schein, wer zögert wird für immer mein. Drum zaudre nicht und sei geschwind, denn nur der wache Geist gewinnt"
Nachdem Asterlea das mit dem „nicht zaudern" hörte, lies sie augenblicklich Taten folgen und griff sich das letzte Fragment. Mit einem Klick schloss sich dann die Türe und die Wände begannen langsam auf die Gruppe los zu gehen. Schnell forderte Galadeth sie dazu auf, die Fragmente zusammen zu fügen, was sie dann auch tat und den Schlüssel im Schloss drehte. Daraufhin wanderten die Wände zurück und die Tür öffnete sich unglaublich langsam. Als die Tür sich etwas mehr als einen Spalt breit geöffnet hat, kommt den Anwesenden zuerst eine Wolke dicken, schwarzen Rauches aus dem nächsten Raum entgegen, der zunächst sämtliche Sicht versperrt. Der nächste Raum ist als ein langes Rechteck erbaut worden und in der Mitte des Raumes befindet sich ein rundes Podest mit einem etwas weniger als faustgroßen schwarzen Stein, dessen Oberfläche beinahe unnatürlich glatt erscheint. Aus dem Stein selbst quillt in regelmäßigen Abständen der schwarze Rauch, der schon die ganze Zeit über im Gefängnis vorzufinden ist. Die Wände des Raumes sind über und über mit Runenzeichen versehen, welche sich bei genauerer Betrachtung als starke Bannformeln entpuppten. In dem Raum angekommen, können die Anwesenden immer wieder leise Geräusche hören, die an einen Schrei oder ein Wimmern erinnern. Zusätzlich lassen sich in dem schwarzen Rauch ab und zu verzerrte Gesichter oder gar ganze unförmige Gestalten erkennen, welche die weniger wackeren Abenteurer etwas einschüchtern konnte, was sie jedoch nicht am Weitergehen hinderte. Doch desto näher sie dem Stein kamen, hörte man das Pochen eines Herzens und der dabei austretende schwarze Rauch, der dabei entstand. Neugierig betrachtet Aleabis die Schutzrunen und stellte fest, das jemand versuchte, diese zu zerstören und kurz darauf vibrierte die gesamte Höhle, weit entfernt war eine Explosion zu Hören und unsere Helden warne in höchster Alarmbereitschaft.Für eine Weile geschieht nichts, es folgt auch keine weitere Erschütterung...Dafür sind nach einer Weile leise, schlurfende Schritte zu hören, die immer lauter und lauter werden, die Helden wappneten sich für das Schlimmste, doch wer dann erscheint war Rahlea. Sie hatte einen trüben Blick und ehe man blicken konnte, ragte ein Schattensplitter in ihrer Brust, aus diesem trat ein Wirrwarr aus Schatten, welche die junge Elfe zur Gänze einschlossen. Die Abenteurer fragten sich ob das eine Illusion ist. Langsam aber nahm die Masse wieder eine humanoide Form an und offenbart zunächst leuchtend gelbe Augen und eine ungesund wirkende graue Hautfarbe. Schlussendlich kommt ein relativ grotesk wirkender Elf zum Vorschein. Stotternd fragte die eingeschüchterte Aleabis, wer diese Gestalt denn sei, dieser, schien zunächst keinerlei Notiz von den Anwesenden zu nehmen, sondern betrachtet einen Moment lang seine Hände und lässt anschließend die Nacken-Knochen leicht knacken. Erst dann wendet der Elf sich den Anwesenden zu, er stellte sich als jemanden vor, der seinen rechtmäßigen Besitz an sich nehmen will. Galadeth blieb jedoch berechnend und fragte nach, ob er der Schüler Ajulas sei. Daraufhin mustert er sie einen Moment lang, bevor sich das Gesicht zu etwas wie einem entfernten Grinsen verzieht und er die Hände hebt und höhnisch langsam zu Klatschen beginnt, denn Galadeth hatte Recht. Selbstverständlich stellten sich unsere Helden zwischen den Stein und ihm, damit ihre Mühe nicht vergebens ist. Doch Reoman spottete nur und meinte, er würde sie nicht mehr gebrauchen, da sie ihm schon alle Türen geöffnet hatten. Schließlich begann der Kampf damit, dass Reoman Asterlea am Hals packte und sie Aleabis in die Arme warf. Der darauf entbrannte Kampf war blutig, Reoman war nämlich ein meisterlicher Schattenmagier und machte den Helden allerlei Schwierigkeiten, Mersadion wurde kritisch getroffen und verlor das Bewusstsein, Galadeth wurde ebenfalls außer Gefecht gesetzt und auch Asterlea konnte sich nur noch mit Schwierigkeiten auf den Beinen halten. Doch dies war alles nicht um sonst, denn Reoman zerbrach gemeinsam mit diesem gefährlichen Rauch und dem Stein. Es öffnete sich nur noch ein Gang nach draußen, welcher eine Kiste voller Stahlwaffen und einem Mithril-Stein barg. Die drei Damen durften auf Aleabis' Rücken reiten, bis sie an einem Heiler angekommen waren und Geran durfte die Kiste mitschleppen um diese später untereinander aufteilen zu können, so gab es schlussendlich, doch ein Happy-End.
Leonie
Gelöschter Benutzer
Re: Captain Horkers und der Schatz der Jadegöttin [13.7.2017] [22.7.2017] [10.9.2017]
von Leonie am 17.09.2017 23:28Teil III
Nachdem sich in Devinsport der Worg-Wandler Anuvenil kurzfristig mit angeheuert hatte, da er von der Misere der Truppe erfahren hatte und bereit war sie auf das Abenteuer zu begleiten beschloss man sich auf den Weg zu machen den Tempel der Jadegöttin zu suchen. Allerdings hatte man inzwischen erfahren, dass man einen Schatz benötig, wenn man ihren Tempel betritt, um sie zu besänftigen. Deshalb beschloss man zunächst eines der Handelsschiffe zu kapern, die direkt auf ihrer Route die ihre kreuzen.
Das Event begann, als man bereits auf hoher See, nahe des errechneten Punkts für das Zusammentreffen war. Man besprach nochmal den Plan, der daraus bestand sich an das Zielobjekt zu heften und es erst mit Kanonen unter Beschuss zu nehmen, bevor man es schließlich entern würde. Es dauerte nicht lange, bis Anuvenil daraufhin schon die ersten Laternen des Handelsschiffs ausmachen konnte, woraufhin der Plan auch schon ins Rollen kam. Die Rote Zora nahm sogleich die Verfolgung auf. Käpten Norra rannte Befehle brüllend über das Schiff und ließ die erste Fuhre Kanonenkugeln vorbereiten. Diese traf voll ins Schwarze und zerschoss dem balsorranischen Handelsschiff fachgerecht das Heck, woraufhin es langsamer wurde. Die zweite Salve ging etwas daneben, da man die Piraten inzwischen wahrgenommen hatte und entsprechend reagierte. Die rote Zora erreichte das Schiff jedoch inzwischen und die Mannschaft, so wie alle anderen, machten sich bereit zum Entern. Dank Telferans Veränderungsmagie, die Norra vor einem Geschoss rettete, gelangten alle sicher mit ihren Enterhaken aufs Schiff und nahmen es sogleich mit der Wachmannschaft auf. Norra überließ die meisten Soldaten ihren Leuten und schlug sich ihrerseits zum Käpten durch, um diesen zu bedrohen in der Hoffnung, dass sich die Feinde ergeben. Währenddessen machten sich Anuvenil, Telferan, Kaiza und ihre restliche Mannschaft daran die Soldaten, die sich nicht ergaben zu töten, wobei Kaiza anfing das Schiff mit Öl in Brand zu stecken. Auf Norras eindringliches Verlangen löschte er den Brand jedoch wieder, bevor das halbe Schiff abfackeln würde. Nachdem sich auch die letzte Wache ergeben hatte oder tot war, machte man sich daran die Lagerräume des Schiffs zu durchsuchen, wo man schließlich auf Nahrungsvorräte, inklusive Fleisch und Gewürzen, so wie einige mehrfach verschlossene Schatzkisten fand. Norra befahl ihren Leuten die Funde zu plündern und aufs Schiff zu bringen, bevor der Rest ebenfalls wieder auf die Zora wechselte und man die Crew des balorranischen Schiffs ihrem Schicksal überließ.