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Shiori
Gelöschter Benutzer
Die Belagerung von Goldfels [15.07.2017]
von Shiori am 17.07.2017 12:37Anwesend: Alanarel, Argos, Bahir, Leonus, Milan, Theldan, Veil
Vor kurzem wurde Goldfels, eine Grenzbastion der Zwerge in den Ausläufern des Gebirges, vom Banditen Matthias Reichenstahl und seinen Mannen eingenommen und besetzt.
Sobald diese Nachricht die Königshöfe in Dal'Guldur und Urda erreichte, ließen es sich beide Könige nicht nehmen, mitsamt einigen ausgewählten Gefolgsleuten an die Feste zu reisen, um sie wieder in Besitz ihres rechtmäßigen Eigentümers zu bringen.
Der Zwergenkönig Theldan Schützenauge war bereits dabei, sich für eine längere Belagerung einzurichten, als der embarische König Leonus Kattagien in Begleitung des Wächters Argos Elvehan anreiste, um dem einst feindlichen Regenten seine Unterstützung anzubieten.
Sie wurden, nicht ohne einige misstrauische Blicke seitens der Zwerge, in das befestigte Lager eingelassen, wo man das weitere Vorgehen besprechen wollte.
Nur kurze Zeit später traf eine kleine Abenteurergruppe bestehend aus dem Elementarmagier Alan'arel, dem Beschwörungsmagier und Schrifthüter Milan sowie der Heilerin Veil am Lager ein, die ebenfalls eingelassen wurden, nachdem sie ihre Unterstützung zusagten.
Jenen Augenblick suchte sich auch Matthias Reichenstahl, seines Zeichens Halbzwerg und in ganz Ambra bekannter Bandit, aus, um über dem Lager auf einem Balkon zu erscheinen und das Wort an die Belagerer zu richten.
In dem darauf folgenden, längeren Austausch, in dem abwechselnd Theldan und Leonus dasWort führten, kristallisierten sich allmählich das Ziel und die wahre Identität des Banditen heraus.
Matthias Reichenstahl folgte einstmals unter dem Namen Dorac Eisenfuß Theldans Vater als rechte Hand des Königs. In den Kämpfen mit den Dunkelelfen vor 35 Jahren verlor er viele geliebte Zwerge und desertierte daher am Tag vor der finalen Schlacht, in der sein König letztlich sein Leben verlor. Für ihn unverständlich war, dass es nach diesem Kampf zu einem plötzlichen Frieden kam, ohne dass die Toten gerächt werden konnten.
Wie der Halbzwerg nun erfuhr, war die Rebellion der Dunkelelfen damals einzig einem Spion Tytes zu verdanken, der Glimmerwacht gegen die Zwerge aufhetzte. Theldans Vater jedoch machte den Schuldigen aus und konnte ihn sowie seine Verbündeten töten. Da die Herrscher Ambras sowie Glimmerwacht einen Neuanfang wagen wollten, wurde dieser Umstand verheimlicht, was gewiss nicht nur Matthias Reichenstahl vor den Kopf stieß.
Von diesen Informationen überrumpelt und nun ohne Ziel sah Matthias Reichenstahl keinen anderen Weg, als sich selber von der Brüstung in den sicheren Tod zu stürzen. Seine Gefolgsleute legten daraufhin die Waffen nieder und zogen friedlich aus der Bastion, die nun wieder den Zwergen gehörte.
Während die Banditen von der königlichen Armee gefangen genommen wurden, erwähnte der Offizier noch, dass sich ein mysteriöses Etwas in die Schatzkammer gegraben hätten.
Natürlich ließen es sich die beiden Könige, deren Berater sowie die Abenteurergruppe nicht nehmen, sich diese Schatzkammer anzusehen.
Zuvor jedoch hatten sie einige Räume und Gänge mit höchst interessantem Inhalt zu durchqueren. So erwartete sie in der ersten Kammer, die sie entdeckten, ein toter Zwerg sowie die mit Blut an eine Wand geschriebene Botschaft „Ukut ist gefallen".
Bereits im nächsten Raum trafen sie auf das Geschöpf, das möglicherweise für den Tod des Zwerges verantwortlich war, denn in der Festung hatte sich ein Glumaar angesiedelt.
Nach einem harten Kampf, der Milan und Bahir, den Ratgeber König Theldans, schwer verwundete sowie dem König selber das Bewusstsein raubte, konnte die Bestie vernichtend geschlagen werden.
Der nächste Halt der Gruppe , nun um König Theldan ärmer, den seine Wachen zur Versorgung seiner Wunden wieder in das Belagerungscamp vor der Bastion gebracht hatten, war eine große Halle mit unzähligen Metkrügen, Tischen und einer geheimnisvollen Kiste, deren einziger Inhalt ein Goldmedaillon war. In dem Anhänger befand sich das Bild einer Zwergin sowie die schemenhafte Zeichnung eines zumindest Humanoiden Wesens. Bedauerlicherweise konnte niemand der Anwesenden die Gravur entziffern.
Auf dem Weg in den nächsten Raum trennte sich die Gruppe, denn während Bahir, Leonus und Aran'arel eine auf dem Weg liegende Falle entschärften, machten sich Veil und Milan auf die Suche nach einer kleinen Kreatur, die kurz zuvor in eben diesen Gang flüchtete.
In einer Sackgasse stellten die beiden schließlich das Wesen, welches sich als ein Göttling namens Bitzi herausstellte und nach einigem Überreden einwilligte, die Abenteurer durch die Gänge zu führen.
Zusätzlich zu einem allgemeinen Unbehagen wurde ein beißender Schwefelgestank immer stärker, außerdem trafen sie auf eine Erinnye, die sich Alan'arel als bevorzugtes Opfer ausgesucht hatte.
Doch dieser Gegner fiel schließlich unter Bahirs beherzten Axtschlägen und so konnte sich die Erkundung auf den nächsten Raum ausweiten, der eine ziemliche Überraschung bereit hielt.
Um einen Altar mit einem sehr alten Buch fanden sie eine Gruppe toter Männer und Frauen, die sich nach ausführlicherUntersuchung seitens Argos und Veils als Vampire, Beschwörer und Kultisten des geheimnisvollen und offensichtlich gefährlichen Ukut herausstelten.
In dem Buch, das Bitzi von dem brüchigen Altar gerettet hatte, wurde ersichtlich, dass jener Ukut und sein Gefolge für die Dämonenplagen damals in Astora und nun in Balora verantwortlich waren. Insbesondere für Argos war dieses Wissen ein unschätzbarer Schatz, doch nun stellte sich die Frage, ob sie auch die letzte Hürde nehmen sollten.
Nach einigem Zögern und durchaus gemischten Gefühlen schlossen sie schließlich die Tür auf, die final zur Schatzkammer führen würde. Der Gang dorthin war jedoch bedeckt mit Runen und eindeutig warnenden Bildern, die die kleine Gruppe jedoch nicht beachtete.
Um sicher zu gehen, wurden jedoch sämtliche Fundstücke samt einer erklärenden Nachricht in den Altarraum gelegt und die Tür verschlossen.
Was immer in der Schatzkammer erwartet wurde, lag dort nicht. Stattdessen fanden sie ein Schwert vor, dessen Heft schwarz wie die Nacht und die Klinge von einem unheilvollen Violett war. Zusätzlich wurde es von einer dunklen Aura umwabert.
Von der Waffe ging ein deutliches Verlangen aus, dem alle bis auf Bitzi, Leonus und Alan'arel verfielen.
Nach einem erbitterten Kampf untereinander gelangte Argos schließlich in den Besitz der Klinge, während die Anderen von einer todesähnlichen Schwäche ergriffen zu Boden sanken.
Unglücklicherweise hatte Argos die Rechnung ohne Bitzi gemacht. Dieser, im Austausch für das Buch auf dem Altar von einem Bannsiegel befreit, hielt den Elfen auf und ergriff das Schwert, während er langsam seine wahre Form annahm:
Ukut-Prim, Dämmerfürst und Herr der Dämonen...
Davon bekamen die anderen jedoch nicht mehr viel mit, denn die überwältigende Macht und Finsternis Ukuts ließ die ohnehin schon geschwächten Abenteurer das Bewusstsein verlieren.
Leonie
Gelöschter Benutzer
Captain Horkers und der Schatz der Jadegöttin [13.7.2017]
von Leonie am 14.07.2017 00:53Teil I
Alles begann damit, dass Kapitän Horkers eine Stunde zuvor mit einer angeblich sagenhaften Beute, die ihn jedoch einen Großteil seiner Crew und sein halbes Schiff kostete, in Arsanz einlief. Neugierig auf das, was er zu erzählen hatte und natürlich auf den Schatz, machte sich Norra in Begleitung ihres Schiffsarzt Erynor zur Taverne auf, in der Cornelius Horkers mit seinen Männern, trotz der Verluste, seinen Triumph feiere, ebenso, wie Marya. Kaiza befand sich zufällig ebenfalls dort.
Norra gesellte sich sogleich zu Horker und stieß mit ihm und Erynor sogleich mit einem Krug Rum an, um die großartige Errungenschaft zu feiern. Bald schon viel allen Anwesenden jedoch auf, dass den überlebenden Crewmitgliedern überhaupt nicht nach Feiern zu Mute war und sie stattdessen alle recht gebannt vor sich hin starrten. Recht schnell stellte sich heraus, dass es der Schatz war, der ihren Blick gefangen hielt. Ein niparanischer Armreif aus reinem Jade, eingebettet in Weißgold, der von einer Schlange mit rubinroten Augen, ebenfalls komplett aus Jade verziert ist. [Was es genau ist lässt sich nur mit Geschichtswissen Meister oder einem längeren Aufenthalt in Niparan und Geschichtswissen mindestens Fortgeschritten herausfinden]. Als Norra ihn fragte, ob sie ihn sich kurz näher ansehen darf und danach griff gerieten die Crewmitglieder in Rage und der Steuermann schnitt Horkers kurzerhand die Kehle durch, weil dieser den Schatz rausgerückt hatte. Währenddessen begann der Armreif seine hypnotisierende Wirkung auch auf die restlichen Anwesenden auszustrahlen. Nachdem der Kapitän tot war hatten die Crewmitglieder nur ein Ziel: die, die ihnen ihren Schatz „weggenommen „ hatte. Marya riss Norra den Armreif aus der Hand und drohte ihn mit Veränderungsmagie einzuschmelzen, was jedoch nicht half. Kaiza hinderte mit seiner Peitsche den Bootsjungen daran zu Marya vorzudringen und Norra schnitt dem Steuermann die Sehnen in der Kniekehle durch. Die restlichen beiden stürmten ungehindert vor, weswegen Marya ihnen den Reif kurzerhand zurückgab, woraufhin sie sich gegenseitig angriffen und Marya schließlich auch noch den Sieger umbrachte, um ihm den Armreif erneut abzunehmen. Dieser ergriff anschließend Besitz von ihr und sie streifte sich ihn über, was sich als ein schrecklicher Fehler herausstellte, da dieser plötzlich zu glühen anfing und sich, begleitet von einem roten glühen der Schlangenaugen, wie magisch um ihren Arm zusammenschweißte. Die Crewmitglieder waren gleichzeitig plötzlich geheilt und sowohl sie, als auch Marya sackten bewusstlos zusammen.
Man beschloss alle erstmal von Erynor auf Norras Schiff, der Roten Zora, behandeln zu lassen, insbesondere, da Marya ein seltsames starkes Fieber entwickelte. Es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um arkanes Fieber handelte, welches Erynor zum Glück dank seiner Wiederherstellungsmagie auf nicht länger lebensbedrohliche Temperaturen senken konnte.
Da eine Amputation von Maryas Hand nicht in Frage kam, um den Armreif von ihr zu trennen bot Kaiza bei den weisen Professoren an in der Akademie von Froenya nach Antworten zu forschen. Indessen gesellte sich auch Igneos zu ihnen, der von dem Vorfall gehört hatte. Letztendlich verblieb man dabei erstmal nach Informationen bezüglich des geheimnisvollen, verfluchten Armreifs zu forschen.
Das große magische Turnier – Erster Spieltag [16.06.2017]
von Leonus am 11.07.2017 15:45Vor kurzem fand an der Akademie von Froenya das alljährliche magische Turnier statt, bei dem unter Wettkampfbedingungen der fähigste Magier von Balora ermittelt und entsprechend mit einem Preis gewürdigt werden sollte.
Organisiert wurde das Turnier von der Dekanin der Akademie, Cerwen Bandaras, selbst mehrfache Gewinnerin des Turniers in früheren Jahren. Als rechte Hand und Schiedsrichter fungierte einer ihrer Vertrauten, Elanor Finwe, Professor der Arkanmagie an der Akademie.
Da das Interesse einer Teilnahme unter den Magiern Baloras dieses Jahr allerdings besonders groß war, mussten für dieses Turnier verschiedene Gruppen für eine Vorqualifikation für die Endrunden eingeteilt werden.
Die Teilnehmer der ersten Runde in der Gruppe A waren:
Trevaros Yrvenal, einzig lebender und bekannter Großmeister der Arkanmagie der unter seinem Pseudonym Morian antrat.
Aurora Animos, eine Großmeisterin der Veränderungsmagie aus den Wäldern Baloras
Zoraya, eine Meisterin der Elementarmagie und selbst Professorin an der Akademie von Froenya
Yljannon Teressa, ein eigenbrötlerischer Großmeister der Schattenmagie aus dem Testulam-Wald
Der Ausgang der Kämpfe:
Aurora Animos vs. Zoraya
Der erste Kampf des Abends war eine nasse Angelegenheit, was aufgrund von Zorayas Herkunft und ihrer Spezialisierung auf Wassermagie keine allzu große Überraschung gewesen sein sollte. Es ging eine ganze Weile hin und her, über Manipulationen von Eis zu Wasser und auch wieder zurück. Schlussendlich behielt jedoch Aurora die Oberhand und entschied diesen ersten Kampf für sich.
Trevaros Yrvenal vs. Yljannon Teressa
Der zweite Kampf des Abends war kurz, aber intensiv und zur Freude der Zuschauer sogar von einem kleinen Wortgefecht begleitet. Der Kampf an sich beinhaltete, trotz seiner Kürze, die Zerstörung des Podestes in der Mitte der Arena und dem Konter eines Zeitbanns mittels einer Schattenkuppel. Der Sieg ging schlussendlich an Trevaros.
Aurora Animos vs. Yljannon Teressa
Der dritte Kampf des Abends war wohl einer der unterhaltsameren Sorte, auch wenn viel darauf beruhte, dass die Kämpfenden von den jeweiligen Fähigkeiten des anderen nach einer Weile ganz schön genervt schienen. So erscheint es passend, dass dieser Kampf mit einer entnervten Aufgabe Yljannons endete, nachdem Aurora diesen in einem Loch aus Treibsand festgesetzt hatte.
[Die nächsten Kämpfe wurden vom Admin simuliert, da an diesem Abend und den darauffolgenden Tagen die Zeit fehlte, die Kämpfe alle nachzuholen]
Trevaros Yrvenal vs. Aurora Animos
Sieger: Trevaros
Yljannon Teressa vs. Zoraya
Sieger: Yljannon
Trevaros Yrvenal vs. Zoraya
Sieger: Trevaros
Talagan
Gelöschter Benutzer
Die Gerichtsverhandlung in Urda (01.07.17)
von Talagan am 10.07.2017 19:59Die Gerichtsverhandlung
Vor wenigen Tagen standen die Waldelfen, Cedric Flüsterwind, Kayleigh, Lynea und Shyilia vor dem embarischen Gerichtshof.
Die vier waren nach der Schlacht um die Bastion im Testulam-Wald gefangen und in Ketten gelegt worden und erhielten bei jener Verhandlung die Chance Rechenschaft für ihre gegen das embarische Königreich begangenen Verbrechen abzulegen. Vorsitz bei der Verhandlung hatte der ehrenwerte Richter (Name der Redaktion bekannt). Die Anklage übernahm der geschätze Talagan Thìnel.
Die Verhandlung sollte dazu dienen eine entsprechende Strafe für die Gefangenen zu finden und den Feinen Embaros ein deutliches Zeichen zu setzen, das ein jedweder Feind der Embaren früher oder später für seine Verbrechen büßen würde, ob nun durch das Gericht oder anderweitig. Die Gerichtsverhandlung war eine öffentliche Veranstaltung, sodass auch einfache Bürger, nebst hohen Würdenträgern die Möglichkeit hatten der Verhandlung beizuwohnen.
Die Meinung über den Prozess war geteilter Meinung, während manche der Meinung waren, das der Prozess lediglich eine vorgespielte Farce war, schienen manche Teile der Bevölkerung dem Urteil zuzustimmen. Der Prozess bleibt jedoch umstritten, zumal nur hinsichtlich einer Person ein endgültiges Urteil gefällt wurde. Außerdem zog sich der Prozess dadurch in die Länge, das die Argumentation an mancher Stelle ins Stocken geriet, da beide Seiten gute Einwände vorbrachten.
Im Verlauf der Verhandlung gestand der Angeklagte Cedric seine Verbrechen und wurde deswegen zum Tode verurteilt. Kayleigh und Shyilia wurden zu weiteren Gefängnisstrafe verurteilt, da sie die gegen sie erhobenen Anschuldigungen angefochten haben und Lyneas Verurteilung wurde aufgrund der Beweislage, das es sich bei ihr um ein eventuelles Mitglied der Roteisen handeln könnte vertagt bis man eine Bestätigung des Anführers der Roteisen hinsichtlich ihrer Mitgliedschaft erhalten hat.
Beteiligte: Talagan, Ryel, Esirgir, Kharan, Cedric, Kayleigh, Lynea, Shyilia, Geran, Lyandra, Mastro, Shyael
De silvam et libertatem - Schlichtung des Konflikts zwischen Embaro und dem Testulam Wald [09.07.17]
von Argos am 10.07.2017 19:20De silvam et libertatem
Hiermit erlässt Leonus Kattagien mit der Macht seines Amtes, als rechtmäßig eingesetzter König des Schwanenthrons gegenüber Argos Elvehan, Vertreter der Provzinz des Testulam-Waldes, folgendes Dekret, welches von Zweitgenanntem stellvertretend für alle Bewohner des Waldes anerkannt wird:
§1
Der Kriegszustand zwischen dem Staat Embaro und den Bewohnern des Testulam-Waldes ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben, da dieser Kriegszustand durch Irrtümer und Missverständnisse ausgelöst wurde.
§2
Folglich wird eine Amnestie die Bewohner des Testulam-Waldes betreffend erlassen. Sämtliche mutmaßliche Verbrechen, die von diesen begangen wurden, sind somit nichtig und bedürfen keiner weiteren Strafverfolgung.
§3
Die Provinz des Testulam-Waldes, ehemaliger Herrschaftsbereich des Staates Embaro erhält ab dem heutigen Tage alle Rechte und Pflichten einer "Selbstverwaltungszone". Ferner steht es dem Testulam-Wald frei, einen angemessenen Titel für diese zu wählen.
§4
Obgleich hierdurch der Testulam-Wald rein formell weiterhin dem Staat Embaro angehört, so sind die Bewohner von maßgeblichen Pflichten befreit.
Hierunter fallen:
§4.1
Abgaben an den Staat Embaro in Form von Zöllen und Steuern entfallen, sofern die Einkünfte der Selbstverwaltungszone den vereinbarten Freibetrag nicht überschreiten. Bei Überschreitung des Freibetrages entfällt 19% des Überschusses als Abgabe an den Staat Embaro.
§4.2
Die Wehrpflicht und somit der Dienst im embarischen Heer kann nicht von Bewohnern der Selbstverwaltungszone eingefordert werden.
§4.3
Die Bewohner des Waldes sind nur ihrer eigene Regierung Rechenschaft schuldig, solange deren Handeln dem Staat Embaro keinen mutwilligen Schaden zufügt.
§4.3
Die Auslieferung von Straftätern an die embarische Justiz erfolgt nur nach genauer Abwägung des Tatbestandes des Beschuldigten.
§5
Gleichsam erhalten die Bewohner des Waldes sämtliche Rechte, die einem jeden unabhängigen Staat zustehen.
§6
Um das Unrecht auszugleichen, welches die Bewohner des Testulam-Waldes durch embarische Truppen erlitten, verpflichtet sich der Staat Embaro, den Wiederaufbau des Herrschaftszentrums der als "Wächter" bekannten Waldmiliz zu fördern.
§7
Der Status als "Selbstverwaltungszone" wird als unantastbar angenommen und verpflichtet den Staat Embaro, stellvertretend durch seinen gewählten Herrscher, die Rechten und Pflichte des Waldgebiets und seiner Bewohner zu achten.
§8
Die Regierungen beider Parteien entsenden einen bevollmächtigten Botschafter an das Herrschaftszentrum ihres Bündnispartners, um Sorge zu tragen, dass die Rechte und Pflichten der Fraktionen gewahrt bleiben
§9
Fortan bestehen enge Handels- und Forschungsbeziehungen zwischen dem Staat Embaro und der Selbstverwaltungszone des Testulam-Waldes. Diese beinhalten:
§9.1
Es wird eine zollfreie Grenze zwischen den beiden Herrschaftsgebieten eingerichtet, die für die Bewohner beider Gebiete gilt, jedoch nicht für ausländische Reisende.
§9.2
Um die Beziehung und den Austausch beider Parteien zu fördern, gelten für Händler, die ein von der jeweiligen Regierung ausgestelltes Dokument mit sich führen, vergünstigte Bedingungen für An- und Verkauf.
§9.3
In Hinblick auf wissenschaftliche Forschung und Fortschritt verpflichten sich beide Parteien zu einer gemeinschaftlichen Arbeit im Dienste der Wissenschaft.
§10
Die beiden Parteien schließen ein defensives Schutzbündnis, welches besagt, dass diese sich im Falle eines ausländischen Angriffs uneingeschränkt unterstützen.
Geht die Aggression von einer der beiden Parteien aus, so obliegt es dem Botschafter des Bündnispartners über die Rechtmäßigkeit des Krieges zu entscheiden und im Zweifelsfall eine Beteiligung abzulehnen.
§11
Die Selbstverwaltungszone des Testulam-Waldes erklärt sich damit einverstanden, embarischen Staatsangehörigen uneingeschränkten Zutritt zum Wald zu gewähren, damit diese ihren Bedarf an Kräutern und Alchemiezutaten decken dürfen, sofern durch dieses Recht nicht das Gleichgewicht des Waldes gestört wird oder eine Schädigung der Interessen der Selbstverwaltungszone entsteht.
§12
Weiterhin erklärt sich die Selbstverwaltungszone dazu bereit, dem Staat Embaro das Recht zu gewähren, eine festgelegte Fläche des Waldes zu pachten und somit ihren eigene Bedarf an Nutzholz zu decken.
Urda, gezeichnet 5684 n.J.E.
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Leonus Kattagien Argos Elvehan
Theldan
Gelöschter Benutzer
Fest der Shogure in den Straßen Kjatas [08.07.2017]
von Theldan am 10.07.2017 02:12Das Fest der Shogure fand auf den Straßen und Hauptplatz der Stadt Kjata statt. Gastgeber des Fests war Oda Hinomora, der dieses Fest als Zeichen der Dankbarkeit für die Bewohner der Inseln für ihr Vertrauen zu den Wächtern.
u.a. waren der Gastgeber selbst auf dem Fest sowie Bahjar, Nessaya, Vyras, Norra und der Großteil ihrer Crew (mit Ausnahme von Mercury), Lucifer, Balian und die Priesterinnen Ebonique, Tisharu und die Geliebte der Göttin Zaria.
Die Straßen sowie der Hauptplatz waren festlich dekoriert, es gab viele Stände an denen allerlei Sachen verkauft würden. Es gab ein breites Angebot an Speisen und Getränken, Stände mit niperanischen Spezialitäten sowie Stände für diverse traditionelle Trachten, Masken und sogar Stände mit Pfeifenkräuter, Rauschmitteln die als „Daphnaica" bekannt sind und hochwertiger Schmuck von Ilé-Ilé.
Das Fest wurde mit einer kurzen Eröffnungsrede von Hinomora auf einer Bühne gehalten, die auf dem Hauptplatz der Stadt errichtet wurde, eingeleitet. Kurz darauf führten die Priesterinnen von Daphne unter einer Gesangseinlage von Zaria ein Stück auf in der eine Geschichte zwischen der Göttin Daphne sowie ihrem Bruder durch Musik, Tanz und Gesang erzählt wurde. Die Priesterinnen nutzten alle Mittel um das Stück einzigartig zu machen. Die Kostüme waren aufwendig, die Tanze vereinten Erotik und Zweck und die Musik war perfekt auf die entsprechenden Szenen abgestimmt. Der Höhepunkt des Stücks war es als die tanzenden Priesterinnen ihre nackten Körper präsentierten.
Nach dem Stück wurde ausgiebig gefeiert, getanzt, gesungen und musiziert. Lucifer demonstrierte während des Fests sein Talent mit der Lichtmusik und sang u.a. über den legendären Krieger Oda Hinomora, sehr zum Leid eben diesem, da dieser nicht im Mittelpunkt stehen wollte an diesem Abend. Hinomora tanzte am diesen Abend hauptsächlich mit Tisharu, trotz der Tatsache, dass das Gerücht über ihre geheime Liebesbeziehung aktuell die Runde macht.
Währenddessen sorgte Lucifer mit seiner Lichtmusik für Stimmung, Vyras beschäftigte sich den Abend lang mit Ebonique und die Meisten versuchten ihr Glück eine Priesterin oder grundsätzlich eine Frau für eine legendäre Nacht auf den Inseln für sich zu erobern.
Hinomora sowie Tisharu wurden im späteren Verlauf des Abends nicht mehr gesichtet, wodurch das Gerücht über sie zusätzlich verstärkt wurde. Als das Fest sich dem Ende zuneigte waren so gut wie alle Teilnehmer in einer sehr angeheiterten Stimmung und viele Pärchen verließen das Fest.
Klopperei in den Bergen [07.07.2017]
von Argos am 09.07.2017 18:08Klopperei in den Bergen [07.07.2017]
Beteiligte:
Myrandir, Geran, Isaac, Girroth, Lyandra, Amtihelia, Dulvar, Bahir, Theldan, Argos
Nachdem sich in letzter Zeit Berichte von einigen Dämonensichtungen in Ausläufern der Morgul-Klippen nahe Ebdenmaru häuften, beschlossen diverse Gruppen und Einzelgänger diesen Sichtungen nachzugehen.
Alle Beteiligten folgerten den mutmaßlichen Ursprung der Dämonen und so trafen an diesem Tag die Efreetin Myrandir, der Testulam-Wächter Argos, eine Gruppe Ifrinns unter Führung von Isaac und Girroth, die Reisenden Lyandra, Amithelia und Geran, sowie der amtierende Zwergenkönig mitsamt den Zwergen Bahir und Dulvar zusammen.
Kurz darauf wurde ihre Aufmerksamkeit von lauten Geräuschen erregt. Wie sich herausstellte, war der Ursprung eine Gruppe von 20 Dämonen, bestehend aus 5 Rang II, 5 Rang III und 10 Rang IV Dämonen, die auf die Gruppe zustürmten.
Während der Großteil der als "Ringer" bekannten Rang III Dämonen mit Bogen und Muskete erlegt wurden, fanden die übrigen Angreifer ihren Tod im Großen und Ganzen im Nahkampf, ohne dass die Gruppe größere Verluste erleiden musste.
Allerdings konnte sich die Gruppe keine Verschnaufpause gönnen, da noch während die letzten Rang IV Dämonen ihr Leben aushauchten, eine den Erdboden erschütternde, Meute von Panzerdämonen anrückte. Diese bestand aus 8 Rang VIII-Dämonen. Obwohl allein bei ihrem Ansturm ein Großteil der Gruppe zu Boden ging, stellten sich die Kämpfer heldenhaft der neuen Bedrohung. Doch die Schlacht war mehr als aussichtslos. Während Dulvar und Argos es mit viel Glück und vereinten Kräften schafften, einen der Panzerdämonen zu erlegen, wurde der Rest der Gruppe währenddessen aufgerieben.
Besonders Isaac erlitt einige schmerzhafte Verletzungen, während Geran und Myrandir vom Rest der Gruppe abgeschnitten in starke Bedrängnis gerieten.
Nachdem die Lage immer aussichtsloser wurde, blies die Gruppe zum Rückzug. Während dem Großteil der Gruppe entkommen konnte, musste Amithelia noch einige Schläge einstecken, konnte aber mit Feuerunterstützung von Lyandra und Argos schließlich fliehen. Dulvar hingegen deckte den Rückzug der Zwerge mit einem Erdrutsch, der den Weg versperrte. Besonders knapp wurde es für Geran und Myrandir. Ersterer erlitt in dem Kampf schwerwiegenden Verletzungen und kam dem Tode näher, als dem Leben. Schließlich war es Myrandir, die sich den verletzten Monsterjäger auf den Rücken hob und mit ihm Richtung Kabbal floh.
Nachden die Verteidigungslinie schließlich zerschlagen war, erschienen die Anführer der Dämonengruppe, zwei mächtige Arcangeli, die die Dämonenschar gen Ebdenmaru lenkten.
Von dem Erscheinen der Dämonen überrascht und der Macht der Arcangeli nicht gewachsen fiel die Stadt binnen kürzester Zeit und die dort stationierten Truppen wurden mitsamt tausender Zivilisten ausgelöscht.
Alles in allem kostete der Angriff 10.000 Embaren, darunter Aenor Faervel, Hohenpriester der Stadt, das Leben und die Stadt Ebdenmaru ging für das Reich verloren, was einen herben Verlust bedeutet.
Es muss sich nun zeigen, wie der zukünftige König vom Embaro auf diese Nachricht reagiert und ob die Vernichtung der Wächter eine Rolle dabei spielte, dass die Dämonen erstarkten und die Stadt vernichten konnten.
Re: Die absolute Monarchie Embaro
von Giselda am 04.07.2017 12:53Die urdanische König Adelphius Universität
Die renommierte urdanische König Adelphius Universität in Urda ist ein Ort der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre und Studium.
Zwar bietet sie keinerlei magische Fächer an, gehört aber zu den Vorreitern in den Wissenschaften in Reviara und ist die beste Universität Baloras. Dafür sind aber auch die Studienkosten nicht gerade günstig, sodass es sich meist nur Kinder aus gutem Hause leisten können dort zu studieren, trotz diverser Stipendien für die unteren Gesellschaftsschichten.
(Eine der vielen Bibliotheken welche auf dem Campus vorzufinden sind, Orte der Ruhe und des Wissens)
Das Studienangebot umfasst eine weite Bannbreite an Fächern, angefangen mit Mathematik, Naturwissenschaften, Jura, Medizin bis zu Sprachen, Kulturwissenschaften, Kunstwissenschaften und noch vieles mehr.
Es steht den Studenten frei auf dem Campus in einem Wohnheim zu wohnen, die bevorzugte Wahl wenn der Student von außerhalb kommt, in einem eigenen Haus oder noch daheim bei den Eltern, was aber nicht unbedingt empfehlenswert ist da der Student in dem Falle an Eigenständigkeit einbüßt.
Auch Frauen ist es selbstverständlich gestattet an der Universität zu studieren.
Von Studenten wird ein tadelloses Benehmen erwartet und Missachtung der Hausregeln kann zur Exmatrikulation führen.
Das Wintersemester beginnt im Oktober und das Sommersemester im April.
Die Universität befindet sich in Urdas Oberstadt und besteht aus mehreren Gebäuden im Stil der Gotik und Renaissance.
(Der amtierende Dekan der urdanischen König Adelphius Universität, Tarron Virralein)
Justitia
Gelöschter Benutzer
Die Schlacht von Weißhafen
von Justitia am 02.07.2017 03:09Die Schlacht von Weißhafen
Die so genannte "Schlacht von Weißhafen" war aus militärischer Sicht weitaus weniger spektakulär, als sie klingt.
In einer reinen Machtdemonstration führte der Kommandant der Lichtritter Greagoir McCormaic in Begleitung der Großinquisitorin Caesaria "Justitia" Celestine und der Erzinquisitorin Lucidia Adcaryn rund 6000 Lichtritter kurz vor Sonnenaufang vor die Tore der Stadt. Die örtliche Stadtwache konnte zwar noch die Stadt abriegeln, der Widerstand der Hafenstadt war jedoch bedauernswert gering.
Der Kommandant blies zum ersten Angriff auf das Haupttor, woraufhin sich eine Vorhut der Ritter mit einem Rammbock aufmachte, dieses zu durchbrechen. Des Kommandanten rechte Hand Ibron leitete dabei mit seinen Reitern einen Ablenkungsangriff, der die Bogenschützen der Stadt lange genug beschäftigte, bis die Haupttruppe die Tore erreichte,
Schon kurz darauf schwangen die Torflügel auf und die Truppen der Kirche strömten in die Stadt.
Während die Inquisitoren mithilfe der Lichtritter die Stadt nach Tierwandlern, sowie deren Familien und Freunde durchkämmten und sie auf dem Hauptplatz zusammen zu treiben, ergriffen die Wächter, die dort nach der Zerstörung ihrer Heimat Zuflucht gesucht hatten die Flucht und versuchten über den Seeweg zu fliehen
In der Zwischenzeit bereitete die Inquisition die große Reinigung vor, ein grausames Spektakel, bei der sämtliche Verdächtig den Flammen übergeben werden sollten.
Den Wächtern gelang schließlich die Flucht, während einige der Schiffe von den Magiern der Inquisition versenkt wurden, bis Ibron dem Treiben Einhalt gebot.
Schlussendlich versammelten sich die Angehörigen der Kirche auf dem Hauptplatz, wo beim ersten Sonnenstrahl des neuen Morgens der Erzinquisitorin Lucidia die Ehre gebührte, die Feuer zu entzünden.
In einem grausamen Schauspiel fanden schätzungsweise an die 500 Seelen an diesem Tag ihren Tod auf den Scheiterhaufen der Inquisition.
Die Lichtritter erlitten während des Angriffs kaum nennenswerte Verluste, sodass Weißhafen nun unter der Kontrolle der Kirche steht.
Eingesetzte Statthalterin ist die Erzinquisitorin Lucidia Adcaryn, während sämtliche Tierwandler, sowie deren Befürworter für vogelfrei erklärt wurden.
Für Hinweise, die zur Ergreifung eines Wandlers führen oder die Auslieferung eines solchen belohnt die Kirche mit einer angemessenen Geldsumme.
Die Religion der Würfeleule
von Cerwen am 27.06.2017 13:48Vielen in Balora ist der legendäre Mythos über jenen Eulengott bekannt, welcher die Würfel des Schicksals wirft und dieses per Zufall immer wieder aufs Neue anordnet. So wandelbar die Gefüge der Zeit für die Gläubigen der Würfeleule sind, so konstant und festgesetzt ist jedoch ihre ursprüngliche Heimat, ihre Tradition und ihre Standpunkte.
So wie die Eule in der Heraldik und auch in anderen Glaubensrichtungen für die Weisheit steht, ist auch die Würfeleule in der Allgemeinheit als Hüterin des Wissens, Herrin über Informationen und Wegführerin zum Pfad der Weisheit angesehen, und gilt auch außerhalb ihres Glaubens als Schutzpatronin der Veränderungsmagie, der Gelehrten, der Bibliothekare und auch der Spione.
Ihre ursprüngliche Heimat findet der Glaube an die Würfeleule im Testulam-Wald, wo sie häufiger Gläubigen erscheint und diese mit ihrer Anwesenheit erleuchtet. So spricht sie laut diesen zwar oft und gern in Rätseln, doch seien ihre Kundgebungen zum Schicksal von Balora bislang immer richtig gewesen, laut ihren Anhängern.
Die Würfeleule selbst ist allgegenwärtig. Sie hat Himmel und Erde erschaffen und lenkt das Schicksal mit ihren weisen Würfeln. Alle anderen Religionen wurden ebenso von ihr erschaffen, da sie sich selbst zurückziehen wollte und nur von einer Hand voll Auserwählter wahrlich verehrt werden wollte.
Unter ihr gibt es in ganz Balora verteilt – zumeist jedoch in den Wäldern vorzufinden – drei Eulenbärwandler, die als ihre obersten Priesterinnen fungieren und ihren Willen ihren Gläubigen stets versuchen mitzuteilen. Da die Eulenbären generell als ihre meistgeliebten Geschöpfe gelten, ist es nur kaum verwunderlich, dass diese auch durch eine göttliche Aura von eben dieser Gottheit beschützt werden. Diese wird unten in der Physiologie ihrer Anhänger etwas näher erläutert.
Unter diesen gibt es noch erfahrene Priesterinnen und Akolythinnen, welche beide ebenso wichtige Rollen in den Zahnrädern des Schicksals für die Würfeleule spielen.
Einen speziellen Rang darunter haben jene Fürsten aus den Wäldern, die noch aktiv an sie glauben und ihre Worte und Weisheiten tagtäglich an ihre Familie weiterleiten. Sie werden mit langanhaltender Schönheit und Gesundheit beschenkt, und ihre Ländereien werden entsprechend nur sehr selten Opfer von Krieg, Krankheit oder anderen unschönen Dingen. Die bekannteste Fraktion, die immer noch aktiv an die allmächtige Würfeleule glaubt, ist das Bandaras-Fürstentum im Südwesten des Testulam-Waldes, welches von der „unsterblichen Fürstin" Thiara Bandaras nun schon seit über 500 Jahren geführt wird. Man sagt ihre Schönheit sei makellos, ihre Worte weise und ihre Entscheidungen stets die richtigen.
Auch andere kleine Fürstentümer in den Wäldern, allen voran im Westen, glauben noch immer an die alte Naturreligion in den Wäldern, und wurden seltsamerweise auch vom Krieg im Testulam-Wald weitestgehend verschont. Auch der Hain der Gaia, der größte und schönste Naturtempel Baloras, vielleicht gar der Welt, wurde weder geschändet noch von irgendwelchen embarischen Streitkräften überhaupt erst eingenommen.
Priester in dieser Naturreligion wird man stets auf Lebenszeit gewählt. Es gibt zwar die Möglichkeit aus dieser auszutreten, doch ist das bislang verschwindend selten passiert.
Die Rituale an der Würfeleule sind heilig und dürfen im Generellen ohne triftigen Grund weder unterbrochen noch gestört werden.
Während die Litaneien im Zwiegespräch mit den Priesterinnen von Gläubigen jederzeit stattfinden können, gibt es einmal pro Jahr zum Auftakt des Frühlings ein Fest im Hain der Gaia, das zumeist als „das Fest der 1000 Erzählungen" bekannt ist. Hierbei versammeln sich alle Gläubigen im stillen Einklang um den großen Naturtempel während zuerst die Chronik des Jahres von den Priesterinnen verfasst wird und sich dann gegenseitig spannende neue Geschichten erzählt wird, die dieses Jahr sich ereignet hatten. Da Informationsgewinn eines der Haupttugenden dieser Religion ist, gelten auch die Anhänger der Würfeleule im Schnitt als sehr neugierig und weltoffen, um mehr über diese Welt zu erfahren und eben diese Informationen zu ihrer Göttin zu bringen.
Am Klimax des Abends finden unter den Gläubigen vor allen Anwesenden zumeist sehr liebevoll inszenierte Liebesschwüre und Verlobungen statt, die sie gemeinsam mit ihrer geliebten Würfeleule feiern wollen. Es gilt als allgemein bekannt, dass, wenn eine der vielen dort heimischen Eulen sich auf die Schulter eines der Paare setzt, ihre Liebe wertvoll und ewig anhaltend sein wird.
Die Priesterinnen selbst haben jedoch im Jahr noch mehr Dinge zu tun. Einerseits ist es auch für sie wichtig, sich in die ganze Welt zu bewegen unter den schützenden Flügeln ihrer Göttin und sich wertvolles Wissen anzueignen, jedoch sind auch mehrmals im Jahr gewisse Rituale nötig mit kleineren Opfern, welche zumeist aus wertvollen Schriftrollen, Büchern, Gedichten und Erzählungen bestehen, die Würfeleule sanft zu stimmen um ihre Herrlichkeit in vollen Zügen ausreizen zu können. Sollte die Würfeleule mit einem Lied, einer Geschichte oder einer Heldentat sehr beeindruckt sein, verwandelt sie sich in sehr seltenen Fällen in einen Menschen mit weißen Flügeln, welcher ihrem Wohltäter ihren sehnlichsten unausgesprochenen Wunsch erfüllt.
Die höheren Priesterinnen müssen sich auch an folgende Leitsätze halten:
- Akzeptiere andere Glaubensrichtungen, da diese von der allmächtigen Würfeleule abstammen und so durchaus ihre Daseinsberechtigung besitzen, solange du selbst sie nicht als unrein empfindest.
- Schütze den Wald und die Natur. Gehe mit jenen scharf ins Gericht, die sich mehr von ihr nehmen als sie für ihr Leben oder ihren Beruf benötigen.
- Reise, sei glücklich und genieße das Leben. Es ist zu kurz um verschwendet zu werden. Bildet dich fort, liebe, und werde glücklich. Jedoch vergiss nie woher zu stammst und komme einmal im Jahr mindestens zu deinen Wurzeln zurück.
- Geliebte, Ehemänner und Kinder sind durchaus erwünscht, die Würfeleule sieht gerne Nachwuchs.
- Halte nicht die Wange für deinen Nächsten hin, schlage aber nicht härter zurück als dass es eine Lehre für den anderen sein soll.
- Respektiere deinen Nächsten wenn er respektabel ist. Hilf den Schwachen wenn sie es verdient haben, Setz dich gegen den Starken ein, der die Schwächeren unterdrückt
- Alle Geschöpfe dieser Welt sind gleich vor der Göttin, keines davon darf bevorteilt oder benachteiligt werden.
- Sei immer ehrlich zu dir selbst, erkenne deine Fehler und merze sie aus. Es ist nur natürlich Schwäche zu zeigen, sie anzuerkennen und als Schutzschild zu nutzen macht dich stark.
Jeder, egal welche Rasse, Alter oder Geschlecht, kann ein Priester oder eine Priesterin der Würfeleule werden, jedoch sind die höchsten Priesterinnen und Eulenbär-Tierwandler stets weiblich und zumeist makellos in ihrer Schönheit.
Die Einweihung in die Lehren der Würfeleule benötigt 2 Jahre, bevor man sich ein Akolyth nennen darf. Ab dann wird man in die Welt geschickt um möglichst viele neue Informationen zu erhalten, welche man im alljährlichen Fest der Wüfeleule mitteilen möchte, und sei es nur ein lustiger Witz. Nach fünf Jahren der Pilgerschaft und der Fortbildung, zumeist auch oft an der Akademie in Froenya, kehrt man zurück zu seinen Wurzeln und beginnt die Weihe zum vollständigen Priester, eine sehr schöne Zeremonie einem Tag vor dem „Fest der 1000 Geschichten".
Danach dient man der Würfeleule auf verschiedenste Arten und Weisen und steigt in einer sehr lockeren Hierarchie mit dem Alter und der Erfahrung auf.
Nach einem Jahr der Priesterschaft kommt ein weiteres Ritual zu tragen, welches auch manchen wenigen Auserwählten zukommt, die Visionen von der Zukunft suchen und einen triftigen Grund dazu haben, dies zu verlangen. Hierbei wird Almadan-Kraut genutzt, welches nur in den fernen Steppen von Tuljamid wächst. Eingenommen verleiht es einen Trance-artigen Zustand, welcher eine grundlegende Erfahrung für alle Sinne darstellen soll. Die Visionen sollen mit einem Kuss der Göttin persönlich kommen, die zu dem halluzinierenden Gast in ihren Hallen kommt. Bereits viele Außenstehende haben behauptet durch dieses Ritual gläubig geworden zu sein und es gilt als eines der vielen ungelösten Rätsel auf unserer Welt.
Der höchste Grad der Priesterinnen ist jedoch weiterhin den Eulenbärwandlern und Eulenwandlern vorenthalten, welche der Sage nach fast direkt von der Göttin abstammen. Diese Damen haben die Pflicht, sich auch fortzupflanzen um so den Vorrat an Wandlern zu sichern. Während männliche Eulenwandler und Eulenbärwandler auch als besonders geschätzt werden, gelten jedoch nur weibliche Formen von ihnen als Hohepriesterinnen.
Priesterinnen wählen gerne sehr simple Kleidungen in Waldfarben, während die Hohepriesterinnen hier etwas herausstechender gekleidet sind. Die Hohepriesterinnen wählen als Zeremoniegewand sehr hochwertig und fein gestickte Federkleider, welche die Verbundenheit zur Göttin ausdrücken sollen. Auch Bemalungen, zumeist eulenartige Züge am Körper, sind bei Ritualen durchaus häufiger gesehen unter Priesterinnen.
Abseits davon gibt es in dieser Religion keine wirklich festen „Dresscodes".

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