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Re: Der Wille der Mutter [13.10.18 - ???]
von Argos am 22.10.2018 21:38Anwesende Teilnehmer:
Argos, Estain Girroth, Raghnall, Tarja, Tavira
Als die Gruppe endlich die Höhlen des Äthers verlassen konnte, war die Erleichterung groß, hatten sie doch genug Schrecken in dieser Höhle erlebt.
Vor ihnen breiteten sich derweil die Morgul-Klippen ruhig und gefahrenvoll zugleich aus und von ihrem erhöhten Standpunkt aus konnten sie bereits ihr nächstes Etappenziel "Die Brücke von Tell Aquim" erkennen, deren kalter schwarzer Obsidian sich kontrastreich von den braunen Felsen abhob.
Doch der Weg dorthin war weit und größtenteils unter freiem Himmel, weshalb die Gruppe sich darauf verständigte, Vorkehrungen zur Tarnung zu treffen und Tavira sogleich die Kleidung der Anwesenden mittels Veränderungsmagie steinig braun färbte.
Dass sie gut daran getan hatten, die Zeit dafür aufzuwenden, bestätigte sich bereits kurze Zeit später, als eine ganze Schar Volaris-Dämonen über sie hinweg zog, ohne sie zu erkennen. Auf diese Weise gelangte die Gruppe ohne größere Probleme an besagte Brücke, wo sie eine antike Zeichnung eines Opferrituals sowie zwei große Schalen vorfanden. Lange Zeit herrschte Unklarheit, ob die Runen lediglich antiker Phantastereien entsprangen oder eine begründete Warnung darstellten und wie das Ritual korrekt zu vollziehen war.
Als die Gruppe jedoch in der Ferne heranziehenden Lärm hörte, beschlossen sie, sich zu verstecken und einfach abzuwarten, was passieren würde, wenn die Quelle dieses Lärms die Brücke passierte.
Die Klugheit dieser Entscheidung wurde bestätigt, als mehrere niedere Dämonen von einem Zyklopen gejagt in sicht kamen. Denn während der Zyklop vor der Brücke stehen blieb, rannten die Dämonen über die Brücke, woraufhin ein uraltes gigantisches Steinwesen, welches sich als Berg tarnte, erwachte und die Dämonen zerschmetterte und fraß.
Bestürzt über das Schicksal, welches ihnen beinahe gedroht hatte, versuchte die Gruppe, sich mittels Körpersprache mit dem Zyklopen zu verständigen, woraufhin dieser ihnen erklärte, dass die Schalen mit Blut zu füllen seien und sie daraufhin die Brücke würden passieren können.
So einigte sich die Gruppe darauf, dass jeder einen Teil des Blutes beisteuern sollte und tatsächlich gelangten sie so auf die andere Seite, da das Steinwesen die Blutschalen trank, anstatt sich an der Reisegruppe zu vergehen.
Daraufhin wurden Gesten des Dankes an den Zyklopen gerichtet, doch dieser schien mehr Interesse daran zu haben, dass Argos in eine kleine Felsspalte kroch, was dieser auch nach einigem Zögern schlussendlich tat. Im Inneren fand er die versteinerten skelettierten Überreste eines gigantischen Drachen vor, welcher eine kleine Truhe bewachte. In dieser fand Argos eine mystische Brosche, welche ihrem Träger großes Glück verlieh und guter Dinge zog die Gruppe im Anschluss weiter, während in ihnen allmählich Hoffnung aufkeimte, dass sie den Kampf gegen Ukut und seine Dämonen mit Mut und dem Beistand uralter Wesen für sich entscheiden könnten.
So kam auch schon bald ihr nächstes Reiseziel in Sicht: Die Ruinen von Asthillion...
Der Wille der Mutter [13.10.18 - 04.11.18]
von Argos am 20.10.2018 16:20Der Wille der Mutter - Teil 1 [13.10.18]
Anwesende Teilnehmer:
Girroth, Raghnall, Shiori, Tarja, Tavira, Yasuno
Zu Beginn jener schicksalhaften Mission, welche über die Zukunft ganz Baloras entscheiden sollte, versammelten sich die Freiwilligen dieses Himmefahrtskommandos am Drashtuul-Tor, wo ihre bedeutsame Reise ihren Anfang nehmen sollte.
Hier war es die Paladinin Tarja, welche der bunt zusammengewürfelten Truppe, bestehend aus Waldbewohnern, Yokuza und Ifrinn, die Wichtigkeit der Mission erklärte und sie im Anschluss über die geplante Reiseroute informierte.
So war jedem das Risiko bekannt, als die Gruppe schließlich den Aufbruch wagte und nach einem knapp 4-stündigen steilen Fußmarsch Richtung Westen, die Höhlen des Äthers erreichten.
Schon kurz nach ihrer Ankunft befiel die Gruppe sichtliches Unbehagen, deutete doch die Abwesenheit jeglicher Dämonen auf ein noch größeres Übel hin, welches in den Höhlen hauste. Dieses Unbehagen steigerte sich schließlich zu begründeter Besorgnis, als die Gruppe schlussendlich die grausam zugerichteten Leichen mehrerer Dämonen, darunter auch der, eines Angelus, vorfanden.
Doch bevor überlegt werden konnte, ob ein anderer Weg ratsamer wäre, brachen drei Ätherspinnen aus der so genannten Ätherwelt hervor und offenbarten sich als die Nemesis der toten Dämonen.
Ein schneller aber intensiver Kampf entbrannte und in dessen Folge waren allen voran Tarja und Shiori die Leidtragenden, die mit dem teuflischen Gift der Spinnen zu kämpfen hatten. Doch dem vereinten Vorgehen der kampferprobten Recken hatten die Spinnen nur kurz etwas entgegenzusetzen und so gesellten sich ihre toten Körper bald zu den Dämonenleichen, während die Gruppe es für ratsam hielt, diesen Ort schnellstmöglich zu verlassen.
Kurz darauf offenbarte sich ihnen jedoch das nächste Hindernis, gelangten sie doch in eine Art Gewölbe, dessen Durchquerung nur über einen schmalen Grat möglich war, während sich ihnen links und rechts davon nur gähnende Leere, sowie die zerfressene Leiche eines Extinctia-Dämons präsentierte.
Mit einem schaurigen Kribbeln im Nacken machte sich die Gruppe an den Drahtseilakt und erreichte gerade noch so eine Art rundes Plateau inmitten der Steinbrücke, als ein Kluftkriecher, eine bedrohlich wabernde Masse aus rotem Schlick, aus dem Abgrund emporkroch und die Gruppe attackierte.
Die zersetzende Säure des Monsters setze vor allem Girroth zu und es grenzte an ein Wunder, dass die Gruppe ohne größeren Verluste das Untier bezwingen konnte. Doch im Verlauf des Kampfes wurde die Brücke aus Gestein nachhaltig geschädigt und begann einzustürzen.
Auch wenn sich die meisten Angehörigen retten konnten, so wurde Tavira von einem Stein erfasst und ging zu Boden. Lediglich durch ihre Meisterung der Telekinese gelang es ihr, sich auf den rettenden Vorsprung schweben zu lassen, wo sie sogleich von Shiori versorgt wurde und sich ihr eine angenehme Überraschung offenbarte.
So zog sie aus einer mystischen goldenen Kiste einen gesegneten Waffenrock der Würfeleule, der sie als deren Auserwählte legitimierte und der Gruppe neue Hoffnung gab, schien es doch, als würde zumindest eine Gottheit ihre schützenden Flügel über diese Mission halten.
Re: Die Engelsmacherin [Zusammenfassung]
von Alcino am 20.10.2018 12:12Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 19.10.2018
Teilnehmer: Trevaros, Keita, Myantha, Helifex, Salas, Braedon
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Fünf Stunden
Besuchte Orte im Event: Das Reich der Dämonen
Zusammenfassung:
Nach diesem ersten großen Kampf gilt es nun einen Weg hinaus aus der Höhle zu finden. Denn bevor die Dämonen letztlich gestorben sind, verschütteten sie sowohl den Weg hinaus aus der Höhle, wie auch den Weg zurück. Also sahen sich die Helden vor einer Sackgasse. Nachdem Helifex den fremdweltlichen Stein aber nicht zum Schmelzen bringen konnte, versuchte es auch Trevaros mit einer arkanen Welle. Zwar hätte er ein weiteres Portal erschaffen können, doch riet er selbst von dieser Idee ab und das war auch gut so. Denn die Macht des legendären Arkanmagiers war so groß, sodass er die Felsbrocken viele Meilen weit wegschleudern konnte und den Weg für die Gruppe freilegte.
Vor ihnen erstreckte sich eine ewige Weite aus schwärzlichem Boden aus Steinplatten und gigantischen monumentalen Säulen, welche zu Rundbögen geformt sind. Dies zieht sich abseits der Höhle nach links und rechts sobald sie hinaustraten bis ins unendliche heraus, lediglich in der Ferne geradeaus, kilometerweit entfernt, schien sich ein gigantisches Gebilde im Schatten zu manifestieren und diese Kathedrale soll ganz offensichtlich das Ziel der Gruppe darstellen. Doch Helifex bemerkte noch eine weitere Tatsache. Auf eben diesen Rundbögen sahen aus hunderten Metern Höher mindestens genauso viele leuchtende Augen zur Gruppe hinunter, Engel. Doch ehe die Gruppe großartig darauf reagieren konnte, setzten diese wunderschönen Geschöpfe zu einem schaurig schönen Gesang an, welcher nur von einem Engelschor stammen könnte:
"Wir beten zu Ophelia in der Nacht, von oben her unser Heim sie bewacht. Auf unsre Seelen gibt sie Acht, vom Himmel aus, in schneeweißer Pracht."
Zurecht war die Gruppe an im Vergleich niederen Wesen zunehmend beunruhigt, entschied aber ohne weitere Blicke zu riskieren, weiter zu gehen und nach einer Stunde Marsch mit diesem akustischen Klängen im Hintergrund erreichten sie auch die Kathedrale, welche scheinbar bis in die Unendlichkeit reichte, eine Spitze war nämlich nicht zu sehen. Dafür ersteckte sich aber in hundert Metern Höhe ein gigantisches Fenster, in welchem ein Portal herumwirbelte, ganz klar das Ziel der Gruppe. Vor diesem Fenster ragte aber ein gigantischer, dämonischer Wächter, der den Eingang zu bewachen schien.
Die Gruppe kam schnell zu dem Entschluss, dass sie den Wächter besiegen müssen, um an ihm vorbeizukommen. Doch trotz dieser abnormalen Größe konnte vorher keiner sagen, wie bösartig dieser Kampf werden würde. Zwar konnten unsere Helden des Öfteren großen Schaden an ihm verursachen, doch die Macht des Dämons war groß. Keita musste sogar seine Fähigkeiten dazu einsetzen, den leicht gerüsteten Salas von den Toten zurückzuholen. Doch die Grausamkeit des Dämons ließ dies nicht zu. Dieser fixierte nämlich weiter den verwegenen Wächter und reagierte gar nicht mehr auf die Provokationen der anderen. Dies resultierte darin, dass Salas ein weiteres Mal, diesmal jedoch endgültig von uns ging. Doch nahm er den Dämonen mit sich, indem der Boden unter ihnen einbrach und in die Tiefe stürzte.
Allerdings blieb kaum Zeit zu trauern, denn erst musste sich die Gruppe von der einbrechenden Plattform retten und dann auch nur kurz verschnaufen. Dieses Himmelfahrtskommando war nun mal ein ganz anderer Schwierigkeitsgrad an Feinden. Also gingen unsere Helden nach einem kurzen Stoßgebet für Salas und einer Verschnaufpause auch schon weiter. In der Kathedrale angekommen fanden sie sich in einem großen quadratischen Raum wieder, in welchem lediglich zwei Treppen zu ihrer linken und rechten weiter hinaufführen würden. Doch was sie in diesen Höhen erwarten wird, bleibt noch offen.
Die Engelsmacherin [12.10.2018 - 26.10.2018]
von Alcino am 14.10.2018 15:51Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 12.10.2018
Teilnehmer: Trevaros, Keita, Myantha, Helifex, Salas, Braedon
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Fünf Stunden
Besuchte Orte im Event: Das Reich der Dämonen
Zusammenfassung:
Der Anfang vom Ende hat nun begonnen. Der große Meister der arkanen Künste, Trevaros, hat nach starken Verbündeten geschaut, um diese Dämonenplage mithilfe der von der Mutter über Alles gegebenen Bombe zu beenden.
Doch zu aller erst mussten sie überhaupt erst in die Dämonenwelt gelangen, um den einen korrumpierten Engel zu töten, welcher all diese Dämonen zu gebären vermochte. Doch auch hierfür hatte Trevaros bereits einen Plan. Denn durch seine nahezu einzigartigen Fähigkeiten in der Arkanmagie, konnte er ein Portal zu dieser anderen Dimension öffnen, wobei dies mit einigen Schwierigkeiten einher ging. Allerdings wusste jeder der Anwesenheit über die Priorität der großen Sache bescheid und so traten sie alle durch das verheißungsvolle, durch Magie beschworene Portal und erreichten unbeschadet, eine Höhle auf der anderen Seite.
Eben diese Höhle strahlte sofort ein gewisses Unbehagen aus, denn war sie nicht in völlige Finsternis, sondern einem schwachen roten Leuchten getaucht, das von den steinernen Wänden ausging. Nachdem sich dann alle an die neuen Begebenheiten angepasst haben, gingen sie auch schon los, im besten Fall hinaus aus der Höhle.
Allerdings war der Marsch nicht lang von Ruhe gekrönt, denn schon auf der ersten Abzweigung ruhten Dämonen und würden die Helden kaum ohne Kampf vorbeilassen. Also nutzte die Gruppe das Überraschungsmoment und griffen an. Doch nicht nur die Gruppe formierte sich, um die schwachen Magier zu schützen, sondern auch die schwächeren Dämonen, stellten sich schützend vor die Magica-Dämonen. Doch das half ihnen nicht viel, denn die Gruppe an Sterblichen konnte den Kampf ohne große Schwierigkeiten beenden und für sich entscheiden.
Sie gingen also gemeinsam weiter, in der Hoffnung endlich einen Ausgang zu finden und taten dies schließlich. Doch draußen wartete schon ein Exstincia-Dämon, der den Höhleneingang zu bewachen schien und zu allem Überfluss, erschien ebenso noch ein gefährlicher Angelus-Dämon. Allerdings hatten die Helden abermals das Überraschungsmoment auf ihrer Seite und griffen an.
Dieser Kampf war weitaus blutiger ausgefallen. Die speziellen Fähigkeiten der höheren Dämonen setzten unserer Gruppe nämlich doch ziemlich zu. Aber auch diesen Kampf konnten sie unter großer Anstrengung für sich entscheiden. Doch war dies nicht alles.
Der Exstincia-Dämon löste sich auf und dafür materialisierte sich eine goldene Truhe, die ein schwaches lila Leuchten ausstieß. Helifex näherte sich der Truhe und öffnete diese. Sofort erhob sich daraus eine mit unbekannten Glyphen verstärkte Rüstung und legte sich fast schon parasitär um Helifex, seinem neuen Meister. Dieser war jedoch nicht abgeneigt und freute sich sichtlich über diese neue, von einem Gott erhaltene Rüstung. Apocolothoth hieß die Rüstung und zeichnete den Efreeten als Champion der großen Alten aus, zu welchen auch der inzwischen erwachte Cthulu höchst selbst, gehörte.
Khemvir - Linkliste
von Cerwen am 28.09.2018 16:17Die Jarlschaften Khemvirs:
1. Die Jarlschaft Volveikke
Jarless Svanhild Kardottir von Volveikke
Der Glaube der Khemviren:
Der Khemvirische Götterhimmel (WA-Version ohne Bilder)
Hier - Google-Docs-Version mit Bildern
[Zusammenfassung]
von Alcino am 25.09.2018 22:18Informationen:
Teil: III
Datum des Plays: 18.09.2018
Teilnehmer: Tarja, Ilyjion, Fyron, Argos, Myantha, Anika
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: Sechs Stunden
Besuchte Orte im Event: Testulam-Wald (Dan Gael)
Zusammenfassung:
Es gab nun also keinen Weg zurück und so war die Entscheidung für das weitere Vorgehen leicht. Sie folgten also einfach dem Weg und erreichten so eine weitere Holztüre, die sie ohne weiteres durchquerten. Dort wurden die Helden von einem doch sehr muffigen Gestank begrüßt und fanden sich in einem Raum vor, welcher von Spinnennetzen übersäht war und weitaus älter als die Räume zuvor wirkte. Neben zwei skelettierte Riesenspinnen fanden sie auch verschiedene Kokons vor, in welchen allesamt humanoide Überreste vorzufinden waren.
Eine der in den Kokons vorgefundenen Skelette umschloss allerdings eine gänzlich vom Zahn der Zeit verschonte Brosche mit Resten von Magie in sich, in ihren Händen. In dem kleinen Portrait innerhalb der Brosche waren zwei kindliche Jungen mit schneeweißem Haar abgebildet in deren Mitte eine größere Person stand, deren Gesicht aber ausgebrannt war. So konnte niemand genaueren Aufschluss über die Personen erhalten und weil Ilyjion schon auf eigene Faust vorgegangen war, entschied sich die Gruppe später weiter zu rätseln und dem Paladin beizustehen.
Dieser führte sie eine Viertelstunde durch einen düsteren Gang, bei welchem die Wände von immer dicker werdenden, roten Ranken geziert werden. Diese Ranken erreichten sogar irgendwann die Dicke eines durchtrainierten Oberschenkels. So erreichten sie irgendwann wieder bearbeiteten Stein und trafen schließlich in einer alten Ruine ein, die ebenso von Ranken durchwuchert war. Beunruhigend waren aber erst die wuselnden Handteller-großen Spinnen auf dem Boden, die glücklicherweise nichts von der Gruppe wollten, aber ein Indiz für den Showdown gaben. Sie gingen also weiter und erreichten auch relativ schnell den nächsten und mit am größten Raum in dieser Ruine.
Die Mitte des Raumes war geziert mit einem schönen Mosaik im Boden und rechts neben der Gruppe war ein Spinnennest, mit versteinerten Eiern darin. Doch gegenüber der Gruppe an der Wand befand sich ein gewaltiger Spiegel, der auch noch überraschend unversehrt aussah. Doch das war die geringste Sorge der Helden, denn es dauerte nicht lang und von der Decke erschien ein gewaltiges Spinnenwesen, versucht durch die Ranken, welches sich der Gruppe zum Kampf stellte. Glücklicherweise konnte Fyrons Konstrukt einen Großteil des Schadens abfangen und so war der Kampf nur halb so schlimm, wie er vermutlich geworden wäre. Schließlich war es geschafft, doch war das noch nicht das Ende...
Das Spinnenwesen löste sich nämlich ähnlich auf, wie es der Wolf vor ihr tat, offenbarte aber einen rötlichen, unförmigen und durchsichtigen Stein. Auf den ersten Blick war es ein großer ungeschliffener Rubin und als Ilyjion in aufhob, offenbarte sich ihm eine merkwürdige Aura, die ihm die Härchen aufstellten und kurzzeitig Zorn und Trauer zu spüren gaben. Demnach muss es ein besonderer Stein sein.
Die Gruppe rätselte also weiter, bis vom Glas des Spiegels ein Knirschen aus ging und sich eben dieser tiefrot zu färben begann. Das Rot, das den Spiegel übertünchte explodierte und tausende rote Funken schwebten in der Luft, wie sie die Gruppe schon einmal gesehen haben. Aber das war noch nicht das Ende des Schauspiels, denn die Oberfläche des Spiegels wölbte sich und wie aus einem Portal trat ein junger, weißhaariger Mann auf dessen Rücken vier weiße Schwingen thronten. Die Ähnlichkeit zu einem der Jungen auf dem Portrait war unverwechselbar.
Dieser wirkte sofort erhaben und streckte seine Hand aus. Er wollte seinen Stein zurück. Ilyjion knickte aber nicht ein. Er behielt den Stein, da er ihn als Eigentum von Leonus sieht. Das begeisterte das Wesen aber nicht sonderlich und gab der Gruppe noch kurze Zeit zu überlegen, doch knickte sie noch immer nicht ein und so warnte er die Gruppe, den Stein möglichst weit fort zu schaffen, wenn er kommt um ihn sich zurückzuholen. Denn sonst würde der Krieg in einem Desaster enden. Zusätzlich erzählte er noch davon, wie kläglich die vernunftbegabten Rassen versagt haben und wie dumm sie doch sind. Dann verschwand er aber auch schon wieder und ob das Wesen in seiner letzteren Aussage recht hatte, bleibt offen. Doch Schuld an diesen roten Ranken hatte die Gruppe gewiss nicht und kaum war der Flügelmann im Spiegel verschwunden, löste sich ihre Umgebung auf und die Gruppe fand sich wieder im Wald, diesmal gänzlich von den Ranken befreit und auch das Haus war spurlos verschwunden. Der Kampf war gewonnen worden, doch der Krieg hat mit diesem Wesen begonnen...
Die Irrfahrten der Gelehrten [22.08.18 - ???]
von Argos am 25.09.2018 21:17Die Irrfahrten der Gelehrten - Akt 2: Der Ravvikha-Vulkan [12.09.18 + 19.09.18]
Anwesende Teilnehmer:
Arifey, Cerwen, Leonie, Terenz, Saria
Tatsächlich war der Gruppe nach dem unerfreulichen Vorfall mit ihrem Gepäck eine kurze Zeit der Ruhe vergönnt. Diese hielt allerdings nur, bis sich die "Myras Heim" dem berühmten Ravvikha-Vulkan näherte, der Experten zufolge in letzter Zeit außerordentlich aktiv war.
So beschlich die Gruppe ein mulmiges Gefühl, als sie nach und nach immer größere Meereslebewesen erkennen konnte, die scheinbar fluchtartig das Gewässer um den Vulkan verließen und das Schiff schlichtweg ignorierten, was die Newithaner, brennend auf einen Kampf, enttäuscht murren ließ.
Schlussendlich brach jedoch ein gewaltiger Megalodon aus den Tiefen des Ozeans hervor und griff die Reisenden an. In einem schweren Kampf, dessen Ende durch den Tod des Untiers besiegelt wurde, wurde das Schiff allerdings schwer beschädigt und so hatte die Gruppe keine andere Wahl, als an den Ufern des Vulkans notzulanden, wo sie von der Kapitänin mit der Aufgabe betraut wurden, Holz für die Reparaturen zu suchen.
So zog die Gruppe los, während Sigillus, immer noch betrunken von dem starken newithanischen Wein, beim Schiff blieb. Die Entdeckung einer schwarzen Drachenschuppe sorgt schließlich für einige Aufregung unter der Gruppe, wobei sich Freude und Furcht in der Waage hielten und erst vergessen wurde, als die Gelehrten eine altes amenrisches Schiffswrack entdeckten, welches sie für die Reparatur ausschlachten konnten.
Doch als Arifey den Laderaum betrat, entstiegen den dortigen Sarkophagen 3 Mumien, welche auf die Gruppe losgingen. Nach einem kurzen Kampf schließlich ergab sich die letzte verbliebene Mumie, während die bereits zerstörten Untoten sich wieder zusammenzusetzen begannen und sie sich als Pharao Eloschamun aus Amenrut und seine beiden Geliebten vorstellten. Sie waren hier vor langer Zeit gestrandet, als sie auf der Suche nach einer Möglichkeit waren, einen Fluch zu brechen, welcher sie zu einem Leben als ewig wandelnde Untote zwang. Tatsächlich entdeckten sie in einem Buch einen Gegenzauber, jedoch ging ein Teil des Rituals verloren, bevor sie es durchführen konnten und so wurde die Gruppe gebeten, danach zu suchen, da der Fluch den Mumien verbot, sie von ihren Sarkophagen zu entfernen.
Mit gemischten Gefühlen, einige nahmen den Mumien den Angriff immer noch krumm, begab sich die Gruppe schließlich auf die Suche, wurden jedoch schon bald von dem Beben der Insel aufgehalten, welches zur Folge hatte, dass eine Seite des Vulkankraters einstürzte und sich daraus ein erzürnter Feuerdrache aus den Trümmern in den Himmel erhob. Gleichzeitig begann das Wasser zu brodeln und ein gigantischer nipranischer Seedrache erschien an der Küste.
Schnell war zu erkennen, dass sich die beiden majestätischen Geschöpfe im Streit befanden, beschuldigte doch jeder von ihnen den anderen, für die Erdbeben verantwortlich zu sein. So war Shao-Feng, der Wasserdrache, der Meinung, sein Gegenüber würde auf diese Weise die Insel vergrößern und ihm sein Gebiet wegnehmen wollen, während Malfurio, der Feuerdrache, davon ausging, dass der Wasserdrache durch die Beben seinen geliebten Vulkan zum Einsturz bringen wolle.
Der drohenden Gefahr bewusst, was ein Kampf zwischen dieses Geschöpfen für die Gruppe bedeuten konnte, versuchte die Dekanin Cerwen schließlich den Streit zu schlichten, was ihr nur mäßig gelang. Erst als Saria die schwarze Drachenschuppe in den Sinn kam und diese den Drachen von Cerwen gezeigt wurde, löste sich das Drama allmählich auf und der Seedrache Shao-Fang erklärte, dass die Schuppe einem nipranischen Unterweltdrachen zuzuschreiben wäre, einer garstigen Drachenrasse, die besonders prädestiniert dafür sei, für Zwietracht zu sorgen und die Fähigkeit besaß, die Erde beben zu lassen.
Da diese Drachen unter der Erde lebten und der vermutete Eingang zu klein für die beiden Drachen war, baten diese die Gruppe um Hilfe, welche auch diesen Auftrag annahm. So begab sich die Gruppe der Gelehrten in das Innere des Tunnelsystems, wo sie auch die fehlende Seite für das Ritual des Pharaos neben der Leiche seine treuen Dieners fanden. Deren letzte Botschaft bestand darin, dass sie vor dem Ritual warnte, da es gegen den Willen des Unterweltgottes Mahvans sei und er darum die Seite gestohlen habe.
Dies beunruhigte die Gruppe allerdings nicht und man ging weiter, bis man schließlich auf den Unterweltdrachen, ein Jungtier, traf, welcher sich aus einem Lavabecken erhob und die Gruppe sofort angriff, nachdem es nicht gelang, sich mit Cerwens lückenhaften Niparanisch zu verständigen.
Obgleich nun Cerwen selbst den Befehl gab, den Drachen nicht zu töten, war es schließlich Leonie, die sanftmütige Heilerin, welche den Drachen zuerst gegen eine Felswand katapultiere, die daraufhin einstürzte und den Jungdrachen unter sich begrub, was Leonie zu der einzigen Drachentöterin in der jüngeren Geschichte Baloras werden ließ.
Nachdem nun aber der Drache tot war, beschloss man zurückzukehren und, nachdem man dessen Hort geplündert hatte, traf man die beiden Drachen am südöstlichen Ende der Insel wieder, wo bereits die Newithaner eingetroffen waren und den Geschichten des Feuerdrachens lauschten, während Sigillus auf einem Felsen saß und mit dem Seedrachen Shao-Feng ein Tässchen Tee trank.
Als Lohn für die Erlegung des Drachens dürfte sich die Gruppe etwas aus Malfurios Hort aussuchen und sie entschlossen sich für die magisch versiegelte Truhe eines Reisenden, in der Hoffnung, dort würden sie etwas Wertvolles darin finden.
Bevor die Fahrt jedoch fortgesetzt werden konnte, kehrte die Gruppe noch zu dem Schiffswrack zurück und vollzogen das Ritual zum Beenden des Fluches.
Kurz vor dessen Gelingen erschienen auf einmal zwei furchterregende Kreaturen, Mahvans Diener genannt, welche die Gruppe sogleich mit ihrem verfluchten Speeren angriffen und mit einem Hieb die zierliche Saria lebensgefährlich verletzten.
Der Kampf gewann rasch an Brisanz und so ging schließlich auch noch Terenz zu Boden, als er sich heroisch vor Cerwen war, welche ansonsten von den unheiligen Waffen der Schakalwesen aufgespießt worden wäre.
Schlussendlich obsiegte die Gruppe jedoch und die Mumien lösten sich voller Dankbarkeit im Feuer auf. Lediglich ein großer roter Rubin blieb zurück, den die Gruppe einsammelte und dann zum Schiff zurückkehrte.
Dort erwartet sie bereits der Seedrache Shao-Feng und gab ihnen noch einen Rat mit auf den Weg, bevor die Gruppe nach Süden Richtung Tuljamid aufbrach:
Ihm zufolge gäbe es 3 Seerouten nach Tuljamid. Die südwestliche Route allerdings würde momentan von der martialischen Titanenhydra heimgesucht werden, während die südöstliche Route im Moment von einem schweren Sturm beherrscht werden würde. Auf der südlichen Route hingegen würde die Gruppe nur die Ausläufer des Sturmes zu spüren bekommen, würde aber vermutlich auf einen Oggtreodyten treffen.
Mit diesem Ausblick setzte die "Myras Heim" dann schließlich erneut Segel, ungewiss, was sie auf ihrer Reise noch alles erwarten würde...
Re: Im Dunkel der Nacht [Zusammenfassung]
von Alcino am 15.09.2018 01:50Informationen:
Teil: II
Datum des Plays: 08.09.2018
Teilnehmer: Tarja, Ilyjion, Argos, Myantha, Anika
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: Fünf Stunden
Besuchte Orte im Event: Testulam-Wald (Dan Gael)
Zusammenfassung:
Der Kampf gegen die untoten Wölfe war lang, denn sie empfanden scheinbar keinen Schmerz. Allerdings fand Tarja heraus, dass man sie mit einem letalen Treffer in ihr Herz, endgültig töten konnte und so schafften sie es gemeinsam, die Wölfe zu erlegen. Natürlich begannen Die Kämpfer sofort über die Wirkung, Entstehung und weiteres bezüglich der Ranken zu sprechen, wobei sie als nicht Gelehrte nicht mehr tun konnten, als dem Parasiten auf den Grund zu gehen und zu beseitigen.
So folgten sie weiter den Spuren, bis Ilyjion wie Anika zuvor ein Rascheln vernahm, aber auch den Hieb einer Peitsche? Er näherte sich also misstrauisch dem Busch und heraus schoss ein Tentakel, welchem Ilyjion nochmal elegant entgehen konnte. Dem Tentakel folgte ein grotesker und ebenso untoter Schreckenswolf, wobei aus dessen Rücken grässliche Fangarme ragten, die nach den Gruppenmitglieder zu schießen versuchte.
Obwohl dieser Feind nur allein war, machte er der Gruppe doch sehr schwer zu schaffen, da die fleischigen Auswüchse sehr stark waren und kurzzeitig viel Argos auch aus, als dieser von dem Untoten infiziert wurde. Mit einer grandiosen Vorarbeit der Kämpfer konnte Argos vorpreschen und sein Schwert verheerend in den Leib des Wolfes rammen, welcher ihn tötete und... auflöste? Der Kadaver des Wolfes zerfloss auf dem Boden und zurück blieb nur noch eine weiße Substanz, die aufstieg und eine Art Gesicht bildete und davon sprach, dass sie den Sprechenden sterben ließen. Dieses Gespenst löste sich aber auf und hinterließ einen roten Staub, welchen Ilyjion für eine spätere Untersuchung durch einen Spezialisten einsteckte.
Das hielt sie aber auch nicht auf weiterzugehen und so gingen sie weiter gen Süden, wo sie auf ein Haus stießen, das Argos nicht kannte, was sehr merkwürdig ist. Doch es war offensichtlich der Quell der Ranken, diese ragten nämlich überall heraus und dass in Massen. Selbst das Haus war wie ein Spinnennetz zugewuchert. So kamen sie nicht darum das Haus genauer zu untersuchen. Allerdings konnten sie neben den alten Fassaden und verriegelten Fenstern nur eine offensichtlich offene Tür sehen, welche Ilyjion natürlich öffnen musste, um weiterzukommen.
Daraufhin spürten die Anwesenden ein merkwürdiges zupfen an ihrem Bauchnabel, das Sichtfeld drehte sich und ihre Gedankenwelt wurde auf den Kopf gedreht. Daraufhin spürten sie ein dichtes Netz an Weben um sich. Das Gefühl verflog allerdings irgendwann wieder und sie fanden sich in einem Hausflur vor. Vom Ausgang, keine Spur. Während der Großteil der Gruppe sich schnell wieder fassen konnte, wurde Anika immer ängstlicher, blieb aber dennoch stark, sie gingen beleuchtet durch Ilyjions Magierlicht weiter und erreichten einen Raum voller kaputter Möbel, Knochen und einem zerbrochenen Spiegel. Nachdem Anika die Knochen untersuchen konnte, stellte sie fest, dass diese schon länger tot gewesen sein mussten und sich offenbar selbst geschnitten haben mussten. Mehr gab es aber nicht zu sehen und so suchten sie den nächsten Raum auf.
Dieser Raum war eine Küche und trotz der Tatsache, wie verlassen das Haus wirkte, brodelte ein eklig lecker duftender Eintopf darin. Alle fanden das merkwürdig und Argos fragte die Knappin tatsächlich, ob es das Fleisch der Knochen sein könnte, was dort brodelte und diese Vorstellung half dem Mädchen nicht zum Seelenheil.
Überraschenderweise verkraftete sie das aber doch sehr ritterlich und sie erreichten den vorerst letzten Raum. In diesem lagen drei Leichen. Zwei Waldspäher und ein Troll, welcher ebenso einst untot war, aber scheinbar gemeinsam mit den hiesigen Spähern starb. Doch sie konnten den Kampf dennoch für sich entscheiden, was sehr lobenswert war. Auf Argos' Wunsch hin und erst dann begann Anika mit ihrer Untersuchung und konnte festmachen, dass die Wächter noch nicht lange tot sein konnten, lediglich wenige Stunden. Doch wie es nun weiter geht, bleibt offen bis zum Finale.
Zusammenfassung
von Alcino am 08.09.2018 17:52Informationen:
Teil: V - Finale
Datum des Plays: 02.09.2018
Teilnehmer: Corra, Taru, Ryu, Poks, Reiko
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Fünf Stunden
Besuchte Orte im Event: Hirojashi-Ilé
Zusammenfassung:
Die Krieger der Shogure befanden sich noch immer im Untergeschoss an einer Kreuzung. Doch da Corra ein Säuseln aus dem Osten vernehmen konnte, war die Wahl des Weges einfach. So gingen sie gemeinsam und wieder aufgepäppelt los und traten so in einen zwanzig Meter langen Raum, der mit dorisches Säulen gesäumt war.
Zu ihrer linken und rechten standen bedrohlich große Feuerkessel, die aber immerhin gelöscht waren. Am Ende des Raumes stand ein Altar, auf welchem durch Dekorationen und Blutopfern offenkundig bösartige Rituale vollzogen wurden.
Ehe sie sich diesem Altar annehmen konnten, vernahmen alle Anwesenden ein Flüstern, das Gänsehaut bereiten konnte und daraufhin wurden sie auch auf eine hübsche junge Frau aufmerksam, die hinter der letzten Säule verschwand. Kurz darauf kam sie aber wieder hervor und tatsächlich war sie eine wunderschöne junge Frau, welche die Gruppe versuchte, zum Gehen zu bewegen und obwohl Reiko eine diplomatische Lösung finden wollte, waren Ryu und allen voran Taru dagegen. Sie nahmen Kindermord offenkundig ernster als die Senshi es tut und nachdem auch Corra sich platziert hatte, gab Ryu ein Zeichen und die Supai-Dame eröffnete den Kampf mit einem Überraschungsangriff.
Die junge Harumi offenbarte dann sofort ihre monströse Seite und ihr Hals wuchs an. Tatsächlich war sie die Tochter ihrer Mutter. Doch gerade deswegen hatte es Ryu nicht leicht, denn Harumi schien ihn zu hassen und fixierte ihre Angriffe auf diesen, sodass er sogar zu Boden ging, worauf Reiko ihm aber sein Leben retten konnte. Taru allerdings wurde zu Harumis Kostprobe und sie riss ihm ein Stück Fleisch aus der Schulter... Ehe sie ihm in den Hoden biss, was sicher sehr unangenehm war. Allerdings dauerte der Kampf nicht länger an als nötig und die Shogure konnten das humanoide Monster niederstrecken. Poks begann daraufhin ein Zeichen in die Haut der toten Frau zu ritzen und auch Taru schnitt ihr die Augenlider ab, um ihr den Eintritt ins Totenreich zu verwehren, was Ryu und Reiko deutlich abstoßend fanden und anklagten.
Doch ging der Auftrag dennoch nicht rosig aus. Poks hielt es nämlich für eine gute Idee, den Streit mit dem schwer verwundeten Taru damit zu beenden, ihm zwischen die Beine zu treten, was dem verletzten Asphari das Bewusstsein raubte. Kaum darauf gab Ryu den Befehl Poks festzusetzen und nachdem dieser, geschult durch seine Erfahrungen als Supai, fast noch entkommen konnte, konnte er festgenommen und von Corra zurückgeführt werden. Poks leistete auch keinen Widerstand und gemeinsam kehrten sie direkt zum Sitz zurück.
Die Irrfahrten der Gelehrten [22.08.18 - 21.11.18]
von Argos am 06.09.2018 19:32Die Irrfahrten der Gelehrten - Akt 1: Die Rebellion den Wissens [22.08.18 + 05.09.18]
Anwesende Teilnehmer:
Arifey, Cerwen, Indani, Leonie, Terenz, Saria
Wie vereinbart traf sich die Delegation der Akademie im Hafenbereich Froenyas, wo ihr Reiseleiter Sigillus bereits auf der Hafenmauer saß und ihnen stolz das Schiff präsentierte, welches ihre sichere Überfahrt nach Tuljamid gewährleisten sollte.
Dabei handelte es sich um ein heruntergekommenes newithanisches Frachtschiff, welches von der ebenso jungen wie schönen Kapitänin Sophia Vestalios befehligt wurde. Zusammen mit ihrem ersten Offizier Opheiros von Minos machten sie keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegenüber den männlichen Magiern unter ihren Gästen, auch wenn sie sich mit dem alten Sigillus wohl blendend verstanden, wenngleich der Grund dafür ungenannt blieb.
So begann die abenteuerliche Reise und das Schiff verließ den Hafen. Der erste Zwischenfall ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn als die Gelehrten in ihrer Kabine und auf dem Deck die Reise genossen, stürmte ein wutentbrannter Opheiros auf das Deck und hielt ein flatterndes, stark lädiertes Buch in seinen Händen.
Seiner Aussage nach suchten diese Bücher unter Deck sämtliche Räume heim, was offenkundig das Werk von Magie war. Da der Kampf gegen eine verrückte Bibliothek allerdings unter ihrer Würde lag, wurden die Angehörigen der Akademie angewiesen, sich dieses Problems anzunehmen.
Sogleich machten sich diese auf den Weg nach unten, wo sich ihnen im Speisesaal ein amüsanter Anblick bot:
Der Koch und seine Küchenjungen hatten sich auf die dortigen Bänke gestellt und erwehrten sich mehrerer Bücher, die im Sturzflug auf sie losgingen. Heroisch mischten sich die Magier in den Kampf ein, erhielten aber von der Dekanin Cerwen die Anweisung, die Bücher lediglich einzufangen und nicht zu zerstören.
Dies gelang auch beim Großteil der Bücher, denn lediglich eines der wertvollen Wälzer wurde von Terenz mit einem wuchtigen Hieb in den Kochtopf befördert, wo es vollkommen durchweicht und somit zerstört wurde.
Doch Zeit sich auszuruhen blieb nicht, denn sogleich erklang heftiges Gepolter aus dem Viehverschlag. Dort fand die Gruppe Sigillus khemvirischen Kriegshund vor, der die Türe zum Frachtraum bewachte und inmitten einer Reihe zerfledderter Bücher saß, von denen er eines noch als Kauknochen missbrauchte.
Zwei Matrosen standen ratlos daneben und eröffneten der Gruppe, dass einer der Schiffsjungen sich noch im Frachtraum aufgehalten hatte, als das Chaos begann.
Dank einer gekonnten Illusion Arifeys vermochte die Gruppe im Anschluss den Wachhunf von der Türe wegzulocken und man konnte den Frachtraum betreten.
Dort wurde die Gruppe von einigen randalierenden Wanderkoffern angegriffen, die das fliegende Mutterbuch, die Urheberin des Aufstandes, beschützen, indem sie wahllos Gepäckstücke auf die Gruppe warfen.
Schlussendlich konnten die Koffer aber zerstört werden und Leonie konnte das Buch mit dem Titel "Dapnhesutra - Von und für Vierbeiner" mit katzengleicher Eleganz fangen.
Im Anschluss kehrte wieder Ruhe auf dem Schiff rein und man konnte die Reise fortsetzen...






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