Asphari - Die Kinder des Mondes

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Leonus

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Asphari - Die Kinder des Mondes

from Leonus on 05/17/2020 11:50 AM

Inhaltsverzeichnis

1. Abstammung, Schöpfungsmythos und Sinothans Schicksal
2. Herkunft und kurzer Überblick über die Geschichte
3. Äußeres Erscheinungsbild
4. Körperliche Attribute und Fähigkeiten
5. Die Kultur der Asphari im Wandel – Vergangenheit und Gegenwart
6. Die Asphari und Religion
7. Die Ursprache der Asphari – Sinathû
8. Einfluss der Attribute und körperlichen Fähigkeiten auf das Würfel- und Kampfsystem


1. Abstammung, Schöpfungsmythos und Sinothan's Schicksal

Abstammung

Glaubt man den Legenden und das tun die allermeisten der Asphari, dann gilt die Verbindung zwischen den sogenannten "Ersten" und dem Nachtaspekt Sinothan als Ursprung der Rasse der Asphari. Die „Ersten" werden in den Legenden als die ersten Elfen bezeichnet, die auf dem Kontinent Revaria erschienen sind, wahrscheinlicher ist allerdings das es sich hierbei um die ersten Elfen handelte, die den Kontinent Cochor erreichten und sich vorher bereits andernorts auf Revaria niedergelassen hatten. Geschichtlich genau belegt ist allerdings keine der beiden Varianten.

Laut dem Schöpfungsmythos erhielten die Asphari durch diese symbolhafte Vereinigung von Licht, repräsentiert durch die ersten Elfen und Dunkelheit, repräsentiert durch Sinothan ihre ungewöhnlichen und in manchen Augen auch unnatürlichen Fähigkeiten. Die Asphari selbst betrachten sich durch ihre Abstammung als die ultimative Synergie zwischen den beiden Gegensätzen. Ob dies allerdings tatsächlich die Wahrheit oder nur ein Mythos ist, um eine Laune der Natur zu erklären, vermag bisher niemand mit absoluter Sicherheit zu sagen.

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit aber irgendwo zwischen den Zeilen, denn die einzige gesicherte Quelle dieser Geschichte ist wohl der Nachtaspekt Sinothan selbst, dem einzigen Zeitzeugen des tatsächlichen Ursprungs der Asphari.


Schöpfungsmythos

In den Legenden der Asphari beginnt ihr Schöpfungsmythos, als die ersten Elfen gerade erst anfingen, auf der noch jungen Welt zu wandeln. Zu dieser Zeit gab es noch keine Einteilung zwischen Tag und Nacht, sondern nur eine Art Dämmerlicht, das zu jeder Zeit allgegenwärtig war. Allerdings waren die ersten Elfen nicht allein, denn die Welt wurde bereits von den sogenannten Aspekten bevölkert, urtümlichen Wesen, die seit Anbeginn der Zeit auf der Erde wandelten. Jeder Aspekt vereinte eine ganz bestimmte Eigenschaft in sich, wie die Herrschaft über den Tag oder die Nacht. Die beiden wichtigsten Aspekte waren Ilothan, der Aspekt des Tages und Sinothan, der Aspekt der Nacht. Durch die Konkurrenz der beiden mischten sich Tag und Nacht, sodass das Dämmerlicht weder dem einen noch dem anderen Teil des Tages weichen konnte.


Sinothan.jpgIlothan.jpg
[Sinothan (oben) und Ilothan (unten)]

Am Anfang tolerierten die Aspekte die Ankunft der Elfen lediglich, mit der Zeit entwickelte sich allerdings mehr und mehr ein Dialog. Schließlich fungierten die Elfen als Schlichter im Streit zwischen den beiden Aspekten und erarbeiteten einen Kompromiss, sodass jeder der Aspekte die Hälfte des Tages für sich beanspruchen konnte. Ilothan bekam für den Tag die erste Hälfte des Tages zugesprochen, Sinothan die zweite Hälfte für die Nacht.

Da Sinothan allerdings darauf bestand, dass die Nacht allein seinen Geschöpfen vorbehalten sein sollte, blieb Ilothan bei den Elfen, um sie des Nachts vor den Geschöpfen der Nacht zu schützen. Nicht umsonst trug Sinothan auch den Beinamen "Herr der Bestien".

Von diesem Zeitpunkt an war die Nacht für die Elfen und Ilothan ein Tabu und kaum jemand wagte sich des Nachts noch Ilothans Reich zu verlassen.

Mit der Zeit entstand eine Verbindung zwischen Ilothan und einer der ersten Elfen, Ianna. Aus dieser Verbindung gingen schließlich die ersten Hochelfen der Geschichte hervor, die aufgrund ihrer Verbindung zum Aspekt des Tages eine natürlich Bindung zum Tage besaßen.

Ianna.jpg
[Eine der ersten Elfen auf Cochor, Ianna]

Für lange Zeit blieben die Verhältnisse so bestehen, bis Ianna und Ilothan eines Tages ihre jüngste Tochter, Leyanna auf die Welt brachten. Leyanna war von Anfang an besonders und schien sich im Gegensatz zu den anderen Elfen und Hochelfen nicht vor der Nacht zu fürchten. Ihre Neugierde wurde schließlich so groß, dass Ianna und Ilothan keine andere Möglichkeit sahen, als sie während der Nacht in einem Zimmer einzusperren.

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[Leyanna, Tochter von Ianna und Ilothan]

Eines Tages jedoch vergaß der Wächter, die Türe zu Leyanna's Zimmer richtig abzusperren und die Hochelfe, mittlerweile eine junge Erwachsene, schlüpfte aus ihrem Zimmer und verließ Ilothan's Reich unbemerkt. Auf ihrem nächtlichen Streifzug sah sie sich schließlich einer Deava gegenüber, einer von Sinothans Kreaturen der Nacht. Als Leyanna jedoch nicht zurückwich, sondern vielmehr weiterhin eine gewisse vorsichtige Neugierde an den Tag legte, zeigte Sinothan sein wahres Gesicht und trat ihr in seiner tatsächlichen Gestalt gegenüber, der eines jungen Mannes mit grauer Haut, rabenschwarzem Haar und leuchtend gelben Augen.

Zuerst missfiel Sinothan die Neugierde der Hochelfe, da sie die Abmachung zwischen ihm und Ilothan gebrochen hatte, indem sie nachts in sein Reich eingedrungen war. Über die Dauer der Begegnung zeigte sich jedoch, dass Sinothan keinesfalls von schlechter oder böser Natur war. Er war lediglich der Meinung, die Kreaturen der Nacht bräuchten genauso einen Schutzpatron wie die Wesen des Tages und er selbst verstand sich als deren Bewahrer und Beschützer.

Weiterhin erzählte Sinothan von den Meinungsverschiedenheiten mit Ilothan, der Konkurrenz zwischen den beiden und allerlei andere Geschichten über die Wesen, über die er wachte.

In den folgenden Nächten schickte er immer wieder eine seiner Kreaturen, um Leyanna unbemerkt aus ihrem Zimmer zu befreien. Langsam entwickelte sich eine Freundschaft zwischen den beiden und nach einiger Zeit wurde daraus auch mehr, bis Leyanna schließlich ein Kind erwartete.

Da sie diesen Umstand nach einiger Zeit nicht mehr vor ihren Eltern geheim halten konnte und sie von ihnen kein Verständnis würde erwarten können, floh sie eines Nachts endgültig in Sinothans Reich. Nach einiger Zeit gebar Leyanna Zwillinge, Aela und Endin, die ersten der Asphari.

Nach und nach wuchs die Zahl der Asphari in Sinothans Reich und sie begannen sich ein eigenes Heim zu errichten, ein Reich in dem die Kreaturen der Nacht ungehindert und unbeobachtet wandeln konnten, ohne den Zorn jener zu fürchten, die sie nicht verstehen konnten oder wollten. Sie nannten dieses Reich „Graevenfall", was aus der Sprache der Asphari, Sinathû, übersetzt so viel bedeutete wie „sichere Zuflucht".

Eines Nachts jedoch erschienen Ilothan und Ianna unvermittelt in Sinothans Reich, außer sich vor Zorn über die Verbindung ihrer Tochter und dem Aspekt der Nacht. Alle Versuche von Leyanna zwischen den beiden Parteien zu vermitteln, scheiterten bereits im Ansatz und schließlich schleuderte Ianna Sinothan einen Zauber mit tödlicher Intention entgegen. Leyanna allerdings hatte sich bereits zwischen die beiden geworfen und wurde von dem Zauber ihrer Mutter tödlich getroffen.

In ihrer Trauer gaben Ilothan und Ianna Sinothan die Schuld am Tod ihrer Tochter und es kam zum Kampf zwischen den dreien. Sinothan tötete in dessen Verlauf in Notwehr Ilothan, doch kurz bevor dieser starb verfluchte er die Nachkommen von Sinothan, auf das sie am Tage und im Angesicht der Sonne ihre Kräfte einbüßen würden.

Ianna, blind vor Wut und Trauer wirkte schließlich einen Zauber auf Sinothan, der ihn in ein unterirdisches Gefängnis verbannte. Ianna legte eine solche Kraft in ihren Zauber, dass sie ihre Magie das eigene Leben kostete und damit endete der Kampf, der am Ende nur Verlierer zurückließ. Ihrer Urväter beraubt sahen die Asphari und die Elfen Graevenfalls sich nun einer ungewissen Zukunft gegenüber, einer Zukunft die ähnlich enden sollte wie der Konflikt ihrer Vorfahren.


Sinothans Schicksal

Nachdem Sinothan von Ianna mittels eines magisch erschaffenen Portals aus der bekannten Welt verbannt wurde, fristete der Nachtaspekt sein Dasein ohne ein Gefühl für Zeit in tiefer Dunkelheit, an einem Ort der gleichzeitig der Welt von Revaria beinahe zum Greifen nahe war und doch so weit entfernt wie die Sterne am Nachthimmel.

In dieser Dunkelheit dämmerten auch der Verstand und das Wesen Sinothans in einer Schwebe zwischen Bewusstsein und Nichtexistenz. In den seltenen Momenten der Klarheit allerdings wuchs Sinothans Hass auf Ianna und ihre Nachkommen immer mehr, bis der Nachtaspekt sich schließlich in diesen Gedanken vollkommen verlor.

Mehrere Jahrzehnte verbrachte Sinothan in diesem Zustand, bis ein Ereignis auf Graevenfall schließlich dafür sorgte, dass sich erste Risse in seinem magischen Gefängnis auftaten. Eine magische Explosion, ähnlich dem Kataklysmus der auch auf Balora einst stattgefunden hatte, schwächte die Kräfte des Portals, welches Sinothan eingekerkert hielt.

In seinem geschwächten Zustand allerdings konnte Sinothan nicht die nötige Kraft aufbringen um sein Gefängnis vollständig zu zerstören. Über weitere 5600 Jahre bröckelte das Gefängnis mehr und mehr, bis es schließlich zum Zeitpunkt der Dämonenkriege auf Balora gänzlich zusammenbrach.

Sinothan war frei und sein über die Jahrtausende angefachter Hass auf die elfische Rasse entlud sich zunächst auf seine Heimat, Graevenfall. Jedes Individuum elfischen Blutes, ob wagemutiger Abenteurer oder Forscher angesichts der Krankheit Cochors, das sich zu diesem Zeitpunkt in Graevenfall aufhielt, verlor sein Leben. Aber damit war Sinothans Rachefeldzug noch lange nicht beendet.

Seiner ursprünglichen Kräfte beraubt war es ein reiner Zufall, dass er Balora als erstes Ziel seiner Rache erwählte. Als ein unförmiger Schatten belegte er die Einwohner eines kleinen Dorfes mit dem Zeichen seines Zorns, ein Zeichen das sich einem jeden Bewohner elfischen Blutes in die Haut brannte, wie ein Brandzeichen. Sinothan nutzte dieses Mal um sich nach und nach die Kräfte der Befallenen einzuverleiben, bis eine Gruppe mutiger Abenteurer aus Balora seinem Treiben Einhalt gebieten konnte.
Dieselbe Gruppe aus Abenteurern brach schließlich auf einer ausgedienten embarischen Fregatte ins Ungewisse auf, um die mysteriöse Gestalt zur Strecke zu bringen, die für den Angriff auf das Dorf verantwortlich war, nicht wissend das es sich dabei um Sinothan handelte.

Nach mehreren Konfrontationen mit dem Nachtaspekt erreichten die Abenteurer schließlich Graevenfall, welches ebenso wie ein großer Teil Cochors mittlerweile von einer mysteriösen Fäule befallen war. Tief in einer Mine unterhalb von Graevenfall stieß diese Gruppe schließlich auf das Gegenstück jenes magischen Artefaktes, dass die magische Explosion in Graevenfall verursachte hatte.
So kam es auch zu einer letzten Konfrontation mit Sinothan, in deren Zuge die Abenteurer den Nachtaspekt von den Irren seines Rachefeldzuges überzeugen konnten und ihm das magische Artefakt übergaben, welches sie in der Mine gefunden hatten. So stelle sich auch heraus das jenes Artefakt in den Händen Sinothans in der Lage war, die Fäulnis zu vertreiben, welche von Graevenfall Besitz ergriffen hatte.

Die Gruppe verließ schließlich Graevenfall und überließen Sinothan die Aufgabe das einstige Reich seiner Geschöpfe wieder herzustellen. Und wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, berichten einige Reisende davon dass das Grün an die Grenzen von Graevenfall zurückgekehrt sei, auch wenn sie es aufgrund einer schattenhaften Gestalt am Ufer nicht wagten mit ihrem Schiff vor Anker zu gehen...

[Einige dieser Ereignisse sind in der Eventzusammenfassung "Der dunkle Pfad der Rache" nachzulesen]




2. Herkunft und kurzer Überblick über die Geschichte

Herkunft

Die Asphari stammen ursprünglich vom Kontinent Cochor, der heute auf Revaria auch als „der faulende Kontinent" bekannt ist. Dort besaßen die Asphari einen eigenen Landstrich, der den Namen Graevenfall trug. Graevenfall war eine Zusammenkunft verschiedener Städte und unterschiedlicher Gemeinden, die allesamt ausnahmslos von Asphari bewohnt wurden.

Dieser Landstrich wurde im Zuge eines Konfliktes mit den "Erben Ianna's", einem hochelfischen Kult, der die Asphari aufgrund ihres Schöpfungsmythos verachtete, mithilfe eines Ris'randara, einem urtümlichen magischen Energiekristall, vollkommen verwüstet und zerstört.

Auch wenn im Zuge des noch folgenden Krieges die "Erben Ianna's" ausgelöscht wurden, waren die Asphari gezwungen ihre ursprüngliche Heimat zu verlassen. Durch den Einsatz des Ris'randara und die dazugehörige magische Explosion wurde Graevenfall durch die zurückgelassenen magischen Schwingungen für die Asphari unbewohnbar.

Über die Zeit verstreuten sich die überlebenden Asphari in alle Winde, bis eine dieser versprengten Gruppen schließlich zu Beginn der modernen Zeitrechnung, während der Herrschaft von Jarlath dem Schlichter, auf Balora landete.

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[Die Heimat der Asphari, Graevenfall]

Ein kurzer Überblick über die Geschichte

Die Geschichte der Asphari beginnt dort, wo der Schöpfungsmythos endet. Der Tod von Ilothan, Ianna und Leyanna, sowie die Einkerkerung Sinothans ließen sowohl die Asphari, als auch die elfischen Nachkommen Iannas führungslos zurück, woraufhin die beiden Gruppen sich zunächst in ihre eigenen Reiche zurückzogen, um ihre Wunden zu lecken.
Dadurch war der Konflikt allerdings keinesfalls beendet und zwischen den beiden Lagern begann ein immerwährender Kampf um die Vorherrschaft, denn beide Seiten gaben der jeweils anderen die Schuld an den vergangenen Ereignissen. Dieser immer wieder aufflammende Kampf erstreckte sich über viele Jahre hinweg und endete erst um das Jahr 0 mit der Zerstörung von Graevenfall.

Zu jener Zeit wurden die Asphari von einer Matriarchin namens Adiala und die „Erben Iannas" von einem Priester namens Eredaion angeführt, die sich nach zähen Verhandlungen und mehreren Rückschlägen auf einen brüchigen Frieden einigten. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Asphari allerdings noch nicht, dass dieser Frieden lediglich ein Vorwand war, denn einige Jahre zuvor hatten die Elfen in den tiefen ihres Reiches einen urtümlichen Energiekristall entdeckt, den sie „Ris'randara" tauften, was auf Baloranisch frei übersetzt in etwa „heiliges Licht" bedeuten würde.
Diesem Stein wohnten ungeahnte magische Kräfte inne, doch anstatt den Ris'randara für Fortschritt und Wohlstand zu nutzen, schmiedeten Eredaion und einige andere Magiern insgeheim ein Komplott und beabsichtigten den Stein als Waffe gegen Graevenfall und seine Bewohner einzusetzen.

Risrandara.jpg
[Der Ris'randara]

Der Stein wurde in eine bewachte Festung nahe der Grenzen von Graevenfall geschafft und sollte dort studiert werden, um der mächtigen Waffe einen letzten Feinschliff zu verleihen. Bei diesen Experimenten allerdings kam es wie es kommen musste, wenn die Bewohner Revarias mit einer Macht herumspielten, die sie nicht begreifen konnten.
Eine gewaltige magische Explosion war die Folge, die sowohl Graevenfall als auch Iannas ursprüngliches Reich erfasste. Alles in einem weiten Umkreis der Festung wurde nahezu pulverisiert, die magische Druckwelle allerdings war bis an die Grenze von Graevenfall zu spüren und hatte verheerende Auswirkungen auf den Landstrich und vor allem auf seiner Bewohner, die Asphari.

Die freigesetzte Energie des Ris'randara drang selbst bis in den letzten Winkel der Heimat der Asphari, sog ihnen die eigene magische Energie bis zum letzten Tropfen aus dem Körper und kappte somit ihre Verbindung zur Reinmagie, wie ein arkanmagischer Skalpell. Und als wäre dies nicht schon schlimm genug, veränderte die Magie des Ris'randara auf gewisse Weise sogar ihre Körper, sodass die Asphari von diesem Tage an sogar eine Art allergische Reaktion auf die Energie des Steins und gar Magie im Allgemeinen zeigten.

So waren die Asphari schließlich, ihrer eigenen Magie beraubt, dazu gezwungen Graevenfall und damit ihre Geburtsstätte zu verlassen, da die zurückgebliebene Energie des Ris'randara für sie nahezu unerträglich wurde.




3. Äußeres Erscheinungsbild

Auch wenn sie, zumindest laut der Legende, mit den Elfen verwandt sind, unterscheiden sich die Asphari doch in einigen Aspekten von ihren vermeintlichen Artgenossen. Die meisten Asphari sind etwas 5-10cm kleiner als ein durchschnittlicher Hochelf und ihr Körperbau ist deutlich weniger grazil, vermittelt dafür allerdings oft den Eindruck einer natürlichen Autorität und wirkt deutlich weniger zerbrechlich. Auch die leicht spitzen Ohren der Asphari deuten auf die elfische Abstammung hin, allerdings sind diese deutlich kleiner und weniger spitz ausgeprägt als die Ohren der anderen Elfenarten.

Der Hautton der Asphari reicht von einem leichten blassen Grau bis hin zu einer eher dunklen Färbung, die allerdings deutlich seltener vorkommt. Der graue Hautton verstärkt sich deutlich, sobald die Haut eines Asphari mit dem Mondlicht in Berührung kommt. Zusätzlich bilden sich beim Einfall von Mondlicht helle Schlieren um die Haut eines Asphari, sodass manche Leute behaupten die Asphari würden das Licht des Mondes im wahrsten Sinne des Wortes in sich hinein saugen.

Alle Asphari besitzen ohne Ausnahme schwarze Haare, dafür ist die Palette an unterschiedlichen Augenfarben umso breiter gefächert und reicht von einem hellen Gelb bis zu einem dunklen Silber oder fast Schwarz.

Diese Beschreibung betrifft allerdings nur jenes Erscheinungsbild, in dem man die Asphari am häufigsten zu Gesicht bekommt. Jeder Asphari besitzt ein sogenanntes "zweites Gesicht" und dieses spiegelt in absolut konträrer Weise ihre Abstammung von Sinothan, dem „Herr der Bestien" wieder. Schüttet ein Asphari zu viel Adrenalin aus, sei es durch einen Wutanfall unbekannten Ausmaßes oder durch einen bevorstehenden Kampf, kommt es zu einer in den meisten Augen durchaus unschönen Verwandlung.

Die normalerweise autoritären und klaren Gesichtszüge weichen eher animalischen Zügen und die normalerweise menschenähnlichen Zähne ziehen sich zu tierähnlichen Reißzähnen in die Länge. Zusätzlich verlängern sich die Fingernägel zu gut 20cm langen, messerscharfen Klauen.
Das_zweite_Gesicht.jpg
[Das zweite Gesicht eines Asphari, dieses kann aber je nach Individuum varrieren]

Entgegen anderer Wesen, bei denen eine solche Verwandlung den Verlust jeglicher Menschlichkeit und Kontrolle bedeutet, ist dies bei den Asphari glücklicherweise nicht der Fall. Zwar sind Asphari in ihrem "zweiten Gesicht" mitunter aggressiver als in ihrer normalen Form, allerdings nicht bar jedweder Vernunft.

Da das "zweite Gesicht" nur mit steigendem Adrenalinpegel zum Vorschein kommt, üben sich viele Asphari vor einem Konflikt in Meditation, um ihr anderes Ich unter Verschluss zu halten. Es gibt aber auch Situationen in denen man es durchaus als Vorteil erachten könnte, ihre inneren Triebe mit voller Absicht von der Kette zu lassen.




4. Körperliche Attribute und Fähigkeiten

Entgegen ihres weniger grazilen Körperbaus sind Asphari selbst im Vergleich mit den anderen Elfenarten unnatürlich schnell und wendig. Ihre Reflexe übersteigen in der Regel die ihrer elfischen Verwandten und auch ihre Sinne stehen denen der anderen Elfen in keiner Weise nach. Allerdings büßen sie, im Gegensatz zu den meisten Elfen, aufgrund ihres weniger zerbrechlichen Körperbaus dabei nicht an Zähigkeit ein.

Im Ausgleich für ihre unnatürliche Geschwindigkeit sind sie in Bezug auf Muskelkraft ihren elfischen Verwandten meist deutlich unterlegen und selbst ein überdurchschnittlich starker Mensch kann es in den meisten Fällen in Sachen körperlicher Kraft durchaus mit einem Asphari aufnehmen.

Asphari gelten als extrem intelligent und nicht selten äußert sich diese Intelligenz in einer Position als Stratege, Gelehrter oder Handelsmagnat.

Weiterhin besitzen die Asphari die Fähigkeit eine für umstehende Personen unbehagliche Aura heraufzubeschwören, in deren Einflussgebiet geistig schwache Personen sogar mitunter in Panik geraten können. Diese Fähigkeiten zeigt oft auch unbemerkt Wirkung bei Verhandlungen und lassen Asphari oft unheimlicher erscheinen, als sie tatsächlich sind.

Es gibt allerdings einen Aspekt, der die Asphari vollkommen von allen anderen Rassen unterscheidet. Ihre körperlichen Attribute steigen und fallen mit dem Zyklus des Mondes und dem Wechsel zwischen Tag und Nacht. Für viele andere Beobachtet erscheint dieser Umstand vollkommen widernatürlich und weckt nicht selten eine große Portion an Misstrauen.

Bei Tag und gerade bei direkter Sonneneinstrahlung sind die körperlichen Attribute eines Asphari deutlich weniger ausgeprägt und gleichen eher denen eines überdurchschnittlich trainierten Menschen. Versinkt jedoch die Sonne am Horizont und scheint der Mond erst einmal am Himmel ändert sich dieser Zustand auf beinahe unheimliche Art und Weise.

Sobald das erste Mondlicht auf die Erde trifft, verstärken sich die körperlichen Attribute eines Asphari, je nach momentaner Ausprägung des Mondzyklus, mitunter drastisch. Sind die Auswirkungen bei einem Sichelmond lediglich spürbar, erreicht die Ausprägung der Verstärkung mit dem Vollmond ihren Zenit. Auch hier gilt allerdings das diese Aspekte lediglich dann zutage treten, wenn der Asphari tatsächlich mit dem Mondlicht in Kontakt kommt.

Die Verstärkung der körperlichen Attribute ist allerdings nicht die einzige Fähigkeit der Asphari, die mit dem Mondlicht einhergeht. Befindet sich ein Asphari erst einmal im Schein des Mondes ist er in der Lage durch dieses Licht wandeln, was unter den Asphari allgemein als der „Tanz mit dem Mondlicht" bezeichnet wird. Bei dieser Synergie scheint es als verschwimme die körperliche Gestalt eines Asphari mit dem Mondlicht, bis schließlich nur noch für ein äußerst geübtes Auge silbrige Schlieren in der Luft zu erkennen sind. In diesem Zustand bewegen sich die Asphari selbst im Vergleich zu ihrer natürlichen Geschwindigkeit ungeheuer schnell und ihre Bewegungen sind für das Auge kaum mehr nachzuvollziehen. Diese Synergie mit dem Licht des Mondes birgt allerdings auch ein Risiko, da sie den ausführenden Asphari nach etwa 5-10 Sekunden erschöpfen lässt und die Anwendung dieser Fähigkeit demnach ein großes Maß an Geschicklichkeit und Voraussicht erfordert.

[Dazu später mehr im Unterpunkt 8: Einfluss der Attribute und körperlichen Fähigkeiten auf das Würfel- und Kampfsystem]




5. Die Kultur der Asphari im Wandel – Vergangenheit und Gegenwart

Die alte Kultur der Asphari – Familie, Ehre, Gemeinsamkeit

Als die Asphari noch Graevenfall bewohnten und größtenteils vom Rest Revarias abgeschottet waren, mögen ihre Sitten und Gebräuche auf einen Außenstehenden möglicherweise etwas seltsam gewirkt haben. Zu diesem Zeitpunkt allerdings gab es kaum einen Asphari, der sich eine andere Art zu Leben überhaupt nur hätte vorstellen können.

Anders als in vielen anderen Kulturen war den Asphari das Konzept eines Herrschers oder gar Königs mehr oder weniger vollkommen fremd und schien für sie sogar ein wenig abstrakt. Grundsätzlich gab es keine herrschenden Persönlichkeiten in Graevenfall, allerdings stets den Posten von Patriarch oder Matriarch. Dabei handelte es sich in der Regel um ältere und weisere Asphari, die der nächsten Generation mit Rat zur Seite standen, die alten Bräuche lehrten und die meist mündlich überlieferten Geschichten bewahrten. Die Kultur der Asphari beruhte also mehr auf schlichter Gemeinsamkeit, als dem Wetteifern gegeneinander, dass ist den meisten anderen Gebieten Revarias an der Tagesordnung war.

Die Familie hatte einen besonderen Platz in der Kultur der Asphari, was vor allem in der geringen Fruchtbarkeit begründet war. Ein Kind war also etwas Besonderes, etwas Wertvolles und wurde von der gesamten Gemeinschaft großgezogen, wobei die Eltern stets ein wachsames Auge auf ihre Sprösslinge hatten.

Es galt demnach unter den Asphari als das mitunter schlimmste Verbrechen, einem Kind etwas anzutun, weshalb ein solches Verbrechen in der Regel mit der „ewigen Dunkelheit" bestraft wurde. Diese ewige Dunkelheit beschreibt ein Ritual, bei dem einem Toten, der es nach der Auffassung der Asphari nicht verdient hat seinen Frieden zu finden, die Augenlieder mit einem Messer eingeritzt werden. Nach dem Glauben der Asphari kann die Seele nur den Körper verlassen, wenn dem Toten die Augen geschlossen werden, weshalb diese Geste symbolisiert, dass die Seele für alle Ewigkeit in dem toten Körper gefangen bleibt. Dieses Ritual gilt bis heute unter den Asphari als höchste mögliche Bestrafung, die jemandem zuteilwerden kann.

Die Architektur und die Bauten der Asphari waren ähnlich ungewöhnlich wie ihre Sitten und Gebräuche. Viele der Behausungen begannen zwar an der Oberfläche, verliefen aber zu einem nicht unerheblichen Teil auch unterirdisch. Das war vor allem der Tagesempfindlichkeit der Asphari geschuldet, da man in den Bereichen über der Erde nicht auf Fenster verzichten wollte, sich bei Sonneneinstrahlung allerdings in die tieferen Ebenen zurückziehen konnte. Auch gab es meist große Versammlungsplätze im Freien, die gerade des Nachts gut besucht waren. Gerade bei milden Temperaturen zogen es die meisten Asphari auch vor im Freien zu schlafen, da sie auf ihre natürliche Bindung zur Nacht und zum Mond in ihren Behausungen nicht verzichten wollten.

Auch in Sachen Sexualität gingen die Asphari im Gegensatz zu vielen anderen Bevölkerungsgruppen Revarias einen eher ungewöhnlichen Weg. Nackt zu sein war für Asphari kein großes Tabu, denn schließlich wurde in ihren Augen ja schließlich niemand mit Kleidung geboren, weshalb dieser Zustand nun einmal vollkommen natürlich war. Die meisten Asphari trugen zwar in der Regel leichte Kleidung, aber niemand wurde schief angesehen, wenn man beispielsweise bei entsprechender Temperatur einfach nackt ins Wasser hüpfte. Auch gleichgeschlechtliche Beziehungen waren unter den Asphari keinesfalls verpönt, sondern galten mehr oder weniger als vollkommen normal, auch wenn man es aufgrund der geringen Fruchtbarkeit natürlich etwas lieber hatte, wenn aus einer Beziehung ein Kind hervorgehen konnte.

Die Kultur der Asphari auf Balora

Mit dem Verlassen von Graevenfall ließen die Asphari auch viele Aspekte ihrer alten Kultur hinter sich und passten sich nach und nach an die Lebensweisen ihrer neuen Heimatort an, weshalb über die folgenden Generationen mehr und mehr der alten Bräuche und Lebensweisen verloren gingen. Heute gibt es nur noch sehr wenige Familien, welche die alten Geschichten noch kennen und zumindest noch nach einigen alten Bräuchen der Asphari leben. Der Rest hat sich mittlerweile unter die anderen Völker Revarias gemischt.

Das soll allerdings nicht heißen, dass die Kultur der Asphari vollkommen ausgestorben wäre, denn einige Aspekte finden sich auf Balora oder in den umliegenden Reichen wie zum Beispiel Niparan, in etwas abgewandelten oder veränderten Aspekten doch noch wieder.

Die Familie spielt für Asphari nach wie vor eine zentrale Rolle, auch wenn diese Familie nun nicht mehr auf Mitglieder der eigenen Rasse beschränkt ist. Auch der Begriff „Familie" ist ein wenig dehnbarer geworden, denn viele Asphari befriedigen ihren natürlichen Drang nach Gemeinschaft dadurch, dass sie sich mit Gleichgesinnten umgeben und diese Freunde und Bekannten fortan so etwas wie eine „Ersatzfamilie" bilden. Dieses Phänomen kann man bei Asphari auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen häufig beobachten.

Auch das Ritual der ewigen Dunkelheit ist eines der wenigen Dinge, welche die Geschichte überdauert haben, denn auch wenn die Asphari ihre Heimat verloren haben hat sich am Umstand der geringen Fruchtbarkeit und damit der Bedeutung von Kindern in ihrem Umfeld nichts geändert. Allerdings ist es für die Asphari in Verbindung mit anderen Rassen ein wenig einfacher geworden Nachkommen zu zeugen, da nun nicht mehr beide Beteiligten den körperlichen Schwankungen durch Tag und Nacht unterworfen waren. Bei reinen Aspharipaaren ist die Fruchtbarkeit weiterhin ein äußerst schwieriges Thema.

Tatsächlich hat sich auch die Haltung der Asphari zum Thema Sexualität bis heute nicht großartig verändert. Natürlich haben die Asphari sich den Gegebenheiten ihrer neuen Heimat angepasst, allerdings hegen sie in der Regel weder Vorurteile gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen, noch sehen sie Nacktheit als ein Tabu an, weshalb viele Asphari dem Tempel der Daphne auf den Inseln von Ile-Ile nicht gerade abgeneigt sind. Auch ein Bordellbesuch ist für die meisten Asphari absolut nichts wofür man sich schämen müsste.




6. Die Asphari und Religion

Tatsächlich spielten religiöse Aspekte in der Kultur der Asphari stets eine eher untergeordnete Rolle, denn eine feste Religion gab es unter den Asphari zu keinem Zeitpunkt der Geschichte. Lediglich der Totenkult könnte als eine Art von Religion betitelt werden, sollte man das wollen.

Alles was für die Asphari feststeht ist die Tatsache dass die Seele nach dem Tod den Körper verlässt. Wohin diese danach allerdings geht, das ist in ihren Augen eine Sache die lediglich die Toten etwas angeht und die für die Lebenden ein Mysterium bleiben sollte. Allerdings stehen die Asphari in der Regel anderen Religionen deswegen nicht feindselig gegenüber, wenn diese etwas anderes behaupten. Ausnahmen bilden jene Religionen die ihre Reichweite nutzen um bestimmte Feindbilder zu zeichnen, wie beispielsweise die Kirche des ersten Lichts.

Auch gehört es zum Totenkult der Asphari eine Leiche zu verbrennen, allerdings erst nachdem diese für einen Tag und eine Nacht auf einem Scheiterhaufen aufgebahrt wurde, um sicherzustellen das die Seele den Körper des Toten auch tatsächlich verlassen hat. Eine Ausnahme bildet hier das Ritual der ewigen Dunkelheit. Sollte jemandem dieses Ritual nach seinem Tod zuteil geworden sind, wird die Leiche in aller Öffentlichkeit dort liegen gelassen, wo der Tote gestorben ist, sozusagen als eine Art Mahnmal.

Grundsätzlich stehen Asphari anderen Religionen allerdings offen gegenüber, weshalb es auch nicht wenige Asphari gibt, die zu einem anderen Glauben konvertiert sind.




7. Die Ursprache der Asphari – Sinathû

Die ursprüngliche Sprache der Asphari, Sinathû, ist mittlerweile beinahe ausgestorben. Diese Sprache wurde in der alten Heimat der Asphari, Graevenfall, von beinahe jedem Asphari als Muttersprache gesprochen. Nach der Zerstörung von Graevenfall und der folgenden Zerstreuung der überlebenden Asphari, geriet die Sprache mehr und mehr in Vergessenheit, da sich die Asphari ihrem neuen Lebensraum nach und nach angepasst haben.

Heute gibt es nur noch eine Handvoll Historiker unter den Asphari, die Sinathû gut genug beherrschen um es noch aktiv sprechen zu können. Auf Balora ist zum heutigen Zeitpunkt kein einziger Asphari bekannt, der ist der Lage wäre fließend Sinathû zu sprechen, ohne etliche Wörter nachschlagen zu müssen.

Die meisten Asphari auf Balora beherrschen nur noch einzelne Wörter Sinathû, ein paar wenigen sind auch noch ein paar der alten Mantras und Sprichwörter geläufig. Allerdings wird man einen Asphari nur noch zu besonderen Gelegenheiten überhaupt Sinathû sprechen hören, wenn es denn überhaupt noch vorkommt, solange die Asphari nicht unter sich sind.

Sinathû ähnelt entfernt der Sprach Alt-Elfisch, hat allerdings insgesamt einen dunkleren Klang, selbst einfache Wörter sind oft mehrteilig aufgebaut und die Aussprache der Wörter ist sehr entscheidend. So kann ein Wort je nach Aussprache mehrere Bedeutungen annehmen, weshalb die Sprache aus einem Buch oder einer anderen Schriftquelle nahezu unmöglich zu erlernen ist.

[Sinathû besitzt eine große Ähnlichkeit zur Sprache Alt-Elfisch, die auf dem Schottisch-Gälischen basiert. Sinathû dagegen basiert auf Irisch-Gälisch, welches einen ähnlichen Klang besitzt. Sollte Sinathû innerhalb eines Plays vorkommen, kann dafür auf ein Schottisch-Gälisches Wörterbuch zurückgegriffen werden]




8. Einfluss der Attribute und körperlichen Fähigkeiten auf das Würfel- und Kampfsystem

Da die Stärke eines Asphari vom Tages- bzw. Nachtzyklus und dem Stand des Mondes abhängig ist, wird dieser Umstand über die Würfelergebnisse auch im Play implementiert. Dafür gibt es hier eine Liste, welche die Einflüsse der Rasse in unserem Würfel- und Seitensystem zum Inhalt hat:


Positive Merkmale:

- Asphari erhalten das Talent "Einschüchtern" auf dem Meisterrang, ohne dafür Talentpunkte ausgeben zu müssen

- Asphari erhalten bei Szenarien die in der Nacht stattfinden [Voraussetzung: Der Asphari kommt mit dem Mondlicht direkt in Kontakt] einen weichen Bonus von +1 auf körperliche Talentproben , sowie einen weichen Bonus von +1 auf ihre Trefferchance [Bei Vollmond verdoppelt sich dieser Bonus auf +2]

Negative Merkmale:

- Asphari erleiden durch magische Angriffe +2 Fixschaden

- Asphari erhalten bei Szenarien die am Tag stattfinden [Voraussetzung: Der Asphari kommt mit dem Sonnenlicht direkt in Kontakt] einen weichen Malus von -1 auf körperliche Talentproben, sowie einen weichen Malus von -1 auf ihre Trefferchance

Anmerkung:
Die positiven und negativen Merkmale welche bei Tag oder Nacht gelten, nehmen zum Beispiel bei einem wolkenverhangenen Himmel keinen positiven oder negativen Einfluss. Der gespielte Asphari muss tatsächlich im Mond- oder Sonnenlicht stehen, damit diese Effekte ihre Wirkung entfalten. Deswegen entfallen zum Beispiel in einem Dungeon diese Aspekte und der Asphari wird ganz normal behandelt.


„Der Tanz mit dem Mondlicht"

1. Diese Fähigkeit kann nur eingesetzt werden, wenn der Asphari direkt mit dem Mondlicht in Kontakt kommt

2. Diese Fähigkeit ist eine halbe Aktion und kann nur in der Spielerrunde eingesetzt werden

Wird die Fähigkeit der Synergie genutzt, verschmilzt der Asphari mit den Strahlen des Mondes und ist für das ungeübte Auge nur noch schwer zu verfolgen. Grundsätzlich hält diese Fähigkeit 10 Sekunden, also für die Dauer der nächsten Gegnerrunde an. Innerhalb dieser nächsten Gegnerrunde erhält der ausführende Asphari einen Bonus von +5 auf seine Ausweichchance, dieser Bonus sinkt allerdings mit jedem Rang in Sinnesschärfe, die der jeweilige Gegner besitzt um 1

In der drauffolgenden Spielerrunde erleidet der Asphari allerdings durch die Erschöpfung einen weichen Malus von -2 auf seine Trefferchance.

Diese Fähigkeit hat eine Abklingzeit von 8 Runden. Diese Abklingzeit schreitet allerdings nur voran, wenn der Asphari während des Kampfes weiter Kontakt mit dem Mondlicht hat.

[Bei Fragen zu den Asphari, die durch diese Abhandlung vielleicht unbeantwortet bleiben oder falls Unklarheiten bezüglich der Merkmale im letzten Unterpunkt besteht, stehe ich gerne im Discord zur Verfügung] 

Verfasser: Hendrik [Leonus]

Reply Edited on 06/06/2021 11:51 PM.

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