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Maskenball des Hauses Silberhain (21.08. 2026)
von Valeria am 27.08.2026 18:03Sb-Event: Maskenball des Haus Silberhain [21.08. 2026]
Name des Events: Maskenball des Haus Silberhain
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 21.08.2026
Anwesende Teilnehmer: Dinah, Nika, Telemachus, Nael, Ctirad
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Ottilie_LP
Dauer des Events: 19:30- 01:00
Besuchte Orte im Event: Anwesen der Familie Silberhain
Zusammenfassung:
Eines schönen Abends hat die Familie Silberhain zu ihrem jährlichen Maskenball eingeladen, aber so schön wie es klingt so ist es doch nicht alles ganz ohne Schatten. Bekam die Gastgeberin Lady Rosmoa nämlich Morddrohungen und sah sich daher gezwungen in einem Aushang nach Detektiven und anderen Ermittlern zu suchen die sich unter die Gäste mischen würden. Es meldeten sich auch ein paar Leute: die Detektive Nika und Ctirad, ein Mitglied der bourssonnschen Botschaft Nael, sowie Großhändler Telemachus und die junge Akademieschülerin Dinah. Alle 5 haben sich bereit erklärt sich des ganzen anzunehmen.
So kommen alle 5 nacheinander am Anwesen an und finden sich wie in einer zuvor erhaltenen Nachricht, die ihnen auch eine Änderung des Ablaufs mitteilte da nun auch Galerie und Garten für alle Gäste offen sind, in einem Nebenzimmer ein. Naja zumindest bis auf Telemachus der zuvor noch von einigen Damen in ein Gespräch verwickelt wurde aus dem er nicht so schnell herauskam. Der Rest machte sich zumindest oberflächlich miteinander bekannt und nach einem kurzen Gespräch mit der Gastgeberin hatten sie auch direkt ein paar Anhaltspunkte. 1. Gab es wohl einen Rechtsstreit mit einer anderen Person um ein Anwesen und 2. war auch der Enkel, welcher für die Öffnung von Galerie und Garten verantwortlich war da er seine Bilder ausstellen wollte, zunächst wegen eben dieser kurzfristig veranlassten Änderung verdächtig. Darum beschloss man sich aufzuteilen. Ctirad beschloss in der Menge nach dem mit einer Rabenmaske gekleideten Anwalt Aldren zu sprechend er sich um das Verfahren kümmerte. Nael wollte zunächst mit Seraphine, der obersten Wache des Hauses, zu sprechen. Worauf Dinah und Nika sich auf machten um den Enkel zu suchen.
Zunächst haben Nael, Dinah und Nika das gleiche Ziel nämlich die Galerie, aber dort trennen sich ihre Wege dann auch. Dinah und Nika stellen dabei schnell fest das der Enkel nicht aufzufinden ist und auch eine Nachfrage bei einem der anderen Gäste bringt nicht wirklich Klarheit wo er ist. Trotzdem sehen die beiden sich mal ein wenig um und werden an einem geöffneten Fenster fündig. Befinden sich dort einige schlammige Abdrücke von Reiterstiefeln und Wachsflecken deren Herkunft nicht geklärt werden kann. Noch während sie dies näher in Augenschein nehmen schließt sich ihnen auch Telemachus an der sich endlich aus dem Gespräch befreien konnte und zusammen begibt man sich in den Garten wo man hofft vielleicht im Beet unterhalb des Fensters noch Spuren zu finden.
Zeitgleich hat Nael die Wache Seraphine mit einem Militärgruß begrüßt und sich mit ihr für ein Gespräch in eine ruhigere Ecke zurück gezogen. In diesem ist das erste was er erfährt das es wohl um kurz vor Mitternacht einen gleichzeitigen Schichtwechsel geben wird der einige Räume unbewacht lassen wird für etwa eine Minute und auch das die gute Seraphine das alles wohl ziemlich auf die leichte Schulter nimmt. Das ändert sich dann aber auch nach einer kleinen Ansage des Aspahri und nach ein paar knappen Anweisungen an sie verlässt er sie aber auch und macht sich auf die Suche nach weiteren Auffälligkeiten. So findet er auch eine Dame im grünen Kleid mit einer Schmetterlingsmaske die scheinbar etwas im Garten zu suchen scheint. Mit zwei Weingläsern in der Hand begibt er sich dann auch dazu und bietet seine Hilfe an bei der Suche. So erfährt er dann auch das es sich dabei um die Medika des Hauses handelt und sie die Medizin gegen die Schlafstörungen von Lady Rosmoa sucht die abhanden gekommen ist.
Kurz darauf erscheinen auch die drei die das Blumenbeet untersuchen wollen wo aber bis auf eine abgerissene Rose nichts Auffälliges zu entdecken ist. Allerdings winkt Nael dann auch unauffällig Dinah herbei und teilt ihr leise mit was er bezüglich des Schlafmittels erfahren hat, das sie und die anderen nach einer Lady Vaust Ausschau halten sollen, neben Lady Rosmoa die einzige die die Medika am Abend bisher getroffen hatte, und das sie dafür Sorgen sollen das Lady Rosmoa keinen Tee. Auch Dinah gibt dabei das wenige was sie bisher heraus gefunden haben an Nael weiter bevor sie mit Nika und Telemachus wieder hinein geht. Dabei erinnert sich Telemachus auch das eine der Damen die ihn zuvor in ein Gespräch verwickelt hatten Lady Vaust war und macht sich direkt auf den Weg um nach dieser und Lady Rosmoa zu suchen.
Findet er diese auch auf der Tanzfläche wo er kurzerhand abklatscht und nun mit Lady Rosmoa tanzt da Lady Vaust nach einem Lucien, einem Herrn mit Hirschmaske, sucht der zu um Mitternacht im Garten mit ihr tanzen wollte.
Derweil hat sich Ctirad Aldren gefunden der etwas abseits der Tanzfläche einem Musiker mit Fuchsmaske lauscht. Im Gespräch mit Aldren erfährt er so auch das die Familie die mit den Silberhains um das Anwesen streitet die Familie Thorne ist die vor wenigen Monaten in die Stadt gezogen ist. Diese habe wohl einen gefälschten Vertrag vorgelegt aber sonst bisher nichts getan um das Verfahren voran zutreiben sondern es noch verzögert. Auch erfährt er das der Enkel der Hausherrin wohl einem der Thornes am Abend die Meinung geigen will. Mit diesen Infos sucht Ctirad dann auch nach einem Herrn in Hirschmaske, dessen Stiefel mit getrockneten Schlamm beschmiert sind, wird auch fündig und heftet sich an dessen Fersen. Bekommt er so auch mit das der Hirsch wohl im kurz vor Mitternacht ein Lied mit exakt drei Minuten Länge beim Musiker geordert hat und angeblich ein Freund des Enkels Edric ist. Anschließend entdeckt er den Enkel auch und stellt diesen direkt zur Rede.
Was dann auch der Moment ist wo der Rest wieder dazu stößt und dann geht alles ganz schnell. Entdeckt man kurz nachdem Eldric ihnen einen offensichtlich gefälschten Siegelring der Familie gezeigt hat die Wache Seraphine die außer Gefecht gesetzt wurde, liegt sie mit einer Rotweinpfütze neben sich schlafend an der Seite der Galerie. Weiß man jetzt wohl wofür das Schlafmittel genutzt worden war. Wenig später entdeckt man auch Lucien Thorne, den Herrn mit der Hirschmaske, der Nahe des Ausgangs gen Garten sehr häufig auf seine Taschenuhr sieht. Nähern sich ihm auch sogleich Dinah, Nael und Nika. Wobei Nika es schafft bei ihm direkt negativ aufzufallen als er seine Stiefel so anstarrt. Zum Glück kann Dinah ein wenig die Wogen glätten und verwickelt den Herrn in ein Gespräch, folgt ihm auch als er scheinbar die Flucht in Richtung Galerie antritt. In dieser kommt es dann auch zu einem kurzen Tumult. Erst versucht Lucien ihnen die Tür vor der Nase zu zuschlagen, was man aber verhindern kann, und nach erfolglosen Versuchen ihn aufzuhalten versucht er aus dem Fenster zu springen. Dies kann dank einem gut platziertem Eisschild aber verhindert werden und man kann ihn dann auch festsetzen.
Da aber die anderen Gäste auf all das aufmerksam geworden sind übernimmt Telemachus kurz das Ruder und mit ein wenig Unterstützung von Lady Rosmoa stellt er das ganze als Showeinlage zur allgemeinen Unterhaltung da. Das wird von den Gästen dann auch so aufgenommen und man kann die ganze Situation hinter verschlossenen Türen endgültig abschließen womit dann auch die Untersuchung endet und jeder noch den Ball genießen kann so fern man daran interessiert ist.
SB-Auftrag: Tapfere Seelen gesucht
von Valeria am 19.05.2026 23:25Tapfere Seelen gesucht [14.05.2026]
Name des Events: Tapfere Seelen
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 14.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Elladora, Ezekiel, Luna
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Nina
Dauer des Events: 19:30-23:10
Besuchte Orte im Event: Altfalkenried, Ruinen
Zusammenfassung:
Nacheinander trafen die einzelnen Gruppenmitglieder in Altfalkenried ein wo sie direkt am Ortseingang vom Bürgermeister empfangen wurden. Dieser berichtete ihnen das nachdem der Regen endete und Blitze überall einschlugen zu komischen Vorfällen rund um die Ruinen des alten Herrenhauses kam, wie Geflüster und schattenhafte Gestalten und das auch die Dorfheilerin angegriffen und geschwächt hat. Für alle stand somit schnell fest das man sich des ganzen annehmen, die Ursache finden und beseitigen will weshalb man sich auch direkt zum Herrenhaus begab.
Einmal angekommen ist schnell zu erkennen das es sich einst um ein riesiges Gebäude gehandelt hat, auch wenn große Teile davon bereits eingestürzt sind und überwiegend nur noch das Grundgerüst steht. Jeder aus der Gruppe macht sich direkt ans Werk, versucht Hinweise auf die Ursache der Vorfälle zu finden. So entdeckt Luna das das Gebäude durch die Blitzeinschläge gebrannt haben muss und auch das dabei vermutlich 3 Personen oder Kreaturen umgekommen. Zeitgleich wird Adrianna von einer Stimme die ihr etwas über Bücher die sie ihr zeigen will weggelockt, wo Luna direkt folgt um sie zurück zu holen, und auch Ezekiel fängt plötzlich an über eine Bibliothek zu sprechen. Einzig Elladora und Luna bleiben davon verschont wie es scheint. Nachdem sie die beiden aber auch wieder zur Vernunft gebracht haben, entzünden sie eine Fackel und betreten die Ruine selbst.
Im Inneren hören plötzlich alle außer Adrianna irgendwelche Stimmen zu hören die davon reden das sie Ketten sprengen, freigelassen werden und ihnen alles zeigen wollen. Der liebenswerte Flummi entdeckt auch schnell die Ursache für die Stimmen, einen Allip der sich auch direkt zeigt nachdem er entdeckt wurde oder besser sie zeigen sich da es 3 Stück sind, und bringt die restlichen Gruppenmitglieder dazu sich um eine silbrige Blume zu versammeln von denen die Monster sich fernhalten. Ezekiel findet auch ziemlich einen Nutzen für die Blume indem er sein Falchion mit dem Blütenstaub zu bestäuben, wovon er auch die anderen direkt überzeugt. Wie sich schnell zeigt war das auch die richtige Entscheidung da sie den Allips erstaunlich schnell den Gar ausmachen. Zwar muss Ezekiel auch einmal Friendly-Fire einstecken, aber die Verursacherin versorgt ihn nach Kampfende auch sofort. Kaum das aber auch der letzte Allip vernichtet ist, kann die Gruppe ein letztes Mal verfolgen wie ein goldenes Licht gen Himmel fährt. Allerdings ist auch für einen kurzen Augenblick ein grüner Schimmer zu sehen der die Sterne verdeckt. Wieder zurück im Ort erzählen sie alles passierte dem Bürgermeister und verabschieden sich dann auch wieder von diesem.
Re: SB-Auftrag "Im schlummernden Verfall des letzten Lichts"
von Valeria am 17.05.2026 18:13Im schlummernden Verfall des letzten Lichts
Name des Events: Im schlummernden Verfall des letzten Lichts
Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 12.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Fulvia, Kylie, Kayla, Irithyll, Valeria
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:30-22:20
Besuchte Orte im Event: Gipfelschrein
Zusammenfassung:
Einmal oben angekommen steht für die Gruppe schnell fest das hier was nicht mit rechten Dingen zu gehen, auch wenn sie nicht ausmachen können was der Auslöser war, und sie sich besser schnell um eine Lösung kümmern. Bevor sie aber zu irgendwas kommen beschließt Irithyll der Priesterin zu helfen und sie zu heilen, läuft daher auch direkt zu ihr was damit endet das sie, trotz das man sie noch abhalten kann die Priesterin zu berühren, sie geistig von etwas überwältigt wird. Was dazu führt das sie pausenlos folgendes Mantra wiederholt: „Avarath kniet nicht. Sie wird gehalten. Das Licht ist kein Licht. Es leuchtet schwarz. Schönheit bleibt, wenn Fleisch versagt. Die Laterne trinkt, was die Göttin berühren wollte. Gold erinnert sich an Hände, Lippen, Gebete. Schwarzes Geweih wächst aus allem, was nicht loslassen kann. Der Nebel trägt keine Stimmen. Er kommt mit dem Hunger. Daphne hat vier Gesichter. Hier wartet das fünfte."
Da sich alle einig sind das es besser wäre das sie damit aufhören soll versucht man sie zum stoppen zu bringen, letztlich bleibt aber nichts anderes übrig als sie magisch einschlafen zu lassen. Jedoch kaum das das Mantra stoppt kommt wieder Leben in die Priesterin, wenn man das überhaupt so nennen kann. Schwarze Spitzen brechen aus Rücken, Schultern, Wirbelsäule und Rippen, erst fein wie ein Splitter, dann wachsend, sich windend, bis sie sich zu gewaltigen, kronenartigen Geweihen erhoben. Goldene Ornamente, Tempelschmuck und zerbrochene Weihegaben schmolzen förmlich mit ihr zusammen, legten sich um Hüfte, Glieder und Brust wie die Überreste einer göttlichen Zeremonie, die von etwas Fremden umgeschrieben wurde. Die Züge der Priesterin sind noch erkennbar, doch wächst aus ihrem Haut eine Krone aus Fleisch, Knochen und schwarzer, kosmischer Pracht, als sie sie zugleich Märtyrerin, Braut und Thron in einem. Beim aufstehen spannt sich ihr Körper nicht wie der einer Wiederbelebten sondern wie der einer Marionette deren Fäden bis in die Sterne reichen. Im Hintergrund des ganzen pulsiert das grüne Licht der Laterne wie ein Herz außerhalb ihres Körpers während sich über ihr eine seltsame nie da gewesene Sternenkonstellation klar leuchtend im Himmel öffnet.
Augenblicklich bereitet die Gruppe sich auf einen Kampf vor bei dem der kleine Golem und Valeria den Schutz von Fulvia und Irithyll übernehmen, hat man beschlossen letztere schlafen zu lassen. Zwar muss die Gruppe auch einiges einstecken, vor allem die Zwillinge, aber durch eine Ablenkung mittels Fulvias Illusionen schaffen es Valeria und Kayla es die Laterne zu zerstören. Kaum das das Licht der Latene verblasst beginnt die Kreatur zusammenzusacken, genau Richtung Irithyll die allerdings sofort von dem Golem Djern gerettet wird der sich schützend über sie stellt. Diese wird auch wach und bekommt von Valeria zunächst eine Erklärung der Geschehnisse, die sie ein wenig verstört, bevor sie ihr auch erklärt das sie keine Schuld trifft und sie somit das Mädchen wieder zum lächeln bringt. Nachdem Kayla noch ein Medaillon gefunden hat das sie, auch Drängen des kleinem Mädchens behalten soll auch wenn Fulvia es zur Untersuchung an sich nehmen wollte, wickelt man die Tote in ein Leinentuchund begibt sich wieder den Berg hinab.
SB-Auftrag "Im schlummernden Verfall des letzten Lichts"
von Valeria am 10.05.2026 17:15Im schlummernden Verfall des letzten Lichts
Name des Events: Im schlummernden Verfall des letzten Lichts
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 04.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Fulvia, Kylie, Kayla, Irithyll, Valeria
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:30-23:00
Besuchte Orte im Event: Allerheiligste des Kults der Daphne in Bahja-Ile, Bergpfad
Zusammenfassung:
Am Vormittag eines warmen Vormittags haben sich die Damen Fulvia, Kylie, Kayla, Valeria am Allerheiligsten versammelt um den Auftrag zur Suche nach der vermissten Priesterin anzunehmen. Nach einem kurzen Gespräch mit der Priesterin die den Auftrag ausgegeben hat in denen sie noch ein paar Infos erhielten, schließt sich ihnen auch die junge Irithyll an. So begibt sich die Fünfergruppe den Bergpfad hinauf.
Der Weg ist gesäumt von Opferschalen, sowohl einige die gepflegt wirken und andere die von Staub und Moos bedeckt sind, und Opfersteinen. Weiter oben auf dem Weg findet die Gruppe an einer Zypresse ein Kranz aus Lorbeer und weißem Faden, nicht alt aber auch nicht ganz frisch mit drei kleinen Knochenperlen die auf den ersten Blick wie Schmuck wirken könnten. Nahe davon befindet sich ein Riss in den Steinplatten des Weges in dem sich klares Wasser sammelt obwohl der restliche Weg trocken ist und die Sonne kräftig hinab scheint. Neben dem Riss ist der Stein so dunkel als hätte dort jemand wiederholt mit nassen Füßen gestanden. Das ist aber nicht alles was der Gruppe auffällt. Gibt es ein Stückchen weiter an einer Wegbiegung auch eine Bank an der direkt ins Auge springt das jemand dort Teile eines Textes aus dem Stein gekratzt hat und an der ein einzelner Sandalenriemen liegt. Beides untersucht die Gruppe wobei klar wird das auf der Bank wohl ein Text mit Bezug auf den Kult der Daphne steht bei der jedoch der zweite Vers fast vollständig entfernt wurde vor nicht allzu langer Zeit und das der Riss nicht natürlich ist, sich für Erdmagier sogar fremd und widersprüchlich anfühlt. Kurz vor dem nächsten Wegabschnitt stoßen sie noch auf einen Quellschrein mit einer Nymphenfigur in dem klares Wasser steht auf dem jedoch ein grünlicher Schimmer liegt.
Da Fulvia und auch Irithyll einem Weg abseits des eigentlichen Bergpfades folgen wollen entscheidet man sich zunächst dafür, wenn auch wohl überwiegend weil man das jüngste Gruppenmitglied nicht nur mit Fulvia gehen lassen will aus Sicherheitsgründen. Unterwegs stößt man auch auf eine Stelle wo der grüne Nebel aus einem Riss steigt, fast als würde der Fels ihn ausatmen, und bei genauem Hinsehen sind sogar kreisförmige Muster im Nebel zu erkennen. Begleitet wird die Gruppe von Geräuschen einer Laterne oder sehr kleinen Glocke wo man allerdings nicht ausmachen kann woher das Geräusch kommt. Irgendwann findet die Gruppe sich an einer alten Rastplattform halb in den Berg geschlagen und von niedrigen, brusthohen Steinmauern umgeben und in der Mitte ein umgestürztes Becken. Der Pfad zum Gipfel der vor ihnen liegen sollte endet in einer dichten Nebelwand vor der einige alte Opfergaben liegen und direkt davor steht eine einsame schwarze Laternenhalterung ohne Laterne.
Irithyll erzählt nach einer kurzen Untersuchung der Nebelwand das sie in einer Vision die Priesterin gesehen hat die müde war aber es auch etwas gibt das das grüne Licht trinken will. Derweil entdeckt Valeria an der Laternenhalterung kleine grünliche Kristallsplitter die zwar nicht selbst leuchten aber schwach glimmen wenn der Nebel pulsiert sowie einen Text:"Nicht dem Licht folgen. Den Schatten der Flamme suchen". Was dann dazu führt das man beschließt mit geschlossenen Augen aber Körperkontakt haltend in den Nebel zu gehen. Etwas das auch ziemlich gut klappt.
Der Himmel ist tiefschwarz, sternenschwer, durchzogen von fremden Konstellationen, die sich langsam verschieben, als seien sie nicht am Firmament befestigt, sondern würden unter einer dünnen Haut treiben. Einige Sterne leuchten grünlich. Andere wirken wie dunkle Löcher im Himmel, umgeben von blassen Ringen. Der Wind ist verschwunden. Selbst der eigene Atem klingt zu laut. Vor ihnen steht der Gipfelschrein. Dieser ist jedoch nicht mehr wieder zu erkennen ist. Einst ein kleiner, schöner Ort der Daphne: weißer Stein, niedrige Säulen, eine offene Nische für Opfergaben, ein rundes Becken aus hellem Marmor so ist er jetzt vollständig besudelt. Über den Altar ziehen sich schwarze, harzige Spuren. Duftschalen sind umgestürzt, Lorbeerkränze vertrocknet, goldene Bänder in den Stein gedrückt wie nasse Haare. Auf den Reliefs von tanzenden Körpern, offenen Händen und fließendem Wasser liegen grünliche Schlieren, als hätte der Nebel selbst darüber geblutet. Am höchsten Punkt des Schreins steht die Laterne. Sie hängt nicht, sie steht dort, einsam auf einem schmalen metallenen Dorn, und in ihr brennt das grüne Licht. Kein Feuer. Eher ein Auge. Davor kniend befindet sich die Priesterin, früher wohl eine Schönheit doch jetzt sind schwarze Geweihe aus ihrem gesamten Körper gewachsen. Einige glatt wie Metall andere fast organisch, feucht und rissig wirkend. Die Finger verkrampft klammert die Priesterin sich an den Fuß der Laterne während die Geweihe leise knacken als würden sie wachsen. Im nächsten Moment schließt der Nebel sich hinter ihnen und es erhebt sich eine neue Konstellation am Sternenhimmel vier helle Punkte, wie die Gesichter einer Göttin — und ein fünfter, grüner Stern, der sich zwischen sie schiebt.







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