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Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 07.05.2026 14:47Informationen
Teil: 2
Datum des Events: 05.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: Cornelia, Keita
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Strand, Wald des zerstörten Turms im See]
Plot
Gewaltige Hornschuppen erheben sich aus den tosenden Wellen und künden somit ihre Anwesenheit unheilvoll an, auch wenn man mehr mit bloßem Auge noch nicht erhaschen konnte - eine riesige Seeschlange scheint das Schiff kentern zu lassen. Spätestens jetzt ist allen Anwesenden bewusst, es ist nicht nur Vorsicht, sondern auch höchste Eile geboten. Eine erneute Druckwelle fährt durch die Körper unserer Helden, als das Wesen ein drittes Loch in den Bug des Schiffes rammt. Es bleibt keine Zeit zum Sinnen mehr, eine Lösung muss jetzt und sofort gefunden werden. Igraine und Belle scheinen doch auf unterschiedliche Art und Weise auf das gleiche Ergebnis zu kommen – sie müssen aus dem Wasser, dem Reich der Seeschlange entschwinden. Magie kommt unseren Protagonisten hier wie so oft zur Hilfe geeilt und wirkt seine Wunder. Allen voran Igraine kann meisterhaft zwei gewaltige Steinsäulen aus dem Grund des Meeres beschwören und somit das untergehend zu drohende Schiff aus dem Wasser und dadurch vorerst in Sicherheit hieven. Belle bemächtigt sich derweil ihrer Veränderungsmagie und nimmt die Gestalt eines Riesenadlers an, um ihre Freunde zusammen mit Keita auf dem Luftwege sicher an den Strand der Insel zu bringen. Aus den windigen Höhen können alle Anwesenden der Gruppe, eines sehr gut erkennen. Die Seeschlange macht kehrt? Begibt sich zurück zur Insel und nicht nur an den Strand, sondern durch den Flusszugang direkt ins Landesinnere. Gott sei Dank, denkt sich die Gruppe geschwind, sind somit doch der Rest der Crew in Sicherheit und damit endlich außer Gefahr.
Am Strand angekommen fragt sich die Gruppe recht schnell, ist die Seeschlange der Wächter der Insel? Immerhin scheint sie niemanden aktiv zu verfolgen oder gar zu töten – doch was oder wen, beschützt sie in diesem Fall? Fragen über Fragen, die vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt aufgeklärt werden können. Nun steht erst einmal an sich zu orientieren, den Weg einzuschlagen und ihre Entdeckungsreise wirklich zu beginnen. Am Strand lässt sich schnell ein altes Schiffswrack ausfindig machen und auch, zu wem es gehörte – den Balsorranern. Ein ungutes Gefühl macht sich in der Gruppe breit, als man die Fetzen der ausschlaggebenden Flagge erkennt, sowie eine Kiste voller Wein, der noch nicht vor allzu langer Zeit abgefüllt wurde. Zu lamentieren bleibt ihnen in diesem Augenblick jedoch keine Zeit, was auch immer die Balsorraner hier wollen – es kann nichts Gutes verheißen. Die Gruppe beschließt sich, sich gegeben den Umständen zu sputen und ihren Weg in Richtung Turm fortzusetzen.
Ein knöcherner Wald liegt vor ihnen, kein grün, kein braun – keine einzige Farbe lässt sich vor ihren Augen finden, lediglich das beklemmende Gefühl des allgegenwärtigen Todes. Was ist hier geschehen? Welche Magie könnte der Art Zerstörung anrichten oder wer würde dies wollen? Welchen Mehrwert hätte es eine ganze Insel und deren Bewohner zu zerstören? Gedanken, die für unsere Helden nicht zu erklären sind, auch unsere Gralsklingenträger scheinen beunruhigt, reden die Schwerter zwar nicht offenkundig, so können sie sich dennoch mitteilen und ihre Worte scheinen deutlich – Erschöpfung, Angst. Nach einigen Augenblicken des Gehens, tut sich ein gewaltiger Erdspalt vor unserer Gruppe auf. Er zieht sich durch den ganzen Wald, still, leise und dennoch absolut. Kaum merklich steigt ein grauer Dunst aus jenem, wirkt unheilvoll, nicht sicher – doch es bleibt keine weitere Zeit um sich um ein drum herum kommen zu bemühen, denn etwas anderes kommt ihnen zuvor. Langsam, aber stetig formen sich kleine Blasen, eine Art von Rauchbällen, welche auf unsere Helden zu schweben. Der Rauch verändert seine Form und nimmt schließlich die Gestalt von kleinen Männlein an, ohne Gesichtsausdrücke, ohne Worte, aber...neugierig? Sie kommen immer näher, strecken ihre Hand aus, wollen Hallo sagen? Sie einladen? Während die Gruppe zurückweicht und eine Abwehrposition einnimmt, scheint Breonath zuversichtlich. Seelen, es sind sicher Seelen, die unsere Hilfe benötigen und so streckt er seine Hand aus, schlägt ein. Ganz zu Belles Unmut, denn diese legt eine Hand vor seine Brust, signalisiert „Keinen Schritt weiter" – doch es ist bereits zu spät, die Hand des Mönchs läuft kohlrabenschwarz an.
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 04.05.2026 18:31Name des Events: Creatio ex Nihilo
Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 03.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Kamaitachi, Katla, Nanashi, Sophie, Yasuno
Abwesende Teilnehmer: Quinn [ausgestiegen]
Eventleiter: Martin [Unke]
Dauer des Events: 3 1/2h
Besuchte Orte im Event: Die Bibliothek Quorath'aeyns und das Spielfeld der Wissenden
Zusammenfassung:
Und welche Macht verschlingt am Ende deine Seele?
Hier liegt das Wort eines Gottes und ein jeder ist würdig, es zu nehmen. Doch welches Wort wird welcher Seele gerecht? Schwarz und Rot, so uneinig, wie Streitende es nur sein können. Wo das Gold beinahe versiegt ist, gibt es nur eine Wahrheit und am Ende soll sie ihre bekommen. Doch es ist jemand anderes, der sich zuerst an das Wort bindet und in Tinte verwandelt, dem Pfad des Wyrds entgegen geht.
Fragst du dich, wieso deine Schrift sich nicht in das Papier einbrennt, wie eine Landkarte zu deinem Glück? Ist es das Verlangen nach dem Verlangen, was sich auf deine Haut legt, schneidend, glühend und beinahe verzehrend?
Ein jeder trägt es in seiner Brust, auf der Haut, wenn sich der Himmel zusammenzieht und die Welt ins Chaos stürzt.
Nach und nach, mit einem Schritt näher zum Wissen der Welt, lernen die Spielfiguren in ihrem eigenen Spiel, verstehend und dem Wohlwollen eines Gottes ausgesetzt.
Da stehen sie vor dem Vater der drei Söhne, die je einen Teil von ihm in sich tragen: Ekstase, Konfrontation und die ewig verzehrende Erneuerung.
Wünschst du dir nicht auch Vollkommenheit?
Manche wünschen sich nur die Ruhe des Wissens, dem Durst nachzugehen, zu ergründen, wer nun welche Fäden zieht, welchen Würfel fallen lässt. Und in diesem Durst keimt eine Aufgabe, sodass die Welt bestehen kann, nicht gefangen in einem Krieg zwischen Chaos und Ordnung. Doch im Grunde ist es nur ein kleiner Aspekt, denn eine neue Welt wird kommen, egal was du tust.
Wo man erschafft, da gibt es Macht, dort wo sie begraben liegt, gibt es Antworten. Zwischen dem scheckelnden Rot unter der Krone des Königs, dort wird die Reise beginnen, ein Weg hin zur Ruhe in meinem Sein, wenn meine Söhne versagen.
Eine weiße Kriegerin wird richten, so wie ihr über Eure Figuren auf dem Schachbrett meines Reichs.
Gesendet mit einem Ziel, so klar und doch ferner als der aufblühende Morgen nach so vielen Nächten unter dem dunklen Schleier des Regens. Er wird kommen, aber fremd bleibt er, bis das Ziel erreicht ist.
Findet sie, sodass die Waagschale nicht kippt. Denn was sonst auf Euch hinab regnet, kann kein Würfel dieser Welt entscheiden.
Man wird sehen, mit anderen Augen, die sich auf einen legen, die sich in den Verstand drängen und immer wieder verdeutlichen: Bist du wirklich nur du selbst?
Aus dem Nichts entstehen Kreationen, geschliffen durch Regeln und Zukunft.
Doch welche ist die Deine?
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 04.05.2026 18:02Wer führt dein Kreuz der Marionette?
''Schöpfung aus dem Nichts
Pfad zum Vater des Wyrds nah
Spielzeug deines Seins'' - Nanashi
SB-Auftrag Schatzsuche
von Dinah am 24.04.2026 17:20Titel des Beitrags: SB-Auftrag Schatzsuche
Name des Events: SB-Auftrag Schatzsuche
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 17.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Dinah, Mircea, Nika, Jiyu
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Ottili_LP
Dauer des Events: 19:30-01:30
Besuchte Orte im Event: Marktplatz Froeyna, Scheune außerhalb der Stadt und Höhle im Wald
Zusammenfassung:
An einem verregneten Frühlingstag versammelte sich auf dem Marktplatz eine kleine Gruppe bestehend aus der Oktopussdame Jiyu, dem Detektiv Nika, der Schülerin Dinah und deren guten Freund Mircea mit dem Ziel sich eines Aushangs am schwarzen Brett anzunehmen bei dem es wohl um eine Art Schatzsuche geht.
Da auch nach einigem Warten niemand erschien der sich, wie eigentlich im Aushang beschrieben, der Gruppe annahm beschloss man die Sache selbst in die Hand zunehmen. Nachdem auf der Rückseite des Aushangs der Teil einer Karte gefunden wurde bei der Mircea genau wusste wo das war machte man sich auch direkt auf den Weg.
An der Scheune angekommen zu der die Karte sie führt ist zunächst nichts ungewöhnliches zu finden außer das die Scheune mit einem festen Schloss versehen ist. Daher beginnt die nächste Suche nach irgendwelchen Hinweisen bei der Nika einige Fußspuren entdeckt, denen man aber beschließt erst mal nicht zu folgen da man erst einmal einem aus Holz gelegten Pfeil folgen will den Jiyu entdeckt hat. Dieser führt zu weiteren Feldern wo man nach kurzem ein zweites Teil einer Karte findet. Schnell wird allerdings klar das es nicht zum ersten Teil passt und auch noch zig weitere Teile versteckt sind in den Feldern. Da man nicht vorhat all diese zu suchen geht man zurück zur Scheune wo Jiyu mittels ihres magischen Gespürs feststellt das auch hier weitere Teile verstreut sind die sie kurzerhand einsammelt und dabei sogar eines mit Goldrand findest das perfekt passt.
Nachdem Dinah die Höhle die auf dieser eingekreist ist erkannt hat steht der Entschluss fest das man erst zu dieser geht und den Fußspuren bei Bedarf später folgt. Nahe der Höhle hören Dinah und Nika auch direkt etwas aus dieser, ein ekelhaftes schmatzen. Damit aber nicht genug denn es führt auch eine halb verwaschene Blutspur in die Höhle. Allerdings kommen deren Warnungen etwas zu spät da Jiyu auf dem schlammigen Boden wegrutscht, sich zwar noch vor einem Sturz bewahren kann aber dabei einen kurzen Schrei von sich gibt. Der hat zur Folge das es in der Höhle kurz still wird ehe Schritte zu hören sind die sich der Gruppe nähern.
Lange dauert es dann auch nicht bis 3 Grottenschrate, bewaffnet mit einem Streitkolben, einem Schwert und einer Streitaxt, wobei alle Waffen schon deutlich bessere Zeiten gesehen haben. Da man sich einig ist das weglaufen vermutlich nichts bringen wird macht man sich auch direkt kampfbereit. Es wird auch ein relativ kurzer Kampf indem einzig Mircea etwas einstecken muss aber dafür funktioniert das Teamwork zwischen ihm, Dinah und auch Jiyu besonders gut. Blendet diese zweimal je einen Grottenschrat so das sie, Mircea und Jiyu diesen ziemlich schnell den Gar ausmachen können. Nika derweil lässt sich etwas Zeit damit richtig ins Kampfgeschehen einzugreifen, wenn auch nur weil sein geplanter Zauber mehrfach fehlschlägt, dafür richtet er zum Schluss noch Schaden am letzten Grottenschrat an bevor Jiyu diesem die Brust aufreißt. Die Oktopussdame versorgt anschließend kurz Mircea bevor man die Höhle betritt. Darin findet man nach etwas suchen, und einem kleinen Zwischenfall bei dem Mircea sich etwas Sand, der von Dinahs Zaubern zuvor aufgewirbelt worden war, in die Augen reibt und sich diese erst einmal ausspülen muss, eine Truhe die zu 3/4 mit Goldstücken gefüllt ist. Diese im Gepäck macht man sich dann auch auf den Rückweg und erklärt es vorerst für beendet.
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 21.04.2026 20:50Name des Events: Creatio ex Nihilo
Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 20.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Kamaitachi, Katla, Nanashi, Sophie, Yasuno
Abwesende Teilnehmer: Quinn [ausgestiegen]
Eventleiter: Martin [Unke]
Dauer des Events: 3 1/2h
Besuchte Orte im Event: Die Bibliothek Quorath'aeyns
Zusammenfassung:
Hunger ist alles, was es spürt, das Wesen gefangen in einem Echo der Welt. Es verlangt danach, das Fremde zu verschlingen, es in sich aufzunehmen, um so womöglich Zufriedenheit zu erlangen. Schreie der Wut dringen weiter an die Ohren der Fremden, die sich in das Reich Quorath'aeyns gewagt haben. Unfreiwillig oder doch mit präziser Absicht?
Einige glauben, dass sie beobachtet werden, dass jener, der für alles verantwortlich ist, neugierig geworden ist. Die Wunde, welche sich weiter in den Raum hinein brennt, entpuppt sich allerdings als Nana, die ihren Weg zurück zur Gruppe gefunden hat.
Bläulicher Nebel wabert über den Kopf des Wesen hinweg, dringt in sein Inneres ein, ehe die Weißhaarige folgt und sich verschlingen lässt. War es dumm? War es ein Fehler? Für Nana wohl kaum, als sie explosionsartig aus dem Wesen bricht und somit der Kampf für alle anderen unausweichlich scheint. Und so kämpfen sie, zunächst ein jeder für sich.
Die Zeit sollte zeigen, wer der Stärkere ist, doch das Chaos spielt nicht nach Regeln, es formt sie neu, verwandelt sie in etwas, das nur noch als Echo des Originals zu erkennen ist. Körper spalten sich auf, Seelen zerreißen in Zwei, dann Drei und Vier. Tick Tack. So rattert das Geschehen immer weiter, ohne es aufhalten zu können. Ein Fluss aus Klingen, Magie und Schnitten ins eigene Fleisch. Doch wo wird er münden? Gibt es hier einen See oder das Meer, in dem alles zusammenfließt? Jeder Erinnerung ein Teil dieser Welt wird, dieser Bibliothek?
Viele Aspekte wirbeln im Raum umher: Feuer, Wut, Macht, Stärke und Angst.
Jeder kann es spüren, doch keiner kann alles wirklich begreifen. Es ist ein Wirbel, ein Sturm, der sich unaufhaltsam in die Seelen der Anwesenden brennt, sie umarmt und zu sich ziehen will. Yasuno entscheidet sich schließlich, dass es genüge, dass sie das Ende bestimmt. Während das Wesen immer kleiner und schlussendlich besiegt in das Buch der Verlorenen geschrieben wird, löscht die Niparanerin auch ihre aufgespaltenen Stücke aus. Nur ein kleiner Schnitt, präzise und unnachgiebig, erfüllt von Langeweile ohne den Rausch der leidenden Blicke ihres Gegenübers.
Das Feuer der Schmiede verebbt langsam und fügt sich dem Geschehen. Der Kampf forderte seinen Preis. Doch wer wird ihn zahlen? Sophie tat dies bereits mit ihrer Münze, doch es änderte nichts. War es vergebens?
Nachdem die Fragmente aller wieder zu einem Stück zusammengesetzt wurden, erhascht man einen Blick auf die Macht des Herren der Bibliothek, in Form von 5 Schriftrollen. Die Schrift einer Gottheit. Jede von ihnen auch nur ein winziger Hauch von dem, was er noch zu vollbringen mag. Doch wer ist würdig, welche Macht in die Welt zu tragen?
Bist du dem Geschenk der Götter würdig?
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 21.04.2026 18:56Welche Form wird dich noch halten?
''Echo der Seele,
klirrt wie Klingen so nah,
die Ketten bersten'' - Nanashi
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 14.04.2026 00:04Name des Events: Creatio ex Nihilo
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 13.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Kamaitachi, Katla, Nanashi, Sophie, Yasuno
Abwesende Teilnehmer: Quinn [ausgestiegen]
Eventleiter: Martin [Unke]
Dauer des Events: 3 1/2h
Besuchte Orte im Event: Ein Tor zu einer anderen Welt
Zusammenfassung:
Blitze zucken über die Welt hinweg und das aufkommende Unwetter hüllt die Nacht in einen Schleier des Ungewissen. Sie reißen nicht nur die Welt in Zwei, sondern entfesseln eine Macht, die stille Schreie in die Welt setzt.
Eben jene Macht bekommen die unterschiedlichsten Leute, wo auch immer sie sich gerade befinden mögen, zu spüren. Ein Efreet, die Schmiedin von nebenan, zwei Niparanerinnen, die nicht unterschiedlicher und gleich zur selben Zeit sein könnten und die kleine Elster der Gassen finden sich vor einem Monument alter Zeiten wieder. Ein Durchgang, eine Einladung zu dem, was noch kommen mag.
Ein Jeder nimmt die Einladung an und schaut hinter den Schleier der Tore, hin zu Säulen, die in der Ferne liegen. Auf ihnen fristen kleine Kreaturen ihr Dasein und warten, dass auch sie ein Blitz in eine andere Realität zieht. Doch dieser wird nicht kommen. Die Gruppe trifft dort zusammen und kann sich kurz untereinander bekannt machen, ehe sie vor einem Kubus stehen, der den Weg der weiteren Reise ins Nichts beschreibt. Es ist die Bibliothek aus Träumen, Visionen oder Vorahnungen, deren Inneres nach ihnen ruft. Doch diesmal ist es kein sanfter Laut, sondern ein Grummeln aus der Tiefe, gefolgt von einem Kreischen, das noch einige Sekunden in den Ohren kitzelt.
Sie treten ein in die Hallen des unendlichen Wissens. Denn was sonst soll eine Bibliothek sein? Sie gehen einen Gang entlang, tiefer in den Schlund des Gebäudes hinein, getrieben wie die Motten vom Licht weiter zum Ende des Tunnels. Betrachtet werden sie dabei von den riesigen Stauen, deren kalter Blick die Ewigkeit untermauert, die sie gehen. Das Licht scheint nicht näher kommen zu wollen, weswegen man sich zunächst die steinernen Begleiter näher ansieht. Schnell wird klar, einst waren sie Gestalten, menschlich und lebendig. Es schockiert einige, doch Nana interessiert sich nur für den weiteren Weg, das Licht. Mit ihrer Magie zieht sie nach der vorher bereits gespürten Macht und bringt den Schimmer näher an die Gruppe heran. Eigentlich wollte sie zuerst hindurch, doch Yasuno entscheidet, dass sie es sein soll, die das Unbekannte durchbricht und das Portal zur anderen Seite betritt.
So folgen auch die Anderen, doch Nana bleibt. Sie folgt etwas anderem, einem anderen Ruf und schneidet diese Welt mit ihrem Katana für eine Sekunde entzwei. Eingestiegen in ihren eigenen Riss, lässt sie die Gruppe zurück.
Der Rest sieht sich nun in der Bücherei, umgeben von Schriftstücken und seelenartigen Gestalten in der Ferne. Auch hier hören sie das Grummeln, das Kreischen vom Eingang, kommen sie der Quelle wohl immer näher.
Sophie scheint neugierig wegen der Wesen zu sein, spendet neben Fussel auch eine Perle und Kekse. Hätte Kamaitachi nicht sofort eingegriffen, würde der Kleinen jetzt nicht nur 3 Finger fehlen, sondern die ganze Hand, als sich die Gestalt nimmt, was sie möchte. Yasuno trägt ebenso einen kleinen Kampf aus, da sie in einer Umarmung zwischen Wahnsinn und Wärme gefangen wird. Es bedarf nur eines Schwungs ihrer Klinge und die kleinen Wesen lassen von ihr ab, ebenso die sich einschleichenden Gedanken aus fremden Zungen. Es langweilt sie, dass sie nicht bluten, leiden, voller Angst davon rennen, und entscheidet sich deswegen, weiter zu gehen.
Lange wird es sicher nicht mehr dauern, bis ein richtiger Kampf auf sie wartet.
Sophie, die ihre Finger noch einsammelt und sicher ein paar Tränchen verliert, folgt mit Kamaitachi und Katla der großen Frau über eine der Brücken in Richtung des nächsten Regals. Winkt ihnen von dort jemand zu? Wandern die Schatten selbst hier herum? Illusion, oder der Versuch mit den eigenen Gedanken zu spielen? Wer weiß das schon.
Yasuno speist diesen Ort mit ihrer Schlangenzunge. Ein Opfer? Eine Darbietung ihrer Fähigkeiten? Die Welt scheint unbeeindruckt.
Sie atmet leise diese Bibliothek, bis etwas in ihr erwacht. Sie finden niemanden, den sie kennen, sondern das Wesen, die Quelle des Kreischens. Es wabert in Formen, kann sich nicht entscheiden, was es sein möchte, aber es ist riesig. Wird es verschlingen, oder geben, was sie suchen?
Wer genau hinsieht, wird nur noch ein Auge über dem Wesen sehen, rot und umgeben von bläulichem Schimmer.
Was Nana in der Zwischenzeit erlebt:
[,,Du bist nichts besonderes, deine Worte nichts, nur Namen sind Macht.''
Nana stieg in ihren selbst geschaffenen Riss und fand sich in einer kleinen Zwischenpassage wieder, beobachtet durch ein riesiges Auge. Wie in Zeitlupe bewegt sie sich auf den gut zwei Meter entfernt liegenden Riss, der Körper verlangsamt, aber ihr Verstand keineswegs beeinträchtigt. Sie bittet nicht um Macht, sondern fordert einen Handel. Wird das Wesen annehmen? Wie wäre es ohne Ketten, ohne Namen sich zu entfalten? Wäre das nicht die Glückseligkeit?
Nana wird auf die Antwort warten, geduldig aber bereit. Erst dann lenkt sie ihren Blick Richtung Riss, hin zu den elenden Stimmen der Anderen.]
- Disclaimer: Dieser Zusatz dient nur der Vollständigkeit der Zusammenfassung. Inplay ist nicht bekannt, was mit Nana passiert ist.
Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 13.04.2026 22:56Und was führt dich hierher?
''Blitze zerreißen,
Chaos tanzt im dunklen Wind,
Morgen bleibt fremd.'' - Nanashi
Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 12.04.2026 16:56Teil: 1
Datum des Events: 06.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Cornelia, Keita, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Re: Die Bestie von Herzwald
von Lyssvolet am 07.04.2026 22:34Die Bestie von Herzwald [28.11.2025 – 27.03.2026]
Name des Events:Die Bestie von Herzwald
Informationen:
Teil:
Datum des Plays: 27.03.2026
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Dinah, Nika, Keyara, Quinn
Abwesende Teilnehmer: Mythrae, Kemuri, Zilly
Eventleiter: Hendrik
Dauer des Events: 20:00 Uhr - 00:00 Uhr
Besuchte Orte im Event: Mine
Noch immer mit dem Problem wie man jetzt weiter verfahren soll ohne einen Kampf zu riskieren, zieht die Gruppe sich zu einer Besprechung etwas zurück. In einem Punkt ist man sich auch schon von Anfang an einig: So wie ihr Vorschlag jetzt ist kann man ihn nicht annehmen denn sie ungestraft zu lassen erscheint keinem aus der Gruppe richtig. Nach kurzem meldet sich auch Dinah mit einer Idee zu Wort, die im Nachhinein zu reichlich Diskussionen und einem Ausbruch sowohl bei Adrianna als auch Dinah selbst sorgt als Nika sich zunächst ziemlich stark dagegen ausspricht und nicht zu einem Kompromiss bereit zu sein scheint. Schlägt Dinah nämlich folgendes vor: Arvita wird in den Dienst des Staatskanzlers genommen wird, der Yokuza unterstellt wird und zwwar im Dorf bleiben darf aber unter Bewachung gestellt wird und auch ihre Fähigkeiten als Heilerin zur Verfügung stellen muss wenn diese benötigt werden. Als Absicherung solle sie dann noch etwas das für sie von Wert ist an die Gruppe überreichen die es dann an den Kanzler weitergibt.
Für die offizielle Version würde man dann jedoch den Wendigo als Schuldigen nennen damit Arvita weiterhin im Dorf verbleiben kann. Nach langem hin und her stimmt dann auch Nika und man unterbreitet eben diesen Vorschlag auch der Heilerin. Diese hat nur einen Einwand bezüglich der Absicherung, bietet sie ihnen da etwas anderes. Zunächst bringt sie die Gruppe jedoch zurück in ihre Hütte wo sie mit Hilfe von etwas ihres Blutes, Magie und einer Kette mit einem farblosen Kristalls als Anhänger ein Blutpendant herstellt. Wie sie erklärt und auch demonstriert eine sehr zuverlässige Art um sie zu orten wenn man damit über eine Karte pendelt.
Damit zeigt sich die Gruppe auch zufrieden und da Arvita ihren Einsatz bei der Lösung des Vorfalls nicht unbelohnt lassen will händigt sie jedem von ihnen noch ein Dunkelfichtenmedaillon aus welches, wie sie erklärt, in der Lage ist die positiven Eigenschaften des Trägers etwas zu verbessern. Alle bedanken sich freundlich dafür und da es schon spät ist zieht man sich dann für den Abend zurück um am nächsten Morgen wieder aufzubrechen.






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