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Ielena

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  Fähigkeitenrangaufstieg VIII [Experte]

Mischling Einwohner Sahs Kampfbereit Yokuza Chaotisch - Neutral

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Re: Auf den Spuren des Verräters [09.07.23-.....]

from Ielena on 08/14/2023 11:52 AM

Auf den Spuren des Verräters Teil 4
Datum des Plays: 06.08.2023
Anwesende Teilnehmer: Ielena,Cassia,Rana,Mariette,Elphil,Svala,Yuvate,Czara
Abwesende Teilnehmer:/
Eventleiter:Max
Dauer des Events: 4,5h

 

Nachdem Svala den Schlüssel eingesammelt hatte, konnte die Gruppe diesen malerischen Raum auch wieder verlassen, mehr zu entdecken gab es hier anscheinend nicht. Also ging es zurück zur letzten Gabelung und jetzt mussten sie sich zwischen der Türe welche für die List stand und derjenigen welche für Schnelligkeit stand entscheiden. Und da sie jetzt davon ausgingen dass sie alle Türen und Wege so oder so bestreiten müssen, wurde sich hier der Einfachheit halber für die Türe der List entschieden. Doch zuerst musste das Rad wieder eingestellt werden, sobald dies erledigt war, öffnete sich auch schon die Türe und die Gruppe konnte den nächsten Gang aufsuchen.Mal wieder war es eng und stickig, doch diesmal kam auch noch ein unbeschreiblicher Geruch dazu. Die Wände waren mit Symbolen verziert, welche sich jedoch die ganze Zeit zu verändern schienen, doch hier schien nichts der Logik oder den Gesetzen der Geometrie zu folgen.

Es dauerte nicht lange bis sie den Raum erreicht hatten. Die Wände des Raumes waren mit Bildern und Schriftzügen gefüllt, die Geschichten von List, Betrug und Klugheit erzählten. Einige der Geschichten schienen Wahrheit zu enthalten, während andere offensichtlich Lügen waren. Der Raum selbst fühlte sich an, als würde er leben, atmen und die Gruppe beobachten. Es war ein Ort, der von unbeschreiblicher, fast greifbarer Intelligenz durchdrungen zu sein scheint, und gleichzeitig von einer Dunkelheit, die an den Rand des Verstandes kroch. Die Prüfung der List hatte begonnen, und es lag an der Gruppe, das Rätsel zu lösen und den Pfad von Elara zu beschreiten. Das erste Gemälde zeigte eine Kugel, welche anscheinend ein mächtiges Artefakt ist. Begleitet wurde dieses Bild von einer lebhaften und spielerischen Melodie. Auf dem zweiten Wandbild konnte man die Geschichte eines Jungen sehen, welcher einen von Fallen gespickten Wald durchqueren musste. Hier erklang wiederum eine ernsthafte doch zugleich majestätische Melodie. Zu guter Letzt zeigte das dritte Gemälde einen Fuchs, welcher im tiefen Wald einer Schlange den Weg deutete. Hier erklang eine Melodie, welche eine Mischung aus den ersten beiden war. Die Gruppe zerbrach sich lange den Kopf und auch Svalas versuch zu singen half dieses mal nicht. Bis Rana sich entschied, einfach etwas auszuprobieren, weshalb er sich eine Fackel schnappte und diese entzündete. Alsbald Rana das Licht entzündete, glühten die Augen des Jungen unnatürlich hell, sie strahlten einen Lichtschein in den sonst eher düsteren Raum aus an drei Stellen, an denen sich offenbar bislang kleine Fallen verborgen hatten. Anschließend öffnete sich eine kleine Nische, in welcher es nur einen Zettel und eine Nadel gab. Rana betrat diese Nische und beschrieb den Zettel darüber, was auf dem Zettel stand und was er aufgeschrieben hatte, hüllte er sich jedoch in Schweigen. Anschließend schloss sich die Nische wieder und auf der Wand erschien ein Wort "fírinne". Durch die neuen Erkenntnisse entschloss Mariette ihr Gemälde zu berühren unglücklicherweise stand Cassia derweil in der Nähe und stand im Zentrum des Lichts welche die Kugel auf dem Gemälde von sich gab welches so grell war dass ein jeder die Augen schützen musste nur Cassia konnte dies nicht rechtzeitig und war jetzt wohl temporär erblindet. Doch auch hier öffnete sich für Mariette eine Nische, nach demselben Prozedere wie bei Rana schloss sich auch die Nische und auf der Wand erschien das Wort "bréag". Jetzt galt es noch ein Rätsel zu lösen auch hier kam Rana der Geistesblitz dass man vielleicht die beiden vorherigen Lösungen kombinieren musste so schlug er mit seiner Fackel gegen das Gemälde und tatsächlich öffnete sich anschließend auch die letzte Nische hier war es dann jedoch Ielena welche sich einfach daran machte diese zu betreten um den Zettel zu beschriften anschließend schloss sich auch hier wieder die Wand und es erschien das Wort "leathbhréag"

Nachdem die drei Rätsel gelöst waren, öffnete sich der Boden und entblößte eine Wendeltreppe nach unten, welche die Gruppe auch ohne lange zu zögern betrat. Ein etwas breiterer Gang wartete dort bereits auf sie, sobald sie die Treppe verlassen hatten. Am Ende des Ganges befanden sich drei alte Türen in denen....kleine Zettel in deren Mitte eingefasst waren. Diese konnten gefaltet und geöffnet, aber nicht entwendet werden, ohne sie zu zerstören. Über der Türe befand sich auf Alt-Elfisch die folgenden Worte: Faigh an àite, anns an suidheas an sionnach as fheàrr leis, eadar fìrinn agus breug." Was so viel bedeutete wie Finde den Ort, an dem sein Lieblingsfuchs sitzt, zwischen Wahrheit und Lüge. Mariette öffnete zuerst den Zettel der linken Tür. "Das Mal auf meinem Hals stammt von den Irrlichtern." stand dort geschrieben. Woraufhin sie sich sofort absolut sicher war, dass sie diese Türe nehmen mussten. Da die Gruppe Mariette hier vertraute obwohl sie den Zettel nicht laut vorlas, wurde dieser Weg bestritten.

Sie merkten schnell, dass sie sich richtig entschieden haben, denn sie konnten durch einen kleinen Spalt erkennen, dass die beiden anderen Türen wohl zu einem Monster geführt hätten. Sie mussten dann nicht mehr lange gehen, bis sich auch hier einen Vision vor ihnen aufbaute.

Es war ein Labyrinth, nicht aus Stein oder Holz, sondern aus sich windenden Schatten und Lichtern, die sich im stetigen Fluss bewegten, einem Tanz gleichend, der sich niemals wiederholt. Jeder Weg, den man nahm, schien sich zu verändern, sobald man ihn hinter sich ließ. Inmitten dieses Labyrinths ist eine Füchsin, ihr Fell leuchtete in einem satten Rot, das von den schimmernden Wänden des Labyrinths reflektiert wurde. Ihre Augen waren klar und wachsam, voller Intelligenz und Schlauheit. Sie bewegte sich mit einer Anmut und Geschicklichkeit, die sowohl Ehrfurcht als auch Neid hervorrief.
Die Füchsin war Elara, die Listige, eine der Wächter. Sie repräsentierte das Überleben in einer Welt voller Unbekanntem, wo man niemals wusste, welcher Schritt der richtige war. Ihre Bewegungen im Labyrinth waren wie ein Tanz, ein Spiel mit den Unwägbarkeiten des Lebens. Plötzlich tauchte eine Figur auf, die im Kontrast zu der Füchsin stand – Aethel Ayva Ennore, der Verräter. Er erschien an einer Kreuzung des Labyrinths, seine Augen waren kalt, sein Blick berechnend. Die Füchsin erkannte ihn, ihre Ohren zuckten, ihre Bewegungen wurden vorsichtiger.
An der Wand des Labyrinths erschienen die Umrisse zweier anderer Wächter: Seledra, die Geduldige, in Form eines uralten Baumes, dessen Wurzeln tief in die Erde reichten; und Orinthas, der Schnelle, als flüchtiger Wind, der durch die Gänge strich. Die Vision zeigte den Tanz zwischen der List und der Verräterei, zwischen Geduld und Geschwindigkeit. Der Blick der Füchsin war fest auf den Verräter gerichtet, aber sie war sich auch der anderen Wächter bewusst, die Teil dieser komplizierten Welt waren.

Anschließend veränderte sich die Vision nach einer kurzen Zeit und die Füchsin erschien erneut, diesmal in einem stillen Raum, der einer Bibliothek glich. Bücherregale erstreckten sich bis in die Ferne, gefüllt mit alten Manuskripten und Schriften, Rätsel und Geheimnisse lauerten in den Schatten. Die Füchsin bewegte sich geschickt durch den Raum, ihre Augen leuchteten, als sie die Bücher betrachtete, ihre Pfoten glitten über die Seiten, Worte flüsterten durch die Luft, unverständlich, doch verführerisch. In den Schatten, fast unsichtbar, bewegte sich eine andere Gestalt, ihre Konturen verschwammen mit der Dunkelheit, ihre Worte mischten sich mit denen der Bücher, flüsterten Lügen, versprachen Wahrheiten.
An den Wänden erschienen Symbole, verschwommen, doch erkennbar: Ein Baum, der in voller Blüte stand; ein Wind, der durch die Luft wirbelte. Sie erschienen und verschwanden, als würden sie auf etwas warten, auf etwas hinweisen. In der Mitte des Raumes schwebte ein Symbol, ein Auge, das alles sah, ein Spiegel, der reflektierte. Es zog den Blick an, verwirrte den Verstand, sprach von Dingen, die jenseits des Verständnisses lagen. Die Füchsin hielt inne, ihr Blick traf den Spiegel, ihre Augen erkannten etwas, etwas, das tiefer ging, etwas, das verborgen lag. Sie bewegte sich weiter, ihre Schritte waren vorsichtiger, ihre Bewegungen bedachter.
Die Vision verweilte einen Moment in dieser stillen Bibliothek, die Worte flüsterten weiter, die Schatten bewegten sich, die Geheimnisse warteten.

Da alle guten Dinge drei waren, war die Vision hier auch noch nicht vorbei, sondern veränderte sie sich wieder und zeigte, wie die Füchsin sich nun auf einem kargen Felsen, umgeben von einem unendlichen Abgrund befand. Die Dunkelheit um sie herum schien zu leben, und im Hintergrund waren unbeschreibliche, schattenhafte Formen zu erkennen. Über der Füchsin schwebten drei Symbole: Der Baum, der Wind und jetzt auch ein Fluss, der unaufhaltsam strömte. Die Symbole wirbelten um sie herum, und in ihren Augen spiegelte sich das Wissen.
Sie sprang von Fels zu Fels, ihre Bewegungen waren präzise, ihre Schritte waren sicher. Sie folgte einem unsichtbaren Pfad, einer Linie, die durch den Abgrund führte, einer Route, die nur sie kannte. Dann blieb sie stehen, ihr Blick traf einen Punkt in der Ferne, einen Ort, der nur für sie sichtbar war. Ihre Augen verweilten, ihre Haltung zeigte Respekt, Erkenntnis, Akzeptanz. Ein Schatten bewegte sich hinter ihr, eine Gestalt, die Aethel Ayva Ennore ähnelte, stand an der Schwelle, bereit, aber zögerte. Die Füchsin drehte sich nicht um, ihr Blick blieb auf den fernen Punkt gerichtet, ihre Haltung blieb unverändert.
Die Vision endete mit einem Bild, das in den Köpfen der Betrachter hängen blieb: Die Füchsin, allein auf einem Felsen, umgeben von Dunkelheit, ihre Augen auf einen unsichtbaren Horizont gerichtet, ein Bild der Entschlossenheit, der List, der Weisheit.

Nach dieser letzten Vision konnte die Gruppe auch anschließend dem Gang weiter folgen und so standen sie schnell im finalen Raum dieser Prüfung. Der Raum selbst war ein komplexes Gewirr von Bögen und Nischen, eine unübersichtliche Struktur von Winkeln und Kurven. In den Ecken des Raumes befanden sich Statuen der Wächter, von Seledra, der Geduldigen und Orinthas, dem Schnellen, und von Elara selbst, ihren Blick auf das Zentrum gerichtet. Der Boden war mit Intarsien verziert, die ein Labyrinth darstellten, und wer genau hinsah, konnte feststellen, dass es sich um ein begehbares Labyrinth handelte, dessen Pfad durch den gesamten Raum führte. Im Zentrum des Steintischs befand sich eine Vertiefung, die wie ein Schlüsselloch geformt war. Daneben befand sich ein schwarzer Schemen welcher unruhig vor sich hin waberte. Während die Gruppe noch am Überlegen war, was sie hier tun mussten, war es Svala, die einfach auf den Tisch zuging, doch offenbar war dies die falsche Entscheidung, so wurde ihr Arm auf einmal von dem Schemen umklammert. Der Schemen welcher sich unterdessen verfestigt hatte, hat jetzt die Form einer kleinen, aber athletischen Dunkelelfe angenommen. Die Gestalt welche sich ein wenig später als Elara herausstellte war erbost über das eindringen Svalas. Svala schien mit ihren ersten Worten auch nicht sonderlich für Entspannung zu sorgen, weshalb Ielena versuchte, mit schmeichelnden Worten Elara zu beruhigen. Was auch gelang, anschließend konnten die beiden erklären, was sie hier machten und was das Ziel der Gruppe war. Doch obwohl Elara grundsätzlich bereit war, der Gruppe zu helfen, wollte sie zuerst feststellen, ob die Gruppe überhaupt eine Chance hätte, es mit dem Verräter aufzunehmen. So forderte sie die Gruppe dazu auf sie in einem Duell zu besiegen.

Hatte die Gruppe die Herausforderung angenommen? Und konnten sie auch diese Herausforderung erfolgreich abschließen? All dies erfahren sie im fünften Teil dieser Geschichte.

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Argos
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Re: Gareths Geschichte [27.05.23 - 07.08.23

from Argos on 08/07/2023 06:53 PM

Informationen:

Teil: 4
Datum des Plays: 07.08.2023
Anwesende Teilnehmer: Gareth, Igraine, Merliniaar, Terea, Trissaya, Yorathios + Argos & Keita
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Argos
Dauer des Events:
Besuchte Orte im Event:
Arena des Inquisitors.

Zusammenfassung:

Die Gruppe durchlitt wahrlich eine rastlose Nacht. Ihre Wunden, welche erst zu Beginn des Kampfes gegen Raffael geheilt werden sollten, quälten sie und ein jeder von ihnen beschäftigte sich mit der Frage, ob sie eine Flucht wagen oder den Kampf suchen sollten.

Als schließlich Basri mit dem Schlüssel erschien, war die Gruppe sich noch immer uneins. Igraine hatte während des Gesprächs mit Raffael erkennen können, dass der Inquisitor wohl ähnlich gewandt mit der Klinge war wie ihr eigener Ordensführer und zu allem Übel führte er eine der geweihten Gralsklingen, jene seltenen Werkzeuge, mit deren Hilfe die Todsünden gebannt werden konnten. Auch waren sie verletzt und hatten weder Waffen noch Magie zur Verfügung.

Lange wurde diskutiert, bevor die Gruppe zu einem Urteil kam. Man wollte lieber mit einer Waffe in der Hand beim Versuch sterben, einem Scheusal Einhalt zu gebieten und die Gralsklinge zu erringen, als elendig im Dreck des Kerkers abgestochen zu werden, sollte der Fluchtversuch misslingen. Und so entschwand Basri erneut in eines ihrer Portale und die Gruppe verblieb in ihrer Zelle, um auf den drohenden Kampf und ihr nahezu sicheres Ende zu warten...
Schließlich wurden sie in die Arena geführt, wo sie gegen Raffael kämpfen sollten. Doch noch bevor der Kampf begann, senkte sich der Schatten eines gewaltigen Adlers über der Arena nieder und schenkte den Anwesenden neue Hoffnung. Keita und Argos waren, von Basri alarmiert und geführt, zu ihrer Unterstützung geeilt und standen nun an ihrer Seite im Kampf gegen den Inquisitor.

Es entbrannte ein wilder Kampf, wurde ihr Feind doch stärker, je schwerer er verletzt war, doch zu guter Letzt gelang es der Gruppe, allen voran Gareth, den Vampir zu bezwingen. Doch dieser eröffnete dem Einarmigen, dass sein Schützling bereits tot war und nutzte im Anschluss die Verwirrung, um sich das Gralsschwert in den Leib zu rammen, wodurch er zu einer Abnormität aus Sand und Blut mutierte.
Von blinder wut beseelt brachte er die Arena zum Einsturz und tötete unzählige Zuschauer, bevor er erneut den Kampf mit der Gruppe suchte. Doch auch diesen Feind bezwang die Gruppe durch Tapferkeit und Einigkeit. Den finalen Streich führte schließlich Yorathios und streckte den verblendeten Fanatiker mit seinem Speer nieder, woraufhin dieser wieder zu Sand zerfiel.

Hier nun war der Hochmut der Todsünde ein Segen, denn sie ließ die Gruppe ziehen, wäre es doch unter ihrer Würde, so eine schwache Truppe zu besiegen. Und während die Heilkundigen der Gruppe sich um die Opfer des Arenaeinsturzes kümmerten, nahm Igraine die Gralsklinge an sich. Mit dem festen Plan, sie Argos zu überreichen, trat sie auf den Ordensführer zu, doch sogleich spürte sie eine tiefe Verbundenheit zu der Klinge.

Schnell war den Anwesenden klar. Das Schwert, dessen Name "Bergspalter" war, hatte Igraine erwählt, welche fortan als Hüterin der Erde" bekannt sein sollte...

Reply Edited on 08/08/2023 10:45 AM.

Argos
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Re: Gareths Geschichte [27.05.23 - 07.08.23

from Argos on 08/07/2023 06:52 PM

Informationen:

Teil: 3
Datum des Plays: 19.06.2023
Anwesende Teilnehmer: Gareth, Igraine, Merliniaar, Terea, Trissaya, Yorathios
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Argos
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Arena des Inquisitors.


Zusammenfassung:

Wissend, dass ihr Leben auf dem Spiel stand, schlich die Gruppe aufmerksam in das Zentrum der Arena, wo eine Säule errichtet worden war, die von einem weißen Tuch verhüllt wurde. Vor dieser Säule derweil befand sich eine schlichte Holztruhe, welcher man mit Misstrauen begegnete. Zuerst schien es, als wolle die Gruppe Säule und Kiste ignorieren, doch alsbald sie das Brüllen grausiger Monster hinter Gittern hörten, war ihnen klar, dass sie das Risiko eingehen mussten, wollten sie eventuell nützliche Hilfsmittel finden und so überleben.

So nahmen sie sich ein Herz und öffneten die Truhe, in welcher sich fünf Bandagen, sowie zwei blutrote Tränken befanden. Ein ebenfalls beigelegter Zettel riet ihnen, die Tränke einzusetzen, sollte jemand am Rande des Todes stehen. Doch in ihrer Nervosität fiel sogleich eines der Fläschchen zu Boden und zerbrach, wodurch der Inhalt wirkungslos im Sand der Arena versickerte.

Derweil vernahm Yorathios ein leises Stöhnen unter dem Tuch und als er es wegzog, kam darunter der arme Merliniaar zum Vorschein. Zahlreiche Striemen und Blutergüsse ließen darauf schließen, dass er als einstiger Eingeweihter der Gralshütter auf das Übelste gefoltert waren war, um dessen Aufenthaltsort herauszufinden. Doch ihre Peiniger hatten nicht mit der Amnesie des alten Mannes gerechnet, wusste er doch von seinem früheren Leben rein gar nichts mehr.

Rasch befreite man den alten gerade noch rechzeitig, bevor drei untote Reißmäuler, fürchterliche reanimierte Terrorechsen die Arena betraten und die Gruppe umkreisten. Mit Händen und Füßen erwehrte man sich dieser Relikte aus alten Tagen, wobei man jedoch nicht verhindern konnte, zahlreiche Blessuren und Wunden davonzutragen.

Zu guter Letzt aber vermochte die Gruppe die Monster zu bezwingen und, wenngleich mehr tot als lebendig, als Sieger hervorzugehen, was die Menge mit einem frenetischen Applaus bejubelte, der die Gruppe allerdings mehr anwiderte als erfreute. Zeit zur Erholung blieb jedoch nicht, schritt nun doch Raffael in die Arena und verkündete, dass am nächsten Morgen er selbst gegen die Gruppe antreten würde und sie dazu ihre Waffen und Rüstungen zurückerhalten würden, schließlich wolle er fair und ehrlich gewinnen und seinem Ruf als Arenameister gerecht werden. Und so wurde die Gruppe zurück in ihre Zelle gebracht und musste sich mit der Frage befassen, ob sie eine Flucht wagen oder sich dem Kampf stellen sollten...

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Argos
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Re: Gareths Geschichte [27.05.23 - 07.08.23

from Argos on 08/07/2023 06:51 PM

Informationen:

Teil: 2
Datum des Plays: 04.06.2023
Anwesende Teilnehmer: Gareth, Igraine, Terea, Trissaya, Yorathios
Abwesende Teilnehmer: Merliniaar
Eventleiter: Argos
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Arena des Inquisitors.

Zusammenfassung:

Alsbald die Gruppe wieder aus ihrem Schlummer erwachte, wurden ihnen gewahr, dass sie sich in einer Kerkerzelle befanden. Waffen und Rüstungen fehlten, während ein Halsring den Magiern ihre Kräfte raubte. Derart schutzlos und orientierungslos blieb der Gruppe aber keine Zeit, sich zu beraten. Sie konnten sich noch wundern, dass der alte Merliniaar fehlte, als eine Frau aus den Schatten des Kerkers trat und sich als Superbia, die Todsünde des Hochmuts vorstellte. Ihrem Wesen gemäß gab sie sich arrogant und überheblich und befragte die Gruppe nach dem Aufbewahrungsort des Grals der Seelen. Wie es die Schicksalsgötter aber wollten, wusste niemand aus der Gruppe von dessen Verbleib, mehr noch, der Großteil der Gruppe konnte nicht einmal nachvollziehen, worum es sich bei diesem Gefäß handeln sollte.

Dies schien die grausig entstellte Todsünde jedoch nicht weiter zu bekümmern. Selbstzufrieden eröffnete sie der Gruppe, dass sie Gareth eben noch einmal schicken würde, um weitere Ordensmitglieder zu ihr zu locken und so erfuhr die Gruppe davon, dass ihr Führer sie bewusst in eine Falle gelockt hatte, um das Leben seines Schützlings zu retten. Zorn oder Rache blieben allerdings aus und nachdem die Todsünde entschwunden war, versuchte die Gruppe, sich einen Plan zu überlegen. Just in diesen Momenten erschien die Mahvankatze Basri und bot ihre Hilfe an. Da sie selbst bereits tot war, konnten die Todsünden sie nicht spüren, weswegen sie unbemerkt in den Kerker gelangen konnte. Die Gruppe bat sie, den Schlüssel zur Kerkertür zu beschaffen, während die Gruppe alles in ihrer Macht Stehende tun sollte, um den ersten Kampf in der Arena zu überleben. Zu diesem dauerte es auch nicht allzu lange.

Schon bald wurde die Gruppe einen langen Tunnel entlanggeführt und in eine große Arena gezwungen, die ganz im Stil des alten Astora errichtet war. Umjubelt von etlichen blutdurstigen Zuschauern sollte die Gruppe um ihr Leben kämpfen...

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Argos
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Gareths Geschichte [27.05.23 - 07.08.23

from Argos on 08/07/2023 06:50 PM

Informationen:

Teil: 1
Datum des Plays: 27.05.2023
Anwesende Teilnehmer: Gareth, Igraine, Merliniaar, Terea, Trissaya, Yorathios
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Argos
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Taverne in der balsorranischen Einöde

Zusammenfassung:

Beseelt von dem Wunsch dem Flüchtling Gareth bei der Rettung seines Schützlings vor den Balsorranern zu helfen, brach eine Gruppe Ordlinge angeführt von Terea nach Mineria auf, um dort das Gefängnis ausfindig zu machen, in welchem Gareth und das Kind, welches er bewachen sollte, gefangen gehalten worden waren.
Anlass für diese Mission war besagter Gareth selbst ,dem es gelang, aus seinem Kerker zu fliehen und Zuflucht beim Orden zu finden, wo er ausharrte, bis die Kapazitäten frei waren, sich an eine Rettungsmission zu wagen.

Allen Beteiligten war klar, dass der Orden in Mineria keinerlei Befugnisse besaß und sie lediglich als einfache Reisende unterwegs waren. So versuchte man von Beginn an, Ärger zu meiden und möglichst unerkannt zu reisen, was auch anfangs gut gelang.

Eines Abends dann kehrte die Gruppe dann auf Empfehlung Gareths in die Taverne einer Frau namens Brunhilde ein, welche keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegenüber den Balsorranern machte. Dies war zweifellos ein Spiel mit dem Feuer, befanden sich doch auch einige Bedienstete der balsorranischen Krone in der Herberge. Zwar handelte es sich um keine regulären Soldaten, doch zur Wahrung der öffentlichen Ordnung hatte die Kolonie freiberufliche Söldner angeheuert, die ihre Macht jedoch ausgiebig ausnutzten. Als die Tavernenwirtin Brunhilde zum wiederholten Male Opfer männlicher Übergriffe wurde, bemühte sich die Gruppe um eine friedliche Schlichtung, was zunächst auch von Erfolg gekrönt zu sein schien.

Doch Zeit, um sich auf die Schultern zu klopfen, blieb nicht, öffnete sich doch die Eingangstüre und ein Inquisitor namens Raffael Esteban Rosso Maria de Luego trat ein. Schnell wurde klar, dass dieses Treffen kein Zufälliges war, begrüßte er die Ordensgruppe doch sogleich vollmundig und lud sie ein, ihn in seine Arena zu begleiten und als Gladiatoren zu kämpfen.
Natürlich lehnte die Gruppe ab, doch waren sie bereits zu tief im Spiel des intriganten Inquisitors gefangen. Einer nach dem anderen spürte, wie ihm die Sinne schwanden und auch wenn der bullige Newithaner Yorathios noch am längsten durchhielt, verloren die Mitglieder der Befreiungsgruppe binnen Sekunden das Bewusstsein und somit auch ihre Freiheit...

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Ielena

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Posts: 6

Re: Auf den Spuren des Verräters [09.07.23-.....]

from Ielena on 08/06/2023 04:26 PM

Auf den Spuren des Verräters Teil 3
Datum des Plays: 23.07.2023
Anwesende Teilnehmer: Ielena,Cassia,Czara,Mariette,Elphil,Yuvate,Rana,Svala
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter:Max
Dauer des Events: 4,5h

 

Nachdem die Gruppe im letzten Teil ihren ersten Kampf erfolgreich abgeschlossen hatte. Gingen sie den Gang weiter, um herauszufinden, was sie als nächstes erwarten würde.
So endete dieser Gang in einem Raum, welcher die Form einer Kuppel hatte, die Wände weit und hoch. Am Ende dieses Raumes befand sich in der Wand ein eingelassenes Rad, welches zehn Sektoren eingraviert hatte, welches jeweils ein einzigartiges Symbol zierte.
Von diesem Raum führten drei weitere Passagen weg, diese Gänge waren aber von monumentalen Türen versperrt. Jede dieser Türen zierte ebenfalls ein einzigartiges Symbol, das offensichtlich mit den Symbolen auf dem Rad korrespondierte.
Relativ schnell konnte die Gruppe feststellen, dass es sich bei den Symbolen um die Zeichen der Wächter handelte. Ebenfalls so schnell kammen sie da drauf, das Rad so zu drehen, dass die Symbole darauf zu den Türen passen würden. Nachdem Svala dies unter großem Kraftaufwand erledigt hatte, leuchteten die drei passenden Symbole auf, jetzt wäre es wohl an der Gruppe zu entscheiden, welches sie drücken wollen würden.
Während die erste Türe für die Geduld stand war es die zweite welche die List darstellte und zu guter letzt die dritte welche für Schnelligkeit stand. Während Czara und Ielena sich für die zweite Türe aussprachen waren es Rana und Svala welche für die erste Türe plädierten so war es an Cassia zu entscheiden und auch wenn es manche überraschen mag auch sie entschied sich für die erste Türe. So hatte sich die Gruppe also für die Geduld entschieden, so drückten sie das passende Symbol und die Türe öffnete sich, woraufhin die Gruppe den nächsten Gang bestreiten konnten. Die Luft im Gang schien sich zu verdichten, wurde kälter und fühlte sich schwerer an. Ein hauchdünner Nebel bildete sich, bevor sich dieser verdichtete und Farbe und Gestalt annahm. Eine silberne Gestalt begann sich zu materialisieren, eine majestätische Frau von erhabener Schönheit. Sie war schlank, aber stark, mit langen, fließenden Haaren, die das Licht der Fackeln wie Flüssigmetall reflektierten. Die Frau, die zwar keiner der Anwesenden kannte, konnte aber von allen instinktiv als Seledra identifiziert werden. Die Gruppe konnte sich jetzt die Geschichte Seledras anschauen. Im ersten Akt stand sie in einer bildschönen Landschaft mit einer Hand an einem Baum gelehnt, doch sie schien die Natur nicht kontrollieren zu wollen, sondern schien mehr eins mit dieser zu sein. Sie starhlte eine gewaltige innere Ruhe und Geduld aus. Bevor sich das Bild vor den Augen der Gruppe begann zu verändern zwar konnten sie immer noch Seledra erblicken jedoch war die eins so wunderschöne Umgebung jetzt karg und leblos. Doch trotz dieses Schocks blieb Seledra standhaft und strahlte selbst jetzt weiterhin eine absolute innerliche Ruhe aus. Doch jetzt kam eine weitere Person hinzu welche aus dem Nebel kam.Die Gestalt war weiblich, übernatürlich groß und strahlte eine beunruhigende Präsenz aus. Die Mutter. Seledra schien dieser etwas zu sagen jedoch konnte die Gruppe nicht hören was gesprochen wurde. Der Blick, den sie der Mutter zuwarf, sprach Bände: eine Mischung aus Verwirrung, Wut und tiefer Trauer. Trotz der Entschlossenheit in ihrem Blick schien Seledra zu erkennen, dass sie gegen diese Macht, gegen diese Ausgeburt des Todes und der Zerstörung, nichts ausrichten konnte.Doch anstatt zu fliehen, anstatt sich dem Schicksal zu ergeben, sah man in ihrem Blick eine stählerne Entschlossenheit. Sie würde standhaft bleiben. Sie würde geduldig sein. Mitten in dieser Konfrontation löste sich erneut das Bild auf und schuf anschließend eine neue Szene. Die Umgebung war diesmal ruhiger, eine klare, stille Nacht unter einem von Sternen übersäten Himmel. Unter diesem unendlichen Firmament saß Seledra in tiefer Meditation. Ihr Gesicht war gezeichnet von Kummer und Erschöpfung, doch ihre Augen strahlten eine unerschütterliche Entschlossenheit und eine tiefe, innere Ruhe aus.Sie war allein, und doch war sie es nicht. Um sie herum in den Schatten flüsterten nämlich die Dämonen der Vergangenheit welche anscheinend versuchten Seledra zu brechen jedoch blieb diese weiterhin Standhaft. Erneut änderte sich die Szene. Aus den Schatten, formte sich eine Gestalt. Sie war kleiner diesmal, unschuldiger. Ein Kind, mit Augen, die vor Angst und Verwirrung leuchteten Seledra öffnete ihre Augen und sah das Kind. Ein leises Lächeln spielte um ihre Lippen, ein Lächeln voller Mitgefühl und Verständnis. Sie streckte ihre Hand aus und das Kind nahm sie an. Eine Verbindung war geknüpft, eine Brücke über die Kluft des Unverständnisses und der Angst. In dieser Berührung lag eine Stärke, eine Ruhe, eine Geduld, die selbst die Dunkelheit nicht erschüttern konnte.Nach dieser Berührung löste sich die Szene erneut komplett auf und schuf zugleich eine neue. Aethel stand nun als ein junger Mann vor Seledra. Sein Blick war fest, sein Körper mit den Spuren der harten Jahre gezeichnet, die er durchlebt hatte. Seledra saß immer noch ruhig, ein strahlendes Leuchtfeuer in der Dunkelheit, das ihm Halt und Richtung gab. Doch um sie herum hatte sich die Dunkelheit zu einer furchteinflößenden Präsenz verdichtet - die Mutter, ihre unausweichliche Präsenz, wirkte nun furchterregender als je zuvor.
Aethel trat vor, seine Hand ausgestreckt, um die von Seledra zu nehmen, als die Mutter plötzlich vorstieß, ihre Schattenarme nach ihm ausstreckte. Doch in diesem Moment der Bedrohung blitzte etwas in Seledras Augen auf, und sie erhob sich, stellte sich zwischen Aethel und die Mutter. Die Dunkelheit prallte auf sie und zog sich zurück, als würde sie vor ihrer unerschütterlichen Entschlossenheit zurückschrecken. Und dann geschah das Unerwartete. Seledra drehte sich zu Aethel um und lächelte, ein Lächeln voller Liebe und Stolz. Sie legte ihre Hand auf seine Schulter und flüsterte ihm Worte zu, die nur er hören konnte. Und während sie sprach, formte sich aus dem Rauch ein Schild, dass sie ihm reichte. Mit einem letzten, liebevollen Blick auf Seledra nahm Aethel das Schild an und stellte sich der Mutter entgegen. Seledra schloss die Augen und sank zu Boden, ihre Gestalt zerfiel in Rauch und wurde vom Wind davongetragen. Aethel blieb zurück, allein, aber gestärkt durch die Lektionen, die er gelernt hatte. Doch hatte auch die Gruppe diese Lektion verstanden?

Dies würden sie jetzt herausfinden müssen als sich um sie eine absolute Dunkelheit ausbreitete welche alles Licht verschluckte was es der Gruppe auch unmöglich machte durch Fackeln oder Magie neue Lichtquellen zu erschaffen. Jeder stand jetzt für sich alleine in dieser Dunkelheit, als die Prüfung zu beginnen schien.

Als erstes war es Rana, der auf einmal seine Pistole zog und anscheinend auf der Suche nach einem Ziel war. Elphil, welche zuerst Rana ansprach, schien auf einmal abgelenkt durch etwas, was sie erblickte, woraufhin sie in die Dunkelheit stritt. Ielena hingegen schnellte mit Tränen in den Augen einmal um 180 Grad, um anschließend die Dunkelheit anzugreifen. Svala und Mariette versuchten unterdessen, die Gruppe durch Rufen zusammenzuhalten, was jedoch erstmal ohne Erfolg zu sein schien. Während Cassia sich Elphil schnappte, damit diese sich nicht noch weiter entfernen konnte, war es Rana, welcher scheinbar als erstes wieder zu klaren Verstand zurückkehrte und mit Mühe und Not seine Pistole wieder in den Holster steckte. Elphil wiederum starte immer noch wie unter Schock die eine Stelle an und schien nicht wirklich auf ihre Umgebung zu reagieren, sondern nur einen angsterfüllten Schrei von sich zu geben. Ielena sprach währenddessen mit jemandem in der Dunkelheit. Rana konnte anscheinend eröffnen, was wohl der Sinn hinter dieser Prüfung ist, so musste wohl jeder, der von einer Illusion heimgesucht wurde, diese wohl stoisch über sich ergehen lassen. Auch Cassia appellierte nochmal an die Geduld und das Durchhaltevermögen der Gruppe, während sie eine zitternde, abwesende Elphil in ihre Arme nahm, um diese zu beruhigen. Ielena unterdessen schien weiterhin mit der Dunkelheit zu sprechen und sich jetzt die eigenen Handflächen aufzuschneiden, welche sie anschließend an den eigenen Hals führte. Elphil war wohl die zweite Person welche wieder zu sich kam, so füllten sich ihre Augen wieder mit Leben und Klarheit, jedoch zeichnete sich das Erlebte immer noch in ihrem bleichen Gesicht ab. Während Rana, welcher immer noch ein Yasuno Gesicht vor sich hatte, dieses einmal an pustete, da er nichts mit dieser Prüfung anfangen konnte.
Zu guter Letzt kam auch Ielena nach einem leichten Wimmern wieder zu sich, jedoch blieb sie an Ort und Stelle stehen, konnte sie nicht erkennen, wo sich der Rest befindet.
Eine Kombination aus Erkenntnissen von Rana und Mariette konnten sie erkennen, dass es sich nur um Irrlichter handelte, welche man nur durch die Akzeptanz des gesehenen besiegen konnte. Nachdem die drei Befallenen diesen Punkt erfüllten, lösten sich die Irrlichter zusammen mit der Dunkelheit auch wieder auf und die Gruppe konnte sich endlich sammeln. Zumindest äußerlich schien die Gruppe diese Prüfung überstanden zu haben nur Ielena hatte jetzt aufeinmal ein Mal auf dem Hals welches aussah wie ein Kreis mit zwei Hörnern daran weshalb sie sich natürlich einige Fragen dazu gefallen lassen musste jedoch versicherte diese dass es nur ein Gefahrloses überbleibsel der Illusion sei. Nach einigen Hin- und Her innerhalb der Gruppe und Ielena ging es dann aber doch vollständig weiter.

So betrat die Gruppe einen weiteren Raum, dieser war jedoch deutlich friedlicher, so war der Boden mit Moos bedeckt und in der Mitte stand ein gewaltiger Baum ebenso wuchsen hier verschieden Pflanzen während an einem Ende eine holz Bank stand auf welcher ein Stapel von Büchern lag. Ielena war es, die als erstes feststellen konnte, dass es hier außerdem auch noch lebendiges Leben gab. Svala nahm dann noch eine Pose ein welche die Gruppe zuvor in der Vision sehen konnte woraufhin die Zeit stehen zu bleiben schien und sich eine Ruhe breit machte bis diese durch ein knacken unterbrochen wurde und der Baum einen hölzernen Schlüssel offenbarte welcher von Svala in Empfang genommen wurde.

Doch was es mit diesem Schlüssel auf sich hatte und was die Gruppe noch heimsuchen würde, erfahren sie im nächsten Teil.

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Ielena

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Re: Auf den Spuren des Verräters [09.07.23-.....]

from Ielena on 07/22/2023 03:49 PM

Auf den Spuren des Verräters Teil 2
Datum des Plays: 16.07.2023
Anwesende Teilnehmer: Ielena,Cassia,Czara,Mariette,Elphil,Yuvate
Abwesende Teilnehmer: Rana,Svala
Eventleiter:Max
Dauer des Events: 4,5h

 

Wie im letzten Teil bereits erwähnt, war es jetzt so weit, dass die Gruppe sich entscheiden musste, was sie als nächstes tun wollten. Während Cassia und Ielena dafür waren, so schnell wie möglich den Gang weiterzugehen. War es Mariette, welche in dem Raum noch ein paar verblasste Hieroglyphen finden konnte. Welche noch von Elphil untersucht wurden, bevor die Gruppe weitergehen konnte. Allerdings war es ihr nicht möglich, den Inhalt dieser zu entschlüsseln, so konnte sie nur ein paar der Hieroglyphen übersetzen, was vielleicht noch einmal später relevant werden könnte.

Der Gang entpuppte sich schnell als ein enger Tunnel, welcher die Gruppe dazu zwang, sich im Entenmarsch fortzubewegen. Cassia übernahm dabei als wohl Ranghöchste in der Gruppe die Führung dieser Kolonne. So kämpfte sie die Gruppe den Gang entlang, manchmal mussten sie sich ducken oder sich zur Seite drehen, da es nur noch Seitwärts weiter ging. Weshalb es in diesem unheimlich dunklen Gang nur langsam und beschwerlich vorrangig. Doch plötzlich blieb die Gruppe stehen, da sie Bewegungen im Schatten entdecken konnten doch war da wirklich was? Oder war es nur ein Streich, welcher einem die eigenen Sinne gespielt hatten. Doch diese Frage stellte sich schnell nicht mehr, konnte jeder in der Gruppe eine andere Präsenz spüren, auch wenn sie noch niemand erblicken konnte. Weshalb die ganze Gruppe Ausschau nach der Kreatur hielt. Mariette war die Erste, welche die Kreatur erblickte, erst anschließend konnten auch die anderen Yokuza einen Blick auf ihren Widersacher erhaschen. Doch was sie sahen, beruhigte wohl niemanden, so hatten sie es mit einer Kreatur zu tun, die nicht von dieser Welt zu sein schien. So konnte sie durch feste Materie gleiten, als wäre es Wasser, doch wäre das nicht genug, löste sie auch ein Grauen in der Gruppe aus, aus welcher sich erstmal niemand erwehren konnte. Weshalb auch in jeder anwesenden Person die Angst Stück für Stück wuchs. Während auch die Dunkelheit um sie herum anwuchs, war es jetzt an der Gruppe zu entscheiden, was sie tun würden, Kampf oder Flucht? Sein oder nicht sein? Ja, das war hier jetzt wirklich die Frage.

Czara zumindest entschloss sich aus der eigenen Panik heraus, eine Lichtkugel auf die Kreatur zu schießen, so konnte jeder jetzt auch noch in eine grässliche Fratze blicken, was wohl nicht zur Beruhigung beitrug. Während sich Cassia komplett in ihrer Angst verlor und in dem Moment nicht in der Lage war, eine Entscheidung zu treffen, weshalb es wohl an den anderen war. Während also Ielena dafür plädierte, es zu bekämpfen, war es Mariette, welche den Rückzug empfahl. Doch noch war keine Entscheidung gefallen, weshalb Elphil es zumindest der Gruppe in beiden Fällen einfacher machen wollte und versuchte den Gang zu verbreitern, doch dies gelang ihr leider nicht. Im Gegenteil, ihr Misserfolg hallte für sichtbar und vor allem spürbar wieder. Und auch die Dunkelheit drängte sie immer mehr ein selbst das Licht Czaras wurde immer mehr gedimmt, dieses Unbehagen dass hier alles und selbst die Dunkelheit gegen sie arbeiteten, machte sich in der Gruppe breit, während das Monster immer wieder hier und dort auftauchte. Jetzt war es Ielena, welche durch die vorherigen Ereignisse offensichtlich immer noch nicht stabil genug war, um dieser Angst zu widerstehen, wodurch sie in Panik verfiel und das Monster mit allem angriff, was ihr zur Verfügung stand. Diese Aktion löste einen Kampf aus, in dessen Verlauf Elphil auch den Boden unter ihnen erweitern konnte und vor allem Yuvate war es, welcher immer wieder ordentlichen Schaden austeilen konnte. Doch war es Cassia, welche ausgerechnet dem Schrecken ein Ende bereitete und die Kreatur mit einem schwungvollen Speerangriff auf spießte. Wie sich für die Gruppe herausstellte, war ihre Angst wohl absolut unbegründet, sie konnten diesen Kampf gewinnen, ohne dass auch nur eine Person einen Kratzer erleiden musste. Während sich jedoch Cassia und Ielena erstmal wieder sammeln mussten, war es Czara welche die Leiche untersuchte und Mariette welche versuchte herauszufinden, ob hier noch mehr dieser Kreaturen lauerten. Doch sie konnte nur feststellen, dass etwas Unheimliches vor ihnen liegt, was mit den bereits gesammelten Erfahrungen wohl niemanden mehr überraschen sollte.
Doch was es war und was die Gruppe noch auf ihrer Jagd erdulden musste, erfahren sie im dritten Teil.

Reply Edited on 07/22/2023 03:51 PM.

Ielena

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Auf den Spuren des Verräters [09.07.23-.....]

from Ielena on 07/16/2023 01:53 PM

Auf den Spuren des Verräters Teil 1
Datum des Plays: 09.07.2023
Anwesende Teilnehmer: Ielena,Cassia,Rana,Mariette,Elphil,Svala,Yuvate
Abwesende Teilnehmer: Czara
Eventleiter:Max
Dauer des Events: 4h

 

Nach dem Verrat von Aethel Ayva Ennore einem ehemaligen Elite Yokuza war es jetzt endlich an der Zeit eben diesen zu Verfolgen und einer gerechten Bestrafung zuzuführen.
So war es an sieben waghalsigen Yokuza diese Aufgabe zu erfüllen. Zuallererst ging es in sein nicht sonderlich anschauliches Labor unter dem Gnadenhof. Dort angekommen konnten sie auch schon das Portal erblicken, welches sie näher an den Verräter führen sollte. Doch um dieses zu öffnen brauchten sie Blut weshalb sich Svala dazu entschied sich in den Finger zu schneiden und einen Tropfen Blut auf das Portal zu träufeln. Tatsächlich reagierte das Portal darauf und begann zu leuchten, doch geöffnet hatte es sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zum Glück waren die anderen Yokuza währenddessen nicht untätig, so war es Mariette, welche einen Mechanismus finden konnte, durch welche sich ein neuer Raum öffnen ließ. In dem jetzt geöffneten Raum konnten sie neben verwesenden Leichen, etlichen Organen und anderen Eingeweiden auch eine Menge Blut finden. Woraufhin Ielena auf die Idee kam, dieses Blut dazu verwenden, das Portal zu öffnen. Gesagt getan mit Hilfe ihrer Blutmagie führt sie das Blut auf die Fliesen rund um das Portal eben diese Fließen saugen augenblicklich die rote Flüssigkeit auf um dann im Rhythmus eines Herzschlages aufleuchten bis sie mehr wie ein flüssiger Nebel aus Licht aussahen um anschließend aus ihrer Mitte das Portal freizugeben welches für jede Rasse eine anderen Farbe hatte so hatte es für einen Dunkelelf ein sanftes Blau. Für die Asphari schien es mehr, ein silbernes Leuchten aufzuweisen. Für einen Menschen hatte es ein tiefes, warmes und für einen Elfen ein schimmerndes Grün. Die Gruppe zögerte nicht lange und durchschritt das Portal.

Aus dem Portal herausgekommen stand die Gruppe jetzt in einem gewaltigen Raum mit sehr vielen Details welcher die Geschichte der Dunkelelfen wiederspiegelte. In Mitten des Raumes stand ein riesiger mit drachenknochenverzierter Thron welcher links und rechts neben sich jeweils eine ebenfalls riesige Mensch-Tierstatuen stehen hatte. Zwar hatten eben diese Statuen einen magischen Kern und schienen auch deshalb durchaus bedrohlich zu sein, doch Elphil konnte schnell Entwarnung geben, dass die Gruppe nichts zu befürchten hatte. Hinter diesen monströsen Bauwerken gab es dann aber noch drei Türen, die linke war aus Marmor, mit Elfenbeinintarsien und silbernen Verzierungen. Die mittlere bestand aus rohem, unbehandeltem Stein, behauen mit Runen und Siegeln. Die rechte Tür war komplett aus dunklem Metall, scheinbar ohne Griff. Die Gruppe machte sich daran, das Rätsel dieser Türen zu entschlüsseln und begann so erstmal bei der linken Türe. Da bei dieser anscheinend musikalische Fähigkeiten gebraucht wurden war es an Svala sich dieser anzunehmen so konnte sie nach einem kurzen Studium der Verzierungen ihr gesangliches Talent zum besten geben woraufhin das Kraftfeld welche die Türe vorher umgab verschwand und seltsame Runen, welche für die verschieden Wächter der Dunkelelfen standen, entblößte. Da Elphil sich mit Runen auskennt, machte sie sich daran, diese zu begutachten und anschließend in bestimmter Reihenfolge zu aktivieren, wodurch die erste Türe sich mit einem tiefen resonierenden Klang öffnete.

Auch hier dauerte es nicht lange, bis die Gruppe vollständig in den neuen Raum eintrat.
Die Luft in dem Raum war still und schwach beleuchtet wurde er in einem sanften blauen Schimmer, der von unbekannten Quellen an den Wänden ausgeht. Ein schwaches Summen, das fast jenseits der Grenzen des menschlichen Gehörs liegt, dringt in die Ohren der Gruppe, ein Lied, das vielleicht seit Jahrhunderten nicht mehr gehört wurde. Der Raum war riesig und an den Wänden sind mit unzähligen kunstvoll eingravierten Runen und Hieroglyphen bedeckt. Sie erzählten die Geschichte von Eiloria, der Wächterin der Klugheit, die ihre Unsterblichkeit in der Tiefe des Wissens gefunden hat. In der Mitte des Raumes stand ein gewaltiger Obelisk aus dem gleichen bläulichen Stein wie der Rest des Raumes. Der Obelisk war mit komplizierten Schnitzereien überzogen. In den Schnitzereien erkannte man Eiloria, wie sie auf ihren Knieen weint, ihr Gesicht von der Wahrheit der Unendlichkeit verformt. Um den Obelisken herum waren zehn Steinplatten in den Boden eingelassen, jede trug ein Symbol, das einem der Wächter entsprach.
Gegenüber dem Obelisken eröffnete sich eine düstere Passage in die Tiefe der Basis. Die Stille wurde nur durch das gelegentliche Flüstern gebrochen, das aus dem Obelisken zu kommen scheint. Es waren Worte, die sich an den Rand der menschlichen Vorstellungskraft drängen, Dinge, die man nicht kannte, nicht verstehen sollte. Es war das Echo einer vergangenen Zeit, eine mahnende Stimme, die die Macht und das Grauen der alten Welt offenbarte.
Ielena war diejenige, welche die Hieroglyphen an den Wänden betrachtete, welche den schaurigen Werdegang Eiloras widerspiegelten. Diese Bildnisse hatten einen außergewöhnlichen Einfluss auf ihre Psyche und so eine absolute Sinnkrise auslösten. Aus dieser konnte sie nur durch Cassias hilfe geholt werden. Unterdessen hatten sich Mariette und Rana daran gemacht, das Rätsel um den Obelisken und die Steintafeln zu lösen. So untersuchte Rana zuallererst den Obelisken selbst welcher als Reaktion darauf zusammen mit dem Raum anfängt hell zu leuchten und anscheinend mit den Lichtern versuchte mit der Gruppe zu kommunizieren auch machte sich eine dröhende Resonanz breit welche auf die Gruppe angsteinflössend wirkte. Dadurch, dass Elphil zuvor die Wächter durch die Runen in richtiger Reihenfolge vorgelesen hatte, kam Rana auf die Idee, die zehn Steintafeln, welche jeweils für einen Wächter standen, in derselben Reihenfolge zu aktivieren. Woraufhin der Obelisk ein sehr helles Licht ausstrahlte was die Gruppe dazu zwang die Augen zu schließen doch als sie eben diese wieder öffnen konnten war der Raum wie ebenso der Obelisk deutlich friedlicher alles was vorher so angsteinflössend gewirkt hatte war jetzt verschwunden so machte sich ein beruhigendes summen breit. Jetzt war es an der Gruppe entweder den dunklen Gang entlangzugehen oder sich erst einen der anderen Türen anzunehmen, wie sie sich entschieden, erfahren sie im zweiten Teil.

Reply Edited on 07/16/2023 08:35 PM.

Jiyu

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Das Labor der Mutter Teil IV - am 22.05.2023

from Jiyu on 05/22/2023 11:15 PM

Das Labor der Mutter Teil IV 


Beginn: 19:30
Ende:00:00
Anwesend:
Anorah-Nessie
Ezlyn-Fabia
Nanashi-Nina
Cain- Jessy




Die Gruppe hatte sich also fliehend in das Portal gestürzt. Ob das die bessere Wahl gewesen war? Nun zunächst umfing sie Dunkelheit, floureszierende Pilze spendeten einen Hauch Licht. In der Ferne zeigte dich ein ein altes Tor. Gut 20m hoch, einen Spalt weit offen. In dem Raum war es düster und karg, bis Nanashi -die von Cain verpflastert wurde- eine Fackel an machte.

Die Fackel offenbarte ihnen nun, dass sich um sie herum korrodierte, lang vergessene bis zu 20m große Spinnenstatuen fanden. Diese Spinnen erinnerten stark an die gefährlichen Leng Spinnen, wie Anorah bemerkte nur um ein vielfaches größer. Ebenso konnten sie nun erkennen, dass der Weg zum Tor mit gut 15 cm dicken Schleim beklebt war, welcher weiter nicht gefährlich wirkte, wenn auch mühsam zu durschschreiten. Anorah stellte auch hier fest, dass dieser nicht gefährlich schien ein unsichtbar machen damit aber nun auch nicht klappte.

Nana derweil betrachtete kommentarlos die Decke, bis auch die anderen hinauf blickten. Über ihnen schwebte eine gigantische, 50m große, leblos wirkende Spinne. Anorah rutschte das Herz in die Hose, Cain wunderte sich warum man so was bauen sollte und Nana tastete mit ihrer Magie danach ob das Ding nicht vielleicht doch Leben in sich hatte. Erkenntnisse teilte sie allerdings mal wieder nicht, warf aber Ezlyn einen vielsagenden Blick zu. Als diese nachhakte offenbarte sie immerhin, dass etwas aus der Spinne ihre Magie zurück warf. Nur was?


Da man keine Antwort darauf fand wandte man sich nun dem Tor zu. Man sah dort, durch den Spalt einen großen Raum. Der strahlte rot orange aus der Mitte, wie Glut und geschäftiges Treiben von Spinnen konnte beobachtet werden. So viele und so große, dass es unmöglich wäre sich ihnen erfolgreich entgegen zu stellen. Inmitten des Glühens ließ sich ein Kokon erkennen, Kilometer weit erstreckte sich dieser und die grüne Flüssigkeit, die sie gesehen hatten schien diesen zu nähren. In der Mitte dieses Raumes, schien sich jedoch etwas größeres abzuspielen, nicht nur Spinnen scharten sich dort, nein auch andere Kreaturen, humanoid wirkende standen vor einer Verbindungsbrücke in den Kokon hinein.

Ezlyn spähte hinein und erblickte den Anführer, welcher scharfe Klingen trug, Nana indes bemerkte, dass die Humanoiden den Kokon zu bewachten schienen .

Da schlug Cain auch noch vor, er könne sich unter sie mischen. Anorah gefiel das so gar nicht, allerdings wurde der Heiler dann vom Geist der Mutter erfasst wenn man so will. Sie rief ihn und er fühlte sich doch recht angezogen davon. Anorah zog ihn etwas weg aber man wurde sich wohl einig, dass Cain hinein gehen sollte und der Rest ihm hinterdrein.

So ging es mit pochenden Herzen hindurch , durch das Tor. Den Spinnen scheinen sie unter Cains führung nicht aufzufallen, manche schnuppern scheinbar an ihnren, bevor sie ihre Arbeit weiter machen. So gingen sie bis zu den drei Wächtern der Brücke. Ein Dunkelelf mit glühenden Augen trat ihnen entgegen. Cain wurde halbwegs wohlwollend erfasst, Nanashi schien er nicht leiden zu können. Er stellte sich der Gruppe als Vetril ze'Uzzox – Der Champion der Spinnengöttin- vor. Er wies sie an das Haupt zu neigen ,wenn sie mit der Mutter, auch Sasesh genannt, sprachen. Dann machte er Platz und sie konnten passieren.

Beine eine halbe Stunde mussten sie in den Kokon hinein gehen, immer wieder sahen sie die grüne Flüssigkeit und kamen an das Semmelbecken der grünen Pampe. Um dieses sind abermillionen kleine Spinnen angesammeltein jede wusste was sie zu tun hatte, webte den Kokon immer weiter mithilfe des grünen Materials. Es ging noch ein Stück weiter. Bis sie eine Fau auf einem weißen Thron antrafen. Ihr Kleid war aus Kokon gewebt, sie hatte schwarzes Haar, bleiche Haut, auf dem Körper befestigt fanden sich dri glühend rote Steine. Das Wesen schien zwei Körper zu haben, einmal den einer Frau und einmal den einer Spinne. Wenn sie sich bewegte, bewegten sich beide Körper , ihre Stimme tief, moniös und in den Bann ziehend.

"Du bist gekommen, verlorener Sohn. Hierher, aus eigener Kraft. Ein Zeugnis deiner Stärke. Doch wer sind deine Gefährten? Ich spüre, dass eine von ihnen ein Kind der sonne ist, und dennoch Finsternis in ihrem Herzen trägt, eine von ihnen stets gelüstet, doch nicht nach Fleisch, sondern nach Wissen und eine von ihnen getrieben ist von Rache und Zorn, auf der suche nach Antworten, die sie vielleicht nie finden wird. Doch warum seid ihr hier, so tief in dem Bau des Wesens, das viele Namen hat, von vielen liebevoll Mutter genannt, denn aus mir entspringt das Leben dieser Welt, doch Kinder unter Tage nenne mich auch Sesesh, die Weberin. Was führt euch hierher?" fragte das Wesen da an Cain und die Gruppe.

Cain mochte seine neue Mutter wohl nun nicht so ganz, begeistert hätte anders ausgesehen. Er erklärte aber höflich, dass sie einigen Vorkommnissen nachgegangen waren ihre Anhänger betreffend und sie nun hier landeten. Die anderen hielten solange den Mund, zumal die Mutter wieder das Wort erhob. Sie verlangte, dass jeder sich vorstellen solle, damit sie spüre wer sie seien und ob sie Verwendung für sie habe.

Sie kamen dieser erhabenen Anordnung nach. Ezlyn machte den Anfang, stellte sich vor und faselte dann etwas davon, dass alles miteinander verbunden sei. Ein Hinweis an den Rest, dass wirklich alles von dem Kokon die Mutter war. Kilometer lang und weit!

Cain hielt seine Vorstellung eher wortkarg, Nana aber ergriff die Gelegenheit ausschweifender zu werden, informierte die Mutter darüber, dass die Kami sie her geleitet hätten und dass sie nützlich sei mit einer genauen Vorstellung, wie sie von Verwendung sein könne.

Dann stellte auch Anorah sich knapp bemessen vor , bevor erneut die Mutter die Stimme erhob.

„Die Welt ist im Wandel. Immer wieder, in zyklischen Schritten. Einst tief verwurzelt, nun emporgehoben, Der Himmel küsst, was einst der Erde hold. So ist es seit diese Welt existiert, und die Zeit jener, die auf der Oberfläche leben, ist bald vorbei, das Volk der Tiefe erwacht, und mit ihnen das Primat der Elfen unter Tage. Ich möchte, dass du selbst siehst, dass sich jene an der Oberfläche gegen deinesgleichen gewendet haben. Darum kämpfen jene aus den Tiefen für mich. Sie wissen, was euch geraubt wurde, sie wissen, dass die Bewohner der Oberwelt mit ihren faulen Magie ihre Wege suchen den Zyklus zu verhindern, die natürliche Ordnung außer Kraft zu setzen. Doch diese Welt stirbt, wenn dies nicht passiert, und das schon bald. Das Siegel ist schwach, das mich hier hält. Möchtest du Zeuge sein, Cain? Möchtet ihr Zeuge sein? Dann gebe ich euch die Möglichkeit selbst zu erkennen, das alte Wissen zu schürfen, die alten Wege zu ehren." bot daraufhin Sasesh ihnen an, während sie auf die Reaktion der Anwesenden wartete.

Cain zeigte sich unsicher, Nana wollte die Mutter gerne dazu bringen ihre eigene Idee anzuhören, fragte ob der Champion auch nur ein „Ja Sager „ ohne Hirn wäre, aber die Mutter zeigte sich mit der Geduld für das Kind der Sonne leider erschöpft, wollte nichts hören.

Anorah fragte immerhin nach dem Preis des Wissens und als dieser als Pflichtschuldigkeit benannt wurde lehnten Anorah und Ezlyn ab. Auch Cain schien es nicht geheuer und Nana lehnte enttäuscht wirkend ab.

Cain wurde es indess gewährt, dass er gehen dürfe, dem Rest leider nicht und die Mutter sprach nur sie mögen ihre Antworten im Tode finden. Da kippte die Stimmung im Kokon Millionen zuvor friedliche Spinnen wurden nun recht aggressiv, eine Flut aus Krabbelbeinen bewegte sich nun auf die vier zu, die es gewagt hatten sich im Reich der mutter gegen diese aufzulehnen.


Eventuell nicht die beste aller Ideen.

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Jiyu

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Das Labor der Mutter

from Jiyu on 05/15/2023 12:49 PM

Das Labor der Mutter - am 08.05.2023

 

Das Labor der Mutter – Teil III

Beginn: 19:30
Ende:00:00

Anwesend:
Anorah-Nessie
Ezlyn-Fabia
Nanashi-Nina
Cain- Jessy



Nachdem man also festgestellt hatte, dass das grüne Blubberzeug Säure war in der einst Leben aufgelöst worden war wandte man sich zum nächsten Raum. Cain, Anorah und Ezlyn schritten voran, Nana hingegen wollte einfach mal fünf Minuten ihre Ruhe haben. Sie ging zurück und nahm einen schmaleren Abzweig , ein Gang welcher schlussendlich wieder zu den anderen zurück führte. Sie fand Kratzspuren in der Wand, konnte diese aber nicht zuordnen

Der Rest der Mannschaft derweil kam durch einen Gang in einen Raum, ein Pool aus Säure offenbarte sich ihnen. In der Mitte befand sich ein kreisrundes Objekt , welches mit nichts anderem verbunden war. Sehr seltsam. In dem Gang fanden sich ebenfalls ein paar Kisten, eine mit einem roten X, auf einer lagen eine Trinkflasche und eine getragene Leinenhose.

Cain widmete sich dem Ausspähen des Säurepools, leider konnten seine Elfenaugen nichts erkennen in den Dämpfen.

Anorah versuchte die Kiste mit dem X zu öffnen, Ezlyn fragte sich ob es eine gute Idee wäre die zu öffnen, bot dann aber an sie aufzuhebeln.

Anorah derweil öffnet die andere Kiste. Diese war voller Habseligkeiten. Und welche.. Trauringe, Goldzähne, Perlmutthaarstecker und noch viel mehr. Anorah vermutete ein trauriges Zeugnis vergangener Leben und schloss die Kiste wieder.

Bei Ezlyn gab es ein Knacken, die Kiste war offen. Und Zerbrochen. Auf der Asphari verteilte sich ein leicht silbriges Funkelpulver. Das klebte an ihr, ließ sich auch nur bedingt weg wischen. Cain untersuchte den Feenstaub auf der Grummelasphari mal und identifizierte es als Astralpulver. Ein hoch explosives chemisches Produkt, interaktiv mit Magie und Reizen. Ezlyn machte das natürlich nicht sehr glücklich aber sie wechselte in die vorhandene Leinenhose.

Nana hatte keine Lust dem Striptease zuzusehen, begutachtete den Säureraum noch und gab auf Nachfrage kund, dass all diese Kreise mit dem Alter zusammenhängen würden , eine ähnliche Magiestruktur hätten.


Da es hier nun nichts mehr zu finden gab ging es weiter in den Süden. Nach der nächsten Türe fanden sich stark korrodierte Bodenplatten, im Osten und Westen quoll etwas Säure. Ein kleiner Irrgarten aus Gängen tat sich auf, eine hölzerne Truhe im Westen, eine stählerne in der Mitte, im Norden erneut eine runde Symbolplatte.

Nana hingegen marschierte mal wieder allein gen Osten. Sie betrat einen Raum voller gigantischer Säulen, mit einer weiteren Türe. Sie spähte hinein, erschien es ihr aber besser diese Räume gemeinsam zu erkunden, weshalb sie sich zu Anorah gesellte. Diese Untersuchte gerade das Symbol. Ein obsidianfarbiger Pokal, der in der Mitte eine Glut zu haben schien. Sie erkannte es als Zeichen der Dunkelelfen, welches besagte dass sich etwas gefährliches aber lohnenswertes dahinter verbergen musste. Nana brachte mit ihrer Magie das Portal dann erfolgreich in Gang allerdings sah man vorerst davon ab hindurch zu gehen und sie schloss es wieder.

Cain trat in der Zeit zu der stählernen Kiste, musste allerdings feststellen, dass die schön verzierte Truhe verschlossen war. Kopfschüttelnd gibg er weiter, traf auf ein paar Schädel stand da wie Hamlet und doch ahnungslos drein sehend.

Ezlyn hatte Glück mit ihrer Holzkiste, war diese offen und sie zog einen Mantel hervor, in schwarz mit rotem Muster. Allerdings spürte sie, als sie ihn am Gepäck befestigen wollte, dass dieser eine gewisse Wärme ausstrahlte und magischer Natur war. Da sie keine Lust hatte in die Luft zu fliegen unterließ sie es und knurrte den Mantel an. Immerhin knurrte er nicht zurück.

Anorah fand derweil Cain und gemeinsam kamen sie zu dem Schluss,, dass die Säure inst die Gänge geflutet haben musste und das vor nicht all zu langer Zeit.. das gefiel keinem der beiden so richtig. Anorah testete noch den Schlüssel an der Stahltruhe, leider passte er nicht.

Da man nun keine Lust hatte sofort in das Portal zu treten zog man sich aus dem Raum zurück, wandte sich nach Westen.


Es fand sich eine Art Gemeinschaftsquartier. Betten, truhen, Tische. Nur hinter dem letzten Tisch im Raum fand sich etwas interessantes. Ein Knurren ertönte, es fand sich dort ein Hund. Oder nun etwas das mal einer war. Er wirkte aktiv aber etwas war gewaltig daneben. Sein Hinterteil war eher durchschimmernd, etwas leuchtete darin.

Nana, die Hundehasserin, zog sofort das Schwert um anzugreifen, allerdings hielt Anorah sie auf. Der leuchtende Teil pulsierte bei Nanas Absicht schneller und würde exploddieren. Das teilte die Asphari mit und so sah man von der Attacke ab. Anorah erforschte noch die Truhen, fand aber nur Kleidung und Spinnenanhänger und so was.

Allerdings packte Nana sich nun das Wauwau, schleppte es zur Säure um es darin zu versenken. Ezlyn und Cain hielten sie nicht auf, Anorah äußerte ihre Bedenken darüber wie das Zeug in ih dem Hund und die Säure reagieren würden neben den moralischen Bedenken. Das Beeindruckte Nana zumindest schonmal nicht und der Hund wurde versenkt.

UND...es machte „Boom" !! Anorah war nun angepisst, Nana auch, drohte schon fast Anorah als nächstes rein zu schubbsen. Allerdings wurden sie von einem dumpfen, lauten, näher kommendem Geräusch unterbrochen und man beschloss dem Geräusch hoffentlich zu entkommen.


Allgemein grummelig floh man nach Osten in den Raum den Nana kurz alleine bespäht hatte. . Leider kamen ihnen zwei Gestalten entgegen. Direktor Ennore und eine Art rieseiger Gargoyle. Dieser stellte sich als erstgeborener der Mutter mit dem Namen Schoor heraus. Das wesen war völlig aus stein, die Schritte donnerten förmlich. Ein wendiger, steinerner Koloss.

Natürlich wurde die Gruppe begrüßt und trotz aller Versuche den Direktor zu Frieden, Gesprächen oder einem Zweikampf zu bewegen, gab dieser nicht nach. Der Kampf schien unausweichlich. DER Golem tat dabei den ersten Schritt, allerdings.. nun er stolperte über seinen eigenen Quadratlatschen.. Nun hieß es Kampf oder Flucht.
Da fühlte sich die Gruppe wohl gespalten, Nana steckte die Waffe ein, sponn Arkanfäden und wetete dann, mit dem Direktor dass sein Golem drei Mal auf die Schnauze fallen würde.
Ezlyn bastelte der weil einen Astralpulver-Molotov-Cocktail aus einem Stiefel und zog schonmal ihren Feuerstein aus der Tasche.

Nun zeigte sich allerdings, dass der Golem wohl recht Magieresistent war, erhob sich und watschte Nana ein, wie noch nie jemand zuvor. Die Schelle beschwerte ihr einen Flug durch die Wand und ein KO.

Cain fluchte, packte sich Nana auf den Rücken und trat den Rückzug a. Anorah hinterher . Die Asphari stabilisierte Nana, Ezlyn warf beim Rückzug den Stiefel in den Gang, nachdem sie ihn angezündet hatte. Der Rauch der Explosion verbarg sie halbwegs und sie konnten abhauen. Sie wählten den Weg zum Portal und eine immerhin erwachsende Nana aktivierte wieder das Portal in welches sie nun alle hinein hoppsten, ins gefährliche Unbekannte.

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