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Juana

21, Weiblich

Mischling Kampfbereit Rechtschaffen - Böse Vewend

Beiträge: 3

Re: Auf der Suche nach dem falschen Licht [28.06.2026 – ?]

von Juana am 13.07.2026 21:45

Name des Events: Auf der Suche nach dem falschen Licht


Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 12.07.2026
Anwesende Teilnehmer: Farijika (NPC), Fulvia, Irithyll, Juana, Kayla, Kylie, Valeria, Sora
Abwesende Teilnehmer: Basil, Reiras, Yanara
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:36 bis 23:30 Uhr
Besuchte Orte im Event: Senke mit zwei Häusern (und die Häuser), Weg über die Felsen, Umgebung des Aussichtsturms (und Aussichtsturm)

Zusammenfassung:
Die Abenteurergruppe, unterstützt von der Kapitänin Farijika, begann, die Insel zu erkunden und hielt auf einen einen Tagesmarsch entfernten Aussichtsturm zu. Auf dem Klippenpfad fanden sie bereits einen Messplatz und später in einer Senke zwei verlassene Häuser. Jetzt, wo sie die beiden durchsucht und alles, was gefunden werden will, gefunden haben, geht es weiter...

Da die Häuser kein guter Ort für eine Rast sind und es auch gerade erst Mittag ist, setzt die Gruppe ihren Weg zu dem Turm fort. Mit der Zeit lässt der Regen nach und Juana macht sich daran, alle magisch zu trocknen.
Als sie den Turm fast erreicht haben, werden sie von dumpfen Scharren auf den Klippen über ihnen informiert, dass sie nicht mehr alleine sind. Auch auf dem Boden finden sich breite und tiefe Abdrücke, die mit denen übereinzustimmen scheinen, die Valeria am Fluss gesehen hatte. Basaltsplittern zu folgen besitzt die Kreatur entweder solche Hufe oder Felsplatten als Panzer, findet Kylie heraus, und Valeria kann hinzufügen, dass schwarze, steinige Schuppen mit grünem Schimmer an den Felswänden in den Schleifspuren zu finden sind, die wirken, als hätte sich eine Bestie daran gerieben. Es ist ein recht schnell darauffolgender Schluss, dass sie sich hier in seinem Revier befinden und es nahe ist. Fulvias Entdeckung von Markierungen an den Felsen, absichtlich hinterlassenen Spuren und Stofffetzen deuten dazu darauf hin, dass sie nicht nur nicht die ersten hier sind, sondern es auch noch nicht allzu lange her ist, dass hier andere Leute entlang gegangen sind.
Direkt nach einer geeigneten Position für einen Kampf suchend, entdeckt Farijika einen Pass zwischen zwei Steinblöcken, der schmal genug wirkt, damit das Biest nicht durchkommen sollte. Kurz, bevor sie die Bergspalte erreichen, kommen sie an einer Abzweigung vorbei, von deren von oben herabführendem Weg die Bestie hörbar näher kommt.
Sie haben eine gewisse Chance, den etwa 100 Meter entfernten Turm noch zu erreichen, aber es wird etwas chaotisch, da sich nicht alle sicher sind, ob sie nicht doch lieber direkt kämpfen wollen. Der etwas unkoordinierte Rückzug vor den Turm und hinter den Engpass erfolgt aber noch früh genug, damit sie außer Reichweite des wütenden Basaltbrüllers sind, der mit seiner ganzen massigen Gestalt gegen die Öffnung rennt und zwischen den Basaltfelsen stecken bleibt. Allerdings hat er nicht vor, das als Niederlage zuzulassen, und wirft sich nach links und nach rechts, um den Pfad zu erweitern. Während sein grünlicher Speichel weiter aus seinem Maul tropft und er so laut brüllt, dass lose Steinchen vom Turmsockel rieseln, zeigen sich auf den Felsen erste Risse.
Die Gruppe gibt ihr bestes, es aufzuhalten. Sora und Valeria versuchen, es mit Schattenranken zu fesseln, was für die Marquesa darin resultiert, sich selbst aus dem Gleichgewicht zu bringen, und die der Procuradora halten nicht nennenswert, bevor sie vom scharfkantigen Panzer aus Basaltplatten zerrissen werden. Farijika und Kayla schießen, aber beide Projektile steckt das zu groß geratene Wildschwein weg, ohne sie überhaupt zu bemerken, ähnlich wie Juanas Versuch, ihm eine Wunde zu reißen. Die mit Erdmagie talentierte Zwillingsschwester schafft es nicht, einen Erdwall zu errichten, aber die letzte in der Runde hat mit ihrem Tun Erfolg:
Fulvia schafft es, eine derart grausige Illusion eines noch stärkeren Biestes hervorzurufen, dass der Fluchtinstinkt der Basaltkreatur getriggert wird, sodass sie sich jetzt noch panischer versucht zu befreien, allerdings um abzuhauen.
Die Gelegenheit nutzend, beschließt die Gruppe, das Biest zum nahen Geröll zu treiben, das mit etwas Manipulation sicherlich zu einer Lawine werden kann, um den Basaltbrüller in den ewigen Schlaf zu befördern.
Die Kapitänin nimmt sich Seil und Haken und klettert über die Felsen, um als Köder zu fungieren und zur beabsichtigten Stelle zu rennen. Das Hautier beißt an und sich jetzt auf dem Geröll befindend versuchen wieder alle, die dem Boden etwas zusetzen können, ihr Bestes.
Wie zuvor kommt auf jeden Charakter mit einer 3 auch einer mit einer 20. Diesmal ist es aber nicht nur ein Pärchen, sondern zwei, man muss sich ja steigern. Farijikas Sprung von der Klippe, weiterhin am Seil festgemacht, und ihre Absätze, die sich in den Rücken der Bestie drücken, harmoniert perfekt mit Kaylas gut platzierten Schuss auf eine brüchige Stelle unterhalb der Felskante. Das sich vor Schmerzen aufbäumende Tier gerät in Bewegung durch das Geröll unter ihm. Doch Kylies und Valerias Magie greifen zu tief in ein und beeinflussen nicht das Geröll, sondern den Stein darunter, wodurch dieser bricht und Tier und Kapitänin die neu entstandene Schlucht herunterstürzen.
Der Aufprall ist erst zeitversetzt zu hören und das Seil, an dem Farijika sich festgemacht hatte und mit dem sie sich noch in letzter Sekunde hatte retten wollen, hängt schlaff da.
Größtenteils fluchend eilt die Gruppe zum Abgrund und versucht das Seil mit hoffentlich Kapitänin wieder hochzuziehen oder etwas am Grund der Klippen zu erkennen. Leider ist über 20 Meter unter ihnen nur ein totes Sauviech zu erkennen, der Körper der Tuljamidi könnte ins wilde Wasser gerutscht sein, zu sehen ist er jedenfalls nicht.
Während einige ein kurzes Gebet sprechen und Kayla Tränen unterdrückt, kommt ein kleines Mädchen samt Quallenrucksack aus ihrem Versteck. Irithyll versteht vielleicht nicht ganz, was passiert ist, aber sie ist ohnehin schnell auf andere Gedanken zu bringen, als Sora vorschlägt, zum Turm zu gehen.
Auch die anderen finden sich dort ein und beschließen dank der einbrechenden Nacht, hier ihr Lager aufzuschlagen.
Was in dem Turm noch lauern könnte, wissen sie nicht, aber wenn etwas existiert, werden sie das wohl früh genug bemerken...


Hautier_Basaltbrueller.png
Die beachtlich große Bestie, der Basaltbrüller - mit genug Hauern um die Betitelung "Hautier" zu verdienen

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Juana

21, Weiblich

Mischling Kampfbereit Rechtschaffen - Böse Vewend

Beiträge: 3

Re: Auf der Suche nach dem falschen Licht [28.06.2026 – ?]

von Juana am 06.07.2026 17:30

Name des Events: Auf der Suche nach dem falschen Licht


Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 05.07.2026
Anwesende Teilnehmer: Farijika (NPC), Juana, Kayla, Valeria, Yanara
Abwesende Teilnehmer: Basil, Fulvia, Irithyll, Kylie, Reiras, Sora
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:40 bis 23:48 Uhr
Besuchte Orte im Event: Südbucht von Nyth-Serapis, Weg über die Felsen, Messplatz, Weg über die Felsen, Senke mit zwei Häusern (und die Häuser)

Zusammenfassung:
Eine zehnköpfige Abenteurergruppe hat sich eingefunden, um von Kapitänin Farijika und ihrer Crew von Halbmondfreibeutern zu der Insel Nyth-Serapis gefahren zu werden. Auf dem Weg hat sich bereits eine Energiesphäre offenbart, die das Schiff ziemlich demoliert in der Südbucht der Insel stranden ließ, immerhin ist niemand gestorben. Bis jetzt...

Sich ihr Gepäck aus dem mit Wasser gefüllten Schiff schnappend, verschnaufen die Abenteurer nicht lange, bevor sie ihre Umgebung auskundschaften. Sogar die Kapitänin ist Feuer und Flamme, ihr ziemlich demoliertes Schiff ihrer fähigen Crew anzuvertrauen und die Gruppe anzuführen.
Mit dem Fluss den einzigen Weg aus der Bucht beschreitend kommen sie am Waldrand an. Nach kurzer Untersuchung zeigt sich, dass das Flusswasser zumindest für Tiere trinkbar ist, sich aber unter den Spuren der erwartbaren Wildtiere sehr viel größere und schwerere eines Wesens gemischt haben, dass Valeria nicht identifizieren kann. Und Yanara entdeckt einen grünen Schimmer über den Pflanzen in der Nähe.
Sich nicht lange mit einem von beiden aufhaltend, entscheidet die Gruppe, den von Farijika entdeckten Pfad über die Felsen zu nehmen. Auf der rechten Seite hört man anfangs noch den schnell verklingenden Flusslauf, während links schwarze Basaltfelsen ansteigen, teils so geformt, als hätte jemand mit Werkzeugen sie glatt geschliffen.
An einer Kreuzung angelangt lassen sie die Option, den dichter werdenden Wald samt Fluss und Tierspuren zu erkunden, gehen und entscheiden sich, sich weiter links zu halten, den Basaltklippen zu folgen, sehen sie doch in der Ferne ein Zentralplateau mitsamt Turm. So entfernen sie sich schnell von allem Grünen und eine Stunde und eine Kletterpartie später kommen sie auf die ersten Ausläufer des Zentralplateaus, auf dem sich die Überreste einer Zivilisation offenbaren.
Kreisförmige Steinsetzungen, die zum Messen da zu sein scheinen, Platten mit feinen Linien und Sternenpunkten, die zu Teilen mutwillig zerstört zu sein scheinen, und ein Torbogen ohne Tor, der direkt ins Auge springt.
Kayla entdeckt etwas auf einer der Sternbildplatten: Ein Stern wurde ausgekratzt, der so wirkt als sei er die Pupille des „geschlossenen Auges". Auch bei den Kerben am Tor, die die festen Positionen der Beobachter markieren, wurde die herausgebrochen, die auf den fehlenden Stern gerichtet war, entdeckt Valeria. Yanara bemerkt, dass das Tor dafür da ist, den Turm anzupeilen, deren Spitze genau dort ist, wo die Pupille sein sollte, und die Platten scheinen eine grüne Linie zum Tor geworfen zu haben, das diese weiter an den Turm gegeben hat, sieht Juana zumindest mithilfe ihrer Magie.
All das bringt Farijika zusammen, indem sie zeigt, dass Punkte und Tor genutzt wurden, um nach einem bestimmten Bild zu suchen, das einen anderen Sternenhimmel offenbart. Eine andere Welt ist ihrer Meinung nach durchaus in der Lage, ihre schwarzfingrige Sternenleserin, Nilofer, um den Schlaf zu bringen.
Dass der früher verehrte Stern ausgekratzt wurde, lässt den Schluss zu, dass etwas zu gefährlich wurde, aber um zu verstehen, was wirklich passiert ist und worum es sich handelt, beschließt die Gruppe, den Tagesmarsch zum Turm zu wagen.
Sie sind schon ein ordentliches Stück gegangen, als sie in eine Senke kommen, in der nicht viel mehr als zwei Häuser aus Basaltstein stehen. Das kleinere wird zuerst aufgesucht und Yanara will gegenüber Geistern höflich sein, indem sie zuerst anklopft. Als Antwort hört man drinnen etwas hörbar auf Stein tropfen und die Tür bewegt sich einen Fingerbreit nach innen. Schnell wird entschieden, die bereits vor wenigen Stunden gegrillte Frau lieber nicht vorgehen zu lassen, sodass Valeria und Kayla das übernehmen. Und letztere bekommt einen wirklichen Schreck, als eine Gestalt mit viel zu langem Hals, deren Kopf sich an die Decke drückt mit einem Gesicht wie eine glatte, sternlose Fläche im Haus zu sehen ist. Dieses Wesen verschwindet aber als Wasser auf den Boden tropft und hinterlässt keinerlei Spuren.
Das Haus scheint sehr heruntergekommen, aber wohl zum Wohnen gedacht gewesen zu sein. Das Inventar sehr zerstört, fallen vor allen Dingen eine gut erhaltene Tonschale mit Harz, das Yanara als eines mit belebender Wirkung identifizieren kann und glatt mitnimmt, ein Bündel Markierungsstäbe, um Messpunkte abzustecken, die Kayla mal einpackt, und eine Steinplatte mit eingeritzten Wetter- und Sternzeichen, die nirgendwo Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Yanara zeichnet noch geschwind die kleinen Ritzungen an den Wänden ab, bevor sie sich zum zweiten, größeren Haus aufmachen, das eher zum Arbeiten oder Forschen bestimmt zu sein scheint. Das zum Teil offene Dach ermöglicht einen guten Blick auf die Sterne und an der Vorderseite befinden sich drei dunkle Steinleisten, als hätten dort früher Tafeln, Karten oder Messgeräte gehangen. Der kleine gepflasterte Vorplatz führt das Wasser des leichten, aber kalten Nieselregens in seine Mitte, wo es abläuft, als sei darunter ein Hohlraum. Links vom Eingang befindet sich ein Steinrahmen mit noch Überresten von schwarzem Glas, rechts steht ein niedriger Sockel mit vier Sternenpunkten, wovon einer ausgekratzt ist. Farijika öffnet die geschlossene Tür nach der letzten unschönen Erfahrung vorsichtig, lässt aber nicht viel mehr als überraschend trockene, kühle Luft in den Regen hinaus.
Innen ist dieses Haus sehr viel ordentlicher. Eingelassene, metallene Linien führen zu einer runden Vertiefung in der Mitte, die Kayla direkt mal für einen der Messstäbe austestet – passt fast perfekt, sitzt aber etwas schief. Auf einem niedrigen Steintisch befinden sich schwarze Glasscherben, ein verrosteter Metallring und eine halb erhaltene Platte mit Sternlinien. Schwarzes Glas wird zu See als Fernglas genutzt, da es die Sonne gut abschirmt, teilt Farijika mit, und probiert gleich mal mit einer Scherbe und einem Blick in den Himmel aus, ob sie Sterne zu dieser Tageszeit erkennen kann. Die restlichen Scherben werden von einer eifrigen Yanara, die den Spiegelrahmen vom Eingang aufgelesen hat, in eben diesen eingesetzt, auch wenn Valeria sie noch erinnert, dass sie vor Spiegeln unter anderem gewarnt wurden, nicht zu lange in diese hineinzuschauen. Davon unbeirrt ergeben die Scherben aber fast eine komplette Fläche und zeigen einen Moment lang den Turm an, sieht man davon ab, dass er dort gut erhalten ist. Für mehr fehlen aber die Scherben und so macht Yanara sich an das Untersuchen des Rings und kurz darauf an das Zusammenbasteln von Ring, Metallstangen und Scherben. Aber es fällt durchgehend auseinander, denn der Ring muss mit einem kleinen Metallstift geschlossen werden, der sich nicht mal unter dem Tisch finden lässt, wo sonst doch immer die kleinen Bastelteile hinfallen.
Das unscheinbarste Wesen unter ihnen ist allerdings bereits am Abfluss des Vorplatzes beschäftigt und verformt magisch die Pflastersteine, um das unten drunter freizulegen. Ein künstlich angelegter Kanal führt das Wasser in kleinen Rillen zu einem Hohlraum unter dem Haus, aber vor allen Dingen befinden sich in ihm zwei Gegenständen. Juana nimmt diese und zeigt sie Yanara, sucht diese doch sowohl weitere Scherben für den Spiegel, als auch den Metallstift. Wenn auch letzterer ziemlich angelaufen ist, hat sie das beides in der Hand, will aber nicht so ganz damit herausrücken, bis Valeria ihr aufträgt, die auszuhändigen.
Ziemlich mutig für eine Frau, die an diesem Tag bereits einmal fast gestorben wäre, setzt sie das Konstrukt zusammen und sobald sich Ring und Stift verbinden, sitzen auch die schwarzen Glasscherben fest im Rahmen, als hätten sie nie etwas anderes getan. Grüne Linien ziehen sich über die Bruchkanten und verbinden sich mit den Metallstäben und dann mit dem Messstab im Boden, was dazu führt, dass die Schwerkraft nicht mehr will und das Wasser in dünnen Fäden nach oben steigt. Der Ring beginnt zu vibrieren und die schwarze Glasfläche offenbart einen Sternenhimmel, der viel zu nah ist. Die hintere Hauswand wird einen Augenblick durchsichtig und zeigt einen schmalen, runden Spalt aus Dunkelheit, in dem Sterne brennen – alle bis auf einer. Dieser fehlt und an seiner Stelle liegt ein leerer, grüner Fleck.
Es endet alles so abrupt, wie es angefangen hat, als ein körperloser Schatten auf der anderen Seite vorbei zieht. Der Ring wird eiskalt, die Schwerkraft gewinnt wieder die Oberhand und das Sternentor verschließt sich wie ein Auge.
Der verlorene Stern, die Pupille, er scheint vom Firmament verschwunden und hier auf der Insel zu sein. Die Glasfläche zeigt einen einzigen neuen Riss, der exakt in die Richtung des fernen Turms zeigt. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, aber es war ja ohnehin das Ziel der mutigen – und recht waghalsigen – Abenteurer... 

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Juana

21, Weiblich

Mischling Kampfbereit Rechtschaffen - Böse Vewend

Beiträge: 3

Auf der Suche nach dem falschen Licht [28.06.2026 – ?]

von Juana am 30.06.2026 09:32

Name des Events: Auf der Suche nach dem falschen Licht


Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 28.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Basil, Farijika (NPC), Fulvia, Juana, Kayla, Kylie, Sora, Valeria, Yanara
Abwesende Teilnehmer: Irithyll, Reiras
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:37 bis 23:38 Uhr
Besuchte Orte im Event: Hafen von Catajoz, Meerweg zwischen Ilé-Ilé und Nyth-Serapis, Südbucht von Nyth-Serapis


Zusammenfassung:
Nach Gesprächen mit dem Vizekönig der Inseln sowie mit Daphne selbst und ihrer Geliebten der Göttin haben die interessierten Spurensuche einen neuen Hinweis auf das fünfte Gesicht entdeckt. Daphne sprach von einer Insel im Südwesten, die nicht mehr zu der offiziellen Inselgruppe von Ilé-Ilé gehört, eine Insel der Himmelskundigen, an dem, so sagen alte Schriften, zumindest einst ein altes Observatorium stand. Heute ist die Insel, die nur noch manchmal auf Landkarten Nyth-Serapis genannt wird, offiziell verlassen.
Kein Leuchtturm, keine Burg, keine Tempelanlage befindet sich wohl auf dieser Insel. Es ist eine Insel aus dunklem Vulkanfelsen, steilen Küsten und einem ungewöhnlich hohen Zentralplateau. Dort sollen einst die Himmelskundigen der alten Tage gelebt haben, lange vor den großen Tempelanlagen Ilé-Ilés.
Wer würde sich wagen diese scheinbar verlassene Insel zu erkunden, auf die wohl seit Urzeiten niemand mehr zugesteuert ist, über die es so wenige aktuell Berichte gibt, obwohl sie so prominent zwischen Balora und dem Ringozean liegen sollte? Wer ist mutig genug zu entdecken, was einst verloren war, zu sehen, was sich nicht zeigen möchte?

Die zehnköpfige Abenteurergruppe findet sich an einem recht schönen Oktoberabend im Hafen von Catajoz, einer östlichen Stadt auf der größten Insel von Ilé-Ilé, ein, um sich bei der Kapitänin, die sie für die Überreise gebucht haben, vorzustellen.
Das Schiff der Halbmondfreibeuter, eine Baghlah mit dem Namen „Mahrazar", ist schwer zu übersehen, ist der Halbmond doch ein Zeichen, das auf Segeln, Flagge und auch dem Schiff selbst prangt. Nachdem die Gruppe sich untereinander kurz vorgestellt oder wiedergefunden hat – denn Fulvia, Irithyll, Valeria, sowie die Zwillinge Kylie und Kayla waren ja die, die überhaupt erst die Existenz von Nyth-Serapis entdeckt haben –, haben auch die geschäftigen Freibeuter die Gruppe des „Schnauz-Bart-Mannes" (Anm. gemeint ist Virrey Eduardo de la Santa Rosa) entdeckt.
Der erste Maat, Rostam Veyrani, begrüßt sie und während er sehr herzlich ist, stellt die Kapitänin erst einmal Regeln auf, wobei man bei Verstoß gegen diese eine augenblickliche Seebestattung bekommt. Während das Rauch-, Kotz- und Prügeleienverbot für alle akzeptabel ist, wendet Yanara ein, dass sie zwar ihr Gepäck aus Sicherheitsgründen zeigen werden, aber sie der Kapitänin über die Gegenstände keine Erklärung schuldig sind – und gerät damit direkt auf ihre schlechte Seite. Immerhin scheint die Tuljamidi Sora auf Anhieb sympathisch zu finden, wodurch das sicherlich wieder ausgeglichen ist.
Die Abenteurer beziehen so ihre Kajüten für die Nacht und kurz, nachdem sie in See stechen, beginnt schon ein leichter Nieselregen. Der Vorbote eines von Rostam bereits angekündigten Sturms, der sich um Mitternacht herum seinem Höhepunkt nährt.
Manche haben das Schiff erkundet, andere haben versucht zu schlafen, aber im Endeffekt finden sie sich auf Deck ein und werden unverzüglich klitschnass. Wie auch Farijika begeben sich die meisten eher Richtung Reling, um die Augen nach Gefahren im stürmischen Wasser abzusuchen. Mit kugelförmigen Blitzen, die immer wieder die Nacht erhellen, sollte es leichter sein, aber die beiden mit Dunkelsicht sind die ersten, die die Felsen, die direkt vor ihnen liegen, erkennen. Sora warnt auch augenblicklich alle anderen, woraufhin sich die Kapitänin auch direkt ans Steuerrad stellt und ihr geliebtes Schiff um die Felsen herum manövrieren will.
Sie schaffen es zwar, aber durch die abrupte Wendung werden die Landratten mit schlechter Körperbeherrschung offenbart und dürfen sich direkt einen Kuss von den Planken abholen. Immerhin segelt keiner der dreien vom Schiff und ernste Verletzungen hat niemand zu beklagen. Wie sie hätten enden können, zeigen die Wracks um die Felsen, die sie jetzt erkennen können, während sie alle zehn Sekunden ordentlich geblendet werden. Sie kommen dem Zentrum des Gewitters immer näher.
Farijika, die kurz zuvor noch alle gerettet hat, lässt nun das Steuer los und überlässt dem Meer und dem Wind es, ihnen den Kurs zu zeigen. Eine mutige Entscheidung, denn so fällt das Schiff schnell in Breitseite und auch wenn man dachte, es könne nicht noch besser werden, so wird ihr Weg von einer nach und nach durch die Absorption der Blitze wachsenden Sphäre blockiert, bereit, jeden, der passieren will ordentlich zu brutzeln. Das einzig Positive: jeder weiß jetzt, wie man sich an der Reling festhält.
Ob es der grüne Stern ist, von dem Irithyll gesprochen hat, wie Sora überlegt, oder etwas ganz anderes, es ist mächtig genug, um bei der ersten Berührung den Bug aufzureißen und einen Matrosen kurzzeitig noch zuckend zu Boden zu schicken.
Während Juana und Basil sich unter Deck in Sicherheit zu bringen versuchen und die Zwillinge in Deckung gehen, tun die anderen das beste, um die Kollision zu vermeiden: Farijika reißt das Steuer wieder an sich und versucht abzudrehen, Sora und Valeria greifen der Crew unter die Arme, Fulvia versucht zum einzigen Ziel zu werden und sich mit einer arkanen Barriere zu schützen, während Yanara plant, die Blitze anzuziehen und umzuleiten.
Dann erfolgt der Einschlag mit dem Ziel: Fulvia. Und Mast, Segel und Taue.
Die arkanmagischen Fähigkeiten der Markgräfin reichen nicht aus, um die Spannung zu negieren, aber Yanara ist gut darin, ALLE Blitze anzuziehen.
Nur das Umleiten geht gründlich schief und so ist sie in einem Moment noch der Einbildung erlegen, ihr Plan würde funktionieren, und im nächsten wird sie ordentlich durchgebraten. Das komplette grüne Innere der Sphäre fließt in ihren Körper, und lässt ihr Herz aussetzen, während kleine Blitze auf Personen und Metallteile in ihrer Nähe übergehen.
Dann ist das alles vorbei und Yanara fällt verkohlt auf die Planken, während der Rumpf sich mit Wasser zu beginnen füllt.
Die zwei, die zuvor eilig unter Deck gerannt sind, können so direkt wieder umdrehen. Das wird ihnen unverzüglich durch die Schreie nach dem Heiler mitgeteilt, der Basil ist. Der blonde Schönling Narzisst versucht, Yanara magisch zu stabilisieren, was nicht klappt, woraufhin er mit Kaylas gutem Vorbild daran erinnert wird, wie man auf die ursprüngliche Art Erste Hilfe leistet. Was gut ist, denn Kaylas Arme, verweigern ihr, die Herzdruckmassage ordentlich durchzuführen, aber sie kann die Beatmung übernehmen und so schaffen sie es, die waghalsige Frau von der Schwelle des Todes zurückzuholen. Anschließend beginnen sie mit dem Verarzten.
Derweil kann Juana mit Veränderungsmagie das Loch im Bug dürftig flicken, aber als sie das Wasser, das bereits ins Schiff eingedrungen ist, vaporisieren lassen möchte, kommt weniger als heiße Luft bei raus.
Kylie nutzt ihre Magie, um mit Gegenwind in die Segel, die das Schiff in rasanter Geschwindigkeit auf die kieselige Bucht zutreiben, eben das zu verhindern, will der Anker doch nicht helfen, und Farijika weißt ihre Crew an, gegenzurudern und die Taue festzuziehen, aber alles hilft nicht und so laufen sie auf.
Steine zerschrammen hörbar die Unterseite des Schiffes, aber es schiebt sich weiter nach vorne, bis es seitwärts in einer Mulde im Sand landet. Immerhin ist das Wasser nicht mehr tief genug, um das Schiff volllaufen zu lassen.
Im Licht der aufgehenden Sonne können die frisch Schiffbrüchigen erkennen, dass die felsige Insel, die sich vor ihnen erstreckt, weit größer ist, als das, was auf den Karten eingezeichnet ist. Unbewohntes und uneinsichtig hügeliges Land erstreckt sich vor ihnen, ein Fluss, der aus dem nahegelegenen Wald führt, ist die einzige Option, um sich nicht den steilen Klippen stellen zu müssen.

Der Hinweg ist also geschafft – nicht in bester Verfassung, aber irgendwie. Sie kamen sogar zur beabsichtigten Uhrzeit an, geschlafen haben sie nur alle nicht. Mit diesen Umständen bleibt ihnen aber nicht mehr möglich, als nach vorne zu gehen...

 

Kapitaenin_Farijika.png
Farijika, stolze Kapitänin der Halbmondfreibeuter

Baghlah_Mahrazar.png
Baghlah "Mahrazar"

Geheimnisvolle_Energiesphaere.png
Die geheimnisvolle Energiesphäre, die fast Yanaras Ende bedeutet hätte

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2026 09:41.

Belle

24, Weiblich

Mischling Kampfbereit Chaotisch - Gut Orden der Versöhnung

Beiträge: 6

Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]

von Belle am 24.06.2026 20:29

Informationen

Teil: 5
Datum des Events: 23.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Der Turm im See]

 

Plot

Kalinor ist Geschichte, nun, zumindest für den Moment – die Gruppe scheint indessen einen Augenblick des Durchatmens gut gebrauchen zu können. Dem einen wurde die Schulter zertrümmert, dem nächsten die Beine und auch die anderen scheinen auf ihre eigene Art und Weise mitgenommen. Während Keita alle wieder zusammenflickt die auf herkömmliche Weise geheilt werden können, trauert Alexandra ihrer Rüstung nach, welche sich nur noch schwermütig erheben kann. Ein schwerer Schlag für die junge Königin der erstmal kurz verdaut werden möchte. Belle hingegen beugt sich derweil den weißen Lilien entgegen und pflückt diese nach kurzen zögern durch sanfte Hand. Auch ein Breonath scheint sich langsam aber sicher wieder zu besinnen und scheint zu reflektieren. Warum habe er auf einmal diese zerstörerische Wut empfunden und danach gehandelt? Der Schock und die Verwirrung darüber scheinen ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Igraine ist jedoch kurzerhand anzutreffen und muntert ihren Freund und Mönch wieder auf. Während sich die Gruppe wieder sammelt, scheint Circe äußert unerfreut darüber wie sie schlussendlich mit Kalinor verfahren sind. Besonders eine Alexandra erregt sich über die unbedachte Wortwahl Circes und scheint ihr Kontra geben zu wollen, während es von einer Belle nur kurzgefasste Antworten und Blicke zu ernten gibt.

Die Gruppe entscheidet sich jedoch Circe einmal mehr Glauben zu schenken und ihr letztendlich zu folgen. Sie treten den Weg durch den Wald erneut an, Nebel umhüllt die Gruppe schneller als ihnen lieb ist, die Stimmung scheint zunehmend zu sinken. Circe, welche die Gruppe führt, bleibt schließlich stehen und mahnt die Anderen dazu sich die Ohren zuzuhalten. Dieser Anleitung kommen die Anwesenden schlussendlich nach, während die Newithanerin durch ihren Stab einen leuchtenden Schutzschild zu entfachen scheint. Dieses Licht...es scheint bekannt, mehrmals hat ihnen eine gewisse Lichtgestalt in Amenruth aus der Patsche geholfen, ob es nun doch Circe war, der dieser Ruhm zu Gute kommt? Die Anwesenden scheinen etwas gemäßigter in ihrer Art, denn vielleicht, aber nur vielleicht – war Circe wirklich auf ihrer Seite, im entferntesten Sinne. Um die Anwesenden drum herum verstärkt sich der Nebel immer weiter, klagende Rufe, Gewimmer und Geschluchzte werden auf einmal lauter. Dieses Mal kann nicht nur ein Breonath die verdammten Seelen vor sich erkennen, sondern auch der Rest der Gruppe. Die „Geister" werden immer mehr, immer lauter und vor allem, immer aufdringlicher. Sie sehnen sich nach den Lebenden, nach dem Unverdorbenen, doch die Gruppe scheint standhaft. Jeder von ihnen hat Kriege, Tod und Hunger erleben müssen, der eine mehr, der andere weniger – dennoch ist den Anwesenden mittlerweile ein dickes Fell gewachsen. Umso dröhnender die Klagerufe werden, umso schwerer scheint es für Circe ihren Schutzwall aufrecht erhalten zu können. Belle, welche genau hinter der Newithanerin geht, scheint dies nicht zu entgegen. Kurzerhand legt sich die fahle Hand der Ritterin auf die Schulter Circes um diese mit arkaner Magie zu unterstützen, was ihre Wegführerin auch sichtlich dankbar annimmt. Während Circe die Gruppe hier und da noch über die Todsünden, Sündlinge und Balsorraner aufklärt, scheint eine Person, sich dem Leid nicht länger entziehen zu können.

Eine Seele, eine Mutter, mit totem Säugling im Arm scheint sich an Alexandra dran geheftet zu haben. Sie jammert und weint bitterlich, bis die junge Königin endlich unter dem Gewicht ihrer Emotionen zusammenzubrechen scheint, sie möchte, nein sie muss ihr helfen. Alexandra droht den Schutzwall zu verlassen, den Stimmen zu folgen und dies tut sie auch. Sie streckt ihre Hand der verdammten Seele entgegen und sie berühren sich für einen Augenblick. Das Unheil bricht daraufhin über Alexandra schneller hinein als sie vielleicht verstehen kann. Ihr Arm verfärbt sich in Sekundenschnelle schwarz und platzt an einigen Stellen schmerzhaft mit Eiter versehen auf. Geistesgegenwärtig kann Igraine, unsere Retterin in der Not, Alexandra wieder zurück in das schützende Licht ziehen und sie somit aus den Fängen der verdammten Seelen befreien. Darauf scheint die Gruppe ohne weitere Zwischenfälle den Wald verlassen zu können, sehr zu Circes Wohlwollen, da diese am Ende ihrer Kräfte scheint.

Die Anwesenden können gar nicht glauben was sie vor sich erblicken, grün...grüne Bäume voller Laub und Leben – und dahinter? Der lang ersehnte Turm im See. Belle erkundigt sich zusammen mit Keita nach Alexandras wohlbehalten, es folgen einige Ratschläge und aufmunterte Worte, ehe sich die Gruppe wieder an Circe wendet. Diese scheint ihnen noch einiges erklären zu wollen, bis sie tatsächlich auf Argos treffen können. Die Gruppe ist sichtlich ungeduldig, aber nach all den Jahren? Kann es ihnen wohl niemand verübeln. Bevor Sie nun schließlich den Turm betreten können, stellt sich die leise Frage...und wie genau? Aber auch jene bleibt nicht unbeantwortet, türmt sich doch aus dem Wasser eine gewaltige Seeschlange auf, etwa die, die das Schiff der Gruppe hat kentern lassen? Laut Circe, nein, es handelt sich um ein Geschwisterpaar, Ophia und Ophis, die Wächter dieser Insel. Leider, wie auch die Gruppe es selbst schon am eigenen Leib erfahren musste, wurde auch Ophis von den Sündlingen berührt und scheint sich somit immer wieder in eine blinde Raserei zu begeben. Seine Schwester Ophia hofft nun auf jeden einzelnen der ihrem geliebten Bruder und der Insel selbst helfen kann. In dieser Hoffnung betritt der Orden der Versöhnung nun den Turm im See, auf das sie die verdammten Seelen, die Wächter und alle anderen Bewohner, sowie ihren Ordensgroßmeister von diesem Unheil befreien können.

Antworten

Belle

24, Weiblich

Mischling Kampfbereit Chaotisch - Gut Orden der Versöhnung

Beiträge: 6

Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]

von Belle am 13.06.2026 20:10

Informationen


Teil: 4
Datum des Events: 11.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h30min
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Wald des zerstörten Turms im See,
Friedhain]


Plot

Unsere Helden stehen nun also mehr oder minder wieder vor der Entscheidung Circes Worten Glauben zu schenken. Eine wirkliche Wahl hat die Gruppe jedoch nicht, zu groß ist die Gefahr das Argos sich wirklich auf dieser Insel befindet und einmal mehr die Hilfe der Seinen benötigt. Die Gruppe rüstet sich entsprechend für den Kampf gegen Kalinor und während Belle trotz drängender Zeit zur Vorsicht mahnt, springt Breonath bereits wie ein wildgewordener in den Friedhain hinein. Nun, so hätte sich das auch geklärt, Alexandra, Igraine und auch Belle folgen schließlich – der Kampf beginnt. Schnell wird ihnen klar, wie mächtig ihr Gegner eigentlich ist, wuchtige Hiebe, Dornenranken die aus dem Boden sprießen und eine gewisse Macht die Helden zweifeln zu lassen, ganz auf ihre eigene Art und Weise. Eine weitere Fähigkeit des Wächters sich in die Gedanken der Spieler einzumischen? Sie zu beeinflussen? Oder spiegelte sich in den Herzen der Anwesenden doch etwas ganz und gar Anderes wieder? Allen voran Belle und Igraine scheinen immer wieder von ihren Angriffen abgehalten zu werden, sie erröten, driften mit den Gedanken ab und können nicht aufhören sich zu wundern, was verbirgt sich eigentlich unter jener Rüstung? Ein Mann, stark wie ein Fels und noch drei Mal so groß muss er mindestens sein! Breonath hingegen scheint ungehalten, fern ab der Natur jenes Mönches der Frieden predigt, schlägt er immer wieder auf den Koloss ein, Kratzer um Kratzer erscheint auf der stählernen Rüstung. Einen nachhaltigen Effekt, scheinen die Angriffe jedoch nicht zu besitzen. Alexandra und ihre Rüstung hingegen können mehr Schaden anrichten, der Wächter jault auf, Blut sickert durch die Öffnungen der Rüstung und zeigt so, in der Tat, befindet oder befand sich darunter einmal ein Sterblicher. Der Kampf geht seinen...nun nicht wirklich gewohnten Gang, aber er geht seinen Gang. Die Heilung unserer Helden stellt sich derweil nicht als ganz so einfach da, Keita hat dies bereits erkannt, handelt es sich hierbei jedoch um die gleichen Wunden welche Circe erleiden musste. Unfähig seinen Freunden in diesem Augenblick zu helfen, sieht er sich nach einem anderen Weg um.

Die Grabsteine, die Anhänger der Füchse welche auf ihnen ruhen, irgendeinen anderen Weg musste es doch geben! Denn wenn sie ehrlich sind, sieht der Kampf gegen Kalinor auf herkömmliche Weise nicht allzu prickelnd für sie aus. Keita probiert sein Glück, er schnappt sich einen der verschiedenen Fuchsanhänger und begeht somit wahrscheinlich die Anfangsstufe von Grabschändung. Der Wächter teilt diesen Gedanken sichtlich, brüllt er doch erbost auf und lässt sofort vom Rest der Gruppe ab, gewillt Keita um alles in der Welt zwischen die Finger zu bekommen. Igraine und Belle denken sich in diesem Augenblick wahrscheinlich, ''Das wäre gern ich'' bis sie Kopf schüttelnd wieder zu ihren Sinnen kommen. Der Kampf verlagert sich zwischen Keita und Kalinor immer wieder, ein Moment zum Verschnaufen für unsere Damen, doch nicht für Alexandra. Die junge Königin will einen Ausweg aus dieser aussichtlosen Lage finden und das so schnell wie möglich. So schnappt sie sich ebenfalls einen der vielen Fuchsanhänger und begibt sich zu dem begehrten Grab der weißen Lilien. Dann passiert es, sie bleibt stehen, dass Gefühl das ihr das angelegte Fuchsamulett den Hals abschnürt wird immer größer. Die Luft wird knapp, ihre Augen beginnen zu flackern und die Visionen setzen ein, lassen sie schließlich weinend und emotional überwältigt zurück. Bei den Gräbern handelt es sich um die Familie Kalinors, welche er zu beschützen versucht, etwas, was Belle und die anderen tief in ihren Herzen wohl bereits wussten.

Die Gewissheit lässt Belle dennoch aufgewühlt zurück, wütend gar, doch während Alexandra sich der Vision hingegeben hatte, hatte Belle das Fuchsamulett Kalinors in ihren Besitz gebracht. Sobald die fahlen Hände oder in diesem Fall, eine geschwärzte, das Amulett umgreifen kann, fasst sie einen Entschluss. Kalinor muss sich beruhigen, denn nur dann können sie ihm helfen, nur dann, kann Belle ihn zurück verwandeln. Zumindest hegt sie diesen Gedanken durch die Kraft der amenruthischen Priesterinnen wahr werden zu lassen. Kurzerhand verwandelt sich Belle daraufhin in das Schutztier dieses Ortes, den Fuchs selbst. Seelenruhig sitzt sie vor Kalinor, mustert ihn, hoffend, bangend, er würde innehalten und dies tut er. Wie in seinen Bewegungen erstarrt bewegt sich der Koloss auf Belle zu, begibt sich auf ein Knie und streckt sogar die behandschuhte Hand nach der Füchsin aus. „Ke...ara...." Die tiefe, verzerrte Stimme ertönt erneut aus dem Helm, hingebungsvoll der gegenüber die sein verfluchtes Wesen an seine einstige Geliebte erinnert. Zumindest gleicht sich diese Variante mit den Visionen Alexandras.

Belle versucht derweil den Koloss weiter zu führen, zurück zum Grab, zurück in sein „Reich". Die Gedanken plagen sie dabei immer wieder, was, wenn sie diesen Zauber für Argos benötigen würde? Doch welche Wahl hatte sie, die Gruppe schien ratlos und vor allem, nicht sie selbst. Ein weiterer ruhiger Augenblick mit Kalinor ließ sich jedoch kaum einrichten, schlug Breonath doch immer und immer wieder auf den Koloss ein. Circe versucht derweil der Gruppe ermutigende Worte aus dem Aus mitzuteilen, wendet sich an Alexandra, die Antwort läge in dem Sprichwort des Advocatus selbst, man müsse sie nur ergreifen. In diesem Augenblick scheint Alexandra auf eine Idee zu kommen, sie musste sie zu mindestens ausprobieren. Igraine welche nun Kalinor nicht mehr im Angriff gegenüber stand, erkannte zumindest das ihre ehemalige Mentorin einen ruhigen Augenblick mit dem Kolosse gewannen wollte, so griff sie schneller Hand ein und setze Breoanth schließlich fest. Der Wächter jedoch, bereits erneut durch die unzähligen Schläge unseres Mönches erbost, fand kein Halten mehr, vor allem als er sah, dass sich Alexandra und Belle auf dem Grab seiner Geliebten befanden. Großer Schritte kam Kalinor nun auf die beiden zu, der Bann zu Belle gebrochen, scheinen sie doch alle beide nur weitere Eindringlinge in seinem Hain zu sein. Während Belle noch versucht an ihrem Zauber festzuhalten, jetzt wo Igraine den Mönch unter Kontrolle hat, verfolgt Alexandra ihren eigenen Plan.

Sie greift das Amulett Kalinors aus Belles Maul und vergräbt es schließlich in dem Grab seiner Geliebten. Die beiden haben kaum einen Moment zu reagieren, da regnet Kalinors Zorn bereits auf sie nieder. Alexandras Rüstung zerschellt mit einem gewaltigen Schlag unter dem Stahl seines Schwertes, doch der Zauber ist noch nicht vollkommen. Schnell faltet Alexandra ihre Hände, Magie, tu was du willst, doch hilf uns in diesem Moment der Not. Die junge Königin scheint sich ihrer Kräfte meisterhaft zu bedienen, nun braucht es nur noch eines...einen....Moment...Geduld, den sie jedoch nicht haben. Die Ordensritterin scheint erschrocken, nicht wissend was nun passieren wird, doch sie kann den Weg auf Alexandra nicht freigegeben, Kalinor besitzt schließlich zwei Klingen. Welche er auch zu seinem vollem Potenzial zu benutzen vermag, wäre da nicht der heldenhafte Einsatz von Keita. Der stämmige Heiler springt vor die beiden Zauberinnen und hält dabei den größten Schaden, vor allem von Belle ab. Alexandra hingegen musste vorerst nicht nur ihre Rüstung hergeben, sondern auch ein gutes Stück ihrer Schulter.

Die Barriere um sie herum zerschellt und die Klinge reißt sich durch ihr Fleisch. Ein Ende des Angriffs scheint nicht in Sicht, erneut erheben sich die schweren Arme Kalinors, doch dann, dann scheinen die Früchte Alexandras Arbeit endlich zu erblühen. Ein schimmerndes Licht dringt durch die dichte Erde vor ihnen und bringt den Wächter zum Einhalten. Langsam aber sicher gräbt sich das Animakonstrukt aus der Erde, ein Fuchs aus Stein erscheint vor der Gruppe. Das Amulett direkt in seine Stirn eingefasst, mustern sich „Tier" und „Wächter" ergiebig. Man könnte meinen, man hätte etwas Gutes vollbracht, für die Gruppe allemal, doch der Wind trägt eine verräterische Stimme leise an Keitas Ohren heran. Das hämische Lachen des Advocatus Diaboli ist nicht zu überhören, auch wenn sie diesen „Kampf" für sich entschieden haben, so scheint wird jenem nichts Gutes folgen. Das Konstrukt derweil verweilt nicht lange an Ort und Stelle, sondern begibt sich zielgerichtet in den Wald hinter dem Friedhain. Kalinor folgt seiner einstigen Geliebten sogleich, die Gruppe in beklemmender Stille zurücklassend.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.06.2026 20:14.

Belle

24, Weiblich

Mischling Kampfbereit Chaotisch - Gut Orden der Versöhnung

Beiträge: 6

Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]

von Belle am 05.06.2026 19:32

Informationen


Teil: 3
Datum des Events: 01.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Wald des zerstörten Turms im See,
Friedhain Kalinors]


Plot


Unsere Helden befinden sich nun also mehr oder weniger in einer, man könnte sagen, verzwickten Lage. Die kleinen schwarzen Männlein scheinen zwar sehr freundlich, neugierig gar, jedoch genauso aufdringlich zu sein. Weder reagieren sie auf die Worte der Anwesenden, noch auf Magie. Während Alexandra versucht die Männlein mit einer Sichelböe auf Abstand zu halten, übt sich Igraine an einem weiteren Erdwall. Beide Versuche zeugen zwar von geübter magischer Kunst, doch die Wesen zeigen sich nicht beeindruckt, im Gegenteil sie bleiben unberührt von den Versuchen unserer starken Frauen. Was jedoch nicht unberührt bleibt, sind auch der Rest der Anwesenden. Einer nach dem anderen wird von den Männlein in Beschlag genommen. Selbst ein Keita der zum Landeanflug ansetzt, wird sogleich ungehobelter Weise angetatscht. Jede einzelne Stelle, egal ob Arm oder Bein oder Bauch, verfärben sich langsam aber sicher rabenschwarz. Ein eigenartiges Kribbeln geht den Anwesenden durch die Gliedmaßen, ein flüchtiges Gefühl von Furcht scheint sich breit zu machen. Die Momente vergehen, doch weiter? Scheint nichts zu passieren, nun, außer dass die kleinen garstigen Wesen augenscheinlich kein Interesse mehr an unseren Helden zu hegen scheinen. Sie kehren indes langsam und vergnügt in ihren Riss im Boden zurück, Gefahr gebannt? Für den Augenblick scheint es zumindest ganz so, die Folgen bleiben jedoch abzuwarten. Wie dem auch sei, die Gruppe hat keine Zeit sich ausschweifende Gedanken zu machen, zu viele eigenartige Wesen, Geister und Götter haben sie bereits geplagt, was sollte dieses Mal anders sein?

Die Gruppe setzt ihren Weg einmal mehr per Adlerschwingen fort und überwindet den ominösen Spalt im Boden somit recht reibungslos. Auf der anderen Seite angekommen sehen sich die Anwesenden erst einmal um, nun, Keita braucht schließlich auch einen Augenblick um sich wieder in sittliche Kleider hüllen zu können. Igraines scharfe Sinne lassen sie einmal mehr aufhorchen als die anderen. Sie vernimmt etwas, ganz schwach und dennoch ohrenbetäubend. Kampfgeräusche? Kampfgetümmel sogar? Hier auf dieser toten Insel, in dieser Einöde? Natürlich will sich die Gruppe keineswegs eines unnötigen Kampfes hingeben, aber dennoch erinnert unter anderem Breonath an die Tugenden des Ordens. Es wird einmal mehr Zeit, zu helfen, wo das Zeug hält. Mit Igraine an der Spitze sputen sie sich in Richtung der Kampfgeräusche.

Sie stoßen schließlich auf weitere verdorrte Bäume, Brachland und eine riesige umgestürzte Eiche. Ein perfekter Sichtschutz möchte man meinen. Die Geduld unserer Helden wird jedoch sogleich auf die Probe gestellt, ertönt doch ein gequälter Schmerzensschrei der kaum zu überhören ist. Allen voran Alexandras gutes Herz scheint die kläglichen Geräusche kaum aushalten zu können. Die junge Königin ist indes einmal wieder schneller als die Vorsicht erlaubt. Weit kommt sie jedoch vorerst nicht, wird sie doch noch von Belle rechtzeitig geschnappt und zurückgehalten. Die erfahrene Ordensritterin mahnt zur Vorsicht, während die anderen ein kleines Sichtfenster im Baumstamm erspähen können. Schnell lässt sich somit erkennen, wer oder was genau diese Geräusche von sich gibt.

Ein Duell auf den Tod, so scheint es zumindest auf den ersten Blick. Eine newithanische Frau hält sich wagemutig gegen einen riesigen Mann in einer stählernen Rüstung, dass Schwert beinahe noch größer als er selbst. Die Szenerie hinter den beiden, fast schon idyllisch? Zumindest für die Verhältnisse dieser verfluchten Insel. Es scheint eine Art Friedhain gewesen zu sein, umgeben von vielen Bäumen und noch mehr Gräbern. Schnell kann man jedoch den Ausgang des Duells erkennen, landet die junge Frau doch durch den nächsten Schwerthieb auf der anderen Seite des Friedhains. Spätestens als der stählerne Fremde nicht nachzulassen scheint, dass Schwert bis zum Anschlag gehoben, wissen unsere Helden – sie müssen intervenieren. Vielsagende Blicke werden unter unseren Helden ausgetauscht und so schickt Belle schneller Hand Igraine auf die Matte. Der Gong ertönt, auch wenn unsere Heldin es natürlich erst einmal mit versöhnlichen, aber dennoch mit Nachdruck behafteten Worten probiert. Während auch Keita und Breonath einer nach den anderen auf das Feld treten, scheint Hilfe vorerst...doch gar nicht nötig zu sein? Denn während Igraine sich für den Angriff rüstet, bleibt der Angreifer stehen – wie eingefroren und auf Kommando verschwindet er zurück auf den Friedhain und trauert? Sein Schwert vor einem der Grabmäler in die Erde gestoßen verweilt er an Ort und Stelle.

Unsere Helden werden einen Augenblick lang verblüfft von ihrem Gegner zurückgelassen, aber die Erleichterung überwiegt anschließend eindeutig. Die Gruppe versammelt sich schließlich um die am Boden liegende Frau, doch, die Stimmung scheint schnell zu kippen. Keita und allen voran Belle ist der Unmut deutlich anzusehen, als sie erkennen können, dass es sich bei der Frau um Circe handelt. Ist Circe doch diejenige die vor nun bereits Jahren mit ihrem Großmeister und Freund Argos verschwand, auf das man ihn bisher nie mehr wiedersah. Die Hilfsbereitschaft scheint geschwunden, Emotionen kochen über und doch waren sich alle sicher, man muss jene Frau heilen, hat sie schließlich das, was der Orden am meisten begehrt – Antworten über den Aufenthalt von Argos.

Keitas Versuche Circe zu heilen schlagen jedoch fehl, viel mehr noch – sie scheinen der Frau immense Schmerzen zuzufügen. Selbst Belle kann mit normalen Bandagen nicht weiterhelfen, auch hier, ein brennender Schimmer umrandet die Fleischwunde und intensiviert die Schmerzen der Newithanerin augenblicklich. Circe derweil wimmert immer wieder, eine Heilung sei nicht von Nöten und nicht das wichtigste in diesem Moment. Weiß sie einmal wieder mehr als die Gruppe es tut? Sie drängt darauf, Argos wäre in großer Gefahr und wenn sich unsere Helden nicht beeilen, hätten sie nie wieder die Chance ihren Großmeister zu sehen. Es geht einmal mehr um Leben und Tod. Zähneknirschend lauscht die Gruppe den Worten einer Frau, die sie nun bereits mehr als einmal für die eigenen Zwecke benutzt hat, doch welche Wahl haben sie? Circe deutet letztendlich auf den stählernen Ritter der den Friedhain zu bewachen scheint. Kalinor, so lautet sein Name – ein armes Individuum welches einen Pakt mit dem Advocatus Diaboli eingegangen ist und nun an diesen Ort gefesselt scheint. Das Grab, vor welchem er kniet, scheint andersartig, strahlend weiße Lilien bedecken sein Haupt und scheinen auch gleichzeitig der Schlüssel für Argos Rettung zu sein.

Während die Gruppe bereits zu rätseln beginnt, wie man diese Blumen ergattern könnte ohne den Wächter des Friedhains zu verärgern, gibt Circe schließlich nach einer guten Weile zum Besten, dass man einer Konfrontation nicht entgehen kann. Die Blumen scheinen nur dann zu erreichen zu sein, sobald man Kalinor von seinem Leid erlöst hat. Breonath und Belle scheinen sich schnell einig, der Weg scheint klar zu sein, denn es gibt nur den einen. Keita hingegen sieht einmal mehr rot als der Name des Advocatus fällt und scheint sich in seinen Worten und aufbrausenden Verhalten kaum halten zu können. Es werden noch einige Worte ausgetauscht, während Igraine sich die Umgebung und das Gestein noch einmal genauer ansieht, doch im Augenblick scheint die Gruppe nicht schlauer zu werden, als sie es bereit ist. Die Zeit drängt, wenn sie ihren Großmeister wiedersehen wollen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.06.2026 19:40.

Valin

21, Männlich

  Fähigkeitenrangaufstieg I [Anfänger]

Mischling Einwohner Embaros Kampfbereit Neutral - Gut

Beiträge: 1

SB-Auftrag - Retter in Not [31.05.2026]

von Valin am 01.06.2026 18:13

Name des Events: Retter in Not


Informationen:
Teil: 1 (von 1)
Datum des Plays: 31.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Luthien, Valin, Yasmina, Zemira
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Ottilie
Dauer des Events: 19:30 bis 24 Uhr
Besuchte Orte im Event: zweiter Eingang zur verlassenen Mine, die verlassene Mine, Marktplatz vor dem Gasthaus „Zum schwarzen Schwan"


Zusammenfassung:
In den Straßen Froenyas suchen Eltern verzweifelt nach Helfern, um ihre drei Kinder William, Arabella und Dominik aus einer verlassenen Mine, in der die drei sich beim nachmittaglichen Spielen geschlichen haben, zu befreien. Der Eingang ist hinter ihnen nämlich eingestürzt und dazu gibt es schon längere Zeit Gerüchte von Monstern in der Höhle.

Es fand sich eine bunte Truppe aus einer Waldelfin, einer Professorin der Akademie und einem Baronenspross aus Embaro zusammen mit seiner neuen Lehrerin. Die Mutter gab der Gruppe Fackeln und bat sie aufgelöst, ihre Kinder zu retten. Nennenswerte Informationen, welche Monster da drinnen hausten und wie der Haupteingang eingestürzt ist, hatte sie allerdings nicht. Bei letzterem wäre es lediglich wahrscheinlich, dass es am morschen Holz lag.

Luthien allerdings stellte die Vermutung auf, dass die Monster das mehr oder minder absichtlich getan haben könnten und im ersten Raum der Mine, die sie durch einen wirklich nicht mehr gut in Stand gehaltenen weiteren Eingang (halb durch über Hindernisse kraxelnd) betreten hatten, war an einem Stützpfeiler so eine Kerbe, als habe etwas oder jemand dagegen geschlagen und ein Stück hinaus gebrochen. Eine sichere Annahme gab es aber: Möglichst nicht mit den Wänden und Stützpfeilern interagieren, wenn man nicht verschüttet werden wollte.

In der nach Verwesendem stinkenden Mine fand Yasmina Fußspuren, die weit zu groß für die Kinder, aber auch zu groß für Menschen waren. Diese führten wie auch der Gestank tiefer in die Mine hinein bis an eine Abzweigung: Rechts führten die Spuren weiter, aber von links kam der Verwesungsgeruch.
Einstimmig entschied sich die Gruppe, nach links zu gehen, kamen aus dem Gang doch auch Schnarchen und Schmatzen und eine Stimme, die möglicherweise Arabella gehörte. Der Weg war recht verworren, aber im Endeffekt kamen sie an eine erneute Gabelung, diesmal mit drei möglichen Wegen. Einer war völlig verschüttet, ein anderer führte tiefer in die Mine und aus dem anderen war ein schwaches Licht zu sehen.
Auch wenn sie sich nicht einig waren, ob jetzt die Kinder oder das Monstrum das Licht erzeugt hatten, beschlossen sie, dem Weg mit dem Licht zu folgen. Aber auch wenn die Vier versuchten, sich anzuschleichen, war das ein schweres Unterfangen, da der Weg nicht nur keine nennenswerten Verstecke hatte, sondern auch schon lange nicht mehr von Steinen oder anderen herumliegenden Objekten befreit wurde.

Die vier Wesen, die als Oger zu identifizieren waren, bestehend aus drei Ausgewachsenen, die bereits im Sitzen so groß wie die vier Retter waren, und einem Jüngeren, der schlechtere Waffen und Rüstung trug als die anderen. Drei von ihnen hatten von einem schon stark verwesten Hirsch gegessen, während der Letzte geschlafen hatte, bevor sie so rüde bei ihrem Festmahl unterbrochen wurden.
Zemira suchte sich den dicksten Oger aus, der mit einem Streithammer bewaffnet war, und stach mit ihrem Speer in sein eines Knie. Das Andere kam kurz darauf dran – obwohl sie selbst etwas einstecken musste –, was ausreichte, um dieses Bein ganz abzutrennen und diesen Gegner ins Feuer stürzen zu lassen.
Yasmina hatte zwar ihren tollen Dreizack dabei, aber sie fror lieber die drei erwachsenen Oger ein, während Valin und Luthien auf den Jüngsten los gingen und ihn in ähnlich kurzer Zeit wie Zemira ihren zerstückelten.
Der dritte Oger war mit seinen Großkopfhammer der treffsicherste. Erst schlug er auf Zemiras Schultern ein, danach nahm er sich Luthiens Gesicht zum Ziel. Das schützte ihn aber nicht davor, von Yasmina erneut eingefroren und dann von der eben getroffenen Luthien enthauptet zu werden.
Der letzte Stehende beschloss, die Beine in die Hand zu nehmen und wäre es nicht an Zemiras Wurfkünsten, hätte er es wohl geschafft und die Minenschächte zum Einsturz gebracht. So aber landete er hinterrücks gepfählt auf dem Boden.

Die rothaarige Waldelfe hatte, nachdem sie die Kniegelenke des dicksten Ogers aufspießen konnte, sich ein altes Regal angeschaut, hinter dem sie ein Lichtlein gesehen hatte. Sie war sich sehr sicher, dass sich dahinter die Kinder befanden und nachdem der Kampf so beendet war, machten sich auch die Professorin und der kaum Erwachsene dran, die Kinder davon zu überzeugen, dass sie friedlich gesonnen waren. Es war etwas Überzeugungsarbeit notwendig, aber die Beiden hatten da wohl eine vertrauenswürdige Ausstrahlung und so kamen die drei Kinder im Alter von vier bis sieben aus ihrem Versteck hervor.
Ihnen schien nichts zu fehlen, was gut war, aber sie waren verängstigt und erschöpft. Luthien nahm William und Yasmina Arabella an die Hand, während Valin den vierjährigen Dominik auf den Arm nahm. Die Kinder schlossen auf Anweisung die Augen, damit sie die grausigen Leichen nicht sehen mussten, der Jüngste schlief dadurch sogar ein. Mucksmäuschenstill verließen sie so die Mine, um ja nichts zum einstürzen zu bringen und als Belohnung verteilte Luthien Schokolade.

Die wartende Mutter war von Yasmina zu deren Pferd bei einem Gasthaus geschickt worden, damit sie nicht die ganze Zeit vor dem Eingang stand, und dort fanden sie sie auch wieder. Die Familienzusammenführung war glücklich und einstimmig lehnten die Retter eine Bezahlung ab. Die Familie hatte nicht viel und sollte es für die Kinder ausgeben können.

Und so war der Tag und das Leben für Kinder und Eltern gerettet worden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.06.2026 18:48.

Valeria

-, Weiblich

  Fähigkeitenrangaufstieg II [Novize]

Mischling Kampfbereit Rechtschaffen - Böse Balsorraner Vewend

Beiträge: 3

SB-Auftrag: Tapfere Seelen gesucht

von Valeria am 19.05.2026 23:25

Tapfere Seelen gesucht [14.05.2026]

 

Name des Events: Tapfere Seelen
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 14.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Adrianna, Elladora, Ezekiel, Luna
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Nina
Dauer des Events: 19:30-23:10
Besuchte Orte im Event: Altfalkenried, Ruinen


Zusammenfassung:

Nacheinander trafen die einzelnen Gruppenmitglieder in Altfalkenried ein wo sie direkt am Ortseingang vom Bürgermeister empfangen wurden. Dieser berichtete ihnen das nachdem der Regen endete und Blitze überall einschlugen zu komischen Vorfällen rund um die Ruinen des alten Herrenhauses kam, wie Geflüster und schattenhafte Gestalten und das auch die Dorfheilerin angegriffen und geschwächt hat. Für alle stand somit schnell fest das man sich des ganzen annehmen, die Ursache finden und beseitigen will weshalb man sich auch direkt zum Herrenhaus begab.

Einmal angekommen ist schnell zu erkennen das es sich einst um ein riesiges Gebäude gehandelt hat, auch wenn große Teile davon bereits eingestürzt sind und überwiegend nur noch das Grundgerüst steht. Jeder aus der Gruppe macht sich direkt ans Werk, versucht Hinweise auf die Ursache der Vorfälle zu finden. So entdeckt Luna das das Gebäude durch die Blitzeinschläge gebrannt haben muss und auch das dabei vermutlich 3 Personen oder Kreaturen umgekommen. Zeitgleich wird Adrianna von einer Stimme die ihr etwas über Bücher die sie ihr zeigen will weggelockt, wo Luna direkt folgt um sie zurück zu holen, und auch Ezekiel fängt plötzlich an über eine Bibliothek zu sprechen. Einzig Elladora und Luna bleiben davon verschont wie es scheint. Nachdem sie die beiden aber auch wieder zur Vernunft gebracht haben, entzünden sie eine Fackel und betreten die Ruine selbst.

Im Inneren hören plötzlich alle außer Adrianna irgendwelche Stimmen zu hören die davon reden das sie Ketten sprengen, freigelassen werden und ihnen alles zeigen wollen. Der liebenswerte Flummi entdeckt auch schnell die Ursache für die Stimmen, einen Allip der sich auch direkt zeigt nachdem er entdeckt wurde oder besser sie zeigen sich da es 3 Stück sind, und bringt die restlichen Gruppenmitglieder dazu sich um eine silbrige Blume zu versammeln von denen die Monster sich fernhalten. Ezekiel findet auch ziemlich einen Nutzen für die Blume indem er sein Falchion mit dem Blütenstaub zu bestäuben, wovon er auch die anderen direkt überzeugt. Wie sich schnell zeigt war das auch die richtige Entscheidung da sie den Allips erstaunlich schnell den Gar ausmachen. Zwar muss Ezekiel auch einmal Friendly-Fire einstecken, aber die Verursacherin versorgt ihn nach Kampfende auch sofort. Kaum das aber auch der letzte Allip vernichtet ist, kann die Gruppe ein letztes Mal verfolgen wie ein goldenes Licht gen Himmel fährt. Allerdings ist auch für einen kurzen Augenblick ein grüner Schimmer zu sehen der die Sterne verdeckt. Wieder zurück im Ort erzählen sie alles passierte dem Bürgermeister und verabschieden sich dann auch wieder von diesem.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.06.2026 18:45.

Valeria

-, Weiblich

  Fähigkeitenrangaufstieg II [Novize]

Mischling Kampfbereit Rechtschaffen - Böse Balsorraner Vewend

Beiträge: 3

Re: SB-Auftrag "Im schlummernden Verfall des letzten Lichts"

von Valeria am 17.05.2026 18:13

Im schlummernden Verfall des letzten Lichts

 

Name des Events: Im schlummernden Verfall des letzten Lichts
Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 12.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Fulvia, Kylie, Kayla, Irithyll, Valeria
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:30-22:20
Besuchte Orte im Event: Gipfelschrein

Zusammenfassung:

Einmal oben angekommen steht für die Gruppe schnell fest das hier was nicht mit rechten Dingen zu gehen, auch wenn sie nicht ausmachen können was der Auslöser war, und sie sich besser schnell um eine Lösung kümmern. Bevor sie aber zu irgendwas kommen beschließt Irithyll der Priesterin zu helfen und sie zu heilen, läuft daher auch direkt zu ihr was damit endet das sie, trotz das man sie noch abhalten kann die Priesterin zu berühren, sie geistig von etwas überwältigt wird. Was dazu führt das sie pausenlos folgendes Mantra wiederholt: „Avarath kniet nicht. Sie wird gehalten. Das Licht ist kein Licht. Es leuchtet schwarz. Schönheit bleibt, wenn Fleisch versagt. Die Laterne trinkt, was die Göttin berühren wollte. Gold erinnert sich an Hände, Lippen, Gebete. Schwarzes Geweih wächst aus allem, was nicht loslassen kann. Der Nebel trägt keine Stimmen. Er kommt mit dem Hunger. Daphne hat vier Gesichter. Hier wartet das fünfte."


Da sich alle einig sind das es besser wäre das sie damit aufhören soll versucht man sie zum stoppen zu bringen, letztlich bleibt aber nichts anderes übrig als sie magisch einschlafen zu lassen. Jedoch kaum das das Mantra stoppt kommt wieder Leben in die Priesterin, wenn man das überhaupt so nennen kann. Schwarze Spitzen brechen aus Rücken, Schultern, Wirbelsäule und Rippen, erst fein wie ein Splitter, dann wachsend, sich windend, bis sie sich zu gewaltigen, kronenartigen Geweihen erhoben. Goldene Ornamente, Tempelschmuck und zerbrochene Weihegaben schmolzen förmlich mit ihr zusammen, legten sich um Hüfte, Glieder und Brust wie die Überreste einer göttlichen Zeremonie, die von etwas Fremden umgeschrieben wurde. Die Züge der Priesterin sind noch erkennbar, doch wächst aus ihrem Haut eine Krone aus Fleisch, Knochen und schwarzer, kosmischer Pracht, als sie sie zugleich Märtyrerin, Braut und Thron in einem. Beim aufstehen spannt sich ihr Körper nicht wie der einer Wiederbelebten sondern wie der einer Marionette deren Fäden bis in die Sterne reichen. Im Hintergrund des ganzen pulsiert das grüne Licht der Laterne wie ein Herz außerhalb ihres Körpers während sich über ihr eine seltsame nie da gewesene Sternenkonstellation klar leuchtend im Himmel öffnet.


Augenblicklich bereitet die Gruppe sich auf einen Kampf vor bei dem der kleine Golem und Valeria den Schutz von Fulvia und Irithyll übernehmen, hat man beschlossen letztere schlafen zu lassen. Zwar muss die Gruppe auch einiges einstecken, vor allem die Zwillinge, aber durch eine Ablenkung mittels Fulvias Illusionen schaffen es Valeria und Kayla es die Laterne zu zerstören. Kaum das das Licht der Latene verblasst beginnt die Kreatur zusammenzusacken, genau Richtung Irithyll die allerdings sofort von dem Golem Djern gerettet wird der sich schützend über sie stellt. Diese wird auch wach und bekommt von Valeria zunächst eine Erklärung der Geschehnisse, die sie ein wenig verstört, bevor sie ihr auch erklärt das sie keine Schuld trifft und sie somit das Mädchen wieder zum lächeln bringt. Nachdem Kayla noch ein Medaillon gefunden hat das sie, auch Drängen des kleinem Mädchens behalten soll auch wenn Fulvia es zur Untersuchung an sich nehmen wollte, wickelt man die Tote in ein Leinentuchund begibt sich wieder den Berg hinab.

Antworten

Valeria

-, Weiblich

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Mischling Kampfbereit Rechtschaffen - Böse Balsorraner Vewend

Beiträge: 3

SB-Auftrag "Im schlummernden Verfall des letzten Lichts"

von Valeria am 10.05.2026 17:15

Im schlummernden Verfall des letzten Lichts

 

Name des Events: Im schlummernden Verfall des letzten Lichts
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 04.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Fulvia, Kylie, Kayla, Irithyll, Valeria
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:30-23:00
Besuchte Orte im Event: Allerheiligste des Kults der Daphne in Bahja-Ile, Bergpfad

Zusammenfassung:


Am Vormittag eines warmen Vormittags haben sich die Damen Fulvia, Kylie, Kayla, Valeria am Allerheiligsten versammelt um den Auftrag zur Suche nach der vermissten Priesterin anzunehmen. Nach einem kurzen Gespräch mit der Priesterin die den Auftrag ausgegeben hat in denen sie noch ein paar Infos erhielten, schließt sich ihnen auch die junge Irithyll an. So begibt sich die Fünfergruppe den Bergpfad hinauf.


Der Weg ist gesäumt von Opferschalen, sowohl einige die gepflegt wirken und andere die von Staub und Moos bedeckt sind, und Opfersteinen. Weiter oben auf dem Weg findet die Gruppe an einer Zypresse ein Kranz aus Lorbeer und weißem Faden, nicht alt aber auch nicht ganz frisch mit drei kleinen Knochenperlen die auf den ersten Blick wie Schmuck wirken könnten. Nahe davon befindet sich ein Riss in den Steinplatten des Weges in dem sich klares Wasser sammelt obwohl der restliche Weg trocken ist und die Sonne kräftig hinab scheint. Neben dem Riss ist der Stein so dunkel als hätte dort jemand wiederholt mit nassen Füßen gestanden. Das ist aber nicht alles was der Gruppe auffällt. Gibt es ein Stückchen weiter an einer Wegbiegung auch eine Bank an der direkt ins Auge springt das jemand dort Teile eines Textes aus dem Stein gekratzt hat und an der ein einzelner Sandalenriemen liegt. Beides untersucht die Gruppe wobei klar wird das auf der Bank wohl ein Text mit Bezug auf den Kult der Daphne steht bei der jedoch der zweite Vers fast vollständig entfernt wurde vor nicht allzu langer Zeit und das der Riss nicht natürlich ist, sich für Erdmagier sogar fremd und widersprüchlich anfühlt. Kurz vor dem nächsten Wegabschnitt stoßen sie noch auf einen Quellschrein mit einer Nymphenfigur in dem klares Wasser steht auf dem jedoch ein grünlicher Schimmer liegt.


Da Fulvia und auch Irithyll einem Weg abseits des eigentlichen Bergpfades folgen wollen entscheidet man sich zunächst dafür, wenn auch wohl überwiegend weil man das jüngste Gruppenmitglied nicht nur mit Fulvia gehen lassen will aus Sicherheitsgründen. Unterwegs stößt man auch auf eine Stelle wo der grüne Nebel aus einem Riss steigt, fast als würde der Fels ihn ausatmen, und bei genauem Hinsehen sind sogar kreisförmige Muster im Nebel zu erkennen. Begleitet wird die Gruppe von Geräuschen einer Laterne oder sehr kleinen Glocke wo man allerdings nicht ausmachen kann woher das Geräusch kommt. Irgendwann findet die Gruppe sich an einer alten Rastplattform halb in den Berg geschlagen und von niedrigen, brusthohen Steinmauern umgeben und in der Mitte ein umgestürztes Becken. Der Pfad zum Gipfel der vor ihnen liegen sollte endet in einer dichten Nebelwand vor der einige alte Opfergaben liegen und direkt davor steht eine einsame schwarze Laternenhalterung ohne Laterne.
Irithyll erzählt nach einer kurzen Untersuchung der Nebelwand das sie in einer Vision die Priesterin gesehen hat die müde war aber es auch etwas gibt das das grüne Licht trinken will. Derweil entdeckt Valeria an der Laternenhalterung kleine grünliche Kristallsplitter die zwar nicht selbst leuchten aber schwach glimmen wenn der Nebel pulsiert sowie einen Text:"Nicht dem Licht folgen. Den Schatten der Flamme suchen". Was dann dazu führt das man beschließt mit geschlossenen Augen aber Körperkontakt haltend in den Nebel zu gehen. Etwas das auch ziemlich gut klappt.


Der Himmel ist tiefschwarz, sternenschwer, durchzogen von fremden Konstellationen, die sich langsam verschieben, als seien sie nicht am Firmament befestigt, sondern würden unter einer dünnen Haut treiben. Einige Sterne leuchten grünlich. Andere wirken wie dunkle Löcher im Himmel, umgeben von blassen Ringen. Der Wind ist verschwunden. Selbst der eigene Atem klingt zu laut. Vor ihnen steht der Gipfelschrein. Dieser ist jedoch nicht mehr wieder zu erkennen ist. Einst ein kleiner, schöner Ort der Daphne: weißer Stein, niedrige Säulen, eine offene Nische für Opfergaben, ein rundes Becken aus hellem Marmor so ist er jetzt vollständig besudelt. Über den Altar ziehen sich schwarze, harzige Spuren. Duftschalen sind umgestürzt, Lorbeerkränze vertrocknet, goldene Bänder in den Stein gedrückt wie nasse Haare. Auf den Reliefs von tanzenden Körpern, offenen Händen und fließendem Wasser liegen grünliche Schlieren, als hätte der Nebel selbst darüber geblutet. Am höchsten Punkt des Schreins steht die Laterne. Sie hängt nicht, sie steht dort, einsam auf einem schmalen metallenen Dorn, und in ihr brennt das grüne Licht. Kein Feuer. Eher ein Auge. Davor kniend befindet sich die Priesterin, früher wohl eine Schönheit doch jetzt sind schwarze Geweihe aus ihrem gesamten Körper gewachsen. Einige glatt wie Metall andere fast organisch, feucht und rissig wirkend. Die Finger verkrampft klammert die Priesterin sich an den Fuß der Laterne während die Geweihe leise knacken als würden sie wachsen. Im nächsten Moment schließt der Nebel sich hinter ihnen und es erhebt sich eine neue Konstellation am Sternenhimmel vier helle Punkte, wie die Gesichter einer Göttin — und ein fünfter, grüner Stern, der sich zwischen sie schiebt.

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