Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [18.04.2020 - 20.06.2020]

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Lenya

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Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [18.04.2020 - 20.06.2020]

from Lenya on 04/22/2020 10:53 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 18.04.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin), Calvin, Alessandra, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Castien, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Fünf Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Erst vor kurzem bereiste eine Gruppe Yokuza das unter Nervercairn liegende und weitflächige Kher, um ein dortiges Übel auszurotten und nur wenige Wochen später zog sie ihre nächste Mission erneut in die tiefen Regionen Sahs, namentlich, die Varshenga-Klüfte. Diesmal aber im Auftrag des Kanzlers höchst selbst. Denn eine unbekannte Bedrohung sorgt dafür das die unterirdisch einheimischen Völker aus ihren Lebensräumen fliehen und versuchen an die Oberfläche zu kommen, um sich in Sicherheit zu wiegen zu können. Um allerdings das aufkommende Chaos zu vermeiden hat sich der Kanzler persönlich dazu erklärt, die Ursache dieser Flucht zu erkennen und im besten Fall zu beseitigen, mit Hilfe einer ausgewählten Gruppe seiner Elite.

Doch nicht nur die Elite hat er eingeladen, sondern auch einen trolligen Söldner namens Zulbaljin, welcher die Oberweltler durch die Tiefen der Klüfte führen sollte, nachdem die Gruppe über die Gewässer endlich angekommen war. Zuerst steuerten sie einen isolierten Wachturm an, von wo sie auch sehen konnten, wie sich die Völker sämtlicher Rassen in Bewegung fanden. Am Baum wurde auch eine kleine Goblinfamilie auf die Gruppe aufmerksam und fürchtete sich natürlich sofort, allen voran durch Zulbaljin und Rana, welche die Konversation suchten.

Mit etwas Geschick aber, war es Theo der die Goblins beruhigte und sie nicht um ihre zwei „Goldnuggis" brachte, aber dafür einige Informationen entlocken konnte. Die Familie stammte nämlich aus Miasma und floh vor einem Geschöpft namens Kav'ishi und nach weiterem Nachhaken soll dieser Kav'ishi eine gigantische Spinne aus dem Kern der Welt sein, womit wohlmöglich Leng gemeint sein könnte. Doch weil der kleine Mann nicht weiterhelfen konnte, verwies dieser auf Brechwinkel, wo scheinbar klügere Leute zu finden wären, die auch eher helfen könnten.

Im nächsten Schritt schaute sich die Gruppe mal das Innere des Turmes an und fanden bis auf einige nützliche Utensilien für ihr Unternehmen recht wenig, bis auf ein zerbrochenes Mosaik das Castien sorgfältig wieder zusammensetzte und tatsächlich glich dieses Mosaik jenen Symbolen, welche schon einmal vor die Augen einiger Gruppenmitglieder erschienen. So war es ein Einfaches für die Anwesenden zu erkennen, dass diese Symbole einen Eingang verbargen, welcher mit dem arkanen Kompass von Belial zu öffnen wäre. Dahinter aber war aber nur ein Amulett mit bernsteinfarbenem Stein zu finden, dass der Kanzler Elphil anlegte.

Als sie den Turm endlich hinter sich lassen konnten, führte sie der Weg nicht nach Brechwinkel, sondern zunächst zum näher gelegenen Beryll-See, an welchem sich ein Fischvolk angesiedelt hat und seine Siedlung aus den Gütern der Wässer erbaute, wodurch ein schöner Kontrast zu den sonst steinigen Bauten der anderen Völker entstand.

Dort wurden sie aber nicht mit Furcht, sondern mehr mit Neugier begrüßt, so wurden sie eine Zeit lang sogar von neugierigen Kindern begleitet. Angekommen an einer wahren Festung, unproportional groß im Gegensatz zu anderen Bauten der Siedlung fand eine Rede statt. Diese hielt Isshi, Kind des Flusses, Befehlshaber des Beryll-Sees und Haifischmensch ab und hetzte in dieser gegen die Derros, welche das Meervolk aus ihrem Lebensraum zurückdrängen und ihre heiligen Städte am Qal-Misma-Pass entweihten. Aus vorrangig diesen Gründen rief Isshi zur berechtigten Gegenwehr auf, um sich den zahlenmäßig überlegenen Derros entgegen zu stellen. Dies hörte die Gruppe rund um Belial allerdings mit und auch Isshi wurde auf sie aufmerksam, worauf er seine Rede sofort beendete und den Yokuza seine Aufwartung machte. Primär ging es ihm hierbei um die Gebeine von Thavali, Herrin der Gezeiten, einem Ur-Fisch, der von den Einheimischen angebetet wird, welche durch die Derros unerreichbar wurde, doch möchte er der Gruppe nicht im Weg stehen und zeigte sich als sehr hilfsbereit.

Als man Isshi auf Kav'ishi ansprach, erklärte er den Yokuza das dieses Wesen unter jedem Volk einen anderen Namen trägt. Im Grunde ist sie allerdings die Urmutter und Schöpfer allen Lebens, jene, die in der Tiefe schlummert, und erst am Ende aller Tage erwachen würde, so soll man es sich in einer Prophezeiung erzählen. Nun aber meinte er, er könne auch nicht mehr weiterhelfen und sprach im selben Atemzug von alten Schriften, die im Tempel am Qal-Misma-Pass verstaut sein sollen und mehr Informationen zu dieser Urmutter beherbergen sollen. Aus diesem Grund war es unausweichlich das sich die Gruppe das Derro-Problem annehmen werden wird.

Reply Edited on 07/27/2020 03:16 PM.

Lenya

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Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [Teil 2]

from Lenya on 05/01/2020 06:08 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 25.04.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Calvin, Alessandra, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Sieben Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Im Anschluss an das Gespräch mit Isshi entschied sich die Gruppe dafür, den Marktplatz zur Hinweissuche aufzusuchen. Bis auf etliche Stände an welchen Meeresfrüchte – und schätze zum Verkauf standen, wirkte nichts sehr aufschlussreich, bis sie von einer scheinbar relativ jungen Meervolkdame her gewunken wurden.

Jene Frau in Jade Rüstung stellte sich als Íss, Tochter des mächtigen Egern-Flusses und Kinde Khemvirs. Zuerst präsentierte sie natürlich die hochqualitative Ware bestehend aus allerlei Fischen. Damit stieß sie bei der Gruppe aber auf Granit und erst als sie die Zauberworte Informationen und kostenlos erwähnte, wurden die Anwesenden aufmerksam. Sie berichtete von einem bärtigen Derro, welcher im östlichen Tetra-Tempel sein soll und einiges über den Krieg wissen soll und solcherlei Informationen könnten natürlich von elementarer Wichtigkeit für das weitere Vorgehen zu sein. Darum bedankte man sich herzlichst bei der Meervolk und zog direkt los.

Doch war es nicht um sonst verwunderlich, einen Derro lebendig an einem solchen Ort vorzufinden. Er war nämlich tot und sein Rumpf wurde ordentlich dabei in Mitleidenschaft gezogen, förmlich zerfetzt. Für schockierte Reaktionen war allerdings keine Zeit und nach einer kurzen Untersuchung entschieden sich die Helden dafür, der Blutspur zu folgen, die aber im See endete und kaum ein weiteres Voranschreiten zuließ. Aufgrund der Unmengen an getrocknetem Blut am Ufer und der Überreste des Wichtes im Wasser wurde diese Stelle hier als Schauplatz des Mordes identifiziert und hier lagen auch die Überreste eines Flakons mit grünlicher Substanz, das Mithilfe von alchemistischem Wissen als grünes Knallöl bezeichnet werden konnte. Eine Substanz die ähnlich einer Bombe bei Aufschlag explodierte.

Allerdings fanden sie noch keine aussagekräftigen Hinweise auf Mörder und Motiv, weshalb sie sich daran machten weitere Spuren zu suchen und diesen schließlich zurückzuverfolgen, in die Richtung aus welcher der Derro kam. Tatsächlich entdeckten sie auf diesem Weg sogar etwas in Form eines Rucksackes. Doch von Untersuchen war nicht die Rede, da wurden sie schon von Yasuno gewarnt und mussten sich einem Qublathi stellen, der sie todbeißen wollte. Doch wer beißt schon die Yokuza mit Erfolg tot? So war es der Gruppe ein leichtes den Fisch in die ewigen Jagdgründe zu bannen und sich dem Rucksack schließlich anzunehmen. Zwar fanden sie so noch keinen Mörder aber dafür das Motiv, so fanden sich in diesem Rucksack Vorräte an Knallöl vor, welches eine halbe Siedlung hätte sprengen können. Gegen das Anraten Elphils entschieden sie aber kollegial die Substanz mitzunehmen.

Sie setzten ihren Weg also fort und nach einer dreiviertel Stunde erreichten sie die Zyklopenruinen, wo sie hinter jeder Ecke ein garstiges Ungetüm anfallen könnte. Das geschah allerdings nicht und sie schauten sich das Innenleben eines monumentalen Langhauses an, welches ebenso Bestandteil der Ruinen war, wenn auch etwas abgelegener lag. In diesem fanden sie einen überdimensionierten Altar vor, in dem noch eine klare Flüssigkeit zu sein schien und auf etlichen religiösen Motiven waren die Anfänge der Göttin Ištal, einer alten Bekannten, wie einige der Gruppe bemerken dürften.

Und allen voran Rana sah den Rotschopf deutlicher. Als er sich nämlich dem Becken mit der klaren Flüssigkeit näherte, erschien ihm das Spiegelbild der Göttin und benachrichtigte ihn über einen Mann im Norden der Ruinen, der von Nutzen sein könnte, im selben Atemzug aber auch von einer dort hausenden Gefahr und da sie der Göttin schon einmal vertrauen konnten, nahmen sie diesen Teil der Ruinen auch sogleich in Angriff.

Dort erreichten sie auch die monumentalen Kreuze, die ihnen von der Göttin als Hinweis gegeben wurden. Diese hingen an Türmen die zum Teil schon versunken waren und nur einen schmalen Eingang hinterließen, durch den sie eintreten konnten. Jedoch hörten jene mit besseren Sinnen jetzt schon etwas Ungewöhnliches, und zwar das Rascheln von Kies, samt der Umrisse einer Gestalt. Sofort nahmen sich die Wackeren der Gruppe der potenziellen Gefahr an und trafen so auf Vathaman, einem Efreeten der kohleschwarz war und nur an einigen Stellen zu glühen schien. Dieser hatte wohl sein Gedächtnis zu einem gewissen Teil verloren und die silberne Zunge des Kanzlers brachte ihn dazu, die Gruppe auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.

Da sich die Ruinen des Turmes aber bereits so anboten, zwängten sich die Anwesenden sogleich auch in den schmalen Eingang der „Überreste des schlängelnden Kaisers", einer durchschnittlich großen Instanz mit hoher Gefahr. An den Wänden des ersten Raumes fanden sie die Überreste von Malereien wieder, welche immer wieder aufs Neue Schlangenkörper zeigten, welche gegen humanoide Wesen zu kämpfen schienen. Mit dem Einsatz roter Farbe und sich stapelnder Leichen schien es fast so zu sein, als ob hier ein blutiger Krieg geschlagen wurde.

Beim Anblick einer von der Gruppe freigelegten und filigran gefertigten Schlangenstatue kehrten in Form von Schmerzen auch einige Erinnerungen ins Gedächtnis des Efreeten zurück, die er sogleich mitteilte. Er sprach von seiner Fähigkeit Schlangen mithilfe von Schatten umbringen zu können und der Existenz solcher Schlangen in gigantischem Ausmaß mit mehreren Köpfen. Auch die Skelette kleiner Körper konnten, in den aus weißem Material gefertigten Wannen, gefunden werden und auf dem steinernen Tisch inmitten des Raumes waren Symbole eingeritzt, die auch schon auf einer Truhe im Besitz Belials vorzufinden waren.

Währenddessen konnte es Yasuno nicht zu schnell gehen und sie brach nach Besichtigung des Raumes durch eine Türe, worauf sie kurz im Anschluss in eine Falle trat und böse damit bezahlte, als sie die folgende Elphil aus der Schussbahn warf, wobei Vathaman sogleich hereilte, um die Verletzungen mittels Magie zu versorgen. Rana hingegen knackte das Schloss einer anderen Türe und durch diese gelangten sie in denselben Raum wie auch Yasuno durch ihr vorpreschen, allerdings ohne dabei von einer Falle überrascht worden zu sein.

Bis auf etliche Spinnenweben und einem korinthisch wirkenden Altar gab es aber nicht viel in diesem Raum zu sehen und während Calvin den Achtbeinern mit seinem Feuer den Krieg erklärte, bargen die anderen zwei auf dem Altar positionierte Juwelen aus tiefem Grün. Die wenigen Wandmalereien nahm dann auch der Kanzler höchst selbst in Augenschein auf, welcher eine gigantische dreiköpfige Schlange abgebildet war, die offenkundig von anderen Schlangen und Schlangenartigen angebetet wurden. Weil der Raum aber nichts weiter mehr bot, setzte die Gruppe ihren Weg fort.

Im nächsten Raum angelangt vernichtete Calvin wieder zu nächst sämtliche Spinnenweben und gab so den Pfad frei auf eine mannsgroße Schlangenstatue mit leeren Augen und da die Juwelen förmlich danach schrien eingesetzt zu werden, wurde diesen Schreien auch nachgegeben und wer hätte es anders erwarten können, aus dem Vorraum kam ein Rumpeln und beim Nachsehen offenbarte sich dort ein vollkommen neuer Raum, welcher hinter einer falschen Wand verborgen lag und durch den Mechanismus geöffnet wurde.

Reply Edited on 05/08/2020 01:03 PM.

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Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [Teil 3]

from Lenya on 05/08/2020 01:02 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 02.05.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Calvin, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer: Alessandra
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Sechs Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Der Geheimgang wurde also durchschritten und brachte nur einen nahezu leeren Raum zum Vorschein, den die Gruppe aber auch wieder relativ schnell hinter sich ließen, worauf sie allerdings das Schloss einer Türe überwinden mussten.

Nun aber, angelangt in einem größeren und interessanteren Raum fanden sie nicht nur etliche weitere Gänge, sondern auch eine entzwei geschlagene Schlangenstatue, an welcher mysteriöse Schattenranken zu haften schienen, als auch einige leblose Skelette, welche zu ihrer Lebzeit scheinbar noch in ihrer Rüstung gestorben sind. Tod blieben diese jedoch nicht, nachdem man sich diese mal genauer ansehen wollte. Doch als könnten einige Knochenhaufen ernsthafte Gefahr für die Elite Sahs darstellen, wurde mit ihnen kurzen Prozess gemacht und die Erkundung der Instanz konnte weitergehen.

Bei genauerer Betrachtung der Statue konnten die Anwesenden feststellen, dass die Statue offenkundig angebetet wurde. So war diese im Ganzen doch drei Meter hoch und anders als bei anderen Schlangenähnlichen hatte diese ganze drei Köpfe, ähnlich einer Hydra. Zwar wurde über dieser eine Inschrift platziert, die jedoch nicht von der Gruppe entziffert werden konnte, da allein einige Buchstaben mit der heutigen Sprache gleichgesetzt werden konnten. Doch als auch Vathaman sich dieser annehmen wollte, reagierten die pulsierenden Schattenranken indem sie kurz intensiver wurden, auf den Efreeten absprangen und von diesem in Folge dessen absorbiert wurden. Jedoch waren die damit zurückgekehrten Informationen kaum zu gebrauchen. So erinnert er sich beispielsweise an die wohl erste Zivilisation aufgrund seiner Jahrtausende an Jahren, als auch an eine rothaarige Frau, welche hinsichtlich der Ereignisse wohl Ištal gewesen sein musste.

Nach dem Finden einer Sackgasse, dem Hineintreten in eine Falle und den für einige Charaktere unpassierbare Weg bei dem Kletterarbeit gefragt war, stießen sie doch auf einen Weg, den alle betreten konnten und auch weiterführte, in einen der größten Räume. In diesem flackerte unweit entfernt unbekümmert ein Irrlicht vor sich hin, während ein magischer Zirkel hingegen unheilvoll am Boden platziert war. Zuerst aber wurde einer weiteren Statue einer dreiköpfigen Schlange aus ölig schwarzem Material die Aufmerksamkeit gewidmet und tatsächlich konnte das Gestein als Lemuit identifiziert werden, dass aufgrund seiner Seltenheit auf Revaria heiß begehrt unter den Reichen ist. Nebenbei tölpelt Vathaman aber auf das Pentagramm am Boden zu und aktivierte es. Jedoch entsprang ihr kein Monster, sondern reagierte es auf das Symbol an des Efreeten Hand und plötzlich fragte er heraus, ob wer die Stadt Arem zu kennen vermag, da diese eine wichtige Rolle haben musste. Das verneinten die Anwesenden aber und hofften auf weitere Spuren zu treffen und an einer kaputten Stele konnten sie tatsächlich einen Namen entdecken, welcher sogar auf Baloranisch übersetzt wurde und durch die Struktur war festzustellen, dass die Sprache allen Anschein nach eins zu eins die heutigen Buchstaben ergeben könnten.

Da der Raum aber nicht mehr zu bieten hatte, kletterte die Gruppe einem inmitten des Raumes gegrabenen Tunnel hinab und folgte diesen Richtung Norden. Als sie jedoch wieder am Hochklettern waren, empfingen sie bereits zwei grauenhafte Todesnagas, die nach dem Fleisch der Eindringlinge lechzten. Doch auch nach einem blutigeren Kampf konnten sie diesen Kampf für sich entscheiden. Doch weil es niemand vermochte, einer der Nagas den Todesstoß zu versetzen, war es dieser mit ihren letzten Atemzügen noch möglich, ein noch größeres Übel aus den Tiefen heraufzubeschwören. So waren die Nagas kaum tot, musste sich die Gruppe bereits einem Knochengiganten stellen.

Dieser Kampf war weniger glorreich und dennoch unter großen Schmerzen, die von der kolossalen Waffe des Giganten verursacht wurde, konnten die Yokuza samt Gefährten obsiegen. Und als wäre es gewollt, konnten sie über den Kopf des Knochenhaufens zurück gelangen. Nun aber führte sie der Weg kreuz und quer ohne nennenswerte Gefahren durch die Gänge, zu Sackgassen, bis sie schließlich die vermutlich letzte Türe erreichten. Hinter dieser verborgen lag nämlich einzig und allein eine Truhe. Zulbaljin barg als erster im Raum also den Inhalt der Truhe und betrachtete die mit grün leuchtenden Runen verzierte Kugel mit Langeweile. Als er diese aber als unspektakulär betitelte und Elphil diese als Veränderungsmagierin identifizieren konnte, riss sie dem Troll die Kugel förmlich aus der Hand.

Bei dieser Kugel handelte es sich nämlich um ein kontermagisches Artefakt, welchem unglaubliche Mächte zugesagt werden. So soll man mit diesem „Dematerialisierer" jegliche Auswirkung von Veränderungsmagie rückgängig machen, ungeachtet der Komplexität des gewirkten Zaubers. Doch da dieses Artefakt unfassbar selten, wenn nicht gar mythisch ist, müsste selbst Elphil erst nach der Aktivierungsformel recherchieren, weshalb sie die Kugel erst einmal einsteckten und entschlossen nach Brechwinkel weiter zu gehen, wo sie auf generelle Informationssuche gehen würden.

Reply Edited on 05/15/2020 06:03 PM.

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Re: Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [Zusammenfassung]

from Lenya on 05/15/2020 08:10 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 4
Datum des Plays: 09.05.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Alessandra, Calvin, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer:
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Sechs Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Das nächste Ziel der Gruppe war die Zollstation des Kanzlers. Nach zwei Stunden erreichten sie diese und wollten dem dort angestellten Yokuza eigentlich einige Fragen stellen, doch fanden sie erst die Tür weit geöffnet und dann den Unterstellten des Kanzlers tot vor. Interessant war das trotz des offensichtlichen Mordes nichts im Zollladen zu fehlen schien.

Das Auge der Gruppe fiel aber viel mehr auf die Grausamkeit des Mordes. Der Tote wurde nämlich vor seinem Ableben auf das Grausamste entstellt, was der untersuchenden Partei umso mehr abverlangte. Im Rachen des Toten befand sich zusätzlich ein Säckchen mit merkwürdigem Inhalt. Ein gelbes Pulver das zur Giftherstellung genutzt wird, die Knochen einer blutsaugenden Fledermaus und einer Totenkopfnadel, über deren Bedeutung Alessandra nicht mit der Gruppe sprechen wollte.

Auf der Suche nach weiteren Hinweisen stießen sie in den privaten Räumlichkeiten des Beamten nicht nur Bilder von seiner glücklichen Familie, sondern auch ein Logbuch mitsamt einer beunruhigenden Zusatznotiz. In dem Schrieb des Mannes ging hervor das er wohl von einem Kult aufgelauert wurde, welcher als Merkmal an den aufgesetzten Stierschädeln erkennbar sein soll.

Weil die Gruppe aber keine weiteren Hinweise fand, entschied sie sich zum Weitergehen und nach erneutem Marsch erreichten sie die erste größere Stadt im Untergrund, Brechwinkel. Dort gab es einige Orte die augenscheinlich besondere Aufmerksamkeit verlangten. So zum Beispiel das Ausrüstungsgeschäft eines Halborks namens Goibunu, einer Abenteuergilde geleitet von Goblins, der Herberge und dem Tumult etlicher schlauer Lebewesen die scheinbar aus hauptsächlich Flüchtlingen bestand. Da es viele Orte und ebenso viele Yokuza gab, teilte sich die Gruppe auf und steuerten die genannten Ortschaften an.

Yasuno, welche sich mit einigen zum Ausrüstungsladen aufgemacht haben konnte im Großen und Ganzen herausfinden, dass es dem Halbork gegen eine kleine Gefälligkeit und dem gefundenen Artefakt möglich wäre, die in eine Schneekugel verwandelte Mithrilklinge von Yasuno wiederherzustellen.

Elphil wiederum, die gemeinsam mit Zulbaljin die Flüchtlinge aufsuchte, fand heraus, dass die „Totenkopfmänner" das Übel heraufbeschworen, vor welcher der gesamte Untergrund nun am Flüchten war. Da die Derros vom Qal-Misma-Pass kamen fragte sie zusätzlich nach einer dortigen Ansprechperson und gewissen No-Gos. So hörte sie vom „großen" Derro Zizzipak und der Warnung, nicht über die Bärte der Derros zu scherzen.

Währenddessen in der Schänke suchte die Bedienung Bali das Gespräch zu Vathaman auf, den sie zu erkennen schien. Doch weil er sein Gedächtnis verloren hatte, war das Erkennen entsprechen einseitig. Sie erzählte mit Wehmut von der Stadt Arem, welche von Ištal für die Externare errichtet wurde. Scheinbar war es auch die Göttin, welche als Erste die Zwischenwelt und die Welt Revarias verknüpfte. Sie erzählte auch vom Untergang dieser Stadt.

Ištal soll mit ihrer ersten Beschwörung, dem damaligen Hohepriester Vathaman versehentlich eine Kreatur beschworen haben, welche nicht aus der Zwischenwelt kam. Sie zerstörte alles und sog die Einwohner mittels einer schwarzen Kugel auf. Jene die entkamen waren vom Fluch der Schatten betroffen. Denn wie auch Vathaman sah Bali diesem recht ähnlich, wenn sie ihre Illusion um sich fallen ließ. Ihnen wurde scheinbar ihr Wesen geraubt, verdammt für immer abseits der Sonne zu leben und verboten, in ihre Welt zurückzukehren.

Indessen hatte Alessandra aber nichts Besseres zu tun, als unter den Goblins den Ruf als leichtes Mädchen zu streuen und sich ein paar der Halbwüchsigen der Abenteuergilde anzulächeln, um mehr über eine Instanz voller Schätze herauszufinden. Deshalb warnte sie auch ihre Zimmergenossinnen vor abendlichen Besuch, der früher oder später auch kommen sollte.

Und so kam es auch. In der Nacht bekamen die Damen tatsächlich halbwüchsigen Besuch und mit Aussichten auf Alessandra lockte sie den Knaben zu sich, um ihn charmant auszufragen. Dies wurde Yasuno aber zu dumm und sie suchte ihr Heil in den Armen des kräftigen Halborks Rana im Zimmer der Männer. Valeriya war das alles hingegen relativ egal und vom Ausgang der Nacht wurde Elphil hingegen nachhaltend verstört. So endete es mit einer für Alessandras Verhältnisse typische Befragung mit einem großen Folteraspekt, den sie voll auskostete. Letzten Endes entmannte sie den Goblin noch bevor sie ihm den Gnadenstoß versetzte.

Doch immerhin erfuhr sie durch dieses einschneidende Erlebnis von einem Verlies mit einem Geist an der Ostseite des Roc-Gebirges. Doch der dort zu findendem Zugang, der über einen alten Weg dorthin führt, schien von einer Rätseltüre gehütet zu werden, an welcher die kleingeistigen Goblins natürlich scheiterten. Doch immerhin die Art des Rätsels schienen sie zu kennen, so sprach der arme Tölpel von einer mathematischen Lösung, die benötigt würde.

Dann riet er auch noch eine Vorgehensweise gegen die dortigen Geister, und zwar empfahl er die Nutzung von Waffenölen deren Rezepte er in seinem nördlich von der Stadt gelegenen Bungalow aufbewahren sollte. Ein Fehler das so leichtfertig auszusprechen. Doch trotz dieser hilfreichen Hinweise war das Schicksal des Goblins besiedelt. Mit dem Tod kam auch die Yokuza zur Ruhe und hinterließ nur eine geschockte Elphil die wohl kein Auge mehr zubekommen würde.

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Lenya

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Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [Zusammenfassung]

from Lenya on 05/23/2020 07:29 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 5
Datum des Plays: 16.05.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Alessandra, Calvin, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer:
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Sieben Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Am nächsten Morgen traf sich die Bande einmal mehr und einmal weniger gut erholt im Schankraum und besprach dort das weitere Vorgehen, wobei es aufgrund bestimmter Vorkommnisse zu einigen bösen „Blicken" kam. Schließlich aßen alle zu Frühstück und gestärkt starteten sie in den Tag, wo sie zuerst den Schmied aufsuchen wollten, aufgrund der Queste, um Yasunos Schneeball in ein Schwert zurück zu wandeln und den Handel mit dem Schmied abzuschließen.

Im Anschluss, nachdem die Schützen ihre fertige Munition einsackten, erzählte der Schmied davon, wie einige Goblins sein für das Vorhaben notwendige Obsidianwerkzeug entrissen haben und es in ihr Versteck bei den Überresten der Duergar-Feste gebracht haben sollen, einer mittelschweren Instanz in der es unter anderem auch spuken sollte.

Nach der Sichtung eines Rocs, welcher brutal gegen die Höhlenwand bretterte als eine Art Brunftruf erreichten sie dann die Tore der ehemaligen Feste und Hochburg erstklassiger Schmiede, ihrerzeit. Allerdings war die Tür nicht verschwiegen, sondern versperrte den Weg mit einem Rätsel. Doch dieses Rätsel war wohl nur für minderbemittelte Goblins und dergleichen ausgelegt, weshalb dieses kein Hindernis für die belesene Gruppe darstellte.

Bis auf etliche verrosteten Waffen auf dem Boden traf die Gruppe erst in der zweiten Kammer auf etwas spannenderes, und zwar eines kleinen Skeletts, dem sämtliche Knochen erschrocken gleichmäßig gebrochen wurden. Mehr konnte man aber auch nicht mehr aus dieser Tatsache schließen und einzig und allein ein Flakon mit unbekanntem Waffenöl konnte man aus dessen Beutelchen bergen.

Um ihren Weg weiter fortzusetzen musste die Gruppe allerdings eine tiefe Grube überwinden, was dieser glücklicherweise sogar gelang, wenn auch einige Rettungen vonnöten waren damit niemand im ewigen Schwarz verschwindet. Der dadurch erreichbare Raum stellte hingegen der Räume zuvor wohl ein Massengrab dar. Etliche Skelette säumten dort den Boden und sind teils sogar bereits zerfallen.

Auf der weiteren Erkundung stießen sie auf ein fernes und merkwürdiges Kichern bis einigen der Knochen Leben eingehaucht wurde und diese gegen die Gruppe geschleudert wurden, aber an den eisenharten Bizeps abprallten. Dann aber stießen sie auf etwas spannenderes und auch skurrileres. Denn zum einen fanden sie die Überreste einer Schmiede und zum anderen eine viel zu gut erhaltene Puppe und weil dieses Ding quasi danach schrie, angefasst zu werden... Tat dies keiner der Gruppe. Das übertüncht jedes Wunder der Wüfeleule doch ohne sich mit der Puppe befasst zu haben, ging das Grüppchen selig ihren Weg.

Sie erreichten damit die vorerst letzte Kammer, die sich wohl als eine Art Ruhestätte für die ehemaligen Bewohner herausstellte und zum Heim eines erhabenen Nekromanten wurde. Dieser stellte sich der Gruppe nämlich entgegen und versuchte diese mit seinen Flüchen und unheiligen Beschwörungen einzuheizen. Doch das Klerikerherz der Kreuzritter schlug an diesem Tag groß und sie liquidierten die unheilige Macht, bevor dieser Eventteil zu Ende ging.

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Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [Zusammenfassung]

from Lenya on 05/30/2020 07:07 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 6
Datum des Plays: 23.05.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Alessandra, Calvin, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer:
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Fünf Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Zwar öffnete sich der vom Nekromanten versperrte Weg, doch war die Gruppe noch nicht bereit ihren Weg fortzusetzen. Denn die Spannungen innerhalb dieser erreichten ihren Zenit und Belial ergriff ein Machtwort. Daraus ergab sich, dass er eine professionelle Zusammenarbeit seiner Elite fordert, obwohl jeder von ihnen quasi meint, sie wären keine Einheit, sondern eine zusammengewürfelte Gruppe an Elitären aus verschiedenen Bereichen. Letztlich beendete er diesen Disput damit, dass er mit der Hinrichtung bei weiteren unnötigen Konflikten drohte. Denn was alle Elite-Yokuza verbindet, ist die Liebe zu ihrem Vorgesetzten.

Entsprechend ging es endlich weiter und sie gelangten in einen Raum mit großen Statuen langbärtiger Zwerge in welchem auch ein halb zerfetzter Körper eines Goblins lag. Die Todesursache ist hierbei aber nur zweitrangig. Denn in dem von der Leiche mitgeführten Jutesack fanden sich Schmiedewerkzeuge aus schwarzem Material, offensichtlich Obsidian, also der Grund, weshalb sie überhaupt diese Instanz betreten hatten.

Am hinteren Teil, dem letzten noch nicht erkundeten Ort der Instanz zeigte sich eine komische Version davon, wie die Natur sich ihr Gebiet wieder zurückholt. Denn während sie zuerst noch in der vollwertigen Ruine standen, offenbarte sich ihnen ein kleiner Bach, der den Raum abtrennte und auf der anderen Seite die Sicht auf eine Truhe freigab. Daraus bergen konnten sie ein Schwert mit türkisfarbener Schneide, namentlich ist dieses eine Spektralklinge und offensichtlich besonders effektiv gegen Rüstungen durch welche diese schier problemlos dringen würde, wie der Kanzler herausfand, die Schärfe zu ermitteln.

Schließlich aber war die Instanz erfolgreich beenden werden und auf dem Rückweg nach Brechwinkel erzählte Vathaman wie er in der Nacht noch unterwegs war und etwas über einen Ort voller Schätze herausfand, welcher den Schatzinstinkt der Gruppe anregte. Doch zuerst würde sich um Yasunos Schwert gekümmert werden und tatsächlich versprach der Halbork nicht zu wenig. Tatsächlich schaffte er es mithilfe des Artefakts und des Werkzeugs, die Veränderung des Mithrils Rückgängig zu machen und ein immerhin annehmbares Mithril-Nodachi herzustellen.

Nun ging es aber endlich zum Qal-Misma-Pass, wo sich die Gruppe zuerst interessiert umsah, während sich Belial im Zweigespräch dem Oberderro annahm. So erhielten sie Informationen über mit Monstern überfluteten Wäldern und einen Pfad zum Tal der 500 Herrscher. Wie es der Zufall aber wollte, bot Belial dem Derro die Hilfe an, sich dem Problem anzunehmen damit alle Völker in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren konnten. Dabei verhielt sich der Derro aber merkwürdig verängstig... Doch dem Problem wird sich erst in der nächsten Sitzung angenommen.

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Re: Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [18.04.2020 - ...]

from Lenya on 06/06/2020 07:39 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 7
Datum des Plays: 30.05.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Alessandra, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer: Calvin
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Sieben Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Angekommen in den Fernab-Wäldern erstreckten sich über eine schier unbegrenzte Ebene aber duzende, gigantisch dürre und kahle Bäume, welche sich teils sogar umeinanderwanden und allein durch den Lichtschein Valeriyas könnte dieser Ort als Horrorwald durchgehen.

Ein unangenehm warmer Wind begleitete die Gruppe auf ihrem Weg durch das unendliche Gedicht an gleich aussehenden Bäumen bis sie die erste Auffälligkeit in Form eines toten Derro fanden. Dieser war ähnlich entstellt wie der Zöllner der Yokuza, doch war an ein krudes Holzkreuz genagelt. So entsetzlich dieser Anblick aber ist, so hilft dieser Fund doch bei der Orientierung, da sich an dieser Stelle auch der Weg zu teilen scheint und während der tote Körper untersucht wurde, fand Alessandra die Spuren großer, dreibeiniger Kreaturen die vermehrt Richtung Norden führten. Allerdings entschieden sie sich gegen diesen Weg, da der Süden nicht weniger vielversprechend wirkte, so führten die Spuren auch in diese Richtung.

Sie beschritten also den mehr schlecht als rechten Pfad und gelangten so nach einiger Zeit an einer Lichtung an, in deren Mitte ein auf Stelzen errichtetes Hüttchen steht, welches seinen ganz eigenen primitiven Charme ausstrahlte. Doch als man sich dem Gebäude näherte wurde ein magischer Zirkel ausgelöst und ein gigantischer Adamantkriecher fiel vom Himmel direkt auf Rana durch und entledigte sich dem Yokuza mit einem Happs... Mochte man ahnen. Doch dieser fiel durch ihn hindurch und verschwand in den Boden, also war dies nichts weiter als eine Illusion. Erbost davon wollte der Halbork den Verantwortlichen zur Rede stellen und weil niemand die Türe öffnete, verschaffte er sich und der Gruppe erst einmal Einlass in die Hütte.

Optisch erinnerte der Innenraum an die Küche einer Kräuterhexe. Etliche alchemistischen Zutaten waren vorzufinden und inmitten des Raumes köchelte gerade ein großer Suppentopf vor sich hin. Doch ehe sie sich fragen konnten, wo denn der Eigentümer sein soll, erschien dieser lautlos durch den großen Spiegel, welcher ebenso im Raum thronte.

Schlanker als ein Elf und blasser als ein Asphari war diese Frau. Ihre Augen waren von einem dunklen Rot und eben jenes Rot zeichnete sich in Form von Venen ebenso auf ihrem schmalen Körper ab. Platinblond ist ihr Haar und gebunden in sechs Zöpfen. Ein Rubin ist auf ihrer Stirn fixiert, doch wirkt dieser nicht wie ein Accessoire, sondern mehr wie ein Teil von ihr. So furchteinflößend wie die Gestalt aussieht, umso friedlicher schien sie. Denn seelenruhig rührte die ihr Süppchen um. Sogar als äußerst hilfsbereit stellte sie sich heraus.

Denn zum einen teilte sie mit der Gruppe ihre Adamantkriechersuppe und zum anderen gab sie ihnen einen weiteren Hinweis. Auf eine Kristallkugel projizierte sie ihre Vision, in welcher eine goldene Krone zu sehen ist, die zu Staub zerfällt und hindurchgepustet zwischen Spinnenweben hindurch einen Wegweiser darstellte. Auch von der Hexe erhielt die Gruppe einen Wegweiser und mit einem auf Papier gezeichneten Pfeil gelangten sie zum nächsten Punkt der Interesse, wobei sie an der Abzweigung einfach rechts hätten abbiegen können.

Sie gelangten über einen besser gepflasterten Weg also zur nächsten Lichtung und aufgrund alchemistischer Fehleinschätzung zerstörten sie dort zwei magische Kristalle welche Unmengen an Reinmagie bei ihrer Explosion freisetzten und allgemein war die Lichtung in der sie standen merkwürdig, da die Bäume rundum allesamt zur Seite geknickt waren.

Gerade als sie aber einen toten Körper einer Riesenspinne und auch dicke Spinnenweben vorfanden, wurde die Gruppe von drei Untoten überrascht, von welchen einer sogar eine goldene Krone trug. Nach einem kurzen Kampf wurden die Skelette allerdings schon besiegt und tatsächlich zerfiel die Krone zu Staub. Aufgrund der Vision und dem blinden Vertrauen zu der quasi dreiäugigen Frau pusteten sie den Staub durch die Spinnenweben und wie es der Zufall wollte, lagerte sich der Staub einen schmalen Pfad bildend auf dem Boden ab.

Nach zwei Stunden wurde das Ende der Spur erreicht und in einigen Kilometern Entfernung zeigte sich das nächste Ziel der Gruppe. Ein gigantischer Tempelkomplex erstreckte sich in der Ferne und war mit phosphoreszierender Beleuchtung bespickt. Um den Komplex herum häuften sich die Häuser und obwohl die Gruppe die Anlage wohl gerne aufsuchen wollen würde, trennte sie eine nicht kleine Schlucht von ihrem Ziel.

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Lenya

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Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [Zusammenfassung]

from Lenya on 06/13/2020 07:39 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 8
Datum des Plays: 06.06.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Calvin, Theo, Valeriya, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer: Alessandra, Rana
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Drei Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
In der Ferne schien noch immer die Tempelanlage, doch machte sich die Gruppe zuerst für einen Abstieg bereit. Vorsichtig traten sie den schmalen Weg die Schlucht hinab und überstanden diese mehr oder weniger waghalsige Aktion relativ unbeschadet. Sie folgten also zehn weitere Minuten dem Pfad und erreichten so die kürzlich verlassene Siedlung der Derros, wo sie auf eine Art Berg trafen, in welchen ein großer Eingang eingefasst war. Auch ein wie ein Tempel scheinendes Langhaus fiel der Gruppe in die Augen und beide Bauerwerke schrien danach, erkundet zu werden.

Auch in das von der Gruppe zuerst angesteuerte Lagerhaus zeigten sich wieder die Spuren der ominösen dreibeinigen Wesen. Eingetreten offenbarte sich ihnen ein gigantisches Steinschneidekunstwerk in Form einer tausendbeinigen Spinne mit eingefasstem blutroten Stein in ihrer Mitte und bis auf einige Sitzbänke gab es auch nur noch einen schaurig wirkenden Altar. Auf diesem stand eine interessante schwarze Substanz, doch widmete man sich zuerst dem Stück einer Menschenhaut, auf welcher wieder die unbekannte Sprache eingeritzt wurde. Aber die schwarze Substanz sagte nicht einmal den großen Alchemisten der Gruppe etwas, weshalb sie es aufgaben und diese für weitere Untersuchungen in eine Phiole umfüllten. Derweil hielt es ihr Führer durch Unter-Froenya für eine schlaue Idee, den eingefassten Edelstein, welcher dazu noch nicht einmal von exorbitanten Wert war, herauszubrechen und die Quittung äußerte sich in dem tiefen Grollen eines Monsters, welches für fünf Sekunden anhielt und dann in der Ferne wieder verstummte.

Da der Tempel aber keine weiteren Informationen liefern konnte, entschied sich die Gruppe dafür, sich den Berg etwas genauer anzuschauen, wo sie direkt der süßliche Duft, verwesender Leichen empfing. Dieser Empfang erweiterte sich auch auf die optischen Sinne, als gut 78 aufgespießte Derros den Eingang zu ihren Seiten schmückten und vor sich hingammelten. Da hatten selbst einige der hartgesottenen Elite-Yokuza ein mulmiges Gefühl.

In diesem Berg hätte sie mit „der Beschwörungskammer der Spinne" eine sehr schwere Instanz erwartet. Doch aufgrund des Abweichen ihres Primärziels und der Gewissheit, das darin eine starke Bestie lauern würde, entschied sich die Gruppe dagegen, diese Instanz zu betreten und fokussierte sich viel eher auf ihr eigentliches Ziel. Doch die Beschwörungskammer wird im Hinterkopf behalten, da der Staatskanzler die Existenz eines solch gefährlichen Ortes wohl kaum vertreten könnte.

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Lenya

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Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [Zusammenfassung]

from Lenya on 06/14/2020 01:02 AM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: 9
Datum des Plays: 13.06.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Calvin, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer: Alessandra
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Sechs Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Nachdem sich die Gruppe gegen die Instanz entschieden hatte, blieb allein noch der Krater der Mutter übrig, das Hauptziel, welches sie hier unten verfolgten. Nach einer Rast in Brechwinkel zog der Trupp also los, und zwar über Stock und Stein, so führte doch kein wirklicher Weg zu ihrem Ziel und nachdem sie einen nicht ganz leichten Aufstieg hinter sich brachten. In der Ferne war der Krater tatsächlich schon zu sehen. Doch vorerst wurde die Gruppe von einer Siedlungsruine eingenommen, welche sich Yasuno und Elphil genauer ansehen sollten.

Gesagt getan fand erst Yasuno einen verborgenen Abstieg in einer der steinernen Häuser und daraufhin in der Tasche eines toten Goblins ein merkwürdiges Artefakt. Dieses konnte Elphil allerdings als antike Siegelrolle aus Lapislazuli identifizieren, welche sicher noch ihren Nutzen mit sich bringen wird. Mehr als das gab es allerdings nicht zu sehen und so blieb ihnen tatsächlich allein noch die Erforschung des Kraters übrig.

Abermals zogen sie also los und erreichten dann den besagten Krater, in dessen Mitte ein Tempel thronte. Dort erhoffte sich Belial mit einem Blick in vergangene und künftige Zeiten einen Weg zu finden, die Mutter aller Dinge zu bezwingen. Doch angekommen mussten sie erst wieder einen Text in der fremden Sprache übersetzen, was aufgrund des zuvor gesammelten Wissens auch mit kurzer Verzögerung gelang. Interessant am Innern des Tempels war aber die absolute Stille, kein Laut war zu vernehmen, absolut keiner, bis auf die Stimmen der Anwesenden. Nachdem der Text übersetzt war, offenbarte sich auch wie sie dazu kamen, den Weg fortzusetzen, welcher versperrt blieb.

„Derjenige, der Einlass verlangt, an diesem Orte, sei sich des hohen Preises bewusst in jener Kammer, der jegliche Zeit und Raum fehlt. Die Kammer der Stille, die Kammer des Wortes, die Kammer des letzten Echos, wird man jegliche Antwort in Vergangenheit und Zukunft finden, die man sucht, jedoch ist der Preis hoch für jenen, der nicht die Wege der Mutter kennt. Ein jemand ist es, der geopfert werden muss. Ein jemand vom Blute des Blutes, aus dem eigenen Bande des engsten Kreises. Opfere diesen hier auf dem Altar der Stille, und euch wird Eintritt gewahr, doch kommt dieser mit dem Preis eines Kampfes. Doch auch den Weg der Mutter soll es geben. Der Auserwählte mit dem Bernsteinamulett des reisenden Oktopusses, mit dem Wissen um die Sünden der Göttin der Magie und ihres heldenhaften Vaters, bringe einen Teil des Schattens hervor, welcher in der Tiefe lauere und leuchte mit dem blauen Licht der stillen Fackeln auf diesen. Nenne die Stadt unter Tage, die verflucht ist, seitdem die Magie sie verseuchte, und ihm und einem seiner nächsten wird Einlass gewährt."

Da keiner der Anwesenden bereit war, den Preis für die erste Lösung zu zahlen, versuchten sie sich an der Rätsels Lösung und kamen dann auch zu einem Schluss. Vathaman war ihr Schlüssel und mit gehobenem Amulett sprach er den Namen „Arem" aus und mit der Fackel die er zuvor entfachte, leuchtete er auf einen von sich beschworenen Schatten. Dieser erwachte zu Leben und riss eine Wand nieder, hinter welcher er in wenigen Sekunden zwei Lengspinnen niederstreckte, ehe er auch schon wieder verschwand.

Allerdings hinderte ein blaues Kraftfeld der Gruppe daran, als ganze hindurch zu schreiten, sondern ließ nur das Eintreten zweier Personen zu. Belial entschied sich hierbei für seine engste Vertraute unter den Anwesenden, Yasuno, mit welcher er durch die Barriere ins Ungewisse schritt und den Rest seiner Untergebenen für eine Zeit lang zurück lässt.

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Lenya

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Hauptstory - Die Bürde aller Sünden [Zusammenfassung]

from Lenya on 07/27/2020 03:16 PM

Name des Events: Die Bürde aller Sünden

 

Informationen:
Teil: „10" Epilog
Datum des Plays: 20.06.2020
Anwesende Teilnehmer: (Zulbaljin, Vathaman), Calvin, Theo, Valeriya, Rana, Yasuno, Belial, Elphil
Abwesende Teilnehmer: Alessandra
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Drei Stunden
Besuchte Orte im Event: Unter-Froenya

Zusammenfassung:
Drei Stunden ließ der Kanzler seine Untergebenen warten, bis er schlussendlich mit Yasuno zurückkehrte. Mitgebracht hatte er dafür einen beig gewobenen Stoff mit einem Aufdruck, welcher interessanter kaum aussehen könnte. Darauf zu sehen war nämlich eine vielbeinige, große Spinne, offensichtlich das Symbol der Mutter. Schließlich hatten Belial und Yasuno dieses Stoffstück von einem Untergebenen ebendieser und konnten diesem zusätzlich noch einige Informationen entlocken, bevor sie ihn von seinem Treiben erlösten.

Durch den dadurch errungenen neuen Kenntnisstand plant Belial, die Sache in zwei Schritten anzugehen, höhere Priorität hat hierbei das Versiegeln der Eingänge nach Leng, wo er die drei wohl einzigen bereits kennt. Einmal in Miasma, einen südlich von hier in dem noch komplett unkartographierten Gebiet und noch einen weiteren in der uralten Ruine von Ni Tae, östlich des aktuellen Standorts der Gruppe.

Neben der Tatsache, einen Präventivschlag gegen die Mutter auszuüben, um das Volk von Sah zu schützen, plant Belial auch ein Zusammenbringen von Oberfläche und Untergrund, um das Land stärker zu machen und den Untergrund besser schützen zu können. Nun aber haben die Elite-Yokuza erste Erkenntnisse erlangen können, mit welchen sie sich glücklich schätzen konnten, weshalb sie nun zurückkehrten, um den Erfolg zu feiern und sich von dieser langen Reise zu erholen.

Reply Edited on 07/27/2020 03:17 PM.

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