Der Schwur von Tod und Leben [22.01.25 - 28.02.25]
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Der Schwur von Tod und Leben [22.01.25 - 28.02.25]
von Aramis am 12.02.2025 10:05Name des Events: Der Schwur von Tod und Leben
Informationen:
Teil: 1
Datum: 22.01.2025
Anwesende Teilnehmer: Belle, Igraine, Merliniaar, Rana, Trissaya, Yorathios
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer: 3,5 h (20:00 – 23:30)
Besuchte Orte: Verfluchte Burgruine, Wüste Amenrut
Zusammenfassung:
Nach einer beschwerlichen Reise durch die Wüste voller Untoter, Sand und...noch mehr Untoter erreicht die kleine Gruppe auf der Suche nach Sigillus schließlich die verlassene Festung ohne Namen. Nachdem sie sich nur kurz umgesehen haben, betreten sie die verlassene Festung und findet in der Vorhalle eine ganze Reihe Überreste der Wachen, die bestialisch hingemetzelt wurden. Anhand des Zustandes lässt sich jedoch sagen, dass bereits einige Zeit vergangen sein dürfte, seid hier zuletzt jemand war. Allerdings ergibt eine kurze Untersuchung, dass der Angreifer wohl eine Art riesige schlangenartige Bestie gewesen sein dürfte.
Aus der Vorkammer führen 3 Wege, von welchen der Mittlere der Weg der Bestie, die für das Gemetzel verantwortlich war, zu sein scheint. Nach einem erfolglosen Versuch Igraines das wohl von innen verriegelte rechte Tor zu öffnen, versuchen es Yorathios und Rana auf der linken Seite mit mehr Erfolg und mit einem lauten Quietschen öffnet sich dieser Weg für die Gruppe. Sie folgen also dem linken Weg und gelangen in eine Schlafkammer der Wachen aus der Vorhalle. Beim durchsuchen der Truhen finden sie nur einige Münzen, doch Igraine entdeckt hinter einem losen Stein eine versiegelte kleine Tonflasche.
Neugierig wird die Flasche erst untersucht und schließlich von Igraine geöffnet, woraufhin die Flüssigkeit in ihrem Inneren zu blubbern anfängt einen wahrhaft bestialischen Gestank verströmt. Igraine verschließt es schnell wieder und will es Rana geben, der es vielleicht als treffsicheres Wurfgeschoss verwenden kann, doch scheint dem Fläschchen das Öffnen nicht gut getan zu haben, denn es blubbert und vibriert weiter in Ranas Hand. Rana traut der Sache nicht und wirft das Fläschchen schnell in den Gang aus dem sie kamen, was wohl die richtige Entscheidung war, denn noch in der Luft zerplatzt es und hüllt den Rückweg in eine Wolke mit betäubendem Gestank.
Da der Rückweg damit wesentlich an Flair verloren hat, versucht dich die Gruppe dann an der Tür auf der anderen Seite der Kammer, deren Schloss für Rana nur ein Kinderspiel ist. Weiter diesen neuen Gang entlang gelangen sie erneut an eine Wegkreuzung mit drei Türen vor sich. Da sie zuletzt bereits links Erfolg hatten bleiben sie bei dieser Richtung und wieder können sie die Türe leicht öffnen. Dahinter befindet sich eine Art Vorbereitungskammer, in der ein Reinigungsritual durchgeführt wurde. Auch hier finden sich Skelette, die zwar unverletzt wirken, jedoch mitten in ihren jeweiligen Tätigkeiten gestört und getötet worden zu sein scheinen. Merliniaar versucht mit den verlorenen Seelen hier in Kontak zu treten, was zwar zu gelingen scheint, aber dem Opi eine gewaltige Angst und Schmerzen verursacht und er erstmal nicht in der Lage zu sein scheint Fragen zu beantworten und schnellsten von hier verschwinden will, weshalb Igraine ihn aus dem Raum trägt und die Gruppe in den Raum in Richtung Norden voranschreitet.
Der nächste Raum diente wohl der Präparation der Leichen, doch wesentlich interessanter ist der gegenüberliegende kunstvoll verzierte Torbogen. Einem massive Tür aus Stahl ist darin eingelassen und wird von sieben Vertiefungen umrahmt, die in einem Bogen von links nach rechts über dem Bogen verlaufen. Auf der Tür selbst derweil befindet sich passend dazu eine Abfolge aus sieben Symbolen. Doch eventuell tritt das in den Hintergrund, nimmt das Zentrum des Raumes doch ein Sarkophag aus schwarzem Marmor ein. Wenngleich dieser edel und kostbar wirkt, so ist das Besondere an diesem wohl, dass aus dem Boden unter dem Sarg rötlich-blaue Flammen schießen, die es unmöglich machen, sich diesem auch nur ansatzweise zu nähern.
So hat die Gruppe wohl ein Rätsel zu lösen [Discord], bevor es weiter geht.
Hieroglyphen Rätsel
Luft | Leben | Heilung | Gift | Erkenntnis | Auflösung | Reinigung
Re: Der Schwur von Tod und Leben [22.01.25 - 28.02.25]
von Aramis am 12.02.2025 10:07Name des Events: Der Schwur von Tod und Leben
Informationen:
Teil: 2
Datum: 29.01.2025
Anwesende Teilnehmer: Belle, Igraine, Merliniaar, Rana, Trissaya, Yorathios
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer: 3,5 h (20:00 – 23:30)
Besuchte Orte: Verfluchte Burgruine, Wüste Amenrut
Zusammenfassung:
Noch immer befindet sich die Gruppe in der ominösen Kammer, dessen Zentrum ein in Flammen stehender Sarg darstellt. Obgleich das schon aufffällig genug ist, verströmt dieser magische Energie, welche zu sieben mit geronnenem Blut benetzten Aushöhlungen gezogen wird, die um eine gewaltige Steintür herum ageordnet sind. Rana untersucht die Aushöhlungen und entdeckt getrocknetes Blut, ihn und was die Gruppe schließlich zusammen mit allen Hinweisen in diesem Raum zu der Vermutung führt, dass die bei der Leichenpräparation entnommenen Organe und Gewebe irgendwie verwendet werden müssen, um die Tür zu öffnen. Blöd nur, dass es der Gruppe gerade an einer frischen Leiche fehlt.
Die Flammen selbst scheinen noch recht normal zu sein doch bei genauerer Betrachtung entdeckt Rana auf dem Sarg eine Vertiefung, von der aus Rillen zum Rand führen in der sich ebenfalls getrocknetes Blut befindet. Nach kurzer Überlegung wer sich denn nun aufschnippeln muss um das wohl geforderte Blutopfer zu leisten, ist es Rana, der mit einem kleinen Schnitt in seine Hand etwas davon auf dem Sarg vergießt, was die bisher roten Flammen in ein kühleres und wohl ungefährliches Blau wechseln und den Deckel des Sargs sich mit einem lauten Knall öffnen und zu Boden fallen lässt.
Überraschenderweise liegt in dem Sarg keine alte Vertrocknete Mumie, die darauf aus ist Rana seiner Körperflüssigkeit zu berauben, sondern eine schlafende junge Elfe, die jedoch erwacht als der Sargdeckel auf den Boden knallt und zerbricht. Die Elfe scheint wohl schon sehr lange darin zu sein, fragt sie als erstes nach dem Jahr. Allerdings scheint die Elfe, die sich als Aiwa ehemalige Hohepriesterin Amenruths zur Zeit von Pharao Geramos vorstellt, mehr zu wissen als die Gruppe, denn kaum erwacht bittet sie die Gruppe sich mit ihrem Vorhaben zu beeilen, da sie durch einen Fluch wohl bei Bewusstsein bleiben muss bis die Tür geöffnet wurde, was angesichts der vermuteten Öffnungsmethode recht grausam erscheint, und ihre Angst erklärt.
Auf weitere Nachfrage gibt sie dann noch Preis, dass sie verflucht wurde, weil sie sich verbotenerweise in den Pharao verliebt hatte und Gerama, die Schwester des Paharos Hohepriesterin des Mahvan-Kults, sowie die anderen Priester in dieser Festung den Pharao sowie seinen Champion lebendig begraben haben und sie quasi als Torwächterin dient, da ein gutes Wesen sie nicht bei lebendigem Leib aufschneiden und ihre Organe entnehmen würde und ein böses gar nicht erst lebendig das Blutopfer hätte bringen können, sondern von den Flammen verzehrt worden wäre – Glück für Rana und seine gute Gesinnung also. Zusätzlich beschworen die Priester, die sie hier verfluchten und begruben, auch eine Apophis als Wache, eine riesige mythische Schlange, deren Werk die Gruppe bereits kennenlernen durfte.
Zu weiteren Auskünften scheint Aiwa allerdings dann nicht bereit, da sie davon ausgeht sowieso kurz vor dem Ende ihres Lebens und des Fluches zu stehen, allerdings scheint die Gruppe hier recht zwiegespalten, da sie – wenig überraschend – nicht scharf darauf sind jemanden lebendig zu filetieren, schließlich ist das der Orden nicht die Yokuza. Aiwa ist darüber wenig erfreut, da sie nun bei vollem Bewusstsein darauf warten muss bis jemand sie von ihrem grausigen Fluch erlöst und auf so ein Ende zu warten ist sicher keine angenehme Vorstellung. Auch Belles beschwichtigende Worte zeigen keine Wirkung und die Elfe versucht Belle zu Ohrfeigen, welche jedoch ausweichen kann. Gekränkt macht sich Aiwa daran Belle zu verfluchen, jedoch schreitet Yorathios dazwischen und brät der Elfe eines mit dem Schild über. Offenbar sorgt Aiwas Fluch auch dafür, dass sie nicht k.o. zu schlagen ist, den der kräftige Schlag hätte wohl jeden bewusstlos schlagen können, jedoch stört er Aiwa nur in ihrer Konzentration auf Belle, weshalb sich der Fluch ein neues Ziel sucht und über seinen Schild auf Yorathios fällt.
Bevor die Gruppe sich jedoch noch weiter mit der inzwischen ziemlich wütenden und eingeschnappten Elfe herumschlagen oder in den Vorbereitungsraum zurückkehren kann, ertönen Geräusche eines Tumults und kurz darauf tauchen eine ganzen Schwar grimmig aussehender Schakalkrieger mit grün leuchtenden Augen auf, die Sigillus in Gewahrsam haben und die Waffen auf die Gruppe richten. Zusätzlich tritt nun ein wandelndes Skelett in einer priesterlichen Rüstung aus dem Schatten hervor und auch die grün leuchtenden Augen dieser Frau lassen nichts Gutes verheißen. Die Hohepriesterin Gerama fordert die Gruppe auf ihr Werk an Aiwa zu vollbringen und die Tür zu öffnen, damit sie ihre finsteren Pläne verfolgen kann...
Re: Der Schwur von Tod und Leben [22.01.25 - 28.02.25]
von Aramis am 19.02.2025 16:13Name des Events: Der Schwur von Tod und Leben
Informationen:
Teil: 3
Datum: 12.02.2025
Anwesende Teilnehmer: Belle, Igraine, Merliniaar, Rana, Trissaya, Yorathios
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer: 4 h (19:30 – 23:30)
Besuchte Orte: Verfluchte Burgruine, Wüste Amenrut
Zusammenfassung:
Noch immer befindet sich die wackere Heldenschar in der verlassenen Festung, wo soeben die Hohepriesterin Gerama, Schwester des besagten Geramos mit einer Heerschar verdorbener Mahvan-Diener im Schlepptau erschien und dem gefangenen Sigillus einen Dolch an die Kehle halten ließ. Ihre Forderungen waren recht simpel: Aiwas Organe entnehmen und nutzen, um das Siegel des Tores zu öffnen, damit Pharao Geramos entkommen und sich dem Heer des Jade-Pharaos anschließen kann. Und natürlich alle Waffen ablegen.
Während die Gruppe noch überlegt, ob sie noch etwas Zeit schinden können, um sich vielleicht einen Plan zurecht zu legen Sigillus in einem Stück wieder zu bekommen, ohne Aiwas Organe dafür entnehmen zu müssen, drängen sowohl Gerama als auch vielleicht etwas überraschendweise Aiwa selbst und Sigillus darauf, dass sie mit dem grausigen Werk beginnen und die Türe so schnell wie möglich öffnen sollen. Die Überlegungen der Gruppe Sigillus zum beispiel mit einem magischen Portal aus den Händen seiner Häscher zu befreien scheinen fruchtlos, solange das Messer eines der Schakalkrieger so unmittelbar an seiner Kehle verbleibt und so scheint es bleibt ihnen nichts übrig als den Forderungen Folge zu leisten.
Rana und Yorathios gehen daher zurück in den Raum mit Aiwa und scheinen die Auslage der Einbalsamierungswerkzeuge dort zu begutachten. Nachdem Rana sich noch ein letztes Mal bei Aiwa versichert hat, dass das wirklich ist, was sie will, beginnt er unterstützt von Belle und Yorathios damit die Organe zu entfernen. So grausig wie es klingt wird es auch, als Rana mit wenig anatomischen und medizinischen Kenntnissen und noch dazu an einem Patienten bei vollem Bewusstsein damit beginnt eine Niere zu entnehmen. Nach der Niere bietet Belle an für ihn zu übernehmen, da sie hofft, dass ihre medizinischen Kenntnisse dafür sorgen, dass Aiwa vielleicht weniger Schmerzen erleiden muss, denn deren Fluch ist nun in seinem vollen grausigen Ausmaß zu erkennen, da die Elfe egal welche Schmerzen ihr auch zugefügt werden einfach nicht bewusstlos werden kann und somit dabei zusehen muss, wie Belle ihr Herz und Lungen entnimmt, um dann mit dem Gehirn fortzufahren, wohl in der sich nicht erfüllenden Hoffnung, dass Aiwa ohne ihr Gehirn im Schädel weniger zu leiden hat.
Diese Tatsache scheint dann bei Belle auch schwer auf den Magen und ihre Psyche zu schlagen und nach einer mehr oder weniger anstehenden Panikattacke bietet nun auch Yorathios an sie abzulösen und die verbliebenen Organe zu entnehmen. Während für den Rest der Gruppe wohl Aiwas anhaltende Schreie der Agonie ausreichend sind, um mindestens für die nächsten Monate für Alpträume zu sorgen genießen Rana, Belle und Yorathios auch weiterhin die Plätze in der ersten Reihe, während auch das letzte Organ schließlich seinen Weg aus Aiwas Körper und auf den Tisch findet.
Nachdem alle Organe entnommen worden sind platziert Yorathios sie behutsam in den dafür vorgesehenen Vertiefungen, während sich der Rest der Gruppe bereit macht, daenn sobald sich das Tor öffnet, gibt es für Sigillus Leben in Geramas Händen wohl keine Garantie mehr, weshalb sich Merliniaar langsam und unauffällig zu dem alten Magier vorrobbt, um ihn vielleicht irgendwie aus den Klauen des Schakalkriegers zu befreien, zumindest lange genug, um durch ein von Triss geschaffenes Portal zurück hinter die Gruppe zu kommen, wo sie von den kampferprobteren Kameraden beschützt werden können.
Als das letzte Organ an der richtigen Stelle ist, scheint Aiwas Leid endlich beendet und ihr leerer Körper sinkt leblos zu Boden, während immer größere Brockn aus dem Tor stürzen und den Blick auf ein blau leuchtendes Portal freigeben. Gerama kreischt erfreut auf und fordert die Gruppe auf durch das Portal zu treten und so wird die Gruppe wohl auf der anderen Seite vor dem Showdown gegen die Hohepriesterin und was auch immer sich auf der anderen Seite des Portals befindet stehen...
Re: Der Schwur von Tod und Leben [22.01.25 - 28.02.25]
von Aramis am 28.02.2025 18:59Name des Events: Der Schwur von Tod und Leben
Informationen:
Teil: 4
Datum: 19.02.2025
Anwesende Teilnehmer: Belle, Igraine, Merliniaar, Rana, Trissaya, Yorathios
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer: 3,5 h (20:00 – 23:30)
Besuchte Orte: Verfluchte Burgruine, Wüste Amenrut
Zusammenfassung:
Nachdem die Gruppe beim letzten Mal durch die Entnahme der Organe der jungen Aiwa das magische Tor/Portal öffnen konnte, reisen sie nun mehr oder weniger freiwillig hindurch sitzt ihnen doch immer noch Geram im Nacken, die weiterhin Sigillus als Geisel hält. In Anbetracht dieser Tatsache scheint sie die Gruppe wohl noch weiter für irgendetwas zu brauchen und sich daher ihre Verhandlungsposition noch weiter bewahren zu wollen.
Die Reise durch das Portal schlägt wie zu erwarten war dem ein oder anderen recht stark auf den Magen, was speziell Rana dann auch gleich nutzt, um den Schakal-Kriegern hinter ihnen zu zeigen, was er von ihnen hält und sich kurzerhand über deren knöcherne Füße erbricht. Während die Gruppe sich wieder sammelt, entdeckt Yorathios dass sich über den gesamten Boden dieser Kammer eine Illusion zu ziehen scheint und bald ist auch deren Quelle ausgemacht, ein Spahir, der über dem Durchgang in den nächsten Bereich in die Wand eingelassen ist.
Nachem sich in der Gruppe niemand dazu bemächtigt fühlt die Illusion einfach aufzuheben, ist es erneut Rana, verfechter von pragmatischen Ansätzen, der dann kurzerhand auf den Saphir schießt und diesen zerspringen lässt, was auch gleich die Illusion aufhebt. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellt, hat die Illusion doch eine tiefe und breite Grube verborgen, die sich direkt vor dem Durchgang befindet und in die der erste ahnungslose wohl zwangsläufig gestürzt wäre, hätten sie diese Falle nicht entschärft.
Die Überlebenschancen dabei wären zweifelsfrei gering gewesen, denn wie sich nun auch zeigt ist der Boden der Grube bedeckt von Schlangen, die sich eifrig übereinander winden, weil sie wohl wahrgenommen haben, dass es vielleicht bald mal wieder etwas zu essen gibt. Merliniaar ist natürlich sofort fasziniert und klärt die Gruppe auf, ass es sich bei den Tierchen um die hochgiftigen und eigentlich als ausgestorben geltenden Rubinvipern handelt. Begeistert verlangt der alte Magier auch gleich man möge ihn ein Weibchen und ein Männchen einfangen zur Forschung und Nachzucht wie er versichert. Dieser Plan stößt beim Rest der Gruppe auf wenig Gegenliebe, sehr zu Merliniaars Verdruss und sie beratschlagen eher, wie sie die schuppigen Kriechtiere am besten loswerden können. Hier findet Merliniaar jedoch in Gerama eine ungewöhnliche Verbündete, da die Schlangen wohl auch noch heilige Tierchen sind, versichert sie der Gruppe, sollte auch nur eine einzige Schuppe nicht mehr da sein, wo sie hingehört, würde die Gruppe dabei zusehen dürfen wie Sigillus sein Leben aushaucht.
Während die Gruppe also nach einer anderen Möglichkeit sucht über die Grube zu kommen, überzeugt Merliniaar tatsächlich Gerama davon ihm ein Pärchen der Schlangen einzufangen, damit er sie wiederbevölkern kann. Diese schickt einen ihrer Untoten, der weder mit der Fallhöhe der Grube noch den Giftzähnen der Schlangen erkennbare Probleme hat und mit einem einzigen Sprung auch wieder aus der Grube hinaus kommt und Merliniaar die Schlangen entgegen streckt, was der Gruppe nun noch das zusätzliche Rätsel aufgibt wie sie die lieben Tierchen denn nun sicher für alle beteiligten verstauen sollen.
Trissaya lässt sich schließlich, nicht ganz ohne sachte Aufforderung von Sigillus ihrem ehemaligen Lehrmeister dazu herab die Schlangen in ihrer magisch beschwörbaren Truhe zu verwahren. Angesichts der Abneigung die sie sonst gegen eigentlich jede potenzielle Schutzquelle hat eine sehr nette Geste.
Yorathios und Igraine tüfteln derweil einen Plan aus und Igraine gelingt es dann auch mit ihrer Erdmagie einen schmalen Sims am Rand der Grube bis zur anderen Seite zu erschaffen, der der Gruppe wohl den weiteren Weg öffnen sollte. Rana geht schließlich als erster und spannt dann zwischen ihm und dem Newithaner ein Seil, das denjenigen, die wohl etwas weniger egschickt auf den Füßen sind noch zusätzliche Sicherheit bei der Überquerung bietet. So schaffen es dann auch alle auf die andere Seite und lediglich Yorathios, der als letzter geht rutscht gefährlich ab, kann aber dank der schnellen Reaktion von Igraine, die das Seil geistesgegenwärtig wieder auf Spannung bringt noch aus der Grube klettern ehe die Schlangen ihn zu fassen bekommen.
Die Gruppe und rückt schließlich in die nächste Kammer vor in der sich zwei Käfige befinden, und treffen dort unverhofft auf ein bekanntes mehr oder weniger freundliches Gesicht. Basri, die Mahvankatze, die ihnen bereits aus einigen Abenteuern zuvor bekannt ist, sitzt gelassen in der Kammer und tadelt die Gruppe sie hätten sie so lange warten lassen, sie hätte schon längst ihre Fellpflege bereits viermal abgeschlossen. Während Gerama und ihre Schergen sich an die Überquerung der Grube machen nutzt Basris die kurze Zeit allein mit der Gruppe um ihnen einzuschärfen ja nicht zu verraten, dass man sich bereits kennt.
Gerama befiehlt ihren Kriegern kaum im neuen Raum angekommen die Gruppe an einer Wand mit den Waffen in Schach zu halten, während sie Basri nach einem kurzen prüfenden Blick ehrerbietig grüßt und ein Gespräch in Amenrutisch mit ihr beginnt, welchem die Gruppe folglich nicht folgen kann, außer dass Basri immer wieder auf besagte Käfige deutet, was Gerama nicht besonders glücklich stimmt. Gerama wendet sich schließlich wieder der Gruppe zu und enthüllt, dass die beiden Käfige (in einem ihr Bruder, im andderen der Champion, der ihn damals besiegt hat) nur gleichzeitig geöffnet werden können und dass wohl auch nur eine Person überhaupt dazu imstande ist sie zu öffnen. Nämlich derjenige, der die Käfige seinerzeit erschaffen hat... Gerama packt diesen also kurzerhand am Kragen, schleift ihn zu den Käfigen und verlangt deren unverzügliche Öffnung, während der Rest der Gruppe von den Schakalkriegern in Schach gehalten wird.
Auch die beiden Untoten Männer in den Käfigen erkennen ihn...
Merliniaar.
Re: Der Schwur von Tod und Leben [22.01.25 - 28.02.25]
von Aramis am 21.03.2025 12:50Name des Events: Der Schwur von Tod und Leben
Informationen:
Teil: 5
Datum: 28.02.2025
Anwesende Teilnehmer: Belle, Igraine, Merliniaar, Rana, Trissaya, Yorathios
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer: 5 h (20:00 – 01:00)
Besuchte Orte: Verfluchte Burgruine, Wüste Amenrut
Zusammenfassung:
Nachdem Gerama also eröffnet hat, dass es niemand anderes als Merliniaar war, der die beiden Käfige damals entworfen hat, verlangt sie nun von ihm einen Weg sie zu öffnen. Doch wer Merliniaar in letzter Zeit zu Gesicht bekommen hat wird wissen, dass das Gedächtnis des Magiers nicht unbedingt seine Stärke ist, zumindest nicht auf Abruf nach Wunsch. Etwas verwirrt und hilflos steht Merliniaar also vor der Untoten Hohepriesterin und versucht sich an längst vergangene Dinge zu erinnern, während diese immer ungeduldiger wird und schließlich Igraine zu sich bringen lässt und droht sie vor Merliniaars Augen zu töten, sollte ihm nicht beizeiten eine Lösung einfallen. Ebenfalls eine wenig hilfreiche Tatktik die Hirnwindungen des Alten auf Trab zu bringen.
Der Rest der Gruppe beobachtet ziemlich machtlos das Geschehen, bis auf Sigillus, der seine Freude darin findet die Felswand hinter sich abzulecken. Merliniaar versucht derwei wohl etwas auf Zeit zu spielen, eine Idee in der auch Basri die Gruppe bekräftigt. So verkündet Merliniaar, dass er die Hilfe der anderen braucht, sodass die Gruppe näher beisammen ist. Gerama stimmt unter der Prämisse zu, dass die Waffen abgelegt werden, was speziell die Magier befolgen und nur Rana und Yorathios halten sich damit noch etwas zurück und rücken nur soweit wie erlaubt zu den anderen heran und stellen sich breit vor sie sodass sie auch Geramas Blick auf Merliniaar verdecken können und dieser Zeit hat seinen Plan zu verfolgen. Allerdings wird nicht ganz klar ob es erfolgreich war, als mehrere Dinge zugleich passieren. Merliniaar glüht einmal kurz auf, aber mehr nicht, stattdessen bricht ein helles Licht zwischen den Untoten und der Gruppe hervor, was Gerama und ihren Schergen wohl lange genug die Sicht raubt, so dass die Gruppe schnell handeln kann.
Da alle bereits durch Basri ein wenig gewarnt waren, handeln sie tatsächlich schnell und nur einen Augenblick später steht die Gruppe Kampfbereit den Schakalen gegenüber, gut gedeckt durch Rana, Yora und Igraine. Das helle Licht zwischen der Gruppe und den Untoten lässt sich langsam als eine einigen in der Gruppe bekannte Lichtgestalt erkennen, die diese wohl für den bevorstehenden Kampf inspiriert und ebenso leuchtet es hinter den Schakalen hellgrün auf und Sigillus treuer Höllenhund bricht aus dem mit Speichel an die Wand geleckten Beschwörungskreis hervor und wirft sich tapfer gegen eine Gruppe der Schakale und auch Basri wirft sich Gerama ins Gesicht welches sie mit ihren Krallen bearbeitet und die Hohepriesterin dadurch zunächst verhindert ist, sodass die Gruppe nun weniger Gegnern gegenüber steht.
Der Kampf beginnt und eine vor Wut kreischende Gerama versucht ihre Truppen zu ordnen, während die Gruppe bereits eine erste Angriffswelle gegen den nächsten Schakalkrieger durchführt. Die Gruppe verkraftet das Chaos zu Kampfbeginn wohl noch etwas besser als die überraschten Gegner und kann einige gute Treffer landen, doch leider wird das bei den untoten, die wie so oft von der sie am untoten leben haltenden Magie aller anderen zehren können eher ein Marathon als ein Sprint. Merliniaar hat wohl endlich Erfolg und schafft es durch Lichtmagie seinen Platz mit Hinotep im Käfig zu tauschen, so dass der untote Champion der Gruppe nun beistehen kann und die Gegnerzahl mit der die Gruppe sich herumschlägt noch weiter reduziert.
Trotzdem scheint die Gruppe gegen ihre verbliebenen Gegner die Oberhand zu gewinnen, doch Gerama scheint derweil genug von Basris intensiv-Massage zu haben und schleudert die Katze davon und schließt sichmit weiteren Schakalen dem Angriff gegen die Gruppe an. Die Gruppe scheint das jedoch nur wenig zu beeindrucken und so kümmert sich die Magier auf ihre Weise um die Schakale, während die Krieger in gemeinschaftlicher Arbeit den Schakal vor sich wiederholt abwechselnd aufspießen oder anhacken, um dann immer weitere hervorstehende Körperteile wegzuschießen.
Als Gerama jedoch immer stärker in den Kampf eingreift, schwenkt die Gruppe schließlich um, denn die Schakale stürmen wütend über die erlittenen Wunden vor und scheinen sich nicht darum zu kümmern, ob ihre Herrin nun relativ ungeschützt im Raum steht. Obwohl ihre unheilige Magie an der Gruppe Spuren hinterlässt und diese immer öfter ihr Ziel zu verfehlen scheinen kann Yorathios die Priesterin regelrecht pfählen wodurch Belle ein weiterer Treffer gelingt.
Merliniaar schafft es erneut alle Beteiligten zu unterstützen, als er es diesmal fertig bringt den Käfig in dem er sich noch bis eben befand zu versetzen und einige Schakale, die Sigillus und Pudding in Bedrängnis gebracht hatten darin sicher zu verwahren, während der Rest der Gruppe weiter auf Gerama eindrischt. Das sehen die anderen Schakale nun gar nicht gerne und da niemand mit Merliniaars Zauber gerechnet hat, steht dieser dem Vergeltungsschlag nun völlig Schutzlos gegenüber und geht auch direkt zu Boden.
Der Kampf geht wie es scheint nun in die Nachspielzeit und es ist der Gruppe auch deutlicvh anzumerken, häufen sich nun doch die Fehlschläge, doch Belle kann Merliniaar schließlich stabilisieren und Yorathios stößt seinen Speer Gerama mit einer wütenden Kraftanstrengung durch die Brust und zieht ihn dann so ruckartig nach oben hervor, dass es ihr den Kopf von den Schultern trennt.
Geramas Körper beginnt sich sogleich aufzulösen, nur um leidigerweise an anderer Stelle erneut zu entstehen, doch für heute hat die Gruppe gesiegt, denn das grüne Leuchten in den Augen der Schakalkrieger erlischt und nur momente später sind auch diese verschwunden, als wären sie nie da gewesen.
Nur Geramas Bruder ist noch in seinem Käfig und tobt dort wütend vor sich hin, bevor er versucht die noch bewusstlose Basri zu erreichen, die neben dem Käfig liegt. Ein Versucht der glücklicherweise von Yorathios verhindert wird, der die Katze auf den Arm nimmt und sie wohl sicher aus der Ruine bringen wird, bis sie sich erholt hat. So hat die Gruppe nun gesiegt, einen weiteren Hohepriesterinnen-Stab erbeutet und den Champion für den Zweikampf des Pharaos befreit.
Alles in allem wohl ein gelungener Auftritt mit leichten Abzügen in der B-Note.