Hörtet Ihr vom gelben Zeichen?

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Cerwen
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Hörtet Ihr vom gelben Zeichen?

von Cerwen am 19.10.2024 18:56

Anbei finden ihr eine Zusammenfassung aller Social Plays und Events, die für diesen Eventstrang relevant sind. 

Hörtet Ihr vom gelben Zeichen? 
Es wäre gesunder, täter Ihr es nicht. 


Gelbes_Zeichen_2.png

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Lyssvolet

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Re: Hörtet Ihr vom gelben Zeichen?

von Lyssvolet am 04.12.2024 18:30

Hörtet ihr vom gelben Zeichen Teil 1 [19.10.2024 - ]

 

Anwesende Teilnehmer: Anorah, Adrianna, Riceldis, Cassia, Lyssvolet, Nanashi, Kemuri
Abwesende Teilnehmer: -

In Unter-Froenya fand sich eine kleine Gruppe bestehend aus den Yokuza Cassia, Lyssvolet und Riceeldis ein mit dem Ziel mehr über die derzeitigen Vorgänge in den Tiefen herauszufinden. Gerade angekommen bemerkt man auch aus Richtung der Minotauren-Schlucht ein lautes Grummeln, einem dissonanten Donnerchlag ähnlich das von einem gelblich drängenden Blitz begleitet wird. Da aber in Kürze ein Einsatz der Yokuza dort hin führt beschließt man dieses ungewöhnliche Phänomen erstmal unbeachtet zu lassen. Erste Anlaufstelle ist hier bei die Zollstation die sich mittlerweile zu einem beliebten Rückzugsort für Yokuza entwickelt hat. Gibt es hier neben dem Hauptteil wo die Steuren gezahlt werden nun auch eine kleine Schänke wo man sich erholen und auch mit ein paar Kleinigkeiten der Oberwelt versorgen kann. Vor erwähnter Schenke kann die Gruppe dann auch einige in Felle gehüllte Goblins ausmachen, die sich in ihrer eigenen Sprache unterhalten. Die die drei Yokuza nur leider nicht verstehen.
Trotz allem wird beschlossen sich den Goblins zu nähern und sie in ein Gespräch zu verwickeln in der Hoffnung vielleicht die ersten Informationen zu erhalten. Nachdem das Missverständnis ausgeräumt wurde sie würden Steuern eintreiben wollen obwohl diese gezahlt wurde, kam das Gespräch dann auch in Gang. So erfährt man von einem gelben Zeichen, welches so böse ist das der Goblin der das Reden übernommen hat sich weigert mehr dazu zu erzählen, und auch davon das vor einer Woche wohl in Miasma etwas vorgefallen ist. Etwas das dafür gesorgt hat das die dort lebende Schamanin eingegriffen hat um die Einwohner zu schützen und den Leuten die Flucht zu ermöglichen wenn ews ihnen möglich ist. Bevor man sich vorerst von den Goblins dankend und mit der Versicherung das sie Miasma nicht aufgeben müssen verabschiedet, erfährt man noch wo die Schamanin sich derzeit aufhält und das dieses gelbe Zeichen einen gewissen Mranho in den Wahnsinn getrieben hätte.

Es wird beschlossen das man sich nach Miasma begeben wird mit der nötigen Vorbereitung. Zvor entscheidet die Gruppe aber die Schänke zu betreten um auch dort noch den ein oder anderen auszufragen. Zu ihrem Glück befinden sich auch gerade weitere Yokuza dort die eine Pause auf ihrer Patrouille einlegen. Während Cassia beschließt die Barfrau etwas auszufragen begeben sich Lyssvolet und Riceldis zu ihren Kollegen. Bevor sie dazu kommen Fragen zustellen stößt allerdings mit Verspätung die aufgeweckte Adrianna zur Gruppe dazu. Nachdem sie von Lyssvolet an den Tisch eingeladen wurde, erzählt man ihnen was genau in Miasma vorgeallen ist. Haben wie die Yokuza erfuhren wohl Spinnen die Stadt angegriffen und ein paar Einwohner zerrissen bevor die Schamanin sie mit Hilfe von fähigen Kriegern zurück drängen konnte. Auch haben sie wohl auf Patrouille versschreckte Leute angetroffen die davon sprachen das sie von Personen mit gelben Augen angegriffen worden seien.
Auch Cassia bekommt von der Barfrau, die wie eine 3 Meter große Mischung aus Ork und Troll aussieht, bestätigt das das gelbe Zeichen nichts als Unheil bedeutet. Erzählt sie ihr das die die damit Kontakt hatten wahnsinnig geworden seien und andere angegriffen hääten. Alles weitere so sagt sie hätte in einer Schänke nichts verloren. Anschließend gesellt sie sich wieder zum Rest der Gruppe der sich kurz darauf wieder nach draußen begibt. Nicht ohne das Lyssvolet den anderen Yokua noch mitgeteilt hat wie man sie erreichen kann falls sie in den Besitz weiterer Informationen kommen sollten.
Wieder draußen trägt man alle erhaltenen Informationen zusammen und befragt nochmals die Goblins dazu ob sie vielleicht den Aufenhaltsort eines solchen Wahnsinnigen kennen. Einen genauen Aufenthaltsort können sie ihnen zwar nicht nennen, aber zumindest wo sie die Chance haben könnten einen solchen zu finden. Man bedankt sich erneut und wird sich mit dem wichtigsten eindecken bevor man sich auf den Weg in Richtung Brechwinkel und Tiefenroc-Gebirge begeben würde.

Nach einer Stunde Fußweg erreicht man dann auch eine Höhle die man, nachdem Cassia den ersten Schreck überlebt hat als sie glaubte dort eine gigantische Spinne gesehen zu haben, erkunden will. Zuvor teilt Adrianna noch mit in der Höhle ein Licht der unheimlichen Art entdeckt zu haben sowie eine Brise die jedesmal aufkommt wenn das Licht flackert. Vermutet sie dahinter eine Warnung. Aber selbst wenn dem so ist bekommt sie von der Blutelfe eine entzündete Fackel gereicht und man betritt die Höhle. Kurz darauf erreichen sie eine alte Steinbrücke die mit der gebotenen Vorsicht überquert wird nur um auf der anderen Seite in der Ferne ein weiteres Fackellicht zu entdecken. Dem man auch ohne zu zögern folgt da es sich in der Richtung befindet in die man eh will.

Zeitgleich mit der Ankunft der Yokuza an der Zollstation erreichten 3 weitere Personen Brechwinkel, ein Örtchen das viel der sonstigen Lebhaftigkeit eingebüßt hat. Die Bibliothekarin Anorah kam als erstes an und begab ich direkt zu einer Orkfrau die von den übrigen Anwesenden, hauptsächlich ziemlich gut gerüstete Goblins, ignoriert wird. Nanashi und Kemuri + Kemuris Zorg kamen nur Sekunden nach der Bibliothekarin an und da zwischen Nanashi und Anorah nun wahrlich keine Freundschaft herrscht, schickt diese Kemuri um dem Gespräch mit der Orkfrau beizuwohnen. Begeistert ist Kemuri zwar auch nicht so herum gescheucht zu werden aber sie folgt der stillen Anweisung, kommt genau rechtzeitig um mitzubekommen wie die Orkfrau zu erzählen beginnt. Sucht diese jemanden der ihren verschwundenen Mann heim bringt. Dieser ist wie sie sagt aufgebrochen um im Gebirge einen Auftrag auszuführen sei aber nicht widergekehrt. Da Anorah aber keine Kriegerin ist bleibt ihr nichts anderes übrig ihre Gesprächspartnerin an Nanashi zu verweisen ohne zu wissen das Kemuri zu dieser gehört.
Nanashi derweil hat sich zu den gerüsteten Goblins begeben und in einem Gespräch mit diesen einen Auftrag angenommen. Ein Auftrag den eine Schamanin aufgegeben hat in dem es darum geht „ihre" Spinnen zu erledigen für den Lohn von 10 Goldstücken. Nachdem sie eine Vorzahlung von 2 Goldstücken ausgehandelt hat bekommt sie noch den freundschaftlichen Tipp nichts anzusehen das das gelbe Zeichen trägt. Das der Goblin dieses Tipp eher ihrem linken Nippel zu flüstert als ihrem Ohr ignoriert sie dabei mal geflissentlich. Anschließend sammelt sie ihre Begleiterin wieder ein und auch die ihr unliebsame Anorah, welche sie mit einer Drohung begrüßt. Anorha versprach der Orkfrau noch nach ihrem Mann die Augen offen zu halten ehe sie sich den anderen zwei anschließt.

Für das ungleiche Trio geht dann auch direkt weiter Richtung Tiefenroc-Gebirge wo sie vor einr Höhle stehen bleiben um sich genauer umzusehen. Begleitet werden sie dabei von einem erneuten Donnerähnlichen Grollen wie sie es schon einmal in Brechwinkel vernehmen konnten. Während sie in der Höhle selbst noch nicht viel ausmachen kann stellt man zumindest fest das das Gewitter magischer Natur ist. Kemuri befragt auch einmal die Kami welche sich aber nicht dazu äußern wollen wie es scheint. Bevor sie die Höhle im Licht einer von Anorah entzundeten Fackel betreten sorgt Nanashi dafür das bei einer Flucht ihnen nichts folgen kann indem sie seitlich am Höhleneingang eine Rune anbringt. Nun zumindest ist es das was geschehen soll wenn alle so läuft wie gewünscht. Es geht immer dem Licht entgegen bis zu einer alten Steinbrücke die schon deutlich bessere Zeiten gesehen hat aber überquert werden will wenn die ungleiche Gruppe nicht unverrichteter Dinge umkehren will. Auf der anderen Seite befindet sich auch das schon zuvor bemerkte gelbe Leuchten, jetzt allerdigns stärker zu erkennen.
Während Kemuri mithilfe ihres Zorgs Terra sicher und unbeschadet hinüber kommt, war Nanashi schon mal deutlich leichtfüßiger. Es ist aber noch kein Vergleich dazu was Anorah da vollbringt. Entweder tesetet sie mit ihren Stürzen die Stabilität der Brücke oder aber sie hat kurzzeitig vergesssen wie man sich auf zwei Beinen fortbewegt. Wer weiß das schon? Sicher ist nur das letzlich alle heil die andere Seite erreicht haben.

Das gelbe Leuchten stellt sich als ein Lagerfeuer mit gelblicher Flamme heraus das förmlich dazu einlädt hinein zusehen. Während Nanashi von diesem Drang unbehelligt bleibt können Anorah und Kemuri diesem widerstehen. Letztere teilt, nachdem sie hinter Nanashi Aufstelleung genommen hat um nicht hinein zu sehen, mit das das Feuer zu ihr gesprochen hat. Kurzerhand beschließt Nanashi dem lockenden Feur den Gar auszumachen und schaufelt mit den Füßen ein wenig Dreck in die Flammen. Nun nur noch im Licht der Fackel wollen sie gerade weiter gehen als Kemuri bemerkt das sich ihnen etwas nähert. Dieses Etwas entpuppt sich als ein dem Wahnsinn verfallener Ork mit leuchtend gelben Augen. Es kommt zu einem Kampf bei dem beschlossen wird ihren Angreifer nicht zu töten da die Vermutung naheliegt das es sich dabei um den vermissten Mann der Orkfrau aus Brechwinkel handelt. Lange dauert der Kampf nicht an aber lange genug damit Nanashi einen unschönen Hieb gegen den Brustkorb einstecken muss und der Zorg zumindest einen der Arme des Angreifers ein wenig schädigen kann. Nach ersten fehlgeschlagenen Versuchen Nanashis gelingt es dieser dann doch noch mittels ihrer Magie den Ork von seinem Wahnsinn zu befreien indem sie ihn in ein Netz und eine Kuppel aus Reinmagie hüllt.

Wieder er selbst führt ein Gespräch mit ihnen bei dem entschieden wird das er ihr Wegführer wird. Er gibt ihnen noch en Hinweis af seinen Rat zu hören wenn sie leben wollen und schon geht es im Licht der Fackel weiter. Enden tut der Weg in einer Höhle anders als alle die sie zuvor gesehen haben. Wo die Wände zuvor rau und von natürlichem Gestein geformt waren, beginnen sich nun seltsame, glatte Linien durch den Stein zu ziehen, als hätten unsichtbare Hände die Wände mit Bedacht geglättet und Formen hineingearbeitet. Die Decke der Höhle wölbt sich hoch über ihnen, wie das Innere einer kathedralenartigen Kaverne. Die Luft ist schwerer, fast drückend, und ein feiner, metallischer Geruch mischt sich mit dem muffigen Gestank der Tiefe. Der Boden unter ihren Füßen ist stellenweise mit einem feinen Staub bedeckt, der bei jedem Schritt leicht aufwirbelt und in der schalen Luft schwebt. Vereinzelt sind größere Felsbrocken verstreut, die aussehen, als wären sie vor langer Zeit von der Decke gebrochen. Doch diese Felsbrocken sind mit leuchtend weißen Flechten und Moosen überzogen, die im schwachen Licht phosphoreszieren und der Szene einen unwirklichen, geisterhaften Schimmer verleihen.
An den Wänden selbst ziehen sich Risse und Spalten entlang, aus denen hin und wieder ein unheimliches, fahlgelbes Licht flackert. Es ist fast so, als ob dieses Licht atmen würde, pulsiert in einem langsamen, unheimlichen Rhythmus. Es fühlt sich an, als würde das gelbe Leuchten die Höhle lebendig machen, als wäre es nicht nur Licht, sondern eine Art bösartige Präsenz, die sie beobachtete.
Weiter hinten in der Kaverne beginnt der Boden sich zu senken, und ein düsterer Abstieg in einen weiteren Tunnel ist zu sehen. Der Eingang des Tunnels ist umrahmt von seltsamen, krustigen Formationen, die wie Spinnenweben aussehen, jedoch aus einem harten, kristallartigen Material bestehen. Sie funkeln im Licht der Fackeln, doch es liegt etwas Drohendes in ihrer Struktur, als ob sie die Passage bewachen und den Weg in die Tiefe mit einer unausgesprochenen Warnung versehen.
In der Ferne hört man das dumpfe Tropfen von Wasser, das irgendwo aus den Ritzen der Höhle sickert und auf die Felsen darunter plätschert. Der Hall verstärkt den Eindruck von Isolation und Bedrohung, als ob die Höhle selbst ihnen zuhören würde. Ein leichter Wind, unerklärlich in dieser Tiefe, streift über die Gruppe, bringt die feinen, spinnennetzartigen Kristalle zum Flattern und erinnert daran, dass dies kein gewöhnlicher Ort ist. Überall im Raum liegen verstreute Knochen, manche alt und verwittert, andere frisch, wie zufällige Opfer dieser verderbten Tiefe. Die Stille ist erdrückend, nur unterbrochen vom leisen Rascheln, das sich irgendwo jenseits des Abhangs versteckt hält. Es fühlt sich an, als würde etwas dort unten warten – hungrig, wachsam, und bereit, jeden Eindringling zu verschlingen.

Gerade als Nanashi den Ork befragt was desssen Instinkte zu dieser Höhle sagen wird Kemuri hektisch bedeuten still zu sein. Hatte sie ihren Zorg Terra mit seinen Sinnen auf die Suche nach Bewegungen geschickt und was er fand gefällt ihr absolut nicht. Diese kleine hektische Aufforderung nach Stille reicht Nanashi um dem Ork zu bedeuten das sie keine Antwort braucht und um den Entschluss zu fassen das es nur eines gibt was sie jetzt tun können: rennen.

Derweil hat auch die Gruppe der Yokuza die merkwürdige Höhle betreten. Gerade rechtzeitig um zu erleben wie das ungleiche Gespann durch die Höhle rennt vor etwas auf der Flucht was zunächst nicht erkennbar ist. Was sich aber schnell ändert brechen nämlich aus allen kristallinen Spalten und Ritzen Spinnen hervor. Spinnen aller Größenordnung die sich wie ein schwarzer lebender Teppich über den Höhlenboden ergießen. Nanashi und der Ork haben keine Schwierigkeiten vor ihren achtbeinigen Verfolgern zu flüchten einzig Kemuri fällt zurück. Ihr treuer Zorg verschwindet mit einem Fauchen unter der Erde, seine Präsenz aber wie ein Schutzschild für seine Herrin noch vorhanden. Doch wird es ausreichen um die schwarze Masse an Spinnen aufzuhalten die sich ihr unaufhaltsam nähert?

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Lyssvolet

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Re: Hörtet Ihr vom gelben Zeichen?

von Lyssvolet am 04.12.2024 18:30

Hörtet ihr vom gelben Zeichen Teil 1 [19.10.2024 – 29.10.2024]

 

Anwesende Teilnehmer: Anorah, Adrianna, Cassia, Lyssvolet, Nanashi, Kemuri
Abwesende Teilnehmer: Riceldis

Die gute Kemuri hat nochmal Glück gehabt denn ihr treuer Zorg Terra rettet sie davpr als Spinnenfutter zu enden indem er einen Arm aus dem Boden streckt und sie mit sich zieht. Anorah hat sich derweil mit stechenden Rippen bereits bei Nanashi und dem Ork mehr oder weniger in Sicherheit gebracht. Da sie aber wohl kaum gegen die Spinnen helfen kann wendet sie sich lieber den Kristallen zu. Wodurch sie herausfindet das dieses reichlich empfindlich ist und gestört werden kann.
Die anwesenden Yokuza am anderen Ende der Höhle verfolgen das und beschließen kurzerhand das sie helfen müssen. Was dazu führt das sie den Spinnen wagemutig entgegen stürmen. Was zumindest für Cassia und Lysvolet zunächst sehr gut. Adrianna allerdings hat ähnliches Pech wie zuvor Kemuri, stolpert sie über einen Stein wodurch die Spinnen ihr reichlich nahe kommen. Zu ihrem Glück beschließt Nanashi einzugreifen. Was so aussieht das sie ein Arkanes Geschoss auf einen Kristall schießt. Etwas das einen Großteil der Spinnenflut dazu veranlasst zu dem beschossenen und beschädigten Kristall zu krabbeln wodurch sich für einen kurzen Moment eine Lücke in der Masse bildet die von den Yokuza genutzt werden kann. Bei diesen wird Adrianna kurz von Cassia, die sie an der Hand gepackt und mitgezogen hat als sie stolperte, zu Lyssvolet weiter gereicht. Hat Nanashis Aktion mit dem Kristall die gute Cassia scheinbar auf eine Idee gebracht. Im Laufen wirkt sie nämlich den Zauber Sinothans Licht auf einen Punkt an der anderen Höhlenseite um die Spinnen erneut von ihnen abzulenken.
Anstatt sich mit den wenigen noch vorhandenen Spinnen zu messen die sich zwischen den beiden Gruppen befinden wird beschlossen einfach weiter zu rennen um zu der Gruppe um Nanashi aufzuschließen. Während Cassia völlig unbeeindruckt zwischen den Spinnen hindurch rennt, beweisen Lyssvolet und Adrianna zwar eine körperliche Glanzleistung jedoch mangelt es an der Selbstbeherrschung. Lyssvolet hat mit der wachsenden Panik zu kämpfen und läuft Gefahr ihre beiden Kolleginnen zu behindern. Ein Kampf den Adrianna jedoch scheinbar schon, trotz des Adrenalinschubs der ihr zu körperlichen Meisterleistungen verholfen hat, verloren hat bevor er überhaupt begonnen hat und beginnt haltlos zu schreien. Begleitet wird es nicht nur davon das einige der Spinnen wieder auf sie aufmerksam werden und reichlich unbeherrschten Bewegungen seitens Adriannas. Durchaus problematisch aber erneut hat die Gruppe mehr Glück als alles andere. Anorah beschließt nämlich, die herablassenden Worte Nanashis bezüglich ihrer Idee, den Yokuza erneut zur Hilfe zu eilen. Mit einer Fackel in der Hand rennt sie los um ein Stück von ihrer kleinen Gruppe entfernt ein paar der kristallinen Risse zu entzünden. Das und Cassias schnelle Reaktion als sie dem Schreihals die Hand auf den Mund gedrückt hat um sie zum schweigen zu bringen retten den dreien wohl das Leben.

Nanashi, Kemuri und der Ork haben sich derweil weiter in die Höhle hinter dem Netz gewagt und sehen sich dort um. Beachten es auch nicht weiter als die restlichen Anwesenden zu ihnen stoßen. Generell scheint es so das zwischen den beiden Gruppen eher eine eisige Atmosphäre herrscht die den Ursprung bei Cassia, Anorah und Nanasi ihren Ursprung zu haben scheint. Das Interesse der Niparanerin liegt da doch viel eher darauf den Raum zu erkunden. Wodurch sie auch auf alte Glyhen aufmerksam wird die wohl vor langer Zeit hie rhinterlassen wurden. Der Ork, der auf den Namen Kurgash hört, kann auch noch etwas Wissen beisteuern. Sind diese Höhlen laut seinen Worten älter als jedes ihm bekannte Orkgedächtnis und auch das Netz sei kein Zufall. Viel mehr sei es wohl so das es Seelen einfängt und die Lebenskraft von denen aufnimmt die ihm zu nahe kommen. „Geisterweber" nennt sein Volk diese Fäden und scheinbar schützen sie wohl irgendwas.

Ohne große Absprache unter einander öffnet Nanashi voller Konzentration eine Übergang in etwas wie eine Zwischenwelt oder ein verborgenes Refugium in das sie mit Kemuri und Kurgash eintritt. Auch Cassia, Adrianna, Anorah und Lyssvolet beschließen ihnen zu folgen. Etwas das der guten Cassia leider mächtig auf den Magen schlägt, bekommt ihr die dort herrschende Magie nicht sonderlich.
Wiederfinden tut die Gruppe sich nach passieren des Übergangs frei schwebend einem gigantsichen Wesen gegenüber. Es ähnelt einer Spinne und doch sind Proportionen und Bewegungen fremdartig, fast als würde es nur eine verzerrte Version seiner selbst zeigen. Wie aus einer anderen fernen Dimension sieht es auf sie herab. Allerdings nähert sich schon wenig später eine weitere, unheimlliche, nähere Präsenz die doch genauso unergründlich ist wie die der Riesenspinne. Menschlich und doch vollkommen andersartig, mit verdrehten Leib der wirkt wie von unsichtbaren Fäden gehalten, das Gesicht eine verzerrte Maske und Augen wie tiefe schwarze Schluchten fixiert es die ungleiche Gruppe. Mit einem Gefühl des Entzugs, als ob etwas ihnen langsam die Lebensenergie aussaugt, kriecht ihnen eine bedrückende Kälte in die Glieder während das den Raum durchziehende Summen zu einem pochenden Dröhnen wird. Ganz als ob die Kreatur mit bloßen Dasein die Willenskraft herausfordert und schwächt. Eine Aura aus Grauen und Faszination betäubt die Sinne und weckt doch zugleich den Kampfgeist.

Trotz sowohl Nanashis als auch Adriannas Beteuerung sie kämen mit friedlichen Absichten, scheint der Avatar, den Anorah als Zharess'il Kholi'rha erschaffen von der Mutter als ihr eigens Spiegelbild wenn man so will, vor ihnen anderer Meinung zu sein. Grund dafür scheint die Präsenz zu sein die der Avatar in Nanashis Katana zu spüren scheint. Löst diese puren Hass bei diesem aus. Während der Avatar sich langam in Bewegung setzt, geht ihm eine furchterregende Aura vorraus die die Gruppe dazu veranlasst den Rücktritt antreten zu wollen. Einem Kampf mit diesem Wesen wollem sie sich diesmal dann doch nicht stellen. Es stellt sich zwar als alles andere als leicht heraus in der Schwerelosigkeit den Weg zurück zum Durchgang zu schaffen, aber jeder findet dafür so seine Lösung. Nanashi löst geschwind ihren Obi und dafür sorgt das sowohl Kemuri samt ihres Zorgs als auch Kurgash sich an diesem festhalten damit sie sie durch den entstehenden Schwung beim Abschuss eines Arkanen Geschosses in Richtung Durchgang befördert. Mittels arkaner fäden die sie an den Rand des Durchgangs hängt zieht sie sich und ihre Weggefährten durch diesen. Cassia derweil schnappt sich die gute Anorah, nachdem sie ihr Wissen der Stellen die sich eignen um sich vorteilhaft von ihnen abzustoßen, und wird diese nutzen um sich mit ihr zusammen auch wieder zurück zu bringen. Adrianna beschließt hingegen Nanashis Vorgehen zu kopieren und lässt sich von Lyssvolet ein Ende des mitgeführten Seils reichen ehe auch sie ihre Arkanmagie nutzt um ihnen einen Freiflug durch die Schwerelosigkeit zu bescheren. Zwar fühlt sich der erneute Übergang in ihre eigene Dimension für alle von ihnen an wie eine erneute Geburt an, etwas worauf sie getrost hätten verzichten können aber man ist froh in Sicherheit zu sein. Für den Moment zumindest und es wird in trauter Uneinigkeit beschlossen das man sich zurück zieht.

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Cerwen
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Re: Hörtet Ihr vom gelben Zeichen?

von Cerwen am 19.02.2025 13:06

Zusammenfassung eines Social Plays

Blut auf dem Marktplatz – Der Wille der Spinne
Anwesende Teilnehmer:
Kael'Rith, Lyrath, Dinah
Ort: Glimmerwacht, Marktplatz 

Die Straßen Glimmerwachts vibrierten unter den unzähligen Schritten der versammelten Menge. Der obere Marktplatz, Vel'Zyra'kael, pulsierte vor gespannter Erwartung. Zyrrhae Nur'Vass stand erhöht über dem schwarzen Basaltboden, eine lebendige Manifestation von Macht und Kontrolle. An diesem Tag sollte ein Exempel statuiert werden. Zwei Verräter – Alvyr Ssivarr und Kaelros Thra'Zirr – knieten blutend vor ihr, erschöpft, aber nicht völlig gebrochen.

Mit der Eleganz einer Raubspinne ließ sie ihren Blick über die Menge gleiten, ihre Worte schnitten durch die Stille. „Die Stimmen der Zweifelnden, die Stimmen derer, die glaubten, das Netz sei schwach." Sie trat an Alvyr heran, eine Frau, deren Hass in ihren Augen brannte, doch ihre Zunge war zu schwach, um ihren Feind zu verfluchen. Kaelros, einst ein stolzer Krieger, schaffte es noch zu lächeln – ein letzter Akt des Widerstands, bevor Zyrrhae das Zeichen gab.

Kaelrith, Kommandant des Spinnenstoßtrupps, vollstreckte das Urteil mit gnadenloser Präzision. Ein tiefer Schnitt beendete Alvyrs Existenz, ihr Körper sackte zusammen, während das Blut aus ihrer Kehle auf den Boden tropfte. Kaelros starb, wie es für einen Krieger am schändlichsten war: von hinten. Die gezackte Klinge durchbohrte sein Herz, zerriss seinen Stolz zusammen mit seinem Leben. Der Marktplatz schwieg – das Stocken des Atems, die dröhnende Stille, bevor sich das Geschehene in die Köpfe der Zuschauer fraß.

Zyrrhae trat vor, ihre Hände in das warme Blut tauchend, als wäre es heiliges Wasser. „Das erste Opfer, das neue Netz." Die Hohepriesterin Ythrella Nur'Vass schritt heran, ihre blutige Magie begann zu wirken. Das vergossene Leben sammelte sich, wob sich zu einem pulsierenden Herz aus Blut, einer lebendigen Essenz der Opfer. Die Bluthostie.

„Für die Spinne. Für die Tiefe. Für die Zukunft." Die Priesterin hob sie in die Höhe, ein Symbol des neuen Zeitalters. Alle, die ihre Treue beweisen wollten, sollten sie empfangen. Die ersten traten vor – mit Eifer, mit Furcht. Kaelrith kniete als Erster, empfing die Hostie mit stolzer Überzeugung. Andere folgten. Doch einige blieben stehen, beobachteten, zögerten.

Dinah, im Schatten der Zuschauer verborgen, wartete. Sie wusste nicht, ob sie den Bissen wagen sollte, ob sie sich binden wollte an das blutige Netz der Göttin. Lyrath, verborgen in der Dunkelheit, speicherte jedes Gesicht, jede Reaktion.

Dann brach die Ordnung.

Ein verzweifelter Dunkelelf zog einen Dolch und stieß ihn in einer ungeschickten, aber präzisen Bewegung nach Ythrellas Brust. Ein kritischer Treffer. Blut spritzte, ein Flüstern des Todes schien durch die Luft zu ziehen – doch bevor die Klinge tiefer eindringen konnte, verschwand die Hohepriesterin in Schatten und Nebel. Ein schwarzer Riss in der Realität schluckte sie, ließ nur ihre verzerrte Silhouette zurück.

Die Menge erstarrte. Zyrrhaes Augen weiteten sich, das makellose Bild der unantastbaren Herrin zeigte einen kurzen Riss. „Hol ihn dir!" zischte sie Kaelrith entgegen.

Der Kommandant gehorchte ohne zu zögern. Mit einem einzigen, brutalen Schwung hieb er dem Verräter den Arm ab. Der Schrei hallte durch den Platz, das Blut dampfte auf dem kalten Stein. Kaelrith packte ihn am Schopf, riss seinen zitternden Körper hoch. „Ins Verlies. Er stirbt erst, wenn ich es befehle."

Die Ordnung kehrte mit kalter Effizienz zurück. Der Marktplatz wurde abgeriegelt, Soldaten stellten sich an den Ausgängen auf. Jene, die die Hostie nicht empfangen hatten, wurden in die Mitte gedrängt. Unter ihnen Dinah und Lyrath.

Zyrrhae trat vor, ihre Stimme war wieder gefasst, kühl, unnachgiebig. „Jene, die meine Gabe empfangen haben, sind rein. Die anderen? Sie werden geprüft."

Die Verdächtigen wurden durchsucht – mit kalter, systematischer Präzision. Lyrath, lächelnd, ließ es geschehen, seine violetten Augen voller Ironie. Dinah ertrug es schweigend, ihre Hände krampften sich um ihre Habseligkeiten, als ihre Tasche auf dem Boden ausgekippt wurde.

„Worte alleine befreien euch nicht vom Verdacht." Kaelrith musterte Lyrath mit kühler Strenge. Der Mischling antwortete mit einem zynischen Lächeln. „Meine Attentate sind erfolgreich."

„Dann prüfen wir euch."

Zyrrhae trat an seine Seite, ein schmaler, kalter Ausdruck auf ihren Lippen. „Ihr werdet die Bluthostie annehmen. Dann sehen wir, wem ihr dient."

Die Menge begann sich aufzulösen, doch in den Augen der Anwesenden lag mehr als nur das Echo des Blutes. Etwas Tieferes hatte sich in den Straßen eingenistet – eine Spur, die nicht mit Dolchen zu durchtrennen war.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.02.2025 13:07.

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