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Juana

21, Weiblich

Mischling Kampfbereit Rechtschaffen - Böse Vewend

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Auf der Suche nach dem falschen Licht [28.06.2026 – ?]

von Juana am 30.06.2026 09:32

Name des Events: Auf der Suche nach dem falschen Licht


Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 28.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Basil, Farijika (NPC), Fulvia, Juana, Kayla, Kylie, Sora, Valeria, Yanara
Abwesende Teilnehmer: Irithyll, Reiras
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:37 bis 23:38 Uhr
Besuchte Orte im Event: Hafen von Catajoz, Meerweg zwischen Ilé-Ilé und Nyth-Serapis, Südbucht von Nyth-Serapis


Zusammenfassung:
Nach Gesprächen mit dem Vizekönig der Inseln sowie mit Daphne selbst und ihrer Geliebten der Göttin haben die interessierten Spurensuche einen neuen Hinweis auf das fünfte Gesicht entdeckt. Daphne sprach von einer Insel im Südwesten, die nicht mehr zu der offiziellen Inselgruppe von Ilé-Ilé gehört, eine Insel der Himmelskundigen, an dem, so sagen alte Schriften, zumindest einst ein altes Observatorium stand. Heute ist die Insel, die nur noch manchmal auf Landkarten Nyth-Serapis genannt wird, offiziell verlassen.
Kein Leuchtturm, keine Burg, keine Tempelanlage befindet sich wohl auf dieser Insel. Es ist eine Insel aus dunklem Vulkanfelsen, steilen Küsten und einem ungewöhnlich hohen Zentralplateau. Dort sollen einst die Himmelskundigen der alten Tage gelebt haben, lange vor den großen Tempelanlagen Ilé-Ilés.
Wer würde sich wagen diese scheinbar verlassene Insel zu erkunden, auf die wohl seit Urzeiten niemand mehr zugesteuert ist, über die es so wenige aktuell Berichte gibt, obwohl sie so prominent zwischen Balora und dem Ringozean liegen sollte? Wer ist mutig genug zu entdecken, was einst verloren war, zu sehen, was sich nicht zeigen möchte?

Die zehnköpfige Abenteurergruppe findet sich an einem recht schönen Oktoberabend im Hafen von Catajoz, einer östlichen Stadt auf der größten Insel von Ilé-Ilé, ein, um sich bei der Kapitänin, die sie für die Überreise gebucht haben, vorzustellen.
Das Schiff der Halbmondfreibeuter, eine Baghlah mit dem Namen „Mahrazar", ist schwer zu übersehen, ist der Halbmond doch ein Zeichen, das auf Segeln, Flagge und auch dem Schiff selbst prangt. Nachdem die Gruppe sich untereinander kurz vorgestellt oder wiedergefunden hat – denn Fulvia, Irithyll, Valeria, sowie die Zwillinge Kylie und Kayla waren ja die, die überhaupt erst die Existenz von Nyth-Serapis entdeckt haben –, haben auch die geschäftigen Freibeuter die Gruppe des „Schnauz-Bart-Mannes" (Anm. gemeint ist Virrey Eduardo de la Santa Rosa) entdeckt.
Der erste Maat, Rostam Veyrani, begrüßt sie und während er sehr herzlich ist, stellt die Kapitänin erst einmal Regeln auf, wobei man bei Verstoß gegen diese eine augenblickliche Seebestattung bekommt. Während das Rauch-, Kotz- und Prügeleienverbot für alle akzeptabel ist, wendet Yanara ein, dass sie zwar ihr Gepäck aus Sicherheitsgründen zeigen werden, aber sie der Kapitänin über die Gegenstände keine Erklärung schuldig sind – und gerät damit direkt auf ihre schlechte Seite. Immerhin scheint die Tuljamidi Sora auf Anhieb sympathisch zu finden, wodurch das sicherlich wieder ausgeglichen ist.
Die Abenteurer beziehen so ihre Kajüten für die Nacht und kurz, nachdem sie in See stechen, beginnt schon ein leichter Nieselregen. Der Vorbote eines von Rostam bereits angekündigten Sturms, der sich um Mitternacht herum seinem Höhepunkt nährt.
Manche haben das Schiff erkundet, andere haben versucht zu schlafen, aber im Endeffekt finden sie sich auf Deck ein und werden unverzüglich klitschnass. Wie auch Farijika begeben sich die meisten eher Richtung Reling, um die Augen nach Gefahren im stürmischen Wasser abzusuchen. Mit kugelförmigen Blitzen, die immer wieder die Nacht erhellen, sollte es leichter sein, aber die beiden mit Dunkelsicht sind die ersten, die die Felsen, die direkt vor ihnen liegen, erkennen. Sora warnt auch augenblicklich alle anderen, woraufhin sich die Kapitänin auch direkt ans Steuerrad stellt und ihr geliebtes Schiff um die Felsen herum manövrieren will.
Sie schaffen es zwar, aber durch die abrupte Wendung werden die Landratten mit schlechter Körperbeherrschung offenbart und dürfen sich direkt einen Kuss von den Planken abholen. Immerhin segelt keiner der dreien vom Schiff und ernste Verletzungen hat niemand zu beklagen. Wie sie hätten enden können, zeigen die Wracks um die Felsen, die sie jetzt erkennen können, während sie alle zehn Sekunden ordentlich geblendet werden. Sie kommen dem Zentrum des Gewitters immer näher.
Farijika, die kurz zuvor noch alle gerettet hat, lässt nun das Steuer los und überlässt dem Meer und dem Wind es, ihnen den Kurs zu zeigen. Eine mutige Entscheidung, denn so fällt das Schiff schnell in Breitseite und auch wenn man dachte, es könne nicht noch besser werden, so wird ihr Weg von einer nach und nach durch die Absorption der Blitze wachsenden Sphäre blockiert, bereit, jeden, der passieren will ordentlich zu brutzeln. Das einzig Positive: jeder weiß jetzt, wie man sich an der Reling festhält.
Ob es der grüne Stern ist, von dem Irithyll gesprochen hat, wie Sora überlegt, oder etwas ganz anderes, es ist mächtig genug, um bei der ersten Berührung den Bug aufzureißen und einen Matrosen kurzzeitig noch zuckend zu Boden zu schicken.
Während Juana und Basil sich unter Deck in Sicherheit zu bringen versuchen und die Zwillinge in Deckung gehen, tun die anderen das beste, um die Kollision zu vermeiden: Farijika reißt das Steuer wieder an sich und versucht abzudrehen, Sora und Valeria greifen der Crew unter die Arme, Fulvia versucht zum einzigen Ziel zu werden und sich mit einer arkanen Barriere zu schützen, während Yanara plant, die Blitze anzuziehen und umzuleiten.
Dann erfolgt der Einschlag mit dem Ziel: Fulvia. Und Mast, Segel und Taue.
Die arkanmagischen Fähigkeiten der Markgräfin reichen nicht aus, um die Spannung zu negieren, aber Yanara ist gut darin, ALLE Blitze anzuziehen.
Nur das Umleiten geht gründlich schief und so ist sie in einem Moment noch der Einbildung erlegen, ihr Plan würde funktionieren, und im nächsten wird sie ordentlich durchgebraten. Das komplette grüne Innere der Sphäre fließt in ihren Körper, und lässt ihr Herz aussetzen, während kleine Blitze auf Personen und Metallteile in ihrer Nähe übergehen.
Dann ist das alles vorbei und Yanara fällt verkohlt auf die Planken, während der Rumpf sich mit Wasser zu beginnen füllt.
Die zwei, die zuvor eilig unter Deck gerannt sind, können so direkt wieder umdrehen. Das wird ihnen unverzüglich durch die Schreie nach dem Heiler mitgeteilt, der Basil ist. Der blonde Schönling Narzisst versucht, Yanara magisch zu stabilisieren, was nicht klappt, woraufhin er mit Kaylas gutem Vorbild daran erinnert wird, wie man auf die ursprüngliche Art Erste Hilfe leistet. Was gut ist, denn Kaylas Arme, verweigern ihr, die Herzdruckmassage ordentlich durchzuführen, aber sie kann die Beatmung übernehmen und so schaffen sie es, die waghalsige Frau von der Schwelle des Todes zurückzuholen. Anschließend beginnen sie mit dem Verarzten.
Derweil kann Juana mit Veränderungsmagie das Loch im Bug dürftig flicken, aber als sie das Wasser, das bereits ins Schiff eingedrungen ist, vaporisieren lassen möchte, kommt weniger als heiße Luft bei raus.
Kylie nutzt ihre Magie, um mit Gegenwind in die Segel, die das Schiff in rasanter Geschwindigkeit auf die kieselige Bucht zutreiben, eben das zu verhindern, will der Anker doch nicht helfen, und Farijika weißt ihre Crew an, gegenzurudern und die Taue festzuziehen, aber alles hilft nicht und so laufen sie auf.
Steine zerschrammen hörbar die Unterseite des Schiffes, aber es schiebt sich weiter nach vorne, bis es seitwärts in einer Mulde im Sand landet. Immerhin ist das Wasser nicht mehr tief genug, um das Schiff volllaufen zu lassen.
Im Licht der aufgehenden Sonne können die frisch Schiffbrüchigen erkennen, dass die felsige Insel, die sich vor ihnen erstreckt, weit größer ist, als das, was auf den Karten eingezeichnet ist. Unbewohntes und uneinsichtig hügeliges Land erstreckt sich vor ihnen, ein Fluss, der aus dem nahegelegenen Wald führt, ist die einzige Option, um sich nicht den steilen Klippen stellen zu müssen.

Der Hinweg ist also geschafft – nicht in bester Verfassung, aber irgendwie. Sie kamen sogar zur beabsichtigten Uhrzeit an, geschlafen haben sie nur alle nicht. Mit diesen Umständen bleibt ihnen aber nicht mehr möglich, als nach vorne zu gehen...

 

Kapitaenin_Farijika.png
Farijika, stolze Kapitänin der Halbmondfreibeuter

Baghlah_Mahrazar.png
Baghlah "Mahrazar"

Geheimnisvolle_Energiesphaere.png
Die geheimnisvolle Energiesphäre, die fast Yanaras Ende bedeutet hätte

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2026 09:41.

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