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Zemira
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94, Weiblich

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Waldelf Einwohner Sahs Kampfbereit Chaotisch - Gut

Beiträge: 70

Re: Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 18.08.2021 13:51

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: 5
Datum des Plays: 13.08.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia, Czara, Shahzad, Zemira
Abwesende Teilnehmer: Ielena, Miluleyda, Violetta
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 3 3/4h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall

Zusammenfassung:
Es ist Nacht geworden. Eine angenehme Zeit für die Asphari der Gruppe, trotz der fesselnden Lage, in die sie sich gebracht haben und nun von drei Wachen in dem Lager der Lichtbrigade beobachtet werden, welche es sich selbst an ihrem Zelt und dem davor züngelnden Feuer gemütlich gemacht haben.

Zumindest Belial hat sich schon einen Plan zusammengelegt und versucht gerade auf sich aufmerksam zu machen, um diesen auch den anderen mitzuteilen, besonders Cahir an dieser Stelle. Er soll sich mit Hilfe seiner Magie selbst befreien, genau so wie Shahzad, aber dennoch die Position an den Pfosten halten.
Czara und Zemira beäugen währenddessen das Lager, um einen Fluchtweg und die Gewohnheiten möglicher Patrouillen zu erkennen. Demnach deutet die Heilerin direkt auf die größere Gruppe, die sich in regelmäßigen Abständen um das Lager schleppt. Die Information der Waldelfe wird später nützlicher sein, wenn sie so weit kommen sollten.

Mit einer stillen Post wird alles notwendige weitergegeben und sogleich versucht ausgeführt zu werden. Der Tierwandler unter ihnen kann sich mit seinen Schatten befreien, alarmiert dabei aber einen der Wächter, welcher aufsteht und die Gruppe mustert. Allerdings reicht es nicht, um ihn weiter misstrauisch werden zu lassen.
Cahir kann zwar auch mit seinem magischen Talent glänzen, verbreitet aber durch das verbrennende Seil einen verkohlten Geruch, auf das die Wächter aufmerksam werden. Der Versuch Cassia zu befreien, trägt dazu bei, dass einer der Drei auf sie zukommt und erkundigt, was sie da treiben würden.

Die nicht wie ein Schwein zum Fest angebundenen Asphari werfen dem Herren sogleich ihre gebündelten Auren entgegen, was ihn zum Stillstand bringt. Dank der glücklichen Lage, da er mit dem Rücken zu seinen Kameraden steht, verschafft es der Gruppe wertvolle Sekunden, in denen sie handeln können.

Shahzad verkriecht sich in den Schatten und gelangt zu den Wachen, die am Zelt verweilten. Einen kann er sofort ausschalten der Andere allerdings entkommt seinem Griff und trifft mit einem Tritt eine Laterne, deren Kerze eine Ecke des Zeltes anzündet. Der zitternde Herr wird in der Zeit von Cahir in das Reich der Sternchen verfrachtet, mit einem gezielten Schlag mit dem Schwertknauf.

Die Waldelfe hat die Schnauze voll, einfach nur zusehen zu müssen, wie gerade eine guter Ausgangspunkt für ihre Flucht in Flammen aufgeht, und befreit sich mit etwas Muskelkraft einfach selbst aus den Fesseln. Gefolgt von einem Knack, als Shahzad mit der Unterstützung des Kanzlers auch die letzte Wache ausschalten kann.

Dennoch ist es Cahir, der mit etwas Risikobereitschaft ein Fass findet und den flüssigen Inhalt einfach über das Feuer kippt. Einige Erwartungen waren, dass hier gleich ein Inferno losbricht, aber die Flammen zischen nur leise und verenden schließlich ganz. Mehr Glück im Unglück geht wohl kaum. Zemira wollte eigentlich helfen, verkriecht sich aber flott ins Innere des Zelts, nachdem sie sich flott umgesehen hatte.

Jetzt können auch die anderen Fesseln gelöst werden, bis auf Miluleyda, der immer noch recht hilflos rum hängt. Aber letzten Endes wird auch er befreit und kann mit den Anderen seine Ausrüstung anlegen, die Zemira in einem Jutebeutel präsentiert.
Außerdem informiert sie nun, die Sache mit dem Zelt, von wo sie sich leise nur an einer Seite des Lagers vorbeischleichen können.

Jeder legt also seine Waffen an, ein willkommenes Gewicht für manche. Ehe sie fliehen, werden die Wachen noch flott an die Pfosten gebunden und sich kurz beraten, wie die Flucht genau auszusehen hat, damit jeder seinen Teil dazu beitragen kann und es kein Chaos gibt, sollte etwas schief gehen.

Zemira wird also als wachsames Auge der Gruppe ausgewählt und soll die Lage einschätzen. Sie schlägt vor, rechts zu gehen, weil dort die Wachen unaufmerksamer seien. Doch anscheinend liegt die Nacht der Elfe nicht sonderlich, weswegen es sich als etwas schwieriger erweist, als gedacht. Doch durch Belials Führung können sie sich durch kleine Deckungen und Schatten im Lager erfolgreich an der Gruppe von Soldaten vorbeischleichen.
Sie versuchen das Gleiche auch weiter in dieser Kombination, aber die Elfe scheint schon mit dem Kopf in der Freiheit zu sein und führt den Rest fast direkt in eine vorbeikommende Patrouille. Nur durch das schnelle Handeln Belials kann sie davor bewahren, dass alles bis hierher umsonst war.

Gerade als sie sich sicher waren, dass sie den Fängen des Lagers entkommen sind, zischt ein Pfeil mit glühender Spitze vor die Füße des Kanzlers. Jetzt wäre ein guter Moment, um die Beine in die Hand zu nehmen, gerade wenn man Belials Beispiel folgen möchte.
Demnach rennen sie und sehen sich nicht danach um, wer sie mit magischen Pfeilen spicken will, auch weil sie die Antwort darauf bereits kennen. Der Herr mit der Maske und seinem Bogen.

Nur Cahir und Zemira müssen sich etwas durch das ungewohnte Terrain kämpfen und fallen ein Stück zurück. Für Letztere wird dies eine schmerzliche Erfahrung, da sie einer der Pfeile an der Schulter trifft. Allerdings braucht es etwas mehr, um die Waldelfe davon abzuhalten ihre Flucht fortzuführen. Aber auch der weitere Weg durch den Wald ist kein Spaziergang für sie. Unnötige Umwege werden genommen in der sonst so vertrauten Umgebung. Aber gerade einer um einen Baum herum, wendet einen erneuten Treffer durch einen Pfeil ab, schlägt er in dessen Rinde.

Und dennoch schaffen es alle aus dem Wald heraus, nur um sich an einer Klippe vorzufinden, die in der Tiefe nur einen tosenden Fluss für sie bereit hält.
Aber es ist und bleibt eine Schlucht, eine Sackgasse, wie sie feststellen müssen. Wieder ist es der Kanzler, der die Ruhe selbst zu sein scheint und sich dem maskierten Bogenschützen selbstsicher entgegen stellt mit den Worten:

Die Nacht ist immer am dunkelsten vor der Dämmerung.

Der Rest versucht daraus noch eine versteckte Botschaft zu erkennen, bevor sie sie gegnerische Reihe, vollends in Stellung gebracht, sehen können.
Der Maskierte legt einen Pfeil an die Sehne des Bogens, doch ehe er diesen abfeuern kann, wird sein Versuch im Keim erstickt. Wörtlich gesehen steckt ihm ein schwarzer Dolch nun quer durch den Hals, woraufhin er gurgelnd zusammensackt.

Silbrige Nebelschwaden sind mal wieder die Rettung für die Gruppe, die sich einen Moment später als ein Mann entpuppen, den sie den Erzählungen Aelas nach, so oder so in den Wäldern getroffen hätten.

Nun heißt es also: Die übliche Kampfposition einnehmen und mit Endin an ihrer Seite der Lichtbrigade aufs Neue zeigen, dass sie mit ihnen keinen leichten Gegner haben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2021 16:19.

Zemira
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Re: Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 09.08.2021 17:30

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: 4
Datum des Plays: 06.08.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia, Czara, Ielena, Miluleyda, Violetta (nach 3h ausgestiegen), Zemira
Abwesende Teilnehmer: Shahzad
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall

Zusammenfassung:
Während sich die Anderen erst einmal neu sortieren müssen, nachdem sie durch das Portal zur Lichtung gekommen sind, hat sich der Kanzler schon soweit im Griff, dass er große Umschweifungen auf den Herren zutritt und diesen anspricht. Langsam kommt auch noch der Rest dazu, um sich die Geschichte am Lagerfeuer anzuhören. Mehr oder weniger sanft erscheint auch Ielena auf magische Weise, die sich bis eben noch einen Lenz im Lager gemacht hatte.

Zunächst wird der Name des Unbekannten mit der Augenbinde in Erfahrung gebracht, Roreon, ein Weltenwanderer und ehemaliger Wächter dieses Landes, wenn man seinen Worten Glauben schenken möchte.
Allerdings möchte er etwas weiter ausholen und begleitet seine Worte, welche schon viel zu lange nur die seinen waren, mit gemütlichem Tee kochen.

In einem Land, zugerichtet durch ein namenloses Grauen und dadurch vollkommen bedeckt mit Ruinen und Zerstörung, fand Roreon auf seiner Reise, dem Ursprung der Verwüstung ein Stück näher zu kommen, zwei Kinder als Überbleibsel dieser sterbenden Welt.
Er kümmerte sich um die Beiden, bis ihn jemand besuchte und die natürliche Balance zurück forderte, die er mit seiner Rettung gestört hat. Der "schwarze Kaiser", wie man ihn teilweise besser kennt, forderte zwei Bedingungen, als Ausgleich für Roreons Handeln.

1. Er müsse als Wächter über das Land zurücktreten.
2. Ein Teil seiner selbst müsse in der zerstörten Welt verbleiben.

Nach langem Nachdenken wurde eingewilligt und die Kinder wurden hierher gebracht, mit gelöschten Erinnerungen an ihr vorheriges Leben und mit dem Auftrag, selbst die Wächter der dieses Landes zu sein. Und wer diese beiden Kinder waren, sollte der Zusammenhang bereits erklärt haben:
Ein Wächter für den Tag und ein Anderer für die Nacht, die jeweils andere Seite untrennbar miteinander verbunden.
Der Rest der Geschichte geschah, wie man es den Büchern entnehmen kann, bis auf ein wichtiges Detail, wodurch doch alles viel klarer werden würde.
Ilothans Körper wurde nur durch den Kampf mit Sinothan zerstört, seine eigentliche Essenz blieb erhalten und suchte Zuflucht in der nächsten Person, die sie finden konnte, in diesem Fall Iannas. Diese Tatsache erklärt auch, wieso sie über eine solche Macht besitzt. Sie wirkte Magie, die sie nicht beherrschen konnte und verbannte sich selbst und die beiden Aspekte im Raum zwischen den Welten, ohne wirklich zu sterben.
Als Ianna aufwachte, waren ihre Erinnerung an das Geschehene zunächst nur eine Lücke, die mit der Zeit immer mehr zurück kam. Dass sie zusätzlich noch von der Kirche des ersten Lichts aufgenommen wurde, ist nicht nur unglücklich, sondern brachte sie auch dazu sich einen eigenen Zweig zu gründen, mit dem die Gruppe bereits Bekanntschaft machen durfte, nämlich die Lichtbrigade.
Mit dem Ziel alle Asphari und deren Schöpfer zu zerstören, entgeht ihr allerdings, dass dadurch auch sie selbst diesem Schicksal erliegen wird und wenn dies wirklich geschehen sollte, wird viel schlimmeres kommen, als die Seuche Cochors.

Nun bleibt nur noch die Frage zu klären, auf was Ianna wartet und wie die Gruppe diesen Wahnsinn aufhalten kann. Roreon berichtet, dass die Lichtbrigade dabei ist die Splitter des Ris'randara zu bergen, ein Überbleibsel der Macht, welche Ianna wirkte, um Sinothan und sich selbst zu versiegeln. Wenn dieser Stein erneut zusammengesetzt wird, entsteht eine Waffe von fürchterlichen Ausmaß, die sie "Stern der Prüfung" nennt.
Es wird ein Werkzeug sein, um alles zu zerstören, was sie begehrt, weit über dieses Land hinaus. Sämtliche Spuren, eine ganze Rasse, würde vom Erdboden verschwinden.

Doch wie können die Anwesenden dieses Vorhaben aufhalten, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, die Fertigstellung zu verhindern?
Es heißt den richtigen Moment abpassen, da Ianna viel Kraft aufwenden muss, um den Stein zu aktivieren und genau dann wird sie verletzlich sein. Auch für das Vorhaben, Ilothans Essenz in einen neuen Körper zu bringen, hat Roreon einen Plan, da er in den Jahren nicht ganz untätig war und ausreichend daran feilen konnte.

Mit seinem Stab manifestiert er einen Sarg, in dem die Umrisse eines Körpers frei zu schweben scheinen, durch die gläsernen Wände. Aber auch hier gilt es, das Gleichgewicht zu wahren und der Preis dafür wird Roreons eigenes Leben sein, um ein Neues zu erschaffen.
Außerdem erwähnt er, dass sich der Nachtaspekt und seine Tochter in den Händen Iannas befinden, die sie ihren Triumph miterleben lassen will und dass die Gruppe Verstärkung nötig hat, welche in Archia zu finden ist. Violetta sieht sich genau in dieser Position, mit dem Schiff über zu segeln und die Leute für diese Sache zu gewinnen.

Alle sind sich der kniffligen Lage bewusst, der schwierigen Aufgabe, die vor ihnen liegt und entscheiden einstimmig, dass sich keiner dieser Verantwortung entziehen wird. Einmal angefangen, wird es auch zu Ende gebracht.
Mit einem Tee wird das Vorhaben besiegelt und es bleibt nur noch der Abschied von dem Herren auf der Lichtung.

Und so geht die Gruppe das Plateau herunter, auf dem sie gelandet sind, ausgestattet mit einer Karte der Umgebung. Helfen soll sie, um den markierten Punkt im Landesinneren zu finden, der Krater von der damaligen Explosion.
Es wird ein weiter Weg mit den ein oder anderen Gefahren, aber sie gehen, begleitet durch den Halbmond am Himmel.

Ielena erkennt bei dem fahlen Licht ein Lagerfeuer durch die Bäume blitzen und die Anwesenden entscheiden sich, der Lichtquelle auf den Grund zu gehen. Ist es vielleicht Endin, Aelas Bruder oder doch die campierende Lichtbrigade?
Anschleichen war eigentlich die Devise, um es möglichst ohne größere Probleme herauszufinden. Nur leider haben sie nicht mit Ielenas Tollpatschigkeit in dem fremden Wald gerechnet, die sich verfängt und deutlich signalisiert, dass sie hier sind.
Ein Hornsignal ertönt und schnell wird die Gegend mit Lichtkugeln erhellt, während das Gebiet durchsucht wird und zwar von der weniger erfreulichen Variante einer Begegnung: der Lichtbrigade.

Auch die Versuche sich da noch irgendwie heraus zu winden, werden im Keim erstickt, denn rasch sind sie umzingelt und müssen mit der Konsequenz leben, oder einfach das beste daraus machen.
Was das heißt erfahren sie gleich, als sich weitere Schritte zu der Gruppe hinzu gesellen, ein mann in weißem Gewand mit schwarzem Umhang und ziemlich magisch wirkendem Bogen. Dieser macht deutlich, dass sie ihre Waffen abzulegen haben und er sicher keine Kompromisse zulässt.

Der Kanzler geht mit gutem Beispiel voraus und legt sein Waffenarsenal auf dem Boden ab, natürlich nicht ganz ohne einen Plan, um auch ohne Klingen aus dieser Situation heraus zu kommen. Einer nach dem Anderen folgt seinem Kurs, legt die Waffen ab und lässt sich mit einem Seil die Hände fesseln. Nur Miluleyda, der nun auf sich gestellte Asphari, da Violetta bereits aufgebrochen ist, meint einen Dolch verstecken zu wollen. Und wie es das Schicksal will, gelingt ihm das genauso schlecht, wie Ielenas Bemühung leise zu sein.

Es wird verlangt, dass er sich entkleidet und wird anschließend, wie ein Schweinchen zum Fest, an einen Stock gebunden und in das Lager gebracht, natürlich zusammen mit den Anderen, denen dieser Anblick mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben wird.

An ein paar Pfosten gebunden, dürfen sie sich nun Gedanken machen, wie das ausgehen wird.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2021 16:19.

Zemira
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Re: Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 03.08.2021 16:38

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 30.07.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia, Czara, Miluleyda, Shahzad, Violetta, Zemira
Abwesende Teilnehmer: Ielena
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall

Zusammenfassung:
Bevor die Gruppe sich einen Weg zu der genannten Präsenz bahnen kann, erschallt ein Hornsignal bis ins Innere der Felsformation und auch das Klirren von Waffen macht darauf aufmerksam, dass sich draußen etwas abspielt, was ihren Plan zum Wasserfall zu gehen, erst einmal nach hinten stellt.

Cassia und Zemira verlassen als Späher zuerst die Höhle, um sich ein Bild davon zu machen, was da vor sich geht. Ohne gleich die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, erkennt zumindest Cassia den Schlagabtausch zwischen Yokuza und Soldaten, die offenkundig ihrer Kleidung zu der Lichtbrigade gehören. Als wäre das nicht genug, gesellen sich nun auch noch ein paar Bogenschützen dazu und ein dunkelhäutiger Ritter in weiß-goldener Rüstung.

Die Waldelfe eilt zu den Anderen zurück und informiert über die Lage, während Cassia weiter beobachtet und merkt, dass mit diesem Ritter bestimmt nicht gut Kirschen essen ist, so wie er die Yokuza mit seiner Lichtrüstung ins Jenseits befördert.
Dass der Rest der Gruppe dann dazu kommt, verhindert natürlich nicht, dass sie sich ungesehen nähern und den Vorteil der Überraschung für sich nutzen können. Doch eins ist klar: Erst die Bogenschützen, dann der Dunkelhäutige.

Zunächst stellt aber gerade dieser mit einem Zeichen für die Soldaten den Kampf ein und verkündet, dass nur die Asphari mitkommen müssen, während den anderen ein friedlicher Rückzug gewährt wird. Belial geht in dieser Unterhaltung fast schon auf und macht es, laut Cahirs Gedanken, zu seiner persönlichen Schauspielbühne.
Deswegen lässt er sich nicht auf eine Vereinbarung wie diese ein und deutet zum Angriff mit einer einzigen Handbewegung.

Der Ritter scheint über diesen Entschluss nur kurz amüsiert seine Mundwinkel nach oben zu ziehen und befehligt seine eigene Seite, dass keine Gnade diesen Widersachern zuteil gelassen werden soll.
Kampfbereit sind wohl alle, aber der Ritter mit seinen Bogenschützen ist es, der den ersten Schlag angeht, während sich Yokuza und die feindlichen Soldaten erneut ins Gefecht stürzen.
Bereits nach den ersten Versuchen die gegnerischen Reihen zu dezimieren, wird deutlich, dass die Anwesenden noch kein gut eingespieltes Team sind. Oder liegt es vielleicht daran, den Herren mit seinen Bogenschützen auf die leichte Schulter genommen zu haben?
Besonders Shahzad bekommt nicht nur einmal die Klinge von seinen Kameraden in den Schlangenkörper gerammt. Man könnte meinen, dass seine Größe in Tiergestalt für diesen Kampf und die dazugehörige Umgebung nur bedingt einen Vorteil birgt.
Zumindest können sie die Bogenschützen relativ schnell ausschalten und sich so vollständig dem Lichtritter widmen, der mit seiner Rüstung jeden erfolgreichen Angriff mit einem Lichtstrahl quittiert, wodurch Czara sich nicht zurücklehnen kann und ebenso gefordert ist, wie der Rest.
Beide Seiten gönnen sich einfach nichts, besonders nicht den vorerst kleinen Sieg.

Es dauert seine Zeit, bis die Schläge wirkliche Wirkung zeigen und dem Lichtexekutor Palin zusetzten. Sein Wille und die Kraft, die in ihm steckt, sehnen sich danach wenigstens einen zu Fall zu bringen. Also feuert er einen mächtigen Speer aus weißem Feuer in Richtung der sonst so flinken Zemira und verursacht eine Wunde, die mit Sicherheit einen gestandenen Mann aus den Socken geworfen hätte.
Flüche werden ausgesprochen und nach der Heilerin verlangt, während der Kampf weiter geht, bis Shahzad dem Dunkelhäutigen das Licht ausknipsen kann.

Aber auch Aela war nicht untätig und kümmerte sich um das umliegende gefecht, konnten sich hier 15 der Yokuza glücklich schätzen und mit ihrem Leben davonkommen.

Nachdem man sich einen kurzen Überblick verschafft hat, findet Belial einen noch atmenden Soldaten der Lichtbrigarde, den er dann persönlich in die Höhle zerrt, um ihn später befragen zu können.
Gerade in dem Moment, wo man sich bereits in Sicherheit wiegen könnte, ereilt sie eine neue Besucherin. Aus dem Wald tritt eine Frau, gehüllt in ein weiß-silbernes Gewand.

Wer sich nach dem Aussehen nicht schon zusammengereimt hat, wer diese Dame sein könnte, tut es spätestens, nachdem sie mit einer eigenen Sonne in den Händen die Gruppe blendet und mit wachsender Intensität auch die Hölle heiß macht.
Es gilt dem Rat des Nachtaspekts zu folgen und schnellstens das Weite zu suchen, denn Ianna scheint auch nach wenigen Worten kein Mitleid zu zeigen und macht ihre Drohung war.

Die Beine werden in die Hand genommen und das so flott die Gruppe kann. Bis sie bei ihrer fast schon aussichtslosen Flucht eine Stimme vernehmen, die auf eine Tür verweist.
Diejenigen, die sich intensiv danach umsehen, machen auch einen Bogen, geformt aus zwei ineinander verschlungenen Bäumen, aus, in den sie sich als letzten Ausweg flüchten, damit sie nicht als Briketts enden. Wer es nicht selbst erkennt, wird einfach mitgeschleift.

Knapp entkommen sie den viel zu heißen Licht der künstlichen Sonne und werden von einer kühlenden Brise begrüßt, die ihren überhitzten Körpern etwas Linderung verschaffen kann.
Sie müssen es wirklich durch diese Tür geschafft haben, zu einer Lichtung, wo ein improvisiertes Zelt steht. Davor kann man auch den Besitzer ausmachen, wenn man schon Herr seiner Sinne ist.

Ein Mann mit verbundenen Augen und einfacher Kleidung, dazu das sachte Plätschern von Wasser.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2021 16:18.

Zemira
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Re: Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 27.07.2021 22:14

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 23.07.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia, Czara, Ielena, Shahzad, Violetta, Zemira
Abwesende Teilnehmer: Miluleyda
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 4 1/2h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall

Zusammenfassung:
Am frühen Morgen kommt allmählich Bewegung in das Lager, wo sich letzten Endes nach Ankunft ein Rast gegönnt wurde. Keine besonderen Vorkommnisse sind zu verschreiben, außer die Vermutung, dass sich eine Art Explosion doch sehr weit entfernt abgespielt haben muss.
Während andere ihrer morgendlichen Routine nachgehen, versammeln sich schon die ersten Mutigen der Gruppe zu einer Besprechung. Lange dauert es nicht und ein Jeder befindet sich an dem Tisch, den der Kanzler hat aufstellen lassen. Ein Späher wird als Vorhut vorgeschlagen, aber bevor man diesen Vorschlag weiter besprechen und ausfeilen kann, wird anderweitig ihre Aufmerksamkeit verlangt.

Wie es den Anschein hat, erwartet sie ein Gast, dem man noch nicht ganz zusprechen kann, mit welchen Absichten er gekommen ist.
Die Misstrauischen unter den Leuten bemächtigen sich noch schnell ihrer Ausrüstung, ehe man sich den Tumult, der dadurch verursacht wurde, ansieht.
Eine fremdartige Kreatur, die mehr einer Echse mit hornartigen Auswüchsen als einem Menschen gleicht, hält einen Yokuza in seinem Griff, ein zweiter wird von dem peitschenden Schwanz bedrängt.

Cahir kann an dieser Stelle gleich einlenken und vermitteln, um was es sich hier handelt. Ein Glück, dass er nicht an Gedächtnisschwund leidet und so von den Daeva, den Wächtern Cochors, erzählen kann, bevor man einen schwerwiegenden Fehler begeht. Demnach ist es auch der Ritter, der zunächst versucht ein wenig Vertrauen zu dem Wesen aufzubauen, könnte es doch nützlich für die spätere Reise sein, wenn man sich mit einem Einheimischen verständigt.

Nur leider stellt sich dies als etwas schwieriger her, was selbst Violetta mit ihrer freundlichen Ansprache erkennen muss, wird sie doch schlicht und einfach ignoriert.
Erst nach weiterem Zusprechen Cahirs und dem senken der Waffen, begutachtet die Daeva die Gruppe, besonders die Asphari unter ihnen. Ein seltsames Gefühl schwingt dabei mit, eine Art entfernter Windhauch in ihren Gedanken, der Verwirrung und Misstrauen überbringt.
Nach dieser genauen Begutachtung entspannt sich das Wesen, während abermals ein Sinneseindruck der Daeva in die Köpfe der Truppe weht.
"Bring sie zu mir", verlangt die Stimme einer Frau, ganz im Gegenteil zu der Erwartung, dass sie hier von Sinothan selbst geführt werden.

Kurz muss sich die Dave gedulden, bis Alle ihre Ausrüstung beisammen haben und ihr folgen können.
Es geht tiefer in den Wald hinein, ein Anblick, den man nicht alle Tage bekommt. Stellenweise so ähnlich der Wälder, die die Abenteurer aus ihrer Heimat kennen, an anderen Ecken geziert durch mannsgroße Pilze und andere Gewächsen, die sonst nur der Fantasie entspringen. Bei manchen breitet sich Staunen und Faszination aus, andere nehmen es einfach so hin, bis sie an eine Felsformation kommen, wo sie stehen gelassen werden. Nur ein Spalt am Fuße der Formation deutet darauf, dass es hier für die Gruppe weiter geht.

Man entscheidet sich für Shahzad und Cahir, dass sie die Vorhut bilden und das Innere begutachten. Nach gut 10 Metern in die Tiefe des Felses, kann der Yokuza ein schwaches Lichtschein ausmachen und zudem eine feine Klinge an seinem Hals, noch bevor er wirklich in den Hohlraum betreten kann. Mit einer Warnung und dem Anblick einer Frau, die sich allen Anschein als Asphari entpuppt.

Für die Anderen heißt es schließlich auch zu folgen und damit finden sich auch der Rest in der Höhle wieder. Erst als sie alle erblicken kann und besonders Cahir, Cassia und Belial gemustert hat, nimmt sie die Klinge von Shahzads Hals und flüstert der Daeva gut zu, damit auch diese sich beruhigt.
Ein derartiger Besuch kommt schließlich nicht häufig vor und Vorsicht ist geboten, bei denjenigen, den man eventuell vertrauen möchte.

Aela, der Name der Dame, die sie empfangen hat und Tochter der Person, die die Gruppe eigentlich erwartet hatte, bringt sie nach einer Unterhaltung über die Motive dieser zu Sinothan, welcher bei einem Angriff verletzt wurde.
Sie führt sie den Gang entlang, bittet noch, dass man ihren Vater nicht zu sehr aufregen sollte und macht die Sicht auf den offeneren Raum anschließend frei, wo man die schlanken Wölfe auf zwei Beinen zunächst erkennt. Der Blick wandert weiter zu dem Moos bedeckten Bett, in dem sich der Aspekt der Nacht befindet.

Deutlich ist zu erkennen, dass die Verletzung keine Kleinigkeit ist, sondern der gute Sinothan mit schwerwiegenden Verbrennungen an seiner rechten Körper- und Gesichtshälfte zu kämpfen hat. Die Heilerin Czara möchte mit Ielenas Hilfe natürlich sofort versuchen ihm zu helfen, aber hier sind größere Mächte am Werk, als dass man so einfach helfen könnte.

Mit größten Anstrengungen berichtet der Nachtaspekt, was vorgefallen ist:

Die Gefährtin Ilothans, Ianna, kam auf einem Schiff zurück, obwohl er angenommen hatte, sie in der Auseinandersetzung damals getötet zu haben. Es war ihre Präsenz, nur die Macht mit der sie ihre Magie wirkte eine deutlich andere.
Ein Komet aus weißem Feuer bahnte sich seinen Weg herab und konnte nur mit großen Mühen abgewehrt werden, bevor er in kleine Teile zersprang. Danach gab es noch eine Begegnung mit eben jener Frau. Diese habe noch etwas zu erledigen, ehe auch Sinothan ein Ende finden wird.

Er warnt die Gruppe, dass sie rennen sollten, sobald sie auf Ianna treffen, wenn ihnen ihr Leben wichtig sei. Auch von Schwachstellen kann er nicht berichten. Den einzigen Hinweis, den er noch anbringen kann, ist eine Präsenz in den Wäldern, die sich ihm allerdings immer entzieht, wenn er ihr näher kommen wollte. Vielleicht ist das ein Anhaltspunkt, wodurch die Gruppe mehr erfahren kann, wenn sie sich zu dem Wasserfall aufmachen, wo er sie das erste Mal spürte. Sinothans Tochter macht noch darauf aufmerksam, dass ihr Bruder ebenso unterwegs sei, diese Präsenz zu finden und eventuell etwas ungestüm und voreilig urteilen würde, wenn er auf fremde Gesichter stößt. Deswegen gibt sie der Gruppe eine hölzerne Brosche mit, als Versuch ihren Standpunkt als Verbündete deutlich zu machen.

Vermutungen machen sich bereits in den Köpfen der Anwesenden breit, was damals wirklich passiert sein könnte, oder viel eher wie es genau zu dieser Situation kam. Die Kirche des ersten Lichts wird ebenso als möglicher Feind angesehen, die ebenso nicht unterschätzt werden sollte.

Solange sich der Aspekt der Nacht erholt, sofern das geht, müssen die Abenteurer einen Weg finden, diesen Wahnsinn zu stoppen.
Zumindest haben sie den Segen, dass das Glück auf ihrer Seite sein möge.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2021 16:18.

Zemira
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Beiträge: 70

Das letzte Licht der Dämmerung [16.07.2021 - 28.09.2021]

von Zemira am 19.07.2021 15:23

Name des Events: Das letzte Licht der Dämmerung





Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 16.07.2021
Anwesende Teilnehmer: Belial, Cahir, Cassia, Czara, Ielena (2 1/2h Verspätung), Miluleyda, Shahzad, Violetta, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 5 1/4h
Besuchte Orte im Event: Graevenfall


Zusammenfassung:
Mehr als zwei Wochen sind die beiden Schiffe bereits auf hoher See, ohne größere Komplikationen, wenn man von dem kleinen Unwetter und der Fast-Kollision mit einem Meeresbewohner absieht. Diese kaum nennbaren Strapazen werden auch schon bald mit dem Läuten der Schiffsglocke belohnt.

Der Ruf der Glocke treibt auch die Abenteurer auf das Deck, wenn sie dort nicht schon ihrem mulmigen Gefühl im Magen Abhilfe verschafft haben, oder die Aussicht genießen.
Nur noch wenige Stunden, bis sie ihr Ziel erreicht haben: Graevenfall.
Dennoch macht ihnen zunächst feiner Nebel Sorgen, der über dem Wasser wabert und mit jedem zurückgelegten Meter an Dichte gewinnt.

Bevor sie vom Land begrüßt werden, empfängen die Donner und einzelne Blitze, die anscheinend aber zu keine Unwetter gehören, sondern etwas anderes im Nebel verstecken. Sowohl Belial als auch Zemira können bei dem kurzen Lichtfunken etwas ausmachen, etwas Gigantisches. Auch Dank der Nebelleuchten sind sie zumindest vorgewarnt und konnten noch rechtzeitig beisteuern, ehe sich durch eine riesige Lichtkugel ein Fünfmaster offenbart, der ganz sicher nicht freundlich gestimmt ist, wenn man danach geht, dass sogleich die Kanonen abgefeuert werden.

Belial auf dem einen und Shahzad auf dem anderen Schiff bemühen sich, neben den Befehlen der Kapitäne, die Situation zu koordinieren, um möglichst geschickt die Kanonen des Gegners zu umgehen und selbst austeilen zu können. Diese Taktik geht teilweise auf, andererseits auch weniger.
Denn das Schiff mit der künstlichen Sonne über den Mästen, ist ganz sicher kein leichter Gegner und erweist sich auch als ebenso treffsicher.

Es entbrennt eine Seeschlacht, welche vielleicht nicht gleich in die Geschichtsbücher eingeht, aber den Beteiligten einiges abverlangt. Matrosen werden von umkippenden Masten erschlagen, Kanonen werden untauglich gemacht und Löcher in die Flanken der Schiffe gejagt, sodass Wasser ins Innere gelangt.
Dennoch gibt es meistens nur einen Gewinner und in diesem Fall sind es die Schiffe der Abenteurer. Sie bringen den Fünfmaster soweit in die Bredouille, dass sie ein leichtes Spiel haben und sich zum Entern bereit machen können.

Dabei möchte man natürlich gerne den Kapitän des großen Schiffen näher zu der Lge befragen, nicht nur um Informationen zu bekommen, sondern auch deutlich zu machen, dass keiner hier ist, um zu scherzen.
Neben dem Gewusel von Yokuza und kämpfenden Matrosen, dauert es auch nicht lange, bis eben jener gesuchte Kapitän von sich aus das Deck betritt.

"Wenn ihr dieses Schiff wollt, müsst ihr zuerst an mir vorbei. Die Briogàd Latha gibt sich keinem Gegner kampflos geschlagen. Schon gar nicht Kreaturen die in den Schatten lauern und das Licht mit ihrer Präsenz verpesten"

Mit diesem Worten wendet er sich zunächst an die Gruppe, bevor er sein Schwert zieht und nicht kampflos untergehen wird.
Alle Beteiligten können sich bereits in eine gute Kampfposition bringen und sind gewappnet darauf, was der Herr des Schiffes so zu bieten hat. Er präsentiert es auch teilweise bei seinem Weg zu seinen Feinden, indem er die im Weg stehenden Leute zu Briketts verwandelt mit seiner Magie aus weißem Licht.
Die Lichtkugeln, die er anschließend zur Gruppe schickt, eröffnen den Kampf.

Nachdem die Gruppe zum Gegenangriff aushohlt, können vorallem Belial, Ielena und Zemira ordentlich zuschlagen und auch die Anderen täuschen keine Müdigkeit vor. Ein normaler Gegner hätte bei solch einer Kampfkraft bestimmt bereits ins Gras gebissen, oder wie hier in die Planken. Doch noch ist nichts vollkommen entschieden und der Kapitän schießt mit seiner Steinschlosswaffe direkt auf Cassia, die dadurch ordentlich getroffen wird.
Die restliche Gruppe rächt sich dafür auch sogleich. Miluleyda und Belial versuchen ihren Gegner KO zu schlagen, während Zemira diesen Plan nicht ganz teilt oder einfach nochmals Nachdruck verleihen wollte.

Und dennoch wirkt der Lichtmagier, dessen Namen wohl keiner mehr erfahren wird, keineswegs beunruhigt. Er ist sich sicher, dass sein Tod Gerechtigkeit bringen wird. So richtet er sich auf, streckt die Arme von sich und wird von seinem eigenen Licht langsam zerfressen. Der Kerl wird explodieren, was für die Abenteurer nur ein bedeutet: Rückzug.

Ein Glück, dass dies auch allen gelingt und sie so keine weiteren Verluste verzeichnen müssen. Shahzad war sogar so flink, dass er dem Explodierenden vorher noch seine Brosche abnehmen konnte.
So geht ein Kapitän mit seinem Schiff unter und die Gruppe kann nach kurzer Beratung das Land endlich ansteuern.

Ihre Schiffe sind zwar beschädigt, aber nicht so gravierend, dass es zu Problemen kommen würde.
Also finde sich die Asphari und ihre Begleiter in Gravenfall wieder, am Land, umgeben von riesigen Kratern und verkohlten Felsen. Allerdings zum Erstaunen von Cahir an einem Ort, fernab von seinen Erinnerungen.
Während sich alle noch etwas umsehen, bittet der Kanzler Cassia und Zemira für eine Rast ein geeignetes Lager zu finden, woraufhin die Zwei sich aufmachen und nach ihrem Fund die Gruppe davon informieren.

Czara hat sich in der Zeit näher mit den Leichen und den anderen Wesen, die nicht mehr wieder kommen werden. Es handelt sich um die Wesen, die ihnen bereits bei dem Kampf gegen Sabaoth an der Seite Sinothans geholfen hatte.
Die zwei Pfadfinder kommen gerade noch rechtzeitig, um diese Ausführen mitzubekommen.

Nun heißt es kurz inne zu halten und zu überlegen, wie es hier weitergehen soll. Möglicherweise nach einer ausreichenden Rast.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2021 16:18.

Zemira
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Re: Unter dem fahlblauen Mond - Finale [01.05.2021 - 29.05.2021]

von Zemira am 31.05.2021 13:40

Name des Events: Unter dem fahlblauen Mond




Informationen:
Teil: Epilog
Datum des Plays: 29.05.2021
Anwesende Teilnehmer: Alcino, Amiral, Cassia, Czara, Ezekiel, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 3h
Besuchte Orte im Event: Schwarzauerwald

 

Zusammenfassung:
Während der Witterbaum zu seiner ursprünglichen Form verkümmert, kahl und geschrumpft, erhebt sich die Gestalt und ist nun bereit auch die letzten Fragen zu beantworten. Natürlich erst, nachdem alle ihre Waffen gesenkt haben, da es hier keinen Kampf mehr geben wird.

Erst dann zeigt der Fremde sein Gesicht, als sich seine Schatten zurückziehen, im Vergleich zu den anderen Wesen, die sie auf diesem Abenteuer erblicken durften, doch ein recht normales Erscheinungsbild. Lediglich der leicht gräuliche Hautton und die glänzend silbernen Iriden lassen rasch erkennen, dass sie es wohl nicht mit einem gewöhnlichen Elf zu tun haben. Auch der Mond scheint seine Identität begrüßen zu wollen und umspielt sein Gesicht mit einem sanft silbrigen Nebel, ganz so, wie es den Asphari vorbehalten ist.

Cassia, die sich selbst zu diesem Volk zählt, verliert bereits ihre Fassung, da sie sich schon denken kann, wer da nun vor ihnen steht. Um auch die Anderen zu erhellen, äußert sie die Vermutung, dass es sich hier um Sinothan handelt, der Herr der Bestien und Schöpfer der Asphari selbst. Allerdings bleibt es nicht bei einer Vermutung, sonder bestätigt sich mit der Zustimmung des Herren.

Schnell tut sich die Frage auf, warum er sich die Mühe machte hierher zu kommen. Aber erst einmal möchte er sich vergewissern, dass auch jedes noch so kleinste Ästchen des Witterbaums zerstört wird. Dazu setzt er diesen mit seinem gebündelten Mondlicht in züngelnde weiße Flammen und wartet bis sich die Asche vom Wind davontragen lässt. Zurück bleibt ein bläuliches Etwas, worüber sich die Gruppe aber später noch weitere Gedanken machen kann.

Sinothan erklärt erst einmal, dass Sabaoth für einige Jahrhunderte darüber grübeln darf, wie sie das nächste Mal versuchen will, diese Welt einzunehmen. Das bedeutet wohl, dass fürs erste keine Gefahr mehr von diesem Wesen ausgeht, zum Glück aller Beteiligter. Und auch die restlichen Chimären, die noch durch den Wald fleuchen, werden zumindest diesen verlassen und mit Sinothan in seine Heimat zurückkehren.

Außerdem berichtet er, dass der Unvermeidbare zu ihm kam, um ihn von der hiesigen Situation zu berichten. Eigentlich hatte er sich selbst geschworen, sein eigenes Reich nicht zu verlassen, wäre da nicht diese Schuld, die es noch zu begleichen gab. Nur konnte er sich nicht einfach selbst der Gottheit in den Weg stellen, denn es hätte die natürliche Ordnung der Dinge aus den Fugen gerissen. Gerade Komus Meister wäre darüber nur wenig erfreut gewesen und mit nachdruck erwähnt Sinothan, dass man es sich mit so jemanden ganz sicher nicht verscherzen möchte. Auch die Tatsache, dass sich Sabaoth als 'Mutter aller Bestien' betitelte, verleitete ihn, seinen eigenen Namen als Schöpfer rein zu waschen. Sein Verständnis eines solchen ist nämlich, dass es zwar seine Geschöpfe sind, aber dadurch der freie Wille nicht verloren gehen darf, ganz im Gegenteil zu Sabaoth.
Eine noble Einstellung, wie Ezekiel es nennt.

Bevor aber jeder seines Weges geht, überreicht noch einen Kristall und einen Dolch, das erste ist ein Geschenk von ihm selbst, das andere ein Extra von Komu. Cassia, Ezekiel und Zemira bleiben und sehen sich die Sachen erst einmal an, während die Anderen in der Asche wühlen, um einen blauen Kristall zu Tage zu fördern. Dieser scheint besonders zu der Heilerin im Bunde zu sprechen, was ihr sogar ein kleines Lächeln auf die Lippen treibt.

Auch der Rest kann sich mit einem Geschenk erfreuen, wobei auch keiner leer ausgeht. Zumindest in dieser Hinsicht hat sich der ganze Aufwand doch schon mehr als gelohnt. Doch auch die Zuhause Gebliebenen sollen etwas von der Reise haben, so werden noch ein paar Proben der toten Chimären eingesammelt und sicher verstaut, ehe jeder seinen Dank verkündet.

Cassia bekommt noch ihre Antworten zu Graevenfall, ihrer ursprünglichen Heimat, und der dort vorherrschenden Fäulnis, ehe es heißt, die Heimreise anzutreten. Als sie sich dann aufmachen und den Wald verlassen wollen, kann ein jeder, der sich nochmals zum Ort des Geschehen umdreht, eine weitere Gestalt entdecken. Ein älterer Herr in Begleitung eines Hundes, der sich nach einem zufriedenen Ausdruck zu der Gruppe hin, auch wieder zurück zieht und so auch Sinothan mit seinen dunklen Fellfreunden.

Ein Abenteuer geht zu Ende, aber das Nächste wird sicher nicht lange auf die Truppe warten müssen.

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Zemira
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Re: Unter dem fahlblauen Mond - Finale [01.05.2021 - ... ]

von Zemira am 25.05.2021 00:51

Name des Events: Unter dem fahlblauen Mond






Informationen:
Teil: 4
Datum des Plays: 22.05.2021
Anwesende Teilnehmer: Alcino, Amiral, Cassia, Czara, Ezekiel, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 5 1/2h
Besuchte Orte im Event: Schwarzauerwald

Zusammenfassung:
In der kleinen Ruhepause, bevor der womöglich letzte Angriff angetreten wird, hat gerade die Heilerin Czara alle Hände voll zu tun. Diese darf sich um die Wunden kümmern, die auch in dem Kampf gegen Askandar nicht ausgeblieben sind. Zum Glück ist sie dabei nicht ganz auf sich alleine gestellt, denn sowohl Alcino, als auch Zemira verteilen ein paar Bandagen an die Bedürftigen. Auch Marco, welcher es sich in den Klauen des Baumes gemütlich gemacht hatte, bekommt ein wenig Zuwendung, ehe es nur noch eins übrig ist, was es zu erledigen gibt: Sich Sabaoth selbst stellen.

Eine halbe Stunde marschieren alle Anwesenden durch den Wald, begleitet von den letzten Sonnenstrahlen, die der Himmel spenden kann und dem fahl blau schimmernden Mond, welcher bereits unheilverkündend jeden Schritt verfolgt.
Was sie aber nun erblicken, ist jenes Dorf, menschenleer und dunkel. Doch sowohl der Garten im Zentrum, als auch der Witterbaum stehen in voller Blüte, seine knorrigen Äste über die kleine Siedlung ausgebreitet. Allein zwei glimmende Laternen lassen vermuten, dass noch nicht alle Seelen dem vorbereitenden Ritual zum Opfer gefallen sind. Oder ist es die letzte, welcher man alles zu verdanken hat?

Das können die Mutigen gleich herausfinden. Denn auf der Veranda der letzten Hütte sitzt, wie so oft in ihrem Schaukelstuhl, die alte Dame mit dem fernen Blick und den weißen Haaren. Sie hat für die Truppe ein schmales Lächeln übrig, als sie sich vor ihr versammeln und zumindest Czara versucht, gute Miene zum bösen Spiel aufzulegen.

Mit ruhigen Worten erklärt Kadara, dass sie durchaus eine Spur beeindruckt ist, dass sie es zu ihr geschafft haben und nicht einmal ihr Askandar etwas daran ändern konnte. Allerdings ist es nicht mehr, da sie der Grund angeblich ist, warum Alle noch auf ihren Beinen stehen können, gewappnet für einen Kampf, der doch so ausweglos erscheint. Zumindest können sie es in ihren Augen sehen, nicht mehr trüb sondern hell erleuchtet und auch ihre Bewegungen zeigen eins: Das Spiel ist nun vorbei.
Mittlerweile konnte auch der letze der Truppe das Puzzle zusammensetzen. Vor ihnen steht Sabaoth selbst. Eine Chance oder doch nur eine Falle, die sich immer enger um den Hals eines jeden schlingt?

Trotzdem mindert das nicht den Kampfgeist, der sich in den Reihen rund um Cassia breit macht, wartet man doch nur auf den ersten Schritt des Gegners, ehe man seine eigenen vorantreibt. Und genau diesen sollen sie bekommen, auch wenn es nicht das ist, was sie sich erhofft hatten, ein ehrenhafter Kampf, ohne weitere Tricks.

Nach nur einem einzigen Schnipsen mit ihren Fingern, füllt sich der Rand um das Dorf mit einer unendlich wirkenden Schar an Chimären, Mischungen aus den unterschiedlichsten Tieren und Größen. Kadara tritt ein paar Schritte zurück, lässt liebe ihren Chimären den Vortritt, welche langsam um die tapferen Abenteurer schleichen. Ein langsamer Tod erwartet sie, sollte man den Worten der Göttin Glauben schenken. Doch selbst ein höheres Wesen kann nicht alles mit einberechnen.

Auch zur Verwunderung der Anderen, die bereits ziemlich von den Chimären bedrängt werden, erreicht sie ein Rascheln, welches auch gleich dunkle Umrisse ausspuckt. Freund oder Feind wird sich später zeigen müssen, aber zunächst kümmern sie sich um die hinteren Chimären, unnachgiebig und mit Präzision. Sie scheinen Glück im Unglück zu haben, da diese Wesen nicht die einzigen sind, die es mit den Tiermischungen aufnehmen. Die Sterne erlischen,ein schwarzer Nebel legt sich über die Lichtung und eine weitere Gestalt, gehüllt in ein Gewand aus fließenden Schatten, kämpft sich vor zur Lichtung.
Wer sich danach umgedreht hat, könnte durchaus die aufkommende Unsicherheit in Kadaras Miene verpassen, angesichts des neuen Besuchers.

Eben jene Figur richtet sich nach ein paar Worten an die Göttin auch an die Truppe. Das sei die Gelegenheit auf die sie gewartet haben, während sich um die anderen Kreaturen gekümmert wird. Zeit Sabaoth spüren zu lassen, wie es sich anfühlt mit einer Welt zu spielen, die es versteht sich zu wehren.
Nun ist es soweit. Doch zuerst zeigt die Gottheit ihr wahres Gesicht, ein grotesker Anblick aus drei wolfsartigen Gesichtsauswüchen, welche sich nach Vollendung der Verwandlung ein paar Handbreiten über den Boden erhebt, die Arme von sich streckt und mit den Worten - "Unterwerft euch Sabaoth, denn diese Welt ist mein" - den Beteiligten noch die Chance gibt, sich für den Kampf aufzustellen.

Zemira und Ezekiel bekommen zugleich zu spüren, wie sich die Macht Sabaoths auf die Umgebung auswirkt. Beide haben keine Zeit mehr um auszuweichen und werden von scharfen Dornen an Ort und Stelle festgeklammert. Jetzt liegt an den Anderen, kräftig auszuteilen. Allerdings kann man nicht ganz von einem Gelingen sprechen, zwar schafft es Amiral mit seiner Lava die Situation ein wenig anzuheizen, dennoch kann nur noch Czara ihre Chefin ein wenig motivierend zureden und ihr einen kleinen Vorteil verschaffen. Alcino versucht erst gar nicht einen Angriff zu starten und konzentriert sich eingehen, um eine Nullsphäre zu erschaffen.

Als Antwort folgt ein Baumstamm, der gefährlich schnell auf die Asphari saust. Diesem kann sie aber erfolgreich ausweichen und schafft es sogar die Heilerin mit sich zu ziehen. Der nächste Schlag der Truppe verläuft gleichermaßen dürftig, wie der Anfang. Dabei verlieren sich gleich zwei in ihren eigenen Reihen und so kommt es auch, dass der Arkanmagier seine Sphäre nicht vollends entfalten kann, da sie nun nur recht unstabil über dem Kampf liegt.

Zumindest hat es den Effekt, dass Sabaoth auf den Boden der Tatsachen zurückkehren muss und somit eine Spur leichter zu treffen sein sollte. Aus Verärgerung darüber zahlt diese es auch gleich, mit erneuten Dornen auf Amiral und Cassia, schmerzhaft zurück. Die Beiden können sich jetzt nur noch mit Angriffen aus der Ferne helfen.

So können sie ein paar kleinere Treffer landen, welche das Wesen vor ihnen allerdings noch nicht sonderlich zu zusetzen scheint. Erneut feuert die Wolfsgestalt einen Baumstamm, diesmal in Rosis Richtung, ehe sich ihre Mäuler öffnen und ein Geheul losgeht, dass denen mit den feinsten Ohren gehörig auf das Trommelfell geht.

Besonders die flinke Waldelfe hat mit dem dissonanten Ton zu kämpfen, was ihr inneres Feuer aber anstachelt und es schafft einen Schlag zu verteilen, der es in sich hat. Auch Alcino, Ezekiel und seine Rosi können gute Treffer landen, während die Heilerin mal wieder alle Hände voll zu tun hat und zu sieht, dass keiner von der Schippe springt.

Schwarzes Blut dringt unter Sabaoth Fell hindurch, als die Truppe nun so zuschlägt, gefolgt von einem Schmerz verzerrten Laut.
Im gleichen Augenblick, wie Alcinos Sphäre zerplatzt, erhebt sich das Ungetüm wieder in die Luft und hinterlässt einen Teppich aus roten Blüten, rosenähnliche Knospen, die ihren schönen Anblick nicht lange wahren können. Sie zerplatzen und geben winzige Sporen frei, die sich in der Luft um die Lichtung, kleine garstige Partikel, die es sogar schaffen, sich in Alcinos und Czaras Lungen zu setzen.

Weniger Probleme scheint der schattige Helfer zu haben, der gerade einer Chimäre ziemlich kopflos wirken lässt. Ein paar Huster und angehaltener Luft später, versucht sich die Gruppe wieder daran Sabaoth zu stoppen. Aber ein absehbares Ende ist noch nicht in Sicht, denn aus dem Boden sprießen wieder diese gewaltigen Dornen, die schon wieder die rothaarige Waldelfe als Ziel auserkoren haben.

Derweilen können Rosi und Alcino demonstrieren, was in ihnen steckt, lassen die Beiden ihren Gegner doch ordentlich bluten. Daran ist die Gottheit aber weniger interessiert und macht sich bereit für ihren finalen Auftritt.
So erhebt sie sich noch ein Stück höher, gewaltige Äste des Witterbaums folgen ihr in den dunklen Himmel und formen sich zu einem Kreis, während sich am Baum selbst ein Spalt auftut, der eine bläulich pulsierende Kugel zum Vorschein bringt. Das Herz des Baumes. Eben jenes sendet einen Strahl in den Himmel, um den Mond noch heller scheinen zu lassen, genau im Zentrum der runden Form des Geästs. Vor den Anwesenden tut sich ein riesiges Portal auf, dessen Inhalt jeden stocken lässt.

Der Immerforst, Sabaoths Heimat, und eine gewaltige Gestalt, welche Alcino als den Hauptkörper des Wesens identifizieren kann, zeichnen sich darin ab, als der dreiköpfige Wolf mit der Kugel verschmilzt. Jetzt gilt es schnell zu handeln, gerade dann, als sich die schattenhafte Gestalt dazu gesellt und ihnen erneut eine Möglichkeit verschafft, die Bedrohung einzudämmen. Doch auch diese Option währt nicht ewig, da es viel Anstrengung kostet, die Gruppe von dem sonstigen Chaos zu trennen und einen Weg zum Baum schafft.

Dort gilt es das Herz zu durchstoßen, damit sich das Portal schließt und Sabaoth es niemals vollends in diese Welt schafft.
Gleich drei machen sich daran diese Flur zu durchqueren, gespickt mit Tentakeln, die das Durchkommen nicht einfach machen werden. Zuerst erwischt es Zemira, später auch Rosi. Nur Cassia kann sich ihrer besonderen Kräfte bemächtigen und im Einklang mit dem Mond zum Herzen huschen. Es braucht nur einen Stich ihrer Klinge, einen Stoß und es ist geschafft, vorerst.
Erst geschieht nichts, ein zu langer Moment verstreicht, indem die Mäuler des Biestes einen ähnlich grässlichen Ton von sich geben, wie zuvor. Doch dann verändert sich der Laut, verzerrt zu einem wütenden Knurren, als das herz explodiert und Cassia weg schleudert.

Sie wird von einer schwarzen Masse aufgefangen und so vor dem Tod bewahrt.
Aber sie haben es geschafft. Mit einem Grollen, welches über den Schwarzauerwald zieht, zersplittert das Portal vollends. Auch der Witterbaum ist nur noch ein elendes Häufchen an zusammengefallenen Geäst. Sogar die Chimären verlieren ihren Kampfgeist und sehen sich verwirrt um.

Wer ist der Mann mit dem zweifarbigen Schwert, der mit seinem dunklen Schatten zur Hilfe eilte? Hat Komu ihn geschickt oder handelt er auf eigene Faust? Ist Sabaoth nun endlich erledigt oder nur zurück in die Schranken verwiesen worden?
Nun, das wird sich aufklären, wenn alle kurz durch geschnauft haben und aufnahmefähig sind.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.05.2021 00:52.

Zemira
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Re: Unter dem fahlblauen Mond - Finale [01.05.2021 - ... ]

von Zemira am 16.05.2021 19:15

Name des Events: Unter dem fahlblauen Mond






Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 15.05.2021
Anwesende Teilnehmer: Alcino, Amiral, Cassia, Czara, Ezekiel, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Schwarzauerwald

Zusammenfassung:
Bevor es allerdings auf direktem Weg zu dem Witterbaum geht, haben die Anwesenden noch ein paar Fragen, sowohl an Komu als auch an Marco, der sich später sogar noch als hilfreicher Scout herausstellen wird.
Dieser berichtet, dass der schnellste Weg zum Witterbaum durch Askandars Hain führt. Es wäre zwar die direkte Route, birgt aber auch das Wesen in sich, eben jenen Askandar, der Sohn Sabaoths. Eine wirklich grausame Erscheinung, die der Truppe schon das ein der andere Mal über den Weg gelaufen ist und seine Macht demonstrierte.

Der Externar Komu machte in der Zeit deutlich, dass er sie nicht begleiten wird, da er sich lieber um seinen Notfallplan kümmern möchte, falls die Gruppe scheitern sollte und verschwindet so schnell, wie er gekommen ist. Sind es wieder geheime Pläne, die vielleicht nicht so scheint, wie der Kolyoraut es verkauft? Zumindest ist Zemira der Meinung, dass man mit wachsamen Augen weiter gehen sollte und nicht blind vertraut.

Mit dieser Warnung machen sich die Anwesenden allerdings auch auf dem Weg, um dem Unausweichlichen entgegen zu treten. Ihr Weg führt sie so gut eine Stunde weiter in den Wald hinein, weg von der Höhle, wo sie sich eben noch beraten haben. Immer wieder halten sie an, um die Chimären zu umgehen, die auch in diesem Waldstück ihren Patrouillen nachgehen.
Langsam wird deutlich, dass dieser Abschnitt mit Vorsicht zu genießen ist, da sich die Natur bereit einen Vorgeschmack gibt, welche Veränderungen auf sie warten. Blätter färben sich zu einem düsteren Abbild der normalen Vegetation, sowie Äste und Dornen unnatürliche sich windende Formen annehmen. Nur die hoch stehende Sonne zur Mittagszeit kann der Gruppe wenigsten etwas Licht spenden, da sie sich trotz allem durch das dichte Blätterdach schleicht. Die allgemein bedrohliche Atmosphäre kann aber selbst dieser kleine Lichtschimmer nicht vertreiben.

Die Truppe kommt zum Stehen, als Marco berichtet, dass sie bald am Ziel sind und selbst seine Anwesenheit keinen mehr schützen kann. Es braucht ein paar wachsame Augen, um zu erkennen, warum ungewollter Besuch hier keinen Anklang findet. Ezekiel ist es, der jeden darauf aufmerksam macht, dass hier die Bäume mit Leichen geschmückt werden. Bestätigend weißt Zemira auch noch auf eine weitere Spur hin, Blut und eine Rille, die mit Sicherheit zum Verursacher gehört. Einstimmig machen sie sich dann auf, eben jenem Fund zu folgen.

Aber mit der Spur und dem Vordringen in das Gebiet, muss man doch einen starken Magen vorweisen können, da ihr Weg immer mehr mit Leichen gezäunt wird, immer frischer, je weiter sie gehen. Eine halbe Stunde können sie sich weiter durch das Gehölz schlagen und dem immer unangenehmer werdenden Geruch wahrnehmen, bis ein umgestürzter Baum die Gruppe abermals zum Anhalten zwingt.

Mit vereinten Kräften ist dieses Problem auch schnell aus dem Weg geschafft und nun können sie sich mit etwas Bauch einziehen durch die geschaffene Lücke quetschen. Wie es scheint nähert sich die Gruppe auch immer mehr ihrem Gegner, der vielleicht sogar schon auf sie wartet.

Mit weiteren Schritten und dem selbigen Anblick an Blut und Leichen, gelangen sie zu einer kreisrunden Lichtung, die neben dem Rest trotzdem nicht grotesker sein könnte. Eine runenartige Einbuchtung am Waldboden, inmitten ein Loch aus dem sich rötlich glitzernde Wurzeln schlängeln und leere Gesichter, aufgehangen in den umliegenden Bäumen, die den Abenteurern am Rand entgegenblicken. Da muss sogar Marco kurz innehalten und den Würgereiz an einem Baum gelehnt unterdrücken, als klar wird, wo die Dorfbewohner ihre letzten Sekunden verbracht haben.

Während Zemira sich noch von einer Krähe ablenken lässt, hat Czara ihren Verstand beisammen, warnt alle vor den Wurzeln und auch den Blutspuren. Doch diese Warnung kommt für Marco zu spät, als er sich bereits in den Fängen des Baumes wieder findet, an dem er eben gerade noch versuchte alles drin zu behalten. Aber nicht nur dieser Baum verhält sich eigenartig, bildet sich doch gerade ein Pfad im Unterholz, als würde ein unsichtbare Hand es einfach beiseite schieben und mittendrin eine vierbeinige Gestalt, welche immer näher kommt.
Askandar beehrt die Gruppe mit seiner Anwesenheit, woraufhin diese bereits Maßnahmen ergreift, die dem bevorstehenden Kampf dienlich sein sollen.

Ohne länger zu fackeln, prescht das Wesen auf die Eindringlinge zu und läutet das Gefecht mit seinem Geweih ein.
Anschließend sollten die Mutigen eigentlich zeigen, was sie können und ihrem Ziel nicht auch noch gut zu spielen. Doch das Territorium macht es nicht einfach einen Treffer zu landen und so wirklich eingespielt ist die Truppe nun mal auch noch nicht. Die Ranken sind es, die durch Askandars Willen sowohl Amiral, als auch Ezekiel heftig zusetzen.

Czara kümmert sich derweilen darum, dass alle in ganzen Stücken da aus kommen, eine Aufgabe, die doch schwieriger wird, als sie anfangs gehofft hatte. So kommte es auch nach erneuten Angriffen des gruseligen Wesens, dass es Amiral und Ezekiel aus den Stiefeln haut und sie fürs Erste warme, stabilisierende Hände benötigen, bevor sie wieder im Kampf mitmischen können. Die anderen versuchen Askandar das Leben schwer zu machen und nach etlichen Versuchen, teilweise mit Erfolg, oftmals auch nur ein Schuss in die Ferne oder in die eigenen Reihen, setzen sie ihm immer mehr zu.

Jetzt können nur noch die letzten Reserven der Truppe helfen, um das Biest zu Fall zu bringen. Es gelingt der niederen Gottheit noch bevor es sein Ableben entgegen blicken kann, die Waldelfe auf sein Geweih zu spießen und nun als Kopfschmuck zu tragen. Selbst Zemiras Versuch, sich selbst zu befreien, scheitert. Da hilft nur noch der letzte Treffer von Alcino, um das Elend zu beenden. Sein Schuss trifft das Wesen direkt in die Brust, wodurch sich das Wesen von den Beinen an beginnt aufzulösen. Zurück bleibt nur sein Geweih, als der schwarze Rauch vom Wind davongetragen wird und den hart erkämpften Sieg mit sich bringt.
Die Truppe kann nun ihre Wunden lecken, kurz zur Ruhe kommen und entscheiden, was sie mit dem Überbleibsel anstellen, welches sich durchaus als interessantes Material entpuppt.

Aber hat diese Begegnung den Beteiligten gezeigt, dass dies eigentlich nur ein Selbstmordkommando ist? Denn nun bleibt nur noch der Witterbaum und die Gottheit Sabaoth selbst, ehe das Abenteuer endlich zu Ende ist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.05.2021 19:15.

Zemira
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Re: Unter dem fahlblauen Mond - Finale [01.05.2021 - ... ]

von Zemira am 09.05.2021 22:55

Name des Events: Unter dem fahlblauen Mond




Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 08.05.2021
Anwesende Teilnehmer: Alcino, Amiral, Cassia, Czara, Ezekiel, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 4 1/2h
Besuchte Orte im Event: Schwarzauerwald

Zusammenfassung:
Wie der Plan aussehen wird, zeigt sich in den nächsten Minuten, die selig verstreichen, während sich die Truppe berät. Amiral ist der erste, der ein paar Optionen in den steinernen Raum der Mine wirft, wie es möglicherweise weitergehen könnte. Es kristallisiert sich allerdings schnell heraus, dass ihnen nur der Kampf bleibt. Denn Marco ist ein wahres Dorn im Auge, wenn es darum geht, diese Waldtour mit Erfolg zu Ende zu bringen.

Aber wie wollen sie das mit möglichst wenig Lärm, oder sonstigem Aufruhr schnell über die Bühne bringen?
Dafür kritzelt Amiral, in Zusammenarbeit mit der Heilerin Czara, einen kleinen Schlachtplan, welche beinhaltet, dass in der Mine alles ablaufen wird. Jetzt muss Marco nur noch in eben diese gelockt werden. Eine weitere Diskussion bricht aus, wobei der Herr auf der Lichtung ihnen allerdings das weitere Vorgehen abnimmt. Springt er doch einfach mit einem unmenschlichen Satz zu dem Eingang, bereit das nette Picknick zu beenden.

Da sich damit einiges erledigt hat, fackeln die Anwesenden auch nicht lange und machen sich bereit wenigstens den einen Teil des Plans nachzugehen.

Doch zunächst dürfen sie Marco dabei zusehen, wie er sich in einen wahren Gegner verwandelt, einen gut drei Meter großen, weißen Tiger, bewaffnet mit scharfen Klauen und wohl einem noch gnadenloseren Gebiss. Die einen noch etwas ungläubig, die anderen erkennen sofort, dass es jetzt oder nie heißt.

Ein hitziger Kampf entbrennt, als Marco mit erschreckender Geschwindigkeit zum ersten Streich ansetzt und sofort Cassia als sein erstes Ziel auserwählt. Nachdem ihr ein neues Andenken im Gesicht verpasst wurde, sind nun die Waffen der anderen Seite dran, Marco ein wenig das Leben schwer zu machen. Das gelingt allerdings nur mittelmäßig, da unsere Mieze doch nicht zu unterschätzen ist, nicht nur was seine Schnelligkeit und Wendigkeit angeht. Sondern vor allem auch sein Verständnis, wenn es ums Kämpfen geht. Das zeigt er auch deutlich, indem er Cassia recht schmerzhaft einige Meter von sich tritt.

Die nächsten Runden verlaufen auch nicht viel besser. Ein paar Treffer gelingen so wie geplant, andere werden an die eigene Mannschaft verteilt, was zumindest Alcino schon wieder zu spüren bekommt, als sich Rosi in seinen Nacken beißt.

Dennoch lässt sich die Truppe nicht von ihrem Vorhaben abbringen, schwingen sie doch die Waffen mit vollem Einsatz, in der Hoffnung, dass es nicht allzu schlimm ausgeht. Doch ihnen wird ein Strich durch die Rechnung gemacht. Marco empfindet wohl ein inneres Bedürfnis, der guten Rosemary, Ezekiels Eidolon, ein paar blutende Furchen mit seinen Klauen zu verpassen. Auch mit den Bemühungen der Heilerin muss das sehr schmerzhaft gewesen sein. Demnach kann man sich auch nicht recht über Amirals und Zemiras Treffer freuen.

Dies scheint der flinken Katze noch nicht zu reichen und als er wieder an der Reihe ist, möchte er Rosi nun ganz den Garaus machen. Ezekiel sieht sich demnach gezwungen seinen Eidolon hinter sich zu verfrachten, um schlimmeres zu vermeiden. Dabei macht er sich allerdings selbst zur Zielscheibe.

Es zeigt sich auch bereits, nachdem die Truppe ihre Angriffe beendet haben. Denn nun ist wieder Marco, welcher doch schon ziemlich in die Ecke gedrängt wird, an der Reihe. Sein Weg ist versperrt zu dem Eidolon, weswegen nun Ezekiel dran glauben muss. Nicht einmal die Barriere, die Czara für in geformt hat, kann ihn davor retten, dass ihn die Klauen ausknocken. Es bedarf noch zusätzlich dem Einschreiten der Waldelfe Zemira, die so zumindest einen Teil des Schadens auf sich ziehen kann. Was tut man nicht alles für seine Freunde, nicht?

Die letzten Schlagabtausche werden vollbracht seitens unserer Helden, der Hybrid lässt seinen Blick durch die Runde schweifen und kürt Cassia wieder zu seinem Opfer. Ezekiel kann nun auch einen Treffer verzeichnen und so bedarf es nur noch den letzten Streich von Zemiras Speer und Marco wäre besiegt.

Wenn da nicht ein bekanntes Gesicht dazwischen funken würde und die Mieze verschon, indem er die Elfe mit seiner eigenen Macht davon abhält, ihm nicht doch die Kehle aufzuschlitzen.

Komu, der Unvermeidbare, gesellt sich, wie aus dem Nichts, zu der Gesellschaft hinzu und klärt die Truppe erst einmal auf, dass es sich hier nicht um einen Gegner handelt, sondern um einen Verbündeten in feindlichen Reihen. Da herrscht nun ein großer Klärungsbedarf, denn damit hat nicht wirklich jemand mit gerechnet.

Komu entlässt Marco erst einmal aus seinem Griff, eine Geas, wie er es ausdrückt. Ein mächtiges Werkzeug um Leuten oder Kreaturen einen Befehl zu erteilen, eine Aufgabe, die solange bindend ist, bis die Geas-Queste wieder aufgehoben wird. Nachdem er auch bittet, dass Czara Marco ein wenig zusammen flickt, kann er die Anwesenden in seinen geheimen Plan einweihen, indem der nun wieder zum Mensch gewordene Tiger die Schlüsselfigur spielt, um Informationen zu erhalten. Dieser diente nur dazu Sabaoth ein wenig auszuspionieren und er hat einige Details, die er der Truppe verkünden mag.

1. Immer mehr Leute verschwinden oder gehen in den Wald. Demnach gibt es nicht mehr viele Leute in dem Dorf um Kadara.

2. Eben jene versucht sich an Runen, die sie in den Witterbaum ritzt, welche immer deutlicher zu glühen beginnen.

3. Heute ist Vollmond und demnach wahrscheinlich die letzte Chance das Ganze zu beenden, ehe es ziemlich steil bergab geht.

Die Yokuza werden zusätzlich noch darüber informiert, wer denn dieser Komu eigentlich ist, denn das hat man bis jetzt noch nicht erwähnt, ganz zum Missfallen von Cassia. Wäre es doch wichtig gewesen, dass man sie davor schon umfassend ins Bild setzt. Aber besser spät, als nie, richtig?

Nachdem dann auch hier alles weitere ausgetauscht wurde, bietet marco noch sein Schwert an, falls es jemand dringender benötigt als er, jetzt wo sein Dienst getan ist. Dafür bekommt ein gewisser jemand noch seine Abreibung.
Außerdem wird er sie noch ein paar Schritte zum Witterbaum begleiten.
Mal sehen, wie das verlaufen wird.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.05.2021 19:16.

Zemira
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94, Weiblich

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Unter dem fahlblauen Mond - Finale [01.05.2021 - 29.05.2021]

von Zemira am 07.05.2021 16:23

Name des Events: Unter dem fahlblauen Mond




Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 01.05.2021
Anwesende Teilnehmer: Alcino, Amiral, Cassia, Czara, Ezekiel, Zemira
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Leonus
Dauer des Events: 5 1/2h
Besuchte Orte im Event: Schwarzauerwald

Zusammenfassung:
Der Tag ist gekommen, wohl besser der Morgen, denn die Truppe unserer mutigen Abenteurer und Yokuza haben sich bereits in den frühen Stunden versammelt, um sich einen Weg durch den Schwarzauerwald zu bahnen, damit beendet werden kann, was vor langer Zeit seinen Ursprung fand.

Jeder scheint gut gewappnet zu sein für das Vorhaben, sei es Ausrüstung und/oder die passende Einstellung, und demnach kann es dann auch schon nach einigen gewechselten Worten bezüglich der zu bestreitenden Sache, ausgetauschten Meinungen zum Thema 'Rosis zweitem Frühstück', in das Unterholz gehen.

Doch schon nach wenigen Schritten muss die Truppe feststellen, dass das hier kein einfach Waldspaziergang wird. Nebel und dichter Waldwuchs, unsichtbare Augen liegen auf den sechs Helden und erschweren nicht nur das Vorankommen, sondern verdrehen hier auch den erfahrensten Leuten den Orientierungssinn. Dies bestätigt auch die Wand aus Rinde und Blättern, die sich nach dem kurzen Marsch vor ihnen ausbreitet und macht das Weitergehen erst einmal nicht möglich. Sowohl Cassia, als auch Zemira bemühen sich Licht in die dunkle Angelegenheit zu bringen. Erstere versucht ihr Glück in östlicher Richtung, aber auch hier kein Durchkommen durch das Geäst. Die Waldelfe hingegen hat es gen Westen gezogen, wo sich eine Schneise vor ihr offenbart, welche die Truppe auch nach kurzer Besprechung nutzt, um weiter zu gehen.

Was zu Beginn noch den Anschein machte, die richtige Entscheidung gewesen zu sein, entpuppt sich schon nach ein paar weiteren Schritten als wahre Tortur. Eine Stunde zwängen sie sich durch Büsche, Bäume und sonstiges Geäst, was sich ihnen in den Weg stellt. Immerhin gibt es ihnen das Gefühl, dass die Richtung stimmt, sogar direkt zum Ziel zu führen scheint. Aber zunächst begrüßt sie ein lichtes Waldstück. Hier ist es Ezekiel, der seine Ohren besonders gespitzt hat und die restlichen Anwesenden auf ein Geräusch aufmerksam macht, welches mit Zuversicht zu einer den Chimären, die es sich nun im Schwarzauerwald gemütlich gemacht haben, gehört. Dies bestätigt auch Alcino und verbreitet den Vorschlag die Wesen zu umgehen, um unnötigen Lärm durch einen Kampf zu vermeiden. Gesagt, getan. Wenn auch ganz nach Plan schaffen sie es, sich an den drei Wildschwein ähnlichen Tieren vorbei zu schleichen und können ihren Weg weiter fortsetzen, denn an der Lichtung lässt sich ein Pfad ausmachen.

Sobald sie diesen Weg einschlagen, müssen sie aber auch hier schnell wieder Halt machen und finden sich vor einer felsigen Wand wieder. Gut, dass Ezekiel hier die passende Antwort in seinem Kopf parat hat und Einblicke über diesen Eisenhügel, die dazugehörende Mine und deren Eingang an seine Mitstreiter weiter gibt. Eine kurze Suche offenbart ihnen den Eingang, gefolgt von einem sanften Luftzug und dem zarten Geruch von Verwesung. Kein gutes Zeichen. Allerdings sind sie sich alle einig, dass eine Klettertour heute nicht auf dem Programm steht und es demnach auch nur noch die Möglichkeit gibt, sich weiter in den steinernen Gang zu wagen.

Mit Cassia als Vorhut und Amiral als lebende Fackel gehen sie nun einen schmalen Gang entlang, bis zu einer Biegung, die in eine größere Höhle ausläuft. Vorsicht ist geboten, weswegen sich Cassia ihrer Sinne bemüht, aber durch das leise Pfeifen des Windes nichts ausmachen kann. Schnell wird allerdings klar, dass sie hier nicht alleine sind, als sie in das Gesicht einer weiteren Chimäre blicken müssen, welche sie auch ohne eigenes Augenlicht bereits ausgemacht hat. Die Truppe macht sich folglich mehr als kampfbereit und attackiert das Wesen.

Es schien alles in Ordnung, ein Kampf, den man durchaus bestreiten konnte, wären da nicht die drei weiteren Chimären, die sich dazu gesellen und somit die Falle zuschnappen lassen. Ganz zum Leidwesen von Alcino, der sich den Bissen und Klauen nicht entziehen kann und so stark verwundet wird. Schutzkonstellationen werden eingegangen, Verwundete versorgt und weiter gekämpft. Flinke Füße und Treffer, die an der richtigen Stelle sitzen führen schlussendlich doch dazu, dass hier ein kleiner Sieg verzeichnet werden kann. Besonders Rosi ist es, die hier ihr können zeigen konnte, gehen doch 3 Chimärenköpfe auf ihr Konto. Dafür hat sie sich eine Belohnung verdient und unsere Truppe eine kurze Verschnaufpause.

Aber nichts währt ewig, denn es muss weitergehen, wenn dies hier ein Erfolg auf ganzer Linie werden soll. Also gehen sie weiter, nachdem sich Amiral eine Probe der besonderen Haut des Wesens eingesteckt hat. So gelangen sie an das andere Ende des Minenschachts und können sich an frischer Luft erfreuen und an der dahinter liegenden Lichtung.

Amiral, der sich eben noch über seinen Schleim gefreut hat, kann auf der anderen Seite eine Figur ausmachen, die mit dem Nebel näher kommt. Winkt sie ihm wirklich entgegen? Es braucht einen Moment, bis die Anwesenden sich ein Bild über die Situation gemacht haben und so sind es Cassia und Amiral auf, um sich den Schemen mal genauer anzusehen. Eben jener entpuppt sich als ein bekanntes Gesicht, Marco. Worte werden gewechselt, die man durchaus als Drohung einstufen könnte, gerade dann, wenn man Marcos 'Warnung' richtig versteht, sollte die Truppe sich nicht unverzüglich zurück ziehen.

Und das ist es auch, was die Truppe tut, sich zurück in die Minen ziehen, um einen Plan auszuklügeln. Wie wird dieser aussehen?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.05.2021 13:38.
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