SB-Auftrag - Retter in Not [31.05.2026]
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SB-Auftrag - Retter in Not [31.05.2026]
von Valin am 01.06.2026 18:13Name des Events: Retter in Not
Informationen:
Teil: 1 (von 1)
Datum des Plays: 31.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Luthien, Valin, Yasmina, Zemira
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Ottilie
Dauer des Events: 19:30 bis 24 Uhr
Besuchte Orte im Event: zweiter Eingang zur verlassenen Mine, die verlassene Mine, Marktplatz vor dem Gasthaus „Zum schwarzen Schwan"
Zusammenfassung:
In den Straßen Froenyas suchen Eltern verzweifelt nach Helfern, um ihre drei Kinder William, Arabella und Dominik aus einer verlassenen Mine, in der die drei sich beim nachmittaglichen Spielen geschlichen haben, zu befreien. Der Eingang ist hinter ihnen nämlich eingestürzt und dazu gibt es schon längere Zeit Gerüchte von Monstern in der Höhle.
Es fand sich eine bunte Truppe aus einer Waldelfin, einer Professorin der Akademie und einem Baronenspross aus Embaro zusammen mit seiner neuen Lehrerin. Die Mutter gab der Gruppe Fackeln und bat sie aufgelöst, ihre Kinder zu retten. Nennenswerte Informationen, welche Monster da drinnen hausten und wie der Haupteingang eingestürzt ist, hatte sie allerdings nicht. Bei letzterem wäre es lediglich wahrscheinlich, dass es am morschen Holz lag.
Luthien allerdings stellte die Vermutung auf, dass die Monster das mehr oder minder absichtlich getan haben könnten und im ersten Raum der Mine, die sie durch einen wirklich nicht mehr gut in Stand gehaltenen weiteren Eingang (halb durch über Hindernisse kraxelnd) betreten hatten, war an einem Stützpfeiler so eine Kerbe, als habe etwas oder jemand dagegen geschlagen und ein Stück hinaus gebrochen. Eine sichere Annahme gab es aber: Möglichst nicht mit den Wänden und Stützpfeilern interagieren, wenn man nicht verschüttet werden wollte.
In der nach Verwesendem stinkenden Mine fand Yasmina Fußspuren, die weit zu groß für die Kinder, aber auch zu groß für Menschen waren. Diese führten wie auch der Gestank tiefer in die Mine hinein bis an eine Abzweigung: Rechts führten die Spuren weiter, aber von links kam der Verwesungsgeruch.
Einstimmig entschied sich die Gruppe, nach links zu gehen, kamen aus dem Gang doch auch Schnarchen und Schmatzen und eine Stimme, die möglicherweise Arabella gehörte. Der Weg war recht verworren, aber im Endeffekt kamen sie an eine erneute Gabelung, diesmal mit drei möglichen Wegen. Einer war völlig verschüttet, ein anderer führte tiefer in die Mine und aus dem anderen war ein schwaches Licht zu sehen.
Auch wenn sie sich nicht einig waren, ob jetzt die Kinder oder das Monstrum das Licht erzeugt hatten, beschlossen sie, dem Weg mit dem Licht zu folgen. Aber auch wenn die Vier versuchten, sich anzuschleichen, war das ein schweres Unterfangen, da der Weg nicht nur keine nennenswerten Verstecke hatte, sondern auch schon lange nicht mehr von Steinen oder anderen herumliegenden Objekten befreit wurde.
Die vier Wesen, die als Oger zu identifizieren waren, bestehend aus drei Ausgewachsenen, die bereits im Sitzen so groß wie die vier Retter waren, und einem Jüngeren, der schlechtere Waffen und Rüstung trug als die anderen. Drei von ihnen hatten von einem schon stark verwesten Hirsch gegessen, während der Letzte geschlafen hatte, bevor sie so rüde bei ihrem Festmahl unterbrochen wurden.
Zemira suchte sich den dicksten Oger aus, der mit einem Streithammer bewaffnet war, und stach mit ihrem Speer in sein eines Knie. Das Andere kam kurz darauf dran – obwohl sie selbst etwas einstecken musste –, was ausreichte, um dieses Bein ganz abzutrennen und diesen Gegner ins Feuer stürzen zu lassen.
Yasmina hatte zwar ihren tollen Dreizack dabei, aber sie fror lieber die drei erwachsenen Oger ein, während Valin und Luthien auf den Jüngsten los gingen und ihn in ähnlich kurzer Zeit wie Zemira ihren zerstückelten.
Der dritte Oger war mit seinen Großkopfhammer der treffsicherste. Erst schlug er auf Zemiras Schultern ein, danach nahm er sich Luthiens Gesicht zum Ziel. Das schützte ihn aber nicht davor, von Yasmina erneut eingefroren und dann von der eben getroffenen Luthien enthauptet zu werden.
Der letzte Stehende beschloss, die Beine in die Hand zu nehmen und wäre es nicht an Zemiras Wurfkünsten, hätte er es wohl geschafft und die Minenschächte zum Einsturz gebracht. So aber landete er hinterrücks gepfählt auf dem Boden.
Die rothaarige Waldelfe hatte, nachdem sie die Kniegelenke des dicksten Ogers aufspießen konnte, sich ein altes Regal angeschaut, hinter dem sie ein Lichtlein gesehen hatte. Sie war sich sehr sicher, dass sich dahinter die Kinder befanden und nachdem der Kampf so beendet war, machten sich auch die Professorin und der kaum Erwachsene dran, die Kinder davon zu überzeugen, dass sie friedlich gesonnen waren. Es war etwas Überzeugungsarbeit notwendig, aber die Beiden hatten da wohl eine vertrauenswürdige Ausstrahlung und so kamen die drei Kinder im Alter von vier bis sieben aus ihrem Versteck hervor.
Ihnen schien nichts zu fehlen, was gut war, aber sie waren verängstigt und erschöpft. Luthien nahm William und Yasmina Arabella an die Hand, während Valin den vierjährigen Dominik auf den Arm nahm. Die Kinder schlossen auf Anweisung die Augen, damit sie die grausigen Leichen nicht sehen mussten, der Jüngste schlief dadurch sogar ein. Mucksmäuschenstill verließen sie so die Mine, um ja nichts zum einstürzen zu bringen und als Belohnung verteilte Luthien Schokolade.
Die wartende Mutter war von Yasmina zu deren Pferd bei einem Gasthaus geschickt worden, damit sie nicht die ganze Zeit vor dem Eingang stand, und dort fanden sie sie auch wieder. Die Familienzusammenführung war glücklich und einstimmig lehnten die Retter eine Bezahlung ab. Die Familie hatte nicht viel und sollte es für die Kinder ausgeben können.
Und so war der Tag und das Leben für Kinder und Eltern gerettet worden.






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