Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
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Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 13.04.2026 22:56Und was führt dich hierher?
''Blitze zerreißen,
Chaos tanzt im dunklen Wind,
Morgen bleibt fremd.'' - Nanashi
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 14.04.2026 00:04Name des Events: Creatio ex Nihilo
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 13.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Kamaitachi, Katla, Nanashi, Sophie, Yasuno
Abwesende Teilnehmer: Quinn [ausgestiegen]
Eventleiter: Martin [Unke]
Dauer des Events: 3 1/2h
Besuchte Orte im Event: Ein Tor zu einer anderen Welt
Zusammenfassung:
Blitze zucken über die Welt hinweg und das aufkommende Unwetter hüllt die Nacht in einen Schleier des Ungewissen. Sie reißen nicht nur die Welt in Zwei, sondern entfesseln eine Macht, die stille Schreie in die Welt setzt.
Eben jene Macht bekommen die unterschiedlichsten Leute, wo auch immer sie sich gerade befinden mögen, zu spüren. Ein Efreet, die Schmiedin von nebenan, zwei Niparanerinnen, die nicht unterschiedlicher und gleich zur selben Zeit sein könnten und die kleine Elster der Gassen finden sich vor einem Monument alter Zeiten wieder. Ein Durchgang, eine Einladung zu dem, was noch kommen mag.
Ein Jeder nimmt die Einladung an und schaut hinter den Schleier der Tore, hin zu Säulen, die in der Ferne liegen. Auf ihnen fristen kleine Kreaturen ihr Dasein und warten, dass auch sie ein Blitz in eine andere Realität zieht. Doch dieser wird nicht kommen. Die Gruppe trifft dort zusammen und kann sich kurz untereinander bekannt machen, ehe sie vor einem Kubus stehen, der den Weg der weiteren Reise ins Nichts beschreibt. Es ist die Bibliothek aus Träumen, Visionen oder Vorahnungen, deren Inneres nach ihnen ruft. Doch diesmal ist es kein sanfter Laut, sondern ein Grummeln aus der Tiefe, gefolgt von einem Kreischen, das noch einige Sekunden in den Ohren kitzelt.
Sie treten ein in die Hallen des unendlichen Wissens. Denn was sonst soll eine Bibliothek sein? Sie gehen einen Gang entlang, tiefer in den Schlund des Gebäudes hinein, getrieben wie die Motten vom Licht weiter zum Ende des Tunnels. Betrachtet werden sie dabei von den riesigen Stauen, deren kalter Blick die Ewigkeit untermauert, die sie gehen. Das Licht scheint nicht näher kommen zu wollen, weswegen man sich zunächst die steinernen Begleiter näher ansieht. Schnell wird klar, einst waren sie Gestalten, menschlich und lebendig. Es schockiert einige, doch Nana interessiert sich nur für den weiteren Weg, das Licht. Mit ihrer Magie zieht sie nach der vorher bereits gespürten Macht und bringt den Schimmer näher an die Gruppe heran. Eigentlich wollte sie zuerst hindurch, doch Yasuno entscheidet, dass sie es sein soll, die das Unbekannte durchbricht und das Portal zur anderen Seite betritt.
So folgen auch die Anderen, doch Nana bleibt. Sie folgt etwas anderem, einem anderen Ruf und schneidet diese Welt mit ihrem Katana für eine Sekunde entzwei. Eingestiegen in ihren eigenen Riss, lässt sie die Gruppe zurück.
Der Rest sieht sich nun in der Bücherei, umgeben von Schriftstücken und seelenartigen Gestalten in der Ferne. Auch hier hören sie das Grummeln, das Kreischen vom Eingang, kommen sie der Quelle wohl immer näher.
Sophie scheint neugierig wegen der Wesen zu sein, spendet neben Fussel auch eine Perle und Kekse. Hätte Kamaitachi nicht sofort eingegriffen, würde der Kleinen jetzt nicht nur 3 Finger fehlen, sondern die ganze Hand, als sich die Gestalt nimmt, was sie möchte. Yasuno trägt ebenso einen kleinen Kampf aus, da sie in einer Umarmung zwischen Wahnsinn und Wärme gefangen wird. Es bedarf nur eines Schwungs ihrer Klinge und die kleinen Wesen lassen von ihr ab, ebenso die sich einschleichenden Gedanken aus fremden Zungen. Es langweilt sie, dass sie nicht bluten, leiden, voller Angst davon rennen, und entscheidet sich deswegen, weiter zu gehen.
Lange wird es sicher nicht mehr dauern, bis ein richtiger Kampf auf sie wartet.
Sophie, die ihre Finger noch einsammelt und sicher ein paar Tränchen verliert, folgt mit Kamaitachi und Katla der großen Frau über eine der Brücken in Richtung des nächsten Regals. Winkt ihnen von dort jemand zu? Wandern die Schatten selbst hier herum? Illusion, oder der Versuch mit den eigenen Gedanken zu spielen? Wer weiß das schon.
Yasuno speist diesen Ort mit ihrer Schlangenzunge. Ein Opfer? Eine Darbietung ihrer Fähigkeiten? Die Welt scheint unbeeindruckt.
Sie atmet leise diese Bibliothek, bis etwas in ihr erwacht. Sie finden niemanden, den sie kennen, sondern das Wesen, die Quelle des Kreischens. Es wabert in Formen, kann sich nicht entscheiden, was es sein möchte, aber es ist riesig. Wird es verschlingen, oder geben, was sie suchen?
Wer genau hinsieht, wird nur noch ein Auge über dem Wesen sehen, rot und umgeben von bläulichem Schimmer.
Was Nana in der Zwischenzeit erlebt:
[,,Du bist nichts besonderes, deine Worte nichts, nur Namen sind Macht.''
Nana stieg in ihren selbst geschaffenen Riss und fand sich in einer kleinen Zwischenpassage wieder, beobachtet durch ein riesiges Auge. Wie in Zeitlupe bewegt sie sich auf den gut zwei Meter entfernt liegenden Riss, der Körper verlangsamt, aber ihr Verstand keineswegs beeinträchtigt. Sie bittet nicht um Macht, sondern fordert einen Handel. Wird das Wesen annehmen? Wie wäre es ohne Ketten, ohne Namen sich zu entfalten? Wäre das nicht die Glückseligkeit?
Nana wird auf die Antwort warten, geduldig aber bereit. Erst dann lenkt sie ihren Blick Richtung Riss, hin zu den elenden Stimmen der Anderen.]
- Disclaimer: Dieser Zusatz dient nur der Vollständigkeit der Zusammenfassung. Inplay ist nicht bekannt, was mit Nana passiert ist.
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 21.04.2026 18:56Welche Form wird dich noch halten?
''Echo der Seele,
klirrt wie Klingen so nah,
die Ketten bersten'' - Nanashi
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 21.04.2026 20:50Name des Events: Creatio ex Nihilo
Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 20.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Kamaitachi, Katla, Nanashi, Sophie, Yasuno
Abwesende Teilnehmer: Quinn [ausgestiegen]
Eventleiter: Martin [Unke]
Dauer des Events: 3 1/2h
Besuchte Orte im Event: Die Bibliothek Quorath'aeyns
Zusammenfassung:
Hunger ist alles, was es spürt, das Wesen gefangen in einem Echo der Welt. Es verlangt danach, das Fremde zu verschlingen, es in sich aufzunehmen, um so womöglich Zufriedenheit zu erlangen. Schreie der Wut dringen weiter an die Ohren der Fremden, die sich in das Reich Quorath'aeyns gewagt haben. Unfreiwillig oder doch mit präziser Absicht?
Einige glauben, dass sie beobachtet werden, dass jener, der für alles verantwortlich ist, neugierig geworden ist. Die Wunde, welche sich weiter in den Raum hinein brennt, entpuppt sich allerdings als Nana, die ihren Weg zurück zur Gruppe gefunden hat.
Bläulicher Nebel wabert über den Kopf des Wesen hinweg, dringt in sein Inneres ein, ehe die Weißhaarige folgt und sich verschlingen lässt. War es dumm? War es ein Fehler? Für Nana wohl kaum, als sie explosionsartig aus dem Wesen bricht und somit der Kampf für alle anderen unausweichlich scheint. Und so kämpfen sie, zunächst ein jeder für sich.
Die Zeit sollte zeigen, wer der Stärkere ist, doch das Chaos spielt nicht nach Regeln, es formt sie neu, verwandelt sie in etwas, das nur noch als Echo des Originals zu erkennen ist. Körper spalten sich auf, Seelen zerreißen in Zwei, dann Drei und Vier. Tick Tack. So rattert das Geschehen immer weiter, ohne es aufhalten zu können. Ein Fluss aus Klingen, Magie und Schnitten ins eigene Fleisch. Doch wo wird er münden? Gibt es hier einen See oder das Meer, in dem alles zusammenfließt? Jeder Erinnerung ein Teil dieser Welt wird, dieser Bibliothek?
Viele Aspekte wirbeln im Raum umher: Feuer, Wut, Macht, Stärke und Angst.
Jeder kann es spüren, doch keiner kann alles wirklich begreifen. Es ist ein Wirbel, ein Sturm, der sich unaufhaltsam in die Seelen der Anwesenden brennt, sie umarmt und zu sich ziehen will. Yasuno entscheidet sich schließlich, dass es genüge, dass sie das Ende bestimmt. Während das Wesen immer kleiner und schlussendlich besiegt in das Buch der Verlorenen geschrieben wird, löscht die Niparanerin auch ihre aufgespaltenen Stücke aus. Nur ein kleiner Schnitt, präzise und unnachgiebig, erfüllt von Langeweile ohne den Rausch der leidenden Blicke ihres Gegenübers.
Das Feuer der Schmiede verebbt langsam und fügt sich dem Geschehen. Der Kampf forderte seinen Preis. Doch wer wird ihn zahlen? Sophie tat dies bereits mit ihrer Münze, doch es änderte nichts. War es vergebens?
Nachdem die Fragmente aller wieder zu einem Stück zusammengesetzt wurden, erhascht man einen Blick auf die Macht des Herren der Bibliothek, in Form von 5 Schriftrollen. Die Schrift einer Gottheit. Jede von ihnen auch nur ein winziger Hauch von dem, was er noch zu vollbringen mag. Doch wer ist würdig, welche Macht in die Welt zu tragen?
Bist du dem Geschenk der Götter würdig?
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 04.05.2026 18:02Wer führt dein Kreuz der Marionette?
''Schöpfung aus dem Nichts
Pfad zum Vater des Wyrds nah
Spielzeug deines Seins'' - Nanashi
Re: Creatio ex Nihilo [13.04. - 03.05.26]
von Nanashi am 04.05.2026 18:31Name des Events: Creatio ex Nihilo
Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 03.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Kamaitachi, Katla, Nanashi, Sophie, Yasuno
Abwesende Teilnehmer: Quinn [ausgestiegen]
Eventleiter: Martin [Unke]
Dauer des Events: 3 1/2h
Besuchte Orte im Event: Die Bibliothek Quorath'aeyns und das Spielfeld der Wissenden
Zusammenfassung:
Und welche Macht verschlingt am Ende deine Seele?
Hier liegt das Wort eines Gottes und ein jeder ist würdig, es zu nehmen. Doch welches Wort wird welcher Seele gerecht? Schwarz und Rot, so uneinig, wie Streitende es nur sein können. Wo das Gold beinahe versiegt ist, gibt es nur eine Wahrheit und am Ende soll sie ihre bekommen. Doch es ist jemand anderes, der sich zuerst an das Wort bindet und in Tinte verwandelt, dem Pfad des Wyrds entgegen geht.
Fragst du dich, wieso deine Schrift sich nicht in das Papier einbrennt, wie eine Landkarte zu deinem Glück? Ist es das Verlangen nach dem Verlangen, was sich auf deine Haut legt, schneidend, glühend und beinahe verzehrend?
Ein jeder trägt es in seiner Brust, auf der Haut, wenn sich der Himmel zusammenzieht und die Welt ins Chaos stürzt.
Nach und nach, mit einem Schritt näher zum Wissen der Welt, lernen die Spielfiguren in ihrem eigenen Spiel, verstehend und dem Wohlwollen eines Gottes ausgesetzt.
Da stehen sie vor dem Vater der drei Söhne, die je einen Teil von ihm in sich tragen: Ekstase, Konfrontation und die ewig verzehrende Erneuerung.
Wünschst du dir nicht auch Vollkommenheit?
Manche wünschen sich nur die Ruhe des Wissens, dem Durst nachzugehen, zu ergründen, wer nun welche Fäden zieht, welchen Würfel fallen lässt. Und in diesem Durst keimt eine Aufgabe, sodass die Welt bestehen kann, nicht gefangen in einem Krieg zwischen Chaos und Ordnung. Doch im Grunde ist es nur ein kleiner Aspekt, denn eine neue Welt wird kommen, egal was du tust.
Wo man erschafft, da gibt es Macht, dort wo sie begraben liegt, gibt es Antworten. Zwischen dem scheckelnden Rot unter der Krone des Königs, dort wird die Reise beginnen, ein Weg hin zur Ruhe in meinem Sein, wenn meine Söhne versagen.
Eine weiße Kriegerin wird richten, so wie ihr über Eure Figuren auf dem Schachbrett meines Reichs.
Gesendet mit einem Ziel, so klar und doch ferner als der aufblühende Morgen nach so vielen Nächten unter dem dunklen Schleier des Regens. Er wird kommen, aber fremd bleibt er, bis das Ziel erreicht ist.
Findet sie, sodass die Waagschale nicht kippt. Denn was sonst auf Euch hinab regnet, kann kein Würfel dieser Welt entscheiden.
Man wird sehen, mit anderen Augen, die sich auf einen legen, die sich in den Verstand drängen und immer wieder verdeutlichen: Bist du wirklich nur du selbst?
Aus dem Nichts entstehen Kreationen, geschliffen durch Regeln und Zukunft.
Doch welche ist die Deine?






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