Von Jungfrauen und Vollmondnächten [16.01.19 - 29.01.19]

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Argos
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Von Jungfrauen und Vollmondnächten [16.01.19 - 29.01.19]

von Argos am 22.01.2019 17:46

Von Jungfrauen und Vollmondnächten Teil 1 [16.01.2019]

 

Anwesende Teilnehmer:
Apholinne, Gorian, Keita, Neal, Raghnall

Nur wenige Stunden, nachdem sich die traurige Kunde von der Entführung Soraya Perolsteins und das damit einhergehende Hilfeersuchen der Stadtwache die Runde machten, fand sich bereits eine kleine wackere Gruppe mutiger Anwohner und Reisender ein, welche die Untersuchen unterstützen wollte.

Obwohl Hauptmann Darius Perdo keinen Hehl daraus machte, dass der Hilferuf vielmehr von ihm ausging und die Stadtherren dieser Vorgehensweise mehr als nur kritisch gegenüberstanden, führte dieser sie schließlich auf das Gelände des Anwesens der Perolsteins und schlussendlich in das Schlafzimmer der Entführten.

Obgleich die Stadtwache bereits gründlich gesucht hatte, bat der Soldat sie, erneut den Raum zu untersuchen, was sich als kluge Entscheidung entpuppte, konnten die zivilen Berater doch wertvolle Informationen gewinnen:

So fanden sie eine Karte, auf welcher mehrere Orte innerhalb Peronas eingezeichnet waren und bereits hier drängt sich der Verdacht auf, dass die junge Adlige vor ihrem Verschwinden die Entfühung ihrer Vorgängerinnen untersucht hatte. Dieser Verdacht bestätigte sich, entdeckte die Guppe in einer verschlossenen Truhe schließlich das Tagebuch der Verschwunden, in welchem sie mehrere Personen nannte, welche durch ihre eigene Familie Not und Elend erlitten hatten und deren Wohnhäuser auf der Karte markiert waren.

Das Bild komplettierte sich schließlich, als ein aufgeschlagenes Lexion über eine Sekte der Kirche des ersten Lichts berichtete, welche sich selbst als "Orden der scharlachroten Flamme" bezeichnete und eben diese scharlachrote Flamme als Perversion des ersten Lichts anbetete.

Doch bis dahin deutete noch keine Spur auf den Verbleib Soraya Perolsteins hin und so untersuchte man das Fenster, durch welches eingebrochen worden war. Dank scharfer Augen und guter Ortskenntnisse konnte man dort Schlammspuren entdecken, die auf eine eher feuchte und sandige Umgebung hindeuteten. Auch ein neuerliches Durchsuchen der Bettstätte lieferte neue Ergebnisse, fand man doch eine Angelschnur vor und befand, dass der Besuch der Slivovic-Brüder, eines vielköpfigen Fischerclans vorerst die beste Idee war, war ihr Wohnort doch auch eingekreist.

Bevor man jedoch aufbrach, war es Keita, welcher noch den Kamin untersuchen wollte. Trotz äußerster Vorsicht aktivierte er dabei eine versteckte Runenfalle, wodurch der Kamin in einem Feuerblitz explodierte. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden und der Hauptmann konnte von ihren Entdeckungen erfahren.

Doch damit war die Aufgabe der Bürger noch nicht getan. Aufgrund aktueller Unruhen und Ausschreitungen gegen die Stadtwache mied diese in letzter Zeit das Fischerviertel und Hauptmann Perdo befürchtete durch eine offizielle Untersuchung weitere Ausschreitungen, weshalb er die Laiendetektive um den Gefallen bat, dort weitere Nachforschungen für ihn anzustellen.

So brach die Gruppe auf, unwissend, was sie erwarten würde...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.01.2019 18:03.

Argos
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Re: Von Jungfrauen und Vollmondnächten [16.01.19 - 29.01.19]

von Argos am 24.01.2019 13:47

Von Jungfrauen und Vollmondnächten Teil 1 [22.01.2019]

 

Anwesende Teilnehmer:
Apholinne, Gorian, Keita, Neal, Raghnall

Auf ihrem Weg zu den Fischern fiel der Gruppe vor allem die große Armut auf, die in den südlichen Bereichen der Stadt herrschte und sie fingen an, die große Abneigung gegenüber den Perolsteins nachvollziehen zu können.

Als sie dann schließlich das Gehöft der Slivovics erreichten, fanden sie dort 3 der Brüder im Freien vor und Raghnall, ausgewählt aufgrund seiner geselligen und urigen Art, wurde zum Wortführer erklärt. Dieser sollte nun in seiner Rolle als Tavernenbesitzer an die Fischer herantreten und Interesse an einem Handel bekunden, bevor man sie dezent über ihre mutmaßliche Verwicklung in die Entführung Soraya Perolsteins aushören könnte.

Der Plan war jedoch leichter formuliert, als durchgeführt, schöpften die Fischer doch rasch Verdacht und rotteten sich zusammen. Selbst Apholinnes Annährungsversuche sowie Keitas beschwichtigende Worte konnten die Stimmung nicht retten und ein Kampf kündigte sich an.
In diesem Moment jedoch zog Raghnall unvermittelt seine Betsy und begann, den Wortführer Dimitri damit einzuschüchtern und zu bedrohen.

Jener zeigte sich sichtlich beeindruckt und ergab sich mit zitternden Knien. Wenig später erfuhr die Gruppe, dass die Fischerbrüder von einem Mann mit rotem Umhang und Maske engagiert wurden, Soraya zu entführen. Ihr Opfer sollten sie dann schließlich beim Haus eines Händlers am Marktplatz abgeben, dessen Namen mit G anfing.

Schnell wurde also die Karte gezückt und festgestellt, dass das Haus des Händlers Garreth, der durch die Konfiszierung seiner Lagerhallen durch die Perolsteins alles verloren hatte, ebenfalls markiert worden war.

Da die Sonne bereits am Untergehen war, brach man schnell auf und als an besagtem Ort niemand anzutreffen war, wurde die Türe kurzerhand aufgebrochen. Das Innere der spärlichen Hütte war schnell durchsucht und so fand man zwischen einigen Säcken verborgen eine rote Robe, wie sie der Fischer beschrieben hatte. Zudem fand sich ein Schriftstück, in welchem der Ordensobere die Entführung Sorayas anordnete und von einem symbolischen Pentagramm sprach, dessen fünfte. Spitze das letzte Opfer bildete.

Als schließlich nun Hauptmann Perdo zu ihnen stieß und ihnen auf Nachfrage die Namen und Tatorte der übrigen Opfer nannte, konnte Keita schließlich das Rätsel lösen:

1. Zara Saraman [Anwesen des Brgers Saraman]
2. Guilia Santonini [Anwesen des Steuereintreibers]
3. Magda Einbein [Suppenküche]
4. Sabrina Salem [Anwesen des Bürgers Salem]
5. Soraya Perolstein [Perolstein-Anwesen]

13_Pentagramm.png

Die Bestürzung war groß, als man schließlich das Haus des Bürgermeisters als Zentrum des Pentagramms ausmachte und man tröstete den Hauptmann, dessen Vater Konstantin Perdo der Bürgermeister war, damit, dass dies noch kein Schuldspruch wäre.
Im Anschluss brach man zügig auf, da die Sonne mittlerweile untergegangen war und nach den bisherigen Fällen davon auszugehen war, dass die Opferung in wenigen Stunden erfolgen würde.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.01.2019 13:47.

Argos
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Re: Von Jungfrauen und Vollmondnächten [16.01.19 - 29.01.19]

von Argos am 05.02.2019 10:51

Von Jungfrauen und Vollmondnächten Teil 3 [29.01.2019]

 

Anwesende Teilnehmer:
Apholinne, Gorian, Keita, Neal, Raghnall

Die Gruppe erreichte das Haus des Bürgermeisters, als es bereits dunkel war. Ohne viel Zeit zu vergeuden, wurde die Tür von Raghnall kurzerhand eingetreten und während der Hauptmann der Stadtwache in einer Nebenstraße "zu tun hatte", betrat die Gruppe das Anwesen, um weiteren Hinweisen nachzugehen.

Schnell wurden die Laienermittler auch fündig, denn während sie im Büro des Stadtoberen zahlreiche Werke über die Kirche des ersten Lichts fanden, in denen der Besitzer Notizen und Anmerkungen hinterlassen hatte, entdeckte man im Lagerraum Kisten voller Roben und Masken der Sekte. Zu allem Überfluss entdeckte Keita in einigen Fässern auch noch "Newithanisches Öl" eine extrem brennbare Substanz, die kaum zu löschen war und hier in ausreichender Menge vorhanden war, um halb Perona niederzubrennen.

Doch auch wenn diese ganzen Indizien vorerst keine weitere Spur ergaben, so war es schließlich Gorian, welcher im Kamin versteckt einen Schlüssel und unter einem Teppich verborgen eine Falltür entdeckte. Das Versteck der Kultisten war gefunden und rasch warf die Gruppe sich die gefundene Tracht des Ordens über, um im Zweifelsfalle nicht aufzufallen.

Sogleich dann stieg man hinab in den Keller, wo man eine Art Kultraum entdeckte. Die Tür war angelehnt und so konnte die Gruppe einen kurzen Blick hineinwerfen, was jedoch hauptsächlich Grund zur Sorge bot:

Im Inneren konnte die Gruppe zahlreiche Feuerschalen sowie einen unheilvoll wirkenden Altar erkennen, auf welchen die Entführte Soraya Perolstein gefesselt war. Mehrere Kultisten standen um diesen herum und sangen eine Art Beschwörung, wodurch die Luft in dem Raum immer heißer wurde und man beinahe eine Art schauriges Lachen hören konnte.

Um die Sicherheit der jungen Frau nicht zu gefährden, beschloss man, sich als Gleichgesinnte auszugeben, die von dem Kult gehört hatten und sich nun anschließen wollten. Doch bevor Keita Gelegenheit dazu erhielt, die Geschichte zu erzählen, verlor Apholinne die Nerven und griff einen der Männer an, wodurch ein chaotischer und feuriger Kampf entflammte.

In diesem wollte der Anführer der Kultisten Soraya Perolstein als Geisel und Schutzschild nehmen, wurde jedoch von Gorian aufgehalten, welcher sich fortan heroisch um die Verteidigung der Adligen kümmerte. Daraufhin sorgte der Anführer dafür, dass er sich selbst entzündete und explodierte, wodurch Apholinne an die Schwelle des Todes gebracht wurde.

Dennoch konnte man den Kampf schlussendlich ohne Todesopfer beenden und konnte Sowohl Soraya als auch die Kultisten der Stadtwache übergeben. Dabei fiel der Gruppe auch ein Buch in die Hände, in dem die Beschwörung der Gottheit des Kultes "Rubicundus Flamma" (siehe Monster-Almanach) beschrieben wurde.

Aus Sorayas Bericht schließlich ergab es sich, dass Konstantin Perdo, der Bürgermeister der Stadt, tatsächlich der Ordensobere gewesen war und all die Frauen entführen hatte lassen. Zum Dank für ihre Dienste stellte die Familie Perolstein der Taverne "Hort des Friedens" Handwerker und Baumaterial zur Verfügung, so dass hier schon recht zügig die Bauarbeiten beginnen konnten.

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