Schatten aus goldenen Erinnerungen: Der Wald [20.09.2026 – ?]

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Ahktar

21, Weiblich

Mischling Fraktionsloser Kampfbereit Chaotisch - Neutral

Beiträge: 3

Schatten aus goldenen Erinnerungen: Der Wald [20.09.2026 – ?]

von Ahktar am 27.09.2026 10:13

Name des Events: Schatten aus goldenen Erinnerungen (Wald Gruppe)



Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 20.09.2026
Anwesende Teilnehmer: Ahktar, Ezekiel, Liaufin, Lyssvolet, Mariette
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Nina
Dauer des Events: 19:39 bis 23 Uhr
Besuchte Orte im Event: am Rand des und im Scheckelrotwald


Zusammenfassung:
An Alle, deren Hoffnung noch nicht verweht wurde in dem Sturm der Zeit,

wir rufen Euch zur Hilfe, um das Unheil zu stoppen, welches in den Schatten wartet und den Scheckelrotwald umgibt.

Finstre Mächte liegen verborgen und müssen ergründet werden, um gegen sie vorzugehen. Deshalb suchen wir fähige Leute für gleich zwei Gruppen, die sich unserem Plan anschließen und nach Vorbereitungen auch ausführen.

Es ist Eile geboten ihr tapferen Seelen

- unterzeichnet: Bürgermeister und Ortsvorsteher rund um Nevercairn und dem Scheckelrotwald


Im schneebedeckten Februar findet sich die fünfköpfige Expeditionsgruppe am Rande des Waldes ein, um den Weg in den Wald anzutreten. Leider haben ihre Nachforschungen zwar einiges zu den Hexen und dem Lied ergeben, aber außer Opfergaben und Wegmarkierungen, um wieder zurückzukommen, haben sie über den Wald weniger herausgefunden. Nur das Rotkäppchen hat den Wald bereits im Vorhinein erkundet. Jedenfalls kann Mariette mitteilen, dass man sich lieber nicht zu sehr auf seine Augen verlässt und die Hüterinnen des Waldes ihnen deutlich machen werden, wenn der Eintritt in den Wald nicht erwünscht ist.
Bei der Suche nach einem guten Weg, entdeckt Ezekiel eine der Hexen, deren Aufmerksamkeit er auch sogleich erregen möchte, und die anderen schließen sich ihm an. Die Rothaarige ist davon weniger begeistert, sagt ihnen, dass sie hier nicht hingehören, und erledigt dann wohl das, was sie ohnehin vorhatte – eine Art Stein am Waldrand zu inspizieren und ein Zeichen in die Luft malen –, bevor sie Anstalten macht, wieder zu verschwinden.
Jeder versucht sie auf seine eigene Art davon zu überzeugen. Die nackte Hexe mit dem Namen Malka reagiert besonders auf die Erwähnung der Kriegerin. Sie droht, die Gehirne der Fünf zu fressen, wenn sie nicht sofort erklären würden, woher sie von ihr wissen. Glücklicherweise erscheint eine weitere Hexe rechtzeitig, um zu intervenieren und der Gruppe die befristete Chance zu geben, sich zu erklären.
Das Rotkäppchen stimmt das Lied an, das sie alle gehört haben, und Lyss offenbart ein gesamtes Mitbringsel-Sortiment, aber besonders Ezekiels selbst gebastelter Traumfänger, überzeugen die zweite Hexe. Nach einigen für Unwissende höchst kryptische Fragen an Mariette, eröffnet sie der Gruppe, dass sie das Lied wohl nicht verstanden haben, die weiße Kriegerin sie nicht empfangen würde und es nicht ihre Aufgabe sei, die Schleier der Fünf zu lüften, aber sie öffnet ein Portal aus goldenen Blättern und erlaubt ihnen den Eintritt.

Als sie das Portal durchschritten haben, finden sie sich an einer Stelle mit weniger dichtem Unterholz im Schnee wieder und hören kurz darauf hören sie Kichern. Einige Sekunden zeitversetzt kommen ein weißhaariges Mädchen und eine viel zu frühe Halloween-Ausgabe einer Vogelscheuche mit Kürbiskopf ins Sichtfeld, die augenscheinlich fangen spielen, auch wenn der Fänger etwas zu bedrohlich für das fröhliche Mädchen wirkt. So ist es kein Wunder, dass sich alle vorbereiten, notfalls einzugreifen, und der jetzt wohl etablierte Gruppensprecher Ezekiel den Kürbis fragt, wer (oder was) er denn sei.
Das junge Mädchen bleibt stehen, als die Neuankömmlinge bemerkt werden, der Kürbiskopf schafft keine abrupte Bremsung und würde voll in sie rennen, schon bereit, die Arme um sie zu schlingen, aber da zerfällt das Kind in weißen Nebel. Kurz darauf offenbaren sich zwei verschiedene Bilder den Fünfen: Zwei Frauen, eine blond mit goldener Krone, die Andere eine ältere Version des Mädchens, sitzen in einer Schaukel und bestaunen blau schimmernde Blumen um sich herum. Dann schleicht sich ungezügelte Wut in die Herzen der Betrachter und als sie zu ihren Händen sehen, zittern diese voller Dreck und Blut. Dann hören sie eine Frage, so klar, als wäre sie direkt an ihrem Ohr gestellt worden: „Hat euch der Ruf auch hierher getragen?"
Ohne blutige Hände und Wut können alle wieder klar sehen. Auf die unterschiedlichsten Weisen versuchen sie mit den am eigenen Leib erfahrenen Bildern umzugehen und Antworten zu finden. Das Rotkäppchen ist sich schnell SEHR sicher, dass die Blumen das Böse sind, und Ahktar versucht sich in Kürbis-Kommunikation. Der grinsende Kürbis mit geöffnetem Brustkorb erklärt, dass sie finden ohne zu suchen und verstehen ohne zu fragen müssen.
Eine weitere weißhaarige Frau erscheint aus dichtem Nebel als sei es das normalste der Welt und erklärt, dass die Vogelscheuche namens Sheridan den Schnee liebt, da das die einzige Jahreszeit ist, in der die weiße Kriegerin nah ist ohne da zu sein. Sie sei zwar nicht die Verkörperung des Winters, aber kann nur aus ihm heraus erblühen. Die Frau mit den milchigen Augen wird sogleich gefragt, ob sie ihnen den Schleier entfernen kann und wenn nicht, sie zur weißen Kriegerin bringen kann und die das könne. Die Antwort ist simpel: Nur die umherwandelnde Frau, die Mutter, könne das und die könne man nicht finden, wenn man sucht. Zudem könnten die Fünf helfen, indem sie das Herz des Seins in der Dunkelheit finden, Erinnerungen für das Ritual sammeln und zum Baum zu gelangen, was nur funktioniert, wenn der Wald sie lässt. Als ersten Hinweis gibt sie mit, dass sie die Augen schließen und zählen müssen. Außerdem bemerkt die Weißhaarige, wieder etwas dazu, dass sich etwas in Mariette befindet – einer der Drei, etwas, das nach Wiedergeburt strebt, aber nie geboren werden kann.
Den Worten „Für jeden Absatz eine Tat, für jeden Reim einen Schritt zur weißen Kriegerin" folgt Ezekiel als erster. Er schließt die Augen und wählt ein altes Lied, zu dessen Absätzen er jedes Mal einen Schritt tut. Schlussendlich versinkt er schockierenderweise im Schnee und ist weg. Kurz etwas aufgeschmissen, einigen sich die verbliebenen Vier, dass sie Ezekiel nicht zurücklassen können, wodurch jeder seinem Beispiel folgt.

Wo werden sie wohl auftauchen, nachdem sie im Schnee versunken sind? Und werden sie in der Lage sein, auf die Arten zu helfen, die die weiße Frau und Sheridan genannt haben?



Kuerbiskopf.png
Sheridan, das wohl beste Beispiel für "Don't judge a book by it's cover."

weisshaarige_Frau.png
Die weißhaarige Frau unbekannten Namens

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.10.2026 19:03.

Ahktar

21, Weiblich

Mischling Fraktionsloser Kampfbereit Chaotisch - Neutral

Beiträge: 3

Re: Schatten aus goldenen Erinnerungen: Der Wald [20.09.2026 – ?]

von Ahktar am 08.10.2026 19:05

Name des Events: Schatten aus goldenen Erinnerungen (Wald Gruppe)



Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 04.10.2026
Anwesende Teilnehmer: Ahktar, Ezekiel, Lyssvolet, Mariette
Abwesende Teilnehmer: Liaufin
Eventleiter: Nina
Dauer des Events: 19:32 bis 23:01 Uhr
Besuchte Orte im Event: vier getrennte Orte im Schleier, Herz des Scheckelrotwaldes

Zusammenfassung:
Nachdem die Fünf Einlass in den Wald erhalten hatten, trafen sie neben einer halloweenartigen Kürbis-Vogelscheuche eine weißhaarige Frau, die neben einigen Antworten, die neue Fragen aufwerfen, ihnen sagt, wie sie anfangen können, den Hexen zu helfen. Den Anweisungen folgend sinken die Fünf, ein jeder in sein Lied vertieft, in den Schnee ein...

Sie fallen schier endlos, bevor sie aufprallen, aber Wärme anstatt Schmerz spüren. Ihnen wird eine Hand angeboten, um wieder auf die Beine zu kommen und sie finden sich in einer goldenen Ebene wieder, die dem Ticken nach zu urteilen nicht von langer Dauer zu sein scheint. Sie befinden sich im Schleier, auf der Seite, die nicht auf ihren Augen liegt. Aber sie finden sich getrennt wieder, mit einem anderen Gesandten des Schicksals vor sich, der prüft, ob sie würdig sind, am Ritual teilzunehmen.
Die Blutelfe trifft einen schwarzen Ritter, der sie fragt, ob Chaos oder Ordnung gewinnen würden, und wirklich sein Bestes gibt, aber vergeblich versucht, sie zu beirren. Der Akademiker mit seinem Eidolon wird von dem Barden Vangelis empfangen, der Ezekiels Glauben an das Schicksal prüft und schnell verläuft es in eine philosophische Unterhaltung über das Versinken in Chaos und das Zerquetschen in Ordnung. Die Halbork mit weiterhin ihrem Falken auf dem Kopf wird begrüßt von der Zahnfee, die sie nach Erinnerungen an die weiße Kriegerin fragt und ihr viele Antworten gibt.
Das Rotkäppchen hingegen hatte eine etwas andere Erfahrung: Sie umfängt weder Wärme noch Gold, sondern die Dunkelheit, in der die Mutter der Hexen sie prüfend mustert. So unsanft auf diese Art dort gelandet, ist sie wegen ihrer Vergiftung, die schon mehrere Waldbewohnerinnen erwähnt hatten. Mariette versichert, dass sie eher ihr eigenes Leben beenden wird, bevor ihre Seele zerfressen ist und sie eine Gefahr für andere darstellt. Sie will Galm, der in ihrem Kopf mit schwächer werdender Stimme weilt und selbst sagt, nur ein Symptom zu sein, töten, wird aber von der Gesandten belehrt, dass nur die zwei Mächte, die die Drei erschaffen haben, dazu in der Lage sind. Mariette mutmaßt, dass es sich bei diesen Mächten um Galms Eltern, von denen er gesprochen hat, und die helle und die dunkle Gestalt handelt, aber bekommt darauf keine Antwort. Auch in diesem Gespräch kristallisiert sich heraus, dass die Wächterinnen den Baum der Erinnerungen, der die an die weiße Kriegerin trägt, beschützen, der Schatten diese Erinnerungen frisst und wenn der Schatten siegt, würde sie alle nichts mehr retten können.

Jedem der Gruppe wird erlaubt, die Hexen bei ihrem Ritual im Herz des Waldes zu unterstützen, das dafür da ist, um die durch das geblendete Schicksal verbannte, weiße Kriegerin in diese Welt zu bringen. Denn sie ist die einzige, die das Schicksal befreien und so wieder das Gleichgewicht herstellen kann. Ein Gleichgewicht, das – mehrfach betont – in Hell und Dunkel, Mond und Sonne, Chaos und Ordnung, doch niemals Gut und Böse besteht.
Auch wenn sie vor Beginn des Hexentanzes nicht viel Zeit haben, korrigiert die Hexe, die ihnen auch Einlass gewährt hatte, Ahktars Gleichsetzung von der Mutter der Wächterinnen und der umherwandelnden Frau. Dies sei nämlich nur der Name für die Mutter des Seins, das Schicksal selbst.
Zusammen mit den Außenstehenden tanzen die Hexen zu einem neuen Lied um einen von Feuer umringten, dunklen Baum mit kleinen, goldenen Kugeln herum:
„Begraben unter Schnee und Staub,
kam es zu des Ordnungs Raub.
Im Glanz des Weiß vergessen, gebannt,
nur das goldne Feuer eint im Brand.
Das Ritual im Tanz, um Rinde und Gold,
erhebe Dich, und sei der Weißen Kriegerin hold."
Nach der dritten Runde um den Baum halten die Tanzenden inne und über einen brennenden Pfad schreitet die von Mariette bereits bekannte Gesandte des Schicksals und Mutter der Hexen zu ihrem Thron.
Im nächsten Schritt des Rituals treten alle in den Flammenkreis – ohne zu verbrennen – um den Baum der Erinnerungen, um das Schwert, das in der Brust der weißen Kriegerin steckt, eingestochen durch das Schicksal selbst, zu lösen und den Baum zum Blühen zu bringen. Dafür wird eine Tat, eine Opfergabe, erfordert und während sich Lyss und Ahktar die Blutspende von einer Hexe abschauen, opfert Ezekiel seine Brille und Mariette ihren scharlachroten Umhang.
Letztere ist auch als einzige in der Lage, in dem sich langsam öffnenden Portal die Bedrohung zu erkennen, die daraus hervorspringt. Aber die Klinge, die der in der Hand der weißen Kriegerin bis aufs Haar gleicht, bohrt sich bereits durch die Brust der Zirkelvorsteherin und eine dunkle Hand umschließt ihren Hals.

Waffengewalt scheint bereits unausweichlich, doch haben die Helfer eine Chance? Wie werden die Hexen jetzt wohl handeln, sobald ihr Entsetzen und die Wut abgeklungen sind? Und wer ist dieser Eindringling überhaupt und was für Ziele verfolgt er?


Mutter_der_Hexen.png
Die Mutter der Hexen mit einer Krone aus goldenen Blättern.

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Ahktar

21, Weiblich

Mischling Fraktionsloser Kampfbereit Chaotisch - Neutral

Beiträge: 3

Re: Schatten aus goldenen Erinnerungen: Der Wald [20.09.2026 – ?]

von Ahktar am 23.10.2026 19:38

Name des Events: Schatten aus goldenen Erinnerungen (Wald Gruppe)



Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 18.10.2026
Anwesende Teilnehmer: Ahktar, Ezekiel, Liaufin, Lyssvolet, Mariette, Merikh (NPC)
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Nina
Dauer des Events: 19:41 bis 23:00 Uhr
Besuchte Orte im Event: Herz des Scheckelrotwaldes

Zusammenfassung:
Die Prüfungen im Schleier durch die Gesandten des Schicksals hatten sie erfolgreich bestanden und durften an dem Ritual der Hexen teilnehmen, doch auf dem höchsten Punkt kam nicht die zu beschwörende Person aus dem Portal, sondern jemand Fremdes, der mit dem ersten Streich die Mutter der Hexen tötet...

Der zwei Meter große Dunkelelf, der die Mutter einfach fallen lässt, nachdem sie ihren letzten Atemzug getan hatte, stellt sich als Merikh, der Champion des Gottes Breed vor (https://worldanvil.com/revaria-climesdale/a/merikh-der-schlachter-breeds-species) und eröffnet sogleich seine Blutprobe, an der die fünf Recken (und Rosi) zwangsweise teilnehmen sollen.
Die Regeln kurz zusammengefasst: Zwei Kugeln spiegeln die TP Merikhs und die Gesamt-TP der sechs Kämpfer wieder. In drei Runden à zwei Kampfrunden wird möglichst viel Schaden verursacht und möglichst wenig selbst erlitten, wobei durch Verbündete oder einen selbst verursachter Schaden nicht zählt. Nach jeder Runde der Blutprobe wird ein Blutkristall an die Partei ausgeteilt, die aktuell prozentual mehr TP besitzt. Wer als erstes zwei hat oder die gegnerische Partei komplett auslöscht, gewinnt.
Über ein dünnes Netzwerk aus Blut sind die sechs mit einander verbunden, wodurch Lyss' Zauber, der eigentlich für drei Runden nur ihre Trefferchancen und Fixschaden um 2 erhöhen sollte, auf alle gewirkt wird und sie ab der 4.Runde dementsprechend auch alle erschöpft sein werden. Liaufin verteilt ein paar Heiltränke und der Rest bereitet sich auf den ersten Angriff vor.
Ezekiel und Mariette schlagen mal ordentlich zu, Liaufin kann Merikh zwar frösteln lassen, aber leider nicht einfrieren, und Ahktar verwechselt Lyss' Schulter mit dem Gegner. Die Blutelfe wirkt einen Zauber ihres Volkes, muss aber leider bemerken, dass der wenig wirkt, und wird sogleich Opfer von Merikhs Attacken, der ihre Magieausübung als Verunreinigung des Blutes sieht und ihr sogleich einen schweren Angriff der Blutmagie zeigt: Sein Blut gelangt in ihre Wunde und lässt ihren ganzen Körper brennen, bevor sich das Blutmal im Brustkorb formt und er es dort explodieren lässt.
Seine magische Resistenz verleitet dann doch alle, die physische Waffen haben, mit diesen Angriffen weiter zu machen – und Lyssvolet lässt seine Worte nicht einfach stehen, sondern lässt die Diskussion Fahrt aufnehmen. Auch wenn Rosi wieder und diesmal auch das Rotkäppchen verfehlen und der Eidolon ordentlich einstecken muss, hat der Dunkelelf doch genug geblutet, damit der Blutkristall an die tapferen Recken geht.
In der nächsten Runde rächt Rosi sich sogleich mit einem besonders heftigen Bissen und auch der Rest, mit Ausnahme des Alchemisten, klöppeln ordentlich drauf. Durch Lyss' weitere Provokation ändert Merikh sein Ziel wieder auf die Blutelfe, die sogleich ordentlich viel Blut auch außen trägt. Spätestens jetzt stellt sich die Frage, ob sie hier eigentlich irgendwo einen Heiler haben...
Vielleicht ist es die plötzliche Erschöpfung, die die sechs trifft und die Hälfte sogleich pausieren lässt, während nur Ezekiel und Mariette überhaupt Treffer landen. Letztere wird dann auch noch sogleich Ziel Merikhs Klinge und Blutmagie und alle – man will ja immer Gleichbehandlung – sein Blut in Splitterform via Gratisversand erhalten, wodurch sein verursachter Schaden nun übersteigt, womit er als Sieger der zweiten Blutprobe hervorgeht.
Jetzt beginnt die letzte, entscheidende Phase und jeder – außer Rosi, die etwas Ruhe braucht, und ihr Beschwörer wohl unbewusst auch – zeigt nochmal, was in ihr oder ihm steckt. Etwas, das Mariette leider zu wörtlich nimmt, sticht sie ihren Speer doch zielgenau in ihren Bauch, dort, wo der Hunger sitzt und das Blut die Leere füllt. Merikh nutzt das sogleich als Einfallstor, will aber auch Liaufin nicht vernachlässigen, womit beide bluten dürfen.
In der letzten Runde versuchen alle ihr Bestes, aber der Alchemist ist zu erschöpft für seine Magie und der Halbork wird der Arm zu schwer, wodurch ihr Pfeil nichts Lebendiges trifft. Die vier Verbliebenen teilen zwar ... okay aus, aber Merikhs finaler Angriff auf Lyss zerfetzt diese sogleich und auch die anderen verlieren die letzten Tropfen Blut und können nur machtlos zusehen, wie der jetzt tatsächliche Champion den finalen Kristall erhält, dann folgt nur noch Schwärze.
Wobei ... ein leichter Windstoß trägt das Rauschen von Blättern, goldene Schmetterlinge legen sich auf die so gut wie toten Körper und neben dem gesungenen, ihnen allen bekannten Lied, bekommt Rosi auch noch ein paar Zwetschgen.
Mariette bekommt von dem allen herzlich wenig mit, sie fällt diesmal gar nicht erst in die Wärme, dafür bleibt sie in ihrem Körper und kann sehen, wie der Dunkelelf sich eine blutige Krone aufsetzt. Ramponiert, aber doch noch in der Lage, ihren Speer zu einem letzten Angriff zu erheben, stürmt sie auf den Gegner zu und raubt ihm das letzte verbliebene Fünkchen Leben.
Ihre Hoffnung, er wäre der König, dessen Tod erwartet wird, bewahrheitet sich leider nicht, aber dafür zieht sie einen Blutkristall anstelle eines Herzens aus seinem Leichnam hervor, den der Hunger in ihr verzehren möchte. Sie widersteht dem Drang und entscheidet sich dann doch für ihren Proviant als Mahlzeit, während ihre Mitstreiter soweit wieder stabilisiert die Szenerie beobachten können.
Merikhs Blut versickert, rote Linien ziehen sich über die dunkle Rinde des Baums und dessen goldene Früchte beginnen zu glimmen und im Wind zu bimmeln wie kleine, sanfte Glöckchen. Obwohl es vorbei ist, ist das Ziel doch nicht erreicht. Das Ritual zur Beschwörung der Weißen Kriegerin wurde durch Merikh verdorben, erzählt Vangelis, bevor er zur Zahnfee eilt, die am Ende ihrer Kräfte zusammenbricht. Das Herz des Seins fehlt noch immer und ohne es wird die Kriegerin nicht erscheinen, berichtet die braunhaarige Schmetterlingsdame.
Der Flammenring erlöscht und die Hexen eilen zu ihrer verstorbenen Mutter, trauern in ihrem Gesang und verteilen Opfergaben um sie. Etwas, wobei die Gruppe nicht stören will. Sie beginnen lieber, sich selbst etwas zu heilen, und beratschlagen zum weiteren Vorgehen...


Merikh.png
Groß für einen Dunkelelfen und in Besitz eines doch vertrauten Schwertes...

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