Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
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Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 12.04.2026 16:56Teil: 1
Datum des Events: 06.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Cornelia, Keita, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 07.05.2026 14:47Informationen
Teil: 2
Datum des Events: 05.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: Cornelia, Keita
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Strand, Wald des zerstörten Turms im See]
Plot
Gewaltige Hornschuppen erheben sich aus den tosenden Wellen und künden somit ihre Anwesenheit unheilvoll an, auch wenn man mehr mit bloßem Auge noch nicht erhaschen konnte - eine riesige Seeschlange scheint das Schiff kentern zu lassen. Spätestens jetzt ist allen Anwesenden bewusst, es ist nicht nur Vorsicht, sondern auch höchste Eile geboten. Eine erneute Druckwelle fährt durch die Körper unserer Helden, als das Wesen ein drittes Loch in den Bug des Schiffes rammt. Es bleibt keine Zeit zum Sinnen mehr, eine Lösung muss jetzt und sofort gefunden werden. Igraine und Belle scheinen doch auf unterschiedliche Art und Weise auf das gleiche Ergebnis zu kommen – sie müssen aus dem Wasser, dem Reich der Seeschlange entschwinden. Magie kommt unseren Protagonisten hier wie so oft zur Hilfe geeilt und wirkt seine Wunder. Allen voran Igraine kann meisterhaft zwei gewaltige Steinsäulen aus dem Grund des Meeres beschwören und somit das untergehend zu drohende Schiff aus dem Wasser und dadurch vorerst in Sicherheit hieven. Belle bemächtigt sich derweil ihrer Veränderungsmagie und nimmt die Gestalt eines Riesenadlers an, um ihre Freunde zusammen mit Keita auf dem Luftwege sicher an den Strand der Insel zu bringen. Aus den windigen Höhen können alle Anwesenden der Gruppe, eines sehr gut erkennen. Die Seeschlange macht kehrt? Begibt sich zurück zur Insel und nicht nur an den Strand, sondern durch den Flusszugang direkt ins Landesinnere. Gott sei Dank, denkt sich die Gruppe geschwind, sind somit doch der Rest der Crew in Sicherheit und damit endlich außer Gefahr.
Am Strand angekommen fragt sich die Gruppe recht schnell, ist die Seeschlange der Wächter der Insel? Immerhin scheint sie niemanden aktiv zu verfolgen oder gar zu töten – doch was oder wen, beschützt sie in diesem Fall? Fragen über Fragen, die vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt aufgeklärt werden können. Nun steht erst einmal an sich zu orientieren, den Weg einzuschlagen und ihre Entdeckungsreise wirklich zu beginnen. Am Strand lässt sich schnell ein altes Schiffswrack ausfindig machen und auch, zu wem es gehörte – den Balsorranern. Ein ungutes Gefühl macht sich in der Gruppe breit, als man die Fetzen der ausschlaggebenden Flagge erkennt, sowie eine Kiste voller Wein, der noch nicht vor allzu langer Zeit abgefüllt wurde. Zu lamentieren bleibt ihnen in diesem Augenblick jedoch keine Zeit, was auch immer die Balsorraner hier wollen – es kann nichts Gutes verheißen. Die Gruppe beschließt sich, sich gegeben den Umständen zu sputen und ihren Weg in Richtung Turm fortzusetzen.
Ein knöcherner Wald liegt vor ihnen, kein grün, kein braun – keine einzige Farbe lässt sich vor ihren Augen finden, lediglich das beklemmende Gefühl des allgegenwärtigen Todes. Was ist hier geschehen? Welche Magie könnte der Art Zerstörung anrichten oder wer würde dies wollen? Welchen Mehrwert hätte es eine ganze Insel und deren Bewohner zu zerstören? Gedanken, die für unsere Helden nicht zu erklären sind, auch unsere Gralsklingenträger scheinen beunruhigt, reden die Schwerter zwar nicht offenkundig, so können sie sich dennoch mitteilen und ihre Worte scheinen deutlich – Erschöpfung, Angst. Nach einigen Augenblicken des Gehens, tut sich ein gewaltiger Erdspalt vor unserer Gruppe auf. Er zieht sich durch den ganzen Wald, still, leise und dennoch absolut. Kaum merklich steigt ein grauer Dunst aus jenem, wirkt unheilvoll, nicht sicher – doch es bleibt keine weitere Zeit um sich um ein drum herum kommen zu bemühen, denn etwas anderes kommt ihnen zuvor. Langsam, aber stetig formen sich kleine Blasen, eine Art von Rauchbällen, welche auf unsere Helden zu schweben. Der Rauch verändert seine Form und nimmt schließlich die Gestalt von kleinen Männlein an, ohne Gesichtsausdrücke, ohne Worte, aber...neugierig? Sie kommen immer näher, strecken ihre Hand aus, wollen Hallo sagen? Sie einladen? Während die Gruppe zurückweicht und eine Abwehrposition einnimmt, scheint Breonath zuversichtlich. Seelen, es sind sicher Seelen, die unsere Hilfe benötigen und so streckt er seine Hand aus, schlägt ein. Ganz zu Belles Unmut, denn diese legt eine Hand vor seine Brust, signalisiert „Keinen Schritt weiter" – doch es ist bereits zu spät, die Hand des Mönchs läuft kohlrabenschwarz an.
Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 05.06.2026 19:32Datum des Events: 01.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Wald des zerstörten Turms im See,
Die Gruppe setzt ihren Weg einmal mehr per Adlerschwingen fort und überwindet den ominösen Spalt im Boden somit recht reibungslos. Auf der anderen Seite angekommen sehen sich die Anwesenden erst einmal um, nun, Keita braucht schließlich auch einen Augenblick um sich wieder in sittliche Kleider hüllen zu können. Igraines scharfe Sinne lassen sie einmal mehr aufhorchen als die anderen. Sie vernimmt etwas, ganz schwach und dennoch ohrenbetäubend. Kampfgeräusche? Kampfgetümmel sogar? Hier auf dieser toten Insel, in dieser Einöde? Natürlich will sich die Gruppe keineswegs eines unnötigen Kampfes hingeben, aber dennoch erinnert unter anderem Breonath an die Tugenden des Ordens. Es wird einmal mehr Zeit, zu helfen, wo das Zeug hält. Mit Igraine an der Spitze sputen sie sich in Richtung der Kampfgeräusche.
Sie stoßen schließlich auf weitere verdorrte Bäume, Brachland und eine riesige umgestürzte Eiche. Ein perfekter Sichtschutz möchte man meinen. Die Geduld unserer Helden wird jedoch sogleich auf die Probe gestellt, ertönt doch ein gequälter Schmerzensschrei der kaum zu überhören ist. Allen voran Alexandras gutes Herz scheint die kläglichen Geräusche kaum aushalten zu können. Die junge Königin ist indes einmal wieder schneller als die Vorsicht erlaubt. Weit kommt sie jedoch vorerst nicht, wird sie doch noch von Belle rechtzeitig geschnappt und zurückgehalten. Die erfahrene Ordensritterin mahnt zur Vorsicht, während die anderen ein kleines Sichtfenster im Baumstamm erspähen können. Schnell lässt sich somit erkennen, wer oder was genau diese Geräusche von sich gibt.
Ein Duell auf den Tod, so scheint es zumindest auf den ersten Blick. Eine newithanische Frau hält sich wagemutig gegen einen riesigen Mann in einer stählernen Rüstung, dass Schwert beinahe noch größer als er selbst. Die Szenerie hinter den beiden, fast schon idyllisch? Zumindest für die Verhältnisse dieser verfluchten Insel. Es scheint eine Art Friedhain gewesen zu sein, umgeben von vielen Bäumen und noch mehr Gräbern. Schnell kann man jedoch den Ausgang des Duells erkennen, landet die junge Frau doch durch den nächsten Schwerthieb auf der anderen Seite des Friedhains. Spätestens als der stählerne Fremde nicht nachzulassen scheint, dass Schwert bis zum Anschlag gehoben, wissen unsere Helden – sie müssen intervenieren. Vielsagende Blicke werden unter unseren Helden ausgetauscht und so schickt Belle schneller Hand Igraine auf die Matte. Der Gong ertönt, auch wenn unsere Heldin es natürlich erst einmal mit versöhnlichen, aber dennoch mit Nachdruck behafteten Worten probiert. Während auch Keita und Breonath einer nach den anderen auf das Feld treten, scheint Hilfe vorerst...doch gar nicht nötig zu sein? Denn während Igraine sich für den Angriff rüstet, bleibt der Angreifer stehen – wie eingefroren und auf Kommando verschwindet er zurück auf den Friedhain und trauert? Sein Schwert vor einem der Grabmäler in die Erde gestoßen verweilt er an Ort und Stelle.
Unsere Helden werden einen Augenblick lang verblüfft von ihrem Gegner zurückgelassen, aber die Erleichterung überwiegt anschließend eindeutig. Die Gruppe versammelt sich schließlich um die am Boden liegende Frau, doch, die Stimmung scheint schnell zu kippen. Keita und allen voran Belle ist der Unmut deutlich anzusehen, als sie erkennen können, dass es sich bei der Frau um Circe handelt. Ist Circe doch diejenige die vor nun bereits Jahren mit ihrem Großmeister und Freund Argos verschwand, auf das man ihn bisher nie mehr wiedersah. Die Hilfsbereitschaft scheint geschwunden, Emotionen kochen über und doch waren sich alle sicher, man muss jene Frau heilen, hat sie schließlich das, was der Orden am meisten begehrt – Antworten über den Aufenthalt von Argos.
Keitas Versuche Circe zu heilen schlagen jedoch fehl, viel mehr noch – sie scheinen der Frau immense Schmerzen zuzufügen. Selbst Belle kann mit normalen Bandagen nicht weiterhelfen, auch hier, ein brennender Schimmer umrandet die Fleischwunde und intensiviert die Schmerzen der Newithanerin augenblicklich. Circe derweil wimmert immer wieder, eine Heilung sei nicht von Nöten und nicht das wichtigste in diesem Moment. Weiß sie einmal wieder mehr als die Gruppe es tut? Sie drängt darauf, Argos wäre in großer Gefahr und wenn sich unsere Helden nicht beeilen, hätten sie nie wieder die Chance ihren Großmeister zu sehen. Es geht einmal mehr um Leben und Tod. Zähneknirschend lauscht die Gruppe den Worten einer Frau, die sie nun bereits mehr als einmal für die eigenen Zwecke benutzt hat, doch welche Wahl haben sie? Circe deutet letztendlich auf den stählernen Ritter der den Friedhain zu bewachen scheint. Kalinor, so lautet sein Name – ein armes Individuum welches einen Pakt mit dem Advocatus Diaboli eingegangen ist und nun an diesen Ort gefesselt scheint. Das Grab, vor welchem er kniet, scheint andersartig, strahlend weiße Lilien bedecken sein Haupt und scheinen auch gleichzeitig der Schlüssel für Argos Rettung zu sein.
Während die Gruppe bereits zu rätseln beginnt, wie man diese Blumen ergattern könnte ohne den Wächter des Friedhains zu verärgern, gibt Circe schließlich nach einer guten Weile zum Besten, dass man einer Konfrontation nicht entgehen kann. Die Blumen scheinen nur dann zu erreichen zu sein, sobald man Kalinor von seinem Leid erlöst hat. Breonath und Belle scheinen sich schnell einig, der Weg scheint klar zu sein, denn es gibt nur den einen. Keita hingegen sieht einmal mehr rot als der Name des Advocatus fällt und scheint sich in seinen Worten und aufbrausenden Verhalten kaum halten zu können. Es werden noch einige Worte ausgetauscht, während Igraine sich die Umgebung und das Gestein noch einmal genauer ansieht, doch im Augenblick scheint die Gruppe nicht schlauer zu werden, als sie es bereit ist. Die Zeit drängt, wenn sie ihren Großmeister wiedersehen wollen.
Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]
von Belle am 13.06.2026 20:10Datum des Events: 11.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h30min
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Wald des zerstörten Turms im See,
Unsere Helden stehen nun also mehr oder minder wieder vor der Entscheidung Circes Worten Glauben zu schenken. Eine wirkliche Wahl hat die Gruppe jedoch nicht, zu groß ist die Gefahr das Argos sich wirklich auf dieser Insel befindet und einmal mehr die Hilfe der Seinen benötigt. Die Gruppe rüstet sich entsprechend für den Kampf gegen Kalinor und während Belle trotz drängender Zeit zur Vorsicht mahnt, springt Breonath bereits wie ein wildgewordener in den Friedhain hinein. Nun, so hätte sich das auch geklärt, Alexandra, Igraine und auch Belle folgen schließlich – der Kampf beginnt. Schnell wird ihnen klar, wie mächtig ihr Gegner eigentlich ist, wuchtige Hiebe, Dornenranken die aus dem Boden sprießen und eine gewisse Macht die Helden zweifeln zu lassen, ganz auf ihre eigene Art und Weise. Eine weitere Fähigkeit des Wächters sich in die Gedanken der Spieler einzumischen? Sie zu beeinflussen? Oder spiegelte sich in den Herzen der Anwesenden doch etwas ganz und gar Anderes wieder? Allen voran Belle und Igraine scheinen immer wieder von ihren Angriffen abgehalten zu werden, sie erröten, driften mit den Gedanken ab und können nicht aufhören sich zu wundern, was verbirgt sich eigentlich unter jener Rüstung? Ein Mann, stark wie ein Fels und noch drei Mal so groß muss er mindestens sein! Breonath hingegen scheint ungehalten, fern ab der Natur jenes Mönches der Frieden predigt, schlägt er immer wieder auf den Koloss ein, Kratzer um Kratzer erscheint auf der stählernen Rüstung. Einen nachhaltigen Effekt, scheinen die Angriffe jedoch nicht zu besitzen. Alexandra und ihre Rüstung hingegen können mehr Schaden anrichten, der Wächter jault auf, Blut sickert durch die Öffnungen der Rüstung und zeigt so, in der Tat, befindet oder befand sich darunter einmal ein Sterblicher. Der Kampf geht seinen...nun nicht wirklich gewohnten Gang, aber er geht seinen Gang. Die Heilung unserer Helden stellt sich derweil nicht als ganz so einfach da, Keita hat dies bereits erkannt, handelt es sich hierbei jedoch um die gleichen Wunden welche Circe erleiden musste. Unfähig seinen Freunden in diesem Augenblick zu helfen, sieht er sich nach einem anderen Weg um.
Die Grabsteine, die Anhänger der Füchse welche auf ihnen ruhen, irgendeinen anderen Weg musste es doch geben! Denn wenn sie ehrlich sind, sieht der Kampf gegen Kalinor auf herkömmliche Weise nicht allzu prickelnd für sie aus. Keita probiert sein Glück, er schnappt sich einen der verschiedenen Fuchsanhänger und begeht somit wahrscheinlich die Anfangsstufe von Grabschändung. Der Wächter teilt diesen Gedanken sichtlich, brüllt er doch erbost auf und lässt sofort vom Rest der Gruppe ab, gewillt Keita um alles in der Welt zwischen die Finger zu bekommen. Igraine und Belle denken sich in diesem Augenblick wahrscheinlich, ''Das wäre gern ich'' bis sie Kopf schüttelnd wieder zu ihren Sinnen kommen. Der Kampf verlagert sich zwischen Keita und Kalinor immer wieder, ein Moment zum Verschnaufen für unsere Damen, doch nicht für Alexandra. Die junge Königin will einen Ausweg aus dieser aussichtlosen Lage finden und das so schnell wie möglich. So schnappt sie sich ebenfalls einen der vielen Fuchsanhänger und begibt sich zu dem begehrten Grab der weißen Lilien. Dann passiert es, sie bleibt stehen, dass Gefühl das ihr das angelegte Fuchsamulett den Hals abschnürt wird immer größer. Die Luft wird knapp, ihre Augen beginnen zu flackern und die Visionen setzen ein, lassen sie schließlich weinend und emotional überwältigt zurück. Bei den Gräbern handelt es sich um die Familie Kalinors, welche er zu beschützen versucht, etwas, was Belle und die anderen tief in ihren Herzen wohl bereits wussten.
Die Gewissheit lässt Belle dennoch aufgewühlt zurück, wütend gar, doch während Alexandra sich der Vision hingegeben hatte, hatte Belle das Fuchsamulett Kalinors in ihren Besitz gebracht. Sobald die fahlen Hände oder in diesem Fall, eine geschwärzte, das Amulett umgreifen kann, fasst sie einen Entschluss. Kalinor muss sich beruhigen, denn nur dann können sie ihm helfen, nur dann, kann Belle ihn zurück verwandeln. Zumindest hegt sie diesen Gedanken durch die Kraft der amenruthischen Priesterinnen wahr werden zu lassen. Kurzerhand verwandelt sich Belle daraufhin in das Schutztier dieses Ortes, den Fuchs selbst. Seelenruhig sitzt sie vor Kalinor, mustert ihn, hoffend, bangend, er würde innehalten und dies tut er. Wie in seinen Bewegungen erstarrt bewegt sich der Koloss auf Belle zu, begibt sich auf ein Knie und streckt sogar die behandschuhte Hand nach der Füchsin aus. „Ke...ara...." Die tiefe, verzerrte Stimme ertönt erneut aus dem Helm, hingebungsvoll der gegenüber die sein verfluchtes Wesen an seine einstige Geliebte erinnert. Zumindest gleicht sich diese Variante mit den Visionen Alexandras.
Sie greift das Amulett Kalinors aus Belles Maul und vergräbt es schließlich in dem Grab seiner Geliebten. Die beiden haben kaum einen Moment zu reagieren, da regnet Kalinors Zorn bereits auf sie nieder. Alexandras Rüstung zerschellt mit einem gewaltigen Schlag unter dem Stahl seines Schwertes, doch der Zauber ist noch nicht vollkommen. Schnell faltet Alexandra ihre Hände, Magie, tu was du willst, doch hilf uns in diesem Moment der Not. Die junge Königin scheint sich ihrer Kräfte meisterhaft zu bedienen, nun braucht es nur noch eines...einen....Moment...Geduld, den sie jedoch nicht haben. Die Ordensritterin scheint erschrocken, nicht wissend was nun passieren wird, doch sie kann den Weg auf Alexandra nicht freigegeben, Kalinor besitzt schließlich zwei Klingen. Welche er auch zu seinem vollem Potenzial zu benutzen vermag, wäre da nicht der heldenhafte Einsatz von Keita. Der stämmige Heiler springt vor die beiden Zauberinnen und hält dabei den größten Schaden, vor allem von Belle ab. Alexandra hingegen musste vorerst nicht nur ihre Rüstung hergeben, sondern auch ein gutes Stück ihrer Schulter.
Die Barriere um sie herum zerschellt und die Klinge reißt sich durch ihr Fleisch. Ein Ende des Angriffs scheint nicht in Sicht, erneut erheben sich die schweren Arme Kalinors, doch dann, dann scheinen die Früchte Alexandras Arbeit endlich zu erblühen. Ein schimmerndes Licht dringt durch die dichte Erde vor ihnen und bringt den Wächter zum Einhalten. Langsam aber sicher gräbt sich das Animakonstrukt aus der Erde, ein Fuchs aus Stein erscheint vor der Gruppe. Das Amulett direkt in seine Stirn eingefasst, mustern sich „Tier" und „Wächter" ergiebig. Man könnte meinen, man hätte etwas Gutes vollbracht, für die Gruppe allemal, doch der Wind trägt eine verräterische Stimme leise an Keitas Ohren heran. Das hämische Lachen des Advocatus Diaboli ist nicht zu überhören, auch wenn sie diesen „Kampf" für sich entschieden haben, so scheint wird jenem nichts Gutes folgen. Das Konstrukt derweil verweilt nicht lange an Ort und Stelle, sondern begibt sich zielgerichtet in den Wald hinter dem Friedhain. Kalinor folgt seiner einstigen Geliebten sogleich, die Gruppe in beklemmender Stille zurücklassend.






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