Des Teufels letzter Pakt [22.02.19 - ???]

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Argos
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Des Teufels letzter Pakt [22.02.19 - ???]

from Argos on 02/23/2019 09:16 AM

Des Teufels letzter Pakt - Akt 1: Am Anfang war das Wort - Teil 1 [22.02.19]

 

Anwesende Teilnehmer:
Argos, Cornelia, Kjell, Leonus, Raghnall, Rowen

Es war noch früh am Morgen, als die Gruppe sich in den ehemaligen Gemächern des Königs versammelte, um dort ihre schicksalhafte Reise zur Vernichtung des Advocatus Diaboli anzutreten.Die Anweisungen des Pergaments befolgend unterschrieben sie schließlich mit Blut und Tinte und übergaben es im Anschluss den Flammen des Kamins, woraufhin sich eine Art Portal in der Glut öffnete, welches von einem nach dem anderen durchschritten wurde.

Man fand sich vor einem hiesigen Grabstein wieder, welcher in einem toten Wald stand und von einem schmiedeeisernen Zaun umgrenzt wurde. Seelen durchflogen wehklagend das Gebiet und versuchten aus dem Gebiet zu entkommen, wurden aber von dem Zaun abgehalten. Die Gruppe fürchtete, dass ihnen das gleiche Schicksal drohte und widmete sich der Inschrift auf dem Stein. Doch bevor man diese entziffern konnte, glühte der Stein hell auf und ein humanoid anmutender Schakal in Anzug trat heraus, begrüßte die Gruppe höfisch und stellte ihnen daraufhin folgendes Rätsel:

"Es irrt der Elf, so lang er strebt,
Drum hier ihr nun vor Angst erbebt.
Vier Ziffern sind die Losung hier,
Von Eins bis Neun ihr wählt nun vier.

Oh weh, wie wär der Zufall reich
sei'n alle Vier identisch gleich.
Rasch sage mir die Zahlen nun,
des Falles Lösung lässt mich ruh'n

Zu stellen Fragen ihr seid frei,
gewähr ich euch doch mehr als drei.
Doch wenn ihr fragt, dann zahlt ihr auch,
Was lieb und teuer ist der Brauch"

Für den erfahrenen Kjell stellte das Rätsel jedoch kein größeres Problem dar und er erkannte recht schnell, dass die Lösung 4444 lautete. Als er diese der unheimlichen Gestalt zum Besten gab, nickte dieser und verschwand, woraufhin der Grabstein auseinanderbrach und eine Tür aus purem Licht preisgab, welche von der Gruppe erneut durchschritten wurde.

Als Nächstes nun befand man sich im sprichwörtlichen Thronsaal der Höhle, waren doch die Wände aus schwarzem Stein und überall züngelten Flammen die Wände empor. Der Advocatus selbst saß auf einem Thron und begrüßte die Reisenden, bevor er seinen Diener Canisius, den Schakalbutler, vorstellte. Zur Rede für seine Taten gestellt, folgte ein selbstverherrlichender Monolog, in dem er beschrieb, dass seine Taten nur dem Wohl Baloras gedient und dafür gesorgt hätten, dass Ukut besiegt werden konnte. Doch auch wenn seine Worte Sinn ergaben, so war die Gruppe nicht bereit, unverrichteter Dinge abzureisen.

Daraufhin eröffnete er ihnen, dass er so mächtig sei, dass er nur von etwas getötet werden könnte, mit dem er bereits getötet hatte und wenig später erschien ein, vor allem Raghnall, nur allzu bekannter Löffel und vor der Gruppe tat sich ein Flammenmeer auf. Der Advocatus warf das Besteckstück in ebendiese Gruppe und setzte dann einen Vertrag auf. Würde die Gruppe hineinspringen, den Löffel finden und anschließend hierher zurückkehren, so wäre er an sein Wort gebunden und könne nicht seine Barriere herbeizaubern.

Die Situation war schnell abgewägt und auch wenn Raghnall sichtlich unter der Situation litt, nun diesen verhassten Gegenstand suchen zu müssen, erklärte auch er sich bereit und sprang sogar als Erster in die Gruppe, woraufhin der Rest folgte.

Dann fand man sich auf einem Schlachtfeld wieder, auf welchem Embaren, Sahaner und Ambraner gemeinsam mit König Tytes, Kanzler Belial und den Vorgängern von Theldan (Für die Namen ist die Redaktion dankbar, aber wichtig waren sie eh nie) die Dämonenhorden bekämpften.

Auch die Gruppe stellte sich einer Horde Mulitplexis-Dämonen, bevor schließlich Ukut vor ihnen erschien und zum Kampf herausforderte. Erneut lehrte man ihm das Fürchten und drängte ihn zurück, so meinte man.... denn die Wahrheit entpuppte sich als gänzlich anders

Der Herr der Dämonen hatte die Anwesenden lediglich zu seiner getreuen Arkanaia gelotst, welche unter dem Deckmantel eines Cataphraktus-Dämon herangetreten war und nun entfesselte sie ihren todbringenden Alterungsstrahl, dem die Gruppe nicht mehr ausweichen konnte...

Doch es folgten weder Schmerz noch Leid. Einer nach dem anderen starb an Altersschwäche und entschlief selig, bevor die Gruppe inmitten einer alten Wüstenruine erwachte. Ihre Ausrüstung war verschwunden und der Himmel düster und beinahe schwarz, während sie sich zu orientieren suchten und lediglich die Ruinen einer Stadt um sich herum und das Gemäuer eines alten Sakralbaues direkt vor sich erkannten.

Was war geschehen?

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Argos
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Re: Des Teufels letzter Pakt [22.02.19 - ???]

from Argos on 03/03/2019 02:16 PM

Des Teufels letzter Pakt - Akt 1: Am Anfang war das Wort - Teil 2 [22.02.19]

 

Anwesende Teilnehmer:
Argos, Cornelia, Kjell, Leonus, Raghnall, Rowen

Die Verwirrung war groß, als die Gruppe sich schließlich aus dem heißen Wüstensand erhob und ihre Umgebung genauer in Augenschein nahm und wenngleich die Ruinenlandschaft in der wüste nicht viel zu bieten hatte, so war der feuerspeiende Vulkan, der sich im Osten unheilvoll in die Höhe streckte, zweifellos eine beeindruckende Landschaftsmarke.

Dennach wollte man nicht endlos hier verweilen, spürte die Gruppe doch auch zunehmend die Hitze des Wüstensandes, der unter ihren Füßen brannte und dafür sorgte, dass ihre Haut schon bald Blasen warf. So beschloss man sich als Erstes die Ruine vor ihnen in Augenschein zu nehmen und Cornelia war es schließlich, die anhand herumliegender Ornamentteile erkannte, dass es sich zum eine Kirche der Schwanenchronik handeln müsse, was die Frage aufwarf, wo sie hier gelandet waren.

Da die Kirche jedoch keinerlei Aufschluss darüber gab und die halb zerfallenen Skelette im Inneren des Gebäudes ebenfalls eisern schwiegen, blieb der Gruppe nur die Möglichkeit, weiterzugehen und da man im Osten ein paar Zelte inmitten der Trümmer erkennen konnte, beschloss man, sich zunächst dorthin zu begeben.

Doch auch dieses Lager war menschenleer. Zwar wirkte es, als wären hier vor kurzem noch Menschen gewesen, waren die Kisten doch mit Vorräten bestückt und die Zelte noch in gutem Zustand, doch von ebendiesen Besitzern fehlte jede Spur. Einzig einen Brief fand man, in dem berichtet wurde, dass ein Mann namens Lythion von einem gewissen Thankmar den Auftrag erhalten hatte, den Spuren einer so genannten "Purpurnen Schlächterin" in Kanaha nachzugehen, was die Vermutung nahe legte, man würde sich noch auf Balora befinden.

In Anbetracht ihrer Mittellosigkeit beschloss man schließlich, sich an den Vorräten zu bedienen und deckte sich mit Vorräten und Zelten ein, bevor man den Weg zum Hafen einschlug, welcher ebenfalls nur ein Bild der Zerstörung bot, waren doch im Hafenbecken etliche Schiffe auf Grund gesunken und zeugten von immenser Gewalteinwirkung. Hier nun war es des Königs wacher Blick, der in dem Wrack eines auf Grund gelaufenen Segelbootes eine kleine Kiste mit mehreren Fläschchen entdeckte, die Cornelia als Heiltränke identifizieren konnte und Kjell überreichte. Ebenfalls fand man dort eine Angelausrüstung, welche dem begabten Hobbyfischer Raghnall anvertraut wurde und nachdem Rowen die Gruppe notdürftig mit Steinkeulen ausgestattet hatte, zog die Gruppe weiter nach Westen.

Vor einer imposanten Ruine verriet ihnen schließlich ein Schild, dass es sich hierbei um die Kaserne des Ortes gehandelt hatte und auch wenn ein Großteil eingestürzt war, so befand sich im ersten Stock noch ein Fenster, über welchen der Zugang möglich war und eine kurze Kletterpartie später fand Argos dort die erste Rüstung des Tages und einen hölzernen Rundschild, welchen er und Leonus unter sich aufteilten.

Im Anschluss zog man weiter nach Westen und wurde schon bald von Kampfgeräuschen alarmiert, die schließlich damit endeten, dass ein lang gezogener Schmerzensschrei ertönte und der Lärm in konstante Fressgeräusche überging. Den Wächtern des Waldes war es ein Leichtes, die Kreaturen anhand der Laute als vier Luctas-Dämonen zu identifizieren, doch zögerte man angesichts der schlechten Ausrüstungslage noch, den Kampf mit diesen zu suchen...

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Re: Des Teufels letzter Pakt [22.02.19 - ???]

from Argos on 03/11/2019 06:06 PM

Des Teufels letzter Pakt - Akt 1: Am Anfang war das Wort - Teil 3 [04.03.19]

 

Anwesende Teilnehmer:
Argos, Cornelia, Kjell, Leonus, Raghnall, Rowen

Noch immer stand der potentielle Kampf mit den Dämonen bevor und die Gruppe beriet angespannt über ihr weiteres Vorgehen, bevor schlussendlich der Entschluss gefasst wurde, man wolle die Dämonen angreifen, erhoffte man sich dort doch zumindest ein paar Waffen zu finden.

So schlich man im Schutz der Ruinen auf den Ort des Kampfes zu, doch ein unachtsamer Moment genügte und Argos Schild stieß gegen einen der brösligen Steine, der sogleich ihre Position verriet und dafür sorgte, dass die Luctas-Dämonen sich geifernd auf sie stürzten.

Doch hier nun bewies sich die Klasse der Anwesenden und trotz mangelhafter Ausstattung und fehlendem Überraschungsmoment konnte die Gruppen die Dämonen binnen Sekunden niederstrecken und fand im Anschluss daran tatsächlich einige blutverkrustete Waffen und Rüstungen ihrer unglücklichen Vorgänger. Auch eine Karte befand sich unter den Habseligkeiten und verriet den Anwesenden zumindest grob ihre Umgebung.

Im Anschluss zog man weiter zu einem lang gezogenen Gräberfeld, wo Raghnall den Verdacht äußerte, dass sich hier Ghule umtreiben würden. Doch von diesen fehlte vorerst jede Spur und abgesehen von einigen Hufspuren gen Nordwesten und einem Fetzen Stoffes, den Cornelia als purpurnen Samt und somit als Hinweis auf den Verbleib der im Brief erwähnten purpurnen Schlächterin erkennen konnte, fand die Gruppe keine weitere Ausrüstung.

Vielmehr nun bewahrheitete sich Raghnalls Befürchtung und im Osten ertönte wildes Gebrüll, bevor man eine Woge von blutrünstigen Ghulen heranpreschen sehen konnte. Hoffnungslos unterlegen und nur mit geringen Reserven ausgestattet blieb der Gruppe so nur die Flucht in die Weiten der Wüste, wo man beschloss den Hufspuren zu Folgen.

Was folgte, war ein kräftezehrender Marsch, bei dem bereits die Wasserreserven gänzlich aufgebraucht waren und ein unnachgiebiger Wind die Gruppe quälte, bevor man schließlich den "Bruch" eine gigantische Schlucht erreichte. Diese war nur über einen schmalen Felsgrat überwindbar, doch bevor man sich dieser Gefahr aussetzte, beschloss man erst einmal zu rasten.

So machten sich Raghnall und Rowen vorerst erfolglos auf die Suche nach Wasser, während Argos einen Erkundungsrundgang antat und der Rest der Gruppe bestehend aus Kjell, Leonus und Cornelia damit begann, die Zelte aufzubauen und so zumindest für ein wenig Annehmlichkeit zu sorgen.

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Re: Des Teufels letzter Pakt [22.02.19 - ???]

from Argos on 03/18/2019 04:44 PM

Des Teufels letzter Pakt - Akt 1: Am Anfang war das Wort - Teil 4 [11.03.19]

 

Anwesende Teilnehmer:
Argos, Cornelia, Kjell, Leonus, Raghnall, (Pandora)

Wie es das Glück wollte, fanden Leonus und Raghnall auf ihrer Erkundungstour durch die Wüste schließlich auch eine ergiebige Wasserquelle, an welcher sich die Gruppe erfrischen und ihre Vorräte auffüllen konnte.

Wenig später ging die Reise dann auch weiter und die Überquerung des "Bruchs" stand an. Auch wenn vielen bei dem Gedanken daran, über einen schmalen Steinpfad eine Lavagrube zu überqueren, mulmig wurde, konnte die Gruppe diese Hürde doch mit Bravour meistern.

Auf der anderen Seite angekommen entdeckte man auch einen unglücklicheren Reisenden, welcher am Rande der Klippen in die Tiefe gestürzt und auf einer hervorstehenden Kante aufgeschlagen war. Sein Rucksack war dabei aufgegangen und so konnte die Gruppe einige begehrte Pfeilspitzen erkennen, wodurch man noch größere Reichtümer in den Taschen des Toten vermutete.

Hier stellte sich nun aber die Frage, wie man an diese herankommen sollte und auch wenn Argos als erfahrener Kletterer die erste Wahl zu sein schien, kam man schnell von der Idee ab, da der Fels brüchig und der Abgrund nun mal stark lavahaltig war. So versuchte es stattdessen Raghnall, welcher mit seiner Angel seine Talent beweisen wollte. Doch bedingt durch den aufkommenden Wind wurde die hauchdünne Angelschnur verweht und man stellte den Versuch ein, bevor das kostbare Gerät noch beschädigt wurde.

Als nächstes wagte Embaros Königin Cornelia einen Versuch und nutzte ihre telekinetischen Kräfte, um den Rucksack nach oben schweben zu lassen. Doch auch hier meinte es das Schicksal nicht gut mit der Gruppe. Als sich das Behältnis anhob, rutschte der Leichnam zur Gänze über die Kante und der Rucksack stürzte, noch immer an diesem befestigt in die lodernde Tiefe.

Im Anschluss blieb der Gruppe nichts anderes mehr übrig, als ihre Reise fortzusetzen und man beschloss zu der gesplitterten Ödnis zu reisen, was mehrere Stunden in Anspruch nahm. Zu allem Überfluss begegnete ihnen auf dieser Etappe auch noch ein furchteinflößender Diu, besser bekannt als Kalifa, dem es nach den magischen Kräften der Reisenden dürstete. Doch mit vereinten Kräften konnte die Bestie schließlich niedergerungen werden und halbwegs unversehrt erreichte die Gruppe das nächste Etappenziel...

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Re: Des Teufels letzter Pakt [22.02.19 - ???]

from Argos on 03/25/2019 12:16 PM

Des Teufels letzter Pakt - Akt 1: Am Anfang war das Wort - Teil 5 [18.03.19]

 

Anwesende Teilnehmer:
Argos, Cornelia, Kjell, Leonus, Raghnall, Rowen

Entkräftet aber größtenteils unverletzt erreichte die Gruppe schließlich die gesplitterte Ödnis, die ihren Namen dem Umstand verdankte, dass etliche tiefe Risse den Boden durchzogen und so die Überquerung des Gebiets zu einer riskanten Angelegenheit werden ließ.

Zwar hätte die Gruppe die Fläche einfach großräumig umgehen können, doch neben des Verlustes etlicher Stunden, hätte die Gruppe auch nicht den verlassenen Wagen im Zentrum der Landschaft untersuchen können, weswegen man beschloss, den Weg durch das Gebietsinnere zu wagen.

Rowen erzeugte zu diesem Zweck eine Brücke über einen der breiteren Risse und unbeschadet konnte die Gruppe ihr Ziel erreichen. Dort fanden sie, nach einem kurzen Schreck in Form einer grässlich anmutenden ausgetrockneten Leiche, einen kleinen Trankvorrat, ein solides Schwert sowie weitere Kleidung. Da die Ritterrüstung allerdings zu schwer für die Anwesenden war, beließ man sie an Ort und Stelle, was sich als schwerer Fehler herausstellen sollte.

Nur wenig später brach der Boden unter dem alten Karren und stürzte donnernd und klirrend in die Tiefe, woraufhin tausendfaches Zischen und Geifern aus den Ritzen erklang. Sekunden später krochen aberhunderte gescheiterte Engel aus den Spalten und begannen damit, die Gruppe einzukreisen. Dieser bleib schließlich nur eine überstürzte Fluch nach Südosten übrig und kurze Zeit später fanden sie sich wieder von endloser Wüste und Leere umgeben.

Etliche Stunden zog sich die Reise, doch schlussendlich gelangten die Helden an den Rand der Cataphrakti-Felder, wo man beschloss, in jedem Fall eine Pause einzulegen. Bevor dieser Plan jedoch Gestalt annehmen konnte, erbebte die Erde, wie unter dem Ansturm zahlreicher Cataphrakti-Dämonen und die Gruppe schloss bereits mit ihrem Leben ab. Doch anstatt rasender Dämonen schoss plötzlich aus einem der Krater ein gewaltiger Dampfstrahl empor und verriet allen, das sich unter ihnen wohl ein gewaltiges Reservoir kochenden Wassers befinden musste. Zusätzlich wurden der Gruppe einige gekochte Kakteen-Häscher angeboten, die von dem Strahl erfasst wurden und deren Inneres sich als sehr flüssigkeitsreich herausstellte, obgleich Unsicherheit herrschte, ob man diesen Cocktail wirklich zu sich nehmen sollte.

In erster Linie war nun allerdings Erholung entscheidend und so legte sich die Gruppe entkräftet zum Schlafen hin, nur um wenige Stunden später von einem gewaltigen Sandsturm aus dem Land der Träume gerissen zu werden. Dieser war jäh ausgebrochen und drohte damit, alles fortzureißen, was nicht niet- und nagelfest war, was mitunter auf kaum etwas zutraf...

Nur mit größter Mühe konnte die Gruppe ihre Decken retten, von den Zelten konnte jedoch nur eines gerettet werden und schweren Herzens beschloss man weiterzuziehen, befand man sich doch hier wie auf dem Präsentierteller, während der Sand langsam die Haut vom Fleisch schabte.

Doch es sollte noch nicht des Unheils letzter Streich gewesen sein...

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Re: Des Teufels letzter Pakt [22.02.19 - ???]

from Argos on 04/01/2019 07:13 PM

Des Teufels letzter Pakt - Akt 1: Am Anfang war das Wort - Teil 6 [25.03.19]

 

Anwesende Teilnehmer:
Argos, Cornelia, Kjell, Leonus, Raghnall, Rowen

Nur kurz nach ihrem überstürzten Aufbruch schien das Wetter die Gruppe erneut überdeutlich zu verspotten. Denn aus dem dichten Sandsturm wurde ein grässlicher Platzregen, der den Sand schlammig werden ließ und die Temperatur binnen Sekunden eisig herunterkühlte.
So sehr sich die Gruppe zuvor noch Wasser gewünscht hatte, so sehr langte es dieser anspruchsvollen ständig meckernden Gruppe auch schon wieder.

Groß war dafür dann die Freude, als man trotz des dichten Regens irgendwann die Überreste einer Ruine erkennen konnte, welche man sich als Zuflucht auserkor. Doch Raghnall war es, der die Gruppe vor einer bösen Überraschung bewahrte, entdeckt er doch zunächst einige Cataphrakti-Dämonen zwischen den eingestürzten Mauern und mit diesem Wissen wurden bald zahlreiche Dämonen ausfindig gemacht, die sich über die ehemalige Wehranlage verteilt hatten. Scheinbar hatte man das südliche Dämonenlager gefunden...

Doch das die Gruppe kein rechtes Bedürfnis danach verspürte, den Kampf zu suchen, beschloss sie, einen anderen Weg einzuschlagen, als der Rückweg schließlich von drei Reitern versperrt wurde, die sich als die purpurne Schlächterin Prosperine, eine blutrünstige Vampirin im Dienste Ukuts und zwei magisch veränderten Dunkelelfen, Mitglieder der gefürchteten purpurnen Legion, herausstellten.

Wollten diese die Gruppe zunächst lediglich gefangen nehmen, um sie fortan als Blutspender zu halten, wich der Selbstsicherheit der Gruppe kurz Erstaunen, als sie in Leonus den tot geglaubten Sohn von König Tytes erkannten und daher nur umso mehr darauf drängte, diesen in ihre Gewalt zu bringen.

Was folgte, war ein blutiges Gemetzel, in dem die Legionäre Prosperines zwar recht schnell besiegt werden konnte, doch die Schlächterin selbst stellte sich als sichtlich größeres Problem heraus, beherrschte sie doch die Kampfkunst dank ihrer Ausbildung und ihrer vampirischen Kräfte in Perfektion. Dennoch konnte die Gruppe sie schlussendlich niederringen, wenngleich auch zu einem entsetzlichen Preis...

Denn im Todeskampf zückte die purpurne Schlächterin den widernatürlichen Dolch des letzten Atemzugs und verletzte damit vor allem Leonus sehr schwer, bis Raghnall der Vampirin den Kopf abschlagen konnte. Zum Glück der Gruppe fand man im Anschluss eine Karte der Patrouillen der Legion und so konnte die Gruppe das Dämonenlager unbeschadet umgehen und fand sich schon bald auf dem Weg zum Drachenauge, welches sich schließlich bei klarem Himmel und nach weiteren Stunden der Wanderung vor ihnen ausbreitete.

Keine Minute zu Früh, wie es schien. Denn nicht nur befand sich Leonus in einem kritischen Zustand, sondern auch die Dämonen hatten sich an die Verfolgung gemacht, nachdem sie den Tod ihrer Herrin entdeckt hatten...

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